Beiträge von Heinz Simchen

    Hi Holger,
    das Verhalten deiner Doktoren ist auf das übliche Revierverhalten zurückzuführen. Leider habe ich auch einen Z. desjardinii obwohl mein Aquarium zu klein für diesen ist. Bei deiner Aquariengröße bekommst du auf Dauer nie Ruhe ins Becken. Spätestens nach 1 Jahr ist der desjardini dem flavescens im Wachstum soweit voraus das er ihn ständig terrorisiert und letztendlich in die ewigen Fischgründe schickt. Tu dir und dem Fisch einen Gefallen und gib ihn zurück.

    Matze
    bei der VHS gibt es immer mal wieder Kurse bei denen man die deutsche Sprache in Rechtschreibung und Grammatik erlernen kann ( sorry , aber das mußte jetzt sein)

    Gruß Heinz

    micha,
    deine Informationen sind völlig richtig , mein Post bezieht sich jedoch auf die Regentonnen, auf welche das leider nicht zutrifft. Das einzige was die Tonnen mit den Tanks gemeinsam haben ist der Farbstoff.
    Mal allgemein zur Herstellung:
    - das ankommende Material wird nach Farbe sortiert, gereinigt und gehäckselt
    - je nach Ausgangsmaterial wird es schwarz oder braun eingefärbt
    - recyceltes weißes oder transparentes wird grün gefärbt
    - die Trinkwassergeeigneten Gefäße werden aus neuem Granulat hergestellt.

    Im übrigen sind garantiert lebensmittelechte Gefäße mit dem entsprechenden Symbol (ich glaube ein Glas und eine Gabel oder so ähnlich) zu kennzeichnen. Recycelte Ware gilt von vornherein als nicht geeignet da niemand wissen kann was zuvor in den Gefäßen aufbewahrt wurde und dementsprechend an den späteren Inhalt abgegeben werden kann.

    Gruß Heinz

    Hi,
    die Unbedenklichkeit des Materials aus dem die Mörtelkübel hergestellt werden wird der Hersteller derselben keineswegs bestätigen ! Mörtelkübel werden aus recyceltem Material hergestellt, Ölfässer,Chemikalien-Emballagen, Behälter für Pflanzenschutzmittel, alten Benzinkanistern u.s.w. - selbst die grünen Regentonnen sind laut der Fa. Graf nicht lebensmittelecht und keineswegs für Trinkwasser geeignet.
    Ich würde sowas nicht nehmen.

    Gruß Heinz

    Hi,
    zu den kleinen Verkaufsbecken: Aquarien in Verkaufsanlagen sollten eigentlich immer " zu klein" sein. Der Besatz ist richtig wenn er innerhalb einer Woche verkauft ist, dann schadet auch die Enge nicht weiter. Bei "artgerechten" Aquarien ist der Stress beim Fang der Fische viel zu hoch und beschleunigt den Ausbruch diverser Krankheiten beim kompletten Besatz, alleine schon wegen der dann länger andauernden Jagd nach dem gewünschtem Fisch.
    Und obendrein ist der Händler dann nach 4 Wochen Pleite weil er einfach zuwenig verkaufen kann ( logisch etwas übertrieben, aber wer schon gesehen hat wie ganze Becken aus- oder umgeräumt wurden versteht was ich meine).

    Gruß Heinz

    Hi Reinhard,
    NEIN!- er ist für mich der schönste aller Doktorfische. Außerdem bin ich kein Fisch im Aquarium, so daß er mich eh nicht kriegt- mir tun halt die anderen manchmal leid. Jetzt mal im Ernst: wenn er ohne Doktorenkonkurrenz wäre
    gäbe es sehr wahrscheinlich so gut wie keine Probleme mit anderen Fischen, eventuell der einzige Weg mit dem Burschen im Aquarium klarzukommen.

    Frohe Feiertage

    Heinz

    Hi,
    hab ich doch tatsächlich 3 Fische vergessen: Chelmon, Putzer und Oxymonacanthus. @ Peter- der lineatus war bis zu einer Größe von 9 cm in einem 1,5 m langem Becken wo er sich auch nicht anders benommen hat als jetzt im "großen". @ Reinhard - er heißt bei uns "Bösfisch" - der Name sagt alles denn er schikaniert schon hin und wieder die anderen Fische, besonders den desjardini und beist öfters in die Weichkorallen. Alles in allem bringt er mir zuviel Unruhe ins Becken ohne direkt Schaden anzurichten.

    Gruß Heinz

    Hi Reinhard,
    ich glaube nicht das ich irgendwas besser mache als andere. Der Fisch ist ca. 24 cm groß. Mein Aquarium ist relativ schwach besetzt : 4 Chromis, 3 Z.flavescens, 1 Salarius, 1 Fünfstreifenlippfisch, 1 Z. desjardini , 2 A. ocellatus, 1 A. tomentosum und (im Moment) nur noch ein Mandarin- das Männchen ist spurlos verschwunden. Ach ja und ein Loriculus.

    Auch meine Fische (Alle!) schwimmen immer an den Scheiben hin und her sobald sie jemanden im Zimmer erblicken-
    wenn sie einen nicht sehen, schwimmen sie ganz normal umher und untersuchen die Dekoration (auch der lineatus).

    Gruß Heinz

    Hi Uli,
    ich habe meinen seit 3 Jahren, mittlerweile hat er den damaligen Chef (Zebrasoma desjardini) untergebuttert- obwohl der 1 1/2 mal so groß ist. Ernsthafte Verletzungen gab es nie aber er hat alle Xenias gefressen, er frißt Artemia,Löwenzahn und Nori sowie begeistert vegetarisches Flockenfutter aus der Hand. Schnell wird er immer wenn es Futter gibt-
    sonst schwimmt er eher gemächlich durchs Becken. Das er irgendwie heikel ist kann ich nicht bestätigen denn er war nie krank, selbst als ich vor 2 Jahren 4 Fische durch Pünktchen verloren habe blieb er gesund.
    Dein neues Aquarium sollt vor allem lang sein, ich denke dann klappt es auch mit ihm.
    Trotzdem werde ich mir später keinen neuen holen da er viel Unruhe ins Becken bringt ( vor allem wenn er den Pfleger entdeckt).

    Gruß Heinz

    Hi Montifan,
    (hast du keinen anderen Namen?) jetzt hab ichs kapiert- is aber trotzdem die schlechteste Lösung weil diese Filterköpfe nur in geschlossenen Systemen funktionieren. Durch den Schlauch fließt das Wasser einfach so nach unten (auch wenn die Förderpumpe aus ist !), während bei Überläufen nur das runter geht was oben reinkommt. Entweder läuft dein Technikbecken über oder die Förderpumpe läuft trocken- und das wahrscheinlich im dauernden Wechsel, weil der Zulaufschlauch zu dünn ist um genug Wasser durchzulassen. Du kannst bestenfalls den Filterkopf ins Technikbecken tun und ihn als Förderpumpe nehmen? Am besten du testest das mit 2 Eimern- dann wirst du schnell verstehen was wir meinen.

    Gruß Heinz

    Hi,
    die Bäumchen könnt ihr auch einfach in den Sand stellen- ruhig 20cm von anderen Tieren entfernt. Eine unkaputtbare Koralle ist auch Blastomussa merleti, die sind scheinbar nicht tot zu kriegen.

    Gruß Heinz

    P.S. wenn euch die Drahtabdeckung nicht gefällt denkt mal über einen Sichtschutz nach- wenn der hoch genug ist springt auch nichts drüber

    Hi,
    nun wenn die Trübung nach der Fütterung erneut auftritt, dann sollte man die Futtersorte wechseln um zu sehen was dann passiert. Probiert es mal mit Artemia und gut spülen, sparsam füttern.
    Bei eurem Besatz kann der Kalziumverbrauch nicht hoch sein- eine Ausfällung ist nach wie vor unwahrscheinlich.

    Gruß Heinz

    P.S. @ Sven nun die reine Zugabe von Plankton wird keine Massenvermehrung desselben bewirken, anders ist das mit dem, welches aus den Verhältnissen im Becken heraus, gewissermaßen von selbst entsteht.

    Hi Sven,
    dein Eifer in allen Ehren, aber du weißt schon das der pH- Wert nur wegen der pflanzlichen Lebewesen im Becken steigt (Stichwort : Photosynthese). Und was die Temperatur betrifft- reaktive (chemische Reaktionen bewirkende) Temperaturen sind im Aquarium nicht wirklich erstrebenswert.
    Was hast du gegen Mysis ? Es fressen nun mal die Großen die Kleinen , für dich ein leicht nachvollziehbares Beispiel : Daphnia pulex ( Wasserfloh) frißt beispielsweise ausser planktischen Algen auch Bakterien - Mysis sind genau richtig für diesen Zweck.
    Zooplankton wird übrigens genauso abgeschäumt wie pflanzliches.

    Wie du weißt führen viele Wege nach Rom und ich schreibe hier gewiss nicht um mich irgendwie zu profilieren , nur oftmals sind Hilfestellungen hier eigentlich keine, da völlig praxisfern und auf Hörensagen basierend, Probleme die völlig offen liegen werden mit nebulösen Verweisen auf diverse Wasserwerte beschrieben und wirkliche Lösungen nicht genannt.

    Gruß Heinz

    Hi,
    also ich habe noch vom keinen Aquarianer gehört dem seine Bodenscheibe ohne eine Unterlage unter den Steinen geplatzt ist- denke das ist nur Gerede.
    Ich selbst habe bei bestimmt 1000 von mir eingerichteten Aquarien noch nie etwas untergelegt.
    (ich bin gelernter Zoohändler, falls sich jemand wegen der Anzahl wundert).

    Gruß Heinz

    Hi,
    Sven interessantes Problem was du da aufwirfst- aber welche Art von Ausfällung gibt es die heliotroph ist ? ( eine Ausfällung ist ja ein chemischer Prozess). Auch die Geschichte mit dem sich rasant vermehrenden Zooplankton ist eher kryptisch , meines Wissens bist du dann der erste bei dem das längere Zeit nach der Neueinrichtung passiert - wenn wir nicht gerade planktonische und benthische Lebewesen verwechseln. Im übrigen ist der Tip mit dem Zooplankton zur Bekämpfung der Trübung nicht wirklich verkehrt ( wobei Zooplankton gegen Ausfällungen jedwelcher Art auch nicht gerade hilfreich ist), allerdings bringt das den Nährstoffhaushalt des Aquariums noch mehr an seine Grenzen denn eine Art von Trübung gegen die andere zu tauschen löst das Problem nicht wirklich und Mysis würde sicher gefressen werden bevor sie ihrerseits problemlösend eingreifen könnte. Mit dem Mikroskop ist die Identifikation von Phytoplankton ebenso einfach wie die Unterscheidung von Hund und Katze (wenn man die morphologischen Unterschiede kennt).
    @ Torsten
    berichte bitte ob inzwischen etwas passiert ist- schlimmer oder besser geworden?

    Gruß Heinz

    Hi Torsten,
    nun das war zu einer Zeit wo die Möglichkeiten in der Meeresaquaristik noch nicht so doll waren und da es keine vernünftige Reaktionsmöglichkeit gab wurde einfach abgewartet - mit sehr gutem Ergebnis. Heutzutage habe ich manchmal das Gefühl das moderne Seewasseraquaristik mehr mit Chemie als mit allem anderen zu tun hat, für alle Probleme werden irgendwelche Wasserwerte, Filter oder andere technische Dinge verantwortlich gemacht. Sehr viele junge Aquarien erleben nach einer Zeit von 7 -12 Monaten einen Gau, einfach weil zu schnell und stark besetzt wurde. Die Erfahrung sagt mir das es bis zu 1 1/2 Jahren dauert bis ein System wirklich stabil läuft, dann aber ist es eigentlich nur noch durch grobe Fehler aus der Bahn zu werfen.

    Gruß Heinz

    Hi ihr zwei,
    die Trübung kommt von Phytoplankton (pflanzlichen Einzellern). Im Normalfall, der eigentlich anzunehmen ist da keine " Mittelchen " eingesetzt wurden, schadet diese Trübung den Fischen nicht solange genug Sauerstoff ins Wasser kommt. Der pH - Wert wird in der Nacht absinken und am Tage steigen wegen des Verbrauchs und der Abgabe von CO² . Die übrigen Wasserwerte werden nicht beeinflußt wobei eine spezielles Überangebot an Nährstoffen Voraussetzung für euer Phänomen ist.
    Und ja, ich hatte das 1975 bei meinem allerersten Seewasseraquarium fast 3 Wochen lang , man konnte keine10 cm ins Becken hineinsehen. Am Ende habe ich einfach kapituliert und siehe da - die Plage ging wie sie kam. Das war dann das stabilste Becken das ich je hatte.

    Gruß Heinz

    PS: schickt mir eure Adresse per PN, ich habe noch so einen ollen Ozonisator irgendwo rumliegen

    Hi piwie,
    da jetzt erwiesen ist das ein Zusammenhang zwischen Licht und Trübung besteht bringt es nichts auszuschalten, da ein paar " Sporen" immer überleben.
    Dann geht es mit Licht wieder los. Die Fische mußt du natürlich trotzdem füttern- möglichst kein Trockenfutter und das Licht ruhig bis zu 18 Stunden anlassen.

    Gruß Heinz

    Hi Torsten,
    so traurig es auch klingt- am besten ohne Zuführung von neuen Nährstoffen
    (Wasser oder große Mengen von Futter) aushungern lassen, also gar nichts tun. Du kannst auch die Beleuchtungszeit verlängern, dann verschwindet es schneller. Eine direkte Bekämpfung ist ohne Einsatz von Technik nicht möglich, ein Diatomeenfilter könnte auch helfen. Jetzt brauchst du einfach nur Geduld und immer schön den Abschäumer anlassen wegen der Sauerstoffversorgung. Ansonsten wie schon mal beschrieben UV oder Ozon.

    Gruß Heinz

    Hi Torsten,
    als erstes würde ich nichts machen- da es ja allen gut geht. Lass mal für einen Tag das Licht aus und schau ob sich was ändert. Gut wäre Ozon oder UV, oftmals sind Bakterien oder Phytoplankton vom Licht abhängig und unter Umständen bringt frisches Wasser auch neue Nährstoffe.

    Gruß Heinz

    Hi Marcus,
    zur Strömung: ich habe eine Wavebox und eine 12- tausender Stream und bei mir reicht´s. Am der Wavebox gegenüberliegenden Ende schwankt der Wasserstand um 3 cm. Du mußt dann nur noch für Strömung in Bodennähe sorgen.

    Gruß Heinz

    .. bis dato alles top... nur halt die rote pest...
    ich sollte dazu eigentlich nichts sagen aber wenn alles TOP ist brauche ich doch auch keine chemische Keule , oder ?
    Früher galt die Rote Pest als Indikator für eine aus dem Ruder gelaufene Biologie im Becken.

    Heinz