Beiträge von toms_korallen

    Hallo miteinander,

    ich wollte mich nur kurz melden, und sagen, dass ich doch recht glücklich bin, das Problem inzwischen einkreisen zu können.
    Die relative Gewissheit zu haben, dass es sich um eine Unterernährung der Korallen handelt, und nicht um Giftstoffe etc. hilft doch schon mal sehr weiter.

    Gegenmaßnahmen werden eingeleitet:
    - Schläfergrundel um Sediment aufzuwirbeln
    - Fütterung der SPS mit Staubfutter und feinem Frostfutter
    - Einbringung von etwas mehr Lebendgestein


    Gruß,
    Thomas

    Hallo miteinander,

    anbei eine Reihe schlecht stehender Korallen. Bitte entschuldigt die Qualität der Bilder, das iPhone hatte heute einen schlechten Tag.
    Besonders bei der Pocci sieht man das gewohnte Bild. Von unten her komplett abgestorben. Die Lila Acro hat ausgefranste Wachstumsspitzen und die Spitzen der grünen Acro sind fast schwammig. Auch die degeneriert von unten. Bei der Florida erkennt man nun auch gut das freiliegende Skelett und die nicht besonders gesunden Wachstumsspitzen.

    Gruß,
    Thomas

    Hallo Lutz,

    habe eben noch mal mit Thorsten Luther telefoniert. Er meinte auch, dass es sein könnte, dass zu wenig Po4 bei den Korallen ankäme. Er hat mir geraten, eine Schäfergrundel einzusetzen, die den Bodengrund ordentlich durchkaut bzw. aufwirbelt um darin befindliches Po4 wieder in den Kreislauf zu bringen. Das hört sich recht schlüssig an.

    Der Vorschlag in Kombination mit mehr Futter und einer trockeneren Abschäumung sollte ja was bringen - vorausgesetzt die Probleme rühren daher, dass zu wenig Po4 im Wasser ist und es daran liegt.

    Nachher teste ich mal mit 20ml - gute Idee.


    Gruß,
    Thomas

    Hallo miteinander,

    da ich in meinem Becken Probleme mit SPS habe, wollte ich mal meine Beobachtungen in die Runde werfen.

    Eckdaten:
    - 230l
    - ca. 100W Beleuchtung (LED, max 200W)
    - Riffkeramikaufbau + 4kg Lgs
    - 2cm Korallensand, ^1,5mm
    - Abschäumer BM NAC 5.5
    - BioPellets (eine Hand voll, ^50ml)
    - 3 monate Standzeit

    Besatz:
    - kleine Fische: 2 Trimmas, 1Escensius Ops, 1 kleiner Salarias Ramosus, eine Hectori

    Korallen
    - LPS: Acantastrea, Euphyllias, Echinophyllias, eine Ballanophyllia
    - Krusten und Weiche: Pilzleder, Pinnigorgia, Zoas
    - SPS: drei Acropora-Ableger

    Wasserwerte:
    Nach anfänglichen Schwankungen in KH und MG sind die WW jetzt annähernd stabil:
    - KH: 7°dH
    - Ca: 470mg/k - sinkt allmählich
    - Mg: 1250mg/l
    - No3: an der Nachweisgerenze (habe zwischenzeitlich Natriumnitrat zugegeben um No3 zu erhöhen)
    - Po4: nicht Nachweisbar

    Werte wurden mit Salifert gemessen.

    Problem:
    Während die LPS super stehen degenerieren die SPS von innen heraus. Sie zeigen ein gutes Polypenbild, fangen aber von unten an abzusterben. Auch die Wachstumsspitzen werden "rissig".

    Wenn man im WW nach diesen Symptomen sucht, fällt auf, dass oft Korallen in Riffkeramikbecken ähnliche Anzeichen der Degenerierung zeigen. Allerdings habe ich noch keinen Thread gefunden, in dem eine Lösung genannt wird. Die meisten beschreiben erst eine Besserung, wenn die Keramik entfernt wurde. @Thorsten: Ich will damit auf keinen Fall die Keramik schlecht machen, sondern nur meine Beobachtungen schildern.

    Betrachtet man das Problem in meinem Becken, so zeichnet sich folgendes ab: Durch die Fütterung der azooxantellen Ballanophyllia mit Arthemia und Lobstereiern profitieren alle LPS und bilden inzwischen recht eindrucksvolle Fangarme aus. Die Echonphyllias, Cynaria und auch die Acantastreas strecken des Nachts ihr Tentakel aus, wie ich es in meinen alten Becken noch nie beobachten konnte.

    Die Korallen, die aktiv fressen, stehen super da. Die Zooxantellendichte ist recht gering aber die Farben sind grell und die Korallen expandiert.

    Die Hypothese:
    Trotz der verhältnismäßig hohen Fütterung von ca. 1 Würfel Frostfutter am Tag herrscht eine Phosphatlimitierung vor. Diese wurde durch anfängliche Zugaben von Natriumnitrat begünstigt. Die Korallen die sich partikulär ernähren können, stehen gut da. Die SPS habe hier das Nachsehen, da aufgrund des künstlichen Riffaufbaus nicht so viel Macroplankton im Wassser verfügbar ist, um die Korallen ausreichend alternativ zu den Zooxantellen zu ernähren.

    Momentan gebe ich das Frostfutter mit Auftauwasser ins Becken. Morgen möchte ich noch etwas mehr Lebendgestein besorgen, um die Biomasse zu erhöhen.

    Würdet ihr der Hypothese zustimmen? Und was würdet ihr empfehlen?


    Gruß,
    Thomas

    Hallo miteinander,

    die Meinung von Nice teile ich in Teilen ;). Dass das Spektrum auch so gewählt ist, dass es auch gut aussieht, ist natürlich für den Betrachter wertvoller als für die Korallen.

    Kurz zur Entwicklung im Becken:
    Die Lampe ist jetzt seit Sonntag über dem Becken und die Netzteile laufen mit 4,5V Dimmspannung. Das sollte etwa 45% Leistung entsprechen. Zudem habe ich am Wochenende einen großen Wasserwechsel gemacht und alle WW mit Balling angepasst (Einfahrphase, CA war viel zu hoch ect.). Deswegen kann man die jetzt geschehenden Veränderungen nicht genau zuordnen, aber es sieht aus, als würde es sich auf dem richtigen Weg befinden. Die Korallen expandieren, die LPS pusten sich schön auf und die Kalkrotalgen, die unter der alten Beleuchtung ins Orange gegangen sind, beginnen wieder lila zu werden.

    Übrigens war die Lampe gestern Abend nicht einmal handwarm.

    Gruß,
    Thomas

    Hi Nico,

    hey, ja. Ich habe Dich vollkommen vergessen, sorry gerade viel um die Ohren ...
    Also, so viel Ahnung von LEDs habe ich jetzt auch nicht, aber ich habe mehrfach gelesen, dass der Weg zwischen Netzteil und Lampe wegen Verlusten möglichst kurz gehalten werden sollte.

    Da ich ja 4 Kanäle ansteuern muss, wollte ich eine möglichst verpolungssichere Lösung. Da sind mir Speakon-Verbinder aufgefallen. Die werden in der PA-Technik zur Bestromung von Boxentürmen eingesetzt. Also robust, verpolungssicher und auf entsprechende Stromstärken ausgelegt. Keine Ahnung, wie lang so ein Kabel sein darf, aber da meine Kabel 2,5mm² pro Strang haben, sollten die 2m machbar sein.

    Gruß,
    Thomas

    Hallo Alex, Stefan

    danke ;).

    Die Kühlkörper habe ich bei ebay geschossen und Glück gehabt. Sie waren bei ebay nicht weiter beschrieben, nur gute Fotos und ich habe 90€ Inkl. Versand gezahlt. Als sie hier waren habe ich gesehen, dass sie von Fischer Elektronik sind. Im Vorfeld habe ich mich natürlich schon etwas schlau gemacht und bei Fischer etc. recherchiert. Regulär hätte ein Kühlkörper in 250x25x600mm ca. 200€ gekostet.

    Die Lampe hat inzwischen drei Lüfter (aus der Kram-Schublade), die mit 9,5V langsam drehen. Aber das reicht vollkommen aus, um die Kühlelemente bei 50% Leistung auf handwarm runter zu kühlen. So bleibt die Lampe kalt und durch die geringe Drehzahl hört man wirklich nix.+

    Bestromt werden die LEDs über Meanwell-Treiber. Habe die Teileliste weiter oben gepostet.

    Und ja, die Lampe ist mein erstes LED-Projekt und ganz so tief bin ich nicht in die Materie eingestiegen. Aber man liest ja in den ganzen Foren mit und kann sich inzwischen bei einigen Herstellern abschauen, was so in den Lampen verbaut wurde.

    Das Licht der Teszlas scheint nicht so ganz unproblematisch zu sein. Der Händler, von dem ich meine Teszlas habe, hat sie mir abgegeben, weil die beleuchteten Korallen binnen kurzer Zeit ihre Zooxantellen abgestoßen haben. Das Gleiche konnte ich bei mir auch beobachten. Allerdings ist emin Bekcen noch recht frisch, da können auch noch andere Faktoren mit reinspielen. Unter T5 hatte ich aber egal bei was für Wasserwert-Schwankungen noch nie so ein generelles Abstoßen von Zooxantellen. Deswegen geht es den Korallen aber nicht unbedingt schlechter. Ich habe Scheibenanemonen, die sind quasi transparent mit grünen Spitzen, stehen aber dennoch voll geöffnet. Ebenso Euphyllias.

    Deswegen der Mix im Licht, weil ich diesen Effekt vermeiden wollte.

    Die UV-LEDs sind diese hier:
    http://www.rapidled.com/violet-uv-led/

    Werde euch auf dem Laufen halten. Und vielen Dank für das tolle Feedback!


    Gruß,
    Thomas

    Moin,

    muss mich mal kurz zur Lebensdauer der LEDs melden. Meine DIY-Lampe hat in Summe 500€ gekostet. Bei einer vergleichbaren T5 (ATI Powermodul mit 10x24W dimmbar) zahlt man gute 900€ und hat 1,5 mal jährlich gute 150€. Also hat sich das in meinen Augen schon alleine von der Anschaffung her gerechnet.

    Angenommen meine LED-Lampe hält jetzt 20.000h, dann sind das immer noch 4,5 Jahre mit 12h Beleuchtung am Stück. Und wenn die Entwicklung der LEDs so weitergeht, wie es sich abzeichnet, dann sind unsere Lampen in 2-3 Jahren eh überholt und wir wollen was Neues - bzw. wäre nach vier Jahren eine Neuanschaffung wesentlich günstiger.

    Gruß,
    Thomas

    Hallo miteinander,
    erst einmal vielen Dank für euer Feedback!

    Alex: danke für den Link! Das Gehäuse aus Buche ist erst mal eine schnelle, günstige Lösung zum Ausprobieren. Die Buchenleisten haben in Summe 14€ gekostet. Wenn ich noch mal ein anderes LED-Projekt angehe, kommt evtl. ein Metallgehäuse in Frage.

    @Corinna: Wenn die Korallen nah am Glas stehen, geht das mit dem iPhone ganz gut :). Leider sogar besser als mit meiner Canon Sx210. Nur kann man den Weißabgleich nicht einstellen.

    Armin: Du hast recht, die UVs nimmt man nicht wahr, wenn alle Kanäle geschaltet sind, genau wie die roten LEDs, was auch die Frage von Beluga mit beantwortet. Das war mir auch von vorne herein klar, denn wie soll ein Mix aus 4xRot und 6xUV mit 25W gegen rechnerische 180W Blau/Weiß gegenhalten? Die LEDs habe ich für die Korallen mit eingebaut, um vermeintliche Lücken im Spektrum zu schließen. Allerdings ist das mehr aus dem Bauch heraus. Im Bayernforum wurden mal die Spektren der blauen und weißen LEDs mit T5 vergleichen. Und da fehlte etwas in dem Bereich. Deswegen wollte ich hier etwas auffüllen. Aber an einer Stelle nimmt man das Rot udn UV doch war: An der Ballanophyllia. Diese hat plakative Pigmente, sie fluoresziert also nicht. Hier kommt die Farbe mit Rotanteil im Licht besser.

    Grün wäre auch noch eine Idee gewesen. Hab's schlicht vergessen :winking_face: Bei den Lampen, bei denen ich abgeguckt habe, war keins verbaut.

    Nestor: Für die Elektronik habe ich ca:350€ inkl. Zoll ausgegeben. Dann kommen nochmal Gehäuse, Kable und Stecker mit etwa 70€ dazu.

    beluga: Leider lässt sich rot nicht abschalten. Das Netzteil soll zwar dimmbar sein, reagiert aber nicht so auf die Steuersignale wie die Meanwells. Da man das Rot eh kaum wahrnimmt ist das aber halb so wild.

    Heute kommen die RJ12-Buchsen für den profilux an, dann kann ich die Kanäle besser steuern als mit der jetzigen Testschaltung. Dann mache ich noch mal neue Fotos mit der Canon und fest eingestelltem Weißabgleich.

    Gruß,
    Thomas

    Hallo Christiane,

    das Bauen der Lampe war gar nicht so kompliziert. Gut, man sollte mit einem Lötkolben umgehen können und das Ohmsche Gesetzt kennen, aber über Physik der siebten Klasse musste es zumindest bei meiner Lampe nicht hinausgehen. Ich denke, dass es sehr wichtig ist, dass man sich Gedanken über das Spektrum macht, denn - allerdings ist das gefährliches Halbwissen - haben LEDs nicht so ein breites Spektrum wie etwa T5 und Lücken im Spektrum können sich nachteilig auf die Korallen auswirken.

    Hier habe ich meine Lampe mal beschrieben:
    http://meerwasserforum.info/index.php?page…5979#post615979

    Gruß,
    Thomas

    Hallo miteinander,

    da mir die Teszlas das Becken nicht so gut ausgeleuchtet haben, wollte ich mal mit LEDs experimentieren und habe schließlich selbst eine Lampe gebaut.

    Eckdaten:

    Max Power: ca. 200W
    Angepeilte Betriebsleistung: 100W-150W

    Kanäle:

    20W mit 6xUV, 4xDeepRed
    60W mit White (Mix Kaltweiß/Warmweiß)
    60W mit Mix Blau (Normales Blau, Kaltweiß)
    60W mit RoyalBlue

    LEDs

    Mit der Lampe wollte ich ein Spektrum erreichen, das breiter angelegt ist, als das der Teszla oder der LED-Lampen mit nur 2-3 Lichtfarben. Beim Einlesen in die Thematik bin ich immer wieder darüber gestolpert, dass LEDs nur einen geringen Bereich des Spektrums abbilden und dass dies einer der entscheidenden Nachteile gegenüber T5 und HQI sei. Über einen Mix mehrerer LEDs sollte man also lückenloserers Spektrum erreichen. Wenn man schaut was Orphek oder Maxspect in ihren Lampen verbauen, sieht man, dass sie einen bunten Mix an LEDs verwenden um ebenfalls ein breites Spektrum bedienen zu können. Bei der Auswahl der Lichtfarben habe ich mich an diesen Lampen orientiert.

    Eine Liste der LEDs und der verwendeten Treiber habe ich unten angehängt.

    Betrachtet man das Licht von LED-Lampen, bei denen die LEDs mit großem Abstand auf dem Kühlkörper angepracht sind, fällt auf, dass sich unter Wasser bunte Abschattungen ergeben. Jede LED wirft ihren eigenen harten Schatten, der dann von den anderen Lichtfarben beleuchtet wird, die den Bereich erreichen. Willkommen in der Disco. Die neuen Lampen von Orphek & Co bilden Cluster von LEDs, um diesen Effekt zu verringern. Hier habe ich abgeguckt und vier Cluster aufgebaut. Die Planung dieser Cluster, welche LED neben welcher liegt, damit die Verteilung der Lichtfarben im Cluster passt und die Verkabelung möglichst einfach von statten geht, hat mir einige graue Haare beschert. Bitte sehr mir nach, dass der Verkabelung-Plan etwas wild ist Aber schlussendlich hat es sehr gut funktioniert.

    Zum Schalten der Treiber habe ich keinen Plan. Hier gibt es einen Stapel mit Handskizzen, die ich aber lieber nicht einscannen möchte .
    Hervorzugheben ist, dass man ein Niedervoltnetzteil an die Dimmkanäle anschließen kann, um die Kanäle zu testen. Über umschalter kann der Betrieb über Niedervolt oder Profilux umgestellt werden. Bei den 3 Kanälen mit Meanwell-Treibern funktioniert das wunderbar. Aber der Rot/UV-Kanal lässt sich nicht so richtig regeln. Vielleicht muss ich noch mal den Support von RapidLED bemühen.

    Gehäuse

    Das Gehäuse stellte eine besondere Herausforderung dar. Es sollten die beiden 150x600mm Kühlkörper sicher integriert werden. Beide wiegen zusammen etwa 4kg, was ein besonders stabiles Gehäuse erfordert. Dann sollte das Gehäuse möglichst flach sein. Damit fiel schon mal ein Zusägen von Holz aus dem Baumarkt aus, da hier erst ab 10x30cm zugesägt wird. Schließlich habe das gesamte Gehäuse aus 10x40mm Buchenleisten gebaut. Somit ist es stabil und ich habe alle Arbeiten mit Bordwerkzeug ausführen können: einer Gehrungssäge. Mit dem Ergebnis bin ich allerdings nicht ganz zufrieden. Wasserseitig wird noch eine 2mm Plexiglasplatte eingesetzt. Es passt zwar alles irgendwie, aber an Franks Perfektion reicht das bei Weitem nicht ran.

    Leider war nur eine RJ12-Buchse bei Conrad verfügbar. Die möchte ich heute Anschließen und schon mal zwei Kanäle in Betrieb nehmen. Dann werden ab Dienstag die Teszlas ersetzt


    Gruß,
    Thomas

    Hallo miteinander,

    ich habe derweil das gleiche Problem und gestern einen CA-Wert von 560mg/l gemessen. Als Test habe ich Salidert und JBL verwendet. Zudem habe ich das Aquariumwasser mit Osmosewasser verdünnt, um zu sehen, ob die Tests tatsächlich in die richtige Richtung weisen oder schon außerhalb des messbaren Bereiches sind. Bei JBL hat sowohl die verdünnte Varianrte als auch die direkte Messung 560mg/l ergeben.

    Das Becken ist noch recht frisch und der Aufbau besteht zu 90% aus Riffkeramik, aus der sich noch Calcium lösen könnte.

    Bei mir sind inzwischen einige Steinkorallen im Becken. Die LPS stehen super, aber ich bilde mir ein bei einigen SPS eine ungesunde Ausbleichung der Wachstumsspitzen fest zu stellen. Allerdings ist dieser Prozess sehr schleichend. Da ich die betroffenen Ableger erst seit 2 Wochen im Becken habe kann es auch eine Unverträglichkeit mit dem LED-Licht sein. Eine Koralle, die besonders deutliche Veränderungen an den Spitzen zeigt, steht etwa 20cm von einer Teszla entfernt.

    Andere Ursachen schließe ich inzwischen aus, da KH stabil auf 7°dH gehalten wird, die Dichte bei 1.023 liegt, PO4 ist NN und No3 über Zugabe von NatriumNitrat auf etwa 1mg/l gehalten wird. Da ich eine Balanophyllia im Becken habe, die Nachts mit Arthemien gefüttert wird, schließe ich auch eine Phosphatlimitierung aus.

    Um Ca zu senken wird wohl ein Wasserwechsel die einfachste Lösung sein. Hier habe ich gelesen, dass man beim Ansetzend des Wassers Ca ausfällen kann, indem man zuerst das Salz in den Eimer gibt und dann mit kaltem Wasser auffüllt. Was haltet ihr davon?

    Bewegt sich Ca mit 560mg/l überhaupt in einem Bereich, der für Korallen kritisch ist?


    Gruß,
    Thomas

    Moin,

    na, das sind ja rosige Aussichten. Allerdings ist die Situation in München auch nicht viel anders. Die besten Händler haben ihre Läden im Keller und betreiben das GEschäft nebenberuflich.

    Bis ich nach Berlin gezogen bin, war ich dem Versand von Tieren sehr kritisch gegenüber eingestellt. Da ich auf farbige Korallen stehe - welch Wunder - und diese in Berlin kaum zu beziehen sind, habe ich mich mal wieder an Händler gewendet, mit denen ich schon gute Erfahrungen gesammelt habe. Einige Tiere aus meinem Becken kommen von Claude. Ihn habe ich früher oft besucht und weiß wie seine Tiere im Becken stehen und auch wie die echten Farben in Relation zu den Fotos sind. Natürlich sind die Fotos so aufgenommen, dass sie die Korallen im besten Licht zeigen. Und von oben fotografiert sieht jede Acro einfach um Längen besser aus - aber wenn man die Korallen kennt weiß man ja worauf man sich einlässt. Auf jeden Fall habe ich inzwischen einiges online bestellt und bisher sind 90% der Tiere gut angekommen (es gabt bisher einen Kältebedingen Ausfall von privat zu privat). Und in der Qualität habe ich hier vor Ort bislang nichts gefunden. Das ist sehr schade, aber wenigstens ist der Onlineversand eine Möglichkeit inzwischen auch gar nicht mal mehr so teuer an ausgefallenere Tiere zu kommen. Aber ich würde nur bei Händlern bestellen, die ich persönlich kenne. Und Fische kaufe ich lieber vor Ort. Denn einen Fisch zu kaufen ohne über den Gesu8ndheitszustand bescheid zu wissen halte ich für ein No Go. Auch die Strapazen für so ein Tier sollte man ihm ersparen.

    Gruß,
    Thomas

    Hi Nico,

    ja, mir wurde schon über die Läden in Berlin berichtet. Und von dem ein oder anderen war ich überrascht. Beispielsweise hatten die im Mega Zoo zwar keine Ahnung, aber zufällig genau die Trimmas und Hektori, die ich gesucht habe. Ich schaue halt mal, wo was für mich dabei ist. Da dann ja leider nix :winking_face:

    Gruß,
    Thomas

    Moin,

    gestern wollte ich meinen Horizont erweitern und einen für mich neuen Meerwasserladen in Berlin besuchen. Zurvor habe ich per Mail nachgefragt, ob kleinbleibende Fische für mein 200l-Becken da wären. Auf eine freundliche Antwort bin ich dann zum Laden gefahren. Hier wurden mir ein Kaudermi und ein Kanarienlippfisch als optimale Ergänzung vorgeschlagen. Als ich dem Händler erzählt habe, dass ich schon einmal einen Kaudermi in 500l gepflegt habe und der hier schon grenzwertig groß war, wurde ich entgeistert angesehen "In meinen 25 Jahren Erfahrung habe ich noch nie einen so großen Kardinalsbarsch gesehen". Ähnliches mit dem Kanarienlippfisch. Das waren die kleinbleibenden Fische, ansonsten nur das Standardsortiment, da niemand Exoten wie Trimmas oder Eviotas kaufen würde. Schade.
    Korallentechnisch fanden sich einige Lederkorallen und ein paar grüne LPS. Eine Tubastrea habe ich mir genauer angeschaut. Sie war nicht überragend groß, etwa 4cm breit, aber gut im Futter. Das ist schon einmal etwas Positives. Aber 45€ wollte ich auch nicht für eine Tubastrea der Größe zahlen, da ich aus München (und Böblingen) andere Preise für solche Korallen gewohnt bin.
    Er entgegnete damit, dass er bei den Tieren keine "Internetpreise" machen würde.

    Mein Fazit: Aufgrund des uninteressanten Sortiments und der Beratung, die nicht wirklich einen konstruktiven Dialog hat aufkommen lassen, bin ich ohne etwas zu kaufen wieder gefahren.

    Womit verdienen solche Läden eigentlich ihr Geld? Wer sich ein wenig in der Szene umgehört hat, weiß doch, dass man inzwischen ganz andere Sachen mit einem Meerwasseraquarium anstellen kann, als es einem in so einem Laden vorgeführt wird.

    Gruß,
    Thomas

    Hallo Hans-Werner,

    in meinem 200l Raumteiler habe ich die Zudosierung von BactoBalance vorerst eingestellt. Ausschlaggebend war eine Pocillopora, die bereits seit Beginn der Zudosierung degenerierte. Anfangs habe ich 0,2ml/Tag auf 200l zugegeben. An manchen Wochenenden bin ich verreist und konnte nicht dosieren, erstaunlicherweise sahen die Korallen danach besser aus - allerdings stark subjektiv. Mit der Zeit habe ich die Dosierung auf 0,5ml/Tag heraufgesetzt und wieder ein stärkeres Degenerieren der Pocci beobachtet. Deswegen habe ich die Zugabe von BactoBalance vorerst ausgesetzt, bis Nährstoffe nachweisbar sind. Da mein Becken noch relativ frisch ist und einen hohen Anteil von Riffkeramik hat, gibt es verhältnismäßig wenig Biomasse im Becken. Ich denke, dass der Einsatz von BactoBalance hier kontraproduktiv ist, weil die im Wasser vorhandenen Nährstoffe auch in biologisch gebundener Form nicht ausreichen, die Korallen zu ernähren. Wenn mehr Nährstoffe im Becken sind, die eine höhere Macroplanktondichte durch BactoBalance bewirken, mag das anders aussehen.

    Erst mal füttere ich die Fische ordentlich weiter und beobachte. Wenn Nitrat nachweisbar wird, setze ich vorsichtig wieder mit der Dosierung ein.


    Gruß,
    Thomas

    Hallo miteinander,

    die Muschel ist aktiv an diese Stelle gewandert. Kann das Tier selbst bewerten, ob an dieser Stelle genug Licht vorhanden ist und, sollte dem nicht so sein, seine Position erneut verändern? Ich frage das, weil ich da auch keine Erfahrungswerte habe. Aber ganz banal würde ich erwarten, "dass die Muschel weiß, was sie da gut", weil sich die Handlung ja in einem für die Muschel kontrollierbaren Rahmen vollzogen hat. Soll heißen: Sie ist ja nicht irgendwo heruntergefallen und liegt deswegen im Schatten.

    Vielleicht hat jemand hier Erfahrungswerte, bevor die Muschel umgesetzt wird und dadurch eine Verletzung des Byussapparates entstehen könnte.

    Gruß,
    Thomas

    Hallo Hans-Werner,

    vielen Dank für Deine Antwort.

    Zitat

    Hallo Thomas, Korallen, die gefütter werden müssen, sind entsprechend wie Fische zu berücksichtigen, da sie ebenso Nährstoffe an das Wasser abgeben.

    Würdest Du es denn auch für richtig halten, in meinem Fall den Nährstoffeintrag zu erhöhen?


    Gruß,
    Thomas

    Hallo Hans-Werner,

    eine Frage hätte ich noch: Würdest Du es als sinnvoll erachten, mehr Nährstoffproduzenten einzubringen? Du beschreibst, dass an sich keine Stickstofflimitierung auftreten könne, da die Korallen das von den Fischen ausgeschiedene Ammonium aufnehmen würden. Nun gibt es bei mir sehr wenig Fische. Am liebsten würde ich ja eine Tubastrea einsetzen, da ich mit dieser Koralle bereits gute Haltungserfolge in meinem alten Becken hatte. Die Fütterug hätte den gleichen Effekt wie die Fütterung der Fische.

    Gruß,
    Thomas

    Hallo miteinander,

    auf Anraten eines Freundes, der mit NP Bacto Balance sehr positive Erfahrungen gemacht hat, habe ich mich entschlossen, mein neues Becken ebenfalls damit zu betreiben. Das Becken hat ca. 200l netto, einen hohen Anteil von Riffkeramik und ist zu 100% LED-Beleuchtet. Es ist insgesamt noch recht frisch und steht seit etwa zwei Monaten. Die Beckenbiologie entwickelt sich zusehends. Neben Schnecken, einem Blenny, einer Hectori und zwei Trimmas sind keine Tiere im Becken, die durch Fütterung einen nennenswerten Nährstoffeintrag bedeuten würden. Nachdem die Karbonathärte einigermaßen stabilisert war (-> Riffkeramik) sind erste Korallenableger eingezogen. Hier handelt es sich um eine Euphyllia und ein eine desolate Fungi aus dem Becken eines Bekannten, die ich aus München mitgenommen habe. Letzten Freitag sind noch eine Hand voll Acropora-Ableger sowie eine zweite Euphyllia dazugekommen.

    NP Bacto Balance dosiere ich seit etwa zwei Wochen mit 0,2ml/d.

    Wie bereits im Aquariumtagebuch beschrieben, mache ich die gleichen Beobachtungen wie Nestor. Eine Pocillopora und eine Acropora Echinata zeigen Auflösungserscheinungen aus dem Inneren der Koralle heraus. Im Gegensatz dazu stehen die hellblauen Acroporen anscheinend gut da, lediglich das Polypenbild ist schlecht, was ich auf Fraß von Zwergkaisern aus dem Becken des Vorbesitzers schließe.

    Die orange Euphillya ist deutlich heller geworden, expandiert aber voll. Ebenso sind zwei Scheibenanemonen sehr hell geworden, zweigen aber ansonsten eine normale Form. Die Fungi regeneriert zusehends.

    Die Beobachtungen decken sich zwar in Teilen mit den Erscheinungen, die hier im Thread beschreiben werden, jedoch nehme ich an, dass diese teilweise auch auf die Umstellung von T5 auf LED zurückzuführen sind. Die Umstellung von einem nährstoffreichen Becken auf dieses Milieu mit einer 130W-LED-Beleuchtung scheint für einige Korallen zu drastisch zu sein, vor allem wenn sie, wie die braune Echinata, anscheinend schon vorbelastet sind.

    Mein weiteres Vorgehen wäre vorerst die Dosierung des NP Bacto Balance bei 0,2ml/d zu belassen und abzuwarten.


    Gruß,
    Thomas

    Hallo miteinander,
    und vielen Dank für die schon sehr hilfreichen Antworten!
    Gerade sitze ich wieder am Rechner und optimiere den Plan. Inzwischen habe ich eine CAD-Zeichnung mit den richtigen Maßen erstellt. Dadurch wird einiges transparenter.

    Die Ventilatoren werden über den Profilux gesteuert und laufen mit einer Mindestdrehzahl. Steigt die Temperatur im Becken an, wird der Luftstrom höher geregelt. Somit sollte das Problem des Gasaustausches und der stehenden Luft gelöst sein.

    Mit herausspringenden Fischen musste ich auch leider schon Erfahrungen trotz Abdeckung machen. Ein Goldstirnbrunnenbauer ist bei meinem alten Becken durch die Kabeldurchführung entwischt. Das arme Tier.

    Neben dem Aspekt des Gasaustauschs und der Reduzierung der Verdunstung im Winter (im Sommer dient sie der Kühlung und wird über die Ventilatoren hochgefahren) ist mir wichtig, dass ich so viel Luftstrom in der Abdeckung habe, dass mir die Gläser der Lampen nicht beschlagen. Dies ist der Hauptgrund, wieso ich einen Luftstrom an der Unterseite der Abdeckung entlangführe.

    Anbei findet ihr ein paar Skizzen vom aktuellen Stand. Aber ja, hier sollte ich nochmal die Luft Ein- und Ausströmung optimieren. Sie liegen zu eng bei einander. Zudem befürchte ich, dass die Wand schimmeln könnte, wenn ich die feuchte Luft direkt darauf blase.


    Gruß,
    Thomas

    Hallo Lutz,

    das mit den Löchern in der Glasplatte ist auch eine Gute Idee.

    Meine Überlegung die Teszlas ruhig zu bekommen geht dahin, den Innenraum der Abdeckung mit schalldämmenden Materialien auszukleiden. Durch den im Winkel angebrachten Ventilator könnte man auch die höheren Frequenzen ganz gut abfangen, wenn man unter und über dem Ventilator etwas Teppich verklebt. Zudem könnte man zur Erzeugung des Luftstroms zwei 12cm-Ventilatoren nehmen, die bei niederigen Drehzahlen sehr leise sind. Der Unterschied zu den kleineren Typen ist enorm.

    Gruß,
    Thomas

    Hallo miteinander,

    mein Becken braucht eine richtige Abdeckung. Die Teszlas sind ganz schön laut und die Acrylglasplatte biegt sich durch.

    Zudem hat eine komplett geschlossene Abdeckung folgende Probleme:

    - Trennung zwischen Lampe und Wasser erforderlich -> Wasser kondensiert an Scheibe
    - Zu wenig Gasaustausch an Wasseroberfläche durch fehlende Ventilation

    Nach mehreren Entwürfen mit getrennten Luftkreisläufen bin ich auf die unten skizzierte Idee gestoßen.
    Es gibt nur einen Kreislauf, der sowohl die Lampen kühlt als auch über das Wasser zieht und den Gasaustausch ermöglicht. Die Luft wird trocken eingesogen, an den LEDs vorbeigeleitet und dann an den Schutzglasscheiben der LEDS und der Wasseroberfläche entlang geführt. Das sollte auch Nachts verhindern, dass die Schutzscheiben beschlagen. Zudem kühlt oder erwärmt die durchströmende Luft in Abhängigkeit der Strömungsgeschwindigkeit das Wasser wenn die LEDs brennen.

    - Langsamer Strom -> stärkere Erwärmung durch LEDs und weniger Verdustung -> Wärmeübertragung auf Wasser.
    - Schneller Strom -> Weniger Erwärmung und mehr Verdunstung -> Kühlung des Wassers durch Verdunstungskälte.

    So könnte die Lampe im Winter tagsüber dem Heizstab etwas unter die Arme greifen.


    Was haltet ihr von dem Konzept?
    Gruß,
    Thomas

    P.S.: Anbei noch ein Bild zur aktuellen Situation

    Hi,

    ich plage mich jetzt schon ewig mit meinen Besatzideen herum.
    Da ich in der Vergangenheit ein gut laufendes Riff- und auch ein recht schönes Azoo-Becken hatte, kribbelt es mir in den Fingern, beides zu kombinieren.

    Ich frage mich, ob es möglich ist, ein paar Tubastreas und Menellas im Becken unterzubringen und gleichzeitig ein paar ausgewählte Acroporen zu halten. Auf den ersten Blick erscheint das als ein Ding der Unmöglichkeit.
    Es hat mich in meinem Azoo-Becken angefixt, dass sich die Tubstreas regelmäßig vermehrt haben und überall an Überhängen kleine Korallen gewachsen sind. Vom Riffaufbau gibt es bei meinem neuen Becken einen großen Bogen der laminar durchströmt wird. Hier würde es sich geradezu anbieten ein paar Azoos vom Bogen nach unten wachsen zu lassen.

    Kurz ein paar Eckdaten zum Becken:
    ca. 220l netto, 120W LED (kommt noch, gerade 150W HQI).
    Wasseraufbereitung über BioPellets und Abschäumer

    Geplaner Fischbesatz:
    Hauptsächlich Trimmas und Eviotas

    Ich denke, dass es klappen könnte, da durch die Pellet-Filterung eine gewisse Grundmenge an Bakterien-Plankton im Wasser unterwegs ist (besonders gut für die Menella). Zudem würde ich die Fische nicht extra füttern sondern gezielt mit einer Futterpipette an die Tubastreas gehen. Was hier daneben geht, können die Grundeln fressen. Als Futter denke ich an Bosmiden, Lobstereier, Calanus. Die Pellets hatte ich auch bei meinen alten Becken im Einsatz und kann sagen, dass sie, zumindest was No3 angeht, sehr effizient waren. Gegen Po4 kann man ja mit Absorbern sehr gut gegensteuern. Da bei wenigen Tieren gezielt gefüttert werden kann, sollte sich aber auch der Po4-Eintrag in Grenzen halten.

    Hier noch ein Foto vom Riffaufbau. da sieht man den Bogen sehr gut.
    Was meint ihr zu der Idee und Umsetzbarkeit?


    Gruß,
    Thomas

    Hi Thorsten,

    natürlich hast Du nichts zu verantworten was die Firma Schenker so treibt. Und sie haben ja auch ihren Teil erfüllt. Das Becken ist angekommen und auch nur zwei Tage später als geplant. So war es statt einer "Top"-Leistung halt eine solide Leistungserfüllung. Mit DHL & Co. hatte ich auch schon meine Freude, aber das wäre zu viel und der falsche Ort sich da jetzt drüber aufzuregen.

    Übrigens steht jetzt der Doku-Thread. Das Becken ist bereits halb gefüllt und es wird morgen aufgesalzt.

    Gruß,
    Thomas

    Hi Thorsten,

    jupp, da haben wir uns etwas verquatscht. Ich will mich auch in keinster Weise beschweren.
    Das Becken steht inzwischen an der vorgesehenen Stelle, ist verkabelt und fertig verrohrt. Wenn ich die Osmoseanlage endlich an den Anschluss getüddelt bekomme, gibt's am Wochenende Wasser. Dienstag kommen ein paar kleine Brocken Lebendgestein per Post. Habe mich durch ganz Berlin telefoniert. Niemand hatte was passendes da. Schon schade.

    Wird mal Zeit, dass ich einen Beckenvorstellungsthread hier aufmache. Am WE finde ich hoffentlich ein wenig freie Zeit.


    Gruß,
    Thomas

    Und Danke nochmal für die Keramik und den super Service. Das Becken sieht jetzt schon toll aus!