Beiträge von Rainer

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    Original von Ilja Maeckel
    Nun betrachten wir das Meer, oder die Salzwasserfische und finden hier eine verschwenderische Vielfalt an Farben. Woher kommt das? Warum ist das so? Gibt es hierzu Erklärungen?

    Hallo Ilja,
    erstens gibt es auch sehr farbenprächtige Süßwasserfische (auch ohne Zuchtauswahl) und zweitens:
    warum muß es für die doch sehr plakativen Farben der Meerwasserfische einen Grund geben?
    Ich halte diese Frage für eine typische, wie ich es nenne, Darwinisten-Frage. Alles muß irgendwie, möglichst mit Überlebensstrategie, erklärt werden.
    Ich, als Physiker, frage mich ja auch nicht, warum ein Elektron sich im Experiment manchmal als Teilchen und manchmal als Welle darstellt. Das ist nun mal so und nur wir Menschen mit unserem beschränkten "Geist" verstehen diesen Mischmasch nicht.
    Vielleicht stellen wir auch einfach nur die falschen Fragen.
    Und ich denke, genau so ist es überall in der Natur.
    Das waren "meine Gedanken zur Nacht".
    Grüße, Rainer

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    Original von Evelyn Woite
    Hallo liebes Forum,

    Nun meine Fragen:
    Aber es ist brüllend laut! Wie kann ich diese justieren bzw. aufstellen? Könnte was kaputt sein? Oder regelt sich das wenn die Pumpe mit den Schläuchen am Abschäumer angeschlossen ist? Wenn ich an dieser "Schraube" (ich kenne die korrekte Bezeichnung nicht) drehe, dann tut sich nichts. Nur wenn ich den Luftinput oder Output etwas zuhalte, dann wird sie leise. Ist da eventuell der Regulierungsmechanismus ruiniert? Was tun?

    Grüße,
    Evelyn

    Hallo Evelyn,
    ich würde die WISA erst mal an einen "Verbraucher" hängen. Solange der Ausgang offen ist sind alle Luftpumpen brüllend laut.
    Die Schraube ist nicht zum Drehen, sondern das Ende eines Schiebers mit dem Du die Luftleistung regeln kannst. Also, ganz rein = minimale Luftmenge, ganz raus = max. Luftmenge.
    Grüße, Rainer

    [quote]Original von Andre Jonas
    Rainer,

    Aber wenn du auf das Geschlecht anspielst, man hat wahrscheinlich mal untersucht, ob es das Männchen oder das Weibchen ist, was die Eier im Maul hat.

    Viele Grüße

    Andre


    Hallo Andre,
    ja, ich meinte eigentlich das Geschlecht. Aber nehmen wirs mal hin, dass die Männchen die Eier ausbrüten....
    Im übrigen vertsteh ich nicht, wie die Evolution da so einen Bock schießen konnte, dass die Männchen wohl offensichtlich nicht in der Lage sind, die Eier mal kurz abzulegen und sich zu stärken, wie dies die Brunnenbauer tun. Aber wahrscheinlich liegt das daran, dass die Brunnenbauer ihre Eier in der Höhle ablegen und diese damit geschützt sind. Bei den Kauderni würden die wohl keine 2 sec rumliegen :smiling_face:
    Grüße, Rainer

    [quote]Original von Thilo
    Hallo rainer,

    Die Sache mit dem Lebendfutter und den Leberschäden worauf führst du das? Medikamente oder das Aufzuchtfutter? oder was käme da sonst noch in Frage?
    quote]

    Hallo Thilo,
    der damalige Leiter der Meerwasserabteilung führte diese Leberschäden auf die starke Belastung der i.a. aus der Nordsee stammenden Futtertiere zurück. So weit ich weiß gilt ja auch für uns Menschen noch immer die Empfehlung zwar regelmäßig Fisch zu essen, aber sich beim Nordseefisch etwas zurück zu halten. Nicht umsonst wird häufig mit dem Hinweis "in Schadstoff-freien/-armen Gewässern gefangen" für Fisch geworben.
    Bei Garnelen kann man ja auf Krill ausweichen, aber was macht man bei Mysis??
    Grüße, Rainer

    Zitat

    Original von Thilo
    Hallo Rainer,

    das wäre wohl eher ein Traum. Auch wenns eigentlich so Standard sein sollte. Lebende Garnelen kontinuierlich zu einem vernünftigen Preis zu bekommen damit Jahrelang ein Fisch gefüttert werden kann das ist ein Traumservice. Das bieten nicht viele an. meist gibts da gravierende Nachteile in den verschiedensten Variationen. So meine Erfahrung.

    Hallo Thilo,
    möglicherweise haben wir hier mit den Händlern besonderes Glück.
    Ich möchte aber noch daraufhinweisen, dass ich trotz dieser guten Möglichkeiten alles versuche, die Tiere an gefrorenes Futter zu gewöhnen. Vor vielen Jahren hat man im Düsseldorfer Löbbeke Museum (heute Aqua-Zoo) alle verendeten Raubfische, die dort immer mit lebenden Nordseetieren (Garnelen, Krabben etc.) gefüttert wurden, obduziert und bei fast allen schwere Leberschäden diagnostiziert. Seit dieser Zeit versuche ich wie gesagt alles um die Tiere an "totes" Futter zu gewöhnen und verfüttere auch keine gefr. Nordsee-Garnelen.
    Grüße, Rainer

    Hallo,
    ich habe früher für die kleine Portion Garnelen 5,00 DM bezahlt und zahle heute 2,50 EURO, sind so etwa 20 Stk..
    Ich denke, wenn man das Lebendfutter bei dem Händler kauft, bei dem man auch die Fische, die das unbedingt brauchen, gekauft hat, kriegt man die Garnelen fast zum Selbstkostenpreis.
    Grüße, Rainer

    Zitat

    Original von Andre Jonas
    Hallo zusammen,

    Gibt es Erfahrungen wann, bzw. zu welcher Uhrzeit die jungen Fische aus dem Maul entlassen werden. Ich würde dann mal versuchen ein paar mehr zu retten. Die meisten Jungfische landen bei mir meist als Lebendfutter im Kreislauf des Lebens.

    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Andre,
    nach 20 - 30 Tagen i.a. nachts, super Information was??!!
    Im übrigen würde ich nicht versuchen das Eier-tragende Tier rauszufangen. Nach meinen Erfahrungen stresst das so sehr, dass die Eier ausgespuckt werden. Wenn Du die Ausbeute erheblich steigern willst, mußt Du das Paar separat setzten und bei "Schwangerschaft" das Nicht-Eier-tragende Tier rausfangen. Woher weiß man eigentlich wer da die Eier im Maul ausbrütet??
    Grüße, Rainer

    Hallo Christian,
    Rotfeuerfische kann man auch im Riffbecken halten. Allerdings unter Beachtung der Größe des übrigen Fischbesatzes. Und da Rotfeuerfische leider nicht lesen könne, sind auch Putzergarnelen tabu.
    Ich halte in einem Becken mit div. Weich- und einigen Steinkorallen 2 Pt. radiata und 3 Rhinopias. Die kleinsten Fische darin ist ein Paar Centr. bicolor. Für die Wasserqualität sorgt allerdings ein "dicker" Abschäumer und regelmäßige Wasserwechsel.
    Grüße, Rainer

    Hallo Tim,
    ich denke es ist H. kuda und das "Umfärben" (heller werden) ist nach meiner Erfahrung normal. Dunkel sind die Tiere wohl nur durch den Transport-Stress und wenn sie im Aquarium irgendwann wieder dunkel werden, ist das eigentlich kein gutes Zeichen.
    Grüße, Rainer

    Zitat

    Original von Andreas März
    Hallo,

    da kann man mal wieder sehen das man selbst nach einer 30ig jährigen Erfahrung noch was dazu lernen kann. Hatte auch schon Pferde die sehr gern Mückenlarven gefressen haben. Was spricht dagegen, ab und zu mal was anderes zu füttern :confused_face:

    Hallo Andreas,
    ich hätte nichts dagegen Mückenlarven zu verfüttern und hab das auch immer wieder ausprobiert, insbesondere im Sommer aus eigener Zucht. Aber die "roten Würmchen" sind schon offensichtlich optisch ungeeignet. Die schwarzen und weißen hängen nur an der Oberfläche, also das war auch nix. Sorry so meine Erfahrungen. Ich muß allerdings zugestehen, dass ich auf Grund dieser Erfahrungen nie tiefgefrorene Mückenlarven versucht habe.
    Grüße, Rainer

    [quote]Original von Peter Schmiedel
    Stefan,

    . Einen Sanddollar hab ich z.B. noch nie angeboten bekommen.


    Hallo Peter,
    Sanddollar, Kammseesterne etc. für den Bodengrund kriegts Du regelmäßig bei WELKE LÜNEN. Habe mir heute einige mitgenommen, sind aber noch genügend da :smiling_face: und die haben auch einen Versand, falls Du die Reise ins "schöne Ruhrgebiet" scheust.
    Grüße, Rainer

    Hallo alle,
    auch wenn es hier letzthin noch geschrieben worden sein sollte, ich muß Reinhard recht geben: die story mit der Luft ist ein altes Märchen. Die Luftblasen am Körper und im Brutbeutel entstehen durch eine Infektion, manchmal im Brutbeutel auch durch abgestorbene Embryonen.
    Und die Diskussion um Mückenlarven als Futter find ich müßig, da ich während meiner 30ig jährigen Beschäftigung und teilweise auch Zucht mit/von Seepf. noch nie ein Seepf. erlebt habe, das Mückenlarven fraß. Weder tiefgefroren noch lebend.
    Grüße, Rainer

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    Original von Karl Kohl
    Ich habe eine Frage:

    Mein Aquaristik-Händler sagte, das es auch Süsswasserpferdchen gäbe.
    Stimmt das ?

    LG, Karl

    Hallo Karl,
    NEIN, es gibt keine Süsswasserseepferdchen. Allerdings sind Seepf. sehr tolerant gegenüber dem Salzgehalt, sie leben teilweise auch in den Brackwasserzonen. Daher sind schon in den 70ger Jahren "schlaue" Leute auf die Idee gekommen, Seepf. auf Süsswasser "umzustellen". Eine gewisse Zeit (hab aus sicher verständlichen Gründen nie ausprobiert wie lange) halten die auch durch.
    Grüße, Rainer

    Zitat

    Original von Andre Jonas
    Hallo,

    also ich habe die Erfahrung gemacht, daß die Mangroven außerhalb des Beckens, d.h. in einem gesonderten Gefäß wesentlich besser wachsen als im Meerwasseraquarium.

    In dem Gefäß habe ich Beckenwasser zur Hälfte mit Leitungswasser vermischt.

    Andre

    Hallo Andre,
    das ist richtig, in Brackwasser gedeihen sie wesentlich besser.
    Reines Salzwasser ist nun mal für Pflanzen eine "Qual". Allerdings sind sie
    dann "nur" noch Zierde und haben keine Filterfunktion mehr.
    Grüße, Rainer

    Zitat

    Original von Guido Immeln
    Hallo,

    bringen die Mangroven denn wirklcih was. Ich meine bezüglich Wasserreinigung etc.

    Gruß

    Guido

    PS: Brauchen die Mangroven starkes Licht (HQI Licht) oder reicht hier Röhrenbeleuchtung im Unterbecken?


    Hallo Guido,
    natürlich bringen Mangroven als höhere Pflanzen ne ganze Menge bzgl. der
    "Wasserreinigung". Aber Mangroven sind auch starke Magnesium-Zehrer und
    manchmal habe ich den Eindruck, man kann gar nicht soviel Mg nachliefern,
    wie die aus dem Wasser holen.
    Als Beleuchtung reichen Röhren durchaus, aber im Unterschrank ist wohl
    auf Dauer zu wenig Platz.
    Grüße, Rainer

    Zitat

    Original von Christine Ehrhardt
    Hallo Seepferdchenexperten,

    .... und empfahl uns, dann ein Männchen dazu zusetzen. Es sei sowieso besser,
    ein Männchen mit zwei Weibchen zusammen zu halten.
    Viele Grüße aus Rheinhessen
    Christine

    Hallo Christine,
    Ich weiß nicht wie Dein Händler auf diese Schnapsidee kommt. Ideal sind 2 Männchen
    dazu, allerdings habe ich da bei Deinem 100 l Becken etwas Bedenken. Ich weiß
    allerdings nicht wie "gut Du filterst" bzw. wie oft Du wieviel Wasser wechselst.
    Streit, und der kann sehr heftig sein, gibt es bei Seepf. nur unter Männern.
    Grüße, Rainer

    Zitat

    Original von Maic Bleßmann
    Hallo Zusammen,
    unsere beiden letzten Seepferdchen haben heute nacht Junge bekommen. Wir haben die jetzt in ein kleines Aufzuchtbecken gepackt, das im großen Becken hängt.
    Was füttert man jetzt? Leider haben wir im Moment nur gefrorene Artemia da, und besorgen kann ich ja jetzt leider nichts.
    Was soll ich morgen als Futter holen? Was mache ich heute???

    Viele Grüße
    MAIC

    Hallo Maic,
    als erstes müßtest Du Artemien ansetzen. Es wäre auch gut zu wissen, welche
    Seepf.art Du hast. Bei einigen Arten sind die Jungen so klein, daß sie keine
    Artemien fressen können. Also auf die Schnelle ist da nicht viel zu machen.
    Aber wenn sie einmal Junge haben, kriegen sie wieder welche und dann bist Du
    sicher gut vorbereitet :smiling_face:
    Grüße, Rainer

    Zitat

    Original von Tjark Jürgens
    Kannst du mir einen Innenabschäumer für ein 180l Becken empfehlen?
    Danke schon mal!
    Tjark

    Hallo Tjark,
    ich benutze für solche kleineren Becken einen Abschäumer von"AQUARIUM SYSTEMS"
    (Instant Ocean). Die arbeiten nach einer Art "Tornado"-Prinzip, werden aussen
    (vielleicht geht das auch innen, hab ich mir noch nicht überlegt)angehängt
    und die Pumpe hängt innen. Die arbeiten sehr effektiv, optisch ist das allerdings
    nicht so attraktiv.
    Grüße, Rainer

    Hallo Andi,
    ich fürchte, es ist die berühmt berüchtigte Gasblasenkrankheit (siehe Sabines
    2.link). Die dort empfohlenen Behandlungsmethoden (mechanische Eingriffe) kommen
    leider erst in Frage, wenn die Blasen deutlich sichtbar sind, d.h. die Erkrankung
    schon weit fortgeschritten ist. Nach meinen Erfahrungen sind das alles
    verzweifelte Versuche, die bei mir letztendlich keinen Erfolg hatten. Du solltest
    allerdings das Tier unbedingt separieren, da die Krankheit ansteckend zu sein scheint.
    Grüße, Rainer

    Hallo Tjark,
    Jaubert-Systeme wie auch andere biologisch/chemisch arbeitende Filter sind i.a.
    sehr träge und ich fürchte, sie sind zu träge für die bei Seepf. stoßartig
    anfallenden hohen Belastungen. Ein Versuch wäre es wert, wenn Du genügend
    Restevertilger wie Schlangensterne, Einsiedler, Mandarinfische, eventuell
    Garnelen (Vorsicht, je nach Seepf.-Art werden die als Futter mißbraucht)einsetzt.
    Damit würdest Du die Belastung "zeitlich verteilen" und das Jaubert-System könnte
    effektiv reagieren. Ein wirklich gutes Buch über die Haltung kann ich Dir leider
    nicht empfehlen, ich kenne keins. Aber hier im Forum gibt es doch einige, wenn
    auch wenige, Spezialisten, die Dir zu gegebener Zeit entsprechende Tipps geben
    werden.
    Grüße, Rainer

    Hallo Tim,
    wenn ich es richtig sehe, betreibst Du Dein neues Seepferchen-Becken ohne
    Abschäumer. Das würde ich spätestens dann ändern, wenn Du noch ein Tier kaufst,
    sonst müßtest Du bei der geringen Wassermenge einen "Dauerwasserwechsel" machen.
    Ansonsten viel Glück, Rainer

    Zitat

    Original von Christine Ehrhardt

    Hoffentlich liest das hier überhaupt jemand, denn ich habe gesehen, dass das
    Seepferdchenforum nur sehr selten besucht ist.

    Hallo Christine,
    ab sofort lese zumindest ich wieder hier. War einige Zeit off-line wegen
    Umzugs. Hat aber wahrscheinlich niemand gemerkt :smiling_face:
    Leider kann ich Dir wegen der Nachzuchten nicht weiterhelfen, da ich
    aus genannten Gründen diesbezüglich im Moment nicht auf dem Laufenden bin.
    Trotzdem schöne Grüße nach Mainz (mein alter Studienort), Rainer

    Zitat

    Original von Stefan Ott
    Damit die Entladungsrohre ewig halten, muss die Luft vor Eintritt entfeuchtet werden - ausserdem ist der Standort wichtig, im Unterschrank ist das problematisch.
    Wie erkennst Du die Wirksamkeit - am Geruch?

    Hallo Stefan,
    Geruch ist so ein grober Test. Wenn man die Spannung sehr hoch drehen muß um
    noch was zu riechen, ist eine Reinigung angesagt oder was faul. Ich habe aber
    auch (beruflich bedingt)die Möglichkeit, den Ozongehalt der ausstömenden Luft
    ab und an messen zu lassen.
    Grüße, Rainer
    Einen vorgeschalteten Lufttrockner, insbesondere bei Betrieb im Unterschrank,
    habe ich natürlich vorausgesetzt.

    Zitat

    Original von Mirko H.
    Moin,
    allemann :winking_face:
    da wir schonmal beim thema ozon sind,würde es mich mal interressieren
    ob die ozonisatoren ewig halten?
    Mirko

    Hallo Mirko,
    Ozon wird in den Geräten durch eine elektrische Entladung erzeugt, das kennt
    man aus der Natur (in Blitzkanälen bei Gewittern entstehen große Mengen Ozon).
    Das Entladungsrohr besteht aus einer Innen- und Aussen-Elektrode und bei
    sorgfältiger, regelmäßiger Reinigung sollten die ewig halten. Irgendwann aber
    reißt die Glashülle der Innen-Elektrode und das wars dann. Ich habe allerdings
    Systeme, die schon mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel haben.
    Wie man daraus sieht, bin ich ein großer Freund von Ozon und halte es bei
    Fischbecken für zwingend notwendig. Seit dem Einsatz meines ersten Ozon-Generators
    vor vielen, vielen Jahren sind bei mir "Pünktchen" ein unbekanntes Phänomen, mal
    ganz abgesehen von den übrigen "Wohltaten" des Ozons.
    Grüße, Rainer

    Zitat

    Original von Marco Dreher
    Hallo habe 2 Seepferdchen das erste frist ganz normal das heist ich Füttere es aber das zweite frist nichts was kann man da tun es zieht dann immer den Kopf ein und verschwindet.
    Gruss Marco

    Hallo Marco,
    Grundsätzlich: Seepferdchen sollten in Artenbecken eventuell zusammen mit
    Seenadeln und/oder "langsamen" Fischen (z.B. Leierfische) gehalten werden.
    Sie können natürlich zusammen mit Weich- oder Steinkorallen gehalten werden,
    wenn "das Filtersystem stimmt".
    Du selbst erlebst ja gerade den Grund dafür. Bei einem Tier hast Du das Glück,
    dass es von der Pinzette frißt. Das zweite tut dies nicht und hat somit keine
    Chance an Futter zu kommen. Auch lebende Artemien werden da kaum helfen, da
    diese zum einen häufig von Seepf. nicht gefressen werden und zum anderen Deine
    Fische diese alle vertilgt haben, bevor die Seepf. merken, dass es was gibt.
    Ich sehe nur die Chance einen Teil des Beckens so abzutrennen, dass die Fische
    dort nicht reinkommen.
    Grüße, Rainer

    Zitat

    Original von Markus Luder
    Hallo zusammen

    suche ein klein bleibendes Seepferdchen für mein 112l Becken.

    1.Könnt Ihr mir da was vorschlagen?

    2. Was ist nach euren Erfahrungen unbedingt an Technik nötig?

    3. Was ist das a und o bei der Einrichtung?
    Danke

    Hallo Markus,
    als klein bleibende Seepferdchen wären, wie hier schon angemerkt, H. zosterae
    erste Wahl. Diese Tiere sind sehr leicht an Gefrierfutter zu gewöhnen,
    züchten sehr leicht nach und auch die Aufzucht ist sehr einfach.
    Ende der 70er bis Mitte der 80iger Jahre wurden diese Tiere in großen Mengen
    nach Deutschland importiert und auch gezüchtet (war mein erster Zuchterfolg bei S.pf.).
    Dann sind sie allerdings von der Bildfläche verschwunden und trotz großer Bemühungen
    meinerseits in den letzten Jahren scheint man da nicht mehr dran zu kommen.
    Eine Alternative ist eine in der Größe ähnliche Art aus dem pazifischen/indischen Raum,
    die häufig importiert wird. Die genaue Art konnte ich allerdings noch nicht
    bestimmen. Auch diese züchten sehr leicht nach und haben wenige (20 - 30) relativ großen
    Junge und sollten daher auch leicht auf zu ziehen sein. Werde demnächst mal
    einen Versuch starten. Diese Tiere kommen allerdings häufig in einem sehr desolaten
    Zustand bei uns an, also genau anschauen....
    Ansonsten sollte in Deinem Becken ein schöner Caulerpa-Wald wachsen und natürlich
    brauchst Du einen, möglichst überdimensionierten Abschäumer.
    Grüße, Rainer

    [quote]Original von Robert Laschober
    morgen,

    kann ich noch eine andere art von seenadeln dazugeben

    ....Ja, wenn das mit der Futterversorgung klappt, d.h. wenn sowohl die S.nadeln als auch die Mandarinfische Frostfutter fressen....

    oder gibt es da schwierigkeiten unter den verschiedenen arten?

    ....Nein....


    Grüße, Rainer

    Zitat

    Original von Marc P.
    Ich denke du überschätzt die kleinen, ich denke das funktioniert anders, im Film gesehen für gut befunden, im Zoogeschäft gesehen und sofort der wunsch ausgelöst haben - Eltern kaufen. Ich denke das ist ein Genialer Werbeschachzug und es werden jede menge Nemobecken verkauft.


    Hallo Marc,
    also wenn der Film etwas provoziert, dann eine absolut ablehnende Haltung
    gegenüber der Haltung von Meerwasserfischen im Aquarium.
    Der ganze Film besteht aus der verzweifelten Suche des Anemonenf.-Vaters
    nach seinem, von einem bösen Zahnarzt gefangenen und im Aqu. eingesperrten
    Sohn Nemo.
    Und auch alle anderen Aq.fische haben nichts anderes im Sinn, als die Flucht
    zurück in ihre Heimat Meer. Ich halte diesen Film für einen absoluten
    ANTI-Meerwasseraquarium-Film im Stile von "Free Willy" und daher kann ich Tetra
    nicht verstehen und habe da auch absolut keine Bedenken.
    Grüße, Rainer

    Zitat

    Original von iP
    Man das ist irgendwie schwer:

    zum einen finde ich den film klasse, zum anderen eben schade dass ne firma das so ausnutzt.

    Ich kann nicht sagen dass ich gegen diesen film bin, nur gegs die geschichte mit tetra. Doch das wird sich leider nicht ändern.


    Hallo iP,
    wenn ich Chef von TETRA wäre würde ich die komplette Marketing-Abteilung feuern, aber zumindest die, die für das Nemo-Aqu. verantwortlich sind. Das kann nur ein absoluter Flopp werden, denn nach diesem Film kommt sicher kaum ein Kind auf die Idee einen Nemo im Aqu. "gefangen zu halten", eher darauf Papas Nemo in einer Nacht und Nebel Aktion durch die Klo-Spülung zu "befreien".
    Grüße, Rainer

    Zitat

    Original von Elli Pridzun
    Hallo,
    ist es normal dass sie mit der zeit die Farbe ändern...!!??????????
    Viele Liebe grüße

    Hallo Elli,
    ob das normal ist, kann ich Dir nicht sagen, aber gerade die kräftig z.B. rot gefärbten Tiere werden im Aqu. immer blasser. Da nutzt auch kein roter Hintergrund. Daß helle Tiere dunkel werden, deutet aber i.A. darauf hin, dass sie sich nicht wohl fühlen. Das kann allerdimgs bei Seepf. verschiedene Ursachen habe: Wasserwerte, latente Erkrankungen, Alter etc.
    Grüße, Rainer

    Zitat

    Original von Mark H.

    Leider hab ich nur 8 dieser kleinen süßen Pferdchen gefunden in meinem Becken!
    Das erstemal, hatte ich ca. 50 Stück, aber da hatte ich noch kein aufzuchtsbecken, das hab ich nun.
    Hatte mich schon gefreut, als ich sah, wie groß der Bauch meines Männchens war, aber leider wie gesagt hab ich nur 8 Stück entdecken können. Ist das normal, oder wechselt die Anzahl so stark bei den Seepferdchen?

    Noch was: Was gebt ihr euren Seepferdchen an Vitaminen?

    Mark


    Hallo Mark,
    die Anzahl der Jungen hängt von der Seepferdchen-Art ab. Es gibt Arten, die kriegen mehrere hundert, andere 30 - 50. Deine 8 sind sicher nur noch die Überlebenden einer ursprünglich größeren Anzahl.
    Mysis reichere ich mit einer ungezuckerten Multivitaminlösung an.
    Grüße, Rainer

    Zitat

    Original von Thilo
    Hallo Rainer :smiling_face:

    Kannst du mir als Moderator sagen wieso im Seepferdchenbereich derzeit nicht mehr so arg viel gepostet wird? stagniert das derzeit derart? Habe neuluich etliche posts geschrieben und keinerlei reaktionen Feststellen können.

    grüße Thilo :face_with_tongue:

    PS: Züchtest du auch?


    Hallo Thilo,
    der Markt an Meerwasseraquarien ist zwar besonders in den letzten Jahren
    enorm gewachsen, aber ich denke der Anteil an der Aquaristik insgesamt ist
    immer noch sehr gering. Bedenkt man, dass Seepf. "ihr eigenes Becken" brauchen und
    deren Haltung immer noch als äusserst schwierig eingeschätzt wird, kann man
    in etwa abschätzen, wie klein die Gemeinde der Seepferdchenhalter oder gar
    -züchter ist. Und ich habe sogar den Eindruck, dass diese Gemeinde immer kleiner
    wird, höre ich doch permanent von unbehandelbaren Erkrankungen, Totalausfällen
    und schließlich der Aufgabe der Seepf.haltung.
    ZUR ZUCHT:
    Wenn ich mal vereinfachen darf, dann läuft die Steinkorallenzucht nach dem Schema ab,
    Ästchen abbrechen, aufkleben und nach ein paar Wochen hat man eine verkaufsfähige
    Koralle, die je nach Art 10 - 20 EURO "einbringt". Die Seepf.zucht ist, wie Du weißt,
    sehr viel aufwendiger und der erzielte Preis deckt meist nicht mal den finanziellen
    Einsatz. Aber was noch schlimmer ist, irgendwann weiß man nicht mehr wohin mit den
    Nachzuchten. Ich selbst habe das Anfang der 80ziger Jahre erleben müssen und züchte
    nur noch spontan (allerdings auch aus Zeitgründen).
    Nun wirst Du mir sicher den Vorwurf machen, dass eine solche materielle Einstellung
    ja wohl bei unserem Hobby völlig unangebracht sei. Aber die Realität sieht nun mal
    anders aus. Schließlich ist die Meerwasseraquaristik nicht gerade ein billiges Hobby
    und viele können/könnten sich das auf Dauer gar nicht leisten, würden sie nicht
    wenigstens eine Teil der Kosten durch "Zusatzeinkünfte" decken.
    Jetzt habe ich hier einen ganzen Roman geschrieben, aber ich denke nur einen Bruchteil
    davon beleuchtet, was die Problematik der geringen Resonanz im Seepferdchenbereich
    erklärt.
    Grüße, Rainer

    Zitat

    Original von Elli Pridzun
    Hallo ihr Lieben,

    Nun ist es soweit, ich bekomme meine Seepferdchen Becken. Und ich habe da so gehört dass Wildfänger nicht so gut wären, weil sie ja hungern würden und sterben werden, ich möchte aber nachzüchten die fressen, Wo kann ich welche bekommen…? :confused_face:

    Liebe grüße
    Elli

    Hallo Elli,
    wie hier schon angemerkt, ist W. Mai sicher eine gute Adresse, die ich aber leider nicht kenne. Vielleicht kann Ralf Ernet Dir helfen.
    Ansonsten werden, zumindest hier bei uns (Raum Dortmund) mittlerweile fast regelmäßig Nachzuchten von H. barbouri im Handel angeboten (z.B. WELKE Lünen oder H&S Herdecke).
    Grüße, Rainer

    Zitat

    Original von Thilo
    Hat eigentlich schon einer diese Mysis ausprobiert?? Was nehmt ihr für Mysis??
    Wer hat erfahrung mir lebenden Garnelen??

    Hallo Thilo,
    welche Mysis meinst Du denn????
    Grundsätzlich:
    Beim Verfüttern gefrorener Mysis ist besonders am Anfang die Qualität, d.h. die
    Tiere müssen als Minigarnelen zu erkennen sein, ausschlaggebend. Sonst werden
    diese von den Seepf. nicht genommen. Leider findet man selten Frostfutter
    hinreichender Qualität. Ich kenne nur einen einzigen Lieferanten....
    Lebende Sandgarnelen werden auch gerne genommen, wobei, je nach Hungerzustand,
    selbst große Garnelen "zerlegt" und anschließend die Einzelteile gefressen
    werden. Es ist wohl selbstverständlich, daß die Garnelen direkt vor der
    Verfütterung selbst mit einem hochwertigen Futter versorgt werden müssen.
    Sowohl gefr. als auch lebende Artemien werden häufig nicht akzeptiert, leider.
    Ideal wäre es den Seepf. den ganzen Tag über Futter zur Verfügung zu stellen.
    Dies ist natürlich bei der üblicherweise werktätigen Bevölkerung nicht machbar.
    Ich versuche zumindest meine Seepf. den ganzen Abend über mit Futter zu versorgen.
    Ich habe dabei allerdings noch nie mitgezählt, ob so ein Seepf. nun 10 oder 20
    oder 30 Mysis frißt :smiling_face:
    Grüße, Rainer

    Hallo Ramin,
    bei den Seeigeln gibt es solche und solche. Viele ernähren sich praktisch auschließlich von Algen,
    andere vergreifen sich auch schon mal an Weichkorallen. Daß Igel einen lebenden gesunden Fisch fressen,
    hab ich allerdings noch nie beobachtet und höre das hier zum ersten Mal. Auch über "Augenverletzungen"
    würde ich mir keine Sorgen machen. Eher hätte ich Sorgen um die Stacheln der Seeigel....Ich bin mir nicht
    sicher, aber ich denke die ständigen "Belästigungen" eines Diadem-Igels durch meine Seepferdchen, haben
    dessen Leben extrem stark verkürzt.
    Grüße, Rainer

    Hallo Holger,
    ausser dem flavescens hast Du da bezüglich des Meersalats die "falschen" Tiere
    eingesetzt. Ich kenne ja Deine weitere Planung nicht, aber beispielsweise ein Paar
    Zwergkaiser, insbesondere BICOLOR, macht innerhalb weniger Wochen dem Spuk ein Ende.
    Diese Fische sind natürlich für ein potentielles Steinkorallenbecken u.U. ungeeignet.
    Grüße, Rainer

    Zitat

    Original von KS

    genau das ist mir aber beim Wechsel von ab 10.000 auf BLV 10.000 250W HQI's passiert.
    Komisch :confused_face:

    Ergänzung: Mit versch. SPS.

    Hallo Klaus,
    was ist denn da passiert? "Verbrannt" wurden die Tiere mit Sicherheit nicht...
    Natürlich kann es partiell bei einem Brennerwechsel zu einem "Lichtschock" kommen, insbesondere,
    wenn man einen ausgelutschten Brenner gegen einen neuen austauscht und eine Koralle
    im "Intensivbereich" des Brenners steht. Bei der diffusen gleichmäßigen Beleuchtung
    mit Röhren ist in der Tat diese Gefahr weniger gegeben.
    Dies ist aber allein ein Problem der Lichtfokusierung der HQI gegenüber der Röhren
    und hat nichts mit dem Leuchtstoffmedium zu tun....
    Und eine "gesunde" Koralle in einem "gesunden" Becken übersteht das problemlos. Trotzdem hängt man
    Vorsichtshalber hängt man bei Sensibelchen die HQI nach Brennerwechsel ein bißchen Höher.
    Grüße, Rainer

    Hallo Oliver

    "im Gegensatz zur Beleuchtung mit Halogenmetalldampflampen, ist der UV-Anteil
    bei den Leuchtstofflampen nur sehr geringer."

    DAFÜR hat der der Brenner eine zusätzliche UV-absorbiernde Glasscheibe....

    "Deshalb ist auch die Gefahr eines "Verbrennens" wie sie teilweise nach einem
    Brennerwechsel passieren kann, bei den Leuchtstoffröhren gar nicht so gegeben."

    So etwas gibt es auch bei einem Brennerwechsel nicht....Die Tiere reagieren lediglich
    vorübergehend auf die höhere Lichtintensität....

    "Hinzu kommt noch das die Farbstabilität bei den meisten Leuchtstoffröhren
    wesentlich höher ist, als bei vielen Brennern."

    Dies haben wir durch diverse Messungen widerlegt....

    "Eine Sun verliert nach 5000 Std. mal gerade 500 Kelvin."

    Insbesondere Brenner im Kelvin-Bereich wie die SUN sind über mindestens eine genau so lange Zeit stabil.
    Das ist aus physikalischen Gründen auch nicht verwunderlich.

    "Eine blaue Röhre (450nm) leuchtet auch nach langer Zeit noch Blau (450nm).
    Sie tut es eben nur je nach Brennzeit entsprechend schwächer."

    Und genau so verhält es sich mit einem blauen Brenner...


    "Man kann also sagen, dass ein Wechsel der Leuchtmittel bei Röhren wesentlich unproblematischer
    ist als bei Brennern. Dies zeigt auch die bisherige Praxis."

    Dies widerspricht nicht nur der Theorie sondern auch nicht nur meiner Praxis....

    Grüße, Rainer