Beiträge von Steffi

    Die Beleuchtung ist ja dimmbar, ich nutze keine 20W :winking_face:
    Leuchte und Heizstab waren noch vorhanden. Ich finde den Aufbau mit Technikabteil für die Ausstellungen gut, da kann man die Funktionsweise der größeren Aquarien am kleinen Modell erklären.

    Ich habe zuerst eine große Portion Codium (Schwammalge) und meine Scinaia (die Rotalge, die man vorne noch bisschen sieht) eingesetzt und dann täglich ein paar Miniableger ergänzt und beobachtet. Krusten hatten null Probleme, was wider Erwarten arge Probleme hatte, war das Briareum, das sah lange Zeit aus, als würde es sich auflösen. Jetzt regeneriert es sich doch, es kommen winzige Polypen. Auch das Umsetzen der Crassas war kein Problem.
    An dem neuen Gestein sieht man jetzt auch schon ein paar Pünktchen Kalkrotalgen. Der eine Ablegerstein der Zoas war auch voll damit, dann war das Gestein der Scheibenanemonen schon ewig in Aquarien (die hatte ich von Aquarienauflösungen).

    Es kommt darauf an, was ich füttere. Lobstereier passen prima durch die Löcher durch, bei gröberem Futter muss ich den "Kamm" zwischendurch reinigen. Ansonsten ist das immer am Wochenende der Fall, da werden die Meerwässerleins gewartet (Wasserwechsel, Werte messen etc.pp.). Calcium messe ich bei dem kleinen jetzt nur noch alle zwei Wochen, wird ja nichts verbraucht, bzw. kommt beim WW ja wieder einiges nach. Ich wechsele 2 Liter mit dem ATI Absolute Ocean.
    Anfangs waren die Nährstoffe ein kleines Problem, ich musste zudosieren. Mittlerweile ist das Nitrat stabil bei ~2-4mg/l, Phosphat muss ich noch dosieren.

    Das kleine Pöttchen macht jedenfalls riesig Spaß.

    Falls Corona irgendwann mal wieder vorbei sein sollte...

    Mein 57-Liter-Nano ist ja nicht mehr so wirklich transportabel, aber der Aquarienverein, in dem ich Mitglied bin, ist recht aktiv und ich bin die einzige mit Meerwasser-Nanos... Also habe ich mal wieder Coronalangeweile bekämpft und aus vorhandenen Dingen ein Picoriff mit Technikabteil gebastelt.
    Grundlage ist ein Standard-12-Liter-Aquarium (30x20x20 cm, stand noch im Schrank), bei dem ich an der schmalen Seite ein 6cm tiefes Technikabteil abgetrennt habe. Der Überlauf ist ein gelochter 3D-Druck (habe ich gedruckt bekommen).
    Im Technikabteil sind momentan Heizstab und Rückförderpumpe untergebracht plus der Sensor für das Thermometer.
    Beleuchtet wird das kleine Riff mit der Fluval Nano 3.0.

    In dem Picoriff habe ich nur Weiches, abgesehen von der Orgelkoralle. Clavularia, Scheibenanemonen, Zoas, im Hintergrund eine Xenie, ein kleines Keniabäumchen, Knopia, Briareum, kurz um alles was zur Pest werden kann :ylol

    Der Aufbau ist sehr luftig, ich habe nur Totgesteinsreste verwendet. Ein totes SPS-Skelett als Riffast, das 2. Element ist ein Bogen aus zusammen gemörtelten kleinen Gesteinsbröckchen.

    Zwei Aquarienauflösungen später war das Töpfchen gut besetzt (plus dass ich im 57-Liter-Nano noch bisschen geräubert hatte).
    Die Kalkrotalgen fangen an zu wachsen. Wie beim großen Nano verwende ich das Sangokai-System.

    An beweglichen Tieren habe ich drin:
    Thor
    Porzellankrebs
    Felsengarnele
    Mini Einsiedler (die müssen erstmal sichtbar werden, dann kommen sie ins große Nano)
    Schnecken

    Die Haribokreisel funktionieren prima! Ich habe in den letzten 9 Jahren darin hunderte kleiner Thors groß gezogen. In geschlossenen Kreiseln. Es gibt die kleinen Ammoniak-Warnkärtchen von Söll (Ammoniak Alarm), gut gepflegt halten die ein Jahr. Bei Verfärbung Wasserwechsel.
    Im Januar hatte ich dann doch mal in Acrylrohrabschnitte investiert und habe jetzt zwei wirklich wertig ausschauende Kreisel, die ich auch ohne Aquarium aufstellen kann, sie haben sich auch schon bei der Aufzucht von Samtkrabbenlarven bewährt.

    Ich hatte den ca. 0,5-1cm dick fest auf den Boden gedrückt (er war noch feucht) und dann gaaaaanz langsam Wasser hinein und NICHT umrühren! Sonst siehst du nix mehr. Das ganze hatte sich dann aber irgendwie selbst verfestigt (innerhalb von 2-3 Wochen), so dass dann auch kaum noch was aufgewirbelt wurde. Ansonsten ist Lehm schon eine echte Sauerei.

    Eine Schicht Lehm als Bodengrund ist super, das ergibt viele Schwebealgen. Ich hatte das mal ausprobiert, nachdem ich einen Ansatz echte Artemia salina bekommen hatte, da waren die Zysten in Lehm eingebettet. Hier oben an der Nordseeküste sieht es mit Lehm recht mau aus, aber im Odenwald gab es Lehm bis zum Abwinken.

    Meine Aquarien sind fischfrei, dafür habe ich viele Garnelen und Einsiedler :grinning_squinting_face: Die werden bei mir aktiv gefüttert, weil es keine Reste gibt.

    Aber es gibt auch viele kleine Fischchen wie Trimma und Eviota. Dann noch kleine Schleimfische (die finde ich auch herzallerliebst).
    Dann gibt es noch Porzellankrebse, die in einer Anemone sehr schön aussehen.

    Bei den Trimma habe ich keinen Geschlechtsunterschied feststellen können. Es wurden 4 Stück gekeschert und die lebten zusammen, bzw. tun es immer noch beim Käufer (im Zuge meines Umzugs hatte ich sie wieder vekauft).
    Trimma und Eviota nahmen alles an Futter an, Flöckchen (etwas kleingemörsert), lebende Nauplien, kleines Frostfutter, alles was in die kleinen Mäulchen reinpasste. Völlig unkompliziert.

    Bei den Eviota erkennt man das Geschlecht an der länger ausgezogenen Rückenflosse der Männchen. Bei atriventris sind die Weibchen etwas stärker gefärbt als die Jungs. Und die Jungs brauchen ein kleines Röhrchen, in dem sie fast immer sitzen und die Gelege bewachen (ansonsten warten sie dort drin auf die Mädels).
    Der leicht erhabene Rand hinten unten ist ein frisches Gelege.

    Moin...
    Ich hatte in einem 40er Würfel mal 4 Trimma rubromaculatum und ein gebrauchtes Pärchen Eviota atriventris. Gab nie Zoff oder auch nur eine kleine Unstimmigkeit. Wobei die Eviota eher zurückhaltend waren und die Trimma kleine Rampensäue.

    Ich hatte ICPs im Zusammenhang mit Riffkeramik machen lassen (die erhielt darauf hin die Kündigung), ansonsten aber auch eher nicht, weil ich in meinem kleinen Töpfchen regelmäßig Wasser wechsele.
    Sollte mal ein Problem auftauchen, lasse ich wieder eine machen, weil Kupfer und Chrom ist selbst nicht zu bestimmen.

    Danke!
    Cyanos habe ich auch ein paar, aber nur einzelne kleine Stellen, die ich nur abpinsele.

    In dem Aquarium sind auch noch 6 Felsengarnelen drin und 10 Thor (plus die Blaukörperscherengarnele und der Porzellankrebs). Die Felsengarnelen fallen bei der Fütterung meistens mehr auf, dann stehen sie in der Wassersäule, ansonsten piddeln sie an allen möglichen Stellen herum. Derzeit haben es ihnen die Kieselalgen auf dem Bodengrund besonders angetan. Da wird jedes Körnchen einzeln geputzt.

    Nach dem ich im Sommer ja umgezogen war und jetzt alles gut läuft und ich weiß, wie ich jetzt das Wohnzimmer final eingerichtet habe und auf dem kleinen Schränkchen auf dem das Fluval Spec5 stand noch etwas Platz übrig war, fiel die Entscheidung auf das Waterbox Peninsula 15. Grundfläche 50x35cm, genau wie das Schränkchen :grinning_squinting_face:
    Von 5 Gallonen auf 15 oder auch von 19 Litern auf 57.

    Der Besatz ist ziemlich gleich geblieben, zusätzlich ist noch ein Riffast mit Krusten und die Lederkoralle mit eingezogen (die waren aber schon im Grow-Out-Aquarium für die Thor vorhanden.


    Blick vom Sofa aus :smiling_face_with_heart_eyes:
    Die Rückwandfolie ist eine Verlaufsfolie von weiß nach blau, das grüne sind Algen. Da ich die Folie erst am Montag nass aufgerakelt habe, traue ich mich da noch nicht mit dem Magnetreiniger dran.

    Sieht für mich überhaupt nicht nach Byopsis aus.
    Auch andere Fadenalgen können hartnäckig sein. Das ältere "Kraut" oben muss gezupft werden. Das schmeckt niemandem. Also erst zupfen und das jüngere Grün unten wird dann verspeist.

    Da die Korallen fehlen werden, werden Algen das Aquarium als Lebensraum für sich entdecken. Die anfangs schönen bunten Kunstkorallen werden dann von ihnen überzogen werden. Wie das aussieht, möchte ich nicht wissen :loudly_crying_face:
    Und der Aufwand das sauberzuhalten dürfte nicht unerheblich sein.

    Riffkeramikprobleme gab es vor allem bei einem Hersteller.

    Ansonsten bin ich immer mit Riffmörtel gut zurecht gekommen. Das hat bisher immer bombe gehalten, auch wenn ich es unter Wasser genutzt habe. Man muss den Mörtel dann nur ziemlich fest anrühren, bzw. kneten.

    Grüne Rhodactis wachsen bei mir auch sehr gut, ähnlich den orangefarbenen. Ich hatte mir letztens mal wieder eine blaue Scheibe gegönnt, die kommt auch nicht vom Fleck.
    Die grünen Scheiben haben sich bei mir üblicherweise geteilt, letztens hat eine einen kleinen Ableger abtropfen lassen. Hatte ich so auch noch nicht gesehen.

    Der Gelbfilter nimmt nur den Blaustich aus den Fotos raus. Die Fluoreszens ist bei den Sunny D echt krass und sieht mit dem Auge auch so aus.

    Mit den Flohkrebsen das weiß ich nicht, ich habe die Felsengarnelen noch in meinem Nordseeaquarium drin, aber da sind die Grundeln schneller, wenn ich Flohkrebse verfüttere :grinning_squinting_face: Wenn ich im Hafen bin, keschere ich Kleinkram wie Mysis und Gammarus als Lebendfutter für meine Pomatoschistus sp. (Sand/Schlammgrundeln). Das ist dann auch ratzfatz weg und ich habe anschließend kleine Kugelfische...

    Im tropischen sind nur ein paar Isopoden und jedemenge Copepoden vorhanden, keine Gammarus. Die Isopoden werden von den Felsengarnelen gefressen, die Thor ignorieren diese kleinen Krabbeltierchen komplett. Die Copepoden werden auch von den Felsengarnelen ignoriert, die sind scheinbar zu klein.

    Die Thor waren vorher in einem Spec III, aber das ist noch in der alten Wohnung geplatzt :fearful_face: Ich hört ein leises "Knack" und schon lief das Wasser aufs Laminat, ich konnte alles erst mal in zwei Eimer retten...
    Das SpecV hat zwar null Tiefe, aber ich komme damit zurecht. Vorteil: es passt auch noch meine Larvenfalle hinein (deswegen ist der Aufbau auch nicht höher).

    Wo ich echt Glück gehabt habe, ist, dass die Thor aus Baden-Württemberg nichts kaputt machen! Sie lassen alles in Ruhe :thup