Beiträge von Rüdiger Roxlau

    Bezüglich der Beckengröße solltest du auch bedenken, das du dir mit einem Odontodactylus scyllarus eine recht große Art ausgesucht hast, an der du die Abmessungen orientieren solltest und nicht primär am Licht.

    Da die Tiere eine geschätzte Endgröße von 18cm erreichen würde ich dir mindestens 50cm Kantenlänge empfehlen. Warum dann nicht gleich ein Sondermaß mit 60x50x50 oder 60x50x40? Damit hättest du dem Tier und deiner Beleuchtungsproblematik einen Gefallen getan, da HQI und 24W T5 rüber passt.

    Der Fangi braucht keine Höhe, eher Grundfläche. Auch hast du bei einem nicht so hohen Becken weniger Probleme mit schwacher Beleuchtung und Steinkorallen.

    Timmy empfielt für einen Odontodactylus scyllarus übrigens mindestens 100L, damit scheidet der 40er Würfel schon komplett aus. Das Maß hatten wir mal, tu das dem Tier und dir nicht an. Blöde Abmaße und VIEL zu klein.

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von Aurora
    Wieso willst du eigentlich Scharniere, sind doch immer nur die Türen im Weg. Ich würde die Frontplatte(n) mit Magnethaltern befestigen, so dass die ganzen Fronten abnehmbar sind....

    Es gibt auch Scharniere mit Schnellverschlüssen, die hast du genauso schnell aus- und wieder eingeclipst wie Türen mit Magnethaltern. Ich habe dreierlei: normale Türen mit o.g. Scharnieren, die mittlere "Tür" mit Riegel oben und Steckzapfen unten und die ganz rechte "Tür" mit Magnethaltern oben und Steckzapfen unten. Funktioniert alles, ich finde die Türen zum Ausclipsen noch am praktischsten, aber nur an den Seiten, nicht in der Mitte.

    Gruss

    Rüdiger

    Den Kugelhahn im Notablauf brauchst du nicht zwingend.

    Strömungsgünstger für die Rückförderpumpe wäre es, den Wasserfluss von rechts nach links zu machen, also die Bögen in den Ablauf zu integrieren und den Zulauf gerade zu legen. Ist allerdings eine Platzfrage, ich hab es auch so wie deine Planung gelöst.

    Die "Umgehung" der mittleren Kammer habe ich auch, nutzen tut man sie quasi gar nicht (zumindest ich), eher macht man kurz den Kreislauf (=Rückförderpumpe) aus. Ich werd sie bei mir wegrationalisieren, ob du sie brauchst, weiss nicht.....

    Gruss

    Rüdiger

    Außer der Aktivkohle und dem toten Lebendgestein kannst du alles ersatzlos entfernen. Du hast dir mit dem ganzen Filtermaterialien eine prima "Nitratbombe" gebaut. Das bedeutet, in dem Filtermaterialien haben sich Bakterien angesammelt, die Nitrat produzieren. Das ist im Meerwasser jedoch unerwünscht, wie du ja weisst.

    Das tote Lebendgestein kannst du drinlassen, das wird irgendwann besiedelt sein, sollte aber gut umströmt sein und die Aktivkohle kannst du in der passenden Dosierung auch mitlaufen lassen, von einer dauerhaften Filterung über Kohle würde ich jedoch abraten.

    Steinkorallen, also SPS, würde ich erstmal sein lassen. Hast du sonst Korallen, also noch Verbraucher drin ?
    edit: seh schon auf dem Bild

    Das Grüne wird eine Algenart sein, hast du Einsiedler im Becken ? Die sind auf so was normalerweise ganz wild :grinning_squinting_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Um mal zur Frage zurück zu kommen.....der Besatz wäre, ausreichend Schwimmraum für die Docs vorausgesetzt, völlig ok.

    Ich würde allerdings nicht mehr als 2 Weißbandputzer einsetzen, da sie sehr territorial sind und sich dann permanent beharken.

    Gruss

    Rüdiger

    MDF zieht Wasser an den Schnittkanten wie ein Schwamm und quillt sehr schnell auf, kann ich nicht empfehlen.

    Für HiFi Einbauten im Auto ist es prima da akustisch recht neutral wegen hoher Eigendämpfung :grinning_squinting_face:

    edit: ARBEITSPLATTE aus MDF...erst lesen dann posten, schon klar :grinning_squinting_face:
    edit2: Die sind aber meist aus Spanplatte, kein MDF ?

    Gruss

    Rüdiger

    Noch was zur Konstruktion. Ich habe mir das grad durch den Kopf gehen lassen. Normalerweise befindet sich um die UV-C Lampe eine Quarzglasröhre, welche die Lampe vor Wasser abschirmt und UV-C durchlässig ist. Wenn diese fehlt, wird das Wasser DIREKT an der Lampe vorbeigeleitet, also auch beim Ein-/Aussschalten und Wasser-Marsch/Stop recht hohen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Wenn die Röhre also platzen sollte, was ja nicht ausgeschlossen ist, geht das Wasser direkt in die Freiheit, das VSG ist warscheinlich breit und man überflutet mehr oder weniger Schrank oder sonstige Einrichtungsgegenstände. Vor allem wenn das Teil im Bypass läuft eine recht lustige Vorstellung.

    Also sorry, je mehr ich darüber nachdenke, desto fahrlässiger hört sich das für mich an.

    Gruss

    Rüdiger

    Mein Träger ist auch nur 2x mit Hammerit gestrichen, da ist nix beschichtet. Langfristig kann ich natürlich noch nix sagen, da das Becken inkl. Schrank ja erst ein 3/4 Jahr steht. Bisher rostet da nichts.

    Willst du den Schrank auch aus V100 bauen ? Falls ja, du musst die Platten recht aufwendig versiegeln, das die wasserfest sind. Unsere sind innen 2x mit Flüssigkunststoff gestrichen und in den Kanten sind jeweils Silikonnähte gelegt. Von außen haben wir ja komplett gefliest und verfugt, das ist garantiert wasserfest. Besser sind da mit Bootslack versiegelte Multiplexplatten, aber auch deutlich teurer.

    Gut ist übrigens IMMER ein Überstand um das Becken, da ja doch beim Rumwuschteln permanent was an der Scheibe runterläuft.

    Gruss

    Rüdiger

    Ich kenne die Marea nicht live, kann also schlecht sagen ob sie zu wenig Strömung produzieren. Wenn du aber sehen kannst, das sich Schwebeteilchen fast oder gar nicht bewegen, wirst du dort langfristig Mulmecken bekommen. Lässt sich durch den Aufbau etc. aber manchmal auch nicht vermeiden.

    Eine gute Pumpe wäre die Tunze Stream 6000 mit Singlecontroller, dazu evt. noch eine ungeregelte 6060 oder eben die Marea(s). Die Tunze Nano 6055 iist ja noch nicht auf dem Markt. Wenn die aber ähnlich wenig Strömung wie die anderen Nanos bringen, seh ich zur 6000er kaum Alternativen.

    Wir hatten im alten 400L Becken eine Stream 6000 und dazu nur eine 1000er Powerhead mit Schnellfilter, das reichte schon aus. Mulmecken hatten wir trotzdem, da lag aber am Aufbau :grinning_squinting_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Bei wenig bis mittlerem Besatz wäre ein DSB im Hauptbecken der Overkill und würde dir die Werte ZU niedrig halten. Du planst doch ein Technikbecken, warum plant du langfristig nicht den Platz für ein kleines DSB darin, was du ja nicht sofort einrichten musst. So als Reserve für später. Denn "wenig bis mittleren" Besatz hältst du eh nicht konsequent durch, nicht bei der Beckengröße.

    Gruss

    Rüdiger

    Nein, bei anderen Becken ist die Last garantiert irgendwie abgefangen worden. Freischwebender Überstand bedeutet ja, das die Kräfte voll auf die Bodenplatte wirken und Spannungen entstehen. Würde ich keinstensfalls empfehlen. Du könntest entweder eine dicke Holzplatte mit 25-40mm Dicke oder einen Stahlrahmen als Träger oben auflegen. Das fängt die Last dann auf und leitet sie in den Unterschrank ab.

    Gruss

    Rüdiger

    Hast du mal probiert die Pumpen wie oben beschrieben in den hinteren Ecken, aber auf verschiedenen Höhen arbeiten zu lassen ? Dadurch sollten sich die Strömungen nicht aufheben können sondern schichtweise durchs Becken laufen.

    Gut ist es auch immer, zumindestens eine regelbare Pumpe, gepulst laufen zu haben, das bricht die Gleichmäßigkeit auf und erzeugt unregelmäßige Impulse in der Strömung.

    Gruss

    Rüdiger

    Artemien, Mysis, Bosmiden, Cyclops, Lobstereier, Krill ganz, Krill klein, gehackte Muschelherzen, Salat, Nori-Algen, Bärlauch, Mücke rot/weiß ...... da ist für jeden was dabei, das kann man auch alles kombinieren.

    Grad Artemien sind nicht sonderlich nährstoffreich, man sollte eh mehr Mysis füttern.

    Achso, bei uns gibts jeden zweiten Tag mindestens Sanostol und Knoblauch. Man kann auch Salat oder Noris an eine Futterklammer pappen, da haben sie etwas zu tun.

    Gruss

    Rüdiger

    Das ist der untere Teil einer Giesemann (oder anderes Fabrikat, ich kenne es von Giesemann) Aufhängung, der sonst an der Lampe angeschraubt ist. Also quasi die Höhenverstellung. Sonst ist dort wo der Haken sich nun auf dem Bild befindet, ein kleiner Stehbolzen in der Führungsschiene der Lampe, wo der obere, hülsenartige Teil auf dem Bild, eingeschraubt wird. Statt dessen dort einfach der Haken ins Gewinde gedreht worden.

    Gruss

    Rüdiger

    Naja ...... jein :grinning_squinting_face: Ist die zweite Ebene im Aufbau, wäre also theoretisch möglich den Stein rauszunehmen, auch wenn ich das - falls irgendwie möglich - verhindern will *faul* :grinning_squinting_face:

    Xenien haben wir ja reichlich, vielleicht fütter ich ihn damit ? :face_with_rolling_eyes:

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von erhard
    Ich habe ein Povermodul mit 10* 54 Watt Röhren.(ATI)

    Die Zusammenstellung ist zur Zeit 6 zu 4 Röhren.

    Ist diese Zusammenstellung so Optimal?. (Bei Acropora)

    6 zu 4 mit welchen Röhren ? Es gibt ja weiß, Mischlicht, und die reinen Blaulichtlampen.

    Letztendlich gibt es eh nur DEINE optimale Lösung, ist ja auch Geschmackssache. In der Korallenzucht empfehlen sie meist 50/50 weiß/blau, was allerdings nicht jedem gefällt aber im Wachstum sehr gut sein soll. Die Konstillation habe ich momentan auch drin, ist eben sehr hellweiß und wenig blaulastig.

    Bezügich ATI/FM.....ich glaube nicht, das die Lampen sich leistungsmäßig viel nehmen, nachhalten kann man die Werte eh nicht.

    Gruss

    Rüdiger

    Hat das schon mal jemand probiert ?

    Hersteller schreibt:

    Zitat

    Coral-V-Power ist ein Korallenfutter in Pulverform für alle fein-, und mittelpolypigen Korallen und andere Feinstfiltrierer wie Muscheln und Gorgonien. Es enthält neben proteinogenen Aminosäuren wie Arginin, Glycin, Leucin, Niacin, Riboflavinauch Omega-3 Fettsäuren und Cyclop-Eeze mit mind. 3000 ppm Astaxanthene, lebenswichtige Mineralien und Spurenelementen(wasserfrei). Durch Cyclop-Eeze werden verstärkt die Freßzellen der Korallen aktiv, die Aminosäuren schützen insbesondere den Korallenschleim (Tentakeln, Polypen) und produzieren ihn neu. Die Farbkraft verbessert sich auch deutlich bei regelmäßiger Fütterung. Mineralien und Spurenelemente fördern nachhaltig das Wachstum besonders bei Steinkorallen. Coral-V-Power ist ein Korallenfutter für höchste Ansprüche.

    Hört sich von den Inhaltsstoffen ganz interessant an und das 60g Döschen ist auch mit 10,90 EVP nicht sonderlich teuer

    Nur in den Shops scheint es noch nicht erhältlich zu sein :confused_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Ist dem so, habe ich nicht mehr im Kopf ? Auf der DeBary HP steht lediglich: "Empfohlene Strömungsleistung in l/Std. für 99,9% Inaktivierung" egal ob Süß- oder Salzwasser


    Da UV so ziemlich die einzige Technik ist, die man garantiert nicht überdimensionieren kann, halte ich es aber definitiv für nicht verkehrt, die Anlage etwas überdimensioniert zu kaufen.

    Gruss

    Rüdiger

    Naja, wir haben ca. 1,7t auf V100 Bodenverlegeplatten stehen, ist aber auch ein bisschen mehr versteift, als die handelsüblichen Schränke. Da wir schon den ersten GAU im Urlaub hatten, weiss ich auch, das der Schrank bei Wassereinbruch hält. Siehe Bild unten vom Rohbau.

    Deine Konstruktion wäre mir echt zu gewagt. Da fehlt eine Abstützung mittig oder ein vernünftiger Sturz, die Dicke der Platten würde ich auch anheben. Den Überstand mit dem einen Tischbein würde ich ganz weglassen, so schafft man im Schrank noch Platz für z.B. ein maßangefertigtes Nachfüllbecken o.ä.abgesehen davon, das ich es zu gewagt finde. Das provoziert ja geradezu Durchhänger.

    Mal ganz ehrlich, lieber der Overkill als 900L Salzwasser in der Wohnung, oder ?

    edit: Achso, wie ist denn die Bodenbeschaffenheit ? Unser Schrank steht auf einem 40cm dicken Betonsockel, da bewegt sich NICHTS. Wie ist das bei dir, muss der Schrank da evt. mehr arbeiten ?

    Gruss

    Rüdiger

    Hi Leute

    Ich habe gestern etwas von einem Korallenableger entfernt, was wie eine Wohnröhre eines Wurmes aussah. Erst dachte ich an eine weiße Fraßspur eines Seeigels auf dem Ablegerstein, später sah ich dann, das es röhrenförmig war und jeden Tag ein Stück länger wurde. Sah in etwa aus, wie die kleinen Wohnröhren der Borstenwürmer im Bodengrund nur deutlich dicker. Gestern war das Teil dann schon IN dem Korallenableger, da hab ich es entfernt. Es kam aus einem ca. 1cm großen Loch unter dem Korallenableger im Lebendgestein und hatte eine pappige Konsistenz. Wer kann da so etwas bauen ?

    Gruss

    Rüdiger