Beiträge von Basti2901

    Also so genau kenn ich mich dann doch nicht aus 😉
    Ich hab bei mir in den Wasserwerken aufgrund von Grundwasser
    keine Notwendigkeit zur Verwendung von Membrantechnologie.

    Aber ich finde wenn es preislich nachweisbar (z.B 2€ Regenerierung pro Liter)
    ist das Ionenaustauschverfahren doch anwendbar. Kann das irgendwie grad nich
    so nachvollziehen. Natürlich is das abhängig von der UOA die man sich anschafft.

    Welche UOA habt ihr beide??

    Das dies alles nicht Stand der Technik is, war mir schon klar.
    Die meisten Anlagen waren deshalb auch Versuchs bzw Pilotanlagen
    Ich Denk mal im Ultraftrationsbereich sind beide Matrialen auf jedenfall
    gut zu verwenden.
    Die Keramikmembran ist im UF-Einsatz mit Zinkoxid
    Bei der Nanofiltration ist nur die Polymermembran möglich. Jedoch sind das ja Anlagen
    die mind. einen 6 stelligen Preis kosten. Und man kann diese nicht mit den handelsublichen UOA vergleichen.

    Doch in Deutschland. War Ende 2011 auf nem DVGW Lehrgang
    und da wurde das Thema angesprochen im Bezug auf Nanofiltration.Wurde zur Aufbereitung
    von Oberflächenwasser verwendet im Süden von Deutschland.
    Da wurde auch gesagt das die Meerwasserentsalzung auf Keramik umstellt.
    Gerade das Biofowling ist bei den Polymermembranen ein großes Problem
    wo zusätzliche Kosten zur Desinfektion und Reinigung hinzukommen.
    Bist auch aus der Wasserbranche???

    Aber ich wollte nur auf einen günstigen Regenerationspreis von
    Ionenaustauschern aufmerksam machen :winking_face:

    Specki: bin Prozessingenieur in einem Trinkwasserverband. Komm
    auf Keramikmembran weil du das Beispiel Industrie nanntest und derzeit diese
    dort in der Trinkwasseraufbereitung im Kommen sind aufgrund ihrer höheren Druckbestandigkeit
    (Höhere Ausbeite und längere Spülintervalle) gegen über den Polymermembranen.

    Ich finde die Berechnung auf Seite 1 nicht so verkehrt. Wirtschaftlich
    ist es in Abhängikeit des Wasserpreises, der Wasserhärte und den Regenerationskosten
    sehr wohl eine gute Variante.

    Was machst du wenn dein Aquarium droht abzusterben und benötigst sehr schnell Reinwasser??
    Da bist du mit dem Ionenaustauscher flexibler

    Specki: den Einsatz in der Industrie kannst du jetzt nicht mit dem Einsatz bei einem Hobby wie die Meeresaquaristik vergleichen
    du hast recht das z.B. bei mir bei der Trinkwasserherstellung vermehrt die Ultrafiltration und Nanofiltration eingesetzt wird.
    Aber die Industrie hat ganz andere Anforderungen an dem Volumenstrom bzw. der herzustellenen Menge.
    Da gehts um Tausende Kunikmeter pro Tag und nich die 10 - 200 l die in der Meeresaquaristik benötigt werden.
    Und da spielen die Keramikmembranen aufgrund ihres großen Vorteils, dem sehr geringen Platzbedarf, eine entscheidene Rolle.

    Ok 1:0,8 is natürlich ein deutlich besseres Verhältnis
    Die Zahlen hab ich auf einer Seite gefunden die UOA herstellt und verkauft.

    Mir gings eigentlich auch nur darum zu erwähnen das mein Vater günstig diesen
    Regenerastionsservice anbietet für die Leute die Mischbetthatrz verwenden bzw. verwenden
    wollen.

    Ich will hier um Gottes willen die UOA nicht in Frage stellen.
    Werde 2013 mir ein Aquarium endlich aufbauen und es mal nur mit dem Harz versuchen und kann
    ja dann meine Erfahrungen preisgeben

    das hab ich mal im Netz gefunden:

    .....Jede Umkehrosmose-Anlage produziert demnach immer einen Teil "Reinwasser" und einen Teil "Abwasser". Das Reinwasser-Abwasser-Verhältnis liegt je nach Leistungsfähigkeit der Anlage zwischen 1 : 3 (OsmoFit-Geräte) und 1 : 10.

    also unter "nicht viel Abwasser" versteh ich was anderes.

    Das Renegenrationsharz meines Vaters ist ein Mischbettharz

    Millenniumpilot: ja so heißt das Mischbettharz
    da mein Vater auch Kunden im Harz betreut wäre das in deinem Fall nich so teuer.

    Für die Verwendung von Kieselsäurefiltern gibt es nach Aussage meines Vaters ein spezielles
    Harz was nur für die Filterung von Kieselsäure angewendet wird und unterscheidet sich von dem MB-20
    auch vom Preis.

    Mein Vater panscht da auch nich mit Salz rum.
    Das wird alles angeliefert umgefüllt und wieder weggebracht.
    Die Regenerierung erfolgt in einer Industrieanlage

    Ich wollte jetzt hier keine offizielle Berechnung machen wann sich welche Variante lohnt.
    Sicher hängt das davon ab wieviel Wasser benötigt wird und welche Härte im lokalen
    Trinkwassernetz vorhanden ist.

    Sicher gibts hier Leute die nur auf eine Umkehrosmoseanlage schwören (und da gehörst du
    wohl auch dazu)
    Ich wollte nur darauf aufmerksam machen das ein Austausch von Ionenharz nich immer
    so teuer ist wie es manche meinen.
    Ich bin der Meinung das die Ionenautauscher unabhängiog von den Anschaffungskosten
    eine praktische Sache sind da das Wasser was aus dem Ionenautauscher kommt direkt verwendet
    werden kann . (quasi wie ein Wasserhahn)
    Die Mengen der Umkehrosmoseanlagen schwanken ja je nachdem welchen Typ man hat.
    Z.B mit Boosterpumpe (5fach Filter9 schafft man 7,9l/h
    Mein Kumpel is jedesmal am Stöhnen wenn ein Wasserwechsel anliegt weil er auf diese Badewannenpanscherei keine
    Lust hat.

    Derzeit werden aus 1 Liter gewonnenem Wasser 3 Liter weggekippt
    ist also 75% Verlust. Sorry :thup
    Sicher is dies kein reiner diskussionthread aber ich möchte einerseits über die
    Variante an sich diskutieren und auf den günstigen Austauschpreis aufmerksam machen.

    Für einige is der Ionenaustauscher vielleicht nie ein Thema gewesen weil der Austauschpreis
    des HArzes zu hoch war und jetzt vielleicht dadurch interessant wird.

    diese 2800 Liter beziehen sich auf ein Trinkwasserr von 10 dH
    is das trinkwasser härter bekommt man weniger heraus und ist es weicher bekommt man mehr
    als 2800 Liter heraus.

    Hallo mein Name ist Sebastian und seit langem Meerwasser infiziert aber aus beruflichen
    Gründen noch nich in der Lage ein Meerwasseraquarium zu planen.

    Mein Vater der eine Medizintechnikfirma betreibt ist im Raum Sachsen-Anhalt ebenfalls für die
    Enthärtung der Prozesswässer zahlreicher Unternehmen zuständig (Krankenhäuser, Universitäten ....)
    Dabei tauscht er das erschöpfte Harz gegen regeneriertes Harz aus.
    Durch einen Bekannten der neben seiner Umkehrosmoseanlage auch ein Ionenaustauscher
    besitz hab ich mal erfahren wie utopisch viel dieser Harzaustausch kostet.

    Da ich als Prozessingenieur in einem Trinkwasserverband arbeite finde ich es umwelttechnisch sehr
    schade das 75 % des Wassers weggekippt werden (bei Verwendung einer Umkejhrosmoseanlage)

    Um jetzt mal einigen Ionenaustauschgegnern eine günstige Variante zu nennen und Inhaber eines
    Ionenaustauschers die Möglichkeit geben möchte günstiger an Ionenaustauscherharz zu gelangen
    hier mal eine Aussage meines Vaters als Rechenbeispiel.

    Ein Austausch eines 22 Liter Ionenaustauschers der 2800 Liter Reinstwasser herstellen kann
    wären 46 Euro fällig (nur für das Harz)

    Das soll jetzt keine direkte Werbung für mein Vater sein aber ich denke dies ist ein fairer Preis
    und erspart ein Haufen Panscherei in der Badewanne.

    Die Leute die sich für sowas interessieren können sich ja bei mir per PN melden.
    Je nach Entfernung lohnt sich ein Versand ja trotzdem

    freundliche Grüße Sebastian

    das ist ja das Problem der Trägheit
    ich habe hie rbei mir auf Arbeit im Trink udn Abwasser 5 pH-Sonden im Einsatz.
    und die Elektrolytsonden geben spätenstens nach 2-3 Jahren ihren Geist auf bzw. brauchen
    ne halbe Stunde bis sie sich ihrem endgültigen Wert genähert haben.
    Wir bestellen die alle bei Hach Lange und das sind auch die Aussagen vom Hersteller

    Also es gibt derzeit 2 typische pH Elektroden.
    Einmal die neuen Elektroden mit Gelfüllung und dann die klassischen mit einem flüssigen
    Elektrolyt.
    Vorteil der neuen Gel-Elektroden ist die einfache Handhabung.
    Nur mal ab und zu kalibrieren und das wars. Nachteil dieser Elektrode ist die kurze
    Lebensdauer. Spätestens nach 1,5 Jahren muss ne neue ran.
    Das wiederum ist ein Vorteil der elektrolytsonde. Die hält länger (aber maximal 2,5- 3 Jahre)
    wobei man hier alle 6 MOnate das Elektrolyt auswechseln muss.

    Deshalb würde ich sagen das ne 5 Jahre alte pH-Elektrode nich mehr verwendbar ist.

    was gibt es denn nun für Alternativen???
    Mein Schwiegervater hat auch ne 6105 und da is das Netzteil nun auch kaputt.
    und das is nich das erste Netzteil.

    welche Hersteller gibts denn noch??

    die Abyzz 200 is ja nich für die Becken < 1000 Liter geeignet und der Preis is auch nich vergleichbar.

    iP: dann war es in einem anderen Meerwasserforum aber ich weiß das die UA nich
    gewonnen hat.
    Aber wie schon festgestellt ist das eine Einstellungssache
    aber wenn man auf die Euros schaut der Ionenaustauscher gewonnen hat im Test.
    ISt vielleicht ein Luixusproblem :ylol

    @Ingrid: meine Grundwasserpegel verzeichnen in 70-100m tiefe einen jährlichen Rückgang
    des Grundwassers und eine chemische Veränderung.
    Aufgrund der Bodenbelastung durch Landwirtschaft und Altlasten (Ostdeutschland)
    wird das Grundwasser immer saurer und ich muss nun Maßnahmen ergreifen damit
    mein Wasser im Kalk-Kohlensäure Gewicht bleibt (je saurer desto höher die Calcitlösekapazität)

    Eine höherer Wasserverbrauch wäre aus der Sicht des Netzbetreibers besser da die Rohrleitungen
    auf dem alten Wasserverbrauch geplant wurden. Nun sinkt der Verbrauch und somit
    auch die Fließgeschwindigkeit in den Rohren. Pumpen sind zu groß dimensioniert und laufen nur
    noch perfekt mit Frequenzumrichtern.
    Aber die Wasserversorger passen sich ja auch an und rüsten runter.
    Die Probleme haben alle Wasserversorger. Und Gelsenwasser ist das größte Deutschlands
    und hat genug Ingenieure die was dagegen machen können.
    Ich gewinne mein Brauchwasser in meiner Kläranlage auch wieder zurück aus dem gereinigten
    Abwasser. Das ist der ökologische udn energetische Trend und finde dies auch richtig so.
    Wasser ist kostbar und so sollte man es auch behandeln.

    iP:
    das kommt ja auch wieder auf die Umkehrosmoseanlage an wieviel Druck die verträgt
    je weniger Abfallwasser (in %) desto teurer wird das ganze.
    Hier im Forum hat jemand mal eine Vergleichsrechnung gemacht und da hat der
    Ionenaustauscher gewonnen (deutlich)
    Im Grunde muss es jeder selber wissen wie er es machen will.
    Für mich kommt es aus ökologischer Sicht nicht in Frage aufgrund der notwendigkeit.
    ein Dialysezentrum kann dort natürlich anders argumentieren. :smiling_face:

    Er lässt das Harz regenieren :winking_face:
    Naja ich meine mit umweltschonend das das Trinkwasser
    zu 80-90% in der Toilette landet.
    Ich arbeite als Prozessingenieur im Wasserwerk und für mich
    Ist das ökologisch halt die schlechtere Variante.

    Also einen Ionenaustauscher würde ich immer einer Umkehrosmoseanlage vorziehen.
    Die ganze Panscherei und das viele Abwasser der Osmoseanlage ist nich
    grad umweltschonend.
    Mein Vater hat ein Ionenaustauscher mit Leitfähigkeitsmessgerät und da macht man den
    Wasserhahn auf und 100 Prozent des Wassers stehen einem zum Nutzen zur Verfügung.

    Thorsten, hast du ein paar aktuelle Bilder von Aquarien in denen deine Lampe
    getestet wurde??
    Würde mich mal interessieren wie sie so ein besetztes Aquarium mit der LED ausschaut.