Beiträge von ChristianS

    Hallo,

    da mein Becken einen Meter hoch ist, kann ich nicht einfach mal reingreifen und mag auch nicht täglich mit der Zange rein, was immer viel Unruhe stiftet. Ich habe einen Stein mit einer langen Angelschnur umwickelt, die raushängt. Damit kann ich den Stein immer rausziehen ohne einen nassen Arm zu bekommen. Auf diesem Stein befestige ich mit einem Gummi alles was ich verfüttern möchte. Das ist z.B. ein Blatt Norialgen, das ich vorher zusammen falte oder auch eine aufgeklappte Miesmuschel. Natürlich geht auch Gurke oder Banane. Die Fische sind da lernfähig. Während sie anfangs noch vor Schreck in der Deko verschwunden sind, hören sie jetzt, wenn der Stein von oben ins Becken platscht und untersuchen erstmal, welche Leckerei diesmal darauf befestigt ist. Wenn der Stein leer gefressen ist, ziehe ich ihn an der Schnur wieder nach oben.


    Christian

    Um Gottes Willen! 200g für 35,- Euro. Ich nehme auch die normalen Nori aus dem Asia Shop und bestelle immer 10 Päckchen à 10 Blätter = 280g. Das kostet dann inklusive Versand zwischen 16 und 18 Euro. Ich konnte optisch und geschmacklich keinen Unterschied zu den Algen aus dem Aquaristikbereich feststellen. Außer dass die Verpackung anders aussieht.

    Christian

    Hallo Torben,

    das hatte ich eingangs schon gesagt, dass es hilft. Im Winter ersetzt es die Heizung im Wohnzimmer.

    Ich fahre mit den abgenommenen Elementen gut und der Erfolg hat Dir ja gezeigt, dass es funktioniert. Ich habe die Klappe immer auf wenn niemand zugegen ist und nachts sowieso. Wenn ich zu Hause bin bleibt oben sowieso ein Element auf, weil die Fische immer im Vorbeigehen einen Snack bekommen. Diese Lösung ist simpel, kostet nichts und macht keinen Dreck, weil es keine Installation erfordert.

    Christian

    Christian

    Hallo Torben,

    mein Becken ist ja auch komplett verkleidet bis zur Decke und ich habe das gleich Problem in abgemilderter Form. Trotz guter Pumpen und LED erwärmt sich das Wasser recht schnell. Auch ich habe einen Lüfter in der Wand, der das ganze Jahr rund um die Uhr läuft. Das mit der Wärmerückgewinnung kann ich verstehen, da ich den Lüfter nach spätestens einem dreiviertel Jahr ausbauen und reinigen muss. Da sitzen ordentliche Salzkrusten drin, die auch Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft binden. Im Sommer sorgt die Klimaanlage für eine mäßige Temperatur und niedrige Luftfeuchtigkeit im Wohnzimmer.

    Obwohl die Pumpen kaum wärme abgeben und die LEDs auch nur handwarm sind, ist es hinter der Verkleidung ordentlich warm. Bei weitem nicht so heiß wie mit den alten 400 Watt HQI Brenner, aber es heizt mir das Wasser auf. Insbesondere die beiden UV-Lampen a 55 Watt leisten einen erkennbaren Beitrag von mindestens 1° Celsius.

    Meine Lösung: ich lasse oben ein kleines Verkleidungselement permanent ab und stelle am Unterschrank nachts ein Element leicht schräg, so daß sich ein Durchzug von unten nach oben ergibt. Damit liege ich momentan bei 25° und im Sommer bei 27° bis max 28°. Alle anderen Lösungen kosten vermutlich ordentlich Strom und erzeugen Geräusche. Optisch ist das eine kleine Beeinträchtigung, aber wenn es nur laut plätschert und Besuch kommt, schließe ich die obere Klappe.


    Christian

    Ein schrecklicher Gedanke, der aber scheinbar öfter real wird als ich dachte. Wenn die Versicherung zahlt ist es sicher eine Beruhigung, aber kein Trost.

    Ich habe mein Becken "eingerahmt", wobei ich natürlich auch nicht weiß, wie sich die Standzeit/Sicherheit dadurch verbessert, dass die Spannung nicht auf den Silikonnähten, sondern auf dem Rahmen ist. Es ist aber (vermutlich) unmöglich, dass eine Scheibe einfach wegklappt, wie es Stephan (miniocean) berichtet hat. Wie bei so vielen Dingen dürfte der Mehrpreis jedoch abschrecken.

    Christian

    Aber auch immer die Option offen lassen, dass das Tier zurück ins Händlerbecken kann oder einen sonstigen Abnehmer in der Hinterhand haben. Also nix mit Versand in Tüten vom Shop am anderen Ende des Landes, was zurück schicken unmöglich macht.

    Abgesehen davon würde ich es auch nicht riskieren. Ich kenne nur einen Fall von erfolgreicher Verpaarung P. Imperator. Von Holacanthus habe ich noch nie gehört. Wüsste aber gerne, ob andere etwas dazu beitragen können.

    Christian

    Hallo Hajo,

    mit den großen Blöcken hast Du mit Sicherheit recht. Das versuche ich bei den Lederkorallen auch schon. Steinkorallen machen noch keinen Sinn, weil ich mit den Nährstoffen nicht im grünen Bereich bin. PO4 bekomme ich nur mit 3 Litern Diakat B pro Monat in Richtung 0,1. Problematisch ist halt, dass viel zu wenig Verbraucher im Becken sind, aber diese werden halt von Fischen an schnellem Wachstum gehindert.

    Die Idee mit dem hohen Plateau finde ich gelungen, da es auch meiner Beobachtung entspricht, dass hohe Zonen eher gemieden werden. Ich muss mir überlegen, wie ich das am besten Umsetzen kann, so daß es natürlich aussieht. Momentan bleiben nur die hoch gelegenen Taschen der RK-Rückwand.

    Austauschen der Korallen ist auch mein neues Hobby geworden seit der Ciliaris drin ist. Wenn neue Korallen kommen, gehe ich jeden Abend mit der Zange rein und suche einen neuen Platz, der unattraktiv ist und manchmal so lange bis nur noch der nackte Ablegerstein übrig bleibt. Und ja, manche Arten schmecken zu gut. Sie werden einfach aufgefressen. Da hilft auch kein umsetzen. Aber langsam werden es ein paar mehr. Von drei eingesetzten überlebt langfristig eine. Aber nicht weil sie abstirbt, sondern weil sie ein Fressopfer wird. Nur die großen halten das lange genug durch bis das Interesse der Fische nachläßt.

    Danke für Deinen Rat!!!

    Christian


    Wenn ich deine Bilder sehe gerate ich immer ins schwärmen / träumen....

    Das geht mir bei Deinen Korallen/Bildern auch so. Aber das ist der Preis, den ich für die Fische zahlen muss. Angeblich gehen sie an SPS nicht so dran. Ich werde es demnächst mal testen.

    Der Ciliaris ist wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden? Er schaut so grimmig

    Der schaut so grimmig, weil der blaue Lidstrich so tief sitzt. Und dann noch der gleiche blaue Lippenstift.

    @Ina
    Ich habe bestimmt 100 Bilder gemacht, damit ich am Ende drei halbwegs brauchbare übrig hatte. Ich übe weiter mit der Knipserei...


    Christian

    natürliches Zusatzfutter?

    Ja, aber bedingt. Eigentlich ist es nur der Ciliaris. Der Imperator hatte das mal kurz probiert, aber bevorzugt das Futter von oben. Der Xanthometopon geht überhaupt nicht an Korallen. Der Ciliaris ist dagegen gnadenlos. Neue Korallen werden sofort angefressen oder besser gesagt, die oberste Schleimschicht wird abgenagt, wodurch die Polypen nie offen sind. Nach einigen Wochen läßt das Interesse nach, jedoch spätestens dann, wenn ein neues "Korallenopfer" dazu kommt. Pilzleder scheint eine Spezialität zu sein, wogegen Sinularia und Lobophytum schneller uninteressant werden. Viel Füttern hilft auch nicht. Der einzige Trick ist, große Korallen von Privat zu erwerben, die die Attacken der ersten Wochen auf Grund ihrer Größe überleben oder die Korallen die erste Zeit extrem dicht unter der Wasseroberfläche zu positionieren. Diese Stelle scheint auch weniger interessant zu sein. Litophyton haben dagegen keine Chance. Es ist echt müssig Korallen zu etablieren, aber es gelingt mit viel Mühe. Angeblich gehen sie weniger an SPS, aber dafür muss ich PO4 und NO3 besser beherrschen, da die Jungs ordentlich Hunger haben und jeden Tag - unter anderem - drei Miesmuscheln verspeisen.

    Christian

    Brauch nur nen Plan, meine Frau davon überzeugen zu können

    Ist sie denn gut in Mathe? Sonst hätte ich einfach 600 Liter hingestellt und erzählt, dass es 300 sind. Die meisten Leute verschätzen sich sowieso total mit der Literzahl. Nicht weil sie blöd sind, weil sie nicht nachrechnen und sich vom Eindruck verleiten lassen.

    100x50x60 = 300 Liter aber 120x80x60 sind 576 Liter. Das sind in der Länge und Tiefe nur ein paar cm mehr, aber das Volumen hast sich schon fast verdoppelt. Was ich damit sagen will, vielleicht hört sie nur etwas von 300 Litern und stellt sich schon eine Größe vor, die eigentlich einem Volumen von 1.000 und mehr Litern entspricht. Vor meinem Becken stehen die Leute auch immer und sagen, dass das bestimmt 1.000 Liter wären, dabei ist es fast das dreifache...


    Christian

    Hallo,

    ich überlege auch einen Vliesfilter anzuschaffen. Allerdings gefällt mir das Konzept von Genesis besser, da hier kein Elektromotörchen aufrollen muss, sondern eine einfache Mechanik mit Schaufelrad dahinter steckt. Es wäre auch vorteilhaft, wenn man das aufgewickelte Vlies einfach zwischendurch entsorgen könnte, damit nicht zuviel davon auf einmal gammelt.

    Der Genesis ist mir aber eindeutig zu teuer und am Rollermat stört mich der Elektromotor. Den sollen lieber andere noch ne Zeit lang testen....

    Christian

    Diese Erfahrung mache ich mit meinem Paar Amblygobius phalaena leider auch, die inzwischen über 10cm lang sein dürften. Die Baggertätigkeit lässt aber mit zunehmenden Bodenbelägen nach, also dann wenn es besonders hilfreich wäre. Erst nachdem ich den Sand umgerührt habe, finden sie wieder mehr Spaß am Baggern. Zusätzlich steigen sie auf, um den Sand auf höhere Steine rieseln zu lassen. Zu einem späteren Zeitpunkt nehmen sie den höher gelagerten Sand auf und tragen ihn nochmal eine Etage nach oben. Eine von beiden schläft im Sandhaufen, die andere in einer ungenutzten Abyzz-Box ganz weit oben. Da ich den Sand trotzdem wöchentlich umrühren muss, sind sie keine Unterstützung, aber unterm Strich schön zu beobachten.

    Die Erfahrung mit grabenden Seesternen würde mich auch mal interessieren.

    Christian

    Ich verwende Natriumhydroxid. Mein PH ist permanent knapp unter 8. Im Wohnzimmer ist nur 4 Stunden täglich Betrieb, der Sauerstoff verbraucht. Morgens und abends wird gelüftet und ein Ventilator läuft permanent. CA ist über 400 mg/l weshalb Calciumhydroxid nicht in Frage kommt, da ich erstens eine Überdosierung befürchte und zweitens nicht die erforderliche Menge herstellen kann. Die richtige Menge habe ich langsam ausgetüftelt.

    Christian

    Hallo Paul,

    ich sehe es ähnlich wie Hajo. Mein H. Ciliaris hatte ein Glotzauge auf einer Seite. Morgens war alles ok, abends hat mich der Schlag getroffen. Ich dachte der Kaiser wird das Auge verlieren. In den nächsten Tagen bildete sich im Augen eine dicke Blase. Ich kann nicht sagen, ob es eine Gasblase oder eine Flüssigkeit war. Es sah erschreckend aus und der Fisch schnappte beim Fressen ständig daneben. Äußerlich war keine Trübung und keine Verletzung erkennbar. Das Auge schwoll von alleine wieder ab. Gute und abwechslungsreiche Fütterung, stabile Wasserwerte und keine Revierkämpfe mit anderen Fischen vorausgesetzt. Es hat aber über drei Monate gedauert, bis das Auge wieder komplett flach war.

    Da keine äußerliche Verletzung erkennbar war und alle andere Fische normal aussahen, kann ich zur Ursache nichts beitragen. Den Ciliaris hatte ich von Privat. Dort schwamm er schon über ein Jahr in einem sehr gepflegten und toll Steinkorallen bewachsenen Becken. In diesem Becken gab es auch über Monate keine Neuzugänge. Das Glotzauge entstand ca. drei Wochen nachdem ich ihn bei mir eingesetzt hatte. Daher bleibt die plötzliche Entstehung der Augenerkrankung für mich ein Rätsel.

    Den Fisch zu fangen und Heilbädern zu unterziehen, war für mich keine Option, da er ansonsten makellos aussah und normal fraß.


    Christian

    Gegen so einen Korankaiser - 2 Jahre weiter - ist der Imperator harmlos was Korallen angeht. Meiner frisst ganze Lederkorallen

    Du hast auch einen Korankaiser? Nicht, dass ich einen hätte, aber bei mir erlegt der Ciliaris gerne die Korallen. Der Imperator hat das anfänglich mal versucht, aber steht inzwischen zu 99% auf Fischfutter bzw. Miesmuschel, Norialgen usw. Der Ciliaris geht auch ran, wenn er eigentlich satt ist und wenn er nicht satt ist..... Interessant ist, dass vorwiegend die zuletzt eingesetzt Koralle angegangen wird.

    Christian

    8000 Liter durchs Technik Becken jagen ist sportlich.


    Vor der 8000er Red Dragon ...


    Hallo Thomas,

    "8.000 Liter durchs Technikbecken jagen", was wirklich sportlich wäre, oder eine Rückförderpumpe haben, die "8.000 l/h" Förderleistung ohne Förderhöhe und Verzweigung auf drei verschiedene Becken hat, sind zwei paar Schuhe. Ich dachte eben Du hättest schon eine neue Red Dragon 240 Watt von Klaus erhalten oder ne Abyzz a200 voll aufgedreht. Weil, wenn ich das so rechne, jage ich mit meiner Abyzz a200 bei 65% Leistung immer noch 11.050 Liter durch das Technikbecken. Das schluckt der Rollermat natürlich nicht.

    Ich kenne Deine Förderhöhe nicht und weiß auch nicht wie Du die Verzweigungen zu allen Becken gemacht hast. Aber mit allen Druckverlusten ist es vermutlich eher die Hälfte, womit man sich der empfohlenen Durchflußmenge des Rollermats sicher nähert...

    Christian

    Wenn er denn schon draußen ist und sowieso ein Loch in die Wand muss, ist meine erste Wahl ein Split-Klimagerät. Ich bin damit super zufrieden und das beste daran: beim Fische gucken muss ich auch nicht schwitzen.

    Christian

    Ich gebe zu, dass mir die Geduld fehlt, nicht nur beim Fotografieren. Ich gelobe Besserung. Das war jetzt schnell aus der Hüfte geschossen, mit ner Miesmuschel angelockt und dann noch bei beginnender Blaulichtphase.

    Torben
    Hajo hat ja auch einen Ciliaris. Nach seiner Theorie brauchen die Korallen Vorsprung. Das ist auch nach meiner Erfahrung richtig. Meine Erfahrung besagt aber auch, dass eine Koralle deren Geschmack gut ankommt, keine Chance hat. Die wird so lange bearbeitet bis nur noch Fetzen im Becken treiben. Ferner beobachte ich den Imperator und den Xanthometopon NIE beim Zupfen. Es ist ausschließlich der Ciliaris, aber dafür heftig. Da hilft ein Futterautomat nur bedingt. Einige Korallen (z.B. Capnella, Clavularia, Sinularia) scheinen nicht zu schmecken. Interessant ist auch, dass einige Korallen, die vorher fast ermordet wurden, von heute auf morgen nicht mehr beachtet werden. Gerade so, als sei man auf den Geschmack gekommen, dass Miesmuschel, Frostfutter oder Granulat besser schmecken. Manchmal hätte ich den Ciliaris schon gerne harpuniert, wenn er offensichtlich fett gefressen war und trotzdem an die Korallen ging. Aber er ist halt ein echter Hingucker. Ich hatte mal eine SPS, deren Gewebe sich nach einem halben Jahr leider abgelöst hatte. An diese ging er jedoch nicht. Ob das für alle SPS gilt kann ich nicht beurteilen. Unterm Strich kann ich aber sagen, dass die Kaiserfische sehr schwimmfaule Gesellen sind, meistens in ihrer Höhle stehen und das Geschehen beobachten. Von diesen Anfeindungen, wie man sie von Doktorfischen kennt, konnte ich noch keine Notiz nehmen.

    Christian

    Stefan, den Feilenfisch find ich auch klasse. Besonders interessant finde ich aber, dass die Feilenfische beim Fressen den Vorrang vor allen anderen haben. Ich füttere täglich Miesmuscheln für die Kaiserfische. Da gibt es eine klare Hackordnung. Zuerst der Imperator, dann der Ciliaris, dann der Rest. Und wenn die Reihenfolge missachtet wird, gibts Ärger. Die Feilenfische allerdings sind die ersten an der Muschel. Der Imperator schwimmt dann neben den Feilenfischen und wartet geduldig bis die beiden satt sind und weg schwimmen. Vielleicht findet er die beiden auch ein bischen "scary"

    @Ina
    Ich bin so ein schlechter Fotograf und habe auch überhaupt keine Geduld. Aber für Dich habe ich eben die Kamera rausgeholt. Aber wie man die einstellt, damit die Farben stimmen und nix verwackelt wird. Ich hab keine Ahnung. Am besten kommt mal jemand vorbei und knipst meine Fischies.

    Den Schäumer wechseln? Das ist der grosse Schuran, der 2,2 m hoch ist. Nicht das kleine 250er Ding. Der wird von einer 400er Abyzz befeuert. Bist Du Dir sicher, dass ein BK (welche Größe meinst Du: 300er oder 400er?) so viel leistungsfähiger ist?

    Das ist der große Pelletfilter. Gegen die Technik is ja auch nix zu sagen. Die Pellets müssten nur dicker sein....

    Hallo Klaus,

    dann müsste ich am besten auch unten ein Schwämmchen einbauen, damit sich ins untere Gitter nichts setzt, denn da sind mehr Pellets drin. Der Filter ist ca. 50 cm hoch und hat ca. 11 cm Durchmesser. Wenn ich oben und unten ein Stück abziehe, bleiben noch gut 40 cm an Höhe. Das ergibt ein Volumen von knapp vier Litern. Im Filter sind 1.750 ml Pellets drin. Wenn ich die Angaben von Deinen Pelletfiltern von der Homepage nehme, empfiehlst Du bei dem großen Teil mit 5 Liter Volumen 2,4 Liter Pellets als Maximalmenge. Das wären bei vier Litern Volumen 1,92 Liter Pellets. Unter dieser Grenze wäre ich noch drunter. Wenn ich die Pumpe abschalte, setzen sich die Pellets logischerweise nach unten ab und befinden sich unterhalb der Wasserlinie.

    @Claude
    Es gibt keine Angabe wieviel ml Pellets maximal rein dürfen/sollen. Wie oben geschrieben sind es 1.750 ml Trockenvolumen an Pellets (keine Ahnung ob die quellen, wenn sie im Filter sind). Das Becken hat 2.700 Liter Bruttovolumen und das TB hat 486 Liter und ist zu zwei Drittel voll. Der AS hat ein Volumen von 70 Litern (Schuran Aquaflotor 250). Mit dieser Menge an Pellets erreiche ich ca. PO4 ca. 0,1 mg/l und NO3 knapp 10 mg/l. Aber vorher waren es weniger Pellets und das Problem war gleich. Ich kann mir nicht helfen, aber mit dem dickeren Pellets von TM wirbelt es auch und sie flutschen nicht durch. Nach der bisherigen Beobachtung müsste ich eigentlich nur andere Pellets verwenden und der Filter wäre perfekt.


    Christian

    Ich habe den Filter mal wieder gereinigt und mit dem Messer die Pellets aus dem sieb gepiekst. Das Problem ist, dass die sowieso schon kleinen Pellets schnelle noch kleiner werden und dann durch das Sieb abhauen.

    Das erste Problem ist, dass das Sieb unten mit der Zeit verstopft und dadurch der Durchfluß abnimmt.

    Das zweite Problem ist, dass sich Pellets oben absetzen. Das lässt sich teilweise lösen, indem man die Pumpe täglich einmal abschaltet, damit die verbackenen Pellets wieder runter fallen und wirbeln.

    Das dritte Problem ist jedoch, dass die kleiner werdenden Pellets durch das obere Gitter entweichen und immer mehr im TB auf dem Boden rumliegen.

    Da ich den Filter nun mal habe, habe ich das Problem mit anderen Pellets von Tropic Marin versucht zu lösen. Diese sind deutlich größer, aber auch schwerer. Das bedeutet zwar momentan, dass sich die schereren Pellets unten absetzen und auch nicht so stark wirbeln, aber zumindest verstopfen sie (noch) keine Gitter und sammeln sich auch nicht im TB.

    Christian

    Hallo,

    dem schließe ich mich an. Es erhöht das Volumen des Beckens, es erlaubt im Gegensatz zu diesen abgetrennten Technikabteilen, dass man in der Lage ist einen Spezialfilter (Fließbett, Pellets, usw.) dazu zu stellen und man hat immer noch Optionen wie z.B. ein Algenrefugium.

    Die bessere Zugänglichkeit eines Technikabteils sehe ich nur dort, wo man auch wirklich an dieser Ecke gut ans Becken dran kommt. Das ist aber nicht immer der Fall. Die Alternative ist ein TB auf gleicher Höhe. Das wird hier ja immer propagiert wegen der Stromersparnis der nicht benötigten Rückförderpumpe, zumindest wenn es um das pumpen größerer Mengen aus dem Keller geht. Auf der anderen Seite frage ich mich, ob das nicht am falschen Ende gespart ist.

    Dazu kommt für mich noch der Vorteil, dass Technik im TB im verkleideten Unterschrank oder Keller leiser ist. Und da muss man auch nicht so tun, als hätten alle nur die teuerste Technik, die flüsterleise ist. Denn dieses Argument kommt bestimmt auch bald, dass es heißt: "mit vernünftiger Technik hört man nix!". Die hat aber nicht jeder, zumindest nicht von Anfang an und deshalb entspricht das einfach nicht der Realität.

    Und solche Dinge wie Kaskadenfilter, Sockenfilter oder der an anderer Stelle diskutierte und gelobte Vliesfilter funktionieren auch nicht mit Technikabteil.

    Außerdem bin ich ein Freund von hohen Becken. Damit meine ich nicht nur das Becken selbst, sondern ich habe das Becken gerne auf einem hohen Unterbau stehen, damit der Blick quer durchs Wohnzimmer nicht von Stullehnen und Pflanzen behindert wird. Wenn es direkt neben einem Sofa steht ist es ja in Ordnung. Aber wenn die Becken so tief stehen und man davor steht, sieht man, vereinfacht ausgedrückt immer nur die Hälfte. Meine Beckenoberkante ist bei 1,83m. Da möchte ich nicht von der Leiter aus in so einem Abteil rumfingern müssen... Zugegeben nicht ganz praktisch, aber optisch genau nach meinem Geschmack. Und wegen der Optik stellt man sich doch so eine Kiste hin und nicht wegen dem Geräusch oder dem Geruch...


    Christian.

    Also ganz so einfach ist es dann doch nicht. Trotz angeblich erfolgreichem Upload der Einstellungen bleibt die Lampe nach dem ausstöpseln dort stehen, wo sie gerade war und wird weder heller noch dunkler. In der Simulation/Vorschau funktioniert es aber einwandfrei.

    Ich habe die Lampe manuell auf Mondlicht gestellt und nach einer Stunde ging plötzlich das Licht wieder auf volle Leistung, obwohl in meiner Kurve alles auf null ist, außer 2% blau als Nachtlich.

    Mehr wie speichern und übertragen kann man doch eigentlich nicht, oder?

    Spartakus! Danke für den Hinweis mit Mozilla Firefox funktioniert es einwandfrei. Aber wie kann ein US amerikanisches Unternehmen eine Lampe herstellen, die sich mit einem Browser aus dem Land von Microsoft nicht bedienen lässt....!? Darauf muss man erstmal kommen.

    Vielleicht erspart das dem nächsten Radion Käufer eine Menge Sucherei. Ich hab den ganzen Tag darüber gebrütet....


    Christian

    Hallo zusammen,

    ich habe ein Problem mit der Programmierung einer Ecotech Radion xr30w PRO Generation 3. Laut Hersteller soll eine Verbindung zu EcoSmart Live hergstellt werden, was auch alles erfolgt ist. Am Anfang ließ sich die Lampe kurz einstellen hinsichtlich Farbe und Leistung. Nachdem ich die Einstellungen zu Sonnenaufgang und -untergang usw. vorgenommen habe, hat sie sich beim Upload der Daten aufgehängt. Ein halbe Stunde tat sich nichts. Ich habe dann das USB Kabel am Laptop gezogen.

    Danach leuchteten nur noch vier tiefblaue LEDs. Mit Hilfe des Connection Managers konnte ich die Lampe auf Werkseinstellung zurück setzen. Nun leuchtet alles auf 100%. Ich bekomme über das USB-Kabel keinen Zugriff mehr auf die Lampe. Es wird gesucht und dann erscheint Time out. Ich kann sie also nur noch ein- und ausschalten mit dem Stecker, so wie eine gute alte HQI. Über die Plattform von Ecotech kann ich im Offline Modus alles einstellen, aber bringe es eben nicht auf die Lampe.

    Ich habe ein Windows7 Laptop und dachte, dass hier etwas faul ist. Daraufhin habe ich einen anderen Windows7 Laptop genommen, alles installiert, aber auch keine Verbindung zur Lampe möglich. Auch eine Desinstallation des Connection Managers und anschließende Neuinstallation brachte keine Besserung.

    Weiß jemand Rat? Oder soll ich meine gute alte 400 Watt Spectra wieder aufhängen und mich von dem Industrieschrott direkt wieder trennen?


    Christian

    Ich hatte mal ein 160x80x60 und dachte, dass ich das so zwischendurch beim Umzug klein schneiden kann. Aber die Nähte waren so dick, dass ich mit dem Teppichbodenmesser nicht durch kam. Auch die Guten von WMF kamen nur bis zur Mitte. Dann dachte ich, dass ich die Scheiben wegen der angeschnittenen Silikonnähte einfach auseinander biegen könnte, aber da platzte eher das Glas an den Rändern weg, als dass die Silikonnähte weiter eingerissen wären. Letztlich hat mir ein Nachbar mit einer Art Samurai-Schwert die Nähte aufgetrennt. Aber das Zeug im Überlaufschacht - da hat der Stefan recht - war eine echte Herausforderung für den Fußboden und die Nase.

    Das nächste Becken, ein 160x70x70, stand im Keller. Da es noch fast neu war, habe ich es auch inseriert inkl. Stahlgestell. Da meldete sich jemand und kam tatsächlich mehrere hundert Kilometer gefahren, um es abzuholen. Da das Becken über die enge Kellertreppe nach oben musste, hatte ich mir bei meinem Aquarienbauer vorsorglich Glassauger geliehen. Soweit so gut. Der Käufer brachte wie versprochen selbst ein paar Glassauger mit. Gut, dass ich mich darauf nicht verlassen hatte. Die waren sehr klein und rosa, aber maximal geeignet um ein Barbie Penthaus aus dem Keller zu tragen. Wer sowas noch nie getragen hat, glaube gar nicht wie schwer so ein Glaskasten ist.

    Eigentlich wollte ich beim tragen auch nicht behilflich sein, was ich vorher angekündigt hatte. Leider waren von den vier Mann einer zu schwach und einer so dick, dass er nicht zwischen Becken und Wand passte. Also habe ich doch mit angepackt und nach über einer Stunde war es dann oben. Da wir dann doch nur drei Träger waren und das Becken auf der halben Treppe abgesetzt werden musste, gab es dann auch noch einen ordentlichen Kratzer in der Holzstufe, weil das Styropor zwischen den Stufen durchgerutscht war und unten im Keller lag.

    Aus heutiger Sicht würde ich kein gebrauchtes Becken >500 Liter mehr inserieren und verkaufen. Eher setz" ich ne Schutzbrille auf und hole den großen Gummihammer.

    Christian