Zitat
Original von OliverL
Ich will damit nur den Nachfüllbehälter steuern... Davor geht nicht weil die Osmoseanlage ca. 10 Meter vom Gefäß entfernt steht...
Du musst doch eh einen Schlauch von der Osmose zum Nachfüllbecken ziehen bzw. hast diesen schon gezogen. Ist da für ein kleines mehradriges Kabel kein Platz mehr ?
Ich erzähl mal kurz, wie das bei uns aufgebaut ist: Am Nachfüllbehälter ist eine selbstentworfene Steuerung mit 4 Pegelsensoren im Nachfüllbecken, 2 oben und 2 unten also voll redundant. Im Normalfall pegelt der Wasserstand zwischen den beiden inneren Sensoren hin und her, das entspricht dann min. 20L und max. 70L damit die Osmose garantiert länger als 15min läuft. Wenn einer der inneren Sensoren ausfällt, übernehmen die äußeren Sensoren die Arbeit und eine rote Stör-LED geht an. Die Steuerung kann über zwei Taster auch manuell zum Nachfüllen (bis max. Wasserstand durch Pegelsensor) ein- und wieder ausgeschaltet werden.
Die Steuerung an der Osmose erfolgt über ein 220V Magnetventil, welches ich vom http://www.marinshop.de habe. Das Ventil sitzt vor der kompletten Osmose, da ich noch eine Boosterpumpe nachgeschaltet habe, und somit die Lösung mit dem Magnetventil hinter dem Feinfilter der Osmose nicht möglich war. Sicher, ich könnte noch einen Feinfilter vorschalten. Funktioniert seit über 2 Jahren aber völlig problemlos.
Das Wichtigste: Als letzte Bastion gegen eine mögliche Überschwemmung habe ich am Wasserhahn zur Osmose einen Leckwassermelder von Conrad (Art.-Nr.: 752371 - 62), der bei einem Wasserstand am Boden von 0.5mm die Wasserzufuhr zur Osmose stoppt und gleichzeitig den Strom für die Boosterpumpe kappt. Die Waschmaschine steht da auch, von daher bot sich das an.
Jetzt der Trick: Ich habe parallel zum normalen Fühler des Leckwassermelders am oberen Rand des Nachfüllbeckens noch einen zweiten Fühler aus zwei Cinch-Steckern gebaut, der mir den Wasserstand im Nachfüllbecken im Worst-Case - also Ausfall der Nachfüllsteuerung, manuelles Öffnen der Osmose - nach oben hin absichert. Wie oft uns dieser Wassestop schon vor größeren Überschwemmungen aus Unachtsamkeit bewahrt hat, weiss ich gar nicht mehr. Ein paar Beispiele: Osmosefass außerhalb Badewanne füllen wollen und vergessen, Urlaubsvertretung macht die Osmose manuell an und vergisst den Hahn komplett zuzumachen, Schlauch am Osmoseausgang leckt etwas durch den Druck der Pumpe, vergessen, den Schlauch zum Becken nach Fassbefüllung wieder einzustecken ........ man ist nunmal nicht perfekt, aber dafür muss man eben alles doppelt und dreifach sichern.
Gruss
Rüdiger