Hallo und Danke schon mal für die Antworten,
soweit so gut, dass die Werte nicht gut sind ist klar...
Beim PO4 habe ich mich vertippt, sorry, sind 0,3 mg/l was die Sache jetzt aber auch nicht wirklich besser macht. Auch die verscheidenen Möglichkeiten sind mir klar, habe mich da wohl missverständlich ausgedrückt.
Mein Problem ist eher, ob der Vollentsalzer durch das viele Silikat Teilweise evtl zu schnell erschöpft (also die stark basische Säule). Oder fließt der Silikatwert einfach mit in die GH ein und alleine diese reicht zu Berechnung der Litermenge bis zur Erschöpfung (Härteliter) aus?
@ Ralf
Ok, ich halte eine Tubastrea zwar nicht für sonderlich empfindlich bei vernünftiger Fütterung (nur auf fehlende/falsche Fütterung reagiert sie schnell), aber egal, darauf kommts ja nun leider nicht mehr an.
Fakt ist das der Wert bei mir schon lange so ist und ich habe länger keinen Wasserwechsel gemacht. Nun mache ich einen 20L WW auf ca 300L netto und direkt danach löst sich die Tubastrea auf und den Euphyllias gehts schlecht. Meiner Goniopora stokesi gehts übrigens die ganze Zeit über belndend.
Klar ist der PO4 Wert zu hoch, kein Wiederspruch, aber warum diese Reaktion auf einen
Wasserwechsel, der den Wert etwas gesenkt haben müsste?
(rein rechnerisch auf 0,28 mg/l
300L x 0,3mg/l = 90 mg PO4 gesamt im Becken
abzüglich 20L x 0,3mg/l (= 6 mg) durch WW entnommen
zuzüglich 20L x 0,033mg/l (=0,66 mg) durch neues Wasser zugeführt
ergibt 84,66 mg gesamt im Becken geteilt durch 300L = 0,28 mg/l)
Dürfte meiner Meinung nach nicht der Auslöser sein. Also doch das Silikat, ein anderer Stoff oder doch nur der letzte Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte?
@ Thorsten
Also ich gehe davon aus, dass die Werte des Leitungswassers stimmen, ist von nem unabhängigen Institut geprüft worden (laut Briefkopf auf dem Bogen den der Wasserversorger mir zugefaxt hat).
Gut, der Carbonit-Monoblock Filter kommt für eher nicht so in betracht, wenn dann gleich richtig, also UO-Anlage mit MB20 dahinter oder 2 Säulen Vollentsalzer, nur die Frage was ist wirtschaftlicher in Bezug auf das Silikat.
Schwermetalle und anderes habe ich schon noch ein paar Daten, sind alle meiner Meinung nach eher unauffällig, aber ich führe mal auf, was ich habe:
Kupfer 0,013mg/l
Nickel <0,001mg/l
Cadmium <0,0005mg/l
Blei <0,001mg/l
Aluminium <0,01mg/l
Eisen, ges. 0,06mg/l
Mangan 0,002mg/l
Sulfat 47,3mg/l
Natrium 15,7mg/l
Chlorid 24,8mg/l
Ammonium <0,003mg/l
Nitrit 0,003mg/l
Benzo-a-Pyren <0,0000025mg/l
Arsen <0,0005mg/l
Antimon <0,00125mg/l
so, das wars erstmal.
Vorratsbehälter ist kein Problem, habe sogar noch was passendes da (Maischefass).
Aufbereiten will ich es jetzt ja, keine Frage, war halt bisher mit dem Leitungswasser zufrieden, nur da ich jetzt diese unerfreulichen Veränderungen in direktem Zusammenhang mit dem WW sehe und ich keine Lust habe einen Test auf Reproduzierbarkeit durchzuführen wird ab jetzt halt aufbereitet.
Grüße Tjark