Beiträge von Rüdiger Roxlau

    Jo, ab und zu segmentieren sie dir ne Leder oder Weiche und zotteln den Rest in Ihre Wohnhöhle zur Ausgestaltung des Flurs, aber sonst......sehr interessante Tiere :grinning_squinting_face:

    Das machts doch aus, sonst könnte man auch Süßwasser haben, gelle ? :grinning_squinting_face:

    Das die auf Fische gehen, halte ich für ein Gerücht, das war die typische Krabbenabwehrhaltung, wenn sie die Scheren dem "Feind" entgegenstrecken.

    Gruss

    Rüdiger

    Ich habe ja die Osmose auch im Bad hängen, von wo sie aus über eine Bohrung in der Wand das Nachfüllbecken im Unterschrank direkt nachfüllt.

    Die Nachfüllautomatik des Nachfüllbeckens hängt einfach an einer Zeitschaltuhr, die jeden 2-3. Tag für 2-3h einschaltet (je nach Jahreszeit). So ist gewährleistet, das die Osmose eine Mindestdauer an ist. Außerdem habe ich den Pegelschalter im Nachfüllbecken noch zusätzlich über einen oben angebrachten Resetschalter (zweiter Pegelschalter) abgesichert.

    Unter der Osmose ist zur Sicherheit noch ein Wasserstandsfehlmelder mit Magnetventil und Stromabschaltung (wegen der Boosterpumpe), wo auch die Waschmaschine dran hängt.

    Ich würde einfach sicherstellen, das du die Osmose nicht immer nur 5min am Tag an hast, sondern mindestens eine Stunde am Stück.

    Regelmäßig spülen musst du dann natürlich noch manuell, es sei denn, du baust dann dort auch noch ein Magnetventil mit zeitbasierter Steuerung ein.

    Gruss

    Rüdiger

    Wenn du dir den Stromverbrauch leisten kannst, und die eine Lampe dein Becken voll ausleuchtet, spricht da nichts dagegen.

    Eventuell musst du Korallen dann etwas eingewöhnen, also erst auf dem Boden stellen und später dann hoch unter den Strahler.

    Gruss

    Rüdiger

    Hatten ja auch eine Dachgeschosswohnung mit Wohnzimmer zur Westseite, also nachmittags richtig Hitze drauf. Das Becken haben wir mit einem 40cm Tischventilator auf 27° halten können, aber nur, weil der auch nachts durchlief und das Becken am Morgen meist 24° hatte. Ansonsten half alles nix mehr.

    Als gut hat sich noch bewährt, wenn man einen zusätzlichen Standventilator vor ein offenes Fenster oder Balkontür stellt, welcher dann Frischluft nachzieht und gleichzeitig die schwüle Aquarienluft durch eine offene Tür aus dem Raum bläst.

    So halte ich momentan immer noch - zugegebenermaßen nicht mehr im Dachgeschoß - 1350 Liter im Zaum. Maximal 27°C

    Gruss

    Rüdiger

    Besser sind kleinere Wasserwechsel in kürzeren Abständen. Ich hatte bei unserem alten 400L Becken alle 2 Wochen 15% gemacht, war fast schon zu wenig. Jetzt mache ich 6% jede Woche und sehe jeden Wasserwechsel den Korallen richtig an. Also statt 25% alle 4 Wochen lieber 5% die Woche. Ist natürlich meine Meinung :grinning_squinting_face: Kommt auch auf den späteren Besatz an.

    Gruss

    Rüdiger

    Selber habe ich Red Sea Salt noch nicht verwendet, da etliche hier mal geschrieben hatten, das dieses Salz massiv Cyanos erzeugt.

    Empfehlen kann ich Tropic Marin, Tropic Marin Pro Reef und Reef Crystals. Das neue Aquamedicsalz soll auch sehr gut sein. Ich hatte unser erstes Becken damals mit Sera Salz angesetzt und auch nix Nachteiliges festellen können...

    Gruss

    Rüdiger

    Naja, wenn du Lebendgestein im Hauptbecken hast, ist das nicht unbedingt notwendig.

    Du hast ja einen kleine Filterkammer geplant, von daher wär zu überlegen, ob du da zusätzlich noch Filtermatte o.ä. einbringst, die ja dann wieder zu säubern ist. Du könntest natürlich auch in den Durchlass zwischen 1 und 2 eine grobe Filtermatte klemmen, dann bleibt der ganze Blubber in der ersten Kammer hängen. Normalerweise stellt man aber da auch den Abschäumer rein, das der einen Teil gleich erfasst und rausbringt.

    Technikbecken ist immer so den Anforderungen entsprechend, ist schwer was zu raten

    Gruss

    Rüdiger

    Unser Hawaiidoc hat die Massen von Caulerpa taxifolia nicht mal mit dem A. angeschaut und entfernen liessen sie sich auch nicht, da die Wurzeln in noch so kleine Poren wachsen. Verdammtes S.cheisszeug, nie wieder. Ich würde lieber Lebendgestein wegschmeissen, als mir die Pest nochmal ins Becken zu holen. Nicht mal die Bryopsis war so unangenehm. 2 Jahre jede Woche Algenzupfen.......

    Momentan hab ich c. prolifera im Algenfilter und unter Beobachtung.....im Hauptbecken nie wieder !

    Gruss

    Rüdiger

    Nein, von der Färbung her war es 100%ig ein A. bellulus. Wir hatten leider nur das Pech, das sich die C. cinctus Grundeln und der Krebs im alten 400L Becken permanent "verpasst" haben. Somit hat der Krebs sehr zurückgezogen in einer seitlichen Höhle im Aufbau gewohnt und immer nur sporadisch den Bodengrund in seinem Umkreis "verwüstet" hat.

    Als wir aus dem Übergangsbecken in das Jetztige umgezogen sind, haben wir den Knallkrebs gesucht und gesucht. Leider scheint er sich an einem Stück Lebendgestein geklammert zu haben, ist runter gefallen und wir haben ihn leider erst nach ca. einen halben Stunde gefunden. Er war ganz unglücklich in eine Falte der unter dem Becken liegenden Folie gefallen war. War leider zu spät. Die Grundeln hatten wir schon im Februar bei unserem Fisch-GAU verloren :frowning_face:

    Ein Händler hier hat grad den A. soror, hübsches Tier

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von adlerdskc
    Hi Rüdiger,

    die Rangordnung kann es eigentlich nicht sein, da der Flavescens der Boss im Becken war und ist. Er hat bis jetzt alles mitgemacht, war nämlich mein erster Fisch überhaupt.

    Gruß
    Dirk

    Na eben, jetzt kann er auf dem Xanthurum nicht mehr rumhacken :grinning_squinting_face:

    Dank dir Peter. Unser leider durch Sprung vom herausgenommenen Lebendgestein verstorbener Alpheus :frowning_face: hat völlig zurückgezogen in seiner Höhle gewohnt und fast gar nichts umgebuddelt. So unterschiedlich sind die Tiere.

    Die A. randalli Grundeln hatte ich auch als favorisierte Art ins Auge gefasst, die waren hier letztens öfter im Handel zu sehen. Schön, passt ja :grinning_squinting_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von nyka
    Korallenwelt
    wenn ich das richtig verstehe, kann ich die plastikbox weglassen und muss für die pumpe nur ein entsprechendes volumen bieten.

    Das ist richtig, je größer das zur Verfügung stehende Volumen, desto länger die Pumpintervalle und größer die Wellenbewegung. Ich habe den Kasten bei uns etwas klein gebaut, wobei ich mich am Original orientiert habe. Jetzt ist das Problem, das die Tunze oft Luft zieht, wenn zu wenig Wasser zurückläuft.

    Gruss

    Rüdiger

    Moins

    Ich hab mir anhand der unten stehenden Infos eine Wavebox aus einer 12000er Tunze und einem Kasten aus 5mm dickem PVC selber gebaut. Funktioniert prima, ist für unser Becken jedoch ziemlich klein und macht nur in den ersten 2/3 des Beckens wirklich Bewegung. Zumindest braucht man auf jeden Fall noch 2 andere Strömungspumpen bei unserer Beckengröße, sonst reicht es nicht. Mag auch an der "kleinen" Tunzepumpe liegen. Die Feinsinstellung ist ein echter Akt, bis man die Resonanzfrequenz des Beckens erwischt, ich hab initial eine gute Stunde gebraucht.

    Außerdem müsste ich den Wasserstand im Becken noch um ca. 4cm senken (schwierig wegen Schachthöhe), sonst kommen die Wellen zu nah an die Aquakante ran. Ich finde das optisch auch grenzwertig, habe doch ziemlich Angst, das sich die Sache irgendwann richtig aufschaukelt (Thema Monsterwellen --> Addition von mehreren kleinen Wellen) und die Sache damit kollabiert.

    Zudem klatschen die Wellen immer von unten an die Glasstreben des Aquas und erzeugen damit eine recht unangenehme Geräuschkulisse. Wie im Hafen, wenn das Wasser in irgendwelche Hohlräume schwappt. Die Wellenbewegung war schon gute 5cm an den Außenseiten.

    Ich werd mich vielleicht irgendwann nochmal damit befassen, bisher läuft das Aqua ohne Wavebox.

    http://ealex.aqua-web.org/wavebox/circuit.htm

    http://www.matuta.com/include.php?pa…016de13feaea559

    Wavebox

    Gruss

    Rüdiger

    Ich hätte da noch eine Nebenfrage an Peter, wenn das Thema hier grad mal angesprochen wird.

    Ich will langfristig im Hauptbecken ein Pärchen Symbiosegrundeln mit Knallkrebs etablieren, welche wären denn für eine Vergesellschaftung mit Mischbesatz geeignet ?

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von Alfredo6581
    weil mir sven 5 Antworten vorher zu Mineralwasser geraten hat :loudly_crying_face:

    lies mal :baby:

    Und ich hab dir vorher zu Osmosewasser geraten.....lies mal :grinning_squinting_face:

    Oh mann, erstens ist das kein Beinbruch, selbst WENN Silikat in die Steine reingekommen ist, hast du eben etwas Kieselalgen, na und ? Davon stirbt ja nix. Zweitens bist du eigenverantwortlich, d.h. wir können dir Tips geben aber die Entscheidungen triffst alleine du und musst mit den Folgen leben. Also immer schön tutti bleiben und nicht die Antworten rauspicken, die einem am Besten gefallen. Fehler machen alle und wegen der wenigsten sterben Tiere.

    Leg sie halt nochmal in Osmosewasser, wässern bei Totem Gestein kann nie schaden. Ist doch alles nicht so wild :winking_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Kann ich nur unterstreichen, wir hatten über 1 Jahr einen armatus und eine puellaris Grundel zusammen, kein Problem. Der armatus gehört aber auch nicht unbedingt zu den "Diätfischen" , sondern haut immer kräftig rein. Bei uns hat er ähnlich viel wie ein Doc gefressen, trotz der Größe.

    Gruss

    Rüdiger

    Willst du jetzt Totes Gestein wässern, oder Salzwasser ansetzen ?

    Ich würde immer Osmosewasser nehemn, du willst ja mit dem Wässern die Stoffe aus dem toten Gestein rausbekommen und nicht mittels schlechtem Leitungswasser zusätzlich was einbringen.

    Wichtig ist, das die Membran nicht austrocknet. Die Osmose also nie trocken lagern, es muss nach Erstbenutzung immer Wasser drin sein.

    Wenn ein Spülventil vorhanden ist, sollte die Osmose regelmäßig, also mehrmals die Woche, gespült werden, das verlängert die Lebensdauer der Membrane ganz erheblich.

    Wenn du sie nach dem Befülllen abmachst, stell einfach sicher, das sie nicht austrocknet.

    Gruss

    Rüdiger

    Das kommt ja auch auf den Besatz im Becken an, was soll der denn "wegschäumen" ?

    Der 200 intern sollte die richtige Wahl sein, bei "normalem" Besatz könnte man sicherlich auch den 200 VA empfehlen. Der 250er wird etwas überdimensioniert sein, obwohl die Preisdifferenz zwischen den 200er und dem 250er nicht mehr wirklich relevant ist. Der 250er sollte die langfristig beste Alternative sein.

    Gruss

    Rüdiger

    Jupp, also ich würde als Rücklauf da auch eher 2-3cm Rücklauf einplanen, 1cm ist definitiv zu wenig, 1,5-2cm fliessen bei dem Tunze Ablauf immer zurück.

    Wir hatten am 120x60x60 2 Jahre eine Eheim 1250 bei einem Höhenunteschied von 1,5m und waren sehr zufrieden. Der Durchlauf liegt dann aber eher bei 900l/h, m.E. völlig ausreichend.

    Kugelhahn hinter Pumpe und Ablauf, an der Pumpe dann voll aufdrehen und dem Rücklauf ggf. begrenzen/aufstauen.

    Achso, wegen der Osmosekammer: Wenn du eine automatische Nachfüllung hast, denk daran, das der Inhalt bei Verstopfen des Ablaufes und damit verbundener Leerung der Rückförderkammer reingepumpt und mit hochgefördert wird.

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von Phoenix27775
    Kann man mit dem Abschäumer auch das Wasser vom Filterbecken zurück ins Becken fördern oder brauch man eine Förderpumpe?
    Wenn ja welche Förderleistung hat der Abschäumer?
    MfG
    Stefan

    Wie kommst du denn darauf ? Das geht natürlich nicht, die Pumpe erzeugt doch mittels Nadelrad den Schaum, wie soll die gleichzeitig fördern können ?

    Gruss

    Rüdiger