Beiträge von Steffen Schwarz

    das sehe ich etwas anders,
    sobald die ersten Nitrit-, Nitrat- und Phosphatpeaks nach dem Einsetzen der lebenden Steine vorüber sind kann und sollte man aus meiner Sicht die ersten Tiere einsetzen. Ich habe nach wenigen Tagen 3 geschenkte Keniabäumchen eingebracht und nach 2 wochen Schnecken und Einsiedler eingesetzt.
    Die Tiere haben alle überlebt und ich konnte den Besatz nach und nach steigern. Was soll sich denn in einem leeren Becken ohne Nährstoffeintrag entwickeln?

    müsste man mal so manchem Fisch in einer Riffzone Bescheid sagen dass er bloss nicht so schnell vom Innenriff ins Aussenriff schwimmen soll und erst recht darf er dort nicht ein paar Meter tauchen sonst müsste er nach dieser Theorie schweren Schaden nehmen :grinning_squinting_face:

    Spass beiseite ich sehe es als unkritisch an wenn die Temperatur im Aquarium im Tagesverlauf um ca. 2-3 °C schwankt. Bei mir ist das zB so die Regel im Becken - Morgens 24-25° Abends 27 - im Sommer auch mal bis 28.

    ich hab kürzlich mal meine Tupperdose mit dem Frostfutter über Nacht draussen stehen lassen - war natürlich alles für die Tonne. :angry_face:

    Dachte eigentlich ich hätte meine Lektion gelernt aber kaum ne Woche später hab ich wieder das Teil ne Stunde in der Küche stehen lassen.
    Da es nur angetaut war verwende ich es weiter aber wenn das Zeug mal ne Weile bei Zimmertemperatur gestanden hat würde ich es wegwerfen.

    Im Kühlschrank sollte es aber eigentlich nich verdorben sein, ist sicher nicht ideal aber ich würde es auch nicht wegwerfen - es sei denn es wäre nur noch ein kleiner Rest.

    tröste dich - du bist nicht der Einzige der es geschafft hat sein Becken aussen zu verkratzen. Ich hab das mit dem Magnetreiniger hinbekommen - ist mir heute noch schleierhaft wie da aussen etwas scharfkantiges reinkommen konnte aber die 2-3 Kratzer sind definitiv aussen.

    Ich ignoriere sie einfach und werde sie zu gegebener Zeit als zusätzlichen Grund anführen warum ein neues Becken her muss :grinning_squinting_face:

    bei mir sieht es übrigens inzwischen wieder ganz gut aus,
    der Rest der Koralle steht gut da und ist voll geöffnet.
    Wenns dabei bleibt ging das nochmal glimpflich ab.

    nochmal meine Massnahmen:

    - befallene Koralle rausnehmen
    - gut im Eimer abspülen
    - kurzes Iodbad
    - weisse Äste bzw. abgestorbene Hälfte der Koralle mit Dremel abgesägt.
    - gesunden Rest auf neuen Ablegerstein geklebt und zurück ins Becken gestellt
    - Stömung in richtung Koralle erhöht.

    -> bislang Erfolgreich :smiling_face:

    eigentlich sieht die Koralle jetzt sogar fast schöner aus als vorher, nur eben kleiner :winking_face:

    meine Krabbe ist wieder aufgetaucht - und ist natürlich wieder eine Nummer grösser geworden :winking_face_with_tongue: die breite des Körpers würde ich jetzt schon mit ca. 3cm angeben, dann recht und links noch ne Schere dran und fertig ist der Brummer.

    Jetzt baut sie scheinbar erstmal um und wusste auch gleich nichts besseres als meinen kleinen kümmernden Caulastrea-Ableger in ihre Höhle zu zerren :angry_face:

    trotzdem darf sie natürlich bleiben solange sie keine Fische frisst.

    also ich glaube es wird nicht auf eine definierte Ursache festzunageln sein,
    in meinem Fall war es entweder der auf ca. 1mg/L gefallene Nitratwert, oder der komische Schwamm, oder zu wenig Stömung oder wahrscheinlich einfach eine Mischung dieser verschiedenen Faktoren.

    Ich habe den Montiableger weggeworfen,
    davon habe ich noch einige mehr und ich glaube da war nichts zu retten.

    Die Stylophora oder Poccilopora (ich weiss es nicht mehr genau) habe ich halbiert. Der Stock hatte zwei Stämme und nur der auf dem Bild rechte Teil war bislang befallen. Den linken Stamm habe ich auch vom Stein abgesägt und nach kräftigen Spülen auf einem frischen Ablegerstein festgeklebt.

    Die Koralle ist jetzt nicht mal mehr halb so gross aber das wäre nicht weiter schlimm so lange sie jetzt in dem Zustand überlebt.

    Was mir jetzt erst so richtig aufgefallen ist ist dass die Koralle von unten heftig von einem weissen Schwamm o.Ä. überwachsen wurde.
    Der gesamte Stein auf dem die Koralle sass war rundrum von schleimigem weissem Gewebe umgeben. Das Zeug wuchs auch teilweise schon zwischen den Ästen hoch.

    Werde nochmal alle Wasserwerte messen, einen kleinen Wasserwechsel musste ich nach der Entnahme der Koralle in einem Eimer Beckenwasser eh machen.

    Hoffentlich stecken sich keine weiteren Korallen an - war grade auch zu schön um wahr zu sein. :frowning_face:

    Ergänzung:

    Der Montiableger stand direkt neben der anderen Koralle und hatte hin und wieder auch Kontakt wenn wieder ein Einsiedler durchkam.

    Ich dachte erst meine Quadricolor hat sich da ausgetobt aber der Verfall scheint von innen nach aussen zu gehen und am Ableger geht es auch jetzt noch weiter nachdem ich ihn weit weg versetzt habe.

    Hallo Leute,

    ich war von Sonntag bis Dienstag nicht zuhause und als ich zurückkam habe ich meine grösste Koralle in diesem Zustand vorgefunden.
    Direkt daneben stand ein kleiner Montipora digitata ableger - bei dem auch 2 von 3 Ästen komplett weiss waren, der dritte ist jetzt auch schon am Auflösen (siehe Bild)

    Ist das Brown Jelly? Was soll ich tun?
    Den Ableger schmeiss ich weg - klarer Fall - aber die grosse Stylophora würde ich gerne zumindest teilweise retten. Soll ich den Befallenen Teil abbrechen und rauswerfen ?

    WW hab ich noch nicht alle gemessen aber ich glaube nicht so recht dass sich da etwas so schnell so dramatisch verändert hat, ausserdem stehen die anderen Korallen ganz gut.

    Nur Nitrat ist ziemlich gesunken, evtl. auch weil mein scheiss Futterautomat nicht funktioniert hat :angry_face:

    Ich hab das Teil inzwischen auch schon einmal in Aktion bei einem Händler gesehen und finde es wirklich klasse, der Preis der dafür verlangt wird ist allerdings alles andere als Klasse. :frowning_face:
    Da kommt es preislich fast aufs gleiche raus ob man ne Stream oder eine Marea dranhängt.

    wenn man wasser in konzentrierte Säuren giesst kommt es zu einer sehr heftigen Reaktion, die Lösung wird sehr schnell sehr heiss und man hat gute Chancen dass einem die brühe ins Gesicht spritzt.

    Deshalb muss man beim verdünnen von Säuren immer die Säure ins Wasser geben und nicht andersrum.

    Merkspruch: "Erst das Wasser dann die Säure sonst geschieht das ungeheure"!

    Für mich stellt sich da die Frage ob die Hefe im Aquarienwasser überhaupt etwas zum verstoffwechseln findet. OK sie überlebt die Salzkonzentration aber das Aquarienwasser bietet ja eher wenig Nahrung und somit sollte auch der Sauerstoffbedarf recht gering sein. Oder täusche ich mich da?

    ich hab auch einen Archaster und ich finde diese Tiere sehr nützlich,
    tagsüber meist vergraben aber gegen Abend dann aktiver.
    Dazu habe ich noch eine kleine schwarze Seegurke die schon kräftig gewachsen ist. Der Boden ist dadurch auch ohne Grundeln recht sauber.

    ich versteh nicht ganz wo euer Problem mit Xenien liegt, sie nesseln nicht, sehen hübsch aus und lassen sich leicht entfernen - zumindest meine :]

    Natürlich muss ich immer wieder mal eingreifen da sie sonst alle überwachsen was nicht fies nesselt. Keniabäumchen behaupten sich dagegen übrigens überraschend gut. Aber montipora digitata und stylophora werden einfach überwachsen wenn man nichts tut.

    Glasrosen hab ich auch ein paar aber nur ganz winzige Kümmerlinge, die werden bei mir nicht grösser oder mehr. Manjanos hab ich nur noch eine und die ist unter strenger Beobachtung.

    ja sie hat sich ziemlich sicher eingebaut, ich konnte einige Tage beobachten wie sie alles an Schneckenhäusern und Steinchen herangeschleift hat um sich eine "Burg" zu bauen. Könnte auch sein dass der Eingang zu diese Höhle so liegt dass ich sie nicht mehr sehen kann aber normalerweise war sie jeden Abend im sichtbaren Bereich unterwegs, sicher auch weil sie da oft was zu Fressen bekam. Ist nicht das erste Mal dass sie sich länger versteckt, beim letzten Mal hatte ich sie schon abgeschrieben, dann war sie plötzlich wieder da und grösser den je. :face_with_rolling_eyes:

    von Anemonen war ja auch nie die Rede :winking_face:

    Eine desensibilisierung gegen Korallen etc. wird es wohl nicht geben - dazu ist die Zielgruppe wohl etwas zu klein und die potentiellen Allergene sind zu zahlreich. Ist wirklich ne üble sache - wie pflegst du jetzt dein Becken?
    Kannst du dir nicht evtl. lange Handschuhe besorgen die bis über den Ellenbogen gehen oder sowas in der Art ?

    Zum Thema Genauigkeit:
    Ich bin der Meinung dass eigentlich jedem vernünftigen Test eine Kalibrierlösung beiliegen müsste mit der man den Test überprüfen kann.
    Ein kleines Fläschen Meerwasser mit einem definierten Nitratgehalt und eine ergänzung der Anleitung was man damit machen kann.
    Dafür könnten sie den Test dann von mir aus auch ein paar € teurer machen.

    Da ich hier im Labor arbeite ist es für mich ein leichtes so einen Standard selber herzustellen aber das ist wohl eher die Ausnahme.
    Es werden zwar auch Standardlösungen im Handel angeboten aber ich glaube viele kaufen sowas nicht weil sie auch garnicht so recht wissen wozu und was sie damit machen könnten.

    Silikat messe ich nicht, ich hab einen Test mit dem ich unser Leitungswasser gemessen habe und vielleicht 2-3 mal im Becken.
    Gibt keinen Grund das zu messen, es sei denn man hat Probleme mit Kieselalgen etc.

    Ich habe den PO4 Test vom Salifert aber ich kann da nur raten.
    Zum Glück ist PO4 bei mir so niedrig dass der Test kaum farbig wird, ich schau also nur darauf ob ich überhaupt was sehen kann, meistens ist es eben nur ganz zart blau und damit bin ich dann zufrieden - hauptsache grösser null und unter 0,1 mg/L.

    Mike: Mit HPLC und GC kommt man bei den Analyten und der Matrix Meerwasser auch nicht sehr weit. Eine konzentrierte Salzlösung ist einfach für fast jedes apparative Messverfahren eher ungünstig.