Beiträge von Hazel

    Hallo,

    ich danke euch, das hilft mir weiter!

    Dann werde ich erstmal in ein paar Wochen das neue Becken anlaufen lassen, nach und nach den Besatz von zwei kleinen Aquas einziehen lassen und gucken wie sich das Aqua überhaupt so macht (ein Versuch mit Abdeckung). Beim Aufbau vom Gestein werde ich drauf achten, daß sich zwei Reviere "bilden" lassen, der S. ramosus zieht als erster ein, hat sich als der schüchterne also bereits eingelebt, wenn das S. fasciatus Mädel dann womöglich später nachzieht.
    Falls ich das mache, werde ich es aber so einrichten, daß ich in jedem Fall viel Zeit habe die Beiden zu beobachten und Kescher usw. griffbereit daneben stehen haben. Da vor allem das Mädel dermaßen verfressen ist, dürfte rausfangen nicht das Thema sein.

    Wenn ich die Zwei tatsächlich zusammensetze, werde ich dann auch an dieser Stelle das Ergebnis posten - bis dahin dauert es aber noch etliche Zeit.

    Hallo,

    ich kann mir die Antwort fast denken, aber für den Fall, daß jemand doch andere Erfahrungen gemacht haben könnte frage ich mal.

    Hintergrund ist, daß ich überlege meine Aquas sozusagen in eines zusammen zu legen, das hätte dann 250 l. Nur leben derzeit in zwei verschiedenen Aquas ein Salarias fasciatus (ich denke Mädel) und ein Salarias ramosus (meiner Ansicht nach männlich), beide sind würde ich sagen fehlernährt, insbesondere der S. fasciatus hat einen oberrunden Bauch, trotz vorhandener Algen reißen sie sich um die Frostartemia, anderes für sie passendes Granulat- oder Trockenfutter wird nicht angerührt, die Aufwuchsalgen auch eher marginal.
    Meine Überlegung ist, falls jemand positive Erfahrungen gemacht haben sollte, es zu versuchen beide in einem Aqua zu halten, oder eben entweder einen abzugeben oder halt notgedrungen zwei Aquas aufrecht zu erhalten bis einer der Fische verstirbt - aufgrund der Ernährungssituation glaube ich an leider kein hohes erreichbares Alter.
    Ansonsten leben an Fischen nur noch Leierfische in den Aquas, eine Grundel mit Knallkrebs, diverse Einsiedler, Krabben und Garnelen.

    Hallo,
    meine Seeigel werden ab und an zugefüttert, mit Nori-Algen und Löwenzahn. Der Löwenzahn ist aus dem eigenen Garten, bei sommerlicherem Wetter wird er frisch gepflückt und kurz überbrüht (ansonsten wird er nicht gleich gefressen), im Winter verfüttere ich die eingefrorenen Vorräte direkt in den Algenclip.
    Eisbergsalat wäre nicht meine Wahl, da ist ja "kaum was drin", deshalb verfüttere ich den weder an Nager, noch Garnelen, Schnecken, Krebse usw.

    Hallo,
    ich hatte auch zweimal solche Turbellarien-Plage, das erste Mal in einem Nano, die blaue Schnecke hat es nicht gebracht, sie ist einfach nach kurzer Zeit verendet - ob sie vorgeschädigt war oder sie neben den Turbellarien wohl noch andere Nahrung braucht, die vermutlich nicht vorhanden war, ich weiß es nicht, aber darüber wird ja auch spekuliert, ich würde solch Tier nur noch in große, gut eingefahrene Becken setzen. Komplette Abdunklung gegen Sonnenlicht von außen brachte bei dem Nano dann den Durchbruch, war nicht schön, aber nach ein paar Wochen waren kaum noch Turbellarien zu sehen.
    Als ich Wochen später den kompletten Nano-Inhalt in ein 72 l Becken umzog, flammte die Turbellarien-Population wieder auf und brachte mich zur Verzweiflung. Es waren noch keine Massen, aber deutlicher Bestand, an Scheiben, aber vor allem auch dem Gestein. Diesmal habe ich mich für einen Synchiropus ocellatus - Augenfleck-Madarinfisch entschieden. Angeblich sollten Leierfische ja hilfreich sein, doch die Mandarin-Leierfische im 160 l Becken hatte ich die Strudelwürmer auf den Scheibenanemonen ignorieren gesehen, die hatte ich per Pipette absammeln müssen.
    Der Händler meines Vertrauens hatte frostfuttergewöhnte Leierfische, allerdings nur einen männlichen Synchiropus ocellatus, also zog dieser ein. Er hat sich tatsächlich für die Turbellarien interessiert und nach und nach verschwanden diese. Er ging weniger an die großen ausgewachsenen Turbellarien, pickte aber die kleinen alle weg, da so keine weiteren Bestände aufgebaut wurden, gab es irgendwann keine Turbellarien mehr. Später bekam er noch ein Mädel dazu, in diesem Becken sind nie wieder Turbellarien sichtbar geworden. Inzwischen leben auch im 160 l Aqua neben dem Mandarin-Paar ein Paar Synchiropus ocellatus und diese suchen sehr viel intensiver nach Kleinstgetier Gestein und Boden ab.
    Das wichtigste daran ist aber sicherlich, bereits an Frostfutter gewöhnte Leierfische zu kaufen. Meine werden immer zugefüttert, aber sie haben ihr Suchverhalten beibehalten und picken auch den ganzen Tag im Becken nach Tierchen, die ich nicht erkennen kann.

    :hop2: Juhu, er frißt Flocken!
    Nachdem ich gestern im Baumarkt auf der Suche nach den JBL Flakes erstaunlicherweise Söll Futter fand, habe ich es erstmal damit versucht, Veggie Flakes nimmt er lieber als Kelp Flakes, was aber auch klar ist, denn schrägerweise sind in den Veggie Flakes überwiegend fischige Bestandteile mit Algenanteil. Artemia steht immer noch auf seiner Hit-Liste ganz oben, meinetwegen, solange er eben auch pflanzliches zu sich nimmt.
    Fall gelöst ;), danke schön!

    Hallo,

    ich danke euch!
    Der Ramosus lebt jetzt 10 Tage bei mir, als eine Art Höhlenbewohner, der sich nur zur Fütterung mal mehr zeigt. Im Händlerbecken hatte er nur eine Steinhöhle und sonst war es kahl, wie eben üblich, da saß er auch immmer in der Höhle. Jetzt hat er aber viel Deckung und zig Möglichkeiten halbversteckt sein Umfeld zu beobachten. Er ist das größte Tier im Aqua, also wird er wohl noch ein Teil seiner Zurückhaltung aufgeben.
    Inzwischen habe ich an seinem Lieblingsfreßplatz versucht ihm vor der Frostfuttergabe Algengranulatfutter, Algenblätter, Nori-Alge, Wakame zu geben - null Erfolg.
    Die Wakame hat er als Kopfstütze verwendet bis sich ein Borstenwurm das Ding weggezogen hat. Nachdem der Futterclip an der Scheibe sowieso ignoriert wird, hat er vor seiner Nase im Sand mit wedelnder Alge auch nichts gebracht. Ich hatte gehofft, wenn das Frostfutter zwischen die Algenfutter fällt, beißt er mal aus Versehen rein, nein, auch nicht. Er guckt zwar den Einsiedlern zu, die sich mit "seinem" Futter beschäftigen, aber mehr nicht, leider kein Futterneid.
    Nun werde ich die JBL Spirulina Flocken kaufen gehen, danach versuche ich dann was hochwertigeres und wir wollen doch mal sehen, wer hier die längere Geduld hat!

    Hallo,

    ich habe den Eindruck einen "fehlgeprägten" Salarias ramosus erworben zu haben, d.h. daß er die letzten Wochen/Monate beim Händler wohl nur Frostfutter bekam und jetzt ausschließlich auf Frostartemia steht. Dort werde ich sicher keinen Fisch mehr kaufen, aber wie helfe ich nun dem vorhandenen? Von meinem Salarias fasciatus bin ich gewohnt, daß er sich um sämtlichen Algenaufwuchs im Becken bemüht und nur mal selten herabsinkendes Frostfutter "mitfrißt, jedoch nie aktiv danach sucht.

    Der S. ramosus hingegen lebt noch sehr versteckt (natürlich nicht im selben Aqua wie der fasciatus) und hat sich von Anfang an ausschließlich auf in seiner Nähe absinkende Artemien gestürzt. Nachdem er den Futterplatz für die Leierfische (ein Paar ocellatus, seine einzigen fischigen Mitbewohner) bemerkt hat, ist er umgezogen und wartet in der Höhle am Futterplatz regelrecht auf die Pipette, er beißt fast rein, anderes Frostfutter aus der Pipette als Artemia interessiert ihn nicht. Daß er sich nicht um Aufwuchs-Algen kümmert ist halt Pech, aber ich bezweifle, daß die Frostartemien ihm ein artgerechtes, gesundes, langes Leben ermöglichen.
    Aufgeweichte Algenblattteile, die ich vor ihm in den Sand stecke, sind später weg, aber ob er sie gefressen hat oder sie nur hinter die Steine befördert worden sind, weiß ich nicht.

    Nun suche ich ein hochwertiges Algenfutter, möglichst als absinkende Flakes, weil ich das als Chance auf "Rückkonditionierung" sehe und natürlich seine Ernährung damit verbessern möchte.
    Mangels anderer Fische habe ich keine Erfahrung und sonstige Verwendung für "Fischfutterflocken", ich dachte an z.B. Kelp Flakes von Söll, Kelp Flakes von Omega One u.ä..
    Kelp pellets von Söll, die ich für die Einsiedler habe, interessieren ihn nicht, überhaupt reagiert er auf Kleinpellets oder Granulat nicht, er testet nicht mal.

    Kann jemand etwas aus Erfahrung empfehlen oder hat einen Trick, wie man solche Fische wieder an ihr eigentliches Futterspektrum gewöhnt?

    Hallo,
    mein Seehase ist ein Dolabrifera dolabrifera und er frißt etwa alle Fadenalgen bis 10 mm Länge, da ist dann eine echte Schneise an der Seitenwand, was länger ist, da geht er eher nicht dran.
    Was sie fressen und was nicht, dürfte aber auch von der Seehasenart abhängen. Meiner ist ganztätig unterwegs, überall, aber es kommt vor, daß ich ihn tagelang oder wochenlang mal nicht sehe, da ist er dann in den Spalten und Höhlen vom Gestein oder an der Riffrückseite.

    Hallo,

    genau diese Caulerpa-Art ist aber unbeliebt bei manchen Seeigeln, ich hab sie in einem Aqua, wächst ziemlich gut, wird aber vom Salmacis sphaeroides - Grüner Seegraswiesenseeigel komplett ignoriert, obwohl er supergern Caulerpa taxifolia frißt und auch sonst für beinahe jede Alge zu haben ist.
    Mein Seehase und die Blumenkohlsackzungenschnecke fressen die Alge natürlich auch nicht.
    Scheint wirklich der einzige Garant für Dauergrün zu sein, wenn man´s mag oder eben andersrum betrachtet "die Pest", die dauernd gegärtnert werden muß.
    Ich habe dann Algenbüschel der Caulerpa brachypus ins Dardanus-Aqua getan und davon sehe ich grad nur noch Reststücke, als der dort auch lebende große Tripneustes gratilla noch allein war, war mehr von den Algen zu sehen, daher weiß ich leider nicht, wer von beiden zugeschlagen hat, wahrscheinlicher ist der Seeigel. Von daher würde ich wenn, es unbedingt mit dem von Chris vorgeschlagenen
    Tripneustes gratilla versuchen und mit keinem anderen Seeigel.

    Hallo Lutz,
    ich kann die Entscheidung verstehen, würde dir die Krabbe auch abnehmen, wenn sich keiner in deiner Nähe findet, ginge aber dann eben nur mit Versand.
    Die "Kleinen" sind schon putzig, und sie lernen schnell, wenn ich raus habe, in welcher Nische sie hocken und sie mit der Pinzette füttere, begreifen sie das sehr fix und greifen sich gezielt die Beute (nicht die Pinzette, wie so einige Krebse das machen...).

    Hallo,
    bei mir haben sich diese Krabben noch an nichts vergriffen, weder an Korallen noch an anderen Tieren. Normal ernähren sie sich mehr von Algen an den Steinen, verschmähen natürlich auch kein Frostfutter oder Aas, ziehn aber pflanzliches bei Auswahl vor. Ich kann mir vorstellen, daß die "Killer"berichte entweder Mißverständnisse sind, wenn eben Aas beseitigt, jedoch das Tier gar nicht selbst erlegt wurde oder die Krabben aus Hungersnot heraus tatsächlich untypische Nahrung erbeuten.
    Wenn du aber ein ungutes Gefühl hast, dann ist es schon um des Seelenfriedens wohl besser die Krabbe im TB unterzubrigen oder abzugeben.

    Hallo,
    ich würde sagen, ohne einen dort, wo du grad bist, ansässigen Gewerbe-Aquarianer, der mit dem nötigen Papierkram vertraut ist und dir diese beschafft, brauchst du nicht an die Verwirklichung denken.
    Ich habe mich kürzlich bei Zoll, Naturschutz/untere Naturschutzbehörde, Amtstierarzt durchgefragt, was der Umzug eines im Sinne des Artenschutzes ungeschützten Einsiedlers innerhalb der EU von Spanien zu uns bedeutet und was ich eventuell an Papierkram brauche oder nicht (in diesem Falle nichts), für mich im Ergebnis natürlich easy - doch ich bekam eine Ahnung was es für rechtliche Komplikationen geben kann, wenn die Tiere geschützt sind und welche offiziellen Stellen bei uns sich damit am Flughafen schon befassen, d.h. die Papiere müssen okay sein und eventuell braucht auch der Amtstierarzt eine Bescheinigung über den Gesundheitszustand - es sei denn, die Tiere sind eben offiziell nicht geschützt. Dann kann es aber immer noch sein, daß du ein Gesundheitszeugnis brauchst, das die Ausfuhr aus dem Land reglementiert ist usw., mach dich unbedingt vorher schlau durch Recherche beim z.B. Zoll online
    Oder wende dich an Profis, die solche Importe häufig durchführen, eventuell gibt es auch einen der von dort wo du bist, nach Deutschland exportiert, eventuell kann er für dich tätig werden - günstiger wird es eher nicht, aber es geht dir wohl um spezielle Arten nehme ich an.
    Die Chance im Alleingang sich im Gewirr von Bestimmungen zu verstricken und mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten ist hoch und man wird keine Ausnahme machen bei der Sanktion für gutgläubige Urlauber, denn grad diese untergraben sonst allerorten den Artenschutz (nicht gegen dich, aber ist so).

    Hallo Corinna,
    mein herzliches Beileid! Paulchen und du haben meinen Wunsch, auch mal einen Angler zu halten, erst ausgelöst, ihr habt mir diese faszinierende Fischgattung erst nahegebracht, wo ich es mt Fischen sonst nicht so habe, aber Angler sind anders, untypisch eben, Charaktertiere, deshalb kann ich deine Trauer ganz besonders verstehen.
    Die meisten Heizer mit Regler laufen wohl über einen Bimetallschalter innen, wenn der versagt/sich auf immer verbindet, dann heizt der Heizer was er leisten kann. Es macht Sinn den Heizer so auszuwählen, daß er eher unterdimensioniert ist oder noch besser zwei Heizer die sich ergänzen und allein keine Überhitzung anrichten können oder eine echte elektronische Regelung zusätzlich zu nutzen. Ich selbst habe mich bei den kleineren Aquas auf die etwas risikoreiche gering dimensionierte Lösung verlegt. Bei 60 l ist das gar nicht so einfach, 25 Watt sind zu wenig, 50 könnten zuviel sein, habe ich leider auch nie ausgetestet, hängt auch von der Raumtemperatur, der Abdeckung und weiterer Technik ab.

    Hallo Michael,

    die Bestellpause ist wirklich ungünstig, aber jeder muß ja mal Urlaub machen. So große Häuser mit der entsprechenden Form zu finden ist nicht einfach, mein größter Krebs ist ein Clibanarius striolatus, derzeit noch etwas kleiner als deiner, und der nimmt gern Wellhornschneckenhäuser, davon hab leider keine über.
    In meinem Schneckenhausbestand habe ich in der Größe aber die auf den Fotos anbei gefunden, sind eventuell doch noch zu klein, am Rand sind zwei etwas beschädigt, stört die Krebse meist nicht. Wenn sie passen könnten, kann ich sie dir zusenden, ich habe eh keine Verwendung für, sie stammen aus einer "gehamsterten" Dekonetzbeute.
    Was deine Einsiedlerart angeht bin ich leider auch ratlos, es wird weit mehr Arten geben als bisher dokumentiert oder bestimmt. Vielleicht ist er hier bei http://users.skynet.be/fa311324/article/hermit.htm

    Hallo Michael,
    suchst du für einen Landeinsiedler oder einen Einsiedlerkrebs? Landeinsiedler nehmen gern Häuser mit runder Öffnung, da passen die Turbos aus dem IA Shop ganz gut, Einsiedlerkrebse (Meer) nehmen gern Häuser mit länglich-ovaler Öffnung, das beste Maß zum passend-finden ist die Öffnung des aktuellen Hauses auszmessen. Das Fischhaus ist mein Lieblings-versand für alle meine LEKs und EKs, weil sich wirklich für jeden Krebs das passende findet, den Versandhinweis (ab April) habe ich auf deren Seite nicht gefunden, vielleicht gilt das nur für Lebendware? Ansonsten könntest du mal im Dänischen Bettenlager oder anderen Dekoabteilungen gucken, in Schneckenhaus-Muschelmix-Sets ist oft etwas brauchbares bei, sollte man dann noch sicherheitshalber auskochen.