Beiträge von Steffi

    Moin Wolfgang,
    andere Schnecken waren egal. Ich hatte kleine Nassarius im Bodengrund, die haben sich vermehrt ohne Ende, dann noch Täubchen und Ohrschnecken.
    Ansonsten habe ich nicht beobachten können, dass das Schneckchen irgendetwas kaputt gemacht hat. Nur bei Wurmschnecken gab's kein Halten.
    Und in den 30 Litern entging mir eigentlich wenig.

    Bei meinem ersten Lebendgestein hatte ich auch eine dabei. Ich konnte auch beobachten, wie sie die Wurmschnecken gekillt hat. Sie geht dabei von oben an die Röhre, lupft den Deckel an und saugt dann die Schnecke raus. Nach ein paar Wochen hatte ich keine Wurmschnecke mehr. Das hat der Hummelschnecke aber nicht geschadet.

    Mein 60-Liter-Aquarium habe ich aufgelöst, die Felsengarnelen leben jetzt im Tropischen AQ.
    Das 10-Liter-AQ wurde zugunsten meines 17-Liter-Aquariums getauscht (45x24x17cm), das ist schön flach, Höhe bringt mir nix.

    Gestern habe ich noch etwas Besatz geholt in Form von Seescheiden. Das rosa Schwämmchen habe ich vom Nordsee-Aquarium geschenkt bekommen, das wächst dort ganz groß, das kleine Stück war "abgebrochen" und dümpelte im großen Eckaquarium umher.
    Als Testkandidaten habe ich mir hauptsächlich Falten-Ascidien (Styela clava) geholt. Die stammen aus Asien und sind recht unempfindlich.


    Komplettansicht. In dem weißen Tonröhrchen sitzt die kleine europäische Borstenkrabbe, da saß sie auch im 60er immer drin, wenn sie nicht unter einer Austernschale hockte. Leider ist das Männchen immer noch solo.


    Die Falten-Ascidien sind richtige kleine Biotope.


    Das kleine rosa Schwämmchen. Erst waren die Borkumer von einer Seescheide ausgegangen, aber das ist auch schwer zu beurteilen, da sie gut einen Meter von der Frontscheibe entfernt sitzt und die Tiere auf Borkum fast komplett aus den "Schornsteinen" bestehen, aus denen das filtrierte Wasser wieder austritt.


    Kleine Schlauchseescheide.


    Diese orangefarbene Seescheide (ich vermute Botrylloides violaceus) hing unter einer Alge (ich wollte eigentlich die Alge und nicht die Seescheide), jetzt versuchen wir es Ich habe sie mit einem Kabelbinder locker fixiert, ansonsten trieb sie im Aquarium herum. Ihr Substrat guckt oben noch raus, eine fädige Rotalge.


    Und auch wieder dabei, Gespenstkrebschen und Sichelflohkrebschen.

    Betrieben wird das Aquarium mit einem Luftheber, beleuchtet wird es mit einer 4W-Kaltlichtleuchte aus dem Süßwasserbedarf. Die Tiere stammen allesamt aus einer maximalen Wassertiefe von 30cm, da dürfte der Blauanteil vernachlässigbar sein. Außerdem ist sowieso nix mit Zooxanthellen dabei...

    Die Tierchen aus Asien lassen sich im Aquarium sehr gut halten, sie sind auch recht unempfindlich. Füttern muss man die Seescheiden natürlich schon, mit Phyto und feinem Staubfutter.
    Die asiatischen Gespenstkrebschen sind recht unkompliziert zu halten (sofern man das Problem mit den Fressfeinden in den Griff bekommt), das ist ein ewiger Kampf. Ich habe jetzt ja Zeit zu gucken, ob das mit der Flohkrebsfalle dauerhaft gut funktioniert.

    Was die Temperaturen angeht, meine Nordsee-Aquarien stehen in meinem Schlafzimmer und das geht Richtung Nord-Ost und wird grundsätzlich nicht beheizt. Im Winter gehen die Temperaturen dann auch bis 13/14 Grad runter, mit "Rolladenmanagement" im Sommer kann ich max. 22-23° gut halten.
    Die Tiere, die ich halte, fange ich in verschiedenen Häfen, da wird's im Sommer auch richtig warm. Gut, die 6°, die im Borkumer Hafen im Winter waren, kann ich nicht bieten, aber das muss es auch nicht. Viele Tiere verpieseln sich ja auch raus aus dem Hafen, weil es ihnen dort im Winter zu kalt ist.
    Mein Wohnzimmer Richtung Süd-West wäre da überhaupt nicht geeignet. Da stehen dann die tropischen Aquarien :grinning_squinting_face:

    Moin Daniel,
    nee, leider nicht. Im Moment habe ich sowieso nur noch 2 Krebschen, ein Pärchen. Das Problem sind die sich rasant vermehrenden Flohkrebse, die haben die kleinen zum Fressen gern. Ich kann aus den 10 Litern jeden Monat ca. 300-500 Flohkrebse rausfangen. Die sortiere ich dann nach Größe, die ganz kleinen bekommen die Trimma als Lebendfutter, die großen gehen zu den Felsengarnelen. Jetzt habe ich eine Flohkrebsfalle gebaut, die täglich geleert wird. Demnächst tauchen die Caprella wieder im sichtbaren Bereich auf, dann hole ich wieder etwas Nachschub :grinning_face_with_smiling_eyes: Ihren Winterurlaub verbringen sie unter den Schwimmstegen, da kommt man mit dem Kescher nicht hin. Ihre Kumpels, die die gleiche Nische besetzen, die Sichelflohkrebschen, sind schon da.

    Ich habe das ganze mittlerweile in einen Dennerle Cube (bissel zerkratzt :rotewange: ) umgezogen und auch wieder ein Stück Fischernetz installiert.

    Die kleinen lieben ja Seescheiden. Die Schlauchseescheiden gab's über Winter nicht, deswegen hatte ich mal ein paar Faltenascidien (auch Einwanderer aus Asien) mitgenommen.

    Da leben sie jetzt drauf, oben das Weibchen, unten das Männchen.


    Junge Faltenascidie mit Schwämmchen drumherum, am Fuß einer alten Faltenascidie.

    Moin René,
    das Sangokai-Basis-System hat einen eher "ganzheitlichen" Ansatz:
    http://sangokai.org/?page_id=4831
    Man füttert damit allen möglichen Kleinkram. Und da ich ja eh mein 30er Nano hatte, habe ich es eben in beide dosiert :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Auch die Transporte, Wasser raus, Säule in einen Eimer (mit Wasser), für 2 Tage irgend hin karren, ausladen, alles wieder rein ins Aquarium, hat das Dingelchen klaglos mitgemacht.

    Fürs Licht habe ich mir was gebastelt aus 1x warmweiß, 1x kaltweiß, 1x royalblau, 1x blau, 1x rot und 1x cyan. Nicht getrennt schaltbar, nicht regelbar, einfach an und aus.
    Für die Strömung habe ich die Originalpumpe im Technikschacht verwendet, Heizstab war auch hinten drin.
    Das war alles und es lief sehr gut.

    Moin :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Ich hatte knapp 3 Jahre ein Flual spec (8,7l) laufen. Jetzt, wo ich keine Thor mehr habe, habe ich es in meinen 40er Würfel integriert.
    Das kleine Töpfchen lief erstaunlich stabil, ich hatte es letztes Jahr auch einen Monat lang bei der Volksbank in Emden stehen und auch ansonsten war es mit den Aquarienfreunden auf ca. 4 Ausstellungen, ohne Problem.
    Nebenher fungierte es als "Zwischenlager" für die kleinen Nachzuchtthor und für kleine Ableger aus dem 30er Nano.

    Ich hatte alles drin, bis auf SPS, immer wieder in anderer Zusammensetzung. KH habe ich manuell dosiert, der Rest wurde mit dem wöchentlichen WW geregelt.
    Weil immer wieder gesagt wird, Nanos gehen nur mit Lebendgestein... Dieses Aquarium hat nie Lebendgestein gesehen. 2 Bröckchen Totgetsein (ordentlich gereinigt), diese mit dem Korallenschmelzkleber zusammengefügt, passt.
    Ich habe Sangokai Nano dosiert (mache ich immer noch).

    Moin...
    Ich hatte auch mal Flohbefall durch unseren damaligen Freigänger. Uns wurde auch ein Fogger empfohlen. Habe ich abgelehnt.
    Statt dessen habe ich ein Pumpspray genommen und mir 'nen Wolf gesaugt (vor allem in den Ecken). Hat länger gedauert, aber ich hatte null Ausfälle, weder im Süßwasser (Hochzuchtgarnelen) noch im Meerwasser.

    Aber die pazifische Auster akzeptiert auch höhere Temperaturen als Nordsee. Sie kommt auch bis Südchina vor.
    Ich werde dieses Jahr mal eine kleine Auster in mein Riffchen setzen. Ich entnehme sie, wenn das Wasser draußen schon schön warm ist, dann ist die Umstellung nicht so arg und kleinen Tieren fällt die Anpassung leichter.

    Moin Rüdiger,
    in meinem Nordseeaquarium habe ich immer 1-2 kleinere pazifische Austern. Das geht. Ich füttere Phyto zu, ansonsten habe ich in diesem 60-Liter-Aquarium nur Licht und Strömung.

    Bekommen kann man die Austern quasi in jedem Nordseehafen am Festland, diese haben sie erobert. Ich setze die Austern meist ab Mai ins Aquarium, dann klappt das mit den Temperaturen besser.

    Moin Rüdiger,
    jupp, ich war Krabbe, war auch hier im Forum früher Krabbe, habe dann aber auf meinen Vornamen umgestellt.

    Ich wohne jetzt seit 3 Jahren in Ostfriesland. Ich habe hier kein Dach mehr, das sich für die Regenwassergewinnung eignet und da ist auch noch die Hauptstraße vor der Haustür. Dafür teile ich jetzt meine Dusche mit 'ner Osmoseanlage, das Wasser ist hier oben kuschelweich, 2mg/l Nitrat, aber Kupfer :loudly_crying_face: Dafür hält die Membran ewig und das Harz auch.

    Ich würde das Regenwasser einfach mal testen lassen.

    Ich habe 4 Jahre lang alles nur mit Regenwasser gemacht, ich wohnte sehr ländlich. Meerwasser, Hochzuchtbienengarnelen (Taiwaner, Pintos etc.), Urzeitkrebse.
    Das Leitungswasser war nicht zu gebrauchen (49,5mg/l Nitrat), steinhart... Wir hatten ein Glasdach hinter dem Haus, das musste ordentlich sauber gehalten werden, die Eimer untendrunter mussten auch ordentlich ausschauen. Die erste Fracht bekamen die Orchideen, das weitere Wasser wurde sehr bald in Kanister abgefüllt und im Keller gelagert.

    Ich hatte mit dem Regenwasser nie Probleme, ich habe auch Meerwassergarnelen gezüchtet.

    Die einzigen Schwermetallprobleme hatte ich mit der Keramik :nauseated_face: Ansonsten waren auch die Regenwasseranalysen (statt dem Osmosewasser) völlig in Ordnung.

    Die Strandschnecken gibt's hier an der Nordsee massenhaft und eignen sich für kalte AQs hervorragend. Allerdings sollte das AQ abgedeckt werden, zumindest am Anfang, weil die Schnecken erst lernen müssen, dass sie nicht von den Gezeiten abgeholt werden, wenn sie nach oben klettern.

    Ich habe 2 Rondomatic, die haben beide 3 Wochen lang ganz brav gefüttert und die Schalen waren nach mehr Reha sauber. Ich füttere fast ausschließlich Flocken.
    Allerdings müssen in meinem Süßwässerlein dazu noch Krebstabs serviert werden, dafür geht nur der Rondomatic.

    Diese Videos hatte ich heute mal rausgesucht, deswegen zeige ich sie hier auch noch mal:
    Caprella mutica in bewegt :grinning_face_with_smiling_eyes:

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    Und die Krebschen des Aquariums auf Borkum:

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    Danke, Hans!

    Gestern habe ich über 200 Flohkrebse (die "ganz normalen") aus dem Aquarium entfernt, sie hatten meine Sichelflohkrebschen und auch die Gespenstkreschen arg dezimiert.
    Außerdem noch einige der zwölfundneunzig kleinen Klippenasseln, die fressen alles kurz und klein :unamused_face:

    Für diese Aktion habe ich alles aus dem AQ rausgeräumt (ist ja nicht sooo viel bei einem 30x20x20-Aquarium), alle Algenbüsche gründlich ausgeschüttelt (Sichelflohkrebschen und Gespenstkrebschen kann man nicht rausschütteln, die normalen Flohkrebschen schon).
    Ich wollte auch nicht alle entfernen, das klappt sowieso nicht.
    Der Bodengrund bleib unangetastet, der ist so wunderbar bewohnt.

    Unten sieht man einen Seeringelwurm (gehört zu den Borstenwürmern), der Bodengrund bewegt sich kaum noch, alles durchzogen mit verklebten Wohnröhren.


    Ich fresse keinen Beerentang *schwör!*


    Nachdem der Klippenassel-Nachwuchs sämtliche feinen Algen weggespachtelt hat, geht's jetzt bei der Gracilaria vermiculophylla weiter...


    Eines der ganz wenig verbliebenen Sichelflohkrebschen. Ein Männchen, erkennbar an den riesigen Scheren.


    Ein junges Männchen.


    Ein altgedientes Männchen, die sind allesamt eher rosa/rot, weil sie sich an die Farbe der Rotalgen anpassen.


    Und ein Weibchen, sie wird bald wieder tragen. In der Vergrößerung kann man in der Nähe der Blattkiemen die neuen Eier erkennen, seitlich im Körper aufgereiht wie an einer Schnur.

    Gesamtansicht:

    Der orangefarbene Klecks an der Scheibe ist eine kleine Wellenbrecheranenome, die wird auch nicht größer. Für sie der strategisch günstigste Ort um an Futter zu kommen. Doof sind'se nicht.

    Jaaa, die kleine Nordsee ist interessant, weil hier die kleinen Tierchen ohne Fressfeinde beobachtet werden können. In meiner 60-Liter-Nordsee wären die nach einem Tag schon nicht mehr da... Dafür muss man hier dann Schiedsrichter spielen, wenn Tierarten überhand nehmen, wie gerade die ganz normalen Flohkrebschen :upside_down_face: Die fange ich jetzt raus und setze sie in die große Nordsee. Dann müssen sie schnell sein :winking_face:

    Moin zusammen...
    Meine Klippenasseln haben gestern abend wieder Nachwuchs gebastelt :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Diesmal habe ich sie auch dabei erwischt. Wie bei den Flohkrebschen tragen auch die Asselmännchen die Weibchen eine ganze Weile mit sich herum. Auch bei den Klippenasseln sind die Männchen etwas größer als die Weibchen.

    Das Wasser hat immer recht viele Schwebstoffe vom Futter, das ist auch so erwünscht, von irgendwas müssen die Miesmuscheln leben und auch die unzähligen Copepoden.

    Auch die kleinen Klippenasseln wachsen gut, die feinen Algen habe sie schon komplett aufgefressen. Jetzt sitzen sie wie die Alttiere hauptsächlich im Beerentang, der ihre Hauptfutteralge ist.

    Moin :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Kleine Seeigel sind sehr robust! Die Krabbenkutter hier in Norddeich bringen Plastikmüll aus der Nordsee mit, da sind öfter mal kleine Seeigel drauf, die werden an Bord auch trocken transportiert (ist ja nur Plastikmüll) und die kleinen Igel überleben das. Je größer sie werden, desto empfindlicher werden sie.

    Moin :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Ich hatte auch mal Kauderni gezüchtet. Bei mir war immer ein-zwei Hüpferlinge dabei. Auch das fand ich schon doof anzusehen, wie sich die kleinen abrackerten um dann doch irgendwann zu sterben :loudly_crying_face:
    Woran das lag, keine Ahnung. Die Alttiere hatten hauptsächlich Mysis und Krill gefressen, auch wenn für die anderen Tiere noch feineres FroFu dabei war. Das Futter hatte ich mit Aminos und Vitaminen angereichert.

    Danke für eure Kommentare!


    Sichelflohkrebs mit Kinderschar auf der Wohnröhre. Wer die Behausungen für die kleinen Sichelflohkrebschen baut, das konnte ich noch nicht beobachten.

    Meine Klippenasseln haben auch Nachwuchs bekommen :winking_face_with_tongue:

    Ca. 1,mm groß oder klein sind sie.

    Und wenn's zu viel wird an Kleinkrebschen, dann werden die Algen mal kurz zu den Felsengarnelen gehängt :unamused_face:

    Die Algenbüschel sind anschließend "klinisch rein".


    Die normalen Flohkrebschen beim Nachwuchs basteln. Männchen oben, Weibchen unten.

    Die Sichelflohkrebschen basteln den Nachwuchs in irrsinniger Geschwindigkeit und die sind scheinbar genauso robust wie die normalen Flohkrebschen, quasi unkaputtbar. Ich muss die Bevölkerung in den 10 Litern allerdings unter Kontrolle halten, ansonsten klappt das mit der Fütterung nicht mehr so gut. Die Copepoden müssen auch die Chance haben, im AQ zu wachsen, um dann als Nahrung zu dienen. Ansonsten gibt's noch Nauplien, aber die mag ich nicht in großen Mengen zufüttern.

    Moin...
    Mein Händler hatte die Real Reef Rocks immer wie Lebendgestein geliefert bekommen. Also in Styrokisten und feucht. Es waren da aber keinerlei Untermieter drin. Die Zwischenhälterung erfolgte auch wie bei Lebendgestein (besprühen).
    Ich habe mit diesem Gestein im Nano nur gute Erfahrungen gemacht. Diese Generation RRR war auch nicht mehr so klobig und schwer wie die ersten und die Steine bieten jetzt auch kleine Höhlen im Inneren. Meine Blaukörperscherengarnele sitzt schon seit 2 Jahren in einem dieser Steine.

    Ich bin mit den Real Reef Rocks sehr zufrieden. Ich hatte meine damals frisch von meinem Händler bekommen. Frisch heißt, sie wurden genauso nass in Styroboxen geliefert wie Lebendgestein. Meine Steine zählen wohl zu der 3. Generation, sie sind nicht mehr so massiv und grobig wie die erste Generation.
    Bei meinen RRR bricht auf nichts ab, sie sind sehr stabil und prima zu stapeln ohne sie verkleben zu müssen.

    Die Abschäumer-Diskussion habe ich anfangs verfolgt, doch irgendwann bin ich ausgestiegen :upside_down_face: Nur noch :confused_face: Solche Diskussionen sind aber kein Fehler.

    Was ich nicht mehr brauche, ist eine Diskussion in der Art wie um die Riffkeramik, in der User als "Deppen" dargestellt wurden, weil sie die AQs mit der Keramik nicht zum Laufen brachten. Ich hatte 2 Nanos mit der Keramik und fühlte mich nur noch verarscht :grummel:

    Moin :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Mir sind Foren lieber als Facebook. Ich bin bei FB, auch recht aktiv, aber die Meerwassergruppen gingen gar nicht.

    Da ich bekennende Kleinpottbetreiberin bin, fühlte ich mich hier nie so gut aufgehoben, weil hier doch die Großpottbetreiber dominieren.
    Anfangs war für mich das Forum mit dem Nano im Namen mein Forenzuhause, nach dem Knatsch dann das mit der IG. In diesem Forum kenne ich auch viele Mitglieder persönlich, das ist für mich einfach familiärer.

    Aber ich habe jetzt von meinen kalten AQs mal wieder ein Update gepostet :winking_face:

    Moin Gerhard,
    ich habe mir eine batteriebetriebene Membranpumpe zugelegt, gibt's im Angelzubehör. Macht nur ziemlich Krach, deshalb informiere ich die Fährmitarbeiter, wenn sie im Einsatz ist, nicht dass meine Krebschen über Bord geworfen werden :ylol
    Mysis sind aber genauso schlimm im Transport!

    Moin Reinhard,
    jupp, die kleinen überleben, bis auf normale Verluste, wenn z.B. ein Flohkrebs Hunger hat. Aber das ist auch gut so, denn ein Gespenstkrebs-Mädel entläßt um die 50 vollentwickelte kleine Krebschen. Ich muss drauf achten, dass die zahlenmäßig nicht zu viele werden, das hatte ich schon ein paar mal, dann klappt alles zusammen.
    Im Moment regulieren das die Flohkrebschen ganz gut. Palaemon als Regulator war 'n Griff ins Klo, zack, alle wech :face_with_open_mouth:
    Ein Gespenstkrebschen soll um die 3 Monate alt werden. Lässt sich im AQ schwer beurteilen, weil man sie nicht gut unterscheiden kann.
    Ich werde demnächst auch bei den Sichelflohkrebschen eingreifen, die vermehren sich auch recht stark.
    Ab ins die größere Nordsee und die Palaemon haben legger Mittagessen.

    Witzig ist, dass die Gespenstkrebschen und die Sichelflohkrebse scheinbar die gleiche ökologische Nische besetzen, sowohl im Norderneyer Yachthafen als auch im Borkumer Hafen bewohnen sie die gleichen Algenbüschel. Wobei das auf Norderney immer doof ist, der Yachthafen wird über Winter komplett abgebaut und verstaut. Auf Borkum sind die Schwimmstege rund ums Jahr da.

    Caprella mutica sind Einwanderer aus Japan und sind zäher als Caprella linearis, die hier eigentlich heimisch wären.

    Den Luftheber als Strömungsquelle habe ich gewählt, weil die Caprella extrem sauerstoffliebend sind. Schon einen Transport mit dem Auto vom Hafen nach Borkum City (6km) im Sommer verkraften die kleinen nicht. Man muss sie im Prinzip immer belüften. Ebenso der Transport mit der Fähre, das sind gute 3 Stunden zwischen Borkum und bei mir Zuhause. Im Winter klappt das ganz gut, wenn es nicht viele Krebschen in viel Wasser sind.

    Moin Rolf,
    meine beiden Nordsee-AQs stehen im ungeheizten Schlafzimmer mit immer gekipptem Fenster (außer bei strengem Frost oder Sturm). Im Winter habe ich so um die 13-17°, das reicht für die Wirbellosen, die ich pflege, aus.

    @ Daniel
    Danke! :flower:

    Hier noch mein 12-Liter-Nordsee-Tümpelchen:

    Technik: ein fetter Luftheber und 2 kaltweiße LED-Streifen.
    Der Sand (lebend) stammt aus Julianadorp (NL).

    Die Algen sind die, die ich an der Nordsee hier finde.

    In diesem kleinen AQ leben nur winzige Tierchen aus der Nordsee. In einem normalen AQ würden sie unter die Räder kommen. Man braucht für dieses AQ eine Lupe, um die Bewohner betrachten zu können.

    Baltische Klippenasseln (Idotea balt(h)ica):



    Baltische Klippenasseln (leben auch in der Nordsee :winking_face: ) sind gute Resteverwerter. Ihre Farbe orientiert sich an den Algen auf denen sie leben. Bei mir war das wohl der jap. Beerentang.

    Sichelflohkrebse (Jassa falcata/marmorata):


    Sichelflohkrebse basten sich aus allem was sie finden können, kleine Wohnröhren. Dabei kordeln sie ganze Algenbüschel zusammen. Die Männchen (erstes Foto der Critter) haben extrem große Scheren und gehen aktiv auf Brautschau, dazu verlassen sie die Wohnröhren auch mal.

    Gespenstkrebschen (Caprella mutica):

    Weibchen kurz vor dem Entlassen.


    Und mit ihrer Kinderschar, auf die passen die Weibchen ca. 7 Tage auf wie ein Schießhund! Die Winzlinge werden richtig umsorgt, traut man so kleinen "primitiven" Krebstierchen gar nicht zu.



    2 Männchen, sie sind wesentlich größer als die Weibchen. Auf dem 2. Foto sitzt das Männchen an der Scheibe und jagt Copepoden.