Beiträge von Rüdiger Roxlau

    Wie Frank sagte, Verschraubung einbauen und dann ein Stück Rohr mit einer Verschlusskappe drauf. Ich würde das allerdings nicht kleben, sondern einfach mit Teflon Band aus dem Sanitärhandel abdichten. Rohr bisschen aufrauhen mit Schleifpapier, Band rum, eingemufft, fertig. So hab ich das bei mir auch alles gemacht, hält alles super.

    Gruss

    Rüdiger

    Müssen nicht, ist aber praktischer, in einer Kammer einen festen Wasserstand für den Abschäumer zu haben. Die Verdunstungsunterschiede, also den Pegelstand, hast du ja dann nicht mehr im Hauptbecken sondern im Technikbecken. Das ist freilich bei manchen Abschäumer kein Problem.

    Deswegen haben viele auch das klassische 3-Kammerbecken, erste mit festem Wasserstand für Abschäumer, zweite als Klarwasserkammer für Algenfilter oder z.B. Adsorberfilter und die dritte möglichst kleine Kammer für die Rückförderpumpe, damit die bei Ausfall des Ablaufes nicht das Hauptbecken zum Überlaufen bringt. In der dritten Kammer hast du bei dieser Variante dann die Pegelschwankungen. Manche machen noch zwei Scheiben mit geringen Abstand versetzt, um Filterwatte o.ä. unterzubringen.

    So sah unser altes Filterbecken in 70x35x40 aus:

    Gruss

    Rüdiger

    Nein, ich meinte 4xT5 insgesamt, da ist das Blaulicht schon mit drin. Alternativ eben 1x150W HQI + zusätzliches Blaulicht.

    Nehmen wir mal ein 100x50x50 = 250 L Becken, das kann man ohne große Probleme mit 4x39W T5 (2 Röhren Tages- oder Mischlicht und 2 Röhren Blaulicht) betreiben. Kathrin (brombeere) hier aus dem Forum hat ihr Becken damals mit der gleichen Größe mit einen ATI Powerbalken mit 3x39W beriben und konnte nahezu alles halten. Will sagen die T5 Lösung ist nicht schlechter als die HQI, nur vom Licht her völlig anders, das muss man mögen. Klar, mehr ist immer besser, wenn du viele SPS halten willst, ansonsten kannst du so ziemllich alles an Korallen mit der Beleuchtung halten.

    Thema aufheizen: T5 heizt das Aqua auch nur auf, da die VSG sehr warm werden, bei HQI ist das nahezu identisch. Nimmt sich bei der Größe und Wattzahl nicht viel. T5 wird teilweise sogar wärmer, da es gerne in geschlossene Abdeckungen gebaut wird. Zur Kühlung kann ich einfach einen Tischventilator mit einer UT100 von http://www.elv.de empfehlen, kostet nicht die Welt und funktioniert absolut problemlos.

    Gruss

    Rüdiger

    Bei 200L kommst du mit 1x150W HQI und etwas Blaulicht wie z.B. 2x39W T5 locker aus. Alternativ könnte man da auch einen T5 Lumimasterbalken o.ä. (4xT5) verwenden, das ist dann ggü. HQI etwas kostensparender, aber Beleuchtung ist natürlich auch Geschmackssache.

    Günstig ist es, das Becken gleich maßlich passend auf die geplante Beleuchtung zu kaufen. So also bei 39W T5 (90cm) das Becken in 100cm zu nehmen etc.

    Mit 100-200W Stromverbrauch für die Beleuchtung würde ich mich allerdings abfinden, darunter wird's nix :winking_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Alternativ zu den Muschelhaltern (haben wir jetzt auch) kann man das Tier auch auf eine flache Muschelschale (z.B. von der Nord- oder Ostsee) setzen. Wenn die Muschel sich dort festegemacht hat, kann man den überstehenden Rest vorsichtig wegbrechen und die Muschel noch ohne Probleme umstellen. Vorteil hierbei ist, das die Muschelschale etwas dünner und kompakter wie die doch recht großen Muschelhalter aus Riffkeramik ist, und so nicht weiter auffällt.

    Gruss

    Rüdiger

    So, Muschel ist umgesetzt, ich wollte nur unsere Erfahrungen schreiben, wie wir den 2cm dicken Algenbelag nun abbekommen haben.

    1.
    Grobentfernung mit kleiner Metallpinzette
    Dauer: ca. 1h
    Ergebnis: massig Reste in den kleinen Sicken des Muschelgehäuses

    2.
    Feinentfernung mit Nagelbürste, kleiner Metallpinzette UND kleinen Schraubenzieher zum schaben
    Dauer: ca. 1h
    Ergebnis: immer noch vereinzelt Reste in den Sicken

    3.
    Frustration
    Dauer: 2 Tage
    Ergebnis: siehe 2.

    4.
    Wohnung nach Utensilien durchsucht und Messing-Reinigungsbürste für Zündkerzen (neu) und Edelstahl-Topfreiniger (AkkuPatz) gefunden. Messingbürste wenig erfolgreich, Topfreiniger zwar etwas widerspenstig aber sehr gute Reinigung.
    Dauer: ca. 1h
    Ergebnis: Muschel sehr sauber, aber immer nch ganz kleine Reste

    5. Restentfernung unter Lupe mit Schrabenzieher und Pinzette
    Dauer: ca. 20min
    Ergebnis: Muschel steht nun im neuen Aqua

    Das war ein hartnäckiges Zeug, aber mit dem Topfreiniger liess sich das sehr gut entfernen. Wir haben das jetzt auch bei anderen algenbewachsenen Tieren wie Schnecken und Einsiedlern getestet, gehr sogar deutlich besser, da die Oberfläche glatter als bei der Muschel ist.

    Bis denne :wink

    Rüdiger

    Ich würde das tote Riffgestein und die Riffkeramik vorher noch gründlich mit Osmosewasser spülen bzw. wässern. So bekommst du einen Teil der toten Inhaltsstoffe schon vor der Befüllung aus dem Gestein raus. Alles gut untersuchen und ggf. Reste entfernen. Bei uns ist z.B. durch einen trockenen Muschelrest in den toten Basisgestein ein Faulprozess in Gang gekommen, der sogar ein faulendes Nest im frischen Bodengrund hinterlassen hat. Das ist uns zum Glück noch rechtzeitig aufgefallen.

    Der Riffsäule kannst du durch das Spülen einen Teil des Silikats entziehen, welches durch den Herstellungsprozess immer in den Riffkeramiksachen enthalten ist, ansonsten hast du auf den Sachen ein nettes Algenwachstum in der Einfahrphase.

    Gruss

    Rüdiger

    Ich hab vor der Osmose eine Boosterpumpe mit 7.5 bar hängen und damit ein Permeat/Konzentrat Verhältnis von fast 1:1. Auch steigt die Leistungsfähigkeit dadurch enorm. Die Anlage ist mit 380l/d bei 4bar und 25°C angegeben, ich habe beim Nachfüllen aber schon 60L in ca. 1,5h geschaft.

    Gut, mit einem großen Vollentsalzer hält das von der Geschwindigkeit immer noch nicht mit und ich habe wegen Si auch noch ein Mischbettharz hinter der Osmose, zumindest minimiert man aber einige der Nachteile damit erheblich. :winking_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Wenn du gar nicht basteln willst und gleich noch nen Überlaufschutz für deine Waschmaschine haben willst, könnte ich dir noch was anbieten. Es gibt bei Conrad einen Leckwassermelder mit der Art.-Nr.: 752371 - 62 für 80€, der bei Kontakt den Strom abschaltet und über ein Magnetventil das Wasser absperrt. Ich hab den bei mir an der Waschmaschine UND Osmose dran (steht auch zusammen), damit ich noch eine zusätzliche Sicherheit bei Schlauchdefekt etc. habe. Unsere Osmose hat ja ne Boosterpumpe, da macht die Stromabschaltung auch Sinn.

    Alternativ die günstige Version mit Sirene ohne Sensor für 9.95€ Artikel-Nr.: 610373 - 62, einfach aber wirkungsvoll :grinning_squinting_face:

    Gruss

    Rüdiger

    An einem P. ciliata hätte ich auch Interesse :wink Für einen O. Scyllarus müsste man so 100L aufwärts einplanen, oder ?

    Wir wollen als nächstes Projekt unser 54L Fangi Becken in eine neue ~150L Artenanlage überführen, nur der Platz für das Teil muss noch genau geklärt werden. :grinning_squinting_face:

    Nachfüllautomatik von Conrad (Artikel-Nr.: 195731 - 62) über Pegelschalter (Artikel-Nr.: 701602 - 62) und dahinter ein Magnetventil (z.B. von http://www.marinshop.de), welches die UO ausschaltet. Würde ich aber doppelt absichern, also über Zeitschaltuhr nur 1h am Tag angehen lassen (je nach Kanistergröße) und noch einen zusätzlichen Pegelschalter gegen Überlauf.

    Alternativ kann man auch den Zeitschalter (Artikel-Nr.: 191280 - 62) nehmen, hat auch einen Reset-Eingang

    Gruss

    Rüdiger

    Wenn Fangis Ihre Höhle fertig habe, sind das ziemliche Stubenhocker, kommen selten raus, und wenn, dann nur tagsüber. Wenn dein Fangi auf Tour ist, dann warscheinlich nur, weil er noch keine für ihn passende Höhle gefunden hat. Vielleicht bohrst du ihm einen Stein mit einem 10-14mm Bohrer einfach mal vor. Den weiteren Ausbau übernimmt er ja dann. Ein bisschen groben Korallenkies (5-12mm) ist auch ganz gut, dann hat er Material, um seine Höhle noch zu verfeinern.

    Musst mal ein paar Futtergarnelen ab und zu reinschmeissen, da kommt dann Leben in die Bude :grinning_squinting_face: Krabben sind hin- und weider ganz wichtig, das Ihre Keulen nicht verkümmern.

    Bei den weißen Punkten auf den Krusten kann ich dir leider auch nicht helfen.

    Gruss

    Rüdiger

    Erstmal abwarten. Krusten sind sehr robust, vielleicht brauchen Sie ein paar Tage um sich zu akklimatisieren. Bei uns mochten sie kein direktes Licht, vielleicht also lieber etwas weiter unten stellen. Gelbe Krusten kannst du außerdem prima zufüttern, also vielleicht einfach mal mit einer Spritze ein bisschen Fischfutter bei minimierter Strömung raufpusten. Das motiviert dannzum aufgehen :grinning_squinting_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Also gestern kam das Weibchen ganz kurz mal raus, war dann aber beim Auftauchen des Männchens ganz schnell wieder weg. Ansonsten dümpelt es die ganze Zeit hinter dem Aufbau hin- und her. Sieht mir nicht nach krank aus, ist auch nicht sonderlich abgemagert.

    Werd die Sache mal beobachten und in 1-2 Monaten noch 1-2 Weibchen dazu setzen.

    Gruss

    Rüdiger

    Einsiedler sind so doof, du könntest denen auch 100 Gehäuse reinschmeissen, sie würden sich trotzdem um Eines prügeln. Von daher ist es für einen Ensiedler kein Grund, wegen ein paar im Becken liegender Gehäuse die Schnecke nun nicht abzumurksen.

    An Muscheln und Fische gehen sie definitiv bei uns nicht ran.

    Gruss

    Rüdiger

    Also wir haben ja auch grad so einen Beckenbaumarathon hinter uns.

    Bis 65cm Höhe hat der Beckenbauer uns 12mm Seitenscheiben und 15mm Bodenscheibe angeboten, alles darüber mit 15mm komplett. Er sagte 12mm würde auch bei 70cm Höhe noch gehen, wäre aber grenzwertig. Die Sache mit dem Wasserstand würde ich nicht als Basis für die Glasstärke nehmen, man hat so ein Becken ja ne Weile. Was ist, wenn du das Becken in 2 Jahren doch mal komlpett voll machen willst ? Das machst du doch ohne groß darüber nachzudenken, das du nun "nur" 12mm dickes Glas hast.

    Also ich würd 15mm komplett nehmen, minimal 15mm Boden und Seiten aus 12mm

    Gruss

    Rüdiger

    Ich hatte am 400L Becken mit ca. 460L im Kreislauf einen Sera 300W Heizstab, der jedoch wegen der 2x250W HQI nur im Winter angeschaltet war. Im Sommer muss man ja eh kühlen, das Becken stad dazu noch im Dachgeschoß, wo es ja eh immer kälter ist. Will sagen 300W reichen locker.

    Momentan hab ich auf 1350L zwei 300W JBL Heizstäbe, die jedoch noch nicht einen Tag an waren. Das Becken hat auch so zwischen 25 und 27°C. Die kommen auch noch an einen extra Regler vorm Winter, da hat Thomas definitiv recht. Ein Süßwasserfreund hat sich deswegen ein ganzes Becken gehimmelt, weil der Heizer hing.

    Gruss

    Rüdiger

    Hallo

    Ich hatte hier vor geraumer Zeit schon mal gepostet, das sich unser größerer M. bipartitus Lippi zum Männchen umgefärbt hat. Bisher sind beide immer zusammen umhergeschwommen und verhielten sich wie ein echtes Pärchen. Seit ca. 2 Wochen jedoch hat sich das Verhalten des kleineren Weibchens grundlegend geändert. Es ist sehr versteckt und kommt kaum noch hinter dem Aufbau hervor. Das größere Männchen ist nach wie vor sehr präsent und schwimmt permanent im Becken auf und ab, schaut aber auch regelmäßig nach dem im Aufbau sitzenden Weibchen. Nun kommt das Weibchen aber mittlerweile nicht mal mehr zu den Fütterungen heruas, so das wir uns Sorgen machen.

    Wir haben natürlich auch etwas gemutmaßt:

    Es könnte sein, das die beiden brüten, doch soweit ich weiß, laichen Lippfische abends an der Wasseroberfläche ab und haben kein Nest mit Eiern.

    Andereseits könnte es auch sein, das das dominate Männchen mit einem Weibchen eine zu kleine Haremsgruppe hat und sich deswegen das einzelne Weibchen zu sehr bedrängt fühlt. Hier müsste man denn noch Weibchen dazu setzen. Dieses war eh geplant, jedoch nicht zu diesem Zeitpunkt, wo das Becken noch zu frisch ist. Da wollen wir den Besatz noch überschaubar halten.

    Was könnte man also tun, und woran liegt der Verhaltenswechsel ?

    Gruss

    Rüdiger

    Ich kann dir da fast nicht helfen, da ich einen solchen Umzug in der Dimension (Entfernung) noch nie gemacht habe.

    Mit Sicherheit sagen kann ich dir, das das mit den offenen Wannen garantiert schief geht, da diese unweigerlich im Transporter irgendwann schwappen werden. Man beschleunigt und bremst ja doch mal. Also entweder abgedeckte Wannen, was für die Tiere durch das hin- und her Schwappen auch nicht angenehm ist, oder in etwas großzügigere Tüten m. E.

    Du könntest die Tüten auch mit Sauerstoff statt Luft füllen, dann bleibt der O2 Gehalt im Wasser etwas höher. O2 gibts ja quasi im Handel für nix.

    Gruss

    Rüdiger

    Nein, Hartschaum ist aufgeschäumtes PVC, bekommst im Fachandel und machnmal auch im Baumarkt. Von den Farben her sehr flexibel, gibts z.B. in silber.

    Wenns denn unbedingt Alu sein soll, dann achte halt drauf, das du Eloxiertes nimmst, das hält dann auch ne Weile aber korrodiert auch irgendwann. Man kann das auch zusätzlich noch mit Klarlack versiegeln, dann müsste das eigendlich auch gehen.

    Gruss

    Rüdiger :wink

    Umrandung bringt m. E. eh nur bedingt was, da die Fische locker 10cm und deutlich mehr schaffen. Eine obere Abdeckung in Verbindung mit einer Umrandung könnte da nur für langfristige Sicherheit sorgen. Meine Umrandung des alten Beckens war 16cm über Kante und trotzdem sind zwei Sechsstreifenlippis rausgesprungen.

    Gruss

    Rüdiger