Beiträge von Mike

    Zitat

    Original von Leonhard Hofer
    Vielen Dank für die raschen Antworten!

    Wir haben ca 15 kg lebendes Gestein. Wir möchten aber eigentlich kein Risiko eingehen. Ausserdem zahlt das eh die Versicherung. Wollen nur keine guten Steine wegschmeissen.
    ...

    ...das muß ein Schreibfehler sein... ich denke eher du meinst 50Kg oder so...:D :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Ja stimmt, unter vorbehalt :face_with_rolling_eyes:

    Wenn im technikbecken eine Glasrose in die Rückförderpumpe wandert, verteilen sich die Fetzen im Hauptbecken, und du hast viele viele kleine "Ableger" :angry_face:

    gruß Mike

    Hi,

    Na das sollte kein Problem darstellen...

    Du machst es im Prinzip genauso, wie wenn das Becken darunter stehen würde...

    Du machst im höheren Becken einen Ablauf in Höhe des gewünschten Wasserstandes... daher läuft das Wasser dann von selbst in das niedrigere Becken... dort machst du den Auslauf so, daß er an der Wasseroberfläche ist

    Umgekehrt moniterst du die Rückförderpumpe im niedrigeren Becken, und plazierst den Auslauf im höheren Becken an der Wasseroberfläche (zumindest in der Höhe des Ablaufs)... dann saugt dieser bei Stromausfall sofort Luft und der Kreislauf kommt zum Stehen, bevor ein Becken überläuft...

    Gruß Mike

    HI,

    Mal überlegen... du hast eine Trübung, welche anscheinend aus relativ kleinen Partikeln besteht...

    Das Mittel der Wahl wäre hier natürlich der Diatömeen-Filter, d.h. es wird eine dünne Schicht Kieselerde (tote Kieselalgen aka Diatomeen) auf ein Trägermaterial (meist Papierfilter) aufgebracht, und dann das (noch trübe) Wasser relativ langsam darüber gefiltert)...
    Nachteile: Teuer, unbequem, verstopft schnell
    Vorteil: Warscheinlich einer der feinsten Filter überhaupt...

    Also suchst du nach Alternativen... gleich vorweg, wirdst du nicht finden, mal abgesehen von einer Filtersäule gefüllt mit feinem Sand...

    Also der nächst "gröbere Filter":
    Was ist das feinste Filtermaterial, welches wir zu Hause haben ??
    Ganz klar, Filterwatte oder Filterfließ...
    ABER NUR wenn man kein Kaffee-Trinker ist :grinning_squinting_face:

    Ein Kafeefilter besteht aus Papier, und ist (wenn man nicht die mit den "Aromaporen" nimmt :face_with_rolling_eyes:) relativ fein...
    Du bastelst dir also zB aus einer Plastik-Flasche einen Halter für einen Kaffeefilter und leitest das Wasser am besten via Luftschlauch über diesen.

    Nachteil: hält nicht ewig, wird bei entsprechender Verschmutzung schnell verstopfen
    Vorteile: BILLIG, relativ Fein, leicht zu wechseln...

    Einen Versuch wäre es zumindest wert...

    Gruß Mike

    Hi,

    Na wenn das so ist, musst du sicher nicht tauschen... :winking_face:
    Womit du aber recht haben könntest, ist das es sicher nicht verkehrt ist, ein paar Kilo frisches LS ins Becken einzubringen... man weis ja nie, welche Organismen man im Aquaium schon ausgerottet hat... bringt halt aber auch das Risiko mit sich, Glasrosen, Manjanos Krabben etc. mit einzuschleppen...

    Gruß Mike

    Hi Resa,

    zZ beleuchte ich 24 Stunden...
    Mit 4x18Watt T8 war ich nicht zufrieden...

    Wenn das Algenwachstum in Gang gekommen ist, werde ich zu einer Azyklischen Beleuchtung übergehen.... Angst vor sexueller Vermehrung habe ich keine Angst... so groß ist der Bestand nicht und außerdem werden ja nicht alle gleichzeitig damit anfangen :face_with_rolling_eyes:...

    Das ist einer der Gründe, warum ich verschiedene Caulerpa-Arten eingesetzt habe... Kalk-Grünalgen kommen warschaeinlich auch noch...

    Gruß Mike

    Hi,

    Ich nehme mal an, es würde nicht ausreichen, um das gesammte Refugium auszuleuchten... jedoch habe ich nicht vor, das gesammte Refugium mit Algen zuwachsen zu lassen... der geplante Bereich von ca 100cmx50cm wird meiner Meinung nach gut genug ausgeleuchtet... daneben habe ich dann noch ausreichend Platz für div. LS, welche ich aus opt. Gründen nicht im Hauptbecken haben möchte (vor allem kleine und Bruchstücke, Ablegersteine usw.), dort aber gut untergebracht sind, und dem Becken ein gutes tun...

    zZ ist dort allerdings nur die Förderpumpe für den Abschäumer...

    Gruß Mike

    Hi,

    Mir ist ein 150 Watt HQI ins Haus geschneit...
    Den hatte mein Bruder noch fürs Blumeneck, hat ihn aber fast nie verwendet... ist ein Daylight-Brenner drinnen...

    Jedenfalls ziert er jetzt mein Refugium.
    Daher habe ich mir heute auch gleich ein paar verschieden Caulerpa besorgt... die letzten sind eingegangen... daher keine neuen bis neues Licht da war...

    Gruß Mike

    HI,

    Super, das freut mich sehr für dich...

    Auch in meinem Becken herrscht seit langem Harmonie, die zwei sind hauptsächlich gemeinsam unterwegs...

    Ich bin ebenfalls sehr froh, diesen Schritt gemacht zu haben !!

    Gruß Mike

    Hi,

    Wenn du jetzt Aktivkohle einsetzt, ist das sicher kein Fehler... aber nach 1-2 Tagen wieder raus damit.

    Also...
    Vergiss erst mal die Dosierpumpe... die wird eher nicht dafür geeignet sein, 24 Stunden Am Tag zu laufen...

    Der Kalki sollte als Bypass an der Rückförderpumpe aus dem Technik-Becken hängen... dadurch steht er ständig unter Druck und du hast einen kontinuierlichen Wasserdurchfluss (bzw. Sauerstoffversorgung)...

    Damit hast du 2 Komponenten schon erledigt .. :grinning_squinting_face:
    Den CO2-Controller kannst du verwenden, um die CO2-Zugabe zu regeln. So es ein Controller ist, welcher mit pH-Sonde ausgestattet ist, und dein Kalki eine Möglichkeit hat, diese zu verwenden, kannst du direkt den pH-Wert im Kalki regeln... sollte unter 7 sein...

    Wenn dein CO2-Controller nur aus einer Zeitschaltuhr und einem Magnet-Ventil besteht, schließt du es einfach an, und bestimmst mit der Zeitschaltuhr, in welcher Zeit dein Kalkreaktor "arbeiten" soll...
    In der restlichen Zeit, läuft er einfach ohne CO2 weiter, bringt also kein Ca und event. Mg ins Becken ein...

    btw. wenn du den Kalki nur für eine halbe Stunde betreibst, wird er nichts bringen, da er sicher 20-30 Minuten benötigt, um überhaupt erst in Schwung zu kommen... das Co2 wurde ja komplett ausgespült, und muß nun erst wieder neu angereichert werden... der Kalki startet seine Arbeit also erst, wenn der "Arbeits-pH" erreicht wird...

    Ich würde ihn aber gar nicht ausschalten, sondern wie im letzten Posting von mir einstellen... wenn er dann zuviel Ca einbringt, einfach die CO2-Zufuhr runter regeln... kann ja auch nur 1 Blase pro 2,3,4,5 oder mehr Sekunden sein, falls das nötig ist...


    Meiner läuft zZ mit ca 1,5 Blasen pro Sekunde, 24 Stunden am Tag...

    Gruß Mike

    Na dann ist alles klar...

    Wenn du nur alle 12 Stunden für 30 Minuten "Frischwasser" zuführst, "erstickt" der Kalkreaktor... d.h. die Bakterien (welche sich auch ím Kalki ansiedeln, veratmen den Sauerstoff und gehen dann zur Schwefel-Atmung über... d.h. sie entreißen dem Sulfat (chem. Formel - SO[T]4[/T][H]2-[/H]) den Sauerstoff... zurück bleibt das Sulfid (chem. Formel - S[H]2-[/H]), welches nicht nur furchtbar stinkt (eben nach faulen Eiern), sondern auch hochgiftig ist (Schwefelwasserstoff ist eigentlich sogar noch giftiger als Blausäure, nur bereits in wesentlich geringeren Konzentrationen wahrnehmbar... wenn es mal nach Mandeln riecht, ist´s schon zu spät :D)

    Du solltest deinen Kalkreaktor aus dem System nehmen, das Substrat gut auswaschen (besser noch austauschen), den Kalki gut spülen, und neu in Betrieb nehmen...

    Dabei solltest du ihn in etwa so einstellen (Faustregel):

    Das Wasser sollte beim Ausgang des Kalkis gerade noch tropfen, also nicht "rinnen". Geregelt wird nur über die Zugabe von CO[T]2[/T]...
    Auch hier ist ein guter Anfangswert ca. 1 Blase pro Sekunde... wenn du den Kalki mit Zeitschaltuhr regeln willst, dann schalte mit einem Magnet-Ventil das CO[T]2[/T] in dieser Zeit ab...

    Ach ja, mach jetzt nicht den Fehler, den Durchfluss einfach zu erhöhen... dann spülst du das ganze gebildete Sulfid ins Becken... das kann dich leicht deinen ganzen Besatz kosten...

    Gruß Mike

    Edit: uuups, zu langsam... hehe

    HI,
    Das rostet unter Garantie...
    Da du aber sowieso Bastler bist, kannst du diesen selbstgebastelten Magnethalter ganz leicht noch "tunen":

    1. Du nimmst ihn raus, spülst ihn mit Süßwasser
    2. Du lässt ihn trocknen... bis er wirklich trocken ist (eventuell im Backrohr .. aber nicht mehr als 50-60°C, sonst ist er kaputt)
    3. Du entfehrnst die "rauhe Reinigungsfläche"
    4. Du "gießt" den Magneten mit 2K-Epoxyd-Harz aus, oder noch besser, aber mehr "Sauerei", du füllst alle Zwischenräume mit Silikon auf, und sorgst dafür, das auch der Magnet vollständig bedeckt ist...

    dann ist er 100%ig dicht, und du kannst ihn bedenkenlos einsetzen...

    Gruß Mike

    Hi,

    Ich plane gerade ein Eckaquarium...
    Dabei möchte ich hinten in der Ecke einen Ablaufschacht bauen lassen.
    Rein sollen Ablauf (geregelt) Notablauf (ungeregelt) und Rücklauf von der Förderpumpe.
    Geplant sind
    40mm Rohre für die Abläufe und ein 25mm Rohr für den Rücklauf...
    Der Rücklauf wird dann über den Ablaufschacht hinaus verlängert, und soll oberhalb der Verstärkungs-Streben verlegt werden, um die Stömung zu lenken.

    Jetzt wollte ich nur wissen, ob man die Bohrungen so lassen kann, ob das also mit den Durchführungen relisieren kann, oder ob man da ernsthafte Platzprobleme bekommt (am Boden, wo die Durchführungen ja breiter sind )..

    thx 4 Info
    Mike

    Hi,

    Hier möchte ich (wenn auch nur bedingt) widersprechen...

    Sowohl ein Algenrefugium, als auch ein Schlammfilter (eigentlich ja auch ein Algenrefugium, nur eben mit anderem Bodengrund) dienen ebenfalls dazu, Schadstoffe endgültig aus dem System zu entfehrnen... nämlich beim Ernten der Algen. Bedingt deshalb, weil wenn ein Algenbestand zusammen bricht, oder nicht oft genug ausgedünnt wird, ist das hinfällig.

    Gruß Mike

    Hi,

    Schlammfilter mit Abschäumer entspricht (in der Praxis - nicht in der Theorie) eigentlich ja einem Berliner System mit Schlammfilter...

    Ich kenne (fast) niemanden, der auf die positiven Effekte von LS verzichtet...

    Daher ist IMHO fast jedes System mit Abschäumer ein Berliner System... ob nun solo oder gekoppelt mit anderen Systemen...

    Gruß

    Hi @ all

    brombeere
    Eigentlich gebe ich nicht viel weiter zu.
    Ich dosiere zZ Jod(lugolsche Lösung), Eisen (eigener Ansatz) und Magnesium (ebenfalls eigener Ansatz).
    Und dann eben noch 12 ml Wodka Taiga :grinning_squinting_face:

    Die Ursachen für die Explosion gestallten sich recht vielseitig:
    1. habe ich lange Zeit mit Leitungswasser gearbeitet, und bemerkte nicht, das da Nitrat drinnen war (~10mg/l), da ich früher mal gemessen habe, und nichts nachweisen konnte .... inzwischen arbeite ich mit einer UOA

    2. habe ich dummerweise ne ganze Weile das Frostfutter nicht gespült, sondern mit dem Wasser einfach reingekippt... OK, selber schuld, inzwischen weis ich es besser...

    3. hatte ich vor einigen Monaten eine Planarienplage, welche ich mit Medikamenten bekämpft habe. Dabei sind nicht nur die Planarien, sondern auch noch einiges andere eingegangen ... :loudly_crying_face: ... auch hier gilt, aus Schaden wird man klug :loudly_crying_face: :loudly_crying_face:


    Robert
    Ich verwende den (Aquarium-)typischen Phosphattest von Merck, das ist der, der eigentlich in allen mir bekannten Aquaristik-Handlungen angeboten wird.

    ----------
    1.14661.0001
    Phosphat-Test (PMB)
    im Süß- und Seewasser
    0,25-3mg/l PO[T]4[/T][H]3-[/H]
    MERCK
    ----------

    Ich habe vor etwa 2 Monaten angefangen, Vodka zu dosieren, und bis vor zwei Wochen ist der Wert gut und fast liniear gesunken... jetzt stagniert er wie bereits erwähnt.

    Ich werde also weiter erhöhen... wenn du sagst, 0,5ml pro 100 Liter, bin ich auf der sicheren Seite, wenn ich nur um 5 ml erhöhe, statt um 7,5...

    Werde mal erhöhen und ganz besonders aufpassen und beobachten...

    Gruß Mike

    Hi,

    Ich habe kleine Problemchen mit meinem Phosphttest von Merk.
    Ich verwende diesen Test, der nur mit 2 Reagenzien funktioniert, dieser hat aber keider nur einen Messbereich von 0,0,25, und sowieso schon zu viel :winking_face:

    Jetzt dachte ich daran, die Sensibilität durch ein abgeändertes Messverfahren ztu steigern.
    Klingt jetzt blöd, ist mir klar, um verständlich zu machen, was ich meine, folgendes Beispiel.

    Wenn zb ein Nitrattest nur bis 10mg/l anzeigen kann, und man mehr messen möchte, nimmt man nur die halbe Menge Testwasser, und füllt mit Osmose-Wasser oder besser noch mit dest. Wasser auf. Das Testergebnis multipliziert man mit 2.

    Denkt Ihr das geht auch in die andere Richtung ?? zb doppelte Chemikalien-Zugabe ??

    Wäre dankbar für jede Hilfe in diese Richtung.

    Gruß Mike

    Hi,

    Ist klar das du hier sparen möchtest, und ich möchte dich auch nicht davon abhalten, jedoch denke ich, das ein Magnetventil, welches 10 Jahre seinen Dienst getan hat, seine Lebenserwartung bereits überschritten hat :winking_face:

    Bei 2x ein und wieder ausschalten pro Tga, hat es ca. 14600 Schaltvorgänge durchgemacht, was für übliche Relais durchaus ein aktzeptabler Wert ist.

    Ich persönlich würde das Teil entsorgen und mir ein neues ordern, und ich bin sicher keiner der Geld auf die leichte Kante legt.

    Gruß Mike

    Hi,

    Ich setze jetzt seit einiger Zeit die Ethanol-Methode ein, um mienen hörrenden Nitratwert (war ~50mg/l) in Griff zu bekommen.
    Die Gründe dafür sind mir bekannt, also bitte keine Ansagen von wegen, da muß man erst die Ursache dafür finden usw...

    Zur Zeit dosiere ich 12 ml / Tag, und der Nitratwert ist auch brav nach unten gegangen...

    Jedoch seit zwei Wochen, satgniert dieser Wert... er bleibt konstant bei 10 mg/l (Salifert), Phosphat ist auch noch sehr schwach nachweisbar (Merck - leider der relativ ungenaue - misst erst ab 0,25 mg/l).

    Jetzt bin ich mir nicht so recht sicher, wie ich weiter verfahren sollte.
    Mein Zielwert liegt bei ca 1mg No[T]3[/T][H]-[/H], daher werde ich wohl die Vodka-Dosis erhöhen müssen.

    Den Ethanol-Artikel im MWA 01/05 hebe ich bereits studiert, jedoch bin ich mir da trotzdem nicht ganz sicher. Sollte ich jetzt um insgesammt 0,5ml mehr Vodka dosieren, oder gilt dieser Wert pro 100 Liter ??

    Ich denke ja eigentlcih, das dieser Wert auf das Gesamtvolumen gemeint ist, jedoch kommt mir das recht wenig vor, zumal "früher" ja zT um 1 ml/Tag erhöht wurde.

    7,5 ml mehr(auf 1500 Liter Wasser gerechnet), erscheinen mir jedoch wieder recht hoch.

    Thx 4 Info
    Mike

    Hi,

    Elektrisch geschaltene Magnetventile können, wenn sie nicht regelmäßig (oder auch zu oft - Funken mit sehr hohen Temp.) geschalten werden, regelrecht verschweißen.. ein solches Ventil kann man dann eigentlich nur mehr entsorgen...

    Natürlich kann man probieren sie zu zerlegen, und die Verbindung zu lösen (könnte ja eventuell auch "nur" eine Verschmutzung sein), falls jedoch die Kontakte "verschweist" sind, würde ich auf die Betriebssicherheit keinen Pfifferling mehr setzen.(Mal ganz abgesehen davon, das man das Ding beim Zsammenbauen auch wieder 100%ig gas-dicht bekommen muß)

    Gruß Mike

    Hi,

    Eben das denke ich mir auch...
    gerade bei einem Jaubert-System werden selbst bei starker Beleuchtung die Bakterien in den unteren Schichten praktisch kein Licht mehr bekommen, und zwar gerade auf Grund der relativ hohen Schichtdicke und der relativ feinen Substartes.

    Gruß Mike

    Hi,

    Ich bin recht unzufrieden mit meiner derzeitigen Beleuchtung meines Refugiums ( 4x 60cm T8 ).
    Erstens muß ich aufgrund des geringen Abstands zu Wasseroberfläche und der Tatsache, das es dort recht startk "sprudelt" (Abschäumerauslauf und Ablauf aus dem Hauptbecken, welches ca. 3 Meter über dem Refugium steht) eine Abdeckung aus Plexiglas (das hatte ich gerade bei der Hand) verwenden, welches aber ständig mit Salzkrusten belegt ist, zweitens sind die Rühren auf einer Holzplatte montiert, welche auf dem Aquarium aufliegt (das stört mich erheblich, da es das Hantieren stark behindert) und drittens ist die Lichtausbeute nicht sonderlich.

    Jetzt überlege ich, die Beleuchtung auszutauschen.

    Dabei sind mir folgende Möglichkeiten in den Sinn gekommen:

    Hallogenstrahler:
    Die gibt es in verschiedenen Leistungen, zudem sind sie recht günstig. Hierbei denke ich jedoch, das die Lichtfarbe ausgesprochen schlecht ist, und außerdem ist die Lichtausbeute im Verhältnis zur aufgenommenen Leistung ganz ganz übel ist...

    HQL:
    Ich habe noch eine alte HQL-Hängeleuchte aus meinen süßen Zeiten, noch ein oder zwei ließen sich scherlich recht billig auftreiben...
    Ich habe mit der Suchfunktion gesucht, und hier gibt es einige Meinungen, das HQL gerade für Caulerpa und andere höhere Algen recht gut ist, oder zumindest ausreicht.

    HQI:
    Gleich vorweg: ich bin nicht bereit einige Hundert Euro für die Beleuchtung aus zu geben, ein Neukauf fällt also sicherlich aus.
    Bei ebay gibt es immer wieder HQI-Leuchten von 70-250 Watt welche eigentlich zur Schaufenster-Beleuchtung gedacht sind/waren. Hier können auch aquaristisch interessante Brenner eingesetzt werden, und somit könnte ich zB meine alten Brenner verwenden, welche ihre Lichtfarbe schon verändert haben, und daher für das Hauptbecken nicht mehr interessant sind, jedoch für die Algen noch vollkommen ausreichend sein sollten.

    Natürlich wäre mir die letzte Variante die liebste, jedoch bin ich jetzt schon einige mal überboten worden :face_with_rolling_eyes:, und ich möchte auch bei ebay keine Unsummen ausgeben...

    Die für mich günstigste Mehode wäre also HQL...
    Jetzt möchte ich von euch noch wissen, ob das gute Erfolgschancen hat, oder eher nicht sinnvoll ist.

    Falls mir ein oder zwei billige HQI-Lampen in den Schoßfallen, wird sich das Thema erübrigen, jedoch hätte ich trotzdem gerne eure Meinungen bzgl. HQL.


    Ich habe auch gleich noch eine Umfrage dazu gehängt, um gleich mal einen Überblick zu bekommen :winking_face:

    Schreibt doch auch gleich mit wieviel Watt ihr beleuchtet..

    Gruß Mike

    HI Thilo,

    Stimmt schon, war ein eher schwieriger Fall für den "Anfang", jedoch irgendwann hat jeder mal mit irgendeinem Fisch angesfangen... und der war halt grad da.... zu sagen, der ist mir zu krank, den lasse ich sterben und warte auf einen anderen bringts halt auch nicht.

    Den Tipp mit dem Süßwasserbad habe ich vom Händler direkt, und der hat sicher mehr Erfahrung als ich... daher habe ich es gemacht... er sagte, das hilft zumindest gegen Ekto- und Darm-Parasiten, was dem Fisch eventuell hilft, sich schneller zu erholen...

    Aber ich denke, es war ein eher hoffnungsloser Fall... nachdem der Fisch tot war, habe ich ihn mir nochmal genau angesehen, und denke er war vollständig blind... das wird unterstützt durch die vorhergehenden Beobachtungen:

    • kein Fluchtreflex - Bewegung, Licht, ...
    • konnte mit der Hand gefangen werden...
    • schwamm machmal gegen die Scheibe...

    Insofern tut es mir fast leid, das ich den Fisch nicht gleich von seinem Leiden erlöst habe... aber ich hatte eben noch einen Funken Hoffnung

    Gruß Mike

    OK,
    Habe gerade nachgelesen... er sitzt eher tief in der Haut, und erreicht diese sichtbare Größe erst kurz bevor er vom Fisch abfällt und sicht teilt...

    Kommt aber trotzdem von außen! Manche Fische können eine Art Teilimunität entwikeln, und so zum Überträger werden, ohne selbst zu erkranken.

    Gruß Mike

    HI,

    Ich habe bereits etwas Ektozon beigegeben... das ist ja gegen Pilzkrankheiten... mal sehen...

    Was mir aber ernsthaft Sorgen macht, ist, wie ich ihn ans Futter kriege... momentan ist er so apathisch, das man ihn mit der bloßen Hand fangen kann... null Fluchtreflex... hoffentlicht ist das 2te Auge "nur" trüb, denn einen völlig blinden Fisch wird man wohl nicht retten können...

    Gruß Mike

    Hi,

    iP
    Cryptocarion ist laut Definition ein Ektoparasit, welcher sich in den oberen Hautschichten festsetzt... so zumindest meine Info bisher.
    Das ein Vieh, welches als Einzelindividuum als deutlich sichtbarer Punkt zu erkennen ist, zu klein ist, um von einem Putzer-Lippi oder einer Putzergarnele gefressen zu werden, wage ich zu bezweifeln... ich rede hier von Pünktchen, und nicht von diesem samtartigen Überzug bei der Anemonenfisch-Krankheit.

    Weiters hat dieser Parasit einen definierten Lebenszyklus.
    bodenlebend-freischwimmend-auf dem Wirten (Reihenfolge weis ich jetzt nicht ob korrekt :face_with_rolling_eyes:)

    Ozon, und UV kann daher nur in der freischwiimenden Phase wirken.
    Ebenso ein Diatomeen-Filter.

    Dieser Parasit kommt nicht von innen, sondern von außen, und ist in jedem Becken / auf jedem Fisch latent vorhanden. Er bricht aber erst aus, wenn der Fisch durch irgendetwas geschwächt ist (Stress, Hunger, Verletzung, etc.)

    Die Kiemen können dabei natürlich auch befallen werden, jedoch geht die Krankheit nicht automatisch von dort aus...

    Ich selbst habe gesehen, wie mein Putzer meinem z. flavescens ein Pünktchen vom Rückenflossen-Ansatz "entfehrnt" hat.

    Dazu kommt sicherlich der psychologische Nutzen eines Putzers, der dem Wohlbefinden des Fisches, und dadurch der eigenen Abwehrkraft dient.

    Gruß Mike