Beiträge von coralife

    Hallo Jens, die AMIS verwenden das Amoxilin sehr viel. Einfach mal googeln; Stichwort: Fish mox

    Die schreiben folgendes: Add contents of one capsule (500 mg) into aquarium for each 20 gallons of water to be treated. Repeat in 24 hours. It is suggested that a partial water change be made between treatments. While duration of treatment depends on type and severity of infection, it is recommended that extended medication baths continue for a minimum of 5 days & for not more than 10 days. Discontinue treatment if no improvement is noted within 5 days.To remove harmless yellow color, change 20% of water and use charcoal filter until clear.

    Hi Gregor, was gibst Du an Nährstoffen dem Becken hinzu. Wie Sandy auch schreibt, liegt eine Phosphatlimitierung vor. Da solltest Du schleunigst gegensteuern. Bspw. mit sangokai nutri-P comPlex . Es liefert schnell verfügbares anorganisches Phosphat mit einer daran angepassten Menge an Kalium und Bor, sowie organische Wirkstoffe, die aktiv zur Korallenernährung beitragen. Die Phosphatverfügbarkeit wird deutlich verbessert und der Korallenstoffwechsel angeregt, so dass Phosphat zügig aufgenommen und verarbeitet werden kann.

    Gibt's Du Aminosäuren hinzu? Erneute Laboranalyse wäre sicherlich von Vorteil.

    Hallo,

    wie bereitet ihr eure Probe für die Meerwasseranalyse mittels ICP vor.

    1. Reinigung der Probenbehälter mit phosphatfreien Reinigungsmitteln und destilliertem Wasser?
    2. Verwendung von Spritzenvorsatzfilter zur Entfernung von Schwebstoffen; welche Porengröße ist ausreichend. (0,2 µm oder kleiner?)? Welche Filtermembranen sollten verwendet werden: Polyethersulfon (PES), Zelluloseacetat (CA) oder regenerierte Zellulose (RC)?
    3. Ansäuern der Probe (Ansäuern mit HNO3 auf pH < 2 mit 1 ml HNO3 (10 mol/l) auf 100 ml?) um die Stabilität der Probe zu verbessern?

    Hi Georg, bei erhöhten Temperaturen ist der Stoffwechsel und deswegen die Nährstoffaufnahme der Koralle auch um einiges höher. Gibts Du irgendwelche (-NH2) Aminoquellen dazu?. Bspw durch Aminosäuren, welche eine wichtige regulatorische Funktion in der Kontrolle der Zooxanthellen haben.

    Wie hoch ist denn dein Phosphat und Nitratgehalt?

    Hallo Uwe,

    ich verwende den Iod Test von Red Sea. Dieser kolorimetrische Test misst in einem Bereich von 0 bis 0.09 mg/l. Das Optimum, welches man im Aquarium haben sollte, liegt bei 0.06 mg/l.

    Der Test zeigt dir nur an, ob der Iod Gehalt optimal oder zu gering bzw zu hoch ist. Das reicht mir schon aus um zu entscheiden, ob die Iod Dosierung angepasst werden muss.

    Erläuterung zu dem Bild:
    Das rechte Glasfläschchen dient als Wartezeit-Indikator für die Reaktion. Man muss die Farbe seines Inhalts überprüfen, indem man von oben beobachtet, wann die Farbe in dem rechten Glasfläschchen der Farbe von 0.06 mg/l auf der Farbskala entspricht. Dies ist der Endpunkt der Testreaktion, der bei einem Aquarium mit 25°C etwa nach 5-15 Minuten erreicht ist. Je wärmer das Wasser ist, desto schneller verläuft die Reaktion.
    Wenn der Endpunkt der Testreaktion erreicht ist, schaut man von oben in das linke Glasfläschchen mit der Wasserprobe und vergleicht die Farbe seines Inhalts mit den Farben auf der Farbskala. Laut Red Sea bleibt die Farbe in dem Glasfläschchen mit der Probe 5 Minuten lang stabil.

    In meinem Fall war der Iod Gehalt zu hoch. Diesen Test hatte ich durchgeführt, bevor ich kurz danach eine ICP Wasseranalyse habe machen lassen. Dort wurde mir ein zu hoher Iod Gehalt ausgewiesen. Er lag bei 0,11mg/l.

    Hallo Torsten, welche Erfahrungen hast Du mit der neuen Red Sea REEF-SPEEC Carbon Aktivkohle gemacht? Der Hersteller wirbt ja u.a. mit hoher Jod- und Methylenblauzahl, mit sehr niedriger Phosphatabgabe. Zusätzlich zu diesen wichtigen Indikatoren wird der Gesamtwirkungsgrad der Aktivkohle durch physikalische Parameter beeinflusst, wie beispielsweise Produktdichte, TSA, das Porenvolumen und die Maschenweite. Die Gesamtbewertung aufgrund dieser Parameter sollen laut RedSea im Vergleich zu anderen Herstellern recht gut sein.

    Hier die Eigenschaften die RedSea für diese Aktivkohle angibt:

    Granulatgröße: 0.6 – 2.3 mm flakes
    Dichte: 0.48 g/ml
    Porengröße (PV) : 1.04 ml/g
    Gesamtoberfläche (TSA): 1000 m2/g
    TSA/PV: 990 m2/ml
    Adsorption kleiner organischer Moleküle: 1000 mg/g
    Adsorption großer organischer Moleküle: 280 mg/g
    pH destilliertem Wasser: >8
    Phosphatabgabe : 0.000001 g/ml

    TSA (total surface area)=Anzahl der Porenoberfläche für die Adsorption für eine bestimmte Masse an Kohle, gemessen mit Techniken wie BET-Stickstoff-Adsorption; in Einheiten von m² / g angegeben. Empfohlene Werte liegen über 800 m² / g

    Hallo Jörg, irgendwie will keiner anfangen die Messwerte zu kommentieren. Ist dies Deine Intention mit der Veröffentlichung des Prüfberichtes?

    Fährst Du mit Absicht die niedirge Salinität von 32 psu ?

    Hallo,

    ist eine kontinuierliche (bspw. wöchtliche) Zugabe eines Zeolith/Bentonit-Pulvers ratsam. Es werden immer nur Vorteile genannt, wie Schadstoffbindung, Biofilmentwicklung, usw

    Welche Nachteile haben aber solche Zugaben?

    >> Belastung der Becken mit Aluminium
    >> Veränderung Kaliumgehalt
    >> Sedimentierung der Partikel im Aquarium; nicht alle Partikel werden durch Filtration wieder entfernt.

    Welche Erfahrungen und Ratschläge gibt es hier.

    Hallo Claude,

    das stimmt so ganz nicht. Unterhalte Dich mal mit der Fa. Merk. Gerade die EMSURE Reihe von Merk verweist auf Arzneibücher und Normen. Die Qualität der EMSURE Produkte übertrifft die Forderungen internationaler Standards. Sie zeichnen sich mit sehr hoher chemischen Reinheit, guten Chargenkonstanz und extrem niedrigen Grenzwerten aus, so daß sie für zuverlässige qualitative und quantitative Analysen herangezogen werden koennen.

    Als Calciumchlorid-Dihydrat verwende ich dies:

    http://www.merckmillipore.com/DE/de/product/…2382#anchor_COA

    Folgendes Bild (copyright Merk) soll dies veranschaulichen (Natriumchlorid zur Analyse EMSURE®, ACS, ISO, Reag. Ph Eu)

    Hi Peter, ich habe andere Stammlösungen. Ist aber irrelevant. Du kannst die Rezeptur, wie von aquafair beschrieben, verwenden.

    Dosiert wird immer nach Verbrauch !!!; besorge Dir am besten den AquaCalculator von M. Kuhn. Der ist top.

    Was meinst Du mit "Das Meersalz für die Wasseraufbereitung"?

    Hallo Hans-Werner,

    wenn ihr bei TropicMarin wisst, was in euren Meersalzen drin ist :smiling_face: , dann kannst Du es uns ja vielleicht mitteilen. Oder fällt das unter Betriebsgeheimnis?

    Für mich wären vorderrangig von Interessse die sog. Hauptelemente, wie Calcium, Magnesium, Strontium, Kalium, Brom, Bor, Sulfate -Anteile in mg/L.

    Auf der TropicMarin Internetseite kann ich hierzu auch nichts finden:

    http://www.tropic-marin.com/produkte/meerwasser/

    Ich würde es ja nur rauskriegen, indem ich eine Wasseranalyse durchführen würde. Ich habe jetzt schon öfters in anderen Foren gelesen, dass der Brom Anteil bei TropicMarin Meersalzen weit unter 68mg/L bei 35psu liegen würde. z.B. siehe Bild

    Es wäre für mich ein Grund auf ein anderes Salz zu wechseln.

    Gruss Dieter

    Hi Claude,

    mich hat eher der Sachverhalt interessiert, das ein Adsorber auf Eisenbasis Barium abgeben kann. Wird das Barium bei der Herstellung des Adsorbers mit eingebunden?

    Wegen meinen 31,81 μg/l mache ich mir keine Sorgen; ich dosiere es ja sogar aktiv dazu mittels Strontium-Barium Lösung in meinem Ca Kanister.

    Die Löslichkeit von Barium in Meerwasser (im Gleichgewicht mit Bariumsulfat, welches kaum löslich ist) liegt im Bereich von 37 bis 52 μg/l (Chow and Goldberg, 1960, Church, 1970).

    Hallo zusammen,

    im Triton Support Forum habe ich gelesen, dass Adsorber auf Eisenbasis Barium abgeben können. Die Empfehlung dort war entweder den Triton Adsorber AL99 oder den Rowaphos zu verwenden, da diese kein Barium abgeben sollen.

    Als Phosphatadsorber (DIAKAT B) verwende ich den von reefanalytics, aber nicht im Dauereinsatz. Ich habe einen leicht erhöhten Bariumwert (31.81 μg/l). Optimal wären 13,7 μg/l nach millero.

    Gibt es hier Erfahrungen?

    Hallo Hans-Werner,

    gibt es bei TropicMarin von deren Meersalzmischungen genauere Gehaltsangaben. Im Zeitalter der ICP Analysen müsste das doch kein Problem sein. Wenigstens die Angabe der Hauptelemente wäre sehr interessant. Also wiewiel Strontium, Kalium, Brom, Bor, Sulfat, usw.

    Ich habe in einem amerkanischen Formum mal ein solche Übersicht gefunden; ist schon länger her. Da gibt es doch bestimmt etwas aktuelleres?

    Hallo Bernhard, aus zwei gründen möchte ich dies machen:

    1. Die Ergiebigkeit erhöht sich. Das Natriumcarbonat ist in Wasser gut löslich (217 g/l bei 20 °C). Damit reicht mir der KH Kaniter wesentlich länger.
    2. Da ich vorallem in der Nacht die Carbonatlösung dazu gebe, stabilisiere ich den pH-Wert. Wobei ich aber sagen muss, das ich keine starke Schwankungen zwischen Nacht und Tag habe.

    Für mich ist eher der erste Punkt ausschlaggebend.

    Hallo Thomas, warum beschränkst Du dich auf die beiden genannten Lampen. Top sind auch die Lampen von Kessil. Die bringen gerade eine neue raus. Kessil AP700. Genau das richtige für dein Becken.

    https://www.youtube.com/watch?v=Lziyj0zPpZ0

    Frage mal bei extremecorals nach. Claude müßte die auch bekommen.

    Der große Vorteil bei den Kessil Lampen ist die Anordnung der LED in einer Matrix. siehe Bild (Copyright Kessil)

    unzerstörbares Phytoplankton

    Hallo Hans-Werner, ich züchte schon seit langer Zeit die Synechococcus sp. Die ist auch so gut wie unzerstörbar und das Konatminationsrisiko ist sehr gering. Sie soll einen hohen Omega3-Fettsäurengehalt besitzen. Synechococcus ist eine Gattung der Blaualgen (Cyanobakterien).

    Hallo, hier ein videozu dieser Lampe auf youtube. Hersteller gibt folgende Angaben:


    Tauchleuchte für Süss- und Meerwasser
    bringt ca.40% mehr Licht, da die Oberfächen-Reflektion entfällt - d.h. eine 100Watt LED könnte als Tauchversion mit gleicher Lichtleistung auf 60Watt laufen !
    mit weiterem Spareffekt, da die Wärmeleistung voll an das Wasser abgegeben wird und Heizleistung eingespart wird
    die Standzeit der LED's wird durch die niedrige Betriebstemperatur wesentlich erhöht, der Verschleiß opimal verzögert
    Kühlkörper besteht aus einer meerwasserfesten Aluminiumlegierung die auch im maritimen Bootsbau eingesetzt wird
    der Schwimmkörper besteht aus Kunststoff, alle Schraubverbindungen aus Edelstahl
    der LED-Treiber befindet sich extern
    elektrische Sicherheit: ein Spezialkabel leitet etwa nur 30Volt Gleichspannung an die LED's
    Qualität made in GERMANY
    Produkt-Entwicklung durch Aqua Light in Zusammenarbeit der UNI Ulm / Institut für Lasertechnologie gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

    Hallo zusammen, ich wollte kurz über den Farbverlust meiner Pseudanthias berichten. Ich habe seit dem letzten Mal vornehmlich das Söll Organix Super Colour Pellets mit einem hohen Astaxanthin-Anteil und unterschiedlichste Frostfuttersorten (Artemia, Mysis, Grill, ..) verfuttert. Dies hat leider zu keiner Farbintensivierung geführt. Vornehmlich meine Pseudanthias bartlettorum waren mehr grau-weiss.

    Seit ca drei Wochen verfüttere ich gefrorenes Rotes Plantkon von petman. Und siehe da, die Farbe kommt tatsächlich wieder. Man kann bei jedem Fahnenbarsch täglich eine Intensivierung feststellen. Ich bin total begeistert.

    Sorry über die Qualität mit dem Fischbild. Aber zu dem ersten Bild im Thread sieht mal deutlich den Farbunterschied. Juhu.

    Hi Ewald, die Frage ist nun, ob bei der Wasserprobenentnahme (wie Gilbers es vorschlägt) andere Messwerte bei Triton rauskommen, als wenn ich nur dreimal kurz ausspüle. Ich habe die Anleitung zur Probenentnahme von Gilbers durchgelesen. Gilbers ist da schon wesentlich akribischer.

    Zitat Anleitung Probeentnahme von Gilbers: "
    Das Probengefäß mindestens 1 Tag mit dem zu untersuchenden Wasser im z.B. Technikbecken liegen lassen und zusätzlich 2-3 x ausspülen!
    Anschließend bitte das Probenbehältnis noch 4-5-mal mit ca. 100 ml des zu untersuchenden Wasser kräftig ausspülen.
    Endgültige Probenahme:
    Die ausgespülte Flasche wird mit der Öffnung ca. 20 cm senkrecht eingetaucht, unter Wasser
    Gedreht, randlos und luftblasenfrei gefüllt und auch unter Wasser fest verschraubt.
    Anschließend das Probenbehältnis mit Probenahmedatum/Uhrzeit und Namen leserlich beschriften."

    Aus welchem Material sind denn die Probebehälter von Triton. Aus PET? Wäre Glas nicht besser?