Beiträge von Rüdiger Roxlau

    Ich mache bei ~1300 Liter im Kreislauf jede Woche 70L WW, das entspricht der Menge unseres Nachfüllbeckens, in dem ich das Wasser ansetze.

    Wenn ich abends nach Hause komme, lasse ich die Osmose das Nachfüllbecken automatisch auf Max. füllen, schalte die Umwälzpumpe/Heizstab an, die Nachfüllanlage ab und wiege schon mal 2600g Salz ab. Bei max. Wasserstand kommt das Salz dann rein, der Kreislauf des Hauptbeckens wird geschlossen und ich pumpe aus der mitteren Kammer des Technikbeckens ca. 70L Wasser direkt in den Abfluss ab. Nebenan ist ein Bad, da habe ich bei der Stellung des Beckens gleich eine Bohrung für den Abfluss im Schrank gemacht. Wenn das Salz sich gelöst hat, pumpe ich das Wasser in das Technikbecken um, danach den Kreislauf wieder in Gang bringen, die Osmose für Nachfüllwasser anschmeissen und fertig. Gesamte Arbeitszeit sind vielleicht 15min

    Gruss

    Rüdiger

    Also wenn schon UV an dem kleinen Becken, dann ist das wohl die beste Alternative. Ich würde da allerdings gleich eine Strömugspumpe für mißbrauchen und nicht noch extra was installieren. Reicht ja eine Eheim Compact, JBL Pro Flow oder ähnlich.

    Gruss

    Rüdiger

    Mach doch die HQI in der Mitte fest an einen Träger und die T5 außen an eine klappbare Platte oder Alurahmen mit Auflagen rechts/links. Selbst wenn du doch alles in einen Rahmen baust, würde ich mittlerweile immer ein Teil vorne zum Becken hin klappbar machen, da man doch ab und zu mal reinfassen muss.

    Oder wie wäre ein kompletter Rahmen mit 2 Rolladenantrieben zum Hochfahren ? :winking_face:

    Na höchstens von denen, wo ich noch mit der Kamera rankomme, das Becken ist ja befüllt und innen wachsen Kalkrotalgen. Das wären dann die Nähte links und rechts vorne, aber die waren auch ganz vernünftig. Kann ich natürlich machen, ob man viel sieht wage ich zu bezweifeln :grinning_squinting_face: Die Schachtnähte sieht man definitiv gar nicht mehr, aber das wäre bei dir ja eh alles verkleidet.

    Gruss

    Rüdiger

    Also 100x50x50 ist schon eine schöne Anfängergröße, daraus lässt sich was machen. Das 80x35x40 könnte man ggf. noch als Technikbecken mißbrauchen. Das 190L Juwel ist ebenfalls eine schöne Größe, das würde auch gehen, allerdings mit Einschränkung beim Besatz, da hier wegen der Eckform weniger Schwimmraum übrig bleibt.

    Gruss

    Rüdiger

    Das jetzt da kein falscher Eindruck entsteht: Ich habe keine "Klumpen" im Silikon und das Becken ist ordentlich verarbeitet. Nur perfekt ist eben was Anderes.

    Ich hatte damals bei meinem Händler ein Becken von Voigt und ein wirklich gutes Becken von dem anderen Aquabauer nebeneinander gesehen. Alleine vom Schliff der Kanten lagen da Welten dazwischen (bei Voigt waren die nicht nachpoliert). Ich bin da allerdings auch nicht so pingelig. Offenbar hatte ich genau da aber wirklich Glück, anscheinend hat er sich die Scheiben fertig anliefern lassen, meine Kanten sind wirklich gut geworden.

    Ich schick dir mal die Kontaktdaten vom anderen Anbieter, kann aber morgen werden weil ich die Sachen nicht griffbereit habe.

    Gruss

    Rüdiger

    Du solltest auch die Beckengröße der bestehenden Becken mal posten, eventuell sind die Maße eher nicht für Salzwasser geeignet. Salzwasser nimmt dem Aqua ca. 25% räumliche Tiefe, deswegen sind viele Meerwasserbecken auch eher tief als hoch (z.B. 100x60x50). Bei Süßwasser ist es oft andersherum (z.B. 80x30x40), diese Größen sind eher nicht geeignet da kaum räumliche Tiefe übrigbleibt, die Becken sehen zu flach aus. Außerdem ist in ihnen ein vernünftiger Steinaufbau schwerer zu realisieren.

    Je nach Beckengröße stellen die Kosten des blanken Aquariums beim Meerwasser aber eh eine untergeordnete Rolle dar, deswegen sollte man sich die Verwendung eines alten Beckens schon vorher überlegen, nicht das man sich nachher über die fehlenden 10cm ärgert. Du wärst da nicht der Einzige :winking_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Unser Becken ist ebenfalls von Aquarienbau Voigt. Ist ein netter Kerl, machen dort gute aber definitiv keine perfekte Arbeit. Für den optischen Perfektionisten sicherlich nichts, die Kanten und Sikonnähte könnte man noch besser machen, Preis-/Leistungsmäßig aber absolut ok. Bei uns war er leider etwas unzuverlässig bei der Angabe eines Liefertermins, was die Beckenlieferung ca. 3 Wochen verzögert hatte. Lag damals aber wohl an einem Lieferengpass bezüglich der 15mm Glasstärke. Insgesamt also durchaus empfehlenswert.

    Da gibt es qualitativ noch eine bessere Adresse in Berlin, ist aber auch deutlich teurer (+50%)

    Gruss

    Rüdiger

    Auch wenn manche hier anderer Meinung sind, ich finde Lindenholzabschäumer einfach technisch überholt. Ich hatte an einem 400L Becken erst den Aquamedic Midiflotor, der für die angegebene Beckengröße hoffnungslos unterdimensioniert ist. Ist eher was für normal besetzte 200L Becken. Danach kam der Knop Maxi100 zum Einsatz, deutlich bessere Abschäumleistungen, aber 3 Ausströmersteine, die so alle 4 Wochen getauscht werden mussten, sonst brach die Leistung ein.

    Unser momentaner H&S brachte und bringt am neuen Becken ein dunkles Adsorbat zum Vorschein, wie ich das die ganzen vorherigen 2,5 Jahre nicht gesehen hatte. Also ich würde mir keinen Lindenholzabschäumer mehr kaufen, zu viel Stress bei zu wenig Leistung.

    Den Zinn habe ich letztens nun auch mal laufen gesehen, macht einen sehr guten Eindruck, vor allen extrem leise.

    Gruss

    Rüdiger

    Wir haben hier in Berlin Silikatwerte zwischen 0 und 40, hauptsähclich geben sie das im Winter dazu. Da die Werte für Menschen eh unbedenklich sind, haben nicht alle Wasserwerke das in Ihren Standradlisten enthalten. Da hilft nur selber messen.

    Wir haben unser altes Becken ja auch problemlos 2,5 Jahre mit Leitungswasser betrieben. Das einzige Problem waren die Kieselalgen, welche im Winter mit steigendem Silikatwert immer mehr wurden, den Cyanos gefiel das auch hervorragend.

    Den initialen Grund für die jetzige Osmoseanlage bildete eigendlich die Aussage unseres Händlers, das er sich schon mal ein Becken mit Diskusnachzuchten komplett geplättet hatte, nachdem das Wasserwerk eine Pumpenstation umgeklemmt hatte und Kupfer im Wasser war. Man schliesst halt alle Unwägbarkeiten aus, das ist der echte Vorteil an der Osmose. Eine direkte Verbesserung im Becken habe ich, bis auf den konstant bei Null liegenden Silikatwert, bis dato nicht bemerkt.

    Gruss

    Rüdiger

    Also nach m.E. bekommst du da für 30,-€ einen Haufen Plastikschrott mit keiner Chance auf Ersatzteilversorgung und durch die zwingende USB Anbindung eine recht eingeschränkte Nutzung. Dann spar lieber noch etwas und hol dir das 60,-€ Bresser Mikroskop. Bei eBay gehen die auch teilweise für 40-50€ weg, musst du mal suchen.

    Gruss

    Rüdiger

    Bert, das Bild war ja jetzt echt fies, das stimmt mich traurig :frowning_face:

    Tja, wenn ich den Umschlag an Koffer- und Kuhkofferfischen bei unseren Händlern hier so sehe ..... die kommen garantiert nicht alle in ein >2000L Becken. Unser o. Cubicus ist mittlerweile nach 3 Jahren von ca. 4 auf knappe 12cm (inkl. Flossen) angewachsen, wächst also recht langsam. Was passiert, wenn er mal für unser Becken zu groß wird .... k.A. Vermutlich würde ich dann eher das Becken auf 4m Breite erweitern, als ihn abzugeben :face_with_rolling_eyes:

    Gruss

    Rüdiger

    Ihr seid ja von Plagen bisher gut verschont geblieben, hoffentlich bleibt das auch so *daumendrück* Nicht das der Knick dann später kommt, wie bei uns.

    Auf Bild 1 die grüne Monti hat so weiße Flächen.... habt ihr immer noch diese fiesen Montischnecken ?

    Wasserwerte werden auch überschätzt ..... bei uns erholt sich alles zusehens, obwohl die WW immer noch unverändert schlecht aussehen :grinning_squinting_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Konnte ich bei uns auch beaobachten: Wir haben einen Chelmon eingestzt, der uns innerhalb von 6 Wochen das Becken nahezu Glasrosenfrei gefressen hat, war vorher eine echte Plage. Man hat ihn aber selten bis gar nicht an einer Glasrose gesehen. Parallel sind die Glasrosen im Schacht und im Technikbecken auch weniger geworden, warscheinlich weil weniger kleine Glasrosen im Hauptbecken entstehen, die dann ins Technikbecken gespült werden.

    Ist die einzige logische Erklärung, Glasrosen sind robust und halten fast alles aus, warum sollten die einfach so eingehen ?

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von OliverL
    Ich will damit nur den Nachfüllbehälter steuern... Davor geht nicht weil die Osmoseanlage ca. 10 Meter vom Gefäß entfernt steht...

    Du musst doch eh einen Schlauch von der Osmose zum Nachfüllbecken ziehen bzw. hast diesen schon gezogen. Ist da für ein kleines mehradriges Kabel kein Platz mehr ?


    Ich erzähl mal kurz, wie das bei uns aufgebaut ist: Am Nachfüllbehälter ist eine selbstentworfene Steuerung mit 4 Pegelsensoren im Nachfüllbecken, 2 oben und 2 unten also voll redundant. Im Normalfall pegelt der Wasserstand zwischen den beiden inneren Sensoren hin und her, das entspricht dann min. 20L und max. 70L damit die Osmose garantiert länger als 15min läuft. Wenn einer der inneren Sensoren ausfällt, übernehmen die äußeren Sensoren die Arbeit und eine rote Stör-LED geht an. Die Steuerung kann über zwei Taster auch manuell zum Nachfüllen (bis max. Wasserstand durch Pegelsensor) ein- und wieder ausgeschaltet werden.

    Die Steuerung an der Osmose erfolgt über ein 220V Magnetventil, welches ich vom http://www.marinshop.de habe. Das Ventil sitzt vor der kompletten Osmose, da ich noch eine Boosterpumpe nachgeschaltet habe, und somit die Lösung mit dem Magnetventil hinter dem Feinfilter der Osmose nicht möglich war. Sicher, ich könnte noch einen Feinfilter vorschalten. Funktioniert seit über 2 Jahren aber völlig problemlos.

    Das Wichtigste: Als letzte Bastion gegen eine mögliche Überschwemmung habe ich am Wasserhahn zur Osmose einen Leckwassermelder von Conrad (Art.-Nr.: 752371 - 62), der bei einem Wasserstand am Boden von 0.5mm die Wasserzufuhr zur Osmose stoppt und gleichzeitig den Strom für die Boosterpumpe kappt. Die Waschmaschine steht da auch, von daher bot sich das an.

    Jetzt der Trick: Ich habe parallel zum normalen Fühler des Leckwassermelders am oberen Rand des Nachfüllbeckens noch einen zweiten Fühler aus zwei Cinch-Steckern gebaut, der mir den Wasserstand im Nachfüllbecken im Worst-Case - also Ausfall der Nachfüllsteuerung, manuelles Öffnen der Osmose - nach oben hin absichert. Wie oft uns dieser Wassestop schon vor größeren Überschwemmungen aus Unachtsamkeit bewahrt hat, weiss ich gar nicht mehr. Ein paar Beispiele: Osmosefass außerhalb Badewanne füllen wollen und vergessen, Urlaubsvertretung macht die Osmose manuell an und vergisst den Hahn komplett zuzumachen, Schlauch am Osmoseausgang leckt etwas durch den Druck der Pumpe, vergessen, den Schlauch zum Becken nach Fassbefüllung wieder einzustecken ........ man ist nunmal nicht perfekt, aber dafür muss man eben alles doppelt und dreifach sichern.

    Gruss

    Rüdiger

    Nachdem der Lippi gestern seinen Heimvorteil beim Rausfangen gnadenlos ausgenutzt hat *grmbl*, habe ich den Fischen schweren Herzens eine Komplettentwurmung spendiert, also ins Hauptbecken dosiert. Bisher passiert: nüscht ! Naja, mal beobachten.

    Gruss

    Rüdiger

    Hallo Torsten

    Ja, ich habe einen Ecsenius lineatus aus einem anderen Becken übernommen, einschliesslich einiger Korallen. Da die Symptome aber schon vorher sichtbar waren, wird es das nicht sein. Dann bleibt wohl nur die Bahndlung mit Preis Coly oder abwarten. Den Fisch zur Behandlung rauszufangen wird wohl kaum möglich sein, der ist schneller im Sand als ich den Kescher dran habe.

    Gruss

    Rüdiger

    Hallo

    Unser H. iridis zeigt seit Ende letzter Woche folgende Symptome: schnelleres Atmen, Kiemen rötlich und geschwollen, Kiemendeckel etwas abgespreizt und seit heute ist er passiver als sonst.

    Meine Diagnose wäre nun Parasitenbefall in den Kiemen, was ich mit Preis Coly behandeln würde, dazu müsste ich allerdings eine nicht ganz unbeträchtliche Menge ins Aquarium kippen. Kann mir jemand evt. noch andere Diagnosen bzw. Behandlungsmethoden nennen ?

    Gruss

    Rüdiger

    Jetzt mal ganz unabhängig von RD, Strommehrkosten etc. .........

    Hat denn jemand die Eheim compact+ 5000 schon mal am Becken gehabt ? Ist die genauso laut wie die 1260 ? Die kleinen Compact glänzen ja nun nicht grad mit wahnsinniger Zuverlässigkeit und Leistung.

    Gruss

    Rüdiger

    Die Kugelhähne sind doch bei Closed Loop eh nur zum Absperren oder zum groben Regeln gedacht, alles andere wäre da leicht überdimensioniert. Falls fein geregelt werden soll sind Membranventile auch nicht so übertrieben teuer, müssen ja nicht immer GF Schrägsitzventile sein. Ich kauf mir ja auch keine Slicks, wenn ich im Gelände fahren will, obwohl sie teurer als normale Reifen sind ...... Teuer ist nicht immer das Kriterium Nr.1, zum Einsatzzweck muss es passen..

    Ich hätte direkt an den Pumpen noch am Einlass/Auslass Kugelhähne installiert, das man die Pumpen auch mal ohne große Schweinerei austauschen kann.

    Gruss

    Rüdiger

    Schau mal bei dir oder ggf. in der nächsten größeren Stadt in den gelben Seiten unter "Halbzeuge" oder "PVC".

    Du kannst eigendlich alle angebotenen PVC-LD oder PVC-Hartschaumplatten nehmen, Probleme sind mir dabei nicht bekannt. Ich verwende selber seit Jahren die Grauen/Schwarzen PVC-LD Platten für alles Mögliche: Halter, Gehäuse, Abtrennungen etc.

    Hartschaumplatten eignen sich aber nur für Abdeckungen, da sie durch den Schaum aufschwimmen

    Oft machen dir die kleinen Buden Sonderpreise für Verschnitt etc. die Grundplatten sind ja sehr groß.

    Hier hab ich mein PVC her, nur so als Anhaltspunkt nach was man suchen kann:

    Gruss

    Rüdiger

    Licht müsste reichen, ggf. eben 4xT5, ist aber nicht unbedingt nötig. Als Brenner entweder BLV 14k (weißlich) oder Aquaconnect Performance 14k (ziemlich blaulastig). Musst mal etwas im Forum stöbern, dazu gibt es Tausende von Threads.

    HQI Steck- und Schraubsockel......ja, die meiste Auswahl bei 250W gibt es bei den TS also Stecksockeln. Leider zerbrechen dir die Brenner beim Rausnehmen sehr leicht, sonst gibt es keine Vor- oder Nachteile. Der Vorteil der E40 (Schraubsockel) Fassungen ist, das die Brenner den UV-Schutz gleich drin haben (also meistens) bei den Stecksockeln übernimmt den Part die Schutzscheibe und sich leichter montieren lassen. Dafür ist die Auswahl nicht so groß.

    Gruss

    Rüdiger