Beiträge von Blaulichtheini

    Hallo Andreas,

    sehr gute Arbeit,...ja, wer CAD kann, der kann eben! Hättest du das programmieren lassen, hättest du sicher nochmal richtig draufgelegt! Aber wirklich sehr schön! Habe drei Netzteile bei dir entdeckt! Wofür das dritte kleine?! Du hast ja 2x320 verbaut? Oder gabs einen speziellen Grund nicht 3x240 zu nehmen?
    Das Display, was man auf dem letzten Bild rechts am Aqua sieht, ist die von der Steuerung der Lampe?! Kannst du bitte mal eine "Nahaufnahme" davon machen!? Was bildet diese ab?!

    Eine technische Frage: es sind ja alle LEDs parallel geschaltet, bzw. wieviele sind immer parallel?! Wie sieht es mit Sicherheit bei ggf. ungeplantem Ausfall einer LED aus?! Sind die Lüfter regelbar?!
    Und noch eine unorthodoxe Frage, verkauftst du das CAD Model, also die DFX Datei?! :winking_face: Vielleicht kann ich die auch verwenden!? Hab privat auch ne Laserfirma an der Hand...Hihi...
    Noch eine technische Frage: du hast eine Acrylplatte als Abdeckung nach unten, richtig?! Diese ist eingeschoben in eine Führung?! Hast du das gedichtet, geklemmt,...?!

    Tolles Ergebnis, wirst bestimmt Freude haben dran!
    LG
    Stefan

    Armin:
    Ernergieverschwendung hin oder her, magst du vielleicht recht haben, wobei das Bchl a und b vor allem dort unten bei 360-370nm Absorbtionsmaxima haben und die vermehrt, wie du oben gezeichnet hast, Bestandteil der Dinos sind (vor allem im Antennenkomplex). Gibt dazu gerade ne schöne Publikation von der FU mit u.a. Verschiebung von Absorbtionsspektren. Also ich habe 390 und 380nm bekommen und man bekommt auch 345 bis 360nm, aber Leistung ist schwierig...noch. Sicher ist das mit der radiometrische Leistung von 500mW in 3Watt nicht der riesige Anteil und sicher geht auch nur ein Teil davon (85-90%) durch 2mm Plexiglas und durch normales Glas fast nichts, aber gehen tut es schon. Und die Energiedichte der Strahlung ist nun mal auch höher vor allem auch die Absorbtion am MaxPunkt. Ich meine die 660nm haben auch keine hohe radiometrische Leistung und doch ist es im Spektrum enthalten.
    Und noch ein kleiner Denkanstoß: Du sagtest, dass es keine geänderte Fluoreszenz gab...wie auch, es gibt ein Fluoreszenzspektrum, dass immer die selbe fluoreszierende Energie wegen der Konformitätsänderung der angeregten Moleküle gibt - fluoreszentes Emissionsspektrum. Man kann diese Moleküle mit einem recht breiten Band anregen, zumal wir von gemischten Bchl ( und Carotenoide, Chl a/b, Qx etc....) sprechen und auch nicht von monochromatischem Licht :winking_face: ...ganz so einfach kannst du es dir mit der Bestimmung der Effizienz dann doch nicht machen....
    Aber ich denke, man stößt hier an persönliche Philosophien, wollte auch nur dies bzgl. der verhältnismäßig geringeren radiometrischen Leistung von dir bestätigt wissen, da ich dieses Argument mir fast dachte :winking_face:

    Sicher ist es gut, mit Altbewährtem weiter zu machen, aber ich denke, die bisherigen Denkanstöße sind die richtige Richtung für die adäquate Weiterentwicklung der MW-Beleuchtung. Wir wissen seit wenigen Jahren gerade einmal, wie die molekulare Struktur der lichtabsorbierenden Teile der Zooxanthellen aussehen und wir wissen auch, dass es mehr als 80 verschiedene Unterarten dabei gibt und wir betrachten Millionen Jahre von Evolution, da sind solche Diskussionen schon berechtigt und die Infragestellung der bisherigen Denkmuster. :smiling_face_with_sunglasses: Und gerade bezogen auf das von dir dargestellte Spektrum, dass ich weitestgehend teile, bin ich für die Imitierung von Sonnenlicht mit dann zusätzlich angereicherten Spektren in den Absorbtionsmaxima. Aber ohne Anteile von grün und gelb im MW Licht sehen wir auch keine Algen oder anderen grünen Pflanzen oder gelbe Bestandteile :winking_face: und wer will das schon :yidee ?!

    Hat jemand schon mal mit einer >18000K WeißLED eine Alge beleuchtet?! Ich finde die dann nicht mehr schön, man denkt immer, sie sei tot, der Farbe nach... :face_with_rolling_eyes:

    Also, in diesem Sinne
    Stefan

    Hallo Nico,

    ich habe bei mir im Becken jede Farbe drin und kann jede Farbe einzeln regeln. Da kann man sich selber einen Eindruck davon machen, wie es aussieht. Nur um die Mittagsstunde, wenn maximale Beleuchtung ansteht, dann fällt es kaum auf, dass auch etwa 10-15% Grün und Rot mit leuchten. Einen deutlichen Unterschied, der allerdings schön anzusehen und ebenso nach Geschmack einzustellen ist, sind Sonnenaufgangs- und -untergangsszenarien. Ich habe mir früh morgens einen verhältnismäßig hohen Grünanteil programmiert, der sehr kalt und flüssig und frisch aussieht und zum Abend eher ins Rot gehend, was eher einen sehr trägen, langsamen und ruhigen Eindruck macht. Aber nur für mich...Ich habe mir das so gedacht, auch wenn es nicht in der Unterwasserwelt genauso abläuft, dass die Tiere, die zur Nacht Schutz suchen, Zeit dazu brauchen und da macht Rot einen guten Eindruck, weil wenige Tiere das Rot so richtig wahrnehmen können (ich meine Wirbeltiere der Gewässer) und somit der Untergangseffekt ein ruhigen Eindruck bringt. Ausserdem habe ich beobachtet, das gerade Gorgonien dann immer vollkommen offen sind, sind sie eh meist die gesamte Nacht über, aber sobald es dunkler und roter wird, sind die maximal da. Zum Morgen, wenn die Tiere eh in ihren Verstecken sind und es mit einer sehr gut sichtbaren Helligkeit und Leuchtfarbe losgeht, können sie ohne längeres Zögern los...natürlich nicht wissenschaftlich dieser Eindruck, aber es läuft ganz gut...
    Wenn du mal grün, rot und blaulastiges weiß zusammenbetreibst, wird dir aufgrund der Farbmischung kaum eine Verfärbung im Gemisch auffallen. (Argument der Farbmischpalette) Aber eben die einzelnen Wellenlängen sind für die Tiere intensiver erlebbar.
    Eines vielleicht noch zum Schluss, was aber sicher bestimmt alle wissen, weiß sollte man sich nicht aus 3 oder 4 FarbLEDChips mischen, da dies ein klares Streifenspektrum gibt, was vollkommen unbrauchbar ist. Ein Gemisch aus unterschiedlichen Wärmegraden der weißen mit entsprechender Verstärkung durch einzelne Farben ist sinnvoller...

    Armin:
    UV geht zwar optisch verloren, aber sind nun 380/390/400nm nun auch kaum sichtbar...für uns, aber die Fluroeszenz bleibt erhalten, bzw. die Anregung des Chlorophyl A ist doch damit trotzdem da?! Nur der Kosten wegen nicht oder wegen des Energieaufwandes oder weswegen?!

    LG
    Stefan

    Hallo....
    bendel:
    Hört sich sehr interessant an, wie du deine Spektren kreiierst! Auf alle Fälle hast du dir Gedanken gemacht und das finde ich gut! :thup Wo hast du die 420 und 475nm her? :O Ich schaue auch recht regelmäßig über den Markt, aber die habe ich bisher nicht gefunden! Warum hast du dich gerade für 6500K entschieden?! Mit welchem Spektrometer mißt du das Ganze denn und in welchem Abstand?! Was hälts du von lowcost LED für den Mondbereich, kannst du gut verteilen, haben nur wenig Helligkeit (photometrische Strahlung) und gibts in blau und weiß in jeder Schattierung?! :yidee

    nhauke:
    so ganz kann ich deine Meinung nicht teilen...will jetzt hier aber keine Beleuchtungsgrundsatzdiskussion vom Zaun brechen. Letztendlich geht es doch um die Absorbtionsspektren des Chlorophylls und die Fähigkeit der Korallen (bestimmte Arten) einfallendes Licht in bestimmten Spektren selbst in die Zooxanthellen zurück zu reflektieren, sodass die also sehr hohe Toleranzbreiten der, ich nenne es mal noch alt, Beleuchtungsintensität haben. Heute bezeichnet man das ja als Radiometrische Strahlung, wobei ich den Begriff schwieriger zu fassen finde, da schlecht nachvollziehbar,...aber egal, bleiben wir beim alten. Die Intensität am Äquator ist derart hoch, dass du in bis mehrere Meter Wassertiefe soviel Licht bekommst, wie hier nur wenige Meeresaquarianer und dann noch im richtigen Spektrum. Und da IR auch bei der Photosynthese eine Rolle spielt, zwar verhältnismäßig - und da gebe ich dir recht - zu blau und grün untergeordnet, ist bei eben Nichtvorhandensein in den weißen LEDs die Substitution durchaus gerechtfertigt.

    Meiner Meinung nach, sehen das Hersteller deswegen nicht vor, weil es die ohnehin schon deftigen Preise für adäquate Lampen nur massiv in die Höhe treibt, weil fähige UVA Strahler und fähige NIR Strahler echt Kohle kosten und nicht so einfach zu bekommen sind! :smiling_face_with_sunglasses:

    Aber ich bestehe nicht auf Alleingültigkeit meiner Aussagen, also nicht falsch verstehen....


    toms_korallen:
    Freut mich, dass es so gut läuft, die Bilder im anderen threat sind auch toll...und handwarm...man, da ist noch ganz viel Platz nach oben - super!

    @all:
    Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, wie man eine Korallenblüte provozieren könnte!? Gerade mit solcher LED Beleuchtung, sollte es doch machbar sein. Vielleicht die Wassertemperatur innerhalb von 1Woche um 1-2Grad erhöhen und nach und nach die Beleuchtung hochfahren, bis man nach einer Woche mit der Temperatur ein Maximum hat, was man für 3Tage hält und das Ganze dann innerhalb von 1-2Wochen wieder zurückfährt...?!

    LG
    Stefan

    Hallo Armin

    ...Armin, da hast du natürlich recht, keine Frage....mir wäre es aber auch zuviel Arbeit, wie bei meinem letzten Projekt 35 Stars mit je 4 Löchern zu bohren und eine Gewinde zu schneiden... :winking_face_with_tongue: habe ich bei meiner ersten größeren Lampe mit 12 Schienen á 3 Löchern gemacht und das hat gereicht. :winking_face:
    Wobei Schienen würde ich nur verschrauben und pasten, wegen des - du sagst es - fehlenden Anpressdruckes....

    Naja, vielleicht reichen ja auch 2 Schrauben? :wink :winking_face: hihi?!

    LG

    Hallo Bendel,

    Klar, und das gerade von einem Blaulichtheini.... :grinning_squinting_face:

    Ja, mir ist klar, dass sich das tief in deepred nicht auf die Eindringtiefe im Wasser, sondern auf den optischen Effekt bezieht. Und ich weiß auch, dass nach gewissen physikalischen Gesetzen (LambertBeerschem Gesetz, wenn mich nicht alles täuscht), die Strahlungsintensität mit zunehmender Eindringtiefe abnimmt und das für rotes Licht im allgemeinen 5m als Grenze angegeben werden. Nun kommt aber das aber....

    Betrachten wir nun ein Korallenriff, so wirst du mir sicher recht geben, dass das nicht nur unterhalb von 5m liegt, sondern zum Teil, je nach Jahreszeit, sogar aus dem Wasser herauskuckt, je nach Art des Riffes, also absolut auch im Flachwasser mit zum Teil deutlich weniger als 5m Tiefe zu finden sind. Somit ist dieser Hype überall viel blaues Licht hinzubekommen etwas am Ziel vorbeigeschossen. Ja, blau ist wichtig, ja grün ist auch wichtig und ja auch gelb und rot sind wichtig und ja, auch nahes infrarot ist wichtig. Gleiches gilt ja auch für UVA, was schliesslich auch nur wenige Meter tief reicht...
    Naja, und ehrlich, wenn wir versuchen, einen natürlichen Lebensraum zu imitieren, warum versuchen wir es dann nicht auch mit naturnahem Licht, was schwer genug ist. Wenn du das Sonnenspektrum am Äquator mal zerlegst, wirst du weder das Spektrum einer 3500K noch das Spektrum einer 20000K LED haben und genau so, sieht es auch in 5 und 15m Tiefe aus. Der Grünverlust, den die weissen LEDs alle haben, entspricht nicht der Abnahme der Grünintensität in 5 oder 10 oder 20 Meter Tiefe. Und aufgrund der Bauart der LEDs ist es nicht möglich (bisher) ein komplettes Sonnenspektrum weder zu emitieren noch zu imitieren. Und da fehlt nun mal Grün, UVA (B/C) und nahes IR, mal von allem anderen abgesehen, was für uns als Leuchtspektrum zeichnet.

    Welche Beleuchtung hast du denn Bendel?! Was für ein Becken hast du und welche Erfahrungen hast du mit Licht gemacht? Hast du Vorschläge, was gar nicht geht oder etwas versucht, was keinen positiven Effekt brachte!?

    Thomas:
    Die UV ist schon ok, wichtig ist die Strahlungsleistung bei den UV (eigentlich bei allen LEDs) anhand derer sind sie vergleichbar. Und bzgl. der Kühlkörper, für das 1,1Kw Projekt habe ich einen gekauft bei ner Firma, die nur soetwas herstellt und einen 1000x400x25 Rippenkühlkörper mit einer Grundplatte von 6mm für 170€ gekauft! Die Firma heißt http://www.Alutronic.de

    Hallo Thomas,

    erst einmal Glückwunsch zu dieser Lampe...sehr gut! :thup

    Ich freue mich zu lesen, dass du dir über den Lichtbedarf Gedanken gemacht hast und dich deswegen für UV und deepred entschieden hast. :thup Sicher kann man vom optischen mit 625nm noch was bewirken, aber für den Bedarf der Korallen, hast du diesen Bereich im Weißbereich überall mit drin, mehr oder weniger!
    Ich hoffe, die UV ist eine mit mind. 400nm und keine, wie du geschrieben hast VIOLETTE aus rot und blau gemischt,...gibts auch, verfehlen aber den Gedanken des UVs... :face_with_rolling_eyes:

    Probiere selber mit unterschiedlichsten LED Variation, derzeit zwischen 20-200Watt und habe eine 1,1kW in Planung. Tiefes Rot, Extra Rot, Tiefes Blau und nahes UV bis UVA sind notwendig. Habe auch 520-540nm als grün mit drin.

    Falls es dein erster Versuch war, sehr gelungen, wirst erstaunt sein, über die plötzliche Wuchsfreudigkeit...Gehäuse finde ich persönlich immer am schwierigsten, hast du aber toll gelöst! Mich würden allerdings auch mal deine Temperaturen und Kühlraten interessieren. Hab ichs überlesen oder wie bereites du den Strom/Spannung für die LEDs?!

    Superprojekt, weiter so!

    LG
    Stefan

    Hallo Cemil,

    bei einer KSQ brauchst du keinen Widerstand! KSQ heißt ja KonstantStromQuelle und die LEDs müssen strombegrenzt sein, damit sie am Leben bleiben und eine KSQ gibt einen konstanten Strom ab (einstellbar oder fest) und reguliert die notwendige Flußspannung nach.
    Würdest du nun einen Widerstand in den Kreis schalten, würde die KSQ versuchen, den eingestellten Strom "durch den Widerstand" zu drücken. Dabei muss aber die Spannung soweit ansteigen, dass das nach dem Ohmschen Gesetz (R=U/I) funktioniert.
    Praktisches Beispiel: du hast 3 LEDs in Reihe geschaltet, die 700mA Strom brauchen und dabei eine Spannung von 3,6V haben. Das heißt, sie setzen einen Flußwiderstand von etwa 4,4Ohm. Also regelt die KSQ nun, da sie konstant 700mA bereitstellt, die Spannung so hoch, bis dieser Strom fließt. Die ist dann 3,6Volt. Da du aber 3 LEDs hintereinander geschaltet hast, braucht jede LED 3,6Volt, also gesamt wird die KSQ dann mit etwa 10,5-11Volt arbeiten (3x3,6Volt=10,8Volt). Wenn du nun einen Widerstand mit sagen wir 4Ohm davorschaltest, passiert mit den LEDs nichts, sondern die Spannung der KSQ wird auf noch einmal 3,6Volt erhöht, also dann 14,4Volt. (ABER der Widerstand muss die Leistung UxI vertragen, sonst brennt er weg und das sind dann schon einmal 3Watt, die der Widerstand abkönnen muss und in Wärme umsetzt) Damit verbrauchst du aber Energie vollkommen sinnlos. Schaltest du hingegen einen 100Ohm Widerstand in Reihe, würde die KSQ versuchen, auch die 700mA durch den Widerstand zu pressen und müßte die Spannung (IxR=U) auf 70Volt hochziehen!
    1. die wenigsten KSQs können das (dürfen das, deutsches Gesetz für betreiben von Niederspannung bis 48Volt oder so, darüber darf nur ein Elektriker ran...nagel mich nicht fest, nur in etwa) und 2. würde dann auch diese Spannung eine Verlustleistung am Widerstand bringen, die (70x0,7=49Watt) beträgt....ist ganz schön viel Wärme,...und wozu, den letztendlich teilt sich die Spannung entlang der Widerstände, die in Reihe geschaltet sind und ändert wenig am Betrieb der LEDs....

    Was man mit einem Widerstand bei einer KSQ betriebenen LED Reihe machen kann, ist, dass man ihn parallel zu jeder LED schaltet, als Schutz/Reserve, falls die eine LED mal defekt ist und die anderen LEDs trotzdem weiterleuchten sollen. Aber, dazu muss man noch etwas mehr tun, wie zum Beispiel den Widerstand so wählen, dass der Wert ein wenig höher als der der LED ist und das der Widerstand auch die Leistung der LED (nominaler Wert) verträgt, also 1Watt, 3Watt, 10Watt oder gar 50Watt! zusätzlich muss eine Regelung integriert werden, die auf die Änderung der Spannung reagiert. Sprich, im Normalbetrieb darf durch den Widerstand kein Strom fließen, nur, wenn die LED kaputt ist. Das kann man z.B. mit einer Z-Diode machen, die ab einem bestimmten Spannungswert leitend wird....aber nicht ganz so einfach zu bewerkstelligen....

    Fazit: Widerstand zu einer KSQ ist unsinnig....wenn es um den Schutz der LEDs vor zuviel Strom geht, dann nimm eine regelbare KSQ und stell den Strom für die LEDs um 5%-10% runter.

    Hoffe, deine Frage ist beantwortet....

    LG Stefan

    Armin

    Aber der Unterschied Wärmleitkleber und Wärmeleitpaste ist doch nicht mehr als relevant zu bezeichnen! :smiling_face_with_sunglasses:
    Gut, wenn ich billigen Kleber nehme schon und wenn die Klebeschicht dick ist, sicher auch, aber auch das Problem hat man mit Wärmeleitpaste! Es gibt soviele unterschiedliche Qualitäten an Wärmeleitpaste...wenn man zum Beipsiel die Schicht bei Paste zu dick wählt und Stunden betrieben hat, dann trocknet auch unter der LED die Paste aus und das führt zu einer stetigen Zunahme des Wärmeleitwiderstandes. Das passiert auch bei richtiger Schichtdickenwahl, nur in etwas geringerem Maße.... :confused_face: Das Problem gibt es bei Kleber zum Beispiel nicht. :winking_face:
    Was man definitiv nicht nehmen sollte in dem Bereich, ist Wärmeleitklebefolie, weil die mit einer definierten Dicke zum Wärmestau führt! Gibt gute Anwendungsbereiche dafür, aber icht LED Lampen...

    Ich habe mal eine geklebte LED wieder abgenommen, nach vielen Betriebsstunden, interessehalber, um zu sehen, wie viel Kleber da drunter ist, und hab gesehen, dass bei richtigem Anpressdruck bei Kleben nur winzige Unebenheiten ausgeglichen werden und der Rest mit einer fast nicht sichtbaren Schicht bedeckt war.

    Also JA: ANPRESSDRUCK, egal ob Kleben oder Paste und schrauben...und wenn man sich eine Art "Stempel" baut, um die LED anzudrücken, natürlich indirekt... :grinning_squinting_face:

    LG
    Stefan

    Hallo Jens,

    was ist denn das für eine KSQ, die so schwer ist?! Ich habe eine KSQ, die 260Watt regeln kann und eine die 600Watt regeln kann und die wiegen 75 und 88Gramm....?! Vielleicht schaust du nach Alternativen bei der KSQ? Wieviel Spannung/Strom/Leistung bringt die KSQ? Was ist die Betriebsspannung? Ist sie direkt an 220V angeschlossen oder mittels Niederspannung versorgt?!

    LG
    Stefan

    Hallo Mirco,

    ich würde mir da nicht so sehr viel Gedanken drum machen! Kunststoff ist sicher eine Lösung, wenn du das Anzugsmoment damit realisieren kannst, wenn nicht, nimm doch, wie schon gesagt, ordentliches Aquariumsilikon, was auch zum Kleben für die Becken verwendet wird. Dann kannst du es dick um die Mutter, den Anschluss und das Rohr auftragen, es dichtet vollkommen ab und selbst wenn du die Mutter/Ring mal wieder lösen mußt, kannst du das Silikon einfach abkratzen.

    Bei dem Fett würde ich mal davon ausgehen, dass es nicht schädlich ist für dein Aquarium, aber einen gewissen mechanischen Verlust hast du dabei immer!

    Und das was Klaus sagt ist richtig, finde mal einen Leiferanten für einen Ring...

    LG
    Stefan

    Hallo Palatiner,

    Also auf den ersten Blick sehen die ganz gut aus! Wenn man sich die drei näher anschaut, fällt auf, was ich auch in eigenen Versuchen und beim logischen Denken "entdeckt" habe, sie versuchen ein Vollsonnenlicht zu emitieren, mehr oder weniger. Das heißt es sind seperat grün und rot (vor allem über 630nm) enthalten und es ist, hier allerdings nur UVA-nahes Licht mit 410nm verwendet worden!
    Für meinen Geschmack zu wenig grün und rot und wenn man sich die Beleuchtungsdichte der 410nm ansieht, wird das eher unter die Rubrik "nice try" fallen, denn die brauchen deutlich mehr "power" als nur 2x3Watt, damit du wirklich einen Effekt hast.

    Aber ist nicht schlecht, kommt auch auf die Kosten drauf an! Habe jetzt keine Preise gefunden! Habe selber vier Versuchsaufbauten zu laufen und mit unterschiedlichen Wichtungen. Baue nun für einen Freund für 600Liter einen 1,1kW LED Leuchte im Vollspektrum auf.

    Aber so wie ich es gesehen habe, bei den Modulen auf der Seite, kannst du auch die Farbtemperaturen selber programmieren. Da geht natürlich Gesamtleistung verloren. Ein Model mit 117Watt, das ich gebaut habe, hätte mindestens bei dem 60x80x120cm Becken von meinem Kumpel in 4x Ausführung da sein müssen. Das Modul habe ich nun auf 60 Liter drauf und um 50% reduziert, weil ich keine Sonnencreme ins Wasser schütten wollte!

    Also, was willst du eigentlich damit beleuchten, wie groß soll das Becken sein oder ist es?! Was hast du drin an Getier?! Worauf legst du Wert?!

    LG
    Stefan

    Hallo Armin,

    so, habe nun nochmals eine 5Stellen Messungen gemacht, also einmal Beckenwasser, einmal Neuansatz, einem jeweils die Wässer mit 50% destilliertem Wasser verdünnt und einmal Osmosewasser und siehe da....vielleicht hatte ich gestern was vermischt, aber dreimal.... :face_with_rolling_eyes:
    Naja, jedenfalls ist der Neuansatz bei 0,2mg/l, die Verdünnung deutlich weniger, das Osmosewasser ist noch ein winziges Stück heller gewesen und mein Beckenwasser (also aus dem Aquarium :grinning_squinting_face: ) ist deutlich zu hoch mit 1,6mg/l in der Verdünnung und 3-4mg/l (schwer zu sagen, zu grobe Skalierung) im Originalwasser!
    Heißt für mich, das Zeolith fliegt raus und ich besorge mir anderes, was hier empfohlen wurde....

    Warum ich gestern das dreimal vers.... habe, keine Ahnung, aber danke für den nochmaligen Anstoß :thup , weiß ich bescheid und werfe mein Salz nicht weg :winking_face:


    Also vielen Dank nochmal
    LG
    Stefan

    Hallo...

    Wunderte mich auch über diesen Wert...aber habe den JBL Test mehrfach nach der Anleitung gemacht! Den Verdünnungstest mache ich heute mal Armin, ansonsten habe ich schon dreimal gemessen, weil es mir komisch vorkam! Aber auch der Test ist neu, also neu gekauft und noch vor dem MHD.
    Achso, das Wasser setze ich in leeren und gereinigten Eimer von TM Salz an...machen doch viele so oder nicht?!

    sacki: Ja bei JBL sind diese originalen Glasfläschen drin! Habe noch ein paar Kunststoffröhrchen, die kann ich ja mal heute benutzen! Test gemacht wie in der Anleitung, also jeweils 3 Minuten bis zum nächsten Reagenz gewartet!

    LG Stefan

    Hallo an alle,

    habe die Beträge mal gelesen und habe da noch Fragen bzgl. der Silikatquelle. Ich benutze auch u.a. Zeolith (HobbyZeolith von ZooMoo) im Filter, ca. 4Liter Zeolith für 2x60l Aquarium und 150l Refugium. Ich hatte auch schon immer ausgeprägte Probleme mit intermittierendem Wachstum von Kieselalgen. Habe sie unter dem Mikroskop identifiziert, weil ich mir erst nicht sicher war. Bei maximaler Beleuchtung gingen sie kurzzeitig weg und waren dann nach 10Tagen wieder da, ohne dass ich Wasserwechsel machte oder etwas anderes zugab. Sie unterlagen immer einem zyklischen Wachstum, ohne dass sich die Wasserwerte änderten-silikatbezogen.
    Nun habe ich mal genauer gesucht und festgestellt, dass ich Silikatwerte von 2,0mg/l habe und im Aquariumwasseransatz schon 1,6mg/l. Mein Osmosewasser ist Silikatfrei, jedenfalls lt. Test von JBL. Dass eventuell die 0,4mg/l vom Zeolith kommen, wäre nachvollziehbar, aber warum so hoher Ausgangswert bei dem frischen Wasser?! Ich benutze TM ProReef Salz auf Empfehlung vieler...

    Schlagt ihr ein anderes Salz vor oder sollte ich mich um nen Absorber kümmern?! Die Kieselalgen nerven beträchtlich und machen nicht alles schöner....

    Vielen Dank für die Hinweise und ggf. Erklärungen schon mal!

    LG

    Danke für den Hinweis! Hatte das am Anfang gemacht, dann aber aus verschiedensten Gründen nicht weiter verfolgt! Aber werde es wieder anfangen, zumal ich ja auch die Wirkung der unterschiedlichen Beleuchtungen herausarbeiten will!

    Versprochen, dann kann ich euch das ein oder andere Mal detaillierter mit Fakten versorgen!

    LG
    Stefan

    Hey oder gute Nacht...

    Habt ihr beide recht, kam sicher nicht ganz so deutlich heraus im Eingang! Für mich als Betroffener war das anfangs nicht so klar, das so zu sehen, es wurde mit dem Schreiben hier und euren Antworten klarer, bzw. mit dem ersten klaren Statement von extremecorals, der es gleich auf den Punkt brachte! Bis dahin war für mich alles gleich geblieben, da ich dem nicht diese Bedeutung beimaß.

    Ich konnte mir anfangs nicht vorstellen, dass diese Futtermenge, diese verheerende Wirkung hätte haben können! Daher auch nicht wissend warum! Im Nachhinein ist das einleuchtend und würde ich es klar benennen können! Dann hätte ich es hier auch nicht zur Diskussion geführt!
    Aber allein neben diesem Thema, habe ich wieder einiges gelesen, was ich weiter verfolge und Erkenntnisse sammle, vielen Dank allen Denkanstossern dafür!

    An die, die sich irre geführt fühlten, hier meine Entschuldigung dafür, dass sie hier Zeit und Gedanken zu verbraucht haben! Mir hat die Diskussion hier etwas gebracht, wenn auch nicht gleich Unmengen an Freunden und Verständnis! Dennoch, ich arbeite dran und werde mich bei Fragen oder Problemen gern wieder, so sie ihr mir gewährt, hilfesuchend an dieses Forum wenden!

    In diesem Sinne, eine geruhsame Nacht euch allen
    Stefan

    @extremecorals
    Ja, danke, hatte es als beantwortet von dir angesehen! Nochmal die Bestätigung mit den Bildern der Anlage von dir,...versprochen, ich mach's nicht mehr, hab's verstanden, schade um die Flora und Fauna vorher...


    @IngridR
    Hatte doch aber die Fütterung erwähnt? Gleich am Anfang! Oder was führte noch in die Irre!


    LG
    Stefan

    Hallo FaunaMarin,

    nein, um GottesWillen, bin doch nicht...naja, also nein, ein einziges Mal, letzten Freitag, den Rest siehst du im Bild vom Sonntag/Montag. Hatte in dieser Anordnung es erst zweimal gemacht, mit nicht mal ein Viertel dosiert und im Wochenabstand...
    Weiß nicht, was mich da letzten Freitag geritten hatte... :face_with_rolling_eyes:

    gruss

    Hallo

    @FaunaMarin
    Wie lange kennst du die/welche von den Leuten schon? Das Buch von Baensch, welches ich meine ist von 1976, habe danach nicht mehr mich um mehr Infos gekümmert! Das von Grobe ist von 1965, schon genial, was die sich damals für Gedanken gemacht haben! Sag mal, kennst du Dr. Adely auch persönlich? Das würde ich ja maximal spannend finden! Er muss ja eine schier unerschöpfliche Fundgrube sein!?
    Ich habe aber auch neuere Literatur gelesen, nicht dass es wieder Fragen gibt! (Fosså/Nilsen)

    Also, ist alles neu angesetzt und kann also von vorn beginnen! Die Giftgeschichte, versuche ich nochmal zu prüfen, ansonsten habe ich Begriffen, dass es um die Menge ging! Und auch, dass, wenn dies die Ursache war, ein Eiweißabschäumer vielleicht diese Eskalation hätte wenigsten verzögern können!

    Werde per PC noch ein paar Bilder einstellen, damit die Technikfrage auch geklärt werden kann! :winking_face:

    LG

    Moin,
    Ando
    Das mit dem Dioxin und PCB ist mir auch schon in den Sinn gekommen! Aber meinst du wirklich, dass man toxische Spiegel für die Tiere erhält?
    Also die LD50 für Dioxin liegt bei 5müg/kg bis 1,1mg/kg, artenspezifisch! Wenn wir mal davon ausgehen, dass so ein Fisch (der Einfachheit halber) 10g wiegt, dann wäre bei höchster Sensibilität des Tieres eine Menge von 50ng, im Höchstfalle eine Menge von 11müg pro Fisch notwendig gewesen! Wenn ich das auf die vorhandene Wassermenge hochrechne, dann müsste ich etwa zwischen 0,75-2,75mg Dioxin verabreicht haben, auf zwei Teelöffel, also 5g! Das entspricht ja einer Schadstoffkonzentration von 0,13-0,5mg/g Lebensmittel! Mir ist der Grenzwert nicht gegenwärtig, sollte aber im pikogramm Bereich liegen! PCB ist je nach Art nur ein Zehntel bis ein 100000stel so giftig wie Dioxin! Die Auswirkungen von Dioxin sind das sog. wasting syndrom, was mit Langzeitschädigung (Haut, Leber, Immunsystem, Nerven) einhergeht (in der Tierwelt), wenn man unter der LD50 bleibt, ansonsten hast du recht, tritt der Tod recht schnell ein!

    Nach dem ich mir diese Fakten noch einmal vor Augen geführt habe, mag es dazu beigetragen haben, würde aber die Ausschließlichkeit dieses Grundes gern, schon zu meiner eignen Beruhigung, dass ich nicht soviel Gift esse, von der Hand weisen!
    Aber wer weiß, vielleicht bringt das Labor etwas, ich versuche es mal!

    Den ähnlichen Gedanken hatte ich bei Antibiotika gehabt, aber auch da bekommt man diese Konzentration auch nicht mit einer 1g Tablette hin! Dachte, ich hätte alle Bakterien gekillt, damit einen hohen noch zusätzlichen Eiweissboost erzeugt, aber da stockt meine Theorie schon, denn, wer wenn nicht Bakterien sollen den Kram zu H2S umwandeln, den ich so schön roch....also ad acta gelegt! Und auch das wäre lebensmitteltechnisch ein mehr als SuperGAU!


    Also weil es alle so bewegt, nochmals zu Klaus...
    Ob Urgestein hin oder her, erfahrener Aquarianer seit Jahren alles gut, aber nach wie vor gehe ich auf unkonstruktive Meckerer, die nur reden und keine Fakten bringen nur so ein! Der Spruch mit den Lehrmethoden mag etwas hart gewesen sein, aber so ist es leider, auch in meiner Welt! Und genau wie du sagst Fauna Marin, auch in eurer Welt ist das so -- qoute: "Den Hinweis auf so manchen Autor kannste vergessen, würdest du deren Aquarien sehen wüsstest du warum wir da manchmal nur ein Lächeln für übrig haben."!
    Kann ich verstehen, kenne auch solche Leute, die schreiben und nur dieses tun und mehr nicht! Habt ihr mal Baensch und Grobe herausgekramt, wenn du dieses Belächeln erwähnst? Keine Ahnung, ob die Becken zu stehen haben, aber der Link zu Adely ist mit einem Klick da und gegenüber sowas in welcher Art argumentieren zu wollen, dann weiß ich auch nicht! Aber gut, will mich nicht weiter aufregen!
    Ihr habt das Faktenwissen euch angeeignet und stellt somit Behauptungen dieser Leute in Frage! Oder nicht, habe ich das deiner Aussage falsch entnommen? Das ist auch richtig und gut, nur so geht's voran! Und Franke hin oder her, ick bin Bärliner...und? Klaus hat mehr als 5000Beiträge verfasst und sollte langsam wissen, dass es nicht auf den Ursprung ankommt, sondern auf Kommunikation! Und wenn ich mir seine Beiträge noch einmal vor Augen führe, war das nix! Und wenn er nach solch provokativen Äußerungen, die ich mit Absicht tat, sich nicht zu einer kurzen, konstruktiven Äußerung hinreißen lassen kann oder wenn er so erfahren ist und so viel weiß, mich fachlich nicht in die Schranken weißt, was er bestimmt könnte, sondern weiter unfreundlich unkonstruktiv ist....gut reicht, darum geht es hier nicht....


    sacki
    Nein, gab kein Stromausfall, sonst wäre meine Beleuchtung entprogrammiert gewesen und meine Dosierpumpen auch!

    @Corinna
    Bilder geht erst später vom Rechner, ist vom iPad nicht möglich, leider, oder ich bin noch nicht dahinter gekommen, wie das geht mit Apple! :winking_face:
    Was noch lebt, also, bisher sieht es aus als ob die Menella sp. (für die ich den ganzen Zauber gemacht hatte :face_with_rolling_eyes:), die Acalycigorgia, die Zoanthus sps. beide noch da sind, die Montipora digitale und die deliculata scheinen bisher noch ganz ok zu sein, wobei die eine deliculata (sind gerade Freitag reingekommen, 2€Stück groß) nur noch ein paar einzelne Polypen hat, die andere noch voll besetzt ist! Bei der Seriatopora caliendrum und der Galexea fasc. bin ich mir noch nicht sicher, was die machen, auch nicht bei der Favia favus und der Euphyllia paradivisa! Letzte hat etwas mehr Spannung als vorgestern, aber keine Ahnung, noch leuchtet sie...die Xenien kämpfen sich durch, die brauchen nur Zeit, denke in einer Woche sehen die aus wie vorher und die Pinnigorgia flava weiß ich auch noch nicht so recht, aber der war es auf der einen Seite eh immer zu hell! Bei der Alveopora tizardi zeigen sich auch wieder die ersten "Blüten"! Einen Einsiedler habe ich schon herumrennen sehen und ein paar Schnecken! Aber die Schlangensterne, die ich bisher sah, sind leider sehr tot...

    LG Stefan

    Hallo Joe,
    ...ja, so herum ist es richtig, Refugium mit Nanos dran (war bei mir umgangssprachlich immer Filterbecken-Sorry)

    @KS
    ...ja, als provokant würde ich das bezeichnen, nicht arrogant! Ich kann solches faktenloses Daherreden in diesen Foren nicht leiden! Ich bin weder allwissend oder werde oder habe vor, die Meerwasseraquaristik neu zu erfinden, nur bekanntes Wissen nutzen! Solange du also auf fachlicher Ebene, argumentativ mir nicht klar meine Fehler aufzeigen kannst oder nur unkonstruktiv nicht beträgst, musst du dir solche Kommentare gefallen lassen! Die Tage, an denen man Wissen mittels Oberlehrerlehrmethoden vermittelte, sind lange vorbei - "weil es so ist" zieht schon lange nicht mehr! Problemorientiertes Lernen heißt das Zauberwort, was hier alle anderen können! Diese Foren sind zum Fragen da, zum Erlangen von Wissen, das niemand unendlich hat, auch nicht du! Also verabsolutiere bitte nicht, lese und lerne wie wir alle.

    Wenn ich Fehler mache, gestehe ich sie ein, sehe meinen Teil und kann dran arbeiten! Vielen Dank an euch!

    Das Filterbecken, halt - Refugium ist neu angesetzt und fertig gesalzen! Alles gewaschen bzw. durch neues ersetzt.
    Der Rest kann sich also nur noch um Wochen handeln! :winking_face:


    Also gelobe ich hiermit, nie wieder Garnelen, außer zum Zwecke der Nahrungszubereitung zu schreddern und auch nur dafür in salziges Wasser zu kippen!

    "Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, daß ein Ding kein Gift ist."
    Philippus Aureolus Theophrastus Paracelsus

    In diesem Sinne vielen Dank an die Mitwirkenden!
    Stefan

    Hallo zusammen,...viele Denkanstösse habe ich erhalten, ich beginne mal von vorn...
    @IngridR
    Sicher schwierig nach drei Tagen Abwesenheit, ist richtig! Die Becken sind oben alle offen, es laufen jeweils 2x6015 in Wechselströmung mit guter Oberflächenbewegung, der Filter ist auch offen, zugegeben hat der nicht soviel Oberflächenbewegung, jedoch gibt es im Bereich der Algen, ca. 2/5 der gesamten Beckenfläche eine Oberflächenberegnung mit vielen kleinen Strahlen! Aber das O2/CO2 Problem werde ich mal ab Neubeginn mit einer Luftzuführung abändern! Eventuell werde ich mal eine Sauerstoffmesssonde verwenden, um Trends abzuschätzen und ggf. Grenzen zu finden!
    Nochmals zu dem Futter: Menge zuviel, bestimmt, habe das verstanden! Noch einmal zur Genese des Futters. Es sind Tiefkühlshrimps zum Verzehr gedacht, die einfach beim frieren langsam trocknen (Gefrierbrand sozusagen), waren weder aufgetaut zum Zubereiten, noch Speiseresteabfall, falls ich mich missverständlich ausdrückte! Also raus aus der Tiefkühltruhe, mixen mit ein wenig Osmosewasseer versetzt, wieder einfrieren! Die Zeit des über Null Grad, war für Bakterienentwicklung, geschweige Vermehrung zu kurz (5Minuten).
    Standart- bzw. Referenzlösungen hatte ich nicht zur Hand, daher diese Alternative, ob die überhaupt noch funktionieren! Die Tests sind von einem Chemiker, der auch Harzbettfilter und so was herstellt, der die vom Prinzip her auf dem gleichen chemischen Prinzip macht, wie die Trademarks! Habe auch verschiedene Trademarks von ein paar Freunden verglichen, Ergebnisse differieren nur sehr gering!
    Zu warm waren die Becken eher nicht, da ich selbst bei diesem Wochenende fast zuheizen muss, die LED Beleuchtung hat auch ihre Nachteile ;-), nein ernsthaft, es sind 23,5 bis max. im Hochsommer 25Grad, das monitore ich über eine Dauermessung!
    Bzgl. Beckengrösse und Tiere hast du recht, argumentiere ich auch nicht gegen, artgerecht wäre das eher weniger! Gorgonien einmal pro Woche mit Futter nachzuhelfen, find ich ok, der Rest kommt aus dem Algenrefugium, funktionierte bisher gut!

    @KS
    Wenn dir solche Informationen gefehlt haben, frage danach, wenn es von Interesse und Relevanz ist! Ansonsten schreibe nichts dazu, unkonstruktive Kritik hilft niemanden! Bzgl. Futter, denke ich, dass wir von völlig ungeeignet etwas entfernt sind! Es gibt sicher bessere Alternativen, jedoch bleibt Krebstierfleisch, wenn es nicht Surimi (was genau genommen kein Krebsfleisch ist) ist, eine recht konstante Zusammensetzung, die auch so in den Weltmeeren als Futter existent ist, bis auf, zugegebener Massen, eventuelle Zusatzstoffe!
    Zu der Eignung des Filters, äußere ich mich nicht mehr, verweise dabei an den vorherigen Beitrag und die Möglichkeit, mittels Internet Informationen über die Arbeiten und Fakten der erwähnten Personen zu erlangen! Falls dir dieses Argument nicht reichen sollte, zeige mir bitte die Absorber, Reaktoren und Eiweißabschäumer, die regelhaft in Massen an den Stränden stehen! Schau mal auf http://www.walteradey.com und folge mal den Links! Vielleicht gibts ja doch Neuigkeiten darin für dich?!
    Selbst die Namen der Organismen, die in meinem Aquarium (ich bezeichne die drei Becken als eines) ihr Dasein fristen mussten, ändern nichts an der Tatsache der Überfüttung/Vergiftung, die stattfand und ändern nichts am Sachverhalt! Ebenso ist eine detaillierte Beschreibung der technischen Umgebung nach dem Gesagten auch nur von untergeordneter Bedeutung, falls nicht, wie gesagt, frage gezielt danach, um mir dann einen plausiblen Zusammenhang zwischen der verwendeten Technik und dem stattgehabten Unfall aufzeigen!

    hajo
    Die n.n. Werte finde ich auch nicht nachvollziehbar, leider habe ich keine Test für H2S oder SO3/4, aber das wäre auch nur nice to know ohne Konsequenz, wobei das sicher drin war! Sicher wirst du auch mit der Anmerkung der zusätzlichen Inhaltsstoffe recht haben! Ich werde mal unser Labor fragen, ob die da etwas herausfinden können und in der MiBi mal fragen, ob die was Anzüchten können, nicht dass ich noch einen Lebensmittelskandal lostrete... :winking_face:

    Wie genau sieht deine technikfreie Variante aus, nach welchem Prinzip gehst du vor? Ich habe schon eine andere Idee für eine weitere naturbelassene Umsetzung, leicht angeändert zur aktuellen, aber mir fehlt der Platz und die Zeit! Kannst mir das auch per pn schreiben, interessiert mich mal!

    Besten Dank an alle, wieder schlauer geworden!
    Man lernt nie aus B-)
    Stefan

    Hallo :winking_face:

    @KS, um sachlich und konstruktiv zu bleiben...aus welchen Aussagen schließt du, dass ich mich nicht mit Grundlagen o.ä. beschäftigt haben sollte? Dass soetwas passiert, ist ärgerlich und sicher mit Unbedacht geschehen, passiert aber auch Leuten, die sich schon lange damit beschäftigen! Ich habe persönlich einige in meinem Bekanntenkreis, die ich mit Fug und Recht als Experten bezeichnen kann und das ganze schon vor 30Jahren betrieben, mit selbstgebauten Eiweißabschäumern, Sumpfbecken, Sandfiltern und Trocken-Nassfilern und sich über das Wachstum von Glasrosen freuten! Selbst die waren sehr überrascht, wie schnell stabil das gesamte System bei mir stand! Viele derer o.g. Begriffe kennen die meisten ohne Google nicht und besetzen innerhalb von Wochen ihr Auquarium, weil sie nach 4Wochen sagen, so fertig und eingefahren und wundern sich, dass es nicht funktioniert! Das war weder mein Ansatz, noch wird er je sein, denn mal ehrlich, wer sich einbildet in 60/120/350/500/1000/5000 Liter das an biologischen Prozessen abbilden zu wollen, was im Meer abgeht, leidet unter Größenwahn! Baensch und Grobe und Dr. Adey und viele andere, die sich damit auch wissenschaftlich beschäftigt haben in den 70zigern, 80zigern und 90zigern (hört sich an wie ne Radiowerbung, :smiling_face: hihi) schon Bücher und Artikel über Machbarkeit und Entwicklung und anderer Systeme verfasst! Sicher ist das mit der heutigen Technik alles anders machbar, aber gerade das war mein Ansatz, es möglichst technikfrei hinzubekommen! Ging ja auch und auch wenn dieses Prinzip wegen der technischen Möglichkeiten verlassen wurde, heißt es nicht, dass es nicht der Grundfunktion nahe kommt und nicht nur funktioniert sondern sich aktiv entwickelt und gerade das ist Grundlagen- und Basiswissen Klaus! Du wirst mir auch nicht erzählen wollen, dass ReefHQ in Queensland Australien über Jahre mit Hektoliterschaubecken keine Ahnung hatten und das deswegen in dem selben Ansatz nur um Dimensionen grösser machten!
    Fazit-danke für den Hinweis Klaus, abr sachlich bleiben und keine unhaltbaren Behauptungen aufstellen, die du durch nichts belegen kannst, einverstanden!? :smiling_face:

    Joe
    Ja, hast du sicher recht, ist der übliche und propagierte Weg, aber nicht der einzige (Technikbecken, Kalkrekator - obwohl ich um den sicher früher oder später nicht herumkommen werden) und darum ging es bzw. geht es mir!


    @all
    Mein Technikbecken hat sich auch entschlossen, trotz nochmaligen WW gestern, vollständig sich vom Leben der Wirbeltiere abzumelden, dabei sehen die Sachen im Hälterungsbecken nicht so schlecht aus, die Xenien werden wieder etwas lebendiger und die Gorgonien sind recht lebhaft, auch die Froschlaichkoralle hat mehr Spannung, aber ob das nur ein temporärer Zustand im Sterbeprozess ist oder regenerativ, wird die Zeit bringen! Bei den anderen Korallen wird noch Zeit ins Land gehen müssen! Mache im Hälterungsbecken tgl. WW 40% oder meint ihr, das wäre zuviel?!
    Räume dann gleich den Filter aus und schaue mal in die Tiefe, wie es dort aussieht!
    Wenn es interessiert, stelle ich mal Bilder von vor dem SuperGAU rein!

    Und um der Höflichkeit Vortrieb zu verleihen (@Klaus-hast du recht)
    Mit bestem Dank und in froher Hoffnungauf Antworten und regeneratives Leben
    Stefan

    Vielen Dank erst einmal für die schnellen Antworten!
    Also bzgl. Futter...ich habe das früher schon ohne Probleme gemacht, dass ich eine Packung Shrimps, die ich nicht mehr essen wollte, weil die Shrimps trocken geworden waren, püriert habe mit etwas Wasser und dann praktisch wieder eingefroren hab und bei Bedarf immer etwas abgekratzt habe und es ins Wasser gab! Aber kann schon sein, dass selbst dieses zuviel war, denn irgendwo muss es letztendlich ja hin!

    Bzgl. Wasserwerte....ich habe michh auch gewundert, hätte ich doch eine Explosion von NO2 und PO4 und aber vor allem NH3/4 erwartet, war es aber nicht! Und ich hatte die Tests mit Pflanzendünger danach geprüft, nicht quantitativ, nur qualitativ und da schlugen sie an! Ob eventuell alles gebunden vorlag in den Mikrosorganismen....?? Und ich einen Tag eher Werte gehabt hätte?

    Bzgl. Aussenfilter...ich bezeichne ihn immer als Aussenfilter, hatte so etwas ähnliches im Süßwasser mal! Es ist ein 170l Becken, was umgebaut wurde mit Trennwänden zu einem Filter! Nichts weiter, nicht geschlossen, einfach nur Aquarium mit Trennwänden und Schächten drin!

    Also wenn das nun schon die Lösung war, dann Asche auf mein Haupt, käme ja einer geplanten Hinrichtung gleich!
    Nur hypothetisch, hätte eine vermehrte O2 Anreicherung mittels Sprudler o.ä. oder ein Eiweißabschäumer (vielleicht) einen Unterschied gemacht?
    Und wenn ich drüber nachdenke, sind die Becken dann so schlecht geworden im Gegensatz zum Filter, weil dort das Staubfutter "liegen blieb" und nur ein geringer Teil und das schlechte Wasser in den Filter gelangten?
    Kann ich noch irgendetwas tun, um die Regeneration im Filter zu verbessern, außer die Aktivkohle erneuern?
    Würdet ihr das Lebendgestein, was dann überlebt in der Wanne wieder einsetzen oder komplett von vorn beginnen? Frage nach Artenvielfalt, da sicher einiges für immer weg sein/bleiben wird? Oder nur ein neues Stück dazusetzen? Dachte so an Krabben, Röhrenwürmer, Algen, Schwämme etc.?

    Vielen Dank aber schon einmal für die kurzen, erleuchtenden Worte!

    Guten Tag an alle hier!
    Möchte mich mal kurz mit einer Problematik hier vorstellen und gern eure konstruktiven Kritiken, Hinweise und Erfahrungen dazu hören!
    Kurz zur Vorgeschichte: ich habe seit ca. 1/2 Jahr eine Versuchsanordnung aufgebaut, die zwei 60l Denerle und einen 150l Aussenfilter, bestehend aus Filterwatte, Korallenbruch und Lebendgestein unterschiedlicher Körnung, ca. 3-4Liter Aktivkohle und einem Caulerpa/Drahtalgenbesatz, umfassen! Das heißt, die Becken haben identisches Wasser und Filterraten, nur Beleuchtung ist unterschiedlich, mache gerade LED Experimente in Spektren und Beleutungsstärken! Balling in der 3-Komponentenmethode, sowie Amino-/Spurenelemente von TM nach 4 Monaten dazu! Habe als Besatz ca. jeweils 7Kg Lebendgestein drin. Habe dann als erste Xenien gehabt, dann nach Monaten mit Gorgonien weitergemacht, vor 6Wochen LPS und SPS und ein paar andere Gorgonien dazu, ein Mandarinpärchen und je einen Blennie vor zwei/einer halben Woche! Habe die Grogonien mit feinst zerkleinerten Garnelen versorgt, die das dankend annahmen, habe noch je einen grabenden Seestern mit beigehabt!

    So letzten Freitag habe ich eine neue Koralle dazu gesetzt und die Blennies, habe etwa einen Teelöffel geschredderte Garnelen gefütterter und bin weggefahren! Komme gestern wieder, da empfing mich an der Tür schon ein auffallender Geruch, leicht gammelig und das Wasser war milchig!
    Habe dann 40% WW gemacht, Fische waren schon alle hin, der Rest lebte noch ein wenig, heute früh sah es genauso aus, ich also alles an Gestein und Korallen, was noch da war in eine Wanne, neues Wasser und Licht drauf und in den Becken waren sogar die Borstenwürmer hin! Im Filter ging es noch, den habe ich noch einmal zu 30% WW gemacht, die Becken sind nun leer und werden neu besetzt, also ganz von vorn in Monatsschritten!

    Unterm Mikroskop habe ich viele Bakterien gesehen und Unmengen von Einzellern und Algen! Gestern waren die Wasserwerte pH 7,2(!!!), 12dH, PO4 n.n., NO3 n.n., NO2 n.n., NH4/NH3 n.n....habe die Tests mit Pflanzendünger getestet, die funktionieren noch! Sprich Wasserwerte bis auf Härte und pH wie immer, aber dann das!
    Ich muss dazu sagen, dass ich ein extrem gutes Korallenwachstum nachweisen konnte, Krustenanemonen haben sich innerhalb von 3-4Wochen verdoppelt, es war richtig gut alles, hatte Unmengen an Kleinstlebewesen, Würmern, Gamariden, Schlangensternen, Schnecken, Röhrenwürmer usw. drin!

    Dass dies eine sekundäre Bakterienblüte mit einer entsprechenden anaeroben Phase war, sah ich! Aber warum?! Wie kommt das zu Stande? Habe nichts anderes gemacht als sonst!? Hat jemand eine Idee?
    Wäre ein genereller O2 Mangel anzuschulden? Können in zwei Teelöffel Garnelenbrei sowie Gift/Antibiotika sein, dass in 250Litern alles den Bach runter geht? Bin etwas ratlos...ich meine, die Konsequenzen habe ich gezogen, aber dennoch fehlt mir eine plausible Erklärung!

    Wäre für nachvollziehbare Hinweise dankbar!

    Hey Tommy, sieht gut aus! :thup

    Sag mal bitte, die Dimension eines 50Watt Chips sind etwa 6x6cm? Und wie groß sind die Kühlkörper?
    Bin ja mal gespannt, mit welcher Temperatur die laufen! 120mm Lüfter mit wieviel qm/h Förderleistung?

    ABER: Schick, sehr schön gemacht, bin gespannt auf weiteres und ich denke, du wirst begeistert sein vom Ergebnis!
    Wie breit ist die Leuchte!? In welchem Abstand stehen die Chips? Und wie breit ist dein Becken, also Aquarium?! In welcher Höhe montierst du die "Lampe"?

    Ja, Zeit ist immer ein Problem, merke ich bei meinen Projekten auch immer wieder! Daher schön, dass es weiter geht bei dir!

    ...und Tommy, wie läuft es, geht's vorwärts!?

    Hab das mit der Parallelschaltung gelesen....hast dir ja Gedanken gemacht, finde ich gut! Hast genau für eine LED Platz am Strom...und dann merkst du es ja zum Austauschen! Ist natürlich bei der Leistung nicht so einfach, die zu schalten,...laufen ja auch mit knapp 30Volt! Da würde es bei mehr als dreien in Reihe schon eng werden mit einer verträglichen Spannungsbereitung!
    Wie befestigst du die Chips auf dem Kühlkörpern? Kleben...oder über Eck schrauben?
    Ja und da benutzt du ja nur zwei Kanäle der Schaltung....schade eigentlich, aber naja, hab auch noch keine so programmierbare Zwei- oder Vierkanalsteuerung gefunden! Nun werde ich mit einer Schaltung zwei Becken betreiben!

    Zeig mal den Stand der Dinge! :thup

    @ Tommy
    Es ging mir um die Farbtemperatur, die du mit der Mischung Weiß und Blau bekommst. Die Weißen LEDs sind i.d.R. mit einer Farntemperatur angegeben, die die Mischung zwischen den Lichtfarben oder der unterschiedlichen Verteilung über den sichtbaren Wellenbereich des Lichtes beschreiben, ganz grob umrissen. Je "weißer" (blauer) das Licht, um so höher die Kelvinangabe! (Bitte jetzt keine Berichtigung/Belehrung dritter über dieses Thema, will's nicht verkomplizieren :winking_face: ) also mehr blauanteil, mehr Kelvin, je weniger, je gelber das Licht! Und die weißen LEDs gibts in vielen Versionen, jedoch ab 10.000K wird's eng nach oben bei Leistung! Kenne 12.000K Chips mit 30W (mehr Leistung hab ich noch nicht gefunden, nur mit weniger Kelvin)! Hab nen 1Watt Chip mit 30.000K, schon krass blau im Vergleich zu den 12.000K oder 6500K! Daher wenn man mehr Blau dazu tut, kann man auch mit 6500K weiß in dem höherem Bereich kommen! Daher meine Frage, wie die Farbtemperatur deiner weißen 50W Emitter ist!

    Daher auch die Frage, was du mit 20000K gemeint hast? Hatte mich gewundert, was du mit den Dimmern dann meinst?
    Und was hast du über die Effektivität von 12.000K gehört?

    @ Tommy

    Das mit dem PWM Signal....also du greifst das PWM Signal ab!
    Habe mit dem Typen, der die baut und entwickelt hat recht guten Kontakt und der sagte mir, dass diese PWM Signale auf der Platine nur mit 0-5Volt rausgeben!? Hatte mich darüber auch gewundert! Kann ihn mal fragen, warum das so ist!?

    Die weißem Chips haben 12.000K? Und du meinst, dass du mit den blauen LEDs zusammen dann auf 20.000K kommst!? Welche Farbe hast du denn mit deiner ursprünglichen Beleuchtung gehabt!?

    Wie sieht es denn mit deinem Projekt aus?! Wie ist der Stand?!

    @tommy
    Wie meinst du das mit dem Ändern?! Hab an den Modulen nichts geändert, hab's auch eigentlich nicht vor! :winking_face:
    Ich hab ein paar Widerstände, mit denen ich den Ausgangsstrom zwischen 150mA und 1000mA ändern kann, so wie es vom Hersteller vorgesehen ist! Ansonsten, wie auch du, greife ich die PWM Signale ab oder nimmst du die Ausgänge der einzelnen Module zum Steuern!? Ginge natürlich, wäre aber nur unnötig umständlich!

    Freue mich auf die Bilder...

    (aber mal ehrlich...600Watt LED ist mal ne richtige Ansage, wieviel HQI und T5 in Watt hattest du vorher?)

    Bleibe trotzdem gespannt :grinning_squinting_face:

    Achso, welche Temperatur haben die weißen LEDs? Und welchen Bereich haben deine blauen Brenner?!

    Hallo,
    Ich bin neu hier und ein Freund, der euren thread mitgelesen hat, machte mich darauf aufmerksam! Ich bin gespannt, wie dieses Projekt weiterläuft, baue gerade selber an ähnlichen "Leuchten"! Habe mir auch die Module besorgt, die sind einfach traumhaft gut! Man muss übrigens die Eingangsspannung nicht bei 10-12V belassen, um am PWM Ausgang die Regelspannung von 0-10V (bei dem Modul jedoch 0-5Volt) zu erhalten! PWM SIgnale sind nur in diesem Spannungsbereich! Das hat was mit der "Aufbereitung" im zu dimmenden Modul auf sich, die diese Spannung als Referenz nehmen, grob umrissen! Daher mal genormt... :face_with_rolling_eyes: ;meist bei 10Volt volle Leistung und darunter entsprechend. Sind Super programierbar und alles geht...max. 240Watt pro Platine direkt oder wie Tommy es machen will, mit externen KSQs...

    Stell doch mal bitte Bilder von den 50W Chips rein, interessiert mich mal! Welche Kühlkonstellation strebst du an? Hast du das über den thermischen Widerstand der Kühlkörper berechnet oder probierst du einfach?
    Ich hab mal gerechnet und probiert, geht beides gut :D; und ja, an alle die Angst vorm Lüftersurren haben...habe einen 140mm mit guten 100qm/h und der hat 12-14dB, dass heißt, meine Pumpen sind lauter, selbst wenn der voll dreht! Be Quite....tolle Dinger, auch drehzahlregelbar....

    Achso, nochmal kurz was zur Lebensdauer....steht bei den meisten LEDs bei 50.000h bei Betriebstemperatur unter 70Grad (was nicht schwer ist :O)! Da leuchten die Leuchten gute 5,5 Jahre DAUERHAFT, also 24h durch...den Rest kann man selber rechnen...12h Volllast für 10Jahre...find ich persönlich ok...(und wenn sie nur 30.000h halten, sinds immernoch 6 :D)...jedes Jahr ne HQI...und T5 und wieviel habt ihr drüber zu hängen...find ich keine Milchmädchenrechnung, auch nicht mit Heizung...

    Also Tommy :thup