Beiträge von Steffi

    Moin zusammen...
    Da ich mit dem Zusammenleben meiner herkömmlichen Pumpen und meinem Thor-Nachwuchs nicht mehr zufrieden war, habe ich etwas experimentiert.
    Ich hatte ja schon mal ein 120-Liter-AQ nur mit Lufthebern beströmt. Das hat auch wunderbar geklappt und ich war sehr zufrieden damit. Im Nano war das alles etwas schwieriger, ich hatte im eckigen AQ immer Stellen, an denen sich das Futter abgesetzt hatte. Rund wäre ideal gewesen, aber in Acryl zu teuer, zu empfindlich und blöd für die Fotografie.
    Dann fand ich im großen Online-Auktionshaus ein Hexagon und 6-eckig ist schon runder als ein Viereck. Das Hexagon fasst 20 Liter, perfekt für meine Thor-Familie samt Kinderschar.

    Der Versuch mit dem großen Luftheber (Durchmesser 25mm) erweist sich als positiv. Da der Luftheber in weiß potthäßlich ist, wird er demnächst durch ein baugleiches Modell in dunkelgrau ersetzt und fällt dann nicht mehr ganz so auf.
    Selbst wenn mal ein Shrimp in den Luftheber kommt, übersteht er das ohne Schaden.
    Beleuchtet wird das ganze mit einer Fluval Sea Nano Marine & Reef, die leistet 12W (reicht völlig für den vorhandenen Korallenbesatz).
    Der Porzellankrebs hat eine Anemone, aber die sitzt an einer Stelle, die ihm (besser ihr) nicht gefällt.

    Felsengarnelen putzen ganz gerne Cyanos weg, nicht in großen Mengen, aber sehr gerne in der Orgelkoralle und richten weniger Schaden an als ich mit dem Schlauch.
    Es sind Jungtiere aus eigener Zucht. Hier beim Putzen :grinning_face_with_smiling_eyes:


    Thor-Weibchen mit Häutungsresten meines Blaubein-Einsiedlers.

    Thor-Weibchen (unten rechts in der Ecke), kurz vor der Häutung, dann werden sie von den adulten Männchen und dem noch männlichen Nachwuchs belagert, muss lecker riechen :grinning_squinting_face:

    @ Burkhart,
    ich habe ein Schlafzimmer auf der Nordseite :grinning_squinting_face: Außerdem wird's hier an der Küste nur selten richtig heiß. Die beiden Nordsee-AQs haben momentan 20-21°, das ist für küstenbewohnende Tiere im Sommer noch o.k. Viele der Arten kommen ja auch im Mittelmeerraum vor. Im Winter ist's in den Nordsee-AQs um die 14-15°.

    Mal wieder ein Update :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Die Abdeckung mit der LED-Röhre habe ich mittlerweile in die Ecke gestellt. Dafür habe ich jetzt eine Acrylabdeckung, die ich nachts zum abkühlen des AQs abnehmen kann. Als Beleuchtung für meine 2 Nordsee-AQs dient meine Maxspect Glaive, die ich ziemlich runtergedimmt habe. Das 2. Nordsee-AQ ist ein Scapers Tank mit 45cm Breite. Beide AQs haben eine dunklere Ecke, aber das ist egal.
    Dafür hatten die Fischer in ihrem Müllsack der Aktion "Fishing for Litter" ein altes Netz, das habe ich mir für Dekozwecke gleich mal unter den Nagel gerissen. Die Tiere nutzen das Netz sehr gerne als Ansitz, ich kann darauf auch Algen dekorieren.

    Die Algen(arten) wechseln ständig, da sie vielen Tieren, u.a. den Schnecken und kleinen Krabben, als Nahrung dienen.

    Kleine Anemone:

    Mysis

    Käferschnecke:

    Winzige Nordsee-Einsiedler:

    Gespensterkrabbe, tragend :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Schlanke Meerassel (Idotea linearis)

    Stern-Seescheiden (Botryllus schlosseri) machen sich als winzige Kolonien überall breit.

    Der Scapers Tank beheimatet momentan nur eine fette Grundel und meinen großen Nordsee-Einsiedler plus gaaaanz viele Rotalgen :upside_down_face:

    @ Hajo,
    da muss ich dir recht geben, von der Optik her macht ein Brack-AQ nicht viel her :kissing_face: In der Hinsicht sind meine Süßwässerleins und die Meerwässerleins wesentlich attraktiver.

    Ich habe auch ein Brackwasserbecken, mit "Livesand" hier von der Küste (ich mag den schillhaltigen Sand einfach sehr gerne von der Optik).
    An Gestein habe ich Lava verwendet, dazu noch etwas Mangrovenholz.

    Ich habe mich dem Brackwasserbereich vom Meerwasser her genähert und Algen ans Brackwasser gewöhnt. Die Dichte liegt bei ca. 1.014-16

    Momentan sind Palaemon varians drin, es ziehen demnächst aber noch Potamalpheops sp. (Purple Zebra Shrimps) ein.

    An Schnecken sind schlichte Strandschnecken unterwegs.

    Technik ist ein HMF, da so den Larven nichts passiert. Beleuchtet wird mit einer 6500K-LED.

    Galaxaura sind nie gut zu halten. Mein Ableger davon hält sich aber schon seit einem guten halben Jahr und wächst(!), aber ich verwende halbe/halbe angesetztes Wasser und Wasser direkt aus der Nordsee hier vor der Haustür (oft bringen es die Fischer von draußen mit rein). Ich schiebe das einfach mal aufs Nordseewasser, dass ich sie jetzt halten kann, weil da garantiert Stoffe drin sind, die im angesetzten Wasser fehlen.

    Moin,
    ich bin bekennender Nano-Fan. Hatte mit einem 25-Liter-AQ angefangen, dann auf einen Scapers-Tank aufgerüstet.
    Dann wollte ich auch mal 120 Liter probieren, wurde damit aber nie so richtig glücklich und landete doch wieder beim Scapers Tank (mittlerweile ist es ein 60x30x20cm-AQ).

    Man ist von der Wahl der Tiere eingeschränkt, das gebe ich offen zu, aber da ich eh ein Fan der kleinen Tierchen bin, macht das nix. Ich pflege Garnelen (Thor amboinensis), einen kleinen Porzellankrebs (einen Partner wollte sie nicht) und ein Pärchen Mithraculus sculptus.

    An Technik kann ich für ein 60x30x30cm-AQ empfehlen:
    2 Nano-Koralia plus als Oberflächenabsauger einen Eheim-Skim.
    An Licht habe ich eine Coral Box Moon (die würde einen Scapers Tank besser ausleuchten), aber ich platziere die Korallen nach lichthungrig und nicht so lichthungrig.

    Ansonsten wechsele ich wöchentlich Wasser und spare mir damit den Abschäumer.
    Ich hatte noch nie Probleme mit Vibrationen.

    Mein eines Nordsee-AQ ist ein Standard 60er-AQ und das steht samt Strömungspumpe in meinem Schlafzimmer (daneben das 2. Nordsee-AQ, der Scapers-Tank, mit einer 2. Pumpe) und ich höre nachts NICHTS.

    Kleines Update. Die Korallen erholen sich weiterhin ganz gut, bei manchen fehlt noch etwas Farbe wie z.B. bei der Bartkoralle, aber das wird auch noch.

    Das Mädel hatte ich dem Porzellankrebs-Männchen besorgt, dann ist er überraschend gestorben, jetzt hat SIE vorgestern wieder einen neuen ER bekommen, aber noch hängt der Haussegen etwas schief.

    Fotos :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Hier fehlt noch Farbe, eigentlich war sie mal neonfarben.


    Auch dem Kleinkram geht es wieder gut, er wächst und gedeiht, wie meine Spaghettis :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Und der Nachwuchs (hoffentlich) :smiling_face_with_heart_eyes:

    Bei den Pantoffelschnecken sitzen oft viele übereinander, weil sie a quasi immobil sind, so ist dann gegeben, daß immer Männchen und Weibchen auf einem Haufen vorhanden sind. Oft sind's auch nur 2 dann ist unten ein größeres Weibchen und obendrauf ein Männchen.

    Seit 2 Tagen läuft ein weiteres Caprella-Nano, hierin werden die Tierchen wärmer gehalten (22-25°, standortbedingt) und versuchsweise auf synthetischem Meerwasser (noch ist Nordseewasser drin, WW werden aber nur noch mit synthetischem Wasser gemacht).
    Ich habe die verbliebenen kleinen NZ-Palemon von letztem Jahr zu ihren Eltern umquartiert und schon war das AQ frei :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Vorteil dieses AQs ist, es steht an einem Westfenster und ist sehr hell. Hier kann ich problemlos mit F10 filmen :grinning_squinting_face:

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    Den Nachwuchs aus diesem AQ werde ich dann immer mal an andere Aquarianer abgeben, wenn das so klappt, wie ich mir das vorstelle.

    Ich muß ja nicht tauchen :ylol Aber auch so sind diese Winzlinge schwer zu fotografieren, weil sie erstens immer am rumzappeln sind und dann so lang, dass es echt schwer ist, sie in die Schärfeebene des Makroobjektivs zu bekommen. Vom Abbildungsmaßstab her liege ich meist irgendwo zwischen 1:1-1,5 und ich habe schon eine µFT-Kamera, bei der ja bauartbedingt (kleiner Sensor) eine größere Schärfentiefe gegeben ist, aber auch F10 bringt da wenig.
    Und dann muß man die Viechlis auch erst mal entdecken!

    Meist finde ist sie anhand der weißen Zeichnung am Kopf, diese sich bewegenden "Pünktchen" sind das einzige, was auffällt (und bei den Mädels, wenn die Bruttasche ziemlich voll ist.

    Ein neues Caprella-Video ist fertig :grinning_face_with_smiling_eyes:

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    Die "große" Beute ist eine kleine Rote Bohne (Limecola balthica), ist eine heimische Muschelart. Diese hatte ich als Copepodenfutter gekillt *pfeif* Die Nordsee-Cops stehen auf totes Muschelfleisch.

    Ich fahre da nie groß was ein. Sand am Wasser holen und gleich danach ins AQ (keinen Tag herumstehen lassen), Nordseewasser drauf, Algen rein, 3-4 Tage warten und dann kann der erste Besatz rein. Für Seesterne und Co. würde ich schon länger warten, aber die halte ich eh nicht.
    Einsiedler, Krabben, Garnelen, Krebschen, null Problem, das funktioniert auf diese Art prima.

    Es muß manchmal auch schnell gehen, wenn die Fischer irgendwas abgedrehtes mitbringen, was mit anderen Tieren nicht kompatibel ist, dann muß man improvisieren, hat bisher aber immer geklappt, sogar mit Seenadeln :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Dietmar, das machen die auch bei mir im AQ! Streitigkeiten liegen hoch im Kurs. Und diese kleinen Monster zu Fotografieren ist echt tricky.
    Ich habe gestern wieder Videos gemacht, muß ich noch bearbeiten.

    Hier habe ich noch das Video der Borkumer Caprellas:

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    Und bei mir im AQ, die Mama mit ihrem Nachwuchs:

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    Ich habe den Artikel gar nicht gelesen :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Aber ich bin schon viel länger hinter den Krebschen her. Pferdefuß war bisher, das Aquarium auf Borkum hatte C. linearis (die ursprünglichen aus der Nordsee), die brauchen es aber kälterund ich habe kein Kühlaggregat, wäre auch zu teuer.
    Jetzt haben sie aber auch C. mutica, die halten höhere Temperaturen aus :winking_face: Mein AQ ist so auch ungeheizt, der Umzug hatte wunderbar gepaßt von den Temperaturen her, es war nur eine Differenz von 2-3° (auf Borkum werden sie bei 12° gehalten, mein kleines AQ hatte Ende Februar 14-15°).
    Mittlerweile sind sie bei 18-19° gelandet und es geht ihnen weiterhin sehr gut. Mal gucken, ob sie die 23° im Sommer aushalten (laut Literatur sollen auch 25° kein Problem sein).

    Die kleinen Asiaten machen sich zur Zeit in der Nordsee breit, wie so vieles. U.a. auch Hemigrapsus sp. (3 Uferkrabbenarten), Palaemon macrodactylus (Garnele), Gracilaria vermiculophylla (Rotalge).

    Die C. mutica zählen mit zu den größten Gespenstern. Die Männchen werden bis 30mm lang, die Weibchen bis max. 20mm.
    Ich füttere hauptsächlich feines Frostfutter (Cyclops, Bosmiden, Lobstereier) und Lebendfutter (verschiedene Copepoden, Nauplien, angereicherte Brachionus) und alle 2 Tage Easy Booster (dieses Phytoplankton-Gel). Damit versuche ich die lebenden Muscheln bei Laune zu halten und die Copepoden, die sich im AQ gebildet haben. Für sie gibt es alle ab und an noch eine kleine (!!) lebende zerdrückte Miesmuschel, dadurch explodiert die Cops-Population förmlich.
    Damit die Wasserwerte durch solche Aktionen nicht vollkommen aus dem Ruder laufen, wechsele ich wöchentlich 70% des Wassers. Es kommt nur Nordseewasser zum Einsatz. Da diese Krebschen mit Vorliebe in Häfen leben (z.B. auch auf Borkum), bekommen sie Hafenwasser aus dem Yachthafen von Norddeich (wie alle meine Nordsee-Aquarien).

    Für die tropischen Meerwässerleins lasse ich mir Wasser von den Fischern mitbringen, da paßt die Dichte besser.

    Mag bekloppt sein, aber seit ich das erst mal ein Foto von Caprella (Gespenstkrebschen) gesehen hatte, hatte ich mich unsterblich verliebt!
    Es hat Jahre gedauert, Ende Februar war es so weit, ich hatte meinen ersten Caprella mutica (japanische Gespenstkrebschen) im Aquarium sitzen.
    Anfangs waren es vier Weibchen und 2 Männchen, die Weibchen waren tragend und so hatte ich bald meine ersten winzigen Nachwuchstiere im Aquarium sitzen.
    Anfangs hatte ich ein kleines Fluval Spec mit einem kleinen Schwammfilter, aber das war nicht optimal. Das Frostfutter sank zu schnell auf den Boden.
    Das nächste AQ war dann ein 20-Liter-Dennerle, das ich mit einem HMF mit recht dünnem Schwamm versehen hatte, die Matte soll eigentlich nur die Krebschen vor dem Luftheber schützen und gleichzeitig als Sitzfläche für die Krebschen dienen, denn ich hatte in dem kleinen Spec beobachten können, wie die Männchen sich um den kleinen Schwamm zofften.

    Eingerichtet habe ich den Dennerle-Würfel mit allem, was die Küste hier so zu bieten hat. Lebenden Sand von der Küste, Algen und Hydrozoen am Watt gesammelt. Ich hoffe, den Krebschen geht's dort drin gut :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Bisher vermehren sie sich recht stark. Sie sind lebendgebährend, haben nur eine Lebenserwartung von ca. 3 Monaten. Die Männchen sind wesentlich größer als die Weibchen.

    Die Füllhöhe ist mit Absicht nicht höher, ansonsten spratzelt es oben raus, trotz Abdeckung.


    Männchen


    Weibchen


    Bruttasche, gut gefüllt :grinning_face_with_smiling_eyes:


    Nachwuchs eines Weibchens. Die kleinen bleiben ein paar Tage dicht beisammen und das Weibchen paßt noch auf sie auf. Dann verteilen sie sich.


    Vorspiel zur Begattung. Hier sieht man den Größenunterschied sehr deutlich.

    Die Krebschen passen sich farblich an die Umgebung an:

    Die veralgte Scheibe im Spec :grinning_squinting_face:

    Moin :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Jetzt ist wieder alles montiert und die Technik soweit es geht, raus aus dem Becken.

    Ich habe noch ein paar Kieselalgen drin, das kommt vom Nordseewasser, aber die werden von den Strandschnecken extrem gerne weggeputzt.

    Mein Porzellankrebs kann dann umziehen, den Anemonen geht's gut genug, um mit ihm zurecht zu kommen :grinning_squinting_face: Nächstes Vorhaben, ein Mädel für ihn besorgen :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Der Heizstab ist nur als Zwischenlösung drin, der andere wird auch gerade gründlich gesäubert.

    Auch die Korallen stehen noch nicht alles so wie geplant, die Messergorgonie erholt sich wohl leider nicht mehr, dann wird die Cladiella weiter nach hinten ziehen. Die Tubipora kommt auch weiter in die Mitte, nur gestern war der Mörtel noch zu frisch und dort in der Ecke ist die Strömung am geringsten.
    Ich warte grundsätzlich erst mal ab, wie sich die Tiere entwickeln und suche dann den endgültigen Platz.

    Mit der Coral Box Moon bin ich zufrieden! Bei einem 60cm breiten AQ gibt es natürlich etwas dunklere Ecken, aber meine Algen mögen es nicht sooo hell.
    Ich hatte die ganze Zeit den Schwanenhals montiert, aber der löst sich von unten her auf :fearful_face: Also hängt die Leuchte jetzt und dadurch, daß ich sie höher hängen kann, ist die Ausleuchtung jetzt auch gleichmäßiger.
    Die Steuerung und Programmierung übers Smartphone klappt prima. Ich hatte sie vorher auch schon über meinem Würfel (seit Juni letzten Jahres).

    Ich habe eine Coral Box Moon drüber hängen und als Pumpe, ömpf, eine Vortech MP10 (ich weiß, Kanonen und Spatzen :grinning_face_with_smiling_eyes: ). Aber ich hatte sie von meinem großen AQ noch über und mag die Krawallschachtel einfach, sie macht so eine schöne Strömung.

    Ansonsten hängt hinten dann noch der Aquaclear dran, da kann ich ein paar Drahtalgen drin unterbringen und er hält die Wasseroberfläche schön sauber. Falls ein AS nötig ist, paßt auch der noch mit rein (oder Adsorber und Co.)

    Moin...
    Dann möchte ich auch noch mein kleines Flachriff vorstellen.

    Es hat die Maße 60x30x20cm und ist aus Weißglas, ich konnte es recht günstig gebraucht erstehen.
    Der erste Anlauf im Herbst war nicht gut gelaufen, jetzt läuft es seit einer Woche neu und die Korallen erholen sich sichtlich.

    Die 2 stehenden Riffäste ragen über die Wasseroberfläche hinaus und sind die Ausstiegsmöglichkeiten für meine Einsiedlertruppe (und meine Strandschnecken).
    Sie werden noch mit Krustenanemonen "bepflanzt".

    Mein Aquaclear ist noch in der Entseuchung, er weicht nach dem Klorix-Bad nun in Essigwasser und geht morgen wieder in Betrieb, dann ist die Oberfläche auch wieder schön sauber.

    Gestern war ich noch beim Sebastian und habe Korallen geholt, die schönen Rhodactis (ich liiiieeebe einfach Scheibenanemonen), die Tubipora und die Sinularia.

    Moin Katrin,
    die Abtrennung zum Technikabteil ist aber dabei?
    Dann würde ich auf jeden Fall zur NanoProp 5000 raten, denn die paßt genau in das Loch in der Wand zum Technikabteil.
    Ich hatte mal das Yasha, da ist die gleiche Pumpe verbaut, aber die Strömung war echt blöd einzustellen mit der NanoProp alleine. Aber als Rückförderpumpe fällt mir da nicht viel anderes ein...

    Wenn du dich mit einem luftbetriebenen AS anfreunden kannst, ich hatte mal den Knop Mini 60, der war sehr effektiv und paßt auch in schmale Schächte (guckt aber oben etwas raus).

    SPS und Licht ist ein Thema zu dem ich nichts sagen kann, an SPS pflege ich nur schnöde Milkas und die sind easy, was das Licht angeht.

    Beim Kauf sind die Küken oft recht blaß, sie färben sich dann schön aus, wenn sie Ruhe haben und sich sicher fühlen.
    In den Verkaufsbecken sitzen sie ja sehr auf dem Präsentierteller, das mögen sie nicht.

    Moin Katrin,
    ich finde 60 Liter für den Einstieg gut, bei mir waren es 25 Liter, das hat auch prima geklappt.
    Ich beschäftige mich seit gut 5 Jahren ausschließlich mit Nanos, hatte auch mal ein 120-Liter-AQ, aber das war nicht meine Welt, das war einfach zu groß für mich.

    M.M. nach muß man bei jedem AQ aufpassen, was man tut. Probleme kann man bei jeder AQ-Größe bekommen. Und meine aktuelle Kupfer-Probleme wären für jedes AQ in jeder Größe einfach Schei&%e, gerade, wenn man ein Dekapodenfreak ist, wie ich es bin.

    Das Dennerle wäre aber auch nicht so meine Wahl. Ich persönlich finde, daß Rechteckbecken gleichen Volumens mehr Stellfläche für Tiere bieten.
    Anstelle des 60er Komplettpakets, würde ich dir eher den Scapers Tank von Dennerle ans Herz legen, der hat die Maße 45 x 31 x 36 cm (BxHxT) oder wenn's ein Standard-AQ sein darf, ein 60x30x30cm-AQ.

    An Technik würde ich einen kleinen Heizstab nehmen, den Eheim-Skim als Oberflächenabsauger, eine Nano-Koralia für die Strömung und eine Leute deiner Wahl (die Dennerle-Leuchte halte ich für den großen 60-Liter-Cube zu schwach).

    So kann auch ein 50-Liter-Scapers-Tank aussehen. Beleuchtet wurde er von einer 27W-DIY-LED-Leuchte.

    Und ich habe (und tue es noch immer) Garnelen gezüchtet, das macht auch Spaß :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Einen Abschäumer halte ich für AQs dieser Größe für überflüssig. Ich habe mich immer in Bereichen mit sehr niedrigen Nährstoffwerten bewegt. Dafür habe ich wöchentlich 5 Liter Wasser gewechselt.

    Was man natürlich auch machen muß, ist Wasserwerte messen und ggf. korrigieren. Calcium und Magnesium konnte ich durch ein sehr reichhaltiges Salz halten, aber KH muß nachdosiert werden.

    Und an Besatz gibt es Garnelen, Porzellankrebse, Krabben, für mich eh die interessantesten Tiere.