Leider muss ich Arthur auch recht geben.
Ein Statiker wird dir ohne exakte Armierungspläne, eventuell Probebohrungen und/oder röntgen keine ausreichende Tragfähigkeit bescheinigen können.
Ein Freund von mir ist Bauingeneur, welcher naturgemäß mit Statikern zusammen arbeitet.
Ich stand vor kurzem vor einem ähnlichen Problem, da ich umgezogen bin.
Ich bin in ein Eigentum-Haus gezogen, wenn mir also die Decke durchbricht, wäre es nur mein Problem, solange es nicht zu Personenschäden kommt.
Mein ursprüngliches Becken war ~900l bei einem Gesamtgewicht von ~1,5t und einer Stellfläche von 160x70cm.
Mein Boden hat ebenfalls eine genormte Tragfähigkeit von 150kg/m².
Ich hatte die Baupläne, die Baubeschreibung etc. vorliegen, der Boden ist aus Stahlbeton,...
Ergebnis war, dass selbst bei Einberechnung der erforderliches Sicherheiten, die maximale Nutzlast deutlich überschritten wird.
Daher habe ich mein Becken nicht aufgestellt, und habe mich deutlich verkleinert.
Wenn du googelst, wirst du nicht viele Berichte lesen, wo ein Aquarium durchgerochen ist.
ABER, und das kann ich aus EIGENER Erfahrung berichten, haben Arthur, mein Statiker und alle anderen die das behaupten, recht, dass sich bei Überlast eine Betondecke langsam durchbiegen kann.
Das kann durchaus einige Monate/Jahre dauern... Steter Tropfen höhlt den Stein
Da man zumeist das Becken an einer Wand aufstellt, in welcher die Armierung eingebracht ist, "kippt" das Becken also in die Raummitte.
Bei einem "banalen" Estrichbruch ist's meist anders herum.
Bei mir waren das bei der Katastrophe ca. 8mm Höhendifferenz von hinten nach vorne.
Katastrophe WEIL: Durch die Schräglage (eventuell sogar ungleichmäßig) wirken plötzlich Scheerkräfte auf die Silikonnähte, und das können die gar nicht ab.
Endergebnis war, das mir bei 2 Becken die Nähte aufgegangen sind, und jeweils ein paar hundert Liter Wasser ausgelaufen sind.
Da man aus Fehlern lernt, habe ich mein nächstes Becken mit zusätzlichen Verstärkungen bauen lassen (Rundum-Steg + Rundum-laufende Verstärkung am Boden)
Also, einbrechen wirst du nicht, auch mit einem sehr großen Becken nicht...
Aber ob du nicht mal nasse Füße bekommst.... 
Meine Ratschläge:
- Hole dir die Baupläne von der Wohnung, geh damit zum Statiker, und lasse dich beraten.
Ein Gutachten kannst du dir ersparen, aber zumindest kann dir der Statiker empfehlen, wo ein Becken am sichersten steht (Tragende Wände etc...) - Lass dein Becken auf Sicherheit bauen
Ein wenig mehr Glas stört kaum, kostet wenig und bringt zusätzlich Sicherheit - Plane ein höhen-verstellbares AQ-Gestell
wenn du bemerkst, dass dein AQ nach vorne kippt, dann kannst du das mit dem Gestell eventuell ausgleichen (Wasser raus-zumindest soweit das geht, Wasserwaage aufs AQ und wieder einrichten) - Schließe eine Haushaltsversicherung ab, bei welcher das Aquarium ausdrücklich erwähnt ist (kostet normalerweise keinen Aufpreis)
Oft sind in Haushaltsversicherungen nur Fließwasserschäden abgedeckt, wenn AQ, Wasserbett etc. nicht explizit erwähnt ist.
Wenn du dich statisch wirklich absichern willst, wird das nur über Wandkonsolen gehen.
Diese kann dir ein Statiker berechnen und ein Schlosser anfertigen.
Nach fachgerechtem Einbau, leiten diese so viel Last in eine tragende Wand ein, dass die Grenzwerte des Bodens nicht mehr überschritten werden.
Nachteil: Relativ Kostenintensiv und bauliche Maßnahmen notwendig (Montage der Wandkonsolen).
LG Mike