Hi,
dann wurde das Prinzip aber noch nicht ganz verstanden.
Wenn der Notablauf genutzt wird, um immer etwas Wasser aufzunehmen, dann übernimmt er quasi die Aufgabe des allzu feinen Nachjustierens. Man regelt das System so ein, dass das Wasser im Schacht ganz langsam ansteigt.
Dazu dreht man den Hahn erst mal ganz auf und dann dreht man ganz langsam schrittweise zu und beobachtet immer das System. Irgendwann fängt es an zu steigen, dann kann man auch wieder etwas zurückdrehen wenn es zu schnell steigt.
Man versucht es jedoch keinesfalls in Balance zu bringen. Es soll langsam steigen bis zum Notablaufslevel und fängt dann an, dort reinzulaufen. Der Trick ist nun, dass wenn mal etwas mehr Wasser hochkommt, halt etwas mehr Wasser den den Notablauf geht. Wenn etwas weniger Wasser hochkommt, dann geht halt etwas weniger durch Notablauf. Das sind meist nur wenige Milliliter / h die das System aus dem Gleichgewicht bringen, z.B. durch Bewuchs - das kann dadurch ausgeglichen werden ohne dass der Notablauf dadurch wirklich laut wird.
Ich persönlich machs andersrum, ich erhöhe die RFP Leistung der A200 bis es ganz langsam ansteigt.
Nachgeregelt habe ich seit 3 Monagten nicht mehr.
Ein wesentliucher Vorteil ist, man kann den Wasserstand auf dem cm genau beeinflussen und somit hohe Fallhöhen in den Schacht vermeiden.
Die Anschrägung macht man, damit das Wasser nicht mal von einer und mal von der anderen Seite ins Rohr schwappt, das würde Geräusche machen, speziell bei Wellen.
Ich z.B. hab das nicht angeschrägt sondern habe ein Gitter auf dem Schacht liegen. Der fämgt ebenfalls Welleneffekte effektiv ab.
Der Notablauf ist trotz allem kräftig genug, um im Notfall alles wegzufangen. Bei 40er Rohr schafft der über 12000 l/h bei 1 Meter Höhe.
Viele Grüße,
André