Beiträge von Rainer

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    Original von KOOB
    1. wo an der küste suche ich danach / wie bekomme ich sie vom substrat?
    2. wie transportiere ich sie zollunauffällig - ich möche einfach keine duskussionen führen, auch wenn es nicht illegal wäre? flüssigkeiten sind ja meines wissens verboten.
    viele grüße val


    Hallo,
    soweit mir bekannt ist, ist die Entnahme von Tieren aus dem Meer nicht grundsätzlich verboten (berichtigt mich, wenn ich falsch liege).
    Man kriegt die Tiere nur mit viel Geduld und "guten Fingernägeln von den im allgemeinen in der Brandungszone liegenden Steinen.
    Transport nicht im Handgepäck, da Flüssk........
    Die Tiere sind äußerst robust, stellen allerdings für Fische im Aquarium eine große Gefahr dar. Ich selbst habe einmal einen halberwachsenen Rotfeuerfisch, der einer Erdbeerrose zu NAHE gekommen war, zu retten versucht. Keine Chance....Das war vor 30 Jahren, seither sind diese Tiere für mich tabu....
    Grüße, Rainer

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    Original von Korallenwelt
    der Kringeleffekt ist wieder da

    Rainer, wie hast Du das denn gemacht??? Alle anderen Leuchtmittel abgeschaltet?
    Wir haben selbst mit den besten und teuersten LED keine Kringeleffekte, sobald noch 2 T5 Röhren an sind.
    Meine Meinung: Nach wie vor zu teuer und viel zu schwach, es sei denn für Nanobecken etc, ansonsten ist T5 das Mittel der Wahl, wenn man Strom sparen will!


    Hallo Torsten,
    die LEDs sind die ausschließliche Beleuchtung, daher der "Super"-Kringeleffekt :D.
    Meine selbstgestrickte Beleuchtung hat den Vorteil, dass -bedingt durch den kleinen Öffnungswinkel- die komplette Photonenzahl sich auf eine relativ geringe Fläche konzentriert. Damit kann eine solche Beleuchtung punktuell eine höhere Photonendichte produzieren, als vergleichsweise einsetzbare T5. Das haben wir im Labor überprüft, das kann man aber auch sehr leicht nachrechnen.
    Der Nachteil ist natürlich, dass es auch ne Menge "dunkler" Bereiche gibt und -da das Licht gerichtet ist- dem Betrachter das Becken wesentlich dunkler erscheint.
    Kosten: 5 x 3W LED ca. 100.- € (Conrad), 1 Steckernetzgerät (12V/2A) 14.- €, zusätzlicher PC-Kühler (braucht man aber angeblich nicht) 9.- €. Leistungsaufnahme insgesamt ca. 20 W
    Nach den bisherigen Erfahrungen sollen diese LEDs eine mittlere Lebensdauer von etwa 50ooo h haben, ich schätze, dass allerdings die Leistung nach der Hälfte auf ein "austauschwürdiges" Niveau gefallen ist. Immerhin sind das dann noch knapp 7 Jahre bei 10-Stündiger Beleuchtung pro Tag.
    Noch sind das Experimente, aber ich denke man sollte die Entwicklung im Auge behalten und ich habe schon mal mit den Tests "klein angefangen" :D.
    Grüße, Rainer

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    Original von bib-kfc
    Ich mein die bete led die ich gefunden habe hat folgende Daten: 1120Lm 6500k . Ich denke das dieses ausreicht. um den nötiegen blauanteil zu bekommen kann man doch jede 4 LED blau(16000k) machen.
    (könnte man diese Kombie als durchschnittlich 11000 k sehen?)
    Liebe grüsse: Alexander S.


    Hallo Alexander,
    diese "weißen" LEDs (ca. 6000K) sind blaue LEDs mit einer Art Leuchtstoff (ähnlich, wie bei Röhren). Den Blauanteil erhöhen kannst Du natürlich durch rein-blaue, die eine Zentralwellenlänge von 445 nm haben, allerdings auch nur eine sehr schmale Bande aufweisen.
    Ich habe zur Zeit 2 selbstgestrickte LED-Beleuchtungen mit
    1. 3 weiß/2 blau (je 3 W) über einem 50ger Würfel (Weichkorallen gedeihen gut) und
    2. 1 weiß/3 blau (je 3 W) über einem "Turm" (ist nur für Nautilus).
    UND der Kringeleffekt ist wieder da :grinning_squinting_face:
    Ich behaupte mal, dass die unter 1. mit einer Leistungsaufnahme von max. 20 W (einschl. Lüftung etc.) die ursprüngliche Beleuchtung mit 2 x 24 W t5 "locker" ersetzen.
    Grüße, Rainer

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    Original von mbb

    moin, rainer,
    ja, sind sicher welche :winking_face:


    Hallo Michael,
    ich würde ja A. marmoratus sagen, die werden immer als macl. gehandelt. Soweit mir bekannt ist, kommt der "echte" macl. nur bei Australien vor und sieht völlig anders aus. Wie dem auch sei, Deine hab ich auch :D. Hatte 3w und 1m, habe 2 w abgegeben, da ich die Wasserwerte nicht mehr in den Griff bekam ;(.
    Haben schon ein paar Mal abgelaicht, ist aber nie was aus den Eiern geworden :loudly_crying_face:
    Grüße, Rainer

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    Original von mbb
    sie sitzen jetzt seit 3 monaten im eingewöhnungsbecken, und pennen.
    sie sind völlig unregelmäßig tags und nachts kurzfristig aktiv, ansonsten schlafen sie tief und fest.
    sie lassen sich auch nach 2 tagen ohne futter nicht durch zugabe von auftauwasser oder sonstwie darauf konditionieren, aufzuwachen und futter zu suchen.


    Hallo Michael,
    das scheint ein Alters- und Geschlechts-spezifisches Problem zu sein. Junge Tiere lassen sich tagsüber nur ausnahmsweise z.B. mit lebenden Garnelen "rauslocken". Ausgewachsene Tiere (ab 4-5 Jahren) kommen sogar, wenn im Nachbarbecken (eine Anlage) gefüttert wird. Und das Weibchen kommt sogar tagsüber ohne Futterreiz und dreht seine Runden.
    Hast Du wirklich A. macleayi, der kommt ja sehr selten in den Handel.
    Grüße, Rainer

    Hallo Tom,
    meine "Weisheiten" bzgl. der Fetzenfisch-Haltung stammen im wesentlichen von Mitarbeitern des Aquazoos (Düsseldorf), die vor einigen Jahren mal eine Gruppe P.taeniolatus gepflegt haben und sich sicherlich bei den entsprechenden Fachleuten in Australien kundig gemacht haben. Demnach sollten die Tiere nicht dauerhaft bei über 18°C gehalten werden, benötigen Lebendfutter (z.B. Garnelen) und für eine erfolgreiche NZ eine Beckenhöhe von mindestens 1 m.
    Wenn ich mich recht erinnere, hatten die die Tiere nicht sehr lange und dabei sollen sie bis zu 10 Jahre alt werden....
    Grüße, Rainer

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    Original von Jannes Freiberg
    Wer denkt denn so vorrausschauend? Im Moment ist es ein absolut winziges Tier zu horrenden Preisen, das zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder hier ist und dementsprechend selten gehalten wird- es gibt genug Leute, die das zum Kauf eines Tieres reizt.(und damit meine ich nicht Peter) Wie es in einem Jahr aussieht ist doch wurscht- hauptsache Ruhm für ein paar Monate... :face_with_rolling_eyes:


    Hallo Jannes,
    also horrende Preise wären mir neu....Ich habe gestern in einem Laden ein Paar H. kuda für günstige 198.- € gesehen, das nenn ich horrend. Aber ich denke heute ist der Preis schon "gestürzt", denn das Männchen war gerade dabei sich von dieser Welt zu verabschieden....
    Das hier diskutierte "Problem" hängt doch augenscheinlich mit der konkreten Situation zusammen, dass H. zostrae trotz der angeblichen Massenzucht u.a. in den USA nicht regelmäßig importiert wird. D.h. es herrscht bei den aktuellen Besitzern, die sicher die Tiere nicht aus den hier mehrfach vermuteten niederen Beweggründen erworben haben, eine große Angst "da was falsch zu machen" und die Tiere wieder für längere Zeit vom deutschen Markt verschwinden.
    Übrigens was die "tatsächliche Verfügbarkeit" betrifft: Es gibt/gab auf meine Nachfragen nach H.z. bei Händlern 2 Antworten:
    1. da kommt man nicht mehr dran....
    2. bestellen kein Problem, aber das mit dem CITES ist mir zu aufwändig und die Tiere müßten innerhalb weniger Tage verkauft sein....
    Ich halte die letzte Auskunft für die ehrlichere....und deshalb sollten wir dem Andi dankbar sein, dass er sich "die Mühe gemacht hat". Ansonsten bin ich skeptisch, ob sich auf der Basis der relativ geringen Menge importierter Tiere eine stabile Population aufbauen lässt. Das wird nur funktionieren, wenn ein reger Austausch von NZ zwischen den H.z.-Besitzern stattfindet und die sollten sich daher auf die Zucht konzentrieren und sich nicht von der hier geführten Diskussion ablenken lassen :D.
    Grüße, Rainer

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    Original von Stefan C.
    Bis jetzt wurde meine Frage noch von keinem versierten 'Pferdekenner' dahin gehend beantwortet, warum dies Art in Vergessenheit geriet, oder das Interesse daran verloren ging.

    So darf ich dahin gehend vermuten, dass nur ein gewisser Egoismus hinter dem Import und der Haltung steckt?


    Hallo Stefan,
    zunächst mal waren seiner Zeit, die Tiere "attraktiv", weil es nun mal Seepferdchen sind und eine Zucht nicht nur möglich, sondern auch vergleichsweise einfach war. Viele Fische gabs ja damals nicht, die züchtbar waren....Dann tauchten "plötzlich" ihre farbenprächtigen Verwandten aus der Karibik im Handel auf und ich denke so mancher Aquarianer aus der KLEINEN Gemeinde der Seeferdchen-Halter verlor das Interesse an den Tieren,.....schäbig, aber so sind sie nun mal, die Meerwasseraquarianer :D.
    Ich erinnere mich noch, dass ausser mir (mit relativ bescheidenen Stückzahlen) u.a. der Aqua-Zoo Düsseldorf den Handel hier im Ruhrgebiet mit sehr großen Mengen regelmäßig belieferte, die aber niemand mehr kaufen wollte.
    So in etwa könnte das gelaufen sein, was deine Frage vielleicht beantwortet "warum die Art in Vergessenheit geriet".
    Und gleichzeitig beantwortet es auch Deine zweite Frage bzw. Vermutung: Welche Art von Egoismus sollte die Haltung und Zucht von H.z. bedienen?? Eine Seepf.-Art, die unscheinbar in Farbe und Größe mit einer relativ hohen Vermehrungsrate sehr schnell den "Bedarf" der immer noch KLEINEN Gemeinde der Seepf.-Halter "sättigt"??
    Grüße, Rainer

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    Original von Stefan C.
    man muß ja eins nach dem anderen separieren, was ich hier so gelesen habe,- sonst stecken sie sich gegenseitig mt ihren arttypischen Krankheiten an und sterben noch schneller als das eine Jahr der bewiesenen zugestandenen Lebenszeit.. :face_with_rolling_eyes:
    Ich frage mich nur, wie das wohl in natürlichen Habitaten geregelt ist.

    Der Sinn der Haltung erschließt sich mir darum immer noch nicht,- trotz Mehrfachlesung des Threads....


    Hallo Stefan,
    wo steht denn, man muss eins nach dem anderen separieren??
    Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass die Kontrolle über den Gesundheitszustand in einem "übersichtlichen" Becken wesentlich einfacher ist, während in einem "natürlichen" Becken die Gefahr besteht, dass man kranke Tiere nicht rechtzeitg erkennt und dadurch den ganzen Bestand verlieren kann.
    Du guckst doch sicher auch immer, ob noch alles gesund und munter ist, oder? Dies geht aber bei den Minis nicht in einem Becken in dem man sie tagelang nicht zu Gesicht bekommt....
    Grüße, Rainer

    Hallo Michael, Nils, Alle
    es ist eine Sache die sterile Haltung für sich persönlich als unakzeptabel zu finden. Es ist eine andere Sache auf dieser Basis Leute, die es so händeln in die Ecke der "Hühnerquäler" zu stellen.
    Wer unter uns findet ein "Biotop-ähnlich eingerichtetes" Aquarium nicht schöner, als einen Glaskasten. Aber man muss sich bei diesen Winzlingen klar entscheiden:
    Gehe ich das Risiko ein, dass die Tiere in einem Biotop-Becken allen möglichen Gefahren ausgesetzt sind....
    ...., dass ich (fast) nicht nachhalten kann, wieviel Tiere denn noch leben....
    ....,dass ich eine ausbrechende Krankheit viel zu spät erkenne und damit nicht nur ein Tier, sondern den gesamten Bestand gefährde....
    Ich muss ja wohl den Seepferdchen-Pflegern unter uns nicht erklären, dass diese Tiere ihre "eigenen" Krankheiten bekommen, die praktisch unbehandelbar sind und i.A. den gesamten Bestand erfassen, wenn kranke Tiere nicht rechtzeitig separiert werden.
    Wer aber dann sagt, unter diesen Umständen will ich keine H.z. halten, o.k., nur der Ton macht die Musik....
    Grüße, Rainer

    Hallo Leute,
    nur wenige Seiten zurück hatte ich noch die Hoffnung geäußert, dass man hier in der Seepferdchenabteilung im Gegensatz zu anderen "Abteilungen" respektvoll und höflich miteinander umgeht. Dies scheint im Moment nicht mehr der Fall zu sein. Insbesondere findet in einigen Argumentationen, soweit man diese als solche bezeichnen kann, wieder mal eine Vermenschlichung der Tiere statt, soll heißen: den Seepf. ist es ziemlich schnuppe, ob ihr Becken -nach menschlichen Gesichtspunkten- "schön" eingerichtet ist oder nicht. Wesentlich allein ist die Wasserqualität, die in kleineren Becken sicher nur mit größerem Aufwand gesichert werden kann und die Futterdichte, die in kleineren Becken sicher besser zu händeln ist.
    Als Moderator dieser Abteilung (das wissen sicher die meisten von Euch gar nicht, weil ich hier noch nie eingreifen brauchte) bitte ich nochmals um respektvolle fachliche Diskussionen und nicht um solche, aus dem Bauch heraus geborenen, "Hühnerargumente".
    In diesem Sinne, Rainer

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    Original von Reinhard Seidl
    Hallo Rainer!
    Danke für Deinen Erfahrungsbericht.
    Eine Frage noch zu Thema Kurzlebigkeit.
    Ist es nicht denkbar das diese Tiere eine kühlere "Überwinterung" benötigen?
    In der Natur sind sie ja wohl auch tieferen Wintertemp. ausgesetzt?


    Hallo Reinhard,
    ich denke bei H.z. gilt das in der Natur häufige "Prinzip", je kleiner desto kurzlebiger. Ich weiß zwar nicht woher man diese Kenntnisse hat, aber in der Lit. findet man "durchschnittliche Lebenserwartung in der Natur etwa 1 Jahr"....
    Grüße, Rainer

    Hallo Sabine,
    ich hatte damals ein 50er Würfel für die Großen (i.a. H. barbouri) und ein 80er Becken für die Kleinen. Beide betrieben mit einem "Luft-Abschäumer" und EHEIM Topffiltern....naja das ist 30 Jahre her....und jede Menge Caulerpa.
    Die Aufzucht erfogte in völlig "nackten" Becken (da hatte ich mal drei 35er-Würfel günstig erstanden) mit selbst gebastelten Luftfiltern und so einer Art synthetischer Makroalge (gab's von Eheim, war glaube ich als Grobfiltermaterial gedacht). Gefüttert habe ich mit Artemia-Nauplien, jeden Tag frisch....und bei größeren auch mit selbst aufgezogegenen Artemien in verschiedenen Größen. I.A. konte ich die Nachzuchten (aber auch Wildfänge) früher oder später dazu bewergen Frostfutter zu akzeptieren.
    Normalerweise sagt man ja, heute würde ich alles anders und BESSER machen. Aber ich habe immer wieder festgestellt, dass eine vermeintliche Verbesserung ein Schritt in die falsche Richtung war :D. Immerhin kennen wir mittlerweile die "Anreicherungsmechanismen" und auch das Lebend- und Frostfutterangebot hat sich ja wesentlich verbessert (aber ich habe mir auch damals schon lebende Mysis aus Deutschlands Norden schicken lassen. Die waren allerdings wesentlich teurer als die Seepferdchen ;().
    Also die 35er Würfel hab ich noch immer und ....
    Grüße, Rainer

    Hallo Alle,
    in Band 1 der Trilogie "Handbuch der Meeres=Aquaristik" (1975!!!!) schreibt Klausewitz:
    "H. zosterae, das karibische Zwergseepf., ist im Aquarium sehr gut haltbar. Die Art ist tolerant gegenüber größeren Temperatur- sowie Salzdichte-Schwankungen. See- und Brackwasser verträgt das Zwergseepf. gleichermaßen gut.....Es ist allerdings eine kurzlebige Art, die selten älter als ein Jahr wird. Die Aufzucht der Jungen ist ohne Schwierigkeiten mit den Larven von Salinenkrebschen möglich....2 Bruten im Monat scheinen die Regel zu sein. Durchschnittlich werden 25 Junge geboren."
    Ich habe hier bereits erwähnt, dass H. zosterae Ende der 70iger bis Mitte/Ende der 80iger Jahre in großen Mengen nach Deutschland importiert wurden. Jedes Zoogeschäft, hatte, und wenn nur 2 Meerwasserbecken vorhanden waren, diese Seepf. Die Tiere kosteten seiner Zeit 5.- DM, es gab Mengenrabatt und oft habe ich noch alle Jungtiere, die teilweise im Transportbeutel oder im Händlerbecken geboren waren, geschenkt bekommen. Ich kann die von Klausewitz gemachten Angaben nur bestätigen, allerdings toleriert H. zos. eher niedrigere Salzkonz. als zu hohe (wie heute in den Riffbecken üblich). Nach meinen Erfahrungen nimmt die ohnehin kurze Lebensspanne bei Konz. über 1,020 noch weiter ab. Soweit ich mich erinnere wurden die Tiere max. 14 - 16 Monate alt (allerdings nur Weibchen).
    Ich habe damals die (i.a. unfreiwillige) Zucht eingestellt, da die Kapazität meiner 2-Zimmer-Wohnung erschöpft war :D, und es fanden sich keine Abnehmer....
    Als ich später wieder "Platz hatte", waren die Tiere "vom Markt verschwunden". Dank Andi sind sie jetzt wieder da und ich hoffe, dass sich durch regen Austrausch und vierlleicht auch durch weitere Importe in Deutschland wieder eine stabile aquaristische Population aufbauen und erhalten lässt.
    Und das alles funktioniert aber nur, wenn man, wie eigentlich hier üblich, einen freundlichen respektvollen Ton anschlägt und ich hoffe die leichten Entgleisungen in diesem thread bleiben die Ausnahme.
    Grüße, Rainer

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    Original von Pauli
    Hallo Rainer,
    Jetzt steht in der Anleitung vom Reperaturset das man da irgendwelche Teile abschrauben soll wo ich aber nicht genau weiß welche das sind. Gruß
    Michael


    Hallo Michael,
    also Du suchst so ne Art Explosionszeichnung??!! Ich denke KS hat Dir was geschickt. Ansonsten findet man sowas sicher auch auf den Seiten von WISA (ASFThomas).
    Grüße, Rainer

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    Original von Ice Man
    Hallo liebe Aquarianer
    Wie viel Futterfische braucht ein 10-15 cm Steinfisch pro woche??
    Reicht ihm jeden zweiten Tag ein Goldfisch oder ist das zu viel ??
    Grüße Sandro


    Hallo Sandro,
    mein Inimicus kriegt 2 max. 3 mal die Woche 2 große Stint. Lebende Süsswasserfische würde ich nur im Notfall verfüttern.
    Grüße, Rainer

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    Original von Pauli
    Hi zusammen,
    hätte vielleicht jemand eine Gebrauchsanleitung von einer WISA 300 Luftpumpe und kann sie ins Netz stellen? Vielleicht gibt es ja irgendwo einen Link, aber ich hab nichts gefunden.
    Danke
    Gruß
    Michael

    Hallo Michael,
    Gebrauchsanleitung: Luftschlauch anschließen, Stecker in Steckdose, gewünschte Luftmenge mit dem Regler einstellen :grinning_squinting_face:
    Oder was willst Du wissen??
    Grüße, Rainer

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    Original von mbb

    "nach dem Buch "Reef Fishes Vol.1" von Scott W. Michael (2001) ist
    > es ein Choridactylus multibarbatus. Es gibt verschiedene Farbvarianten,
    > alle haben ein dunkles Band an der Schwanzflossenbasis. Gelangt
    > selten von den Philippinen in den Handel. Der Stich soll sehr
    > schmerzhaft sein. Wird im Englischen häufig als "sea goblin"
    > bezeichnet, "

    "Dein Fisch ist eindeutig wiederzuerkennen. Es steht auch dabei, das er häufig falsch bestimmt wird."

    der absender ist sich sehr sicher, aber auch da gibt es ein ähnliches dilemma, tante google kennt den nicht.

    Hallo Michael,
    google mal unter Choridactylus multibarbus.
    Grüße, Rainer

    Hallo Michael,
    was "es" ist weiß ich (noch) nicht, aber auf keinen Fall ein Inimicus. Lediglich die Färbung der Flosseninnenseiten erinnert an einen solchen, aber diese Färbung hat z.B. auch der Buckeldrachenkopf/falscher Steinfisch (der ist es aber auch nicht).
    Grüße, Rainer

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    Original von Tom880
    Seit 1 1/2 Wochen haben wir einen Rotfeuerfisch. Leider haben wir uns nicht zeigen lassen ob er Futterfest ist. Seit dem er bei uns ist hat er nichts gegessen wir haben es mit Stinte und mit frischem Sepia probiert aber er geht nicht dran. Was können wir noch alles unternehmen das er etwas frisst.


    Hallo Tom,
    wie hier schon mehrfach geraten: Lebendfutter. Dabei ist es bei einem gesunden Volitans völlig egal ob Guppy, Bl. Moll., Schwerttr oder Garnelen. Wenn er darauf nicht umgehend reagiert, ist das Tier krank und....
    Eine Umstellung auf Frostfische/garnelen ist beim Volitans sehr einfach. Sie gehören zu den Müllschluckern und fressen, erst einmal eingewöhnt, so ziemlich alles, was ins Becken fällt.
    Grüße, Rainer

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    Original von Sumidu
    jeder kann ja meiner meinung glauben was er will.. dennoch halte ich glauben an etwas übernatürliches für ein zeichen von mangel an bildung oder realitätsflucht.


    Hallo Sumidu,
    um Realitätsflucht begehen zu können, müßte man erst mal die Realität kennen. Wenn ich mal optimistisch schätze, dass bestenfalls 1 % der Bevölkerung eine Ahnung davon haben, was Realität im Sinne der modernen Physik sein könnte, dann finde ich die hier gemachten Äusserungen wirklich mutig.
    Grüße, Rainer

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    Original von Baschy
    hält jemand mehrere Echidna Nebulosas (Sternfleckmuränen) zusammen in einem Becken? Was für Erfahrungen habt Ihr gemacht?


    Hallo Baschy,
    habe vor Jahren mal 3 Sternchenmuränen zusammen gepflegt. "Auseinandersetzungen" gab's nur bei der Fütterung, da spielten die Tiere Tauziehen mit den Stints. Verletzungen habe ich nie beobachtet und die Tiere "wohnten" auch zusammen in einer Höhle.
    Z.Z. pflege ich 2 Geistermuränen,auch die gehen "sehr nett" miteinander um, außer beim Fressen (s.o.).
    Grüße, Rainer

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    Original von Benjaminb
    Aber wenn die Haltung und Zucht so einfach ist, und der Platzbedarf so gering, wie ist dann zu erklären das niemand in Europa noch ein paar dieser Tiere hält und züchtet.
    Gruß
    Benjamin


    Hallo Benjamin,
    für Züchter war diese Art, die seiner Zeit als Widfänge ab 5.- DM pro Tier angeboten wurde, sicherlich "uninteressant". Darüber hinaus hatte diese kleine, relativ unscheinbare Art wohl keine Chance gegen ihje stattlichen teiweise farbenprächtigen Vettern....
    Grüße, Rainer

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    Original von Sabine Sax
    Insofern stellt diese Art auch einen ganz anderen Anspruch an das Futter. Ohne lebende Artemianauplien und/oder Copepoden wirst du vermutlich nicht weit kommen. Ob die Tiere an Frostfutter gewöhnt werden können? Bin ich nicht sicher - und wenn ist dies sicher nicht einfach.

    Viele Grüße,
    Sabine


    Hallo Sabine,
    Einspruch :D. Es gab ja mal Zeiten, da konnte man praktisch überall H. zosterae kaufen.... Die Tiere sind extrem leicht, ohne Übergang, an Frostfutter zu gewöhnen, züchten sehr leicht und die Jungtiere sind allein mit Artemia-Nauplien auf zu ziehen. ich erinnere mich noch an Zoofachgeschäfte hier im Ruhrgebiet, die die selbst in den Verkaufsbecken permanent "anfallenden" Jungtiere auf der "Theke" in kleinen Glasbehältern aufzogen.
    Leider hat sich damals niemand, einschließlich mir :D, um eine wirkliche Erhaltungszucht bemüht und irgendwann hieß es: H.zosterae dürfen nicht mehr ex/importiert (?) werden. Das war's dann....
    Wenn es also die Möglichkeit gäbe, "an zosterae ran zu kommen", sollte man dies unbedingt versuchen. Meine diesbezüglichen Bemühungen waren leider bis heute erfolglos.
    Grüße, Rainer

    Hallo Uwe,
    ich behaupte mal: würde man beide Tests im Labor überprüfen, würden beide "gleich gut" abschneiden.
    Dass hier (unwesentlich!!!!) unterschiedliche Werte resultieren, liegt allein beim Anwender. Robert hat ja schon darauf hingewiesen, wieviel Einzelschritte beim Nitart-Test nötig sind und bei jedem hast Du einen mehr oder weniger großen "Fehler" gemacht.
    Ich wäre mit einem solchen Ergebnis (<1 mg, 5 mg) mehr als zufrieden....
    Grüße, Rainer
    Achja, ein Photometer macht beim "Ablesen" immer denselben Fehler, das ist der Vorteil :grinning_squinting_face:

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    Original von Inken Krause
    Bei der allgemeinen Seepferdchen-Begeisterung wird allzu oft vergessen, dass die Krankheitsanfälligkeit von Seepferdchen auch alte Hasen und Profis vor unüberwindbare Hürden stellt.

    Eigentlich kein Seepferdchen-Halter übersteht mehrere Jahre ohne mindestens einen Teil- oder Totalverlust seines Bestands.

    Viele Grüße
    Inken


    Hallo Inken,
    das kann ich nur "unterschreiben". Ein zusätzliches Problem ist nach meiner Erfahrung, dass bei Seepferdchen die "gängigen" Medikamente mehr schaden, als dass sie nichts nützen....
    Grüße, Rainer

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    Original von Alex G.
    Ich bin jedenfalls ziemlich traurig, weil wir den Stern nun 4 Jahre durchaus erfolgreich gepflegt hatten.
    Hat denn hier sonst keiner Erfahrung damit ?


    Hallo Alex,
    also 4 Jahre, das ist eine stolze Leistung. Nach meiner Erfahrung und nach dem was ich so "mitkriege", sind Seesterne, mal von den Kammsternen abgesehen, äußerst sensibel, wenn auch der "Blaue" noch einer der "robusteren" ist. Ich habe schon vor ettlichen Jahren beschlossen, diese Tiere nicht mehr zu kaufen.
    Ich denke nicht, dass Dein tomentosus derjenige welcher war....
    Grüße, Rainer

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    Original von AlexRügamer
    hi
    wollt mal hören ob es neue erfahrungen zur haltung von geisterpfeifenfischen gibt.
    bzw ob jemand schon mal welche gehabt hat und was für probleme zu erwarten sind.
    gruß
    alex


    Hallo Alex,
    wie ich hier und woanders (siehe Inken) :grinning_squinting_face: berichtet habe, scheinen Geisterpfeifenfische äußerst sensible Tiere zu sein. Darüberhinaus ist wohl völlig unklar, wie hoch noch die Lebenserwartung der Tiere ist, wenn sie nach einer sehr langen pelagischen Phase (laut Lit.) in die Riffe zurückkehren und gefangen werden. Immerhin habe ich ein Paar (?) etwa 1 Jahr, allerdings ausschließlich mit Lebendfutter, am Leben erhalten können, mehr nicht....
    Ich hatte 2 weitere Tiere, die gerade mal 2 Wochen überlebten und dies scheint, was ich so mitkriege, die Regel zu sein. Ich denke (dies ist allerdings meine persönliche unbewiesene Einschätzung), dass die Tiere Futterpausen von mehreren Tagen nicht überleben und "keine Fütterung" wird wohl nach dem Fang bei der Hälterung vor Ort die Regel sein.
    Grüße, Rainer

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    Original von happyday
    optische farben die uns gefallen, müssen den tieren im becken noch lange nicht gefallen.
    gruss
    gerd


    Hallo Gerd,
    Korallen und Fische kriegen in d Natur, zumindest in den oberen Wasserschichten, seit Jahrmillionen praktisch das komplette sichtbare Sonnenspektrum ab. Somit sollte Sonnenlicht im Aquarium eher nützlich sein.
    Grüße, Rainer

    [quote]Original von schiwo
    für alle die gerne wellche hätten sich aber nie trauen welche zu halten.
    Ein paar pflegeleichte Seepferdchen. Sind bestimmt Futterfest und einfach zu halten, in einem Briefmarkenalbum.


    Naja futterfest?? Ich denke, die sind sehr schwer ans Futter zu kriegen :grinning_squinting_face:
    Grüße, Rainer

    Zitat

    Original von Frajore
    Er frisst einfach nicht mehr. Er kommt zur Futterstelle und wenn er sieht, das das eine Weibchen nicht da ist fängt er an zu tanzen und frisst einfach nicht. Was kann ich machen, damit er wieder frisst?
    Danke für eure Geduld und Mühe, Franz-Josef


    Hallo Franz-Josef,
    da kannst Du leider nicht viel machen. Eventuell noch mal mit Lebendfutter versuchen, optimal sind lebende Mysis. Wenn Seepferdchen nicht oder nicht mehr fressen, ist das meist der Anfang vom Ende. Vielleicht hast Du Glück.
    Grüße, Rainer

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    Original von mr.stilcke
    Nun zu meinem Problem, ich habe ein Ocellarispärchen das in einer Anemone lebt, welche am Boden ist! Also potenzielles Futter? Ist die Beckengröße von 150x60x60 ausreichend?
    Muränen sind ja eher Nachtaktiv,wie sieht es mit Steinaufbauten und ähnlichem aus? Wird da schon mal was mitgenommen?
    Gruß Rainer


    Hallo Rainer :D,
    ich denke eher wird die Anemone der Muräne gefährlich.
    Eine einzelne Muräne wird wohl nicht die Steine "umbauen". Da passiert eigentlich nur was, wenn mehrere Muränen Tauziehen mit einem Futterfisch machen....
    Grüße, Rainer

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    Original von nero
    Hallo, ich habe evtl. die Möglichkeit, Tannenzapfenfische zu bekommen. Da ich leider wenige Informationen über die Haltung finden konnte, wollte ich fragen, ob vielleicht jemand von euch Erfahrungen mit diesen Fischen hat.
    Vielen Dank schonmal.
    Viele Grüße,
    Simon


    Hallo Simon,
    wie Jens schon vermutet :grinning_squinting_face: hat, brauchen die Tiere kühleres Wasser, sie kommen aus den "kalten" Gewässern Australiens. Als ausschließlich Nacht-aktive Tiere sind sie auch für normal beleuchtete Aquarien "ungeeignet". Auf Grund meiner statistisch irrelevanten Erfahrung (1 Exemplar) :grinning_squinting_face: :D, sind sie unter den genannten Bedingungen allerdings problemlos haltbar.
    Grüße, Rainer