Alles klar Fabian, war gerade nur son Gedanke...
Ich denke schon, dass es eingelagert wird, warum sonst sollte man im DSB mehr Phosohat messen können als im freien Wasser? Das es sich wieder löst, wenn man den Sand aufwühlt wage ich auch zu bezweifeln, glaube aber auch, dass der im Sand vorhandene Detritus viel Phosphat enthält und dieses phosphat durchaus wieder freigesetzt werden kann, wenn der Mulm aufgewühlt wird.
Was mit dem Phosphat passiert wenn sich der Sand löst... naja ich denke das ist einer der Gründe, warum DSB Systeme zur Zeitbombe werden können. Ich stelle mir das in etwa so vor: Ist erst mal eine gewisse Menge Phosphat gebunden und dieser phosphatbeladene Sand ist in dem Bereich, wo der Ph-Wert niedrig genug ist um ihn zu lösen, dann wird dieses Phosphat wieder freigesetzt, was dann zu einem rel. schnellen Phosphat anstieg führt.
Ich habe keine eigenen Erfahrungen damit, aber so erkläre ich mir das ganze.
Warum das ganze nicht bei jedem passiert erkläre ich mir damit, dass es ja viele verscheiden Varianten vom DSb gibt, also mit Abschäumer oder mit Algenrefugium oder ganz alleine... ich denke je nach Variante fangen die anderen Komponenten das Phosphat mehr oder weniger effektiv ab, entfernen es aus dem System und verhindern so die Einlagerung im eingentlichen DSB.
Gruß Tjark