Beiträge von SebastianK

    Hallo zusammen,

    es ist ja allgemein bekannt, dass besonders SPS der Sorte Acropora unter verschiedenen Bedingungen sehr verschieden aussehen können. Hierbei meine ich vor allem die folgenden Parameter:

    • Farbe des Gewebes
    • Farbe der Polypen
    • Farbe Axialpolypen
    • Farbe Radialpolypen
    • Wuchsform (sehr verästelt, sehr gedrungen)
    • Wuchsgeschwindigkeit

    Ich verstehe ja, dass die Koralle sich den jeweiligen Gegebenheiten anpasst und somit anders aussieht, was ich allerdings nicht mehr verstehe ist, wenn eine Acro unter fast identischen Bedingungen komplett unterschiedlich aussieht. Seit Jahren tausche ich mit einem guten Freund Korallen und seit 8 Monaten haben unsere Becken die folgenden Parameter gleich:

    • ATI Hybrid mit dem selben Beleuchtungsprogramm
    • ATI Essentials zur Versorgung
    • Phytoplankton-Fütterung
    • Laut ATI ICP-OES Analyse sehr ähnliche Wasserwerte.
    • Pulsierende Strömung

    Besonders unterschiedlich sehen bei uns Acropora kimbeensis und Acropra sarmentosa aus. Das Gewebe der Sarmentosa ist bei mir grün mit rötlichen Polypen, bei ihm ist das Gewebe hellrosa mit grünlichen Polypen. Ich habe alle Ableger, die ich vergleiche selbstverständlich von seinen Koallen abgebrochen. Etwa 2 Wochen sahen sie gleich aus, danach begannen sie sich langsam zu verändern.
    Auch bei der Gattung der Montiporas gibt es bei uns erhebliche Unterschiede. Ich frage mich jetzt, dass wenn die og. Parameter nicht für die Veränderung verantwortlich sind, welche es dann sind!?

    Beste Grüße

    Sebastian

    Hallo Keno,

    aus dem Nichts können sich natürlich keine Glasrosen bilden, jedoch können sie sich aus den kleinsten Geweberesten bilden. Das ist auch der Grund, warum man Glasrosen nie mechanisch entfernen sollte, da die Folge ein ganzer Haufen neuer Glasrosen wäre. Dazu kommt, dass die Glasrose, wenn sie merkt, dass sie bekämpft wird im letzten Atemzug sog. Planula-Larven abgibt, was ebenfalls zu einer weitaus stärkeren Verbreitung jener führt.

    Bei Glasrosen ist immer schnelles Handeln angesagt. Ich habe bisher gute bis sehr gute Erfahrungen mit den im Handel erhältlichen Standardmitteln gemacht. Hierbei wird eine Lösung mit einer Spritze direkt in die "Mundscheibe" der Glasrose gespritzt, welche das Mittel eifrig mit ihren Tentakeln umklammert. Somit wird die Glasrose daran gehindet ihre Planula-Larven ins Wasser abzugeben. Das Tier implodiert in der Folge regelrecht.

    Beste Grüße

    Sebastian

    Guten Morgen Dieter,

    1. mehrfaches Spülen der Probenbehälter mit Aquarienwasser reicht (laut ATI jedenfalls)
    2. Ich würde keine Schwebestoffe entfernen. Wenn das Wasser nicht glasklar ist besteht aus meiner Sicht ein Problem (wo auch immer). Die mit dem Auge kaum wahrnehmbaren Schwebstoffe würde ich unbedingt mit testen wollen.
    3. Welche Stabilität meinst du genau? Die Proben sind meist unter 20 Stunden in der Post unterwegs und werden häufig nach unter 40 Stunden getestet. Ich hätte Angst, dass das Testergebnis verfälscht wird.

    Beste Grüße

    Sebastian

    Hi,

    nutze auch die Essentials, würde aber trotzdem nie auf die regelmäßigen TWW verzichten. Auf 150l wechsele ich alle 14 Tage 20l.
    Sobald ich ins Becken gucke und etwas nicht so steht, wie es sollte mache ich nachdem ich die Wasserwerte gemessen habe immer einen Wasserwechsel.
    An deiner Stelle würde ich nun einen größen Wasserwechsel von 40-50% vornehmen und mit Absorber arbeiten.

    Viele Grüße

    Sebastian

    Hi,

    brown jelly kann es eher nicht sein oder? Gestern saßen fast alle meine Schnecken auf den blumenkohlähnlich, zusammengezogenen Keniabäumchen um sich an dem braunen Zeug zu erlaben.

    Handschuhe an und Abreissen. So verhinderst du zumindest das das Wasser belastet wird.


    Geht leider auch nur schwer, da die Polypen extrem gut mit dem Stein verwachsen sind. Ich habe das schonmal vor einigen Jahren versucht, keine Chance ab einer gewissen Größe. Bevor sich die Bäumchen lösen hebst du den gesamten Riffaufbau an.

    Viele Grüße

    Sebastian

    Hi Michael,

    hatte auch nicht gemeint, dass Homophyllia, normal, Tochterpolypen bildet, sondern damit andeuten wollen, dass es für eine Steinkoralle wenig sinnvoll erscheint, eine kurze Lebensdauer zu haben, wenn sie keine Tochterpolypen bildet und auf Grund des bevorzugt schattigen Habitat, nicht schnell wachsen kann, um sonst als Art überleben zu können, müsste sie sich reichlich geschlechtlich vermehren und dann wäre bei nur 2 Jahren Lebensdauer (oder auch 3, wenn man das Jugendstadium berücksichtig) häufigeres Ablaichen zu erwarten, was im Aquarium doch eher die Ausnahme ist... Klar, falls wir mit den Haltungsbedingungen voll daneben liegen, könnte dies natürlich auch deshalb ausbleiben...

    sorry, dass ich dich falsch verstanden habe, da hast du natürlich absolut Recht. Glaube ebenfalls auch kaum, dass die Homophyllia so bis heute überlebt hätte.
    Gibt es echt nur so wenige, die Langzeiterfahrungen haben? Ich würde gerne positive sowie negative hören.

    hajo:

    Meines Erachtens ist der gesundheitliche Countdown abwärts bereits schon angestossen, wenn bei Scolymia die Ränder freiliegen, d. h. wenn sich von den aeusseren Septen des Korallenkelches das Gewebe gelöst hat.


    Meinst du dieser Countdown kann auch Jahre dauern? Michael hatte ja bereits von seiner Homophyllia berichtet, die von einem Feilenfisch geschädigt war und sich recht schnell wieder regeneriert hat. Ähnliches habe ich selber bei einem Kumpel gesehen. Über Nacht hat sich eine Lobophyllia aus dem Riff gelöst und ist zum Teil auf die Homophyllia gefallen. Das betroffenen Gewebe hat gegen die Lobo natürlich gar keine Chance gehabt. Das Tier existierte nur noch zu 1/3 und hat sich innerhalb von einigen Wochen komplett regeneriert und sieht heute sogar besser aus als vorher.

    Viele Grüße

    Sebastian

    Hallo,


    da Korallen eigentlich nicht altern, kann ich mir die kurze Lebensdauer nicht vorstellen und wenn dann würden sich sicher Tochterpolypen bilden, bevor der Mutterpolyp abstirbt!


    eine solitäre Koralle kann nicht ewig leben. Eine Kolonie schon. Zellen können sich auch in Korallen nicht ewig oft teilen. Scolys bilden auch keine Tochterpolypen sondern vermehren sich ausschließlich sexuell. Das ist auch mit ein Grund, warum die Tiere (auch in einfachen Farbschlägen) verhältnismäßig teuer sind.
    Bei den Berichten, die ich gelesen habe handelte es sich nicht um Anfänger, die nicht wissen, was sie tun. Es scheint echt sehr unterschiedliche Erfahrungen zu geben.
    Gibt es noch mehr hier, die Scolys über solch eine lange Zeit gepflegt haben?

    Viele Grüße

    Sebastian

    Hallo M.,

    das klingt ja schon mal gut.
    Ich denke bei den 2 Jahren waren bereits ausgewachsene Exemplare gemeint. Kann es sein, dass die Koralle einfach nicht sehr alt wird?

    also diese hier: http://www.meerwasser-lexikon.de/?show=g…Code=8r5afPqyRw , habe ich Dezember 2011 gekauft, steht bei mir also schon gut 5 Jahre und hat in der Zeit, im zusammengezogenen Zustand, ihren Durchmesser fast verdoppelt, die farbigen Bereiche leider nicht, ist inzwischen also vor allem grün...


    Sehr interessant. Hast du ggf. ein aktuelles Bild der Koralle? Sie hat ihre Farbe fast komplett verloren (außer grün)?

    Viele Grüße

    Sebastian

    Hi,

    Spuren von Kampftentakeln sehen anders aus, das ist es definitiv nicht. Ich habe vier verschiedene Lobos im Becken und weiß um deren Durchsetzungskraft. Auf dem Foto sieht man direkt neben den eingezogenen Keniabäumchen ein normal expandiertes, welches noch näher an der Lobo wächst. Zudem habe ich die Erfahrungen gemacht, dass Lobos vor allen Dingen andere LPS und vor allem SPS bekämpfen und Weichkorallen eher etwas zurückhaltend sind.
    Die Spitzen des Keniabäumchens sind nun goldbraun und fallen langsam ab :frowning_face:
    Der Abschäumer arbeitet auf Hochtouren momentan.

    Viele Grüße

    Sebastian

    Hi Reinhard,

    Das ist eine Lobophyllia da links. Kampftentakel habe ich keine beobachten können. Die Strömung geht auch genau in die andere Richtung, sodass es für die Lobo schwer wäre gegen das Keniabäumchen zu kämpfen. Ich kenne die Spuren von Lobo Tentakeln an anderen Korallen, da waren sie immer eher punktuell.
    Parasiten kann ich auch nicht erkennen. Sehr komisch auf jeden Fall.
    Hier meine Wasserwerte: http://lab.atiaquaristik.com/publicAnalysis/2999

    Viele Grüße

    Sebastian

    Hallo zusammen,

    ein Teil meiner pinken Keniabäumchen scheint sich aufzulösen. Zwei Bäumchen sind nun seit etwa einer Woche geschlossen und zeigen jetzt seit etwa 3 Tagen braune Spitzen und lösen sich langsam auf. Wenn ich mit der Scheibenklinge über sie fahre stauben sie richtig. Das kuriose ist, dass es nur zwei (genau genommen das Muttertier) Bäumchen betrifft. Ihre Klone stehen 1A da. Auch die anderen Korallen stehen super, Wasserwerte sind optimal. Gegen Nullwerte gehe ich vor und halte No3 auf etwa 5mg/l und Po4 auf 0.02 mg/l
    Kann mir jemand sagen, um was es sich handelt?

    Viele Grüße

    Sebastian

    Hallo zusammen,

    ich beschäftige mich nun schon etwas länger mit den Scolys und würde mir gerne bald ein Exemplar zulegen.
    Da Scolys noch nicht allzu lange importiert werden, würde ich gerne wissen, wie lange ihr eure Scolys schon im Becken habt. Auf ReefBuilders habe ich einen Bericht gelesen (den ich gerade nicht mehr finden kann), der besagt, dass Scolys nicht auf Dauer in unseren Becken zu halten sind. Hierzu einfach mal nach long-term experience Scolymia suchen, dann erscheinen viele Artikel, die dies ebenfalls behaupten. Anfangs würde sie fast immer ein sehr gutes fleischiges Polypenbild zeigen, um dann spätestens nach 2 Jahren zu sterben.

    Selbst die erfahrensten Aquarianer haben es wohl bisher nicht geschafft sie lange am Leben zu halten. Ich würde von euch gerne wissen:

    - Wie lange haltet ihr eure Scoly schon?
    - Wie pflegt ihr sie? (Futter wie oft/Licht/Wasserwerte)
    - Gibt es Erkenntnisse, was der Scoly nicht gefällt?
    - Was ist generell eure Meinung zu Haltung von Korallen, die sich rein sexuell vermehren?

    Viele Grüße

    Sebastian

    Hallo,

    schade, dass keiner mehr geantwortet hat.
    Ich habe gestern einige Glasrosen mit einem bekannten Produkt weggespritzt und im Zuge dessen auch gleichzeitig einen etwa 10x10cm großen Teppich der Röhrenkoralle behandelt. Bisher sieht es sehr gut aus. Nicht nur die Polypen degenerierten, auch die Rhizome haben sich aufgelöst. Ich hoffe, dass es nun nicht zu einer explosionsartigen Ausbreitung kommt. Ich werde weiter berichten.

    Beste Grüße

    Sebastian

    Hi Reiner,

    Habe den Reef booster 2 Tage im Einsatz und von "Riffaquaritik Reising" empfohlen bekommen


    meinst du den Reef Booster von Prodibio? Das ist ein Produkt mit einem ganz anderen Ansatz, Phytoplankton ist da meines Wissens nach nicht enthalten. Allerdings halte ich auch dieses Produkt für sehr geeignet. Habe es selber Jahre lang eingesetzt und war immer sehr zufrieden.

    Viele Grüße

    Sebastian

    Hi Robert,

    was heißt schon zuviel Licht hehe
    Also wenn du mehrmals am Tag die Scheiben reinigen musst, würde ich die Intensität zurückfahren, ansonsten würde ich mir die Korallen ansehen, wenns denen gefällt würde ich alles so lassen, wie es ist.

    Viele Grüße

    Sebastian

    Hallo zusammen,

    ich würde hier gerne mal von euren Erfahrungen zu diesem gelartigen Phytoplanktonprodukt hören. Ich setzt es nun seit etwa 8 Wochen ein und bin begeistert... Seit einigen Wochen bildet sich merklich Zooplankton (edit: Bevor es zu Missverständnissen kommt: Mir ist schon klar, dass Zooplankton vorhanden sein muss, um sich zu vermehren :winking_face: ). Morgens sind die kleinsten Tierchen an den Scheiben zu beobachten.
    Auch die SPS scheinen es zu mögen. Kurz nach der Zugabe expandieren die Polypen extrem. Meine T. crocea hingegen scheint es kaum zu interessieren, selbst wenn ich sie einnebele!?

    Wie sehen eure Erfahrungen mit diesem Produkt und mit Phytoplakton generell aus?

    Viele Grüße

    Sebastian

    Hallo Hajo,

    Wir sollten uns bei der Pflege unserer Tiere moeglichst nah an der Natur orientieren. Dann bleiben uns manche "Merkwürdigkeiten" erspart.

    letztendlich hast du natürlich Recht, jedoch glaube ich kaum, dass die crocea unendlich leidet, wenn sie sich nicht einbohren kann. Wir können sie nicht fragen, daher sind das alles Spekulationen. Und wenn du in dein Becken schaust wirst du garantiert die Doppelmoral der o.g. Aussage in Bezug auf andere Tiere finden oder nicht? :winking_face:

    Viele Grüße

    Sebastian

    Hallo Hajo,

    Tridacna crocea bohrt sich aus gutem Grund in der Natur tiefer in das Gestein, als alle anderen ihrer Schwestern. Der anatomische Vorteil liegt in der gewölbten Unterseite, der es den anderen Muscheln mit abgeflachten Schalenbasen kaum ermöglicht, sich aehnlich tief einzugraben. Mal ehrlich. Wer hat sich eigentlich vor dem Erwerb einer Crocea ueber ihre natuerlichen Bedürfnisse informiert? Weit verbreitet hingegen ist das Hauptkaufargument: Die Farbe.

    die Keule hättest du stecken lassen können :winking_face: In erster Linie kauft man ein Tier aufgrund des interessanten Verhaltens, aber selbstverständlich auch, weil es hübsch anzusehen ist. Du nicht?

    Ich habe mich sehr intensiv über die Pflege von Muscheln informiert. Hierzu kann ich nur Herr Knoops Werk "Riesenmuscheln: Arten und Pflege im Aquarium" wärmstens empfehlen.
    Dass das Verhalten nicht ganz normal ist bezweifel ich gar nicht, auch nicht dass die Muschel ggf. mit ihrem Standort unzufrieden ist. Dies muss aber wenn dann an der Strömung liegen, da ich zuvor 150W HQI plus 2x24W T5 auf brutto 150l und nun eine ATI Hybrid über dem Becken habe. Über dem Pflegebecken hing ebenfalls eine HTI Hybrid. Ich meinte mit meiner Aussage oben, dass ich vermute, dass die crocea mehr Möglichkeiten hat sich gegen widrige Bedingungen in unseren Becken zu wehren, als andere Tridacnen was du mit deinem Post auch indirekt bestätigst.

    Beste Grüße

    Sebastian

    Hi,

    kann es nicht tatsächlich eine Eigenart der T. crocea sein? Als ich mein Becken nach Umzug neu einrichtete gab ich meine crocea zu einem Kumpel, der 4 maximas im Becken stehen hat. Ich löste ganz vorsichtig ihre Byssusfäden mit einem Skalpell(bei der crocea muss man ganz besonders auf den Fuß aufpassen) und wir setzten das Tier in seinem Becken gerade auf den Muschelstein. Nach nicht ganz 24 Stunden hatte sie sich befestigt, um sich dann in den kommenden Tagen wieder schön auf die Seite zu legen :angry_face: :angry_face:
    Ich könnte mir vorstellen, dass es an den sich weiter über die Schale legenden Mantellappen liegt. So hat die crocea einfach mehr Chancen auch bei nicht optimaler Schalenausrichtung ihre Mantellappen Richtung Licht zu bringen. Vermutung, Ahnung habe ich keine :grinning_squinting_face:


    Viele Grüße

    Sebastian

    Hallo Hajo,

    natürlich richtet sich die Muschel in erster Linie nach dem Licht, wenn ihre Mantellappen in der Optimalposition zum Licht jedoch durch die meist recht einseitige Strömung (und die haben wir zwangsläufig im Becken) gegen die Schale gedrückt werden, richtet sie sich entsprechend aus. Dieses Verhalten habe ich nur bei T. crocea beobachten können.
    So liegt sie bei mir. ich denke ihr geht es sehr gut :winking_face:


    Beste Grüße

    Sebastian

    Hallo Axel,

    T. crocea scheint es zu lieben auf der Seite zu liegen :grinning_squinting_face:
    Ich kann ein Lied davon singen, wie oft ich versucht habe sie aufrecht in meinen Muschelhalter zum Halten zu bekommen. Sie hat sich immer auf die Seite gelegt. Ich habe sie sogar zweimal ganz vorsichtig vom Stein gelöst und wieder aufrecht hingestellt. Keine Chance. Jetzt liegt sie seit fast 6 Jahren auf der Seite :grinning_squinting_face: Es scheint ihr alles andere als zu schaden.

    Viele Grüße

    Sebastian

    Hallo zusammen,

    auch wenn der Thread schon ein paar Jahre alt ist, muss ich ihn nochmal auspacken.
    Habe mir leider auch A. amboinensis eingeschleppt. Hatte sie bereits im alten Becken unter HQI und T5, wo sie gewachsen ist, sich aber nicht zu einer Plage entwickelt hat. Ich wusste von ihrem Potenzial und habe daher beim Neueinrichten alle Steine abgeschrubbt, leider war ich nicht gründlich genug...
    Kann mir jemand sagen, wie ich mit dem Essig Essenz genau vorgehen muss?

    Viele Grüße

    Sebastian

    Hi Ina,

    klasse, vielen Dank für deine Antwort.


    könnte es sich bei den winzigen Korallen vielleicht auch um Pocillopora handeln?


    Ja könnte auf jeden Fall auch hinkommen, wo ich sehe, dass es eine ähnliche Farbmorphe wie die von mir ins Spiel gebrachte Milka gibt. Aber echt kurios, dass sich die Polypen erst knappe 5 Monate später ausbilden :winking_face_with_tongue:
    Kann es sein, dass die Polypen sozusagen in "Wartestellung" verharren und sich erst dann weiterentwickeln, wenn die Wasserwerte entsprechend stabil sind?

    edit: Überlege gerade, was ich geändert habe. Richtig aufgefallen sind mir die Kolonien erst, nachdem ich angefangen habe das Phytoplankton von Easy Reef (EasyBooster) zu dosieren. Essentials bekommt das Becken schon seit dem 1. monat.

    Viele Grüße

    Sebastian

    Hallo zusammen,

    das Männchen hat sich gestern Nacht eher widerwillig dazu eingelassen, die Eier aufzunehmen und hat seitdem ein volles Maul.
    Leider habe ich kein Refugium, wo ich das Männchen kurz vor dem Entlassen der Jungtiere reinsetzen kann. Wie groß schätzt ihr den Stress ein, das Tier für etwa 20min im Auto zu einem befreundeten Aquarianer zu transportieren?
    Ich habe Angst das Männchen zu sehr zu stressen, dann würde ich lieber eingehen, dass die kleinen als Lebendfutter enden :frowning_face:

    Viele Grüße

    Sebastian

    Hallo zusammen,

    seit einigen Wochen entwickeln sich an diversen Ablegersteinen, winzige Korallen. Es scheint sich um eine stylophora zu handeln, welche ich nicht im Becken habe... Die Korallen haben sich aus einem einzigen Polypen entwickelt und wachsen mittlerweile in die Höhe und bekommen Farbe. Es scheint sich bei allen um eine s. Milka zu handeln.
    Ich frage mich, wie es dazu kommen kann!? Ich habe alle Korallen von einem befreundeten Aquarianer und nur eine Lobo zugekauft. Kann es tatsächlich sein, dass sich die Korallen aus Larven einer stylophora entwickelt haben? Wenn ja wieso erst nach so vielen Monaten?
    Ich finde das echt interessant.

    Viele Grüße

    Sebastian

    Hallo,

    woher nimmst du deine Kenntnis, dass sich jede Art der biologischen Filterung nicht bewährt habe und DSB auf Dauer zu Problemen führe? Das sieht mir sehr nach einer hier in einem Händlerforum angelesenen Meinung aus. Ich kenne entsprechende Aquarien, die seit vielen Jahren hervorragend laufen!

    ich habe mein Becken ursprünglich selber etwa 5 Jahre als DSB Becken betrieben. Anders herum gefragt: Was soll der Vorteil nicht kontrollierbarer Bioaktivität sein? Damit DSB funktioniert muss es anaerobe Bereiche geben, in denen ua. Nitrat abgebaut werden kann. Damit das funktioniert kippt man mindestens 10cm Sand ins Becken, der nicht gröber sein darf als 0.12 - 1mm. Zudem muss er zwingend gut löslich sein, was bei Quarzsand schlichtweg nicht gegeben ist. Dann kommt noch hinzu, dass das ganze nur funktioniert, wenn im Becken die entsprechenden Mikroorganismen und Kleinstlebewesen gepflegt werden. Stimmt ein Parameter nicht kippt das Becken. In der Natur existieren Korallen fast ausschließlich in Bereichen mit Kalksand, Quarzsand gibt es da fast nie... Dazu kommt noch die KH pufferfähigkeit des Aragonit-Sandes, der bei Quarzsand nicht gegeben ist.

    Hier wurde ausgiebig über die geeigneten Sandarten diskutiert.
    Dazu kommt einfach, dass es extrem bescheiden aussieht so eine fette Sandschicht im Hauptbecken zu haben (ich denke darum geht es hier)

    Ich weiß welches Thema du da ansprichst, allerdings beruht meine Meinung nicht auf diesem Thema sondern stützt meine Meinung :winking_face:

    Beste Grüße

    Sebastian

    Hi Stephan,

    ich selber bin nicht das beste Beispiel, da ich momentan nur ein Nano mit 150l betreibe. Hier habe ich unter 1cm Bodengrund eingebracht. Ein DSB mag eine Zeit gut funktionieren wird aber auf Dauer zu Problemen führen. Bei der Verwendung von Quarzsand anstelle von Aragonitsand, wie bei DSB üblich, entfällt ja auch einer der wichtigsten Vorteile des DSB, kaum bis gar kein Kalkwasser dosieren zu müssen. Du baust dir damit einen massiven biologischen Filter, in dem neben den nitrifizierenden- und denitrifizierenden Prozessen auch diverse andere, nicht zu überblickende Prozesse ablaufen. Aus heutiger Sicht hat sich jede Art der biologischen Filterung im MW nicht bewährt.
    Wenn das Becken über Jahre laufen soll würde ich die Finger von DSB lassen...

    Viele Grüße

    Sebastian

    Hi Stephan,

    darf ich fragen, warum du das Becken als DSB starten möchtest?
    DSB ist aus heutiger Sicht sehr "oldschool". Mit minimaler Deko und möglichst wenig Bodengrund wirst du schneller bessere Ergebnisse erziehlen und auch auf Dauer halten.
    Ich würde in jedem Becken versuchen so wenig biologischen Filter wie möglich zu haben. Auf Dauer ist so ein Becken sehr pflegeintensiv und kann auch schnell entgleiten...
    Wenn es natürlich um die Haltung entsprechender Tiere geht, ist das eine andere Nummer.

    Beste Grüße

    Sebastian

    Hi Daniel,

    sorry, dass ich erst jetzt antworte, habe den Fred aus den Augen verloren.
    Ok, ja es ist schon etwas blaulastig und natürlich habe ich mich erstmal von der reinen Optik zu dem Beleuchtungsprofil verleiten lassen. Deine Anmerkungen sind interessant und geben mir zu überlegen. Leider leitet mich der Link zur Startseite von Salzwasserwelten. Oder wolltest du nicht auf einen speziellen Artikel verweisen?
    Ich werde das Profil heute Abend mal anpassen und in der Simulation ansehen. Letztendlich ist es auch Gewöhnungssache und solange es den Korallen gut tut mache ich es auch gerne.

    Simon: Vielen Dank für den Link, sehr interessante Profile bei, ganz besonders dieses.

    Ich werde die mal durchtesten.

    Viele Grüße

    Sebastian

    Hallo Reinhard,

    habe mir das Verhalten nochmal intensiver angesehen. Etwa eine Stunde, nachdem das Licht ausgegangen ist bewegen sich die beiden von der "Freiwasserzone" (wenn man das bei 150l überhaupt sagen kann) in die unteren Bereiche des Beckens. Ich dachte sie schlafen da, jedoch habe ich nun den Grund gefunden. In der rechten Ecke des Beckens in Bodennähe ist ein Mysis Hotspot. Ich konnte sie beim Schnappen beobachten. Sobald ich näher ans Becken komme sehen mich die beiden auch in kompletter Dunkelheit, sodass ich leider kein Video hinbekommen habe.
    Seit gestern hat das Männchen intensiv mit der Balz begonnen, bin gespannt was da kommt.

    Viele Grüße

    Sebastian