Beiträge von Mladen

    Ich weiss nicht mehr wo ich es gelesen habe, aber bei angeschlagenen Tridacnas helfen Honigbäder. Ich glaube, ca. einen Teelöfel auf den Liter Beckenwasser und dann die Muschel darin baden lassen. Also, nicht Becken, sondern Schüssel etc. Googel mal danach.

    Füttere doch mal eine Zeit lang nur Pellets, Flocken und z. B. Futtertabletten die Du an die Scheibe drückst oder an einer Schnurr reinhängst. Mein Ramosus ist genauso. Am Anfang hat er nur auf den Steinen und an den Scheiben Aggen abgeschabt bis er dann gemerkt hat, das schwebende Zeug im Wasser schmeckt auch gut. Fressen tut er alles was er bekommen kann, nur füttere ich sehr selten Frostfutter. Seit ein paar Monaten hat er gemerkt, dass es auch Futter auf dem Boden geben kann. Ich denke auf Grund seines Mauls wird er nicht den Kies auslutschen können wie manche andere Fische und verschluckt laufend Steinchen. Naja, die k.... er auch wieder aus. Ich denke nicht, dass dem Fisch tierische Nahrung schadet. Im Becken und in der Natur werden die auch ihre Portion Krebschen etc. aus den Algen aufnehmen und verdauen. Ich glaube eher, dass es die Menge an Chitin aus dem Panzer der gefrorenen Futtertiere ist. Nur meine Vermuting.
    Meiner hat auf jeden Fall ne Menge Spaß mit einer Futtertablette im Becken und bisher hat er weder einen Blähbauch, noch kotzt er oder sonst was. Aber wie gesagt, ich füttere sehr selten Frostfutter. Wenner Hunger bekommt und sieht wie die anderen Fische die Pellets etc. fressen, wird er das auch wieder fressen.

    Ich weiss ja nicht welche Schlangensterne Du meinst, aber wenn es diese kleinen schwarz-weiss gestreiften sind, die können Korallen schon stressen. Gerade Gorgonien und ähnliches. Meist siehst Du nur 2-3 Arme aus der Korallen heraus wie sie nach Schwebstoffen filtern.
    Ich hatte mal eine schöne Zoanthus-Kolonie voll mit den kleinen Rackern und man konnte deutlich sehen, dass sich die Zoanthus nicht mehr voll geöffnet haben. Fast jeder Polyp war von einem der Schlangensterne in 'Besitz' genommen worden. Nachdem mein 6 Streifenlippfisch sich der Sache angenommen hatte war das Theme 'gegessen'. Entweder hat er die Arme abgezupft oder den ganzen Stern so lange gegen einen Stein gespuckt bis er anscheinend weich genug gekloppt war und schwupps! weg war er.

    Jetzt muss ich mal die Profis hier fragen.
    Vor ca. 2 Monaten habe ich an einigen Stellen Cyanos bekommen. Interessanterweise nur unter den Stellen wo ich weisse LED's habe. Ich glaube, dass kann ich mir selber erklären :winking_face: aber denoch so einen Wuchs und Dichte, dass es fast die Korallen darunter erstickt hat, aber lokal begrenzt und nicht über das gesamte Becken.
    Zur selben Zeit ist wohl der Silicatwert in unserem Wasser gestiegen. Ich bekenne, bis dato habe ich Leitungswasser benutzt wegen der guten Werte.
    Naja, Kieselalgen fanden es ganz toll und immer einen leichten Belag gehabt. Nicht wild, aber vorhanden und im selben Maaße wuchsen die Cyanos. So ein lecker dunkles rot. Nitrat und Phosphat waren/sind gegen Null und nach wie vor werden Spurenelemente etc. täglich dosiert.
    Nachdem ich dann wieder auf Osmose-Wasser gewechselt habe, ca. seit 4 Wochen, sind die Kieselalgen weg und die Cyanos auch. Spurenelemente und Aminos wurden nicht reduziert.
    Ich erinnere mich auf einer einglischen Webseite gelesen zu haben, dass es wahrscheinlich einen Zusammenhang zwischen Kieselalgen, deren Sttoffwechselprodukten und Cyanos bei niedrigen Nitrat-/Phosphatwerten gibt.
    Alles Suchen im Internetz hat leider keinen Erfolg gebracht und daher meine Frage ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

    Da bin ich wirklich versucht meinem Ramosus ein Weibchen zu besorgen. Bin mir sehr sicher, dass es ein Männchen ist bei der langen ausgezogen Afterflosse, mal abgesehen von seinem Macho Gehabe wenn ich was im Becken mal machen muss.
    Da werde ich von ihm gebissen ohne Ende, aber mir das Futter aus der Hand fressen. Oder er beisst mich, weil ich dann nix zum fressen habe :winking_face:
    Keine Ahnung, aber der ist schon 'ne Marke für sich. Ein sehr friedlicher Fisch, aber wehe irgend etwas wagt es sich auf seinen Lieblingsplatz zu setzen. Dann wird gebissen, geschubst und gedroht ohne Ende, aber nur dort.

    Du kannst die Korallen vor dem Umsetzen mal in Ultra Pest von Fauna Marin baden. Manche Korallen vertragen auch mal einen kurzen Tauchgang in Süßwasser. Ich hab es mich nie getraut und bin da sehr skeptisch obwohl ich es schon oft gelesen habe.
    Ich hatte wohl Glück mit meinem Sechstreifen-Lippfisch. Der frißt alles im Becken was er findet. Auch die Mini-Schlangenseesterne. Die spukt er immer an einen Stein. Anscheinend um sie weich zu klopfen und schwupps! Gefressen. Ich muss dazu sagen, dass ich meine Viecher recht kurz halte mit dem Futter. Trotzdem haben fast alle einen Kugelbauch und wachsen. Wenn ich mal einen neuen Ableger ins Becken packe wird dieser vom Lippfisch genaustens untersucht und er pickt da bestimmt fast den ganzen Tag dran rum.

    Wie gesagt, Filter nicht abstellen. Das kann echt ne Zeitbombe dann werden. Wenn man etwas Aufwand betreiben möchte, kann man z. B. Deltec FR 509 nehmen und ihn so verrohren, dass man das Ablaufwasser vor den Abschäumer und z. B. vor einer Rücklaufpumpe hin und herschalten/leiten kann. Ich mache das einfach mit dem Rücklaufschlauch von Zeit zur Zeit und spüle damit den Bakterienfilm von den Pellets ins Becken. Ist ein super Futter für Korallen.

    Wenn die Pellets nicht ständig durchströmt werden können sie anfangen zu faulen, wegen des Bakterienbelags auf ihnen. Dann mach den mal wieder an! Das wird nicht lustig. Es braucht ein bischen Geduld um die richtige Menge Pellets zu finden. Hängt nicht nur vom Wasservolumen ab, sonder auch vom Besatz mit Tieren, Menge Futter etc. pp. Ich würde immer mit etwas weniger der empfohlenen Menge starten und dann Schritt für Schritt ein bischen erhöhen. Hat man einmal die für sich optimale Menge erreicht, läuft der Filter fast von alleine.
    Zur Aussage, dass man gute Werte in ca. 4 Wochen erreichen kann, kann ich von meiner Erfahrung mit den Pellets bestätigen. Ich halte die Menge konstant und habe jetzt seit Monaten (ausser dem Maleur mit dem Abschäumer) konstant Nitrat 1 - 0,75 und Phosphat 0,01.

    Bei mir war es eine graue Euphylia mit gelben Spitzen die komplett weiss wurde aber trotzdem die Polypen voll ausgefahren hatte. Ich habe dann auch etwas die Spurenelemente erhöht und sie bekam langsam wieder das grau-blaue. Nachdem Malheur mit dem wechseln des Abschäumers sind die Wasserwerte wieder wie vorher seit Wochen bei Nitrat 1,0-0,75 und Phosphat bei 0.01-0,02 ohne das ich da groß was mache. Den Pellets seis gedankt. Auf ca. 150 Liter habe ich 200 ml Pellets.
    Für das 2. Becken, 60x60x60, also 212 Liter. Sagen wir mal, mit Filterbecken minus Stein/Keramik etc. pp. 235 Liter, werde ich dann 300 ml Pellets von Anfang an einsetzen. Ich glaube, das wird interessant während der Einfahrphase eines Beckens die Pellets laufen zu lassen.

    Hallo Stefan,

    das könnte daran liegen, dass z. B. bei großen mehrpolypigen Korallen wie bei manchen Euphyllias nicht alle gleich viel Licht abgekommen und so die Bohralgen bei schlechten Wasserwerten nicht gleich schnell wachsen können. Ist jetzt nur eine Vermutung meinerseits. Aber ich habe dein Problem bei mir auch mal beobachten können. Ich hatte eine wunderschöne richtig giftgrüne Euphyllia paraglabrescens mit drei großen Polypen. Sie hat sich auch wunderbar ca. 8 Monate gehalten und wuchs. Vielleicht hast Du ja gelesen, dass ich über Bio-Peletts filtere und ich den Abschäumer gewechselt habe. Danach gingen die Wasserwerte hoch, auch Phosphat. Zwei der Polypen fingen an sich zu lösen, ähnlich wie bei Dir, der dritte, war mehr im Schatten, hat es noch was länger ausgehalten. Leider habe ich das nicht sofort bemerkt, dass die Wasserwerte am Ar**** waren. Wenn man monatelang Nitrat und Phosphat fast Null hat ;-). Ich glaube auch, dass gerade Euphyllia sehr empfindlich auf Bohralgen reagieren. Meine Blasenkoralle z. B. hat das überhaupt nicht interessiert. Ich hab mir mal dann das Skelett unter der Lupe angeschaut, man ist ja neugierig, und da hab ich dann die ganzen feinen kleinen Löcher gesehen von den Bohralgen. Das Kalkskelett direkt unter dem Polypen war auch richtig grünlich.
    Du kannst da nicht viel mehr machen als die Wasserwerte optimal zu halten. In meinem ersten Becken halte ich nur 'einfache' Viecher, also LPS, Zoas, meine Muscheln, Scheiben. Trotzdem versuche ich immer einen Nitratwert um die 1 und dann entsprechend den Phosphatwert auch so gering wie möglich zu halten. Auch wenn man sagt, dass LPS etwas mehr Nitrat brauchen, ich halte diesen Wert und füttere sie lieber einmal die Woche. Funktioniert bis jetzt, bis auf die Aktion mit dem Abschäumer :frowning_face:
    Was immer hilft, möglichst viel Konkurrenz zu den niedrigen Algen zu haben, sei es durch Besatz mit Korallen, entsprechend Filtern oder höhere Algen im Filterbecken oder eine Kombination. Aber denk immer daran, jedes Becken 'tickt' anders. Was ich jetzt hier geschrieben habe oder andere, muss nicht zwangsläufig auf dein Becken zu treffen. Ich denke, dass ist die Kunst bei unserem Hobby, zu verstehen wie unser(e) Becken 'tickt(en)'.

    P.S.

    Zitat

    hi,
    das hat mit bohralgen in diesem fall nix zu tun....


    Sondern mit? Musst schon dann sagen, was es sein könnte. Einfach eine Aussage in den Raum werfen bringt niemanden was :winking_face:

    Hallo Hauke,

    sie sind harmlos aber dennoch können ihre Schleimnetze Korallen schon unter Umständen so weit belästigen, dass sie nicht mehr aufgehen. Ich habe eine unter meiner Blasenkoralle und werde sie wohl morgen leider beseitigen müssen.
    Musst halt mal schauen, wie sie sich neben deiner Koralle macht und sie darauf reagiert wenn die Schnecke ihr Netz ausfährt. Sind nicht uninteressante Tiere an sich, darum tut es mir schon ein bischen Leid, aber an manchen Tagen geht dann die Blasenkoralle nicht auf und ist in einem Schleimnetz fast schon gefangen, obwohl ich schon gesehen habe, dass die Koralle das Netz frisst.

    Hallo Stefan,

    Bohralgen nicht Bohrwürmer. Und ich denke, die hat jeder latent im Becken. Korrigiert mich, wenn ich was falsches sage. Bohralgen sind immer im Skelett der LPS vorhanden und stellen normalerweise kein Problem da. Kritisch wird es erst wenn die Koralle auf Grund von schlechten Wasserverhältnissen im Wachstum stagniert. Das heißt sie sollte durch geringes PO4 ausreichend Ca und KH und Licht in der Lage sein schneller zu wachsen als die Bohralgen, denn wenn sie den Polypen erreichen wird dieser abgeworfen und die Koralle geht ein. Durch die Polypendichte wird ausserdem verhindert das das Licht das Algenwachstum begünstigt.

    Ich tippe mal eher auf Bohralgen bei Dir so wie es sich anhört und aussieht. Auf Grund dessen wird sich der Polyp vom Skelett lösen bzw. versuchen 'auszuwandern' was natürlich mit seinem Tod endet. So wie Du es beschreibst kommt es wohl hin. Wenn es der Fall ist, wirst Du Euphilia wahrscheinlich nicht retten können. Ursache, so weit ich es weiss, sind erhöhte Phosphat-Werte, die das Wachsen von Bohralgen begünstigen. Hat der Prozess des Ablösens vom Skelett einmal begonnen, wird der Polyp sich nicht wieder festmachen, auch wenn die Wasserwerte wieder stimmen.

    Hallo Corinna,

    ich hoffe, Du hast den Link/die Anzeige bei Ebay denen dann auch gemeldet. Solche Links hier zu posten und sich dann aufregen bringt rein gar nichts, ausser Du hast die Anzeige bei Ebay gemeldet. So was kann man posten zu dem Zweck, dass dann noch mehr Leute solche Anzeigen melden und die dann hoffentlich von Ebay etc. wegen Verstoß der AGB's offline genommen werden. Je mehr Beschwerden desto besser.
    Geh doch mal zu einer der Fisch- und Reptilbörse in Deinem Umkreis. Ich bin mir sicher, dass da niemand vom Veterinäramt da war und sich mal anonym angeschaut hat, was da so verkauft wird, gerade in Bezug Größe, Giftigkeit und Haltungsbedingungen später.
    Aber weisst Du, wenn man hört, dass ein Veterinär auf der Verpackung bei einem Impoprt 'Starfish' liest und man ihm dann erst erklären muss, dass 'Starfish' kein Fisch ist, na dann!
    Kannst ja mal hier in der Nähe Stuttgart zu einer bekannten Zoohandlung gehen und mal schauen wie da die Viecher gehalten werden. Macht schon Sinn, Algenfresser ohne Algen zu halten, Kupfer sich schon an den Steinen ausfällt oder ausgewachsene Premnas in 10x30 cm hält. Jemand da mal beim zuständigenden Veterinäramt angerufen? Wohl kaum.
    Liegt in eurer Hand, solche Zustände zu melden und zu ändern.
    Und Paulie, glaube kaum, dass das die Muschel aus dem genannten Link ist, allein schon wegen der Beckenhöhe. Nicht, dass da jetzt jemand zu Unrecht angeklagt wird hier.
    Und Holzgerlingen, ich weiss nicht, der hat immer so tolle Tiere da. Und warum ich da fast immer einmal pro Woche hinfahre, keine Ahnung. Muss wohl an dem Kaffee dort liegen :winking_face:

    Harmlos sind sie schon aber wenn die mal so richtig ihr Schleimnetz ausfahren kann das Korallen schon verdammt nerven. Ich hatte eine unter meiner Blasenkoralle und die fand das gar nicht lustig obwohl sie Teile des Schleimnetzes der Schnecke fraß. Musst halt schauen wie deine Korallen darauf reagieren.

    Wie wäre es dann mal mit Sauerstoff für die armen Viecher von wegen geschlossen transportiert?!?! Und Temperatur niedrig halten, so in etwa die Temperatur des Wassers aus dem sie entnommen wurden? Vielleicht auch nicht 20 Krebse in einen 500ml Gefäß transportieren? So weit ich weiss haben die ja einen Stoffwechsel, oder? Und geben einiges ins Wasser ab.
    Nicht, dass ich sowas unterstütze, aber vielleicht überleben so mehr. Ich glaube, Du wirst es so oder so wieder probieren. Wenn von 20 nur 2 überleben, dann ist so was schlicht Tierquälerei, egal ob Schnecke, Fisch oder Krebs!

    Mein Ramosus hat sich die Grundeln sehr interessiert angeschaut nach ihrem Einsetzen. Als er dann merkte, dass diese aus dem Sand Futter holen, fing er auch an wie eine Grundel den Sand durchzukauen. Komisches Kerlchen. Mit der Hand darf ich auch nicht mehr ins Becken langen. Findet er gar nicht lustig und wird nicht müde mich zu beissen. Aber sonsten frisst der alles was er erwischen kann und zwischen den Mahlzeiten knabbert er Algen ab.

    Du weisst ja sicherlich, dass diese 'Plattwürmer' ein Gift in sich haben was recht übel wirken kann. Die Varians nimmt diese Gift beim Fressen der Würmer auf, als Fraßschutz. Stirbt sie, aus welchem Grund auch immer, gibt sie dieses Gift wieder frei.
    Ich glaube, dass ist bei Dir passiert.
    Mir ist das vor ca. etwas mehr als einem Jahr passiert. Ich hatte immer einige von den Plattwürmern sichtbar z. B. auf den Scheibenanemonen. Nicht wirklich viele, aber man konnte welche sehen. Eines Tages komme ich vom Büro nach Hause und sehe wirklich jede Koralle, Zoanthus etc. komplett geschlossen. Aber keinen einzigen Plattwurm mehr. Sofort Kohle rein aber ca. 50% der Korallen sind gestorben. Komischerweise haben die Fische sich normal verhalten, da ich öfters gelesen habe, dass bei einem massensterben der Plattwürmer eigentlich die Fische betroffen sind. Seit diesem Tag habe ich in meinem Becken nicht einen einzigen Plattwurm mehr gesehen. Keine Ahnung was da passiert ist.

    Mal ein kleines Update zwecks den Bio-Pellets. Claude's Filter hat auf jeden Fall einen großen Vorteil. Das Saubermachen. In meinem Deltec Wirbelbettfilter, der ja über Schläuche verbunden ist, setzen sich nach und nach die Schläuche, die Anschlüße bzw. Winkel zu. Naja, verstopfen nicht aber es bilden sich Ablagerungen die man von Zeit zur Zeit natürlich mal sauber machen muss und da muss man dann mit der Bürste ran, Schläuche ab etc. pp. Muss ich jetzt nicht jeden Monat machen, aber so alle 3-4 Monate muss ich das mal ran. Das Problem hat man mit Claude's Filter nicht.

    Ich kann mir den Zeolith Filter in dem Percula irgendwie nicht vorstellen, so wie das Technikabteil da aufgebaut ist. Nicht, dass sich da der ganze Dreck ansammelt und das die Ursache sein könnte. Diese Filterschwämme hast Du ja wohl rausgenommen oder?
    Wie gesagt, Bio-Pellets und Zeolith funktionieren ja auf der Idee in den Filtern Bakterien zu kultivieren die Nitrat etc. in sich binden und dann über den Abschäumer aus dem System zu entfernen. Wenn aber solch ein Filter Bakterien überproduziert und die Biomasse nicht richtig aus dem Becken abgeschäumt wird, kann ein nicht unerheblicher Teil wieder ins Becken gelangen und dort das gebunden Nitrat etc. wieder abgeben. Mir so passiert mit den Bio-Pellets als ich den Abschäumer gewechselt hatte. Daher meine Vermutung, dass u. U. der Zeolith Filter die Ursache sein könnte, da ich mir nicht sicher bin, ob der original Abschäumer das wirklich packen kann.
    Ich würde wie Cemil schon sagte, den Zeolith Filter mal rausnehmen, aber trotzdem in geringer Menge die Bakterien im Becken etwas füttern. So nach 7-10 Tagen sollte man dann einen Unterschied bemerken können. Entweder nach oben oder runter mit dem Nitratwert.

    Claude hatte mir schon letztes Jahr seine Pellets gegeben und ich habe sie ihn einen Deltec FR 509 mit einer Eheim 1000 angeschlossen. Am Anfang waren es ca. 500 ml. Nach ca. 4-5 Wochen hat dann der Effekt eingesetzt und innerhalb wirklich ca. 2 Wochen hatte ich einen Nitrat Wert um die 1 im Becken. Man sollte wirklich mit der halben vorgeschlagenen Menge anfangen, also ca. 50 ml Pellts auf 100 Liter und dann langsam etwas steigern. Nachdem man seinen gewünschten Wert hat einfach darauf achten die Menge an Pellets im Filtern zu halten. Ich habe dazu einfach einen Marker aussen am Filter der mir die Höhe der Pellets bei ausgeschalteter Pumpe zeigt. Die Füllmenge halte ich ein.
    Wichtig ist, dass die Pellets gut durchströmt werden und nicht verklumpen können. Ausserdem sollte/muss der Abschäumer wirklich was können. Der Punkt bei den Pellets ist ja den entstandenen Biofilm von Bakterien (in dem das Nitrat gebunden ist) aus dem Becken zu entfernen. Ein Teil wird immer wieder ins Becken zurückgehen und dient z. B. LPS als gutes Futter und wird wiederum gebunden. Ja nach Filter, Claude's Filter oder z. B. mein Deltec, sollte man immer entweder vor bzw. seinen Ausgang vor dem Abschäumer haben. Ich pumpe mein Wasser aus der Rücklaufkammer über den Filter zurück vor meinen Abschäumer.
    Wie gesagt, der Abschäumer muss was taugen und sollte mindestens eine Hausnummer größer sein für das Becken. Man muss auch dabei beachten, dass der Abschäumer in der Lage ist das Wasser mit genügend Sauerstoff anszureichern beim Einsatz der Pellets. So gesehen ist es für mich wirklich ein Plug'n'Play System was wirklich ohne Wartung auskommt. Einzig wie Claude erwähnte den Filter sauber halten, wie Pumpe, Sieb etc. Der Vorteil gegenüber einem Zeolith Filter ist der, dass man nicht 'füttern' muss. Hat man einmal die optimale Menge an Pellets gefunden, was wirklich nicht schwer ist, muss man nur das Volumen an Pellets im Filter halten und der Filter arbeitet alleine. Ein Vorteil von Claude's Filter ist der, dass er die Pellets nicht nur von unten nach oben durchströmt sondern ihnen auch noch ein Drehmoment gibt, so das sie noch besser durchströmt werden und länger im Beckenwasser strömen. Dadurch, dass sein filter oben offen ist, kann das Wasser überlaufen und wird nochmals mit Sauerstoff angereichert.
    So, genug der Schleichwerbung :face_with_tongue: Die Pellets funktionieren und ich habe schon einen 2. Deltec Wirbelfilter für das neue Becken. Sorry, ich würde Claude's Filter nutzen, nur habe ich leider keinen Platz im Filterbecken dafür :frowning_face:

    Ich tippe mal eher auf den Zeolith-Filter als Nitratschleuder bei Dir. Meiner Erfahrung nach braucht man bei solchen Filtersystemen einen richtig fetten Abschäumer der den Bakterienfilm auch wirklich abschäumen kann. Ich hatte es schon mal hier beschrieben, nachdem ich mit den Bio-Pellets mein Nitrat auf < 1 hatte, habe ich den Abschäumer gegen einen Tunze 8410 gewechselt weil ich den alten großen für mein 2. Becken verwenden wollte. Danach ist mein Nitrat auf 50 hoch. Alten Abschäumer wieder rein und nach kurzer Zeit wieder auf 1 runter. Füttere mal den Zeolith-Filter weniger oder häng ihn mal ab für eine Weile.

    Ich habe in meiner kleinen Pfütze ca. 150 Liter den Sander C25 so gerade etwas über das die Kontrollleuchte etwas stärker leuchtet. Also, relativ niedrig und das macht schon sehr viel aus was Gelbstoffe angeht und die Abschäumung. Du musst Dir aber bewusst sein, dass dann der Abschäumer relativ hell abschäumt und das nicht bedeutet, dass er nicht richtig arbeitet.
    Wie Armin schon erwähnte, kannst Du Kohle relativ lange drin lassen, aber ich würde darauf achten, dass der Nylonsack oder was immer Du nimmst, nicht zu schnell sich mit Ditrius etc. vollsetzt und zur Nitratschleuder wird. Praktisch ist das z. B. bei einem Tunze 9410 mit der angeschlossenen Filtersocke für Kohle etc. Wenn Du was 'nachbauen' kannst sollte es gut passen. Plus, Du kannst ein bischen über so eine Socke grob Schwebstoffe filtern. Aber wie gesagt, dann musst das Ding auch öfters mal reinigen, wegen Nitrat.

    Ich habe ja 2 Deltec FR 509 seit ein paar Monaten angeschlossen mit einer Eheim 2000. 1. Filter mit Kohle und Phosphat Absorber und er 2. mit ca. 1/2 Liter von Claude's Pellets.
    Das ganze funktioniert wunderbar, aber! Und ich glaube das macht den großen Unterschied beim Betrieb mit Pellets, nachdem ich sehr oft gelesen habe, dass nach dem Einsatz der Pellets Nitrat in die Höhe schoß.
    Der Abschäumer muß anscheinend wirklich für das Becken überdeminsioniert sein, aus meiner Erfahrung mit meinem Becken jetzt.
    Zu Anfang habe ich einen AS eingesetzt mit einer Aquabee 2000/1, Durchmesser 20 cm mit Ozon, ca. 1-2 mmG. Innerhalb 2-3 Wochen war Nitrat und Phosphat gegen Null und blieb auch so. Eingentlich wunderbar, hatte schon was von 'fire and forget'.
    Da ich ein 2. Becken im Aufbau habe, dachte ich auf Grund des etwas größeren Volumen den bisherigen AS in dem Becken zu nutzen und im 1. Becken einen anderen AS einzusetzen. Sehr günstig habe ich einen neuen Tunze 9410 erworben und den eingesetzt, der für ein Redsea130D wahrscheinlich auch von einigen als zu groß eingestuft wird. Nach ca. 10 Tagen war Nitrat auf 30 bis 50 rauf.
    Ich habe dann den anderen AS wieder eingesetzt und nach ca. 5 Tagen war Nitrat und Phosphat wieder auf fast Null. Die Pellets sollen ja den Bakteriern als Nahrung dienen, was ja bei mir funktioniert(e). Allerdings muss dann der Bakterienfilm/Masse mit einem entsprechend großen AS auch aus dem Wasser geholt werden, da in ihm Nitrat und Phosphat gebunden wurde. Vielleicht auch erwähneswert, ich habe mit dem 1. großen AS nie eine 'schwarze' Brühe rausbekommen, sondern eher nass, grün-braun und es war sehr schlammig, fast wie, naja, nasser Lehm.
    Auf Grund der Erfahrung würde ich beim Einsatz von Peletts immer einen für das Becken überdemensionierten AS einsetzen.

    Hallo Kevin,

    das meinte ich eigentlich so. Hab mich da wohl nicht richtig ausgedrückt. Also bis unter Decke hoch und dann die Abluft durch eine Bohrung in der Aussenwand des Hauses abführen. Falls das bei Dir eine Möglichkeit ist/wäre.

    Hallo Kevin,

    sag mal, ich weiss ja nicht ob das bei Dir räumlich/technisch möglich wäre, aber wäre es vielleicht für Dich eine Idee für dein neues Becken eine Art Dunstabzug einzurichten. Wie in einer Küche mit einer Bohrung in einer Aussenwand oder ähnlichem durch das Du die Luft über dem Becken nach aussen absaugen kannst.

    Also ich habe in mein RS 130D so früh wie es ging 3 Wurdemanis reingetan. Seitdem hatte ich nie Glasrosen im Becken. Ich habe die auch allerdings kaum gefüttert so das sie wirklich an die Glasrosen gingen. Wenn es die Werte zulassen würde ich bei deinem RS 250 mal 5 oder 6 zu setzen.

    Die Filtersocken werden auf jeden Fall einfacher zu reinigen sein, da sie wahrscheinlich aus Nylon gewebt sind, als diese aus dem fließartigen Material. Die sollte Klaus auf jden Fall auch einzeln zum Kauf anbieten.
    Und Zangl, meine würde nicht nur, die hätte schon längst ....

    Mach Dir doch aus einem wasserfesten Material, Plexiglass oder ähnlichen, einen Stand den Du unter den Hangon-Filter stellst der dann das Gewicht hält. Machste halt so hoch, dass das Gewicht auf dem Stand liegt und die 'Einhängevorrichtung' nur noch dafür sorgt, dass der Filter nicht nach hinten kippen kann und am Becken anliegt.

    Hallo Juliane,

    leider hat es die Krabbe beim heraushebeln komplett zerlegt. Sorry. Ich denke auch, dass die Krabbe die Koralle in freier Natur nicht so schädigt, dass sie eingeht. Wie gesagt, ein Parasit würde sich ja so selber die Lebensgrundlage entziehen. So wie die Koralle um den Gang der Krabbe gewachsen ist, denke ich, dass die Krabbe schon einen sehr langen Zeitraum mit dem Wirt gelebt hat. Ich vermute mal, dadurch, dass die Korallen beim Fang, beim Transport, beim Umsetzen ins neue Becken etc. schon gestresst genug sind und die Krabbe ihnen dann den Rest gibt.
    Wegen dem Gelege glaube ich auch nicht, dass sich dort Larven entwickeln könnten die dann andere Korallen befallen. Aber wer weiss, es kann ja durchaus sein, dass sich die Larven nach dem Schlüpfen direkt einen Wirt suchen bzw. sich an einer Koralle festmachen. Nur so als Vermutung als Laie hier.

    Hab heute auch eine Krabbe entfernt. Mit einer kleinen Nagelschere aussen am Rand der Koralle den Gang der Krabbe seitlich aufgemacht und dann die Krabbe rausgehebelt. War ca. so groß wie mein kleiner Fingernagel. Ich werde aber den Gang/Loch noch mit Superkleber füllen damit sich dort kein Dreck ansammeln kann und fault. Ist schon recht tief.
    Ich glaube aber nicht, dass die Krabbe auf lange Sicht die Koralle tötet. Es würde dem Parasiten ja selber die Lebensgrundlage entziehen. Schaut man sich bei meiner den Gang der Krabbe an so war diese schon sehr lange an/in der Koralle da ihr Kalkskellet um den Gang der Krabbe gewachsen war. Entfernen sollte man diese Krabben auf jeden Fall. Ich kann mir gut forstellen, dass eiertragende Krabben auch andere LPS im Becken befallen können.

    Ich glaube nicht, dass man von der Farbe des Abschaums auf die Leistungs eines Abschäumers schließen kann. Ich habe nie eine solche 'schwarze Brühe' gehabt. Bei mir war es immer ein gelb-braun, aber es stinkt gut :winking_face:
    Dazu kommt, dass ich eigentlich sehr nass abschäume und auch ca. 2-3 mg Ozon einsetze. Am Anfang hatte ich kein Ozon im Einsatz aber auch da habe ich nie einen solchen schwarzen Abschaum hin bekommen.

    Solche so genannten Plug'n'Play Becken wie das Redsea 130D oder auch das Sera kannst Du ehrlich gesagt vergessen. Ich habe ein Redsea 130D und in dem ist die komplette Hardware ausgetauscht. Mir war das aber schon vorher bewusst aus diversen Foren und ich habe mich trotzdem dafür entschieden um Erfahrungen zum sammeln. Ich wollte bewusst ein Gefühl und Erfahrungen sammeln was wie und wann an Technik Sinn macht.
    Die Rücklaufpumpen habe ich gegen 2 Eheim 600 ausgetauscht, den Abschäumer erst gegen einen Aqua Medic 500, der passt perfekt hinten rein mit Tunze Pumpenhalter und Magneten. Beleuchtung habe ich gegen 4 SunaEco ausgetauscht. 48 W jetzt gegen 140 W! Als Strömungspumpen sind 2 Vortech MPw installiert. Etc. pp.
    Wenn Du mal Foren zu den Becken durchliest wirst Du sehen, dass fast alle am Ende komplett die Hardware ausgetauscht haben und die Becken 'gepimpt' haben.
    Am Ende wirst Du wohl auf den selben Preis rauskommen wenn Du von einem guten und erfahrenem Ladenbesitzer Dir dein Becken zusammen stellen läßt.

    Sieht toll aus! Vor allem der Teil mit den Filtersocken. Kann man schön und einfach rausholen und sauber machen. Da ich eh erst Anfang Juni mit dem 2. Becken anfangen kann und ihr ja noch sicherlich das eine oder andere am Prototypen ändert wird, hab ich noch was Zeit :winking_face: Danke für die ersten Bilder.