Beiträge von Rainer

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    Original von use
    Wieso kann der Wert eigentlich weit höher werden als das Ausgangswasser das reinläuft?
    mfg Uwe

    Hallo Uwe,
    wenn der Durchfluß zu hoch ist, wird zuviel sauerstoffreiches Wasser in den Filter eingebracht und es beginnt dort eine aerobe "Reaktion". Dabei wird nun mal u.a. Nitrat produziert. Ich denke, die neueren Schw.filter, bei denen das Wasser (wie beim Kalkreaktor) intern umgewälzt wird und nur ein geriner Teil (Tropfen) zu und abfliesst, arbeiten zuverlässiger und sind recht einfach zu regeln. Ausserdem laufen die auch nach meinen Erfahrungen wesentlich schneller ein.
    Grüße, Rainer

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    Original von Golddigger
    Also so wenig geld das ich mit kein salz leisten kann habe ich nun auch wieder net :grinning_squinting_face:
    Gruss Daniel

    Hallo Daniel,
    wenn ich Dein erstes Posting richtig im Kopf habe, dann meintest Du doch, Du müsstes Dein altes 80er Becken nehmen, da Du für ein größeres neues kein Geld hast. Und wenn ich bedenke, daß hier in der Gegend ein 100 x 50 x 50 Becken, also schon mal etwa 250 L Brutto, so um die 50 EURO kostet, dann wirst Du sicher verstehen, wie ich Deine finanzielle Lage einschätzen mußte. Wenn Du jetzt aber meinst bis zu 1000 EURO für ein gebrauchtes Komplett-System ausgeben zu können, hört sich das schon ganz anders an.
    Also dann viel Glück und Spaß.
    Grüße, Rainer
    Es gibt übrigens von fast allen Herstellern kleinere Aussenabschäumer und die sind auch teilweise sehr günstig.

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    Original von Golddigger
    1. Was für eine beleuchtung soll ich nehmen bei 40/80/35 T5 oder eine 150-250 watt Hqi???oder reichen auch neonröhren aus (eher nicht oder)

    2. Für die strömung wollte ich zwei pumpen mit 500 L/H nehmen reicht dass???dabei gibt es ja auch noch preisunterschiede die von tunze sind zum beispiel bei eby sehr teuer und andere viel billiger (wo wir wieder beim kostenfaktor sind)

    3. Was für ein abschäumer soll ich nehmen es gibt so viele firmen... und modelle

    Hallo Daniel,
    Deine Bemerkung, daß für ein anderes (größeres)Aquarium kein Geld da ist, bereitet mir schon ein wenig Bauchschmerzen, denn der Glaskasten ist zumindest bis zu einer bestimmten Größe nun mal der gerinste Kostenanteil in der Meerwasseraquaristik.
    Ansonsten:
    Zu 1) Für "leicht haltbare" Weichkorallen und ein paar kleine Fische genügt eine normale Leuchtstofflampen-Beleuchtung.
    Zu 2)Dann kommst Du mit 2 X 500 L Pumpen auch hin.
    Zu 3) Alle auf dem Markt befindlichen Abschäumer arbeiten eigentlich hinreichend gut. Wenn Du was ins Auge gefasst hast, frag hier noch mal nach.

    Es fehlt in Deiner Anfrage DIE FILTERUNG. Ich denke ohne eine bestimmte Menge Lebendgestein (min. 15 kg = etwa 150 Euto) wirst Du Dein System nicht stabil kriegen. Oder Du machst sehr häufige Wasserwechsel, gegebenfalls mit aufbereitetem Leitungswasser. Letzters wird auch nicht viel billiger. Denn nach dem Motto zu verfahren "Ich kann jetzt keinen Wasserwechsel machen, weil ich kein Geld für Salz habe" wird sehr schnell zu einen unangenehmen Ende Deiner meerwasseraquaristischen Ambitionen führen.
    Ansonsten erhäst Du hier natürlich jegliche Unterstützung, aber ich würde mir erst noch mal die Anschaffungs- und laufende Kosten ausrechnen.
    Grüße, Rainer

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    Original von Robert Baur
    Hallo RAiner :smiling_face:

    Nun als Unfug würde ich es nicht bezeichnen.
    Dennoch was meinst du sagen wohl die die für viel geld ein Photometer gekauft haben und es gibt nur eine vage Richtung an ?
    Daher finde ich die Bezeichung Unfug nicht so ganz treffend.

    Hallo Robert,
    bitte entschuldige meine Wortwahl, es ist halt immer das Problem ob man sowas sagt oder schreibt. Es war mehr flapsig dahingeschrieben.
    Allerdings ist mir bei dem Tip mit dem DRÜCKEN wirklich der Kragen geplatzt. Also man presst das Pulver solange, bis eine hinreichende Menge im Löffel ist, damit das "richtige" Ergebnis rauskommt, das man bei Standards ja kennt.
    Es ist klar, daß ein einigermaßen guter Test unbezahlbar wäre. Da brauchte man wirklich die Instrumente die ich gestern erwähnt habe. Ich ärgere mich ja auch nur über solche Sätze wie ....für eine präzise Nitratbestimmung....oder so ähnlich auf den Packungen. Und dann liegt da ein Löffelchen bei, bei dem man fast nicht sieht ob man überhaupt etwas von dem Pulver erwischt hat. Da soll das draufstehen was es ist, nämlich ein Test, am besten "grober Test" (kleiner Scherz).
    Was die Photometer-Messung angeht, so kann natürlich ein Photometer nur den Wert ermitteln (wenn es ansonsten in Ordnung ist), den man vorher mit den Chemikalien produziert hat. Das Photometer ist ja nur ein "objektives Auge". Insofern macht man u.U. dabei den gleichen Fehler.
    Also nochmals Entschuldigung und Hut ab vor Eurem Engagement.
    Grüße, Rainer

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    Original von Robert Baur
    Hallo zusammen :smiling_face:
    Habib schlug vor die Reagenz 1 (pulver) vorher von aussen zu drücken´, und etwas mehr Pulver zu nehmen. Dann sollten wir auf die Ergebnisse kommen die wir haben wollten. Nur wir werden es probieren :smiling_face:

    Hallo Robert, Habib und andere Messenden,
    WAS SOLL DENN DIESER UNFUG????
    Ich habe hier und schon im alten Forum daraufhingewiesen, dass diese nasschemischem Tests einen Fehler von 100 % aufweisen können. Jetzt hab ich mir mal einige aquarist. Tests angesehen und würde sagen:
    Der Fehler könnte auch bei 1000% liegen.
    Wenn man nicht mit einer hochpräzisen Pipette die Fl.- Reagenzien pipetiert, diese in eine hochpräzise Küvette mit Meerwwasser hineingibt und das Metallpulver auf einer hochpräzisen Waage abwiegt, dann kommt das raus was rausgekommen ist.
    Und wenn man schon bei all dem Mist gebaut hat, dann nutzt auch die normalerweise objektive Einschätzung des Farbumschlags durch ein Photometer nix mehr.
    Nu lasst doch mal die Kirche im Dorf:
    Diese Tests können nicht mehr und nicht weniger eine gewisse Tendenz anzeigen.
    Grüße, Rainer

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    Original von Ralf Ernet
    Hallo,
    ich kenne 2 Fälle, in denen die großen Stenopus h. mit Seepferdchen zusammengehalten wurden. Sie vergriffen sich an 7 cm großen H. Fuscus und bei mir an ca 9 cm großen H. Comes. Die Stenopus mußte in ein anderes Becken umgesetzt werde.
    Gruß
    Ralf
    http://www.seahorses.tk

    Hallo Ralf,
    gerade habe ich einige mails mit dem gleichen Tenor beantwortet. Das Problem ist wohl, dass in den letzten Jahren ein ziemlicher Schrott an Seepferdchen angeboten wird. Bitte dies nicht falsch verstehen, es ist eine sehr drastische aber zutreffende Beschreibung für den Zustand in dem die Tiere bei uns angeboten werden.
    Und da die Sch.Garn. auch Aasfresser sind könnten sie sich an kranken bzw. geschwächten Tieren schon "vergreifen". NORMALERWEISE läuft die Auseinandersetzung umgekehrt ab:
    Ich habe durch zwei Pärchen ausgewachsener Kuda ein Pärchen Sch.garn. und 3 Weiss-Streifen verloren. Die haben die einfach in mehrere Teile zerlegt und aufgefressen.
    Da aber, wie wir beide schon angemerkt haben, die Effizienz bei der Bekämpfung von Borstenwürmern ohnehin mehr als unbefriedigend ist, einigen wir uns darauf: Keine Sch.garnelen im Seepf.becken. OK?
    Grüße, Rainer

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    Original von Lutz
    Frage: Greift diese Garnele Seepferdchen oder auch Seesterne an ??

    Hallo Lutz,
    junge seepferdchen, also frisch geschlüpfte und bis zu einigen Wochen alte, werden von den Sch.garnelen gefangen und schon mal durchgezwickt. Wenn die allerdings größer sind, haben die Garnelen diesbezüglich natürlich keine Chance mehr und versuchen auch erst gar keinen "Angriff".
    Borstenwürmer werden zwar gefressen, aber in einem Seepf.becken ist durch das viele Futter die Vermehrungsrate der Würmer zu hoch, als daß die Garnelen diese in den Griff bekommen. Viel effizienter sind da Pfeilschwanzkrebse. Allerdings, diese wachsen, zwar langsam, aber gewaltig und können irgendwann für die i.a. kleineren Seepf.becken ein "Größenproblem" darstellen.
    Grüße, Rainer

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    Original von Resa
    [FONT=comic sans ms]Hallo Robert,

    unglaublich das die Caulerpa nicht für den Nitratabbau verantwortlich ist.

    Hallo Resa und andere Wunderer,
    jetzt muß ich mich aber darüber wundern, daß der Nitratabbau von Euch dem "Caulerpa-Wuchs" zugeschrieben wurde. Man kann sehr leicht nachrechnen (und ich habe bereits Ende der 70iger Jahre immer wieder darauf hingewiesen, wenn Algenfilter ins Gespräch kam), daß man kg's Caulerpa ernten muß, um einigermaßen effizient Nitrat zu entfernen. Das funktioniert also nur, wenn der Algenfilter ein mehrfaches des Aqu.volumens hat, was ja nun beim Schlammfilter nicht der Fall ist.
    Grüße, Rainer

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    Original von sabine
    Hallo Jürgen,

    die Formel lautet:

    1 - abgelesener Wert x 500 = Ca mg/l

    Hallo Sabine,
    nur damit sich mein "Mathematiker-Herz" wieder beruhigt :-). Die Formel lautet:

    (1 - abgel. Wert) * 500

    Grüße, Rainer

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    Original von Thomas Chronz
    Wenn die rein physikalische Strahlungsleistung nun nicht mit einer menschenbezogenen Funktion V(λ), sondern photosynthesebiologisch bewertet würde, käme man einem sinnvollerem Maß näher.

    Hallo Thomas,
    und genau eine solche photosynthetische Wirkung bewertet man mit PUR. Hier wird die abgestrahlte Strahlungsleistung mit der "Empfindlichkeit" (2 Absorptionsmaxima) des Chlorophylls gefaltet. Somit steht eine Größe zur Verfügung, mit der man tatsächlich verschiedene Strahlungsquellen bezüglich ihrer photosynthetischen Wirkung beurteilen kann und dies tun man auch mit gutem Erfolg zumindest bei höheren Pflanzen.
    Grüße, Rainer

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    Original von Harald Mülder
    Hi Erwin
    Bei den jetzigen Ergebnissen währe
    ich mir da noch nicht so sicher.

    Hallo Harald,
    da kann ich Dir nur zustimmen. Das Problem dieser naß-chemischen Tests ist nicht die Qualität des Tests, sondern die "Qualität" des Testenden.
    Grüße, Rainer

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    Original von Thomas Chronz

    wer jetzt wissen will, wie's weitergeht, sollte die Seite von Dieter Kreuer besuchen. Unter dem Punkt Wie entstehen die Gezeiten - die korrekte Erklärung wird es wissenschaftlich ! :grinning_squinting_face:

    Hallo Thomas,
    daß die, wie Dieter Kreuer es nennt, "Lehrererklärung" falsch ist, ist aber hinlänglich bekannt. Allerdings kann man das Phänomen mittels der Relativitätstheorie (Stichwort Raumkrümmung) sehr viel einfacher erklären.
    Grüße, Rainer

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    Original von Jürgen Rathje
    ach,wo Du gerade Herbert Wehner ansprichst,über seine Rolle wärend der Nazizeit ließe sich auch fein
    diskutieren,oder Willi Brandt..................

    Hallo Jürgen,
    ich wäre sehr gespannt darauf von Dir zu hören was man über die Rolle von Herbert Wehner und Willi Brandt während der Zeit des "3. Reiches" zu diskutieren hätte, insbesondere was man "fein" zu diskutieren hätte .
    Grüße, Rainer

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    Original von Metin
    Jetzt mal eine blöde Frage:

    Hätte ich die Caulerpa ebenfalls vor dem einsetzen ins AQ mit meinem Aquariumwasser eingewöhnen müssen, wie bei den anderen lebenden Tieren ?

    Hallo Metin,
    Ja, Caulerpa sind genauso empfindlich oder eher noch empfindlicher als die meisten Fische gegenüber abrupten Dichteänderungen. Sie sollten daher genauso angeglichen werden, sonst riskierst Du immer erst mal ein Absterben. Aus einem kleinen überlebenden Rest entwickelt sich dann allerdings i.A. wieder eine neue, manchmal lästige werdende, Caulerpa.
    Grüße, Rainer

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    Original von Metin
    Hallo zusammen,

    wollte mal gefragt haben, ob man eigentlich Mysis züchten kann ?
    Gruß

    Metin

    Hallo Metin,
    das wurde bei Nordsee/Ostsee-Mysis schon mehrfach ohne jeden Erfolg versucht. Allein eine längere Hälterung (als Futterreserve) ist schon schwierig, da die Tiere sehr temperaturempfindlich sind und in zu kleinen Becken bei hoher Dichte, wie das nun mal bei "Futterbecken" so ist, nur wenige Tage überleben. Allerdings sind mir auch bei tropischen Mysis, die ja manchmal insbesondere in frisch eingerichteten Becken mit Lebendgestein auftauchen, keine nennenswerten Zuchterfolge bekannt.
    Grüße, Rainer

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    Original von Simon Schreiber
    Hallo Rainer,
    zuerst einmal eine Frage: Wer hat eindeutig festgestellt, daß es sich um eine bakterielle Infektion handelt ?
    Ich kann dich jedoch beruhigen, es geht nicht um das Verschlucken der Luftblasen, ich habe diesbezüglich schon immer gesagt, daß das Unsinn ist, da die Pferde die Luft durch ihre Kiemen ausblasen.
    Simon

    Hallo Simon,
    ich wollte Dir nicht unterstellen, daß Du "Lufverschlucken" meinst. Das war wohl ein Mißverständnis. Aber auch die Theorie des erhöhten Stickstoffpartialdruckes ist -bitte um Entschuldigung- Unsinn. Dieser könnte sich (wie hier schon berichtet), wenn überhaupt, nur extrem kurz aufbauen und würde umgehend ausgeglichen. Es gab in den 80ziger Jahren eine Untersuchung (leider finde ich das nicht mehr) bei der eindeutig eine bakterielle Infektion und zwar eine ANSTECKENDE diagnostiziert wurde. Ich selbst mußte die Erfahrung machen, daß ein Luftblasen-geschädigtes Seepferdchen, das einen Rotfeuerfisch als Gondel ausgewählt hatte, sogar diesen infiziert hat. Beim Rotf.f. traten dann die Bläschen, wie eine Herpes-Infektion, im Maulbereich auf. Im fortgeschrittenen Stadium konnte er nicht mehr fressen und ist letztendlich.........
    Nicht nur auf Grund dieser Erfahrungen haben die Seepf. und -nadeln seit Jahren ihr eigenes Becken. Im übrigen habe ich die Krankheit bei Seenadeln nie beobachten können und noch nie davon gehört.
    Grüße, Rainer.

    Hallo Alle,
    ich verstehe hier das Problem nicht so ganz. Ich habe auch diese Plastik-Dingsbums, nachdem ich mehrere Spindeln gekillt habe und bin mit diesen zu meinem Händler gegangen. Wir haben dann die Werte des Plastik-Dingsbums mit Werten von Leitwertmessern und Tropic-Marin-Spindel (die sind sehr genau) verglichen und habe ich mir die Korrekturaddition /subtraktion notiert. Und wenn man diese Plastik-Dingsbums immer schön reinigt, dann bleibt es bei dieser Korrektur. Im übrigen geht es darum eine Salzdichte einigermaßen konstant zu halten und nicht permanent zu versuchen daran herum zu doktern. Das kriegt man ohnehin nicht genau hin.
    Grüße, Rainer

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    Original von Simon Schreiber
    Hallo Leute,
    ich habe eine Bitte an alle, die schon einmal die Gasblasenkrankheit bei einem ihrer Pferde hatten.
    Bitte teilt mir mit, welchen Abschäumer ihr zu diesem Zeitpunkt in Betrieb hattet, sowie Filter und Strömungstechnik.
    Simon

    Hallo Simon,
    ich hoffe jetzt wird nicht wieder dieser uralte Blödsinn aufgewärmt, daß Seepferdchen Luft verschlucken, daß zu hoher Partialdruck von Stickstoff im Wasser etc. etc. zu dieser "Gasblasenkrankheit" führt. Es wurde eindeutig festgestellt, daß es sich bei dieser Krankheit um eine bakterielle Infektion handelt, die dazu führt, daß sich Blasen am Körper der Tiere bilden. Diese, häufig am Schwanz beginnend, führen dann zum Auftrieb und letztendlich zum Verhungern der Tiere. Nur weil da ein Gas in den Blasen ensteht, wird immer wieder spekuliert, dies habe etwas mit Gasen im Wasser zu tun. Kein Mensch käme auf die Idee Dir bei einer Blase an Deinen Füssen zu empfehlen nicht so viel zu baden, nur weil in diesen Blasen eine Flüssigkeit ist. Ich hatte eigentlich gehofft, dieses uralte Märchen wäre endlich vom Tisch, wenn es auch immer noch nicht aus der aquaristischen Literatur verschwunden ist.
    Grüße, Rainer

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    Original von Thomas Chronz

    Welche Farbe bzw. Farbtemperatur hat Mondlicht ? Im Internet habe ich nichts dazu entdeckt.

    Hallo Thomas,
    Bei Mondlicht handelt es sich um reflektiertes Sonnenlicht bzw. was davon übrig bleibt. Die Farbtemperatur liegt, wie hier schon mehrfach erwähnt, bei etwa!!!! 4000 K. Das hängt von sehr, sehr vielen atmosphärischen Bedingungen ab, aber das gilt ja auch für direktes Sonnenlicht. Im übrigen denke ich, daß den Fischen die Lichtfarbe des "extrem schwachen" Mondlichtes ziemlich Sch(n)uppe ist. Also ein schlappes Lämpchen und alles ist o.k.
    Grüße, Rainer

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    Original von C. Schuhmacher
    Hallo Sabine und Joe

    und die flöiegen nicht gleich mit dem Staub der Wüste durch die Gegend

    Hallo Claude,
    und ob die mit dem Staub fliegen. Das ist eines der möglicherweise bisher unterschätztesten Probleme überhaupt. In weltweiten Forschungsprogrammen wird mit LIDAR-Technik sowohl die Verbreitung von Staub (PM10, PM2,5 und kleiner) auch die Verbreitung von angebundenen Bakterien untersucht. Und diese Viecher sind sehr anpassungsfähig. Aber alles was hier berichtet wurde sind bisher reine Spekulationen. Es gibt bisher keinen seriösen Nachweis, was wirklich die Ursache ist. Und wie so oft ist die Ursache wahrscheinlich eine Kombination aus x, Y, Z........
    Grüße, Rainer

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    Original von Peter Schmiedel

    Warum ist mein Picasso dann so dämlich und hat zwei L. grabhami dann gekillt??

    Hallo Peter,
    Dein Picasso ist nicht dämlich, sondern verhält sich nur "natürlich". Garnelen sind zwar sehr nützliche Tiere (grabhami ist nicht gerade eine Putzergarnele), aber nicht alle Fische schätzen das. So werden sie, aber auch lysmata etc., von Rotfeuerfischen, Drachenköpfen, Kugel/Krugfischen, Sepien, Kraken.........einfach gefressen. Ein sehr natürliches, allerdings etwas teures, Futter.
    Grüße, Rainer

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    Original von Harald Mülder
    Hallo Chemiefreaks :grinning_squinting_face:

    Wie verhält sich Nitrat im frisch angesetztem Meerwasser?

    Kann es sein das es noch reduziert wird?

    Ich frage das um sicher zu gehen alle Fehler bei meinem Nitrattestt-test auszuschließen.

    Hallo Harald,
    Eine rein chemische Reduktion von Nitrat ist bei Deinen Proben nicht möglich. Es gäbe nur die Möglichkeit eines anaeroben Abbaus, den ich allerdings für ziemlich unwahrscheinlich halte, da Du sicher sehr "sauber" gearbeitet hast. Da müssten erst mal anaerobe Bakterien in die Probe gelangt sein, diese müssen sich vermehren etc. etc.. Es würde mich allerdings der Grund Deiner Anfrage interessieren.
    Grüße, Rainer

    Hallo Jes......,
    Du solltest es mal mit lebenden Black Mollies versuchen. Angeblich fressen die Rhinos auch in der Natur solche schwarz gefärbten Fische und es klappt damit auch meistens, sie überhaupt zum Fressen zu bewegen. Am Besten hälst Du den Fisch in einem Kescher, diese neugierigen Viecher schwimmen in den Kescher und holen sich den Fisch. Irgendwann nehmen sie dann auch Stint (am Stück!!!! und mit dem Kopf voran) von der Futterzange. Also keine Panik, die können monatelang ohne Futter überleben.
    Grüße, Rainer

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    Original von Ralph D. Huber
    Hallo Rainer,

    Wer jemals gesehen hat wie die damit benetzten Stellen anfangen zu schäumen, wird dieses Mittel kaum in seinem Aquarium verwenden. Zumindest geht es mir so und das völlig unabhängig davon in was Wasserstoffperoxyd zerfällt

    Hallo Ralph,
    so ist das nun mal. Wenn Du mal alle Reaktionen die so in unserer Lunge, bzw. in unserem Körper ablaufen vor Augen sehen würdest, wie diese Wundgeschichte, würdest Du wahrscheinlich aufhören zu atmen. Sauerstoff ist nun mal ein radikales Zeug. Aber, lebende Organismen haben sich nun mal mit diesem O arangiert und zwar in der Weise, daß sie ohne diesen gar nicht mehr existieren können.
    Es gibt übrigens ein paar Modelle wonach Leben auf der Basis anderer Elementen sehr viel "schonender" wäre (es gibt da einige Publikationen der NASA). Aber wir leben nun mal in einer, naja "Sauerstoffatmosphäre".
    Grüße, Rainer

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    Original von FrankM
    Hallo,
    ich möchte mir demnächst ein Seepferdchenbecken einrichten. Wer kennt Händler in und um Berlin die auch Seepferdchen anbieten bzw. wer hat in dieser Umgebung Nachzuchten?

    MfG
    Frank

    Hallo Frank,
    wie Ralph schon schrieb wirst Du mit Nachzuchten wenig Glück haben. Die Zucht einiger Seepferdchenarten ist zwar relativ einfach, aber doch sehr zeit- un futterintensiv. Und es ist sehr frustrierend, wenn man dann mit erheblichem Zeitaufwand "jede Menge" Seepferdchen aufgezogen hat und der Markt blitzschnell gesättigt ist. Es gibt nur relativ wenig Seepf.halter und, ich behaupte mal, deren Bedarf könnte von einem Züchter allein in Deutschland gedeckt werden.
    Ich züchte, nur noch wenn sich die Gelegenheit ergibt, für den Eigenbedarf. Einige Seepferdchenfreunde werden jetzt sagen "ich such doch schon seit x-Monaten/Jahren Nachzuchten". Aber: Wo bringt man nur 50 Seepferdchen unter und der nächste Wurf sind auch schon "verkaufsreif". Selbst der Großhandel(!!!!) winkt bei Mengen über 20 Tieren ab.
    Grüße, Rainer

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    Original von iXware
    Hallo zusammen,

    Ich möchte dort keine Fische einsetzen, dazu ist das Becken meiner Meinung nach zu klein. Was haltet ihr davon? Würden als Beleuchtung 2 15W-Leuchtstoffröhren ausreichen, und wenn ja, welche Röhren wären da empfehlenswert? :confused_face:


    MfG, iXware

    Hallo,
    im Prinzip ist so ein Becken nicht zu klein für "allerlei" Getier. Geh ich allerdings recht in der Annahme, daß dies Dein erstes Meerwasserbecken wird, dann solltest Du schon auf Fisch verzichten. Solch kleine Becken betreibe ich viele und, je nach Anspruch, reicht da sogar eine Leuchtstofflampe aus dem Baumarkt, aber wie gesagt "je nach Anspruch".
    Grüße, Rainer

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    Original von Ralph D. Huber
    Hallo Resa,

    ich glaube Harald hat recht. Peroxyd zerfällt im Wasser zu O2 und ????? und genau diese Fragezeichen zerstören die Zellen. Du kannst aber auch gleich Peroxyd nehmen und es in die Aiptasien spritzen allerdings möchte ich das Zeug nicht in meinem Becken haben und greife als alter Handwerker lieber zu Hammer und Meißel oder andere bewährte Methoden.

    Hallo Ralph,
    das bekannteste Peroxid ist H2O2 und dieses zerfällt zu H2O und O und nicht zu O2. Und dieser atomare Sauerstoff (O) ist wohl der Trick an der Geschichte . Sauerstoff ist, auch wenn wir alle darauf angewiesen sind, eigentlich ein "Zellgift". Ich hab das ja schon mal bei der Ozon-Diskussion angesprochen, bei der ich nie die Bedenken verstehen werde. Denn auch hier zerfällt das O3-Molekül zu O2 und O und der atomare O oxidiert instantan "schädliche" Verbindungen.
    Grüße, Rainer

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    Original von ricard
    hallo allen,

    in 2 vorherigen berichten wurde über das problem geschrieben, das sich pvc rohre zusetzen.

    Bis bald ricard

    Hallo Ricard,
    wie Claude schon schrieb, gibt es das Problem bei Ablauf- und Zulaufrohren praktisch nicht. Ein regelrechtes Zusetzen innerhalb weniger Wochen passiert nur an den Stellen, an denen große Mengen Luft mit Meerwasser in Kontakt kommen, also z.B. am Lufteinzugsrohr der Abschäumerpumpe. Das kann man verhindern bzw. wieder auflösen, indem man ein paar Schlückchen Mineralwasser in den Lufteinzugsschlauch schüttet.
    Grüße, Rainer

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    Original von Harald Mülder

    Ich möchte damit herausfinden wie ein Test von der "breiten Masse" abgelesen und empfunden wird.

    Hallo Harald,
    das ist eine gute Idee. Wir haben vor Jahren so was mal im Labor gemacht: Eine Stammlösung und etwa 10 Leute (Laborantinnen, CTAs, Auszubildende) sollten eine nasschemische Nitratanalyse machen. Du wirst Dich wundern, was dabei rauskommt. Der "wahre" Wert war 50 mg/L (damals Grenzwert für Trinkwasser). Die Ergebnisse lagen zwischen 20 und 150 mg/L. Keine(r) hatte den wahren Wert auch nur annähernd ermittelt. Wichtig dabei war/ist, daß die Analysten die Konzentration nicht!!!! kannten. Ich denke, das solltest Du auch machen. Denk Dir eine neue Konzentration aus, denn Du glaubst nicht wie diese Kenntnis das Ergebnis beeinflusst.
    Grüße, Rainer

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    Original von Andre Jonas
    Hallo ihr beiden,

    ihr habt völlig recht. Ich meinte Haarsterne. Ich habe wohl die Tiere verwechselt.

    Andre

    Hallo Andre,
    dies Feder(Haar)sterne sitzen in Gorgonien, da sie sich dort wohl am besten "festhalten" können und die Stellen sind ja auch planktonexponiert mit teilweise extrem starker Strömung. Soll heißen:
    Die Tiere brauchen im Becken etwas zum festhalten und jede Menge Plankton nachts(!!).
    Nach meinen Erfahrungen überleben sie allerdings auch bei bester Fütterung im Aqu. nur wenige Monate. Dabei ist nicht klar, wie alt so ein Tier beim Kauf schon ist und wie alt sie in der Natur werden (sicher aber mehr als ein paar Monate). Hinzu kommt, daß diese zerbrechlichen Tiere auch durch unsachgemäßen Versand schon beschädigt und geschädigt (durch längeren Futterentzug in den Hälterungsanlagen vor Ort) sind. Also gut überlegen, auch wenn die Tiere noch so "schön" sind. Grüße, Rainer

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    Original von harry bauer
    Hallo,

    kurze Frage: Gibt es Probleme mit Einsiedlern aus dem Mittelmeer/Adria im Riffbecken? Sind doch ein paar Grad Temperaturunterschied, zumindest jetzt im Sommer, sind es fast 30 Grad im Becken.

    MfG
    Harry

    Hallo Harry,
    normalerweise gibt es keine Probleme mit den Mittelmeereinsiedlern. Ich habe allerdings mit 30°C über längere(!?) Zeit keine Erfahrung.
    Grüße, Rainer

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    Original von Matthias Wucherer

    Nur bleibt eine Frage immernoch offen: WAS ist ein Seehase? Nacktschnecke? Krebs?

    Und frisst der auch garantiert keine Korallen und Kalkrotalgen an?

    ...


    Hallo Matthias,
    Seehasen sind Nacktschnecken und fressen garantiert nur Algen. Sie sind daher allerdings, wie Joe schon schrieb, nur so lange zu halten, wie Algen vorhanden sind und müssen gegebenfalls gefüttert oder weitergegeben werden. Im übrigen werden sie auch für Dein relativ kleines Becken zu groß (ca. 10 cm Länge und fast so dick), sodaß Du Dir ein junges Tier aussuchen solltest.
    Grüße, Rainer

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    Original von use
    Sind baugleich mit der ATISun, aber nur 3-Band statt 5-Band. ( Spektralfarben ). Für Algenbecken sind sie OK für Steinkorallen eher nicht.
    mfg Uwe

    Hallo Uwe,
    immer häufiger lese ich diese Vorstellung, daß 3-Band-Lampen für Korallen ungeeignet sind. Das wundert mich, denn es wurden und werden doch ziemlich erfolgreich Steinkorallen unter z.B. HQI und anderen Entladungslampen gehalten/vermehrt und das sind alles 3-Band-Lampen.
    Grüße, Rainer

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    Original von Thomas Chronz

    Die Gründe für in der Praxis auftretenden deutlich kürzeren Nutzungszeiten sollten meiner Meinung nach bei den Leuchtenherstellern gesucht werden. Fehlerquellen sind unpassende Vorschaltgeräte oder zu hohe Temperaturen an den Lampen. Auch die Einbaulage der Röhren zueinander kann das Altern beeinflussen.

    Hallo Thomas,
    es gibt neben den von Dir angesprochenen "Fehlerquellen" noch ein ganz prinzipielles Problem. Die Leuchtstoffe, die über eine Entladung im Hg-Dampf solcher Lampe und somit durch die Hg-Emissionslinien zur Fluoreszenz angeregt werden, sind auf Grund der energetisch höheren atomaren Übergänge im kurzwelligen Spektralbereich einer sehr viel größeren "Belastung" ausgesetzt. Soll heißen: der Leuchtstoff, der für die blaue Emission verantwortlich ist, verabschiedet sich als erster und zwar relativ schnell.
    Die Frage an die Lampenhersteller wäre, kann man stabilere Leuchtstoffe für die Blauemission entwickeln? Und da denke ich, das ist nicht so einfach und wohl auch teuer. Und dann kommt hinzu, daß der Abnehmerkreis solcher Lampen sehr klein ist und warum soll man denen dann noch eine Lampe an die Hand geben, die 5 Jahre aquaristisch nutzbar ist.
    Wir sollten aber erst mal die spektroskopischen Untersuchungen abwarten, um letztendlich beurteilen zu können, wie schnell denn bestimmte spektrale Anteile dieser T5-Lampen tatsächlich stark reduziert sind.
    Grüße, Rainer

    Zitat

    Original von Thomas Chronz

    Die Gründe für in der Praxis auftretenden deutlich kürzeren Nutzungszeiten sollten meiner Meinung nach bei den Leuchtenherstellern gesucht werden. Fehlerquellen sind unpassende Vorschaltgeräte oder zu hohe Temperaturen an den Lampen. Auch die Einbaulage der Röhren zueinander kann das Altern beeinflussen.

    Hallo Thomas,
    diese Einschätzung ist sicherlich richtig. Der wesentliche Grund für die "kurze aquaristische Tauglichkeit" der Lampe liegt allerdings im physikalischen Prinzip der Lichterzeugung. Bei diesen Lampen (und das gilt für alle Entladungslampen) wird zunächst durch eine elektrische Entladung in Hg-Dampf UV-Licht erzeugt. Dieses wiederum "produziert" durch eine Fluoreszenzanregung eines entsprechenden Leuchtstoffes SICHTBARES LICHT. Möchte man also also eine Lampe haben, die blaues, grünes, rotes Licht emmitiert (3-Band-Lampe) benötigt man im Prinzip 3 Leuchtstoffe (bzw. ein Gemisch daraus). Und diese 3 Leuchtstoffe verhalten sich leider bezüglich der Lebensdauer sehr unterschiedlich. Je kurzwelliger das zu erzeugende Licht ist (blau gegenüber rot) um so größer die Energie und um so größer müssen die anzuregenden elektronischen Übergänge in den Atomen oder Molekülen des Leuchtstoffes sein. Und solche höherenergetischen Anregungen gehen zu Lasten der Lebensdauer.
    Fazit: Der für blaues Licht zuständige Leuchtstoff ist "schneller verbraucht" als der für grünes Licht und dieser wiederum scheller, als der für rotes Licht. So kann also eine Lampe durchaus eine Lebensdauer von 5 Jahren haben, aber während dieser Zeit ist als erstes der "blaue Leuchtstoff" und irgendwann der "grüne Leuchtstoff" auf der Strecke geblieben.
    Und nun fragt sich sicher der eine oder andere: "Warum entwickelt man nicht stabilere Leuchtstoffe?"
    Dies ist aus den genannten physikalischen Gründen nicht so einfach, denn höhere energetische Übergänge bedeuten nun mal höhere Belastung.
    Solche Entwicklungen kosten Geld, viel Geld (man denke an die Milliarden, die bisher mit mäßigem Erfolg in die Entwicklung von "blauen" Laserdioden gesteckt wurde). Und, Zielgruppe solcher Lampen ist eine kleine Gemeinde von Meerwasseraquarianern und denen soll man nun auch noch eine Lampe an die Hand geben, die 5(!!) Jahre hält.
    Ich denke, wir warten aber erst mal die spektralen Untersuchungen ab, die zeigen werden, um wieviel die einzelnen Spektralbereiche dieser T5-Lampen tatsächlich abgenommen haben und dann wird man eher eine Aussage über die meerwasseraquaristische Nutzdauer solcher Lampen treffen können.
    Etwas lang geworden, aber eigentlich noch zu verkürzt dargestellt .........
    Grüße, Rainer

    [QUOTE]Original von Ralph D. Huber

    Im allgemeinen fällt mir sehr stark auf, daß viele, sehr viele Aquarianer jeder neuen Markteinführung hinterher laufen anstatt abzuwarten wie sich ein Produkt entwickelt und ob es sich etabliert.


    Hallo Ralph,
    zunächst noch einen herzlichen Glückwunsch nachträglich zu Deinem Geburtstag und alles Gute, was man sich so wünschen kann (die Zahl hab ich mal weggelassen, die seh ich bei mir auch nicht so gerne).
    Deine oben zitierte Aussage kann ich nur voll und ganz unterstützen. Jede Woche wird ein neues Wundermittel propagiert und alle wollen es gleich haben.
    Andererseits sehe ich natürlich auch bei Deinem Vorschlag "Abwarten" ein Problem. Kann denn eine Firma überleben (insbesondere eine Firma, die sich mehr oder weniger auf ein(!) Produkt kapriziert), wenn nur ein paar wenige Tester das Produkt kaufen? Also am Beispiel von ATI: Würde es ATI überhaupt noch geben und damit die Chance ein möglicherweise gutes Produkt zu etablieren, wenn sich die Aquarianer nicht massenweise auf diese "neue" Lampe gestürzt hätten und dies noch immer tun.
    Oder wäre die Produktion mangels Interesses längst eingestellt worden?
    Grüße, Rainer

    Zitat

    Original von Michael Hannig

    Ps und wie sieht es für Phytoplankton aus, hat jemand da Erfahrung

    Hallo Michael,
    Phytoplankton wächst unter so ziemlich allem was leuchtet, also sicher auch unter HQL. Ein Problem könnte die Wärmeentwicklung werden, denn die meisten bei uns kultivierten Schwebealgen mögen keine höheren Temperaturen.
    Grüße, Rainer