Beiträge von Steffi

    Seit April 2016 lief nach meinem Umzug ein kleines 10-Liter-AQ mit meinen Thor. Im Juli ist der Inhalt in ein 20-Liter-Fluval-Spec-5 umgezogen.
    Da Thor sehr gerne Korallen zerpflücken ist anfangs nichts eingezogen, was teuer war :winking_face:
    Mittlerweile ist der Aufbau, der aus 2 kleinen Säulen aus Korallenskeletten und einer kleinen herausnehmbaren "Brücke" schon ziemlich zugewachsen, Xenien muß ich fast jede Woche ernten, die wachsen wie doof. Aber es sind nur mal meine Lieblinge :smiling_face_with_heart_eyes:

    An Technik ist nicht viel drin, eine kleine Resun Wave Maker HWM 2000, sie bringt 600l/h und ist eine sehr günstige und extrem dankbare Pumpe, sie läuft jetzt schon seit 4 Jahren ohne zu murren.
    Im Technikschacht ist ein Heizstab untergebracht und die kleine Rückförderpumpe. Dazu noch eine DIY-LED mit 3*weiß, 2*grün und 5* blau (3 blau und 2 royalblau).
    Fertig :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Bis auf eine Turbellarienplage im November läuft das AQ ohne Probleme. Keine unerwünschten Algen, keine Cyanos... Läuft einfach.

    Bewohnt wird das AQ von 4 Thor (1 Männchen, 3 Weibchen) und einer Urocaridella plus noch ein oller Tricolor-Einsiedler.

    Ina hatte schöne Ableger gespendet und Nano-Schneckchen :grinning_squinting_face:

    Die Efflatounaria ist schief angewachsen, normalerweise sind die Polypen auch ausgefahren, ich hatte sie nur kurz zuvor außerhalb des Wassers mal wieder von Xenien befreit.

    Ich liebe Scheibenanemonen :smiling_face_with_heart_eyes:

    Krustenchaos :grinning_face_with_smiling_eyes: Alien-Explosion plus Parazoanthus

    Und eine Thor-Mama, kurz vor dem Entlassen.

    Moin...
    Ich habe durchgehalten und bin jetzt seekrank :nauseated_face:

    Das wird so nicht so einfach funktionieren... Wenn dann muß man den Besatz sehr genau ausklügeln und mit einem Fisch geht das schon gar nicht. Der findet in dem kleinen Nano nicht ausreichend zu fressen.

    Er gibt ja zu, daß er einen Crash hatte, kann ich mir bei Caulerpa sehr gut vorstellen.

    Im Süßwasser funktioniert das ganz gut, z.B. als Schneckenvase.
    Was auch klappt, sind die kleinen Halocaridina rubra, aber NICHT in den Ecospheres, die sind viel zu klein, darin wachsen auch sie irgendwann rückwärts.
    Aber in einem gut gut eingefahrenen Nano ist es möglich, diese kleinen Garnelen ohne großen Aufwand und nur mit Verdunstungswasser nachfüllen, auf Dauer zu halten.

    Moin...
    Die Landwirtschaft ist nicht mal ausschlaggebend!
    Ich habe bisher immer in landwirtschaftlich genutzten Gebieten gelebt.
    Im Odenwald 49,5 mg/l Nitrat und GH 26, KH 18.
    Hier an der Küste 2mg/l Nitrat und GH 2-3, KH 2.

    Ich habe das Wasser hier oben ausprobiert, es funktioniert pur tadellos seit 6 Monaten. Demnächst lasse ich mal eine Analyse machen, das im Odenwald hätte eher als Dünger getaugt.

    Moin...
    Ich hatte für mein Kauderni-Paar einfach eine kleine Garten-LED auf die Abdeckung gelegt, tagsüber wurde sie von der Hauptbeleuchtung geladen und nachts ergab die kleine weiße LED mit knapp 0,1W ein wenig Licht, sodaß es nicht ganz zappenduster war. Aber mehr als Umrisse erahnen war auch nicht drin.

    hajo,
    welche Maxspect-Leuchte nutzt du denn?

    Ich hatte über ein Jahr die Maxspect Glaive in Betrieb, eine sehr schöne Leuchte für mein ehemaliges 100*30*30cm-Nano.
    Anstatt kaltweißer LED hatte sie warmweiße (3000K) verbaut. Dazu noch Cyan (500nm), Royal Blau (460nm) und Superactinic (420nm).
    Royalblau und Superactic hatte ich etwas heruntergedimmt.
    Das Licht empfand ich als sehr schön, nicht so sehr blau. Die Korallen wuchsen unter der Glaive um die Wette, das war echt Wahnsinn.
    Ich bin allerdings nicht so der Freund der Hirschgeweihe (SPS), daher hatte ich nur ein paar Stylophora/Seriatopora, die hatte ich geschenkt bekommen und die gingen unter dem Licht ab wie Luzie!

    Henning Wiese hatte die Leuchte im Sommer nach gut einem Jahr Laufleistung vermessen und war sehr angetan , was das Spektrum angeht.

    Allerdings kamen anfangs auch Kommentare wie, der Rotanteil über das warmweiß läßt die Algen sprießen (hatte ich nie ein Problem damit)...
    Meine AQs haben auch schon immer Tageslicht abbekommen (allerdings Nordseite), mein aktuelles steht an einem Westfenster und bekommt den ganzen Nachmittag Sonne ab, seit einem halben Jahr hatte ich hier null unerwünschten Algenwuchs, auch keine Cyanos, obwohl ich das AQ hier neu aufgesetzt hatte. Im Gegenteil, die Korallen -vor allem die Gorgonien- öffnen sich wie nie, wenn sie das Sonnenlicht abbekommen.

    Moin...
    Ich hatte diese Krabben auch schon. Bei mir waren sie gegenüber den Garnelen friedlich, haben aber öfter bißchen umgeräumt und u.a. Ableger in ihre Höhlen gestopft. Fand ich nicht so dölle, ich habe die beiden dann zum kleinen Fangi ins AQ umgesiedelt, das funktionierte sehr gut.
    Bevor sie in den Porzellanexpress ( :loudly_crying_face: ) soll, besser mal hier nachfragen, es gibt Leute, die diese Krabben adoptieren (mein Krabbenbecken ist leider kalt, im Winter 15°, das macht sie nicht mit).

    Moin...
    Hast du den Kupferwert ermittelt der war das ein Labor?
    Das Problem bei Kupfer ist, bis der Test anspringt, sind die Garnelen schon im Jenseits.
    Die tödliche Dosis beginnt bei 20-30µg/l, das findet der Tröpfchentest noch nicht.

    Ich würde eine Analyse in Auftrag geben, um zu gucken, ob Schwermetalle im Wasser nachweisbar sind.

    @TomR
    Ich nehme auch oft nur meine Kompaktkamera, allerdings muß man dazu einen Achromaten anbringen können, das geht bei den höherwertigeren Modellen gut, bei den günstigen klappt das nicht oder man muß gut basteln können.
    Was ich hier empfehlen kann, ist eine gebrauchte Kamera zu kaufen, dabei kann man echt Geld sparen.
    Nikon P7000 mit Achromat und manuellem (schon fast historischem) Nikon-SB24-Blitz (am Kabelauslöser).

    Isopode an der Scheibe


    Thor-Larve

    Ich nutze für mein 60er Makro an µFT die Raynox-Achromaten DCR-150 (ca. 4dpt) und DCR-250 (ca. 8 dpt), beide habe ich in doppelter Ausführung und kann alles noch miteinander verschrauben.
    Nur sinkt damit die Tiefenschärfe ins unendlich-kleine :upside_down_face: Mehr als f10 macht auch keinen Sinn, weil dann die Beugungsunschärfe zuschlägt.

    Ich habe zwar auch noch einen 25dpt-Achromaten, aber damit habe ich null Tiefenschärfe mehr und den kann man eigentlich nur noch auf dem Stativ beherrschen und das Objekt sollte sich möglichst nicht bewegen, das kappt aber bei Larven nicht.

    Moin...
    Ich habe die Panasonic G6 und die Olympus OMD EM5. Dafür gibt's schon lichstarke Objektive (12-35/2.8, 35-100/2.8, 45/1.8, 60/2.8-Makro).
    Ich filme auch sehr gerne damit, nur für die Larven reicht der Abbildungsmaßstab trotz Achromaten nicht.

    Moin Torsten,
    ich finde die Fotos großartig!

    Ich bin beim Kamera-ruhig-halten-Training an Grenzen gestoßen, bei mir war's ein Schlaganfall. Geholfen hat ein stückweit die Umstellung des Systems. µFT statt APS-C, ist viel leichter und strengt deswegen nicht so an. Kommt aber nicht ganz an die Qualität von APS-C ran.

    Moin Torsten,
    ich finde die Fotos großartig!

    Ich bin beim Kamera-ruhig-halten-Training an Grenzen gestoßen, bei mir war's ein Schlaganfall. Geholfen hat ein stückweit die Umstellung des Systems. µFT statt APS-C, ist viel leichter und strengt deswegen nicht so an. Kommt aber nicht ganz an die Qualität von APS-C ran.

    Ich habe eine sehr gute Waschmaschine, aber eine Dielen-/Holzbalkendecke schwingt! Wenn vor dem Haus ein LKW vorbeifährt, fühlt sich das an wie ein Erdbeben. In meinen Süßwässerleins (nicht so viel Strömung) kringelt dann die Wasseroberfläche.

    Moin Linda,
    ich hatte solch ein Schneckchen 4 Jahre lang. Sie war bei meinem Lebendgestein dabei.
    Sie war hauptsächlich nachts unterwegs und ich habe sie mehrfach "erwischt", wie sie Wurmschnecken "ausgetopft" hat. Draufgekrochen, Rüssel drüber, 10 min später wieder runter und die Wurmschneck' war Geschichte. Sie ging aber auch an Frostfutter. Seit die Schnecke tot ist, habe ich wieder mehr Wurmschnecken :winking_face:

    Moin...
    Ich hatte mein AQs auch auf Parkettboden stehen, ich schlabbere auch mal gerne. Die Lösung mit einem alten Betttuch habe ich auch praktiziert, hat wunderbar geklappt.
    Der größte Mist war immer, wenn Wasser in die Nähe der Bodenschutzmatte kam *aaargh*, das war ratz-fatz dort drunter und dann hieß es Stuhl und Tisch weg, Matte hochkant stellen und drunter wischen. Trocknen lassen und alles zurückräumen :face_with_rolling_eyes: Ich hätte anfangs nie gedacht, weit weit das Wasser unter solch eine Matte drunterkriechen kann!
    Ansonsten hatte ich in meinem AQ-Schrank immer ein paar olle Handtücher für kleine Wasserunfälle aller Art liegen. Das Parkett sah nach den 4 Jahren noch so aus wie vorher.

    Moin Dietmar,
    jo, das hatte ich auch schon mal bei einer Spindel von meinem Händler. Mit dem Refraktometer gegenmessen lassen, sie hat nach dem Mond gemessen. Umgetauscht und seit dem lasse ich neue Spindeln immer vom Händler checken. Außerdem habe ich die Positionen der Skalen vor dem 600km-Umzug markiert :winking_face:

    Heute nacht habe ich neue Pfleglinge bekommen :grinning_face_with_smiling_eyes: Die Fischer haben noch ein paar Einsiedler, Marmorierte Schwimmkrabben und Sand (!!) mitgebracht. Wie sie den vom Grund der Nordsee an Bord bekommen haben, keine Ahnung...
    Jedenfalls habe ich den Sand dankbar mitgenommen und meinen Tierchen gefällt er auch sehr gut! Ich wollte eh noch etwas Sand auffüllen, da kam der lebende Sand gerade recht.



    Von den Sandgarnelen sieht man jetzt echt nix mehr :astonished_face:


    Marmorierte Schwimmkrabbe (Portumnus latipes)
    Noch über dem Sand:


    Danach im Sand:

    Danke für eure Kommentare!
    Da ich ja sehr gerne Dekapoden züchte, ist das hier oben echt ein Paradies!

    Heute nacht haben die Fischer wieder eine Navigatorkrabbe mitgebracht (tragend), der erste Zuchtversuch hatte nicht geklappt, aber ich versuche es wieder.

    @Daniel
    ich kann Videos hier im Forum nur verlinken, der Link zum Einsiedler-TV-Video steht in Beitrag 8 am Ende :grinning_squinting_face:
    Heute Nacht gab's noch einen Nachschlag an den Kasperköppen, die Fischer hatten wieder welche dabei :smiling_face_with_heart_eyes:

    Moin...
    Ich möchte hier mal meinen ollen Scapers Tank (50 Liter, 2013) zeigen, ich hatte für den Vorgänger, das AM Yasha mal 3kg Gestein gekauft. War mein einziges Lebendgestein.
    Beim Umzug in den Scapers Tank habe ich davon ein gutes kg rausgenommen, weil mir selbst für die 50 Liter 3 kg Gestein viel zu viel waren...


    Ich wurde regelmäßig für bißchen "ballaballa" erklärt, wenn ich meinte, lieber weniger Gestein kaufen, es müssen ja auch noch Korallen rein.

    Jaaaa, ich habe regelmäßig die Technik und die Rückwand gereinigt :grinning_face_with_smiling_eyes: In der Mitte befand sich eine große Höhle, dort lebten meine beiden Krabben.

    Moin Daniel,
    kein Problem :grinning_face_with_smiling_eyes: Wunderschöne Fotos :smiling_face_with_heart_eyes:

    Das 2. Becken ist nur ein 17-Liter-Becken mit den Maßen 45*24*16cm, einzige Technik ein Luftheber, sonst nichts.
    Beleuchtet wird das Aquarium nur durch Tageslicht (1/3 des AQs steht vor einem Westfenster, der Rest bleibt dunkel).
    Bewohner sind 5 kleine Diogenes pugilator (Einsiedler), das sind die absoluten Kasperköppe. Außerdem noch dabei 3 kleine Porzellankrebse, die man nach nach dem Einsetzen nie wieder sieht, maximal sieht man noch mal ein "Ärmchen" fächern.
    Das AQ ist wie das andere auch mit feinem Vogelsand und Lebendsand aus Norddeich eingerichtet, ein paar Austernschalen und fertig.

    Dazu kamen noch ein paar Algen aus meinem tropischen AQ, denn dieses Aquarium steht im Eßzimmer, es wird im Winter nicht wie die beiden anderen auf 14-15° gehalten (ungeheiztes Schlafzimmer).
    Wobei Erythroglossum laciniatum streng genommen auch keine rein tropische Alge ist und Codium fragile auch nicht. Wie auch die Bewohner ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammen und sich erst in den letzten Jahren in die Nordsee ausgebreitet haben.
    Nur die Seenelke wird im Winter ins Schlafzimmer umziehen.


    Gesamtansicht (hier mit Leuchte obendrauf, ansonsten wäre die linke Seite duster).


    Seenelke in Austernschale (wird alles genutzt :winking_face: ).


    Diogenes pugilator (das sind faule Säcke, ich hätte sooo gerne mal Larven von denen :face_with_rolling_eyes: )


    Ich hatte mal eine Mini-Kolonie Sternseescheiden dort drin, die waren dann weg, tauchten jetzt aber wieder in mehreren kleinen Grüppchen am Luftheber auf *superidee* :face_with_open_mouth:


    Und einer der kleinen Porzellankrebse, das Foto hatte ich vor dem Einsetzen in einer kleinen Kunststoffschüssel gemacht :grinning_squinting_face:

    Alle Bewohner mögen gerne sehr feines Futter, deswegen macht sich die WG insgesamt sehr gut. Es wuseln auch noch Flohkrebse und ein paar Mühsis, äh, Mysis durchs AQ.
    Bei recht viel Frostfutter, wechsle ich pro Woche ca. 50% des Wassers. Das Wasser gibt's ja 5km entfernt... Nur im Winter ist eine unfreiwillge Nordsee-Dusche nicht sooo angenehm.

    Hier noch ein kleines Video, Diogenes Nr. 5 hatte sich für eine Häutung zurückgezogen und hat nicht mitgemacht:
    https://www.youtube.com/watch?v=XqeC0DwFyyY

    Moin Wolfgang,
    ein sehr schönes Video :smiling_face_with_heart_eyes: Ich kann leider nicht tauchen, aber so schön ist die Nordsee auch nicht...

    Obwohl, ganz so häßlich ist der Bewuchs an den Schwimmstegen im Yachthafen von Norddeich auch nicht:





    Ist nur mit dem Kompaktknips durch die Wasseroberfläche fotografiert.

    Moin Marcus,
    das Fotografieren der recht gut getarnten Garnelen klappt eigentlich halbwegs. Meine Kamera (Olympus OMD EM5) hat Kontrast-AF, ich fokussiere auf ein Auge, das findet der AF ganz gut. Ist natürlich auch Ausschuß dabei. Die Sandgarnelen buddeln sich beim Erblicken der Kamera noch mal extratief ein :pouting_face:
    Als nächstes fliegt nur die Kiesblende raus, für diese bodennah lebenden Tiere ist das echt kontraproduktiv.

    Das ist die "Mama" der kleinen Sandgarnelen gewesen (sie hat den Fang leider nicht lang überlebt, die Garnelen werden durch das Gewicht der Ladung doch ordentlich gedrückt), aber sie konnte noch tausende von winzigen Larven entlassen.


    Sie war an dunkleren Bodengrund angepaßt :winking_face: Ihre Farbe können die Sandgarnelen aber je nach Bodengrundfarbe ändern.

    Hier noch ein paar Fotos meiner Sandgarnelen (Crangon crangon).

    Von vorne betrachtet. Sie haben keine Scheren, sondern hakenartige Fanginstrumente. Alle Sinnesorgane sind sehr weit oben angebracht, weil sie fast immer eingegraben sind.

    Suchstück mit Garnele :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Wenn's was zu fressen gibt, geht man aber auch mal "oberirdisch" gucken.

    Die kleinen Garnelen habe ich selbst gezüchtet, ich hatte ein hochtragendes Weibchen vom Kutter bekommen.

    Moin...
    Wenn das dann diese dicken weißen Dinger sind, sind die für Wurmschnecken-Netze schon zu massig. Ich habe schon recht üppige Wurmschnecken (Röhrendurchmesser ca. 3-4mm), aber so üppig sind die Netze da auch nicht.