Beiträge von toms_korallen

    Hi zusammen,

    gibt es noch mehr Erfahrungen zu den Flexschläuchen? Da ich bei meiner neuen Anlage einige Meter Verrohrung verwinkelt verlegen muss, wären mir da wegen der Reibung auch Schläuche lieber als Rohre. Geplant sind Durchflüsse von 4000l/h durch 40mm Durchmesser.

    An sich hatte ich auch die Schläuche vom Teichshop ins Auge gefasst, aber wenn die nach einiger Zeit undicht werden, ist das ja quasi unverantwortlich!

    Gruß,
    Thomas

    Hallo Erich,

    ich hatte in meinem Becken mit einer Unterversorgung der Korallen zu kämpfen, weil ich das Becken zu frisch besetzt habe, und sich aufgrund der Verwendung von totem Material als Riff noch nicht genug Biomasse gebildet hatte, um die Korallen zu versorgen. Da hat mir Prodibio ReefBooster sehr geholfen. Nachdem ich über ca. zwei Monate hinweg insgesamt 4 Ampullen zugegeben habe, haben die Korallen begonnen wieder etwas einzudunkeln und zu wachsen. Inzwischen sind mehr Fische und Aufwuchsfresser im Becken, die Nährstoffe produzieren. Jetzt läuft das Becken auch so. Wenn ich jetzt weiterdosieren würde, würden die Korallen zu sehr eindunkeln, aber in der Anfangsphase hat es geholfen.


    Gruß,
    Thomas

    Hallo Peter,

    :face_with_tongue: okay, das Teppichmesser wird bei Seite gelegt.


    Für meine neue Anlage habe ich mir überlegt, dass ich nicht dimmen muss. Eine simple Schaltung der Kanäle reicht mir. Die LED-Lampe meines aktuellen Beckens hat 4-Kanäle und ist über Profilux steuerbar und ich habe ein paar Tage alleine für die richtige Verkabelung gebraucht. Das ist mir zu viel Arbeit ;). Zudem steht das Becken nicht im Wohnzimmer, sodass ich die Dimmphasen nicht wirklich mitbekomme. Ein An- und Ausschalten mit Blauphase reicht hier vollkommen aus. Ein bisschen möchte ich auch auf die Kosten gucken und mich nicht unnötig verkünsteln. Eine Brot- und Butterlampe :winking_face: mit soliden und einfachen Bauelementen und Notabschaltung ohne aufwendige Regelung wäre super.

    In drei Wochen bin ich wieder in Minden (Geburtstag meiner Großmutter). Vielleicht schaffe ich es ja wieder bei Dir vorbei zu kommen. Da kann ich auch gleich ein paar Emitter mitnehmen.

    Gruß,
    Thomas

    Hi Peter,

    der Emitter hat 7€ gekostet, von daher war es verschmerzbar und auch absehbar ;).
    Ich wollte gerade argumentieren, dass ein CPU-Lüfter günstiger ist, als ein ausreichend großer passiver Aluminium-Körper, aber das stimmt nicht. Für die 20-30€, die man für einen guten CPU-Kühler bezahlt, bekommt man auch passende passive Kühlkörper.

    Somit wäre das einzig verbleibende Argument für den aktiven Lüfter die Platz- und Gewichtsersparnis, die aber in unserem Anwendungskontext nicht so relevant ist.

    Wo liegt der Vorteil der Pulsweitenmodulierung gegenüber einer geringeren Bestromung?


    Gruß,
    Thomas

    Hallo zusammen,

    zu dem Experiment wollte ich nun mal meine Rückmeldung geben:

    Das manuelle Entfernen der Phosphor-Schicht hat stellenweise funktioniert. Wie zu erwarten war, habe ich auch einen Cluster der LED dabei beschädigt, aber im Prinzip ließ sich die Leuchtmittel-Schicht, die unter einer Silikon-Schicht lag, tatsächlich mit einem Cuttermesser abtragen. Der Effekt kam dann aber anders als erwartet: Das Licht des Emitters wurde GELB :smiling_face_with_sunglasses: ! Also zu nix zu gebrauchen.

    Dennoch hat das Experiment für mich einen positiven Ausgang: Die Kühlung über den CPU-Kühler funktioniert hervorragend. Der Emitter wird hand-warm und beleuchtet jetzt erst mal meinen Glasrosen-Kübel. Allerdings ist das Ganze ohne Temperatursensor und Notabschaltung ein risikoreiches Unterfangen. Sollte der Lüfter des Kühlers ausfallen oder blockiert werden, ist der Emitter im Nu hinüber.

    Gruß,
    Thomas

    Hi zusammen,

    da ich mit der Dosierung von Claudes Color Elements schon gute Erfahrungen gemacht habe, wollte ich es mal etwas regelmäßiger zugeben und habe meine 3-Kanal-Dosierpumpe aus dem Schrank gekramt.
    Nun wird jeden Tag die "riesige" Menge von 1ml pro Lösung ins Wasser gegeben.

    Wann werden denn die Spuris bei den Korallen aufgenommen? Sollte man die am Besten Nachts zugeben, wie etwa Reef Aktiv, da es von den Polypen aufgenommen wird? Oder gibt man die Spuris besser Morgens zu, da sie schnell abgebaut werden und den Korallen während der Beleuchtungsphase zur Verfügung stehen sollten?

    Gruß,
    Thomas

    Hi Ronny,

    das hört sich nach den gleichen Problemen an, die ich auch hatte. Wie lange steht denn das Becken schon?

    Bei mir sind erst auch keine Algen gewachsen. Ich hab' mich gefreut und das Becken mit Korallen besetzt. Dann kam es zur Limitierung. Die Zugabe von Nährstoffen hat dann den Korallen geholfen aber zu einem überproportionalen Algenwachstum geführt. Es war immer so, dass die Korallen für zwei Tage besser standen und dann die Algen angeschoben haben und wieder keine Nährstoffe mehr verfügbar waren.

    Inzwischen hat sich das mit einer Armee von Schnecken + Pfaffenhut-Seeigel und Seehasen eingependelt. Die Algen werden weniger und die Nährstoffe bleiben etwas länger im Wasser. Die Korallen und Kalkrotalgen wachsen nun und ich hoffe, dass demnächst die Algen von den Kalkrotalgen verdrängt werden - nach ca. einem Jahr Standzeit.

    Gruß,
    Thomas

    Hallo Erich,

    in den Lösungen sind Chemikalien, die in der angesetzten Konzentration reagieren, wenn man sie mischt. Deswegen soll man auch die Lösungen nacheinander ins Becken geben.
    Hast Du Dich mal umgesehen wie andere Spurenelemente verkauft werden? Die bestehen immer aus mehreren Lösungen.

    Gruß,
    Thomas

    Hi Ronny,

    das sieht für mich wie Algen aus. Diese Art hatte ich auch mal in meinem Ablegerbecken auf frischen Lichtrasterplatten. Anscheinend sind das Erstbesiedler von totem Material. Die werden nach und nach von höheren Algen oder Kalkrotalgen verdrängt. Meine Riffkeramik ist auch noch mit Algen überzogen (nach gut einem Jahr). Wenn man nicht aufpasst und das Becken zu schnell beleuchtet und mit Nährstoffen versorgt, also bevor Kalkrotalgen die Keramik überzogen haben, machen sich die Algen breit, die das größte Durchsetzungsvermögen haben. Mein Motto ist abzupfen und abwarten. Gegebenenfalls Fressfeine einsetzen.

    Gruß,
    Thomas

    Moin!

    Joe, danke für Deine Antwort. Das mit dem Wirkungsgrad müssen wir noch mal diskutieren. Denn ich denke, dass es nicht nach den aufgedruckten Durchsatz geht, sondern um die Energie, die die Pumpe im Wasser als Bewegungsenergie umsetzt. Eine Pumpe mit wenig Durchsatz aber hohem Druck reißt ja beim Austritt noch mehr Wasser mit. Wobei es natürlich sein kann, dass bei einer Propellerpumpe weniger Verluste durch geringere Reibungswiederstände entstehen.

    Gerald: An den Rohrpumpen ist Klaus gerade dran, oder?

    @ Update: ich hätte nicht gedacht, dass es tatsächlich SCHON WIEDER das Netzteil sein kann. Aber ja, hatte noch ein altes Notebook-Netzteil mit passenden Leistungsangaben im Schrank und sie läuft wieder. Danke für den Tipp, ich hätt's ja nicht geglaubt.

    Gruß,
    Thomas

    Hallo zusammen,

    ein unerfreuliches Ereignis hat mir eine Frage aufgeworfen:
    Bisher habe ich immer Tunze Nanostreams oder anfangs mal eine Koralia zur Strömungserzeugung verwendet. Aber warum überhaupt?

    Vorhin ist mir meine Tunze 6055 kaputt gegangen. Nach der Futterpause ist sie nicht mehr richtig angelaufen. Ein Zerlegen und Reinigen sowie der Tausch des Läufers mit dem einer 6045 haben nichts gebracht.
    Um die Strömung in meinem kleinen Raumteilerbecken (55x70x65cm) aufrecht zu halten, habe ich eine Resun 1000, die für Notfälle im Schrank liegt, in den Riffaufbau geklemmt. Und unter dem Strich muss ich sagen, dass mir das Strömungsbild richtig gut gefällt! Im oberen Bereich ist es schön turbolent und unten zieht es laminar durch die Azoo-Höhle.

    Also, was war nochmal der Grund, wieso man meist Propellerpumpen für die Strömungserzeugung benutzt (mal abgesehen davon, dass die 6055 regelbar ist)? Sie haben einen breiteren Strahl und man kann sie auf's Riff richten, ohne dass den Korallen das Gewebe geschädigt wird. Aber hab es da sonst noch einen wesentlichen Grund?

    Das jetzige Strömungsbild gefällt mir auf jeden Fall richtig gut und ich überlege gerade, in meinem Überlaufschacht zwei Pumpen zu installieren und mir einen kleinen Closed Loop zu basteln. Wechselnd geschaltet gibt es dann auch unterschiedliche Strömungsbilder (tags turbolent, nachts laminar) und man sähe keine Pumpen mehr im Becken.

    Was meint ihr?


    Gruß,
    Thomas

    Hi Peter,

    danke für die Info! Ich bin auch sehr gespannt. Wie gesagt, der Vater des Gedanken war, dass ich eine Idee für ein Gehäuse habe und mir deswegen zum Testen des Wärmeflusses ein paar Billig-Emitter bestellt habe. Und zum Testen des Kühlkörpers ist die Lichtfarbe ja egal. Als die schon bestellt waren, bin ich auf den Trichter mit dem Abtragen der Phosphor-Schicht gekommen. Aber wie Du schon sagst, mal schauen wie lange die durchhalten.

    Wenn ich mein großeres Projekt angehe, melde ich mich eh noch mal bei Dir.

    Gruß,
    Thomas

    Hi Peter,

    Deine Emitter habe ich im Auge. Das hier kannst Du als Bastlei werten.
    Ich bin einfach neugierig und möchte es mal ausprobieren.
    Wenn's nicht klappt, melde ich mich mal wegen passenden Emittern bei Dir.

    Aber wie die Preise für die Emitter in den Keller gehen, ist schon bemerkenswert. Auch die Treiber kosten ja kaum noch was. Das muss wohl daran liegen, dass die großen Multichip-LEDs jetzt auch breiter eingesetzt und größere Stückzahlen aufgelegt werden.

    Gruß,
    Thomas

    P.S.: Primär habe ich mir die China-Dinger bestellt, weil ich mal die Kühlung über einen CPU-Kühler ausprobieren wollte, bevor ich mir 50€-Chips verbrenne.

    Hi Martin,

    ja, sowas ist die Vorlage. Wenn's nicht funktioniert, greife ich auch auf so einen Emitter zurück.
    Bei der Artikelbeschreibung müssen die sich vertan haben. 800 Lumen erscheint mir etwas zu wenig für einen 60W-Emitter. Haben die eine Null vergessen?

    Aber ich möchte erst mal basteln ;).

    Gruß,
    Thomas

    Hallo zusammen,

    da ich mit meiner Selbstbau-LED-Lampe sehr zufrieden bin, möchte ich für mein neues Projekt auch wieder den Selbstbau wagen. Allerdings möchte ich dieses Mal 50W-Emitter hernehmen und diese etwas modifizieren.
    Ziel ist es, den Spektrum-Mix, den man sonst durch das Zusammenstellen verschiedener LEDs erreicht, aus einem 50W-Emitter zu bekommen.

    Wie soll das gehen? Ich versuche einen sehr einfachen Ansatz.

    LEDs strahlen grundsätzlich blaues Licht ab, das mittels einer Phosphor-Beschichtung in weißes Licht umgewandelt wird. Betrachtet man verschiedenfarbige (Blau - Weiße) LEDs aus einer Baureihe, so fällt auf, dass diese einfach nur unterschiedlich stark beschichtet sind. Würde man also einen Teil der Beschichtung entfernen, erhält man ein blaueres Licht. Die Beschichtung ist bei den großen Emittern eine Dispersionsfarbe, in der die Phosphor-Partikel eingebracht sind, um sie vor Oxidation zu schützen. Man muss also keine Schutzschicht oder ähnliches entfernen.

    Um die Idee in die Tat umzusetzen, habe ich mir mal ein paar Emitter aus der Bucht bestellt. Dort kosten die normalen 50W-Daylight-Emitter nämlich nur noch 7€ inkl. Versand. Wenn alles da ist, werde ich mich mal mit Q-Tips und verschiedenen Lösungsmitteln daran machen, etwas der Schicht ab zu tragen und die Ergebnisse zu dokumentieren. Vielleicht funktioniert es ja.

    Bastelgrüße aus Berlin,
    Thomas

    Hallo zusammen,

    bei meinen Becken habe ich festgestellt, dass die LPS die Tentaklen tagsüber herausstrecken, wenn das Wasser sehr nährstoffarm ist. Ich denke, dass das, wie auch schon von Hans-Werner angesprochen, zur Nährstoffaufnahme dient, da wegen fehlenden Nährstoffen alternative Strategien zur Versorgung her müssen.

    Da in meinem Becken momentan wenig gelöste Nährstoffe im Wasser sind, füttere ich, auch wegen meiner Azoos, täglich etwas Staubfutter etc. Die Tentakeln der Acans sind dabei eigentlich rund um die Uhr expandiert.

    Dann ist mir noch aufgefallen, dass gerade nach einer gezielten Fütterung die Tentakeln richtig weit ausgefahren werden. Das empfinde ich an sich als Widerspruch, da die Koralle ja satt sein müsste.

    Gruß,
    Thomas

    Hi Alex,

    in die Richtung habe ich auch gedacht. Übrigens scheint sie all zu starke Strömung nicht zu mögen. Ein Ableger habe ich in eine stark durchströmte Höhle gestellt, da war es ihr wohl zu windig. Wieder etwas raus aus der Strömung wird gleich wieder expandiert.

    Eben habe ich mal getestet, wie sie auf Cyclops Eeze reagieren: Auch größere Stücke wurden eingefangen und in die Polypen gezogen. Man kann die Cyclops in den nahezu transparenten Rümpfen der Polypen erkennen. Wenn sie so einfach glücklich zu machen ist, könnte sie sich ja als verhältnismäßig einfacher Pflegling herausstellen.

    Auch die Menella freut sich gerade sehr über die außerplanmäßige Fütterung. Über das Tier bin ich sehr glücklich. Seit Beginn an ist sie fast durchgehend offen und wächst. Aus der Fußscheibe wachsen inzwischen auch schon neue Arme.

    Gruß,
    Thomas

    Hallo zusammen,

    gestern habe ich bei Megazoo diese Gorgonie erstanden. Leider kann ich nicht genau einordnen, um welche Art es sich handelt. Könnt ihr mir helfen?

    Die Größe der Polypen ist etwas geringer als bei einer Menella. Die Polypen kann sie normal expandieren oder, wie auf Bild drei zu erkennen ist, sehr lange Fäden aus den Spitzen der Tentakel entlassen. Diese Fäden haben bis zu 2cm Länge. Dabei sind die Polypen sehr reaktiv und schnell. Sie können in Bruchteilen einer Sekunde zuschnappen. In der Geschwindigkeit habe ich das bei einer Gorgonie noch nicht beobachtet. Auch expandieren sie dann wieder deutlich schneller. Während der 20min Fotoshooting hat die Gorgonie immer mal wieder den Ast gewechselt, dan dem sie dieses charismatische Polypenbild gezeigt hat. Man musste ständig die Kamera umstellen, so schnell ging das.

    Die Grundfarbe des Gewebes ist Pink, die Stammedicke etwas geringer als bei einer Menella. Licht scheint ihr nicht so viel auszumachen. Die Kolonie, die ich bekommen habe, war recht groß, hatte aber Gewebsauflösungen, so dass ich sie fragmentieren musste. Alle Ableger stehen unter unterschiedlichen Bedingungen (abgeschattet, im Licht, viel Strömung, wenig Strömung, turboloent, laminar ...) und sind geöffnet.

    Falls ihr Tipps zu dieser Gorgonie habt, nur her damit. Ich werde sie ähnlich füttern wie meine restlichen Azoos. Da gibt es Nauplien, Staubfutter, Ultra Min D, Lobstereier und rotes Plankton.

    Da ich sie fragmentieren musste, habe ich noch 4 Ableger abzugeben. Wer Interesse hat, kann sich gerne einen gegen "eine geringe Schutzgebühr vonn 5€ ;)" abholen.


    Gruß,
    Thomas

    Ich finde die Tierchen faszinierend. Denn sie sehen nicht nur toll aus, sie haben auch ein interessantes Verhalten. Beim Fotografieren bringen sich die 3-4cm großen Männchen richtig in Stellung und winken einem mit der Rückenflosse zu. Aufgeweckte Kerlchen ;).

    Gruß,
    Thomas

    Hallo Jens,

    vielen Dank für das Angebot, da komme ich gerne drauf zurück! Aber auch so würde ich gern mal vorbeischauen. Du hast ja einige Erfahrungen mit Azoos, da könnte ich mir was abschauen.
    Übrigens sind wir fast Nachbarn: ich wohne in Steglitz.

    Gruß,
    Thomas

    Hey Claude,

    habe mal bestellt. Könntest Du so nett sein und mir die Dosierung für die Kur im Becher verraten?

    Übrigens liest man im Netz viel darüber, dass Honig hier helfen soll, gerade in Kombination mit Cyclops. Habe das mal an anderen LPS getestet - das Ergebnis war ähnlich. Die wollten den Brei möglichst schnell wieder loswerden. Naja, auf ein Neues mit Ultra Min D.

    Danke & Gruß,
    Thomas

    Danke Alex,

    die Calanus hatte ich damals schon im Einsatz, sehr fettig und energiereich. Habe mich noch mal wegen dem Ultra Min D eingelesen. Da scheinen Zucker und Aminos drin zu sein, die direkt aufgenommen werden können, also ähnlich dem Honig.

    Naja, wenn ich heute bestelle, kommt es erst Montag an. Ich warte mal so lange ab und bestelle, wenn sich der Zustand nicht bessern sollte, am Montag. Ein Tag mehr oder weniger sollte auch nicht so viel ausmachen.

    So lange gibt es täglich Honigbäder mit Feinstfutter.

    Gruß,
    Thomas

    Hallo Alex,

    meinst Du, das Ultra Min D notwendig ist, oder tun es auch die vorhandenen Mittel? Alles, was ich bisher zugegeben habe, wurde eingeschleimt. Im Schränkchen hätte ich Rotes Plankton, Lobstereier, frische Artemia-Nauplien und zerriebene LPS-Pellets. Liegt der Vorteil bei Ultra Min D darin, dass es über die Haut aufgenommen werden kann?

    Gruß,
    Thomas

    Hallo zusammen,

    letzte Woche habe ich mir neue Korallen zugelegt, darunter auch eine Dendrophyllia coarctata. An sich machte sie einen sehr guten Eindruck, das Gewebe ist intakt.

    Allerdings ist diese Koralle absolut nicht zum Öffnen zu bewegen. Sie ist nicht die einzige Azoo in meiner Anlage. Neben ihr stehen noch ein paar Tubastreas in orange, gelb und schwarz. Sobald ich alleine den Kühlschrank mit dem Frostfutter anschaue, machen die auf.

    Um die Dendro zum Öffnen zu bekommen, habe ich verschiedenes probiert:
    - Einnebeln mit Artemia
    - Einnebeln mit verschiedenem Frost-Plankton
    - Einnebeln mit Cyclops Eeze
    - Einnebeln mit Artemia-Nauplien

    Resultat war, dass die Tubastreas nebenan eine Party gefeiert haben. Die Dendro hat sich kein Stück gerührt. Sie schleimt nur stark ab.

    Nach Recherchen in diversen Foren bin ich darauf gestoßen, dass diese Koralle generell schwer zum Öffnen zu überreden ist und, dass ein Brei aus Honig, Lipovit und Cyclops Eeze in Bröckchen auf die Polypen gegeben, Wunder wirken soll.

    Da ich zufällig alles da habe, wurde der Brei angerührt und in kleinen Bröckchen auf die Polypen gegeben.

    Die Reaktion der Koralle war fatal. Zunächst hat sie aus dem geschlossenen Polypen Meseralfilamente austreten lassen und das Futter damit umhüllt. Schließlich wurde das Futter nach gut einer Stunde von der Strömung hinweg getragen und das Gewebe in den Polypen hatte sich aufgelöst!

    Inzwischen habe ich einige angeschlagene Azoos aufgepeppelt (Dendros, Tubas, Rhizos), aber so eine komplette Verweigerung und sogar eine Schädigung durch Futter ist mir neu.

    Jetzt habe ich ein Honigbad eingerichtet und die Koralle mit etwas Futter hineingegeben. Ich hoffe, dass das hilft. Hättet ihr noch einen Tipp, was man bei dieser Koralle machen kann?

    Gruß & Danke,
    Thomas

    Hallo zusammen,

    ich bin auch für beides, also die gedruckte Form und eine digitale Ausgabe. Ich finde es immer schön, die gedruckte Form im Regal stehen zu haben. Und ich bereue es sehr, dass ich letztes Jahr, als ich nach Berlin gezogen bin, meine Sammlung abgegeben habe. Auf ein Neues ;).
    Aber eine Volltextsuche geht in einer digitalen Form einfach schneller!

    Gruß,
    Thomas

    Hallo Alex,

    in meiner Alten Wohnung in München habe ich etwa 1,5 jahre lang bis zu meinem Umzug ein Azoo-Becken betrieben und konnte einige Erfahrungen sammeln. Das Problem mit der kontinuierlichen Fütterung habe ich mit dem Futterautomaten Sera Plus A gelöst. Das ist ein ganz simpler Trommelautomat für Staubfutter zur Jungfischaufzucht. Zu den Fütterungen steckt man Pins wie bei der Rondomatik in die Schaltuhr. Die Pins kann man nachkaufen und somit beliebig oft füttern.

    Um die Menge bei den einzelnen Fütterungen zu begrenzen, kann man die Dosierklappe schließen und sich leicht mit einem Messer einen kleinen Schlitz reinschneiden. So wurde bei mir bei jeder Fütterung von ca. 10 Fütterungen pro Tag nur eine kleine Messerspitze an Futter ins Becken gegeben.

    Bei der Zusammenstellung de Futters ist es wichtig, dass es nicht klumpt. Hier habe ich Zeolith-Pulver als Trennmittel hinzu gegeben. Eine Ladung Futter bestand aus einem Mix aus Cyclops Eeze, den Staubfuttern von Fauna Marin, Tropic Marin und etwa 1/3 Zeolith-Pulver. Wenn das Futter angerührt war, wurde es noch durch ein Teesieb gegeben, um Klumpen heraus zu bekommen.

    Das hat super funktioniert. Aber natürlich habe ich auch noch Frostfutter verfüttert.

    Übrigens spiele ich mit dem Gedanken, mir auch wieder ein Azoo-Becken zuzulegen. In meiner Anlage habe ich schon einige Azoos und möchte diesen auf lange Sicht wieder ein Artenbecken genehmigen. Da meine Freundin auf einmal großes Gefallen an den Azoos findet (ich freue mir einen Ast, dass sie nach sieben Jahren erdulden des Hobbys etwas findet, wofür sie sich begeistern kann :)), wäre ein zusätzliches Azoobecken auch von der Regierung abgesegnet. Allerdings bekommen wir jetzt erst mal ein Kind. Das hat natürlich Prio 1.

    Neben der Nährstoffextraktion, die man ja am Besten über Wasserwechsel lösen kann, sehe ich in der Strömung die größte Herausforderung. Deinen Ansatz finde ich gut. So ist es bestimmt auch möglich, in einem kleinen Becken laminare Strömungen zu erzeugen und den Boden drei von Schmodder zu halten. Allerdings würde mich eine Sache stören: Bei Dir zieht die Strömung an einer Seite von unten nach oben (toll!) und an der gegenüberliegenden Seite von oben nach unten (doof!). Azoos sehen toll aus, wenn sie die Strömung von unten bekommen. Anders herum stelle ich mir das schwierig vor.

    Mein Ansatz wäre ähnlich, aber leicht anders. Ich werde wohl einen Dropoff basteln, bei dem die Strömung von unten nach oben an einer Steilwand entlang strömt. Dies wäre in Miniatur der Natur nachgeeifert, wo die nährstoffreichen Strömungen aus der Tiefe an Steilwänden nach oben drücken und Gorgonienwälder wachsen lassen. Dazu würden eine Rückförderpumpe à la Aqiabee 2000 Up als Strömungspumpe einen scharfen Strahl Wasser an der Frontscheibe nach unten blasen, wo dieser an einer angeschrägten Kante über die Bodenplatte nach hinten umgelenkt werden würde. So ergäbe sich auch eine Art Kreisel, mit einer schnellen schmalen Strömung von oben nach unten an der Frontscheibe und einer breiten laminaren Stömung an der Rückwand nach oben. An der Rückwand würde es ein paar kleinere Vorsprünge und Höhlen geben, aber nichts größeres, auf dem sich Detritus absetzen könnte. Die Struktur im Becken soll lediglich durch Korallen wie Gorgonien, Weichkorallen oder Tubastreas gebildet werden.

    Als Beckenmaße schweben mir Abmessungen von 50*70*70cm vor (mit 10cm abgesetzten Überlaufschacht) vor. Da hätte ich noch einen passenden Unterschrank mit Technikbecken herumstehen.

    Soviel zu meiner Idee. Ich wünsche Dir viel Erfolg mit Deinem Becken und bin schon sehr auf den Besatz gespannt!

    Gruß,
    Thomas

    Hallo Lemmi,

    die Korallen bekommen die LPS Grow und Color von Fauna Marin und verschiedene Sorten Frostfutter, ähnlich wie bei Stefan. Es ist nicht so wichtig, dass jeder Polyp etwas abbekommt. Die Polypen können über das Gewebe Nährstoffe an Nachbarn abgeben, die nichts abbekommen haben. Allerdings vertragen die Acans nicht mehr als 1-2 Pellets der Größe M. Mehr wird wieder ausgespuckt. Pellets bekommen sie auch nur alle zwei bis drei Tage, da die Korallen ja nur eine Öffnung für rein und raus haben und auch Gelegenheit haben sollen, den Gastralraum zu reinigen.

    Das treffen der einzelnen Polypen ist bei mir relativ einfach. Die Acans stehen im Experimentier-Becken und das hat nur 25cm Wassertiefe. Mit einer Spritze mit einem aufgesteckten kleinen Rohr kann man problemlos jeden Polypen erreichen.

    Gruß,
    Thomas