Beiträge von Rüdiger Roxlau

    Hi Claude

    Nachdem ich nun eine Gratisprobe eures "Ultra SeaFan" bekommen habe, stellt sich mir die Frage, wofür man es benutzen kann ? :grinning_squinting_face:

    Das es ein Staubfutterprodkt für azooxathelle Gorgonien ist (die wir nicht im Becken haben), geht ja aus der Anleitung hervor. Wie sich das Produkt in eure bestehende Produktlinie einfügt, irgenwie nicht. Kann ich das Futter auch als Korallenfutter ins Becken geben und ist es idealerweise mit UltraminS in Verbindung zu nutzen ?

    Bisher gebe ich nur OrganoTrace von Michael und einen Rest Aminosäure (ZeoFood 7) von Pohl in geringer Dosierung ins Becken. Die Aminosäure wollte ich nach Aufbrauchen der Restmenge durch UltraminS ersetzen und zusätzlich noch geringe Mengen Staubfutter (TM Zooton oder Coral V Power) für die Muscheln, Korallen und andere Kleinstfiltrierer ins Becken geben. Andere Spuren gebe ich nicht zu, nur 5% WW/Woche. Bei unserem Korallenbesatz funktioniert das auch ganz gut, allerdings bleichen die Montis grad etwas aus.

    Was empfiehlt der Scheff hinsichtlich seiner Produkte ? :grinning_squinting_face:

    Gruss :wink

    Rüdiger

    Du hast da eine Scolymia (Becherkoralle), keine Trachyphyllia. Scolymien sind nicht einfach zu halten, schlechte WW mögen sie gar nicht und auch sonst sind es echte Mimöschen. Das Tier hat ja eine Gewebeverletzung. Einpolypige reagieren darauf sehr empfindlich. Wichtig ist ihr jetzt einen guten Standplatz zur Regenaration und Futter zu bieten.

    Stell sie in den Halbschatten mit keiner direkten Strömung, das mögen sie überhaupt nicht, außerdem erschwer das die Gewebebildung unnötig. Optional kannst du Bäder mit Beckenwasser und Aminosäure bzw. Traubenzucker machen und sie zusätzlich mit etwas Futter einnebeln um ihr die Nahrungaufnahme etwas zu erleichtern. Der schleimige Faden wird ein Tausch oder Reduzierung der Zooxathellen wegen der Umstellung sein.

    Denis
    Danke für die Antwort, ich werd das mit unserer Trachy nochmal probieren :wink


    Gruss

    Rüduger

    Bei 0,3 würde ich mind. 4 Wochen lang Adsorber mit geringem Durchfluss einsetzten, den Wert langsam auf 0,1 (oder so) runterfahren und parallel Drahtalgen einsetzten, um den Wert dann ggf. ohne Adsorber halten zu können. Nur mit Algen dauert das ewig.

    Gruss

    Rüdiger

    Die Anamone bekommt Zooxathellen, das ist völlig normal und hilft der Anemone sich vom Licht zu ernähren. Oft sind frisch importierte Tiere schneeweiss, auch weil sie sich im offenen Meer locker von Plankton ernähren können. Im Aqua bleibt das dann aus, haben aber mehr Licht, dadurch bilden sie mehr Zooxathellen.

    Gruss

    Rüdiger

    Richtig, die 1250 hat 28W, also 5W mehr als die große Compact.

    Die Compact sind sehr einfach (will nicht sagen: billig) verarbeitet. Mir sind insgesamt schon vier 300er und eine 600er kaputt gegangen, was bei dem Preis auch nicht dramatisch ist. Die kleinen JBL sind da deutlich besser, da auch demontierbar. Hatte sie im PO4 Filter, als Strömungpumpe und in der Nachfüllanlage in Betrieb, also alles keine kritischen oder dauerbelastenden Anwendungen (Strömung war doppelt vorhanden)

    Als Förderpumpe wären mir die Compact zu anfällig, da kommts ja wirklich auf Zuverlässigkeit an. Die 1250 haben wir schon seit 3 Jahren nahezu ununterbrochen im Einsatz, ohne das da jemals irgendwas kaputt gegangen wäre. Dazu ist sie auch noch nahezu unhörbar.

    Gruss

    Rüdiger

    Das zählt dann nicht zu der Förderhöhe dazu, gibt aber dennoch etwas Gegendruck durch den im Becken herrschenden Wasserdruck.

    Mit der Riffhinterspülung ist eine prima Idee, vergess aber nicht ein kleines Loch in Nähe der Waseroberfläche zu bohren, so das die Leitung im Falle eines Stromausfalles Luft ziehen kann. Ansonsten läuft dir im K-Fall das Becken durch die Pumpe bis zur Rohleitung leer.

    Gruss

    Rüdiger

    Unsere hat im alten Becken einen ca. 25%igen Gewebeverlust hinnehmen müssen, da die Polype von irgendwas verletzt worden war, das verwuchs aber nach 1-2 Monaten wieder an der Naht der Schadstelle. Im Übergangsbecken bei Werten von PO4 >1 und NO3 >100 erfolgte (natürlich) keine Besserung Das Tier hat sich im neuen Becken durch bessere Wasserparameter nun komplett regeneriert. Wir füttern nicht direkt zu. Die Tiere mögen mäßige Strömung und nicht so viel Licht, steht nahezu ganz unten im Becken.

    Gruss

    Rüdiger

    Kurz nochmal zum Aufbau, also zur eigendlichen Frage. Du kannst deine beiden "Haufen" noch etwas entzerren, indem du versuchst, immer 2-4 runde Steine als Basis zu legen und oben dann einen plattenförmigen Stein asl "Brücke". Ds Ganze versuchst du dann in 2-3 Ebenen, unten eben etwas breiter um eine stabile Basis zu haben und nach oben schmaler werdend. Damit erreichhst du einen wesendlich luftigeren Aufbau und mehr Versteck- und Durchschwimm-Möglichkeiten für die Fische. Kann sein, das die vorhandenen Steine dann nicht ganz reichen. So wie jetzt sind die Höhlen zu klein und nicht tief genug, das geht mit dem vorhandenen Material deutlich besser. Wenn du zu wenig Platten hast, schmiess lieber was raus und kauf passende Steine nach. Manche Tierhandlungen nehmen die Lochsteine auch weider zurück.

    Gruss

    Rüdiger

    Wieviel würde denn überlaufen ? Kann du nicht einen Notüberlauf im Technikbecken integrieren, der in einen Abfluss oder anderes Gefäss (Nachfüllbecken ?) führt ? NUR auf ein Rückschlagventil würde ich mich nicht verlassen wollen, schaden kann es dennoch nicht.

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von MKR
    ob UVC ja oder nein ist für mich geklärt. Die Frage die sich mir stellt ist die Dimensionierung des Gerätes.
    Wie wird das berechnet ???

    Marco

    Gar nicht, man überdimensioniert einfach hemmungslos :grinning_squinting_face: Bei UV geht das ja problemlos. Nach Hersteller DeBary reicht angeblich schon ein 25W Gerät, ich würde jedoch 39 oder 55W empfehlen, da bist du auf der sicheren Seite.

    Gruss

    Rüdiger

    P.S. WIR haben unser 25W Gerät an 1200L nur, weil das vom alten Becken übrig war, sonst hätten wir auch eine größere Anlage :winking_face:

    Wenn Osram das in seinen Richtlinien schreibt, wird das seinen guten Grund haben. Da ich meine defekten EVG's auch gerne auf Gewährleistung getauscht haben möchte, mache ich das auch so. Ich hatte schon das Vergnügen mit der gewährleistung von Fa. Osram, sie überprüfen JEDES defektes EVG auf den genauen Defekt und angeblich sind über 80% der Defekte auf eine falsche Verdrahtung zurückzuführen.

    Soviel zu: Bei mir funktioniert es aber. Ich gebe nur Tips, die ich auch vertreten kann. Wenn es bei anderen mit längeren Leitungen funktioniert, schön für euch.

    Letztendlich ist jeder für sein Tun selbst verantwortlich, gelle ?

    Gruss

    Rüdiger

    Ich hab die auch obendrauf und man sieht sie gar nicht....vielleicht hängt unsere Beleuchtungskanzel auch ein wenig höher als bei euch. Mach doch einfach einen Rahmen aussen drum. Außerdem wäre im Schrank m.E. auch ein zu aggressives Raumklima, wasserdicht sind die EVG's ja nun nicht gerade.

    Gruss

    Rüdiger

    Hi Jan

    Doc ab ~350 L aufwärts, schmink dir das bei der Beckengröße bitte dem Tier zuliebe gleich ab ! Drei Ocellaris geht auch schief, ein Paar wäre das dann.

    Als Innenabschäumer könnte man den Tunze Doc Skimmer (bis 200L, weiss grad die Bezeichnung nicht) empfehlen, nimmt aber Platz weg. Besser wäre, wie Hera schon schreibt, ein Hang on wie z.B. den Skimmer Beast.

    4x24W ist völlig ausreichend, auch für Steinkorallen

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von VISREF
    Hi Joe
    es geht ja nicht darum dass sie fressen bis sie platzen, sondern ich muß beim Füttern verhältnismäßig große Mengen/Stücke von Futter einbringen, das im Falle von Krebsartigen quasi zerzaust wird.
    Also verschwindet einiges in der Dekoration und im Falle vom Fungi interessiert sich dieser nicht mehr für die Reste. Alos trotzdem eine große Wasserbelastung.
    Gru0ß Jim

    Hattest du schon mal einen Fangi ? Die zotteln das komplette Stück in Ihre Höhle und das wird fast ausnahmslos restlos gefressen. Das geht soweit das von Krabben die Scheren sogar noch "zerhauen" und gefressen werden. Sicher haben Fangis einen netten Stoffwechsel, der ist aber nicht schlimmer als von vergleichbaren Fischen, ganz im Gegenteil. Da sie Lauerjäger sind, kommen sie mit viel weniger Futter aus. Ich sehe da bezüglich der Wasserbelastung überhaupt kein Problem.

    Gruss

    Rüdiger

    Hi Jannes

    Tut mir sehr leid für dich. Ich glaube jeder muss wohl leider sowas mal mitmachen :frowning_face:

    Bin aber überzeugt, das grad Weichkorallenableger nicht so das Problem darstellen sollten, da gibt es bestimmt genug großzügige Spender hier im Forum. Auch LPS/SPS sind ja nun nicht so das Problem. Wenn du was brauchst, lass es uns einfach wissen.

    Gruss

    Rüdiger

    Mir wäre das mit den "V4A" Siebchen nix. Zum einen rostet Edelstahl (außer hochvergüteter) im Salzwasser auch nur und wenn ich schon SiebCHEN lese kommt mir unweigerlich Verstopfung in den Sinn. Wenn ich an meine letzte Reinigung meines 50er Schlitzrohres im Schacht nach 5 Monaten denke.....oh Mann, was da alles dranhing. Und da ist die Oberfläche ein Vielfaches größer als von einem in ein Rohr gesetztem Sieb.

    Man kann die Schlitzrohre natürlich auch direkt als Abfluss nutzen, aber da leidet die Optik bei der Beckengröße (ohne Verkleidung) natürlich erheblich. Einen Schacht finde ich immer noch die angenehmste Variante (ausser Fische springen rein :grinning_squinting_face: )

    Gruss

    Rüdiger

    Sind denn Strudelwürmer drauf gewesen oder nur die weißen Würmer ? Also ich seh da weder das Eine noch das Andere....

    Heliofungien sind prinzipiell recht empfindlich was Schädigungen angeht. Ich seh da mittag auch schon das Skelett hervor gucken, warum auch immer. Ist vielleicht ein Einsiedler auf die Koralle gefallen ?

    Man kann Aminosäure oder auch Traubenzuckerbäder machen. Unserer Cycloseris tenuis hat das warscheinlich die Haut gerettet.Zufüttern kommt auch immer gut, wenn sie noch aktiv Nahrung aufnimmt.

    Gruss

    Rüdiger

    Wir haben unser altes 120x60x60 Becken mit einer 6000er gefahren, was auch prima funktioniert hat. Da es ein Raumteiler war, hatten wir allerdings eine schöne Ringströmung um den Aufbau rum, was uns natürlich Mulmecken produziert hat. Besser wurde es nach dem Einsatz eines Singlecontrollers im Pulsbetrieb und einer zusätzlichen JBL 1000L Pumpe, welche da etwas "Chaos" reinbrachte.

    Ich denke eine Pumpe alleine schafft das Becken schon, es kommt ebend auf den Aufbau an. Ich würde allerdings noch eine zweite kleinere Pumpe dazunehmen, um etwas Abwechslung rein zu bekommen.

    Hast du mal die Kombination 6000er gepulst und 6060 statisch in Erwägung gezogen ?

    Gruss

    Rüdiger