Beiträge von Tjark G

    Hallo,

    ich bin derzeit am überlegen, ob ich zu meinem C. valentini einen C. solandri oder papua setzen kann. Direkt untereinander gibt es ja häufig Stress, wenn man kein harmonisierendes Paar erwischt. Wie sieht das ganze aus, wenn man 2 verscheidene Arten zusammensetzt? hat da jemand Erfahrungen?

    Das Aquarium ist 500L groß, überwiegend mit lebenden Steinen und sehr "luftig" mit vielen Überhängen und Möglichkeiten zum Durchschwimmen des aufbaus eingerichtet.

    Gruß Tjark

    Moin,

    da viele Schwämme allergisch darauf reagiern, wenn sie für ein paar Minuten an die Luft gesetzt werden (so meine Erfahrung) würde ich versuchen den Stein einfach mal eine Weile aus dem wasser zu holen. Den Krusten sollte das nicht viel ausmachen, schätze ich mal. Mit etwas Glück löst sich der Schwamm ein paar Tage später auf.

    ich würde aber vorher schon mal die stellen an die du gut rankommst vorsichtig mit nem Messer/ Zahnbürste bearbeiten, muss sich ja nicht alles im Becken auflösen.

    Gruß Tjark

    Moin,

    also optimal ist es für die Einsiedler bestimmt nicht, wenn sie keinen winterlichen Temperaturabfall mehr haben, aber sie sterben nicht nach 2 Wochen (jedenfalls nicht an der Temperatur in einem Riffbecken), dann würden die Einsiedler in der Natur im Sommer ja der Reihe nach tod umfallen. Das Mittelmeer hat ja auch gerne mal 25-26°C...

    Ich glaube, dass man nicht geschützte Tiere im EU-raum exportiern und importieren darf, aber ich bin mir da nicht sicher. Eigentlich sollte der Zoll sowas schon wissen...


    Tjark

    Moin,

    ich habe da mal eine Frage.. und zwar überlege ich derzeit zu meinem Pärchen A. phalaena noch ein Pärchen V. puellaris zu setzen. Es ist ein 540L becken (150x60x60) mit einem freistehendem Riff (wenige Steine haben Bodenkontakt, also viel Sandfläche im Verhältnis zur Beckengröße).

    Würden die sich vertragen, oder gibts da Stress?

    Danke und Gruß
    Tjark

    Moin,

    solange du keine Tiere in dem Notbecken pflegen musst, die gefüttert werden müssen sollte das ganze kein Problem sein. Die Werte können sich ja kaumverschlechtern, solange kein Futter ins Becken kommt, oder ein Tier abstirbt.
    Also in dem Übergangsbecken für genug Strömung, Licht und Abschäumung sorgen, keinen Bodengrund, der erst einfahren muss und kein/ kaum Dekomarterial (Steine) aus dem alten Becken einbringen, damit im Übergangsbecken gar nicht erst die Biologie auf/ in den Steinen (zum Teil) abstirbt und das Wasser belastet.
    Dann sollte das ganze schon klappen.

    Tjark

    Moin,

    bei Weichkorallen und Scheibenanemonen nehme ich gern Kanülen von Infusionsspritzen (Gibts für kleines Geld in jeder Apotheke, ruhig etwas dickere/ stabilere nehmen). Einfach durchstechen und in den (porösen) Stein stecken. Da die Kanülen dafür gedacht sind Gewebe zu durchstechen geht dies recht einfach und ohne umliegendes Gewebe zu beschädigen/ zu quetschen.

    Gruß Tjark

    Moin,

    also demnach müsste es Anemonen im Meer ja ziemlich schlecht gehen... gerade quadricolors sind ja nun nicht gerade die am stärksten klebnenden und nesselnden Anemonen und somit nur begrenzt in der Lage Nährstoffe durch das Fangen von Beute zu ergattern.

    Aber quadricolors kommen durchaus gut mit erhöhten Werten zurecht, was man von anderen Anemonen nicht so ohne weiteres behaupten kann.

    Tjark

    Hi,

    wie Rüdiger schon schreibt, bei 3 Wochen Laufzeit kannst du noch gar nichts vernünftiges Messen.

    Zum Theam Süßwasserfiltermaterialien und blaue Filterschwämme... es ist Bakterien schei* egal woraus die Siedlungsfläche besteht, wenn Siedlungsfläche da ist und genug verwertbares Material (Dreck), dann wird die Fläche auch besiedelt und dann verstoffwechseln die Bakterien die Nährstoffe (Futter/ Dreck) auch und zwar über Nitrit weiter zu Nitrat. Evtl. macht das nichts, das hängt immer vom jeweiligen Becken ab.

    Je nachdem wieviel Nährstoffe (Futter) eingebracht werden und wie viele Lebende-Steine (oder andere Bereiche, wie DSB oder Nitratfilter, in denen Nitratabbau stattfinden kann) du im Becken hast, ob du genug Strömung hast oder ob sich die ganzen Reste irgendwo in der Deko absetzen, ob dein Abschäumer stark genug ist und auch optimal positioniert ist (vor den Filtermatten) und dadurch so ziemlich alles aus dem Wasser rausholt bevor es von Bakterien abgebaut wird und je nach dem wie viele Korallen und Korallenwachstum du hast wirkt es sich evtl. gar nicht negativ aus, wenn mann irgendwo im System ein bischen Schaumstoff zur Schwebstofffilterung hat... vielleicht macht es aber ein ganze Menge aus.. je nachdem wie die ganzen Einzelteile zueinander passen.

    Du siehst, so einfach ist es nicht zu sagen dies funktioniert oder funktioniert nicht, es sind eine Menge Faktoren, die in einander greifen, aber ein guter oder zumindest häufig propagierter Weg den Nitrat Wert im Griff zu halten ist es eben den nitrifizierenden Baktrerien möglichst nicht übermäßig viel Siedlungsfläche zu bieten. Fakt ist jedenfalls, jedes Material, das mehr oder weniger viel Siedlungsfläche bietet wird zu einem biologisch arbeitendem Filter, auch wenn man damit nur Schwebstoffe rausfilternmöchte.


    Grüße Tjark

    Hi,

    Nicole
    Lobophytum sp. glaube ich eher nicht, weil sich bei denen die Arme/Finger eher nicht verzweigen, bei meiner aber schon, sieht man aber auf dem Foto schlecht.

    Peter, ja Cladiella könnte passen. Mal abwarten wie groß sie wird :winking_face:

    LG Tjark

    Hi,

    könnt Ihr mir bitte bei der ID der folgender Weichkoralle helfen?

    gekauft vor bestimmt 2 Jahren als "Nephtea", welche angeblich nicht ohne Zufütterung auskommt.

    Wurde von einer Krabbe wenige Wochen nach dem einsetzen hinter den Steinaufbau verschleppt, so dass ich nicht mehr rankam. Bei meinem Umzug im März fand ich einen 1,5cm "Rest" von ihr, der es irgendwie geschafft hat im halbdunkel des Steinaufbaus 1,5 Jahre zu überleben. Seitdem ist er schon wieder ordentlich gewachsen, also meine Einstufung eher sehr robust und unproblematisch...

    Gruß Tjark

    Hallo Wolfgang,

    ich seh schon, dass wird doch ne ecke schwieriger bei der entscheidung des Besatzes :grinning_squinting_face:

    Die Periclimenes pedersoni sind jedenfalls auch sehr hübsch und interessant.

    Habe jetzt gelesen, dass Doryrhamphus excisus auch gut in ein solches Nano passen, wäre auch noch eine Überlegung wert, obwohl ich ja eigentlich an Fischen nur die Grundeln einsetzen wollte...

    LG Tjark

    Hi Jannes,

    das oder eigentlich nur gefühlsmäßig aus dem Bauch heraus. Möchte das Becken nicht so "voll-stopfen". Kann ja lieber noch was nachsetzen, wenn ich der Meinung bin da ist noch genug Raum vorhanden.

    Also eine grüne E. quadricolor wäre gar kein Problem, habe in meiem anderen Becken zur Zeit 3 davon. Ob ich eine Phymanthus buitendijki bekommen kann muss ich mal gucken, wenn es soweit ist.

    Ok, also ruhig ein paar mehr von den Einsiedlern, ich plane dann mal mit bis zu 10.

    Gruß Tjark

    Hi,

    ich bin gerade mal ein bischen am "rumspinnen" und überlege mir ein Nano (54 L Standartbecken) einzurichten.

    Ich würde in erster Linie gerne verschiedene Wirbellose miteinander vergesellschaften und wollte mal fragen ob das eurer meinung nach gut geht und was ich besser weg lasse.

    Also als Grundbesatz sind ein Pärchen Stonogobiops nematodes mit 2 passenden Krebsen (Alpheus randalli) angedacht (ich weiß, könnte schwierig werden das zu kriegen...). Das sind dann auch die einzigen Fische, die in das Becken sollen.

    Als weiteren besatz habe ich mir folgende nicht sessile Wirbellose rausgesucht:
    4 Thor amboinensis
    2 Neopetrolisthes maculatus oder 2 Lybia tesselata
    4 Clibanarius tricolor

    Als sessile Wirbellose sind Ricordeas, Krusten, Xenien, 1-2 Kalkröhrenwürmer und evtl LPS angedacht.

    Ich denke damit sollte das Becken voll genug sein, falls die Tiere sich überhaupt vertragen, was meint ihr?

    Gruß Tjark

    Moin Oliver,

    als möglich ist das auf jeden Fall.

    Wie hoch die Trennscheiben sein sollen ist schwierig zu sagen, das kommt halt darauf an, wie hoch der Wasserstand im Becken sein soll. Durch den Überlaufkamm auf den Trennscheiben staut sich das Wasser dann je nach Pumpenleistung so ca einen cm oder mehr an.
    Damit es nicht so laut wird musst du halt einfach den Wasserstand im Technikbereich fast genauso hoch haben wie im Becken. Dadurch fällt das Wasser nicht so weit und es plätschert nicht. Aber du musst auch darauf achten, dass jeder Abschäumer einen anderen Wasserstand braucht. Viele Abschäumer, die für den Einsatz im Technikbecken (unter dem Aquarium) gedacht sind brauchen so um 25cm Wasserstand. Wenn du den Wasserstand so niedrig in einem Technikbereich im Becken hast plätschert es aber schon laut und muss dafür eine Lösung finden. Ob das mit den schrägen Scheiben klappt und vernünftig aussieht weiß ich nicht.

    Unten habe ich gar keinen Spalt zum durchströmen gelassen. Kann man zwar durchaus machen, aber ob es wirklich nützt? Aber wenn dann würde ich den auch nicht ganz unten am Boden machen, denn da liegt ja dein Bodengrund (Sand/ Korallenbruch).

    Eine Bohrung für die Rückförderpumpe brauchst du nicht unbedingt, wenn du wirklich eine Rückförderpumpe nimmst. Du kannstdas gefilterte Wasser durch die Verrohrung einfach über den Rand der Trennscheibe leiten (so mache ich das in meinem 180L Becken). Ich benutz eine einfache 1000L Powerhead dafür, könnte eigentlich auch weniger sein, aber ich nutze sie auch gleich zur Strömungserzeugung.
    Stromsparender ist es allerdings ein Loch in eine der Trennscheiben bohren zu lassen in das dann eine Tunze Nanostream gesteckt werden kann.
    Wie zB hier http://www.meerwasserforum.com/index.php?page…&threadID=40188
    oder hier gemacht http://www.meerwasserforum.com/index.php?page…hilightuser=839
    bei beiden Links wurde ebenfalls ein Becken mit Technkischacht/ -bereich im Becken realisiert.

    Der Midiflotor sollte für dein Becken denke ich ausreichen. Brauchst halt eine vernünftige Membranpumpe dazu. Aber gerade für ein Weichkorallenbecken reicht der. Und bei einem Becken in der Größe kann man auch gut mit wöchentlichen Wasserwechseln die Werte steuern.
    Rieselfilter sind nicht mehr wirklich zeitgemäß. Abschäumer und Wasserwechsel sind die bessere Variante, sonst hast du wahrscheinlich bald ein Nitratproblem. Nitratreduktoren sind auch nicht mehr oft im einsatz, da man mit einem vernünftig dimensioniertem Abschäumer, Wasserwechsel und dem Verzicht auf Biofilter (wie Rieselfilter) erst gar kein Nitratproblem bekommt, da der Abschäumer und die Wasserwechsel alle Abfallstoffe aus dem Becken holen sollen bevor sie zu Nitrat umgewandelt werden.

    Eine sehr gute Seite zum einlesen ist diese hier: http://www.korallenriff.de/ da solltest du dir zunächst das 1x1 der MW Aquaristik durchlesen, falls noch nicht geschehen.

    Gruß Tjark

    PS: ach so, fast vergessen, herzlich willkommen und viel Spaß mit deinem neuen Hobby :wink

    Moin Oliver,

    ich habe gerade keine Werte vorliegen (und konnte auf die schnelle auch keine finden), aber ich vermute mal, dass der HEA 150 mehr Wasserumsatz als 600L/h hat. Sollte also der Austausch zwischen Haupt- und Technikbecken nur 600L betragen (und ich denke das kommt hin, wenn nicht sogar noch etwas weniger), dann wird die Abschäumleistung dadurch natürlich eingeschränkt und eine stärkere Rückförderpumpe könnte dir helfen!

    Evtl hat ja noch jemand die genauen Daten für den HEA 150...

    Bilder und gemssene Werte solltest du aber trotzdem mal posten, das ist immer sinnvoll.

    Gruß Tjark

    Moin,

    also es ist je nach Beckengröße bestimmt nicht einfach, aber man kann sie durchaus behandel. Ich habe immer 30%ige Salzsäure genommen, kochendes Wasser geht auch, aber nicht so gut... Produkte wie Elimi Aiptas habe ich noch nicht ausprobiert.

    Tja, was soll ich sagen, mein Becken war damals ein 350L Eckbecken, Schenkel knappe 90cm lang. Also auch da war es schon nicht mehr mal eben so möglich an jeder Stelle eine Glasrose wegzuspritzen, auch wenn das Becken natürlich noch zu den kleinen gehört, wo es rel. leicht machbar ist.

    Eingerichtet wurde das Becken August 2004 und ich habe jetzt bestimmt seit 2 Jahren (wenn nicht länger) keine Glasrose mehr abgespritzt, Steine sind immer noch die selben (bis auf ein paar kleine, die mit neuen ablegern reingekommen sind).

    Fressfeinde kann ich nicht dran glauben, jedenfalls keine die ich eingesetzt/ jemals zu gesicht bekommen hätte. Und nach mittlerweile 2 Umzügen mit dem Aquarium (bzw. dem Inhalt) kann ich auch nicht glauben, dass da was drinn ist, was einen Glasrosenbestand ohne meine Hilfe kleinhält, ich aber noch nie entdecken konnte.

    Es bedarf halt eine ganze Weile viel Disziplin und Kontinuität, was einem besonders bei großen Becken irgendwann über den Kopf wächst, weil es natürlich ein irrsinniger Zeitaufwand ist.

    Ich habe immer nur eine paar wenige auf einmal abgespritzt (so 3 bis 5), aber die dafür ordentlich, also möglichst gut in die Glasrose und dann im direkten Umfeld auch den Stein/ die Spalte in der die Glasrose sitzt noch "bearbeitet" um alles zu erwischen.

    Jedenfalls habe ich so seit langem keinen Gedanken mehr an solch ein Plage verloren.

    Grüße Tjark

    Moin,

    gut, das ist ja schon mal schön so eine Steuerung für Pulsen/ Ebbe-Flut Simulation, aber nicht wirklich vergleichbar mit einem Strömungskreisel. Aber so eine Steuerung ist mit Sicherheit empfehlenswert und ungeregelten Pumpen vorzuziehen! :thup

    Am ehesten vergleichbar wäre wohl noch der Aquadriver T63, wobei der für die großen Streams ist. Ich weiß nicht, ob es den auch für die Nanos gibt/ geben wird.

    Gruß Tjark

    Moin,

    den gezeigten Schwamm habe ich zwar nicht, aber diesen hier: http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/1275_Clathria_sp.%2001.html seit 10/2005. Habe dort auch schon meine Erfahrungen beschrieben.

    Selbst einen Umzug Anfang März hat er gut überstanden (im Gegensatz zu diesem hier: http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/1087_Haliclona_sp.%2001.htm der hat den umzug leider nicht überstanden).

    Speziell gefüttert wird rel. wenig, Spirulina-Staub und Reef-Active von TM sind das einzige feine "Futter" zur Zeit. Becken wird aber zur Zeit ohne Abschäumung mit DSB betrieben.

    Er ist seit dem ich ihn habe allerdings kaum gewachsen, von daher denke ich es ist ist wirklich mehr ein am Leben erhalten als wirkliches Pflegen. Der blaue dageegen ist ganz gut gewachsen... bis zum Umzug halt :loudly_crying_face:

    Gruß Tjark

    Hi,

    ich sags mal so, ich würde heute eine Einfahrphase ohne Licht beginnen und langsam steigern (besonders wenn überwiegend mit totem Material dekoriert wurde). Aber bei mir hat es auch geklappt, als ich direkt voll beleuchtet habe.

    Z.B. Torsten (Korallenwelt) empfiehlt es ja auch so. Erst ganz dunkel, dann langsam die Stundenanzahl steigern.

    In erster Linie wollen wir ja, dass sich in der Einfahrphase die Bakterien entwickeln und vermehren, diese benötigen aber kein Licht, Algen und Cyanos sind eher unerwünscht und brauchen Licht (ein gewisser Aufwuchs ist aber natürlich trotzdem erwünscht), warum also nicht den Bakterien erstmal einen Vorsprung geben?

    Wenn nur oder überwiegend lebende Steine als Deko eingebracht werden sieht das evtl. anders aus, weil dann vielleicht schon Aufwuchs auf den Steinen vorhanden ist, der erwünscht ist. Der braucht dann natürlich auch Licht...

    Gruß Tjark

    Meine (ja, leider nur noch eine :loudly_crying_face: ) nimmt auch gerne gröberes Futter, zB eine ganze Futtertablette, die sie dann im Maul aufweicht/ zerkleinert. Sie schnappt sich auch Stücke von den Tiefkühlgarnelen, mit denen ich meine Anemonen fütter (natürlich in mundgerechte Stücke zerkleinert)

    Gruß Tjark