Beiträge von toms_korallen

    Hi zusammen,

    inzwischen habe ich mir auch eine Rolle günstiges Fisch-Klopapier aus der Bucht bestellt. Das Schneiden der Rolle mit dem Brotmesser ging erstaunlich unproblematisch. Da die Ränder ca. 5mm Spiel haben (hatten sie bei den Rollen, die ich zuvor hatte aber auch) habe ich die Trommel des Rollermats an den Rändern mit einer Lage Teflonband umwickelt. Somit sind die Ränder dicht, auch wenn das Filtervlies nicht 100% akkurat sitzt.

    Das nächst Problem war, dass die Rolle des neuen Vlies nicht den gleichen Durchmesser wie die des Rollermaten hatte. Da waren ca. 5mm Differenz. Also musste das neue Vlies auf die alte Papprolle gewickelt werden. Dank Panzertape und einem Akkuschrauber war dieses Problem in 2min gelöst. Jetzt läuft der Rollermat mit diesem Vlies zu 39€/100m auf 75cm Breite. Auf einer 40g-Rolle des Originals sind 45m aufgebracht, diese kostet 33€, also 73Cent pro Meter. Aus der 75er Rolle kann ich 5 Rollen à 15cm schneiden. Diese haben 100m Vließ. So liegt der Preis pro Meter bei 7,8Cent. Das ist fast 1/10tel des Originalpreises. Sicher gibt es hier Unterschiede in der Art der Herstellung und der möglichen Aufnahmemenge, aber da mein Rollermat eine Rolle vom Original-Vlies in 3 Wochen verbraucht hat, kommt mir die Kostenersparnis sehr entgegen.

    Gruß,
    Thomas

    Hi zusammen,

    ich wollte mich mal wieder melden.

    Die Abschäumerreinigung verrichtet weiterhin ihren Dienst. Die Spülzeit habe ich von 4x täglich für 10s auf 15s angehoben. So liegen die Wartungsintervalle bei ca. 2-3 Wochen und die Wartung beschränkt sich darauf, einmal mit einem Lappen den Schmodder abzuwischen.
    Unter'm Strich hat sich der Aufwand als gelohnt.

    Gruß,
    Thomas

    Hi zusammen,

    der Bastelwastel schlägt wieder zu. Wenn Stefan und Daniel ihre Rollen mit dem Brotmesser schneiden, dann kann das ja keine all zu komplexe Angelegenheit sein.
    Vielleicht ginge es noch einfacher, wenn man sich eine Schneidevorrichtung baut.

    Mir schwebt da ein Kasten mit einer Tiefe von 15,5cm und zwei Platten an der Öffnung mit runden Ausschnitten vor, durch die man die Rolle stecken kann. Zwischen den Platten führt man dann das Messer und hat einen sauberen Schnitt und die Rolle auf die richtige Länge gebracht, ohne groß Anzeichnen zu müssen. Als Material würde ich mir MDF aus dem Baumarkt zuschneiden lassen und eben mit der Stichsäge die Löcher auf Größe des Rollendurchmessers einsägen.

    Gruß,
    Thomas

    Hallo liebe Rollermat-Fans,

    ich hätte mal eine Frage dazu, wie ihr euren Vliesfilter einsetzt. Lasst ihr das gesamte Wasser der Rückförderung darüber laufen, oder betreibt ihr ihn in einem Bypass?

    Mein Rollermat läuft mit 4500l/, was natürlich schon eine Herausforderung für das Gerät darstellt. Seit mein Fischbesatz aufgestockt wurde, wird eine Rolle 40er Vlies in 3 Wochen verbraucht.
    Jetzt überlege ich zwei Optionen:

    1) 20er Vließ statt 40er - längere Rolle und gröbere Filterung
    2) Rollermat mit eigener Pumpe (2000l/h), die das bereits vom Abschäumer vorgereinigte Wasser aus der Kammer der Rückförderpumpe aufnimmt

    Generell sind das zwei grundunterschiedliche Ansätze. 1) filtert weniger fein, aber dafür wandert alles, was an Wasser durch den Kreislauf geht, durch den Rollermaten. Ansatz 2) fährt mit weniger Durchsatz, dafür aber mit feinerer Filterung. Übriges Fischfutter kann sich somit auch wieder absetzen und wird nicht aus dem Kreislauf entfernt.

    Was haltet ihr für die bessere Alternative?

    Gruß,
    Thomas

    Hi!

    Wie lüstern die Rhizotrochus die Welso anschaut.
    Ich bin ein absoluter Fan dieser Koralle. Falls mal jemand eine abzugeben hat, ich würde sie und hegen und pflegen.
    Damals habe ich zufällig zwei Exemplare mit gebrauchtem Lebendgestein bekommen. Da wusste ich noch gar nicht, was das für ein Glücksfall war.
    Leider habe ich sie mit dem Wegzug aus München abgegeben.

    Wolfgang, Du hast tolle Azoos in deinem Becken! Bin schwer verliebt.

    Gruß,
    Thomas

    Hi,

    kurzer Zwischenstand: Die Trübung des Wassers ist nach wie vor gering. Man sieht Partikel, die aus Buddelaktionen und Ausscheidungen der Fische kommen, aber die "feine milchige" Trübung des Wassers ist immer noch gering.
    Die Balls sind im Becher immer noch klar erkennbar und haben ihre Größe um etwa 1/3 reduziert. Anscheinend sind in meinem System nicht so viele Nährstoffe verfügbar, die die BRB schnell schrumpfen lassen.

    Die Auswirkung auf die Korallen ist sehr positiv. Das Polypenbild ist toll und die Farben sind klar. Allerdings habe ich meine Beleuchtung zeitgleich aufgestockt und gebe ab und an etwas Korallenfutter und Aminos zu. Also die Rundumversorgung. Deswegen würde ich nicht alles den BRBs zuweisen. Dennoch habe ich in der Zeit keine regulären Bacs dosiert und bin mit dem Effekt nach wie vor zufrieden.

    Wenn ich bei meinem System nur alle zwei Wochen 20 Bälle zugeben muss, dann hält eine mittelgroße Packung in etwa 13 Wochen. Das sind gute vier Monate Bakterienversorgung ohne tägliches Nachdosieren bei einem Grundpreis von 7,5€ pro Monat. Günstiger fahre ich bei meinem Beckenvolumen von ca. 2500l Brutto mit den anderen Präparaten auch nicht. Zudem muss ich nicht jeden Tag herumtröpfeln und so klares Wasser machen die Bacs, die ich bisher verwendet habe, auch nicht.

    Gruß,
    Thomas

    Hi Thorsten,

    Du musst auch mal überlegen, was die Bälle bei Dir leisten, wenn sie innerhalb von 3-4 Tagen No3 von 10mg/l auf 5mg/l runter gebracht haben. Po4 wird sicherlich auch entsprechend reduziert.
    In meinen 2500l habe ich erst mal nur 15 BRB eingebracht. Nach nun etwas mehr als einer Woche sind die Bälle etwas geschrumpft, aber noch nicht verbraucht. In meinem System gibt es nicht so viele Nährstoffe, dementsprechend lösen sie sich langsamer auf.

    Gruß,
    Thomas

    Ach Dietmar, da habe ich Dich missverstanden :winking_face:

    Bei meinem Becken muss ich drei der Wege nutzen, um zu klarem Wasser zu kommen.
    Aber erst die Balls haben den Erfolg gebracht, auf den ich gehofft habe:
    - Ozon
    - Rollermat
    - Bacto Reef Balls

    Aktivkohle kann man ja nicht dauerhaft im Einsatz haben.

    Gruß,
    Thomas

    Hi zusammen,

    ich habe auch die Bacto Reef Balls bestellt und gestern 15 Bälle in einem perforierten Becher ins Technikbecken gegeben. Heute morgen habe ich am Technikbecken gewurschtelt und einiges an Schwebstoffen aufgewirbelt, da ist mir der Effekt noch nicht so aufgefallen - aber jetzt: Glasklar!
    Gut, wenn man durch die 2,2m schaut, fällt schon eine leichte Trübung auf. Aber von vorne sieht es aus, als würden die Korallen in der Luft schweben. Echt super, bin schwer begeistert.

    Gruß,
    Thomas

    P.S.: An sich wollte ich hier noch ein Bild anhängen, aber das scheint in den Herstellerthreads nicht zu gehen.

    Hi zusammen,

    nach zwei Wochen Betrieb wollte ich mich mal wieder melden und euch berichten, wie sich die Abschäumerreinigung nach zwei Wochen Betrieb ohne manuelle Reinigung so macht.


    Bilanz der Abschäummerreinigung nach zwei Wochen Betrieb:

    - Es wurden ca. 30l Wasser mit einer Menge Schmodder ausgetragen

    - Der Eintrag des Wassers war geringer als die Verdunstung, somit wurde das Technikbecken nicht geflutet

    - Das Steigrohr hat immer einen leichten Schmierfilm, aber kein Vergleich zu dem, was hängen bleibt, wenn man den Abschäumer nach drei Tagen per Hand reinigen würde

    - durch das Überkochen nach der Reinigung bleibt immer etwas Schmutz im Schaumtopf zurück. Das sieht nicht schön aus, hat aber keinen Einfluss auf die Effizienz


    Vergleich zu den gängigen Silikon-Lippenreinigern


    neutral:

    - Reinigung des Innenrohrs vergleichbar


    Vorteile:

    + Deckel und die beweglichen Teile verschmutzen auch, aber nicht so stark

    + Durch das Überkochen nach der Reinigung und das überspritzende Wasser wird der Schmutz nicht nur in den Schaumtopf verbracht, sondern auch weggespült (ähnlich wie beim Klo ;))

    + Die Kosten sind mit ca. 100€ überschaubar


    Nachteile:

    - Es ist nur der Betrieb an größeren Becken sinnvoll (mehr als 500l), da der Austrag von Salzwasser die Dichte stören kann.


    Fazit:

    Ganz ohne manuelle Reinigung kommt man auch mit dieser Technik nicht aus. Allerdings ist der Aufwand gering: Einmal mit einem Schwamm durch den Schaumtopf wischen und den Schmutz wegspülen sowie den Deckel unter fließendem Wasser abspülen. Das dauert 5min und man muss es nur alle zwei Wochen machen - anstatt an jedem dritten Tag.

    Hi zusammen,

    Hier mal der Stand der Dinge.

    Tom: Klar, ohne Abfluss ginge das nicht.

    Update:
    Leider ist das 80W-Netzteil defekt. Es schaltet immer nur kurz ein und dann gleich wieder ab. Vielleicht kommt es nicht mit der Pumpe klar. Doof, dass ich schon den Stecker abgeschnitten habe. Aber egal, hat nur 12€ gekostet und vielleicht kann ich es noch wo anders einsetzen.

    Das 30W-Netzteil verrichtet einen guten Dienst. Der Schaumtopf ist jetzt nicht blitzeblank, aber auf jeden Fall deutlich sauberer, als ohne die Reinigung. In der Mitte vom Steigrohr ist ein schmaler horizontaler Streifen, der nicht sauber wird. Ich denke, dass ist der Bereich zwischen dem nach oben und unten gerichteten Wasserstrahl. Der Deckel vom Schaumtopf ist relativ sauber im Vergleich zum Betrieb ohne Düse. Es setzt sich etwas Schmodder ab, aber nichts zum Vergleich mit dem Betrieb ohne Düse, wo ich nach drei Tagen 5mm Schlamm abkratzen kann.

    Der Austrag ist etwas höher als erwartet, da zu dem herausgespritzten Wasser noch das Wasser kommt, dass nach der Spülung überkocht plus das, was sowieso als Schaum im Töpfchen landet. Da ich zwischendurch immer mal manuell spüle, um die Funktion zu checken, kann ich es nicht genau benennen, aber der 25l-Eimer ist seit Freitag etwa 1/4 gefüllt.

    Der Eintrag des Osmosewassers passt soweit. Der Osmolator hat nur noch selten etwas zu tun. Die Spülung gleicht also in etwa das Wasser aus, was verdunstet.
    Lasse das jetzt erst mal so laufen, und schaue, wann es gereinigt werden muss. Wenn man den Schaumtopf nur alle paar Wochen einmal durchspülen muss, ohne ihn abzunehmen, ist ja schon viel gewonnen.

    Gruß,
    Thomas

    Hi zusammen,

    tommy2fast:
    Ganz so günstig war es dann doch nicht:
    25€ für die Düse
    5€ für PVC
    45€ für Pumpe, Netzteil und Versand
    Profilux zur Steuerung vorhanden
    --------------------------------------------
    85€

    Leider ist das Netzteil heute nicht geliefert worden, weswegen ich statt der geplanten 60W Leistung vorerst mit einem alten Netzteil nur 30W abrufen kann.
    Aber auch mit der Hälfte der Leistung reicht eine kurze Spüldauer aus, um das Steigrohr sauber zu pusten.

    Auf dem Video sieht man auch schön, dass der Schaum nicht kollabiert, sondern etwas überkocht. Im Video wurde mit Osmosewasser gespült.

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    Gruß,
    Thomas

    Hi zusammen,

    die Tauchpumpe für das Osmosewasser wäre dann da. Ich habe mit einer etwas stärkeren Version der Pumpe erwartet, die am Osmolator hängt - aber nicht mit diesem Klopper. Gut, irgendwo müssen die 85W, die das Ding zieht, auch verarbeitet werden. Wenn die Pumpe jetzt noch eine Keramik-Achse hätte, könnte man damit ja sogar das Beckenwasser zum spülen benutzen...

    Gruß,
    Thomas

    Hallo zusammen,

    mein neues Becken kommt in Schwung und jetzt zeigt sich eine Schwäche: Die Ausleuchtung. Mir war von vorne herein klar, dass ich da nachrüsten muss. An sich hatte ich auch vor, die Randbereiche dunkel zu lassen, und da LPS und Weichkorallen zu platzieren - aber genau da wären die schönsten Plätze für Tisch-Acros.

    Also muss ein neues Beleuchtungskonzept her. Aktuell beleuchte ich mit 10x80W ATI Powermodul + 4x 80W Lumimaster. Damit werdend ie Randbereiche nicht ausreichend ausgeleuchtet.
    Hier mal ein paar Varianten. Was für Lampen würdet ihr vorschlagen?

    Gruß,
    Thomas

    Hi zusammen,

    ich konnte gestern nicht schlafen, bevor ich nicht getestet habe, ob die Spülung auch mit Osmosewasser klappt.
    Also nachts nochmal einen Eimer mit Wasser gefüllt und die Aquabee drin versenkt.
    Der Test sollte zeigen, ab welcher Menge eingebrachtem Osmosewasser das Schaumbild im Steigrohr kollabiert und der Dreck zurück in den Abschäumer gespült wird.
    Etwa 10l später kann ich sagen: Gar nicht. Der Schaum hat sich identisch wie beim Spülen mit Meerwasser verhalten. Nach dem Spülen ist er kurz übergekocht und hat den gelösten Schmodder in den Schaumtopf gespült.

    Also spare ich mir die 90€ für die Druckpumpe und bestelle eine etwas kräftigere Camping-Tauchpumpe.
    @Tommy: Welches Modell hast Du denn für 10€ gesehen? Wenn schon low budget, dann richtig ;).
    Übrigens liegt Deine Düse auf dem Tisch und geht heute Mittag raus.

    Gruß,
    Thomas

    Hi zusammen,

    da ich mit Beckenwasser spülen möchte, habe ich mich mal weiter mit Membranpumpen auseinandergesetzt. Die Par Max und Triplex-Pumpen der Firma Jabsco haben keine Metallteile in der Pumpe, die mit dem Medium in Berührung kommen könnten. Das hat mir eben der technische Support versichert. Diese Pumpe könnte somit in Frage kommen:

    http://www.abendi.de/product_info.php/info/p1408_jabsco-par-max-2-9-12-volt-11-liter-2-7-bar.html</a>

    Aber noch einmal kurz ausgeführt, warum nicht mit Osmosewasser gespült werden soll:
    Ein Reinigungsvorgang dauert 10s. Dabei werden in etwa 2l Wasser in den Abschäumer gepumpt. Ist dies Osmosewasser, verändert es die Oberflächenspannung des Wassers im Abschäumer kurzzeitig, so dass der Schaum zusammenbricht. Damit werden die gelösten Schmutzpartikel nicht mehr durch das kurze Überkochen ausgetragen, sondern zurück ins System geleitet.

    Gruß,
    Thomas

    Edit: Werde später mal zum Testen die Pumpe meines Osmolators an die Düse anschließen und mit Osmosewasser spülen. Wenn's klappt, würde man ja zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Es wäre günstiger und die Nachfüllung wird auch erledigt. Diese lustige Tauchpumpe von Brunner leistet ca. 1,8 Bar bei 30€ inkl. Versand:
    https://www.amazon.de/Brunner-Campin…ords=tauchpumpe

    Hi Armin,

    es sollte kein Schmutz zurücklaufen. Nach dem Spülen kocht der Abschäumer kurz über und befördert einen ordentlichen Schluck grüne Suppe in den Abfluss.
    Allerdings ist die Pumpe zu schwach. Heute hat sich die Düse nicht von alleine angefangen zu drehen. Da muss dann doch eine Pumpe mit mehr Druck her.

    Denis: Die kleinere Pumpe liefert zwar auch 2bar, aber nur 7l/min. Das ist zu wenig. Der Durchsatz der Düse bei 1bar soll bei 13l/min liegen, bei 2bar etwa bei 20l/h. Sprich: auch die 3bar-Pumpe kann bei 13l/min nur einen Bar Druck aufbauen. Der Rest verpufft.

    Gruß,
    Thomas

    P.S.:
    noch stärkere Pumpen:
    http://www.segelladen.de/Inhalt-untergr…waschpumpen.htm

    Hallo zusammen,

    das Ding läuft! Der Aufbau ist denkbar einfach. Die Düse hat ein Gewinde, mit dem sie auf ein Gewindestück eines 16er PVC-Rohrs geschraubt werden kann.
    Eine passende Bohrung im Deckel des Topfes reicht aus, um dem Rohr genügend Stabilität zu geben. Ich habe es noch nicht eingeklebt, um die Höhe des Düsenkopfes einstellen zu können.

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    Allerdings muss ich meine anfängliche Euphorie über die ausreichende Leistung der Pumpe etwas dämpfen.
    Die Düse dreht sich zwar, aber nicht immer. Der Dreck vom Abschäumer haftet natürlich auch an der Düse an und das erschwert das Anlaufen. Das Schaumrohr wird zwar gut gespült, aber es bleiben dennoch Ablagerungen zurück. Ich denke, dass zum optimalen Betrieb doch eine stärkere Pumpe notwendig ist.

    Die aktuell verwendete Aquabee 3000 leistet etwa 0,3 Bar. Der optimale Betriebsdruck der Düse liegt bei 1-2 Bar. Die schon weiter oben erwähnte Pumpe Leistet 3,1 Bar bei einem Durchsatz von 13l/min. Das ist schon eine andere Hausnummer als bei der Aquabee, die auf hohe Volumenströme und nicht auf Druck ausgelegt ist. Damit sollte das Anlaufen und Rückstände kein Problem mehr sein.

    Übrigens läuft die Düse momentan alle 6h für 10s. Im Anschluss an den Spülvorgang schäumt der Abschäumer stark ab und kocht fast über. Hierbei wird eine große Menge Dreck ausgetragen. Allerdings bleiben auch hier Reste an der Außenseite des Schaumtopfes haften. Um diese zu entfernen ist wohl eine zusätzliche Ringspülung notwendig.

    Ich lasse das Gerät jetzt erst mal ein paar Tage so laufen und beobachte, was passiert. Dann bestelle ich eventuell doch die Membranpumpe.

    Gruß,
    Thomas

    Hi Tommy,

    nach Druckerhöhungspumpen habe ich auch geschaut. Die haben mir allerdings zu wenig Durchsatz.
    Die Spülung an die Nachfüllanlage zu koppeln, wäre auch eine Idee. Bei mir ginge das sogar ohne Problem, da ich einen Profilux mit Niveauschalter laufen habe.
    Da bei meiner Anlage 10-20l am Tag an Verdunstungswasser durch gehen, sollte man damit auch den Abschäumer sauber bekommen.

    Allerdings soll das Osmosewasser die Oberflächenspannung im Abschäumer verändern und die Schaumbildung beeinträchtigen.
    Aber, wie eben in der PM :winking_face: - viele Wege führen nach Rom! Und da etwas umzurüsten ist auch kein Weltuntergang. Lass uns mal fröhlich experimentieren.

    Gruß,
    Thomas

    Zum weiteren Vorgehen:

    erst mal probiere ich die Düse an meinen freien Aquarienpumpen aus. Da habe ich noch ein paar 3000er Aquabees oder Sicce herumliegen.
    Wenn die nicht genügend Druck liefern, bestelle ich mir eine Druckwasserpumpe aus dem Bootsbedarf.

    Die Dinger sind meerwassertauglich und liefern ausreichenden Druck und Durchsatz für den Betrieb der Düse.

    Technische Daten Düse:
    Empfohlener Betriebsdruck: 2bar
    Reinigungsradius: bis 1m
    Durchsatz: 13-20l/min

    Technische Daten Pumpe:

    Vetus Druckwasserpumpe
    Durchsatz: 13,2l/min
    Druck: 3.1 Bar

    Bin gespannt, ob's klappt.

    Gruß,
    Thomas

    Hi zusammen,

    @TomR: die Art Düse habe ich mir auch angesehen. Allerdings sprühen die schräg nach unten und erreichen nicht den Teckel des Abschäumertopfes.
    Mattheo: Der Rotor wäre auch noch interessant gewesen. Allerdings müsste dafür das innere Rohr um Deckel des Schaumtopfes größer angesetzt werden. Sonst wird es zu eng da oben.

    Ansonsten: Die 360°-Rotations-Düsen sind da! Am Wochenende sollte ich dazu kommen, die mal auszuprobieren.

    Gruß,
    Thomas