Beiträge von Andreas Malz

    Hallo Nils,

    das hört sich erst einmal nicht nach einem Überbesatz an. Ich habe zwar keine Erfahrungen mit Kalkreaktoren, aber ich glaube gelesen zu haben, dass Becken mit Kalkreaktoren alles andere als Po4-Mangel-Becken sind.

    Beim Füttern kommt es dann natürlich auf die Menge und Qualität an. Vielleicht ist es einfach zu viel vom falschen Futter.

    Viele Grüße
    Andreas

    Jetzt etwas planen, was in drei Jahren noch passen soll, geht ja fast nicht,

    Hallo Stefan,

    dazu bin ich anderer Meinung, denn bei einem CL muss es genau das - wenigstens das Grundkonzept muss passen. Es muss (sollte jedenfalls) über viele Jahre funktionieren ohne große Eingriffe durchzuführen. Das Problem ist doch, dass ein CL von der Installation her etwas unflexibel ist. Einmal eingebaut kann man nur noch schwierig Veränderungen durchführen. Wenn man eh schon zwei Tunze-Pumpen im Becken hat, wäre es egal, ob noch eine dritte dazukommt.
    Um auf spätere Änderungen reagieren zu können, kann man beim CL eigentlich nur die Pumpen weiter aufdrehen und die Ausströmer verstellen, daher sollte man die Ausströmer auch nicht fest verkleben, sondern beweglich lassen, damit man die Strömung immer wieder anpassen kann. Ein weiteres Hintertürchen wären weitere vorerst verschlossene Bohrungen, die bei Bedarf verrohrt werden können. Ich glaube, der letztgenannte Tipp kam sogar von dir. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Stefan,

    dass ich jetzt nicht irgendein funktionierendes Setup auf jedes x-beliebige Becken kopieren kann, ist mir doch völlig klar. Es geht dabei eher darum, grundlegende und bewährte Sachen aufzunehmen und bereits gemachte Fehler nicht auch noch selbst einzubauen. Norbert hat mir z. Bsp. empfohlen, wenn ich eine Ringströmung erzeuge möchte, dass ich das Ansaugrohr in etwa Beckenmitte einbauen sollte, weil sich sonst an dieser Stelle der Dreck absetzen würde. Solche Erfahrungen eben, bei denen man dann für sich und sein Becken entscheiden muss, ob es überhaupt sinnvoll ist. :grinning_squinting_face:

    Viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Niederbayer,

    darüber will ich mich jetzt auch nicht streiten, aber Klaus hat auch mehrmals betont, dass da noch Impeller mit mehr Flow und weniger Druck folgen sollen, die dann speziell für den CL-Betrieb hergestellt werden. Wie auch immer...

    Zitat

    Evtl. gibt es von RE ja doch noch ne Mengenrabattstaffel :winking_face:

    Lass uns eine Sammelbestellung einreichen. :grinning_squinting_face:

    Zitat

    P.S. Persönlich vermisse ich noch den WoW! Ansatz

    Ich vermisse hier den Erfahrungsschatz von denen, die es über längere Zeit betreiben (oder nicht mehr betreiben, weil...). Speziell würden mich Systeme interessieren, die wirklich zugewachsen sind mit Korallen und wie auf das zunehmende Wachstum reagiert werden musste. Einfach Erfahrungen, die sich mit der Zeit ergeben.

    Viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Stefan,

    wieso vergessen? Ich sprach doch von fehlenden Alternativen unterhalb der 230er Speedy. Die A200 liegt doch in etwa auf demselben Niveau, jedoch würde ich mal behaupten, mit weniger Performance, wenn es um das Thema CL geht und höherem Preis. Dafür gibt es natürlich schöne Strömungsprogramme inklusive.

    Viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Stefan,

    aber wenn ich meine ATI-Leuchte bei Mrutzek bestelle, weiß ich zu 100%, dass mein Anliegen sofort geklärt wird.
    Wenn ich im Ausland kaufe, kann ich mir schon gut vorstellen, dass das Ignorieren von "unbequemen Angelegenheiten" etwas einfacher ist. Dann stehe ich als Kunde doof da. Aber vielleicht sind meine Bedenken da auch etwas überzogen.

    Ist auch egal, denn diese Diskussion ist hier fehl am Platz.

    Viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Stefan,

    ich weiß nicht, die Gyre muss sich erst einmal im Dauerbetrieb beweisen. Außerdem ist (nur) dieses Teil im Raumteiler etwas schwierig. Der FWX kommt für mich nicht in Frage, da ihn in Deutschland kein Händler im Angebot hat. Woran mag das wohl liegen?
    Support über den Umweg in Ausland möchte ich möglichst meiden.

    Klar, die Strömungsplanung ist nicht ganz einfach, aber man kann sich ja verschiedenste Ansätze anhören und dann muss man eben versuchen, das Beste für sein geplantes Becken und den Aufbau umzusetzen.


    Hallo Andi,

    bei mir kommt auch in jede Ecke eine Bohrung. Dann wird im Becken nochmals gesplittet. Also je Seite mindestens vier Ausströmer. Klaus hat mir ja zweimal die 230er Speedy empfohlen, aber ich denke, die ist etwas überdimensioniert. Darunter kommt erst einmal lang nichts und dann kommen die Abyzz A100, 80er Speedy oder auch die Aquabee 11000. Die 150er Speedy wäre sicher auch ausreichend, aber wer weiß, wann sie erhältlich ist.

    Viele Grüße,
    Andreas

    Hallo zusammen,

    ich werde mir im neuen Becken zu 99,9 % ein Closed Loop mit zwei Kreisläufen einbauen. Bei der Pumpenwahl und Steuerung des Strömungsverlaufes bin ich mir aber noch nicht ganz sicher.

    Es gibt ja einige verschiedene Möglichkeiten für Strömungbilder. Als erstes fällt mir da der Gezeitenwechsel ein. Dann natürlich die Ringströmung. Oder auch eine komplett zufällige Strömung. Alles ist möglich, aber wo seht ihr Vorteile und wo die Nachteile? Welche Strömungsbilder laufen bei euch und welche Erfahrungen habt ihr speziell auch im Langzeitbetrieb gemacht?

    Viele Grüße,
    Andreas

    Hallo ARKA-Team,

    an dieser Stelle möchte ich mich bei Euch für den entgegengebrachten Service und Kulanz bedanken.

    Ich hatte Probleme mit meiner Dosierstation VIDA-H4. Diese dosierte nicht mehr die Mengen, die sie dosieren sollte. Daraufhin hat mir ARKA eine neue VIDA-GT zugeschickt. Ich finde, dieser Service ist heutzutage nur noch selten zu finden und sollte daher zumindest mal erwähnt werden. Auch ein großes Dankeschön an Michael Mrutzek, der immer sofort reagiert und um eine schnelle Problemlösung sehr bemüht ist. Hier vergehen meist nur wenige Stunden bis zur Antwort auf eine Mail. :thup

    Viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Hans-Werner,

    ja, die kleinen Polypen an der Moseleya sind komplett neu. Dieses Tier zeigte seit ein oder zwei Jahren kein Wachstum. Die Acanthastrea wächst zwar stetig, hat aber mit dem ZOOTONIC nochmals zugelegt. Gekauft habe ich sie mit sieben Polypen. Mittlerweile hat sie sicher das Zehnfache.
    Den Zebrasoma habe ich in Verdacht, weil er öfter mal mit einem Bündel Kugelalgen im Maul zu sehen ist und daran herumknabbert. Aber ich konnte noch nicht erkennen, ob er wirklich einzelne Kugeln verspeist oder etwas anderes Fressbares daran findet.

    Viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Daniel,

    ich habe auch Livesand und ich würde ihn nie wieder nehmen. Er sieht zwar toll aus, aber dann hören die Vorteile auch schon wieder auf. Sobald ein Fisch in Bodennähe Futter sucht, hast du die aufsteigenden Wolken. Außerdem ist die Haltung von Grundeln nahezu unmöglich, es sei denn, du hast eine gute mechanische Filterung für die Schwebstoffe.

    Einige Tipps wurden dir ja schon gegeben. Ich würde auch erst einmal abwarten, denn mit der Zeit liegt der feine Sand etwas besser auf dem Boden.

    Viele Grüße,
    Andreas

    Hallo zusammen,

    mal wieder ein kleines Update.

    Ich bin mit dem ZOOTONIC weiterhin sehr zufrieden und habe mir jetzt erstmal die 200 ml Flasche bestellt. Die Dosierung liegt jetzt bei 1 ml auf 320 Liter. Vom BACTO-BALANCE dosiere ich ebenfalls 1 ml. Die größte und erfreulichste Veränderung seit der Zugabe ist an einer Moseleya zu sehen. Diese habe ich seit etwa drei Jahren und sie wuchs eigentlich nur im ersten Jahr etwas weiter. Doch jetzt hat sie wieder einige neue Polypen gebildet. Außerdem sieht sie auch wieder etwas fleischiger aus. Das freut mich sehr, da sie zu meinen Lieblingen zählt. :smiling_face_with_sunglasses:

    Ein kräftiges Wachstum zeigen ansonsten auch Acanthastreas, eine Euphyllias und ein D. axifuga. Leider gab es kleines Problem mit meiner Dosieranlage, was mir am nicht leerer werden KH-Behälter auffiel. Sie hat nämlich nicht mehr die Mengen dosiert, die eingestellt waren. Wegen der fehlenden Spurenelemente sind einige SPS leicht braun bzw. blasser geworden. Naja, lieber zu wenig als zu viel. Jetzt geht es aber wieder bergauf und die Farben kommen zurück.

    Mittlerweile nehmen die Kugelagen sehr stark ab. Den genauen Grund konnte ich noch nicht finden. Ich habe aber die Vermutung, dass der Z. flavescens wohl nicht ganz abgeneigt ist. Wäre das eine Erklärung, oder ist das völlig ausgeschlossen? Vielleicht sind es aber momentan einfach nur ungünstige Verhältnisse für die Kugelalgen.

    Das soll es erst einmal gewesen sein. Bitte entschuldigt die schlechte Fotoqualität. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Daniel,

    das ist schwer zu sagen.

    Ich würde mal behaupten, dass sich mit minderwertigem LG (z. Bsp. altes LG aus Beckenauflösung) über längere Zeit keine stabile Beckenbiologie aufbaut und daraus resultierend länger erhöhte Konzentrationen von Ammonium und Nitrit nachweisbar sind.
    Aber die frühe Stabilität hängt wiederum auch von der Menge des Gesteins und vom Betrieb des Beckens ab.

    Kurz gesagt: Mit gutem und richtig eingebautem LG sollte sich das Gleichgewicht recht schnell einstellen. Wenn du jedoch hochwertiges LG strömungsarm und abgedunkelt in toten Ecken einbaust, ist das alles andere als optimal.

    Viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Daniel,

    ich weiß nicht genau, ob es dieses beregnete Gestein ist oder dieses vorgereinigte Gestein, welches Joe bereits nannte. Aber wie schon gesagt, würde ich die Qualität nicht nach dem Bewuchs beurteilen. In erster Linie sind die Bakterienkolonien auf dem Gestein wichtig und diese sieht man nicht. Der Rest, ob erwünscht oder unerwünscht, kommt auch so ins Becken.

    Viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Steffen,

    ja klar, dass man 20 kg schwere Säulen nicht auf eine wenige mm² große Fläche aufbaut, versteht sich von selbst und habe ich jetzt mal vorausgesetzt.
    Ein Aufbau mit wenig Bodenkontakt bedeutet aber auch, dass er strömungsgünstig ist und somit lagert sich weniger Dreck auf dem Boden ab.

    Viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Danny,

    vorab muss ich aber erwähnen, dass die Struktur des Aufbaus auch Geschmackssache ist. Ich würde aber grundsätzlich niemals solche Platten auf/in den Sand legen. Stattdessen würde ich immer versuchen, so zu dekorieren, dass das Gestein möglichst wenig Bodenkontakt hat. Bei deinem Material, was ich so sehe, wäre z. Bsp. das Plateau ganz oben links sehr gut als Basis in der Mitte unten geeignet. Platten kann man sehr gut als Brücke oder Überhang nutzen. So wie du es zwischen rechter Seite und Mitte schon gemacht hast, allerdings erscheint mir diese Brücke sehr niedrig.

    Ansonsten wirkt die linke Seite in der Tiefe etwas strukturlos wie eine gemauerte Wand. Vielleicht kannst du abfallend in Richtung Frontscheibe noch etwas mehr aufbauen. Das kann aber auch täuschen.

    Viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Danny,

    aller Anfang ist bekanntlich schwer, daher möchte ich ein wenig Kritik äußern und sagen, dass aus deinem Aufbau deutlich mehr rauszuholen ist. :winking_face:

    Vor allem die linke Seite wirkt gestapelt und unten in Bildmitte liegt eine Platte im Sand. Das würde ich auch nicht machen. Hast du die Steine verklebt?

    Viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Florian,

    die Strömungspumpe würde ich so nicht einbauen, da du dich sonst mit der Strömung an einem Punkt festnagelst. Du hast dann keine Verstellmöglichkeiten.
    Die Koralle ist eine Sarcophyton.

    Viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Reinhard,

    ja, du solltest unbedingt eingreifen. Die Krabben können vielleicht vorbeugend gute Helfer sein, aber bei einer Plage sieht es eher schlecht aus.

    Viele Grüße
    Andreas

    Hallo Reinhard,

    seitdem ich eine dieser Krabben eingesetzt habe, werden diese Kugelalgen auch immer weniger. Natürlich nur mit der manuellen Unterstützung durch regelmäßiges Absammeln und Absaugen.

    Viele Grüße,
    Andreas

    Aber ich, freue mich das sich einige von euch, jetzt mal den Kopf kratzen und über sinn und unsinn dieses Themas grübeln :grinning_squinting_face:

    Hallo Sascha,

    ja, ein ähnliches Thema hat mich auch gerade beschäftigt. Da ich ein neues Becken plane und die Decken nicht die Neuesten sind (ca. 100 Jahre), bin ich durch bauliche Gegebenheiten so ziemlich im Grenzbereich der Statik. Daher habe ich mich auch mit der genauen Last des Beckens und dadurch u. a. auch mit der genauen Menge Wasser beschäftigt. Ist schon erstaunlich, wie und was sich alles aufaddiert. Klar, wegen 100 kg mehr oder weniger stürzt die Decke nicht ein, aber es ist trotzdem interessant, das genau zu wissen.

    Eine gute Möglichkeit wäre die, die Torben schon angesprochen hat. Vielleicht mal eine Analyse im Labor einplanen und eine zweite Probe mit erhöhten Werten und den genau zudosierten Mengen für Ca und KH mitschicken.

    Viele Grüße,
    Andreas