Beiträge von TeichChris

    Richtig bei Winkeln also v.A. bei 90°-Winkeln sieht es da nochmal ganz anders aus...
    da hat man bei oben genannten Beispiel ca. 5,5mBar bei 40mm bzw. 2,5mBar bei 50mm

    Wenn man allerdings die Leitung auf 4.000l/h drosselt ändern sich die Wiederstände sehr gleiches gilt natürlich wenn ich die Leistung erhöhe in die andere Richtung...
    bei 4.000l/h habe ich nur am Beispiel der geraden Leitung bei der 40mm statt 7mBar nur noch ca. 3,4mBar und in der 50mm Konfiguration statt 2,5mBar nur noch 1,2mBar.

    Also eine Pumpe sollte nie platzen... Ich hab schon sehr sehr viele Pumpen verbaut und zum Teil auch welche an denen ganz ordentlich Druck anliegt... und da war noch NIE etwas...

    Generell muss man für den Druckverlust ein paar Faktoren berechnen:
    Leitungswiederstand gerade Rohrlängen
    Winkel und Bögen
    und Ausströmer
    und für alles ist natürlich der Durchmesser so wie die Wassermenge entscheidend.

    Hier mal ein Beispiel:
    ich will für dieses Beispiel 6.000l/h bewegen
    in einer.............40mm Leitung........50mm Leitung
    1,5 mRohr:........ca. 7mBar..............ca. 2,5 mBar
    je 90° BOGEN:...ca. 2,4mBar............ca. 1,25 mBar
    auf 1 Rohrende: ca. 9mBar...............ca. 3,6mBar
    rechnen wir mal so im Schnitt mit drei Mal 90° Bögen kommen wir auf
    23-24mBar bei der 40mm Leitung und ca. 10mBar bei der 50mm Leitung sprich in der Kennlinie der Pumpe muss man schauen was die Pumpe bei 0,25m bzw. bei 0,1m Förderhöhe leistet um ungefähr zu wissen was am Ende raus kommt und was die Pumpe am Ende verbraucht...

    Also wo ihr das Problem mit den Flanschen seht verstehe ich nicht wirklich...
    Was genau soll den da kaputt gehen?
    Ich will hier bitte nicht als "neunmalklug" rüber kommen ich habe schlicht und ergreifend keine Ahnung...
    Ich kenne es nur aus dem Süßwasserbereich da ich Teiche baue und da gibt es keine Probleme...
    Geht es hier um die Stabilität der Bodenplatte oder um die Dichtigkeit der Verschraubung? Greift das salzige Wasser so sehr Dichtungen an?

    hajo,

    also ich stehe jetzt irgendwie auf dem Schlauch... bei 70cm Tiefe habe ich bei 100qcm doch genau 7 Liter Wasser bei verdopple ich die Fläche habe ich 14 Liter und mach ich die Maße des Becken daraus habe ich im gleichen Verhältnis eben die entsprechende Liter Zahl...
    Schafft man eine gleiche Durchströmung der gedachten Becken von Oberflächen zu Tiefenwasser habe ich auch einen identisch effektiven Gasaustausch...

    Ich verstehe jetzt nicht genau wo der Haken liegen soll...

    Chris der nicht dumm sterben will und um Aufklärung bittet :winking_face:

    Wenn das Becken unten nicht bauchig wird ist das Verhältnis und somit die Bedingungen das gleiche wie bei einem Becken mit den Maßen 250*80*70cm...
    Ich persönlich halte das für weniger kritisch... denkt mal an die Umwälzung und was ein Abschäumer allein an Gasaustausch bringt... puhh...
    Wenn ich dan das Aquarium in diesem Hotel in Berlin denke... wie sollte das denn funktionieren?? Klar ist da ne aufwändige Technik dahinter aber zaubern tun die auch nicht... das ist gleiche Technik wie in "jedem ausgewachsenen Aquarium"....

    Ingrid hat das Problem sehr treffend beschrieben...
    Wird kaltes Wasser in warmes Wasser gegeben kann es bei einem allgemein hohen Gasgehalt dazu kommen.
    Selbst bei Venturi-Düsen ist es fast nicht möglich das Wasser zu übersättigen... Dies ist fast nur mit Reaktoren zu schaffen...
    Eine Pumpe die Luft saugt hat einen ähnlichen Effekt wie das besagt Venturi. Im Zusammenspiel mit einem großen Wasserwechseln bei dem das Ausgangswasser in seiner niederen Temperatur bereits gut gesättigt ist kann es zu einer leichten Gasübersättigung führen. (der Hintergrund ist die höhere Aufnahmefähigkeit bei kaltem Wasser)
    Generell ist das aber sehr sehr selten wenn nicht wie gesagt ein Reaktor betrieben wird bei dem die Gase mehr oder minder in das Wasser gepresst werden.

    Ohh cool...
    Hätte nicht gedacht, dass da so viel ankommt...
    Welche Größe (Durchmesser und Höhe) hat das gut Stück denn und wie viel Wasser marschiert da jede Stunde durch?
    Gruß Chris

    Hi Mario,

    klar hat der noch was abzuschäumen - gelöste Stoffe sind genug im Wasser und Proteine holst Du mit den Socken eh nicht raus :winking_face:
    Ein Minivortex wird nur für recht grobe Partikel Sinn machen und ob die Partikel die sich bei der Strömung absetzen würden überhaupt den Weg in die Box finden würde ich bezweifeln... die bleiben eher direkt im Aquarium am Boden zurück... Kenne es vom Teichbreich ein Vortex der vernünftig arbeiten soll ist mit der platzintensivste Vorfilter den Du haben kannst daher bin ich mir nicht so sicher ob das effektiv sein wird...

    Gruß Chris

    Hi Klaus,

    J denke auch das dies eine zeitraubende Versuchsreihe benötigen würde.
    Es gibt ja so viele unterschiedliche Vliessorten... da wird es bestimmt Vlies geben die da verheerende Auswirkungen haben und welche bei denen es reibungslos läuft... nur muss man dies erst mal kategorisieren...
    Lebewesen wie Röhrenwürmer müssten es dann aber recht schwer haben oder nicht?

    Ohh mein Gott... was ein Horror-Szenario...
    Mein Beileid!!
    Für so einen Fall immer ne Plexiglsscheibe und ne gute Ladung Innotec im Haus haben... Dann kann man sowas auch gut notdürftig flicken... Für Fugen, die reißen hilft auch ein Eckprofil und ne gute Ladung Innotec.
    Kurzzeitig ist da der PowerBond besser als der Adhesseal da er zäher ist (am Wasser direkt hält er aber nicht so ewig wie der normale Adhesseal).

    Schöne Grüße und Alles Gute Chris!

    Ah ok.. sorry hit Namen have icy es notch nicht so...
    Sie sollen zumindest Glasrosen fressen... Ich komm nicht mehr auf den Namen...
    Dummerweise habe ich meinen ersten Verlust zu beklagen... Habe gerade einen Einsiedler beobachtet wie er bestimmt 3-4 Minuten an einem kleinen Loch rumgebastelt hat... na und plötzlich zieht er da nen Mini Porzellankrebs raus :frowning_face: Glaube aber es ist nicht der, den ich zuerst entdeckt hatte - der war meiner Meinung nach größer :-/

    Hallo :smiling_face:
    Ok also grundsätzlich unterschiedliche Meinungen hier :winking_face:
    Also die Aktivkohle wollte ich 3 mal im Monat wechseln das Zeolith 2 mal im Monat.
    Wie gesagt das Becken sollte ursprünglich mit ner kleinen Grundl und Krebs, zwei Einsiedlern, und einer oder zwei Garnelen (mein Händler meinte eine alleine zu halten wäre bei Garnelen ok - stimmt das?) besetzt werden...
    Nach Euren Meinungen wird nun aber die Grundel schweren Herzens wegfallen.
    Die 4 KG Lebendgestein in Kmobination mit 5L eingefahrenem Wasser, dem Microbelift, dem Zeolith und der Aktivkohle haben das Wasser sogar in der Eifahrzeit echt gut unter Kontrolle gehalten und Algen habe ich nur einen kleinen Fadenalgenrasen bekommen um den sich mein Reinigungstrupp mit großer Hingebung kümmert. Komischerweise lassen sie aber zwei Stellen unberücksichtigt... Die Algen scheinen da weniger Schmackhaft zu sein - leider ist genau an einer dieser Stellen ein kleiner Röhrenwurm der sich nun mit den Algen einen abkämpfen muss.

    PS: Zeolith habe ich recht grobe Bröckchen ein gutes Schnapsglas voll und die Kohle ist etwas weniger als ein Schnapsglas.

    Hi Olli,

    also meinst Du ich übertreibe in dem was ich tue? :smiling_face:
    Was ich aber demnächst machen werde ich mal über Filterwatte zu filtern.
    Im Laufe der Zeit hat sich von dem Lebendgestein einiges an feinen Partikeln abgesetzt, die jetzt am Boden liegen...
    Bevor ich den Sand einfülle will ich die Partikel noch mit der Pumpe etwas aufwirbeln und dann hoffentlich in der Watte verschwinden lassen :winking_face:

    ist besser :winking_face:
    Ich hatte den umgekehrten Fall auch hatte irgendwie plötzlich 1,027... keine Ahnung warum - hab immer nur destilliertes Wasser nachgefüllt...
    hab jeden Tag morgens und Abend 200ml Wasser raus und nachgefüllt. Da das Becken recht klein ist war es nach ein paar Tagen dann auch bei 1,024 :winking_face:

    Hi Klaus,

    da warst Du am Stand von Genesis. Der Vliesfilter den Du da gesehen hast ist auch viel zu groß gebaut.
    Kein Mensch braucht eine 500er Vliesbreite in der Aquaristik - das reicht für Teiche mit 20.000l aus...
    Ein Wenig heikel wäre das austesten der verschiedenen Vliesmaterialien. Da diese ja auch unterschiedlich hergestellt werden - also wegen der Abschäumung sollte man da wohl keine Versuch an stark besetzten Becken machen...
    Was meinst Du ist sonst noch groß anders?
    Meine Befürchtung wäre eher dass man das Wasser vielleicht "zu sauber" macht und der ein oder andere Bewohne verhungern müsste...
    Gruß Chris

    Klar bringt ein Vliesfilter negatives mit sich.
    Aber auch ein Endlosbandfilter oder ein Trommelfilter birgen gewisse Nachteile.

    Meine Kunden sind wenn sie genervt sind von Vliesfiltern meißt von der Entsorgung des Vlies genervt. Bei einem Enlosbandfilter kommt die Geräuschbelastung hinzu, das Verkalken von Düsen (was beim Enlosbandfilter merkwürdigerweise wesentlich seltener ist als bei Trommelfiltern) und durch die Spülung benötigt man noch einen Abwasseranschluss in passender Höhe oder einen Sammelschacht mit Hebeanlage. Bei einem Trommelfilter kommt zusätzlich noch die Wartung der Fangrinne hinzu wenn es mal wieder gröberen Schmutz gegeben hat (Fadenalgen, Blätter, Äste)

    So hat jeder Filter seine Kehrseite. An der Spitze stehen ohne Frage die Endlosbandfilter jedoch auch an der Spitze der Preisliste... Die Beste Filterung bietet jedoch ein Vliesfilter, außerdem ist man hier durch die Auswahlmöglichkeiten bei den Vliesstoffen sehr flexibel.

    Mein Gedanke war der, dass sich in Filterwatte gefangener Schmutz doch recht schnell zersetzen wird (gerade bei den Wassertemperaturen) und somit das Wasser belastet.
    Der Vliesverbrauch steigt ja hauptsächlich bei feinen Partikeln im Wasser Laub etc. fallen garnicht so großartig ins Gewicht. Viel Sinnvoller ist es den Vliesverbrauch durch die Bauart zu sänken. EIn V-Vliesfilter ist nie so sparsam wie ein Vliesfilter mit Filtertrommel. Dies kommt durch die erhöhte Filteroberfläche zustande.

    Viel Blabla also mein Gedanke war es einfach den Schmutz schnell aus dem Wasser zubringen bevor Microorganismen die Arbeit aufnehmen.

    Gruß Chris

    Warum gibt es in der Aquaristik eigentlich noch keine automatischen Vliesfilter?
    Besser kann man nicht vorfiltern. Vor Allem werden jegliche Partikel in kürzester Zeit vom Wasser getrennt und es kann keine wasserbelastende Zersetzung stattfinden... Dann spart man sich auch das Sockengedöns incl. auswaschen der Socken...

    Schöne Grüße Chris, der solche Filter in Koiteichen schon seit Jahren verbaut und eh vorhat etwas salzwassergeeignetes für sein nächstes Becken zu verwirklichen.

    Oh hi Wolfgang,

    genau 25l nicht mehr... Das neue Fluvial Edge kommt mit 40l denke da werde ich dann eh umbauen... das kommt dann auch mit LED aber da wird dann wieder der Verhex Strahler eingebaut... die anderen Funzeln sind viel zu nach zusammen und zu nah am Becken da ist die Ausleuchtung nix...

    Hmm ich dachte, dass es da eine MiniGrundel gibt die mit nem Krebs zusammen lebt...
    Wäre echt schade... Meinst Du in nem 40l Becken würde es gehen?

    Andere Fische würde ich gleich sein lassen... finde nur diese Symbiose so nett :smiling_face:

    Hallo Ingrid,

    Dachte diese Mini-Grundel (hab den genauen Namen nicht mehr im Kopf) mit Krebs wäre ok... Hatte die auch lange Zeit beobachtet.. mehr als 5cm ist die nicht weg.. hat nur auf ihre Krabbe aufgepasst...

    Die Wasserwerte denke ich sollten in den Griff bekommen zu sein... Spreche natürlich nicht aus eigener Erfahrung aber ich kenne aus einem Fachhandel drei Becken mit 40, 60, und 60 Litern die mit gleicher Filterung (Aktivkohle und Zeolith) und Conditioner (Mikroorganismen in flüssiger Form) und dafür recht üppigen Besatz gut laufen. Ich hatte ursprünglich an Wasserwechsel mit 5l/Woche gedacht doch der Herr aus dem Fachhandel meinte ich solle lieber weniger machen da es wohl kaum Probleme geben dürfte und durch recht viel frisches Wasser (20%) auch ein wenig Ungleichgewicht entstehen könnte.
    Hatte mir nun gedacht ich mache einfach alle drei Tage 2l dann ist der Prozentsatz nicht so hoch...

    Naja also wie gesagt da er recht of die Fänge zum Mund führt scheint er was zu fangen... aber das ist natürlich schwer zu beurteilen...

    Wenn es wirklich so ist, dass die Grundel auch unglücklich werden sollte werde ich wohl Abstand davon nehmen müssen. Wäre schade da ich diese Symbiose sehr interessant finde. Auf der anderen Seite würde es das Wasser entlasten denn die Grundel wäre ohne Futter wohl nicht ausgekommen...

    Ohh achso und wie meinst Du das mit dem Füttern?
    Der filtert ja soweit ich das weiß nur.. also kann ich ihn schlecht füttern... so wie mir scheint ist er aber ganz gut versorgt... Seine Arme wandern recht häufig Richtung Futterluke... Mache mir was dies betrifft weniger Sorgen...
    Oder meinst Du, dass es nicht ausreichen wird wenn man nicht zufüttert? Wollte Füttern in den Becken so gering wie möglich halten...
    Hätte ihn nur bestochen wenn ich ihn damit zum Umzug bewegen könnte :winking_face: ist ja ein hübscher Zeitgenosse den ich gerne besser beobachten können würde :winking_face:

    Danke erst mal für die super schnelle Antwort!!
    Hmm naja so leicht ist das nicht... sehe ihn nur als Schatten...
    Da ich die fächerähnlichen Arme gesehen habe aber dann auch seinen wuchtigen Panzer (beides nur als Schwarzen Umriss da er ja an der Unterseite des Steins wohnt) konnte ich es einigermaßen bestimmen...
    Viel mehr wird sich nicht herausfinden lassen - müsste den ganzen Steinausbau heraus nehmen und selbst dann würde er sich mit Sicherheit in seiner Höhle verkriechen...
    Ne Falle kann man für ihn ja auch nicht bauen da er ja nur Partikel aus dem Wasser filtert...
    Würde er denn raus kommen falls ihn eine Grunde mit Krebs zubauen würden? Oder würde er sich verstecken und dann am Ende eingesperrt sein und verenden?

    Hallo da mich hier noch niemand kennt stell ich mich erstmal vor.

    Bin noch ganz grün hinter den Ohren was das salzige Wasser angeht.
    Mein Name ist Christian und ich komme eigentlich aus dem Koibereich. Beruflich baue ich die Teiche Für Koi und auf für Zweibeiner wenn's im Sommer mal ne Abkühlung sein darf.

    Seit zwei Jahren schiebe ich die Verwirklichung meines Wunsches ein Riffbecken zu pflegen vor mir her.
    Mein Problem - ich denke zu groß um die Sache mal zu beginnen. So habe ich es nun ENDLICH von der komplett anderen Seite angegangen. Vor zwei Wochen bestellte ich mir ein Fluvial Edge. Ich weiß sehr wohl, dass dieses Becken ungeeignet ist, viele Umbauarbeiten mit sich bringt und zum Teil schwer zugänglich ist. Der Hintergedanke ist der, dass das Becken auf den Schreibtisch soll und es vom Design sehr ansprechend ist. Insgeheim soll es auch eine Probe sein - Die Planung geht zu einem größeren Becken das ähnlich afgebaut werden soll. Bevor ich mir das Ding aber mit 600-800l ins Wohnzimmer stelle wollte ich wissen ob das sinnvoll ist.
    Das Becken ist mit 4kg ganz frischem Lebendgestein bestück. Aktuell wird es mit dem beiliegenden Filter betrieben der aber nur als Station für Aktivkohle und Zeolith dient. Außerdem verwende ich MicrobeLift-Produkte als Starter und als Conditioner wenn die Korallen rein kommen. Zwei Tune 5024.04 Mini sorgen für die Bewegung da der Filter ansich ja kaum was an Bewegung zusammen bekommt. Die Pumpen sollten eigentlich mit rotierenden Diffuseren betrieben werden was den Flow aber meiner Meinung nach zu sehr einbremst... also schon der erste Fehlkauf... werde die eine Pumpe gegen was größeres austauschen und auf eine einen diffuser aufsetzen. Für das passende Licht sorgt eine Illumilux (Marino Bianco) von Verhex die später über einen PWM auch die Nachtbeleuchtung generieren wird. Logischerweise passt diese Lampe mit etwas über 30cm nicht in den kleinen Fluval Deckel... hier wird was neues in schwarzem Glas vom Glaser gebastelt.

    Soviel zu mir uns meiner Schreibtsichpfütze und nun endlich zu meiner eigentlichen Frage:
    An der Unterseite meines "Hauptsteins" hatte ich eine merkwürdige (für meine Augen zumindest) Beobachtung gemacht. es schien mir ein kleiner Krebs zu sein der statt Scheren kleine Fächer besitzt. Nach Recherche bin ich nun zu dem Schluss gekommen, dass es sich um einen Pozellankrebs handeln müsste. Dummerweise ist er da unten sehr versteckt was ihn aber für mich nicht weniger interessant werden lässt.
    Gibt es irgendwas, das ich beachten sollte? Späterer Besatz ist eine grabende Grundel mit Knallkrebs gedacht, ein paar Einsiedler und noch zwei drei Garnelen - kann dies zu einem Problem führen? Mein kleiner blinder Passagier ist nämlich sehr schreckhaft... will nicht, dass er am Ende von Grundel und Krebs-Kollegen eingegraben wird und in seine Höhle umkommt...
    Gibt es Tiere die ich nicht hinzusetzen sollte? Gibt es eine Möglichkeit ihn durch Bestechungen umzusiedeln (denke mal nicht da er sich auch kaum mit Essen bestechen lassen kann oder?)
    Leider habe ich über diesen Krebs soweit nichts gefunden.

    Vielen Dank schon mal im Voraus!!

    Schöne Grüße Chris, der hofft wegen seines Beckens nicht zu viele böse Bemerkungen zu bekommen... ich bin bemüht das Becken so optimal wie möglich umzubauen und bin dem Wasserwertemessen und denen Herr zu werden nicht scheu und habe durch meine Arbeit darin ja auch schon einiges an Erfahrungen...

    PS: leider ist der kleine so versteckt, dass man ihn nicht fotografieren kann :frowning_face:

    Achso was ich etwas außen vor gelassen habe ist natürlich je nach Keim, Alge oder wie auch immer die nötige Bestrahlungsintensität unterschiedlich...
    In dem Beispiel bin ich ja von einer Keimvernichtung von 99,9% ausgegangen. Was so viel heißen will wie 99,9% der Keime werden am anderen Ende der UVC nicht unbeschadet raus kommen.
    Wenn ich es allgemein nur auf wenig resistente Schädlinge abgesehen habe kann ich natürlich bei gleicher Lampenleistung mehr Durchfluss wählen bzw. eine schwächere Lampe für die nötige Umwälzung wählen :winking_face:

    Gruß Chris

    An dieser Stelle will ich mich erstmal vorstellen,

    Mein Name ist Christian und ich verdiene Meine Brötchen, mein Auto, meine Urlaube an die ich mich leider schon arnicht mehr erinnern kann und so weiter mit dem Bau von Teichen und den Umbau/Sanieren von bestehenden Teichen. Ein Großes Thema ist natürlich immer der Koiteich.
    Gerade bei Kois gibt es immer ein paar besondere Fälle unter den Koiliebhabern und so ist in diesem Bereich in vielen Fällen die Technik sehr auf die Spitze getrieben worden.
    Ich muss sagen das geht es hier in der Aquaristik echt harmlos zu :smiling_face:
    So zurück zu meiner Vorstellung. Seit je her bin ich fasziniert von der Salzwasseraquristik!! Schon als kleiner Junge bin ich regelmäßig vor dem Aquarienfachgeschäft auf meinem Schulweg stehen geblieben und habe dem bunten Treiben zugesehen!
    Vor zwei Jahren war ich bereits kurz davor mir mein erstes Becken zuzulegen leider wegen Umzug ist dies auf der Strecke geblieben. Heute weiß ich wieder nicht wie lang ich noch in meiner jetzigen Wohnung in der Stadt bleiben will oder ob ich nicht doch wieder raus auf's "Land" ziehen soll wo auch mein "Arbeitsplatz" (Lager Schowteich etc.) ist.
    Wie auch immer ein Aquarium kommt her so oder so!!! Nur weiß ich noch nicht genau wie groß denn das hängt von der Wohnsituation ab - hier in der Stadt bin ich in einer Wohnung im ersten Stock ja größenmäßig beschränkt... In meiner eigenen Bude bin ich ebenerdig und hier setze ich mir die Grenze dann in so fern, dass ich ohne mich zu quälen am Becken arbeiten können will.
    So viel zu mir und nun zum eigentlichen Thema...

    Also das Thema UVC ist im Teichbereich weniger Streitpunkt als in der Aquaristik. Hier ist kaum ein Teich ohne UVC-ausgestattet. Die entkeimende Wirkung von UVC ist im Vergleich zu Ozon allerdings relativ gering - dafür natürlich für die Tiere WESENTLICH ungefährlicher! Da Ozon jetzt hier nicht her gehört und eine wesentlich tiefgreifendere Meinungsfrage ist werde ich hier nicht weiter drauf eingehen.
    Für eine wirkungsvolle Entkeimung wird in der Trinkwassertechnik folgendes gerechnet:
    Niederdruck UVC-Lampen: ca. 3.000l pro 100W (elektrische Eingangsspannung)
    Amalgam UVC-Lampen: ca. 5.000l pro 100W (elektrische Eingangsspannung)
    nachzulesen ist dies Alles im Detail hier:
    Technical Handbook Ultraviolet Light for Water Treatment


    Zum Thema UVC kann man wirklich zu 100% sagen, dass es eine entkeimende Wirkung hat! Die DNA der frei im Wasser schwebenden Keime etc. wird geschädigt und der Organismus stirbt ab und kann sich nciht mehr weiter teilen.
    Für die genaue Berechnung (im Teich oder Aquarium) sind folgende Faktoren zu berücksichtigen:
    -Die erforderliche Strahlendosis (gemessen in Ws/m[h]2[/h]) (je nach keim unterschiedlich)
    -Die im System herrschende Temperatur und die daraus resultierende Teilungsrate
    Jedoch spielen auch andere Faktoren eine entscheidende Rolle (die ich im kommenden Beispiel aber außer Acht lassen will):
    -Die Reinheit des Wasser grobe Partikel wie auch eine Trübung sind hier entscheidend (wird die UVC vor der Feinfilterung verbaut werfen im Wasser schwebende Partikel einen Schatten auf das dahinterliegende Wasser was die Entkeimung stark beeinträchtigen kann!)

    In der Trinkwasserversorgung kann man davon ausgehen, dass das Wasser was am Ende der Leitung raus kommt einmal durch den UVC-Filter gegangen ist. Nur unter dieser Ausgangssituation kann man hier die oben genannte genaue Aussage treffen. Da dies in einem Aquarium oder Teich aber leider nicht der Fall ist müssen wir das Wasser in Abhängigkeit der Teilungsdauer mehrmals durch den Filter schicken um der Großteil der Keime vor der Teilung zu erwischen. Je nach dem wie oft das Wasser durch den Filter geht muss die UVC-Stärke angepasst werden!!!

    Angenommen der Fall ich besitze ein 2.500l Becken und habe ein 2*75W Amalgam UVC Anlage in Betrieb (diese Anlage würde bei Trinkwasserentkeimung für 7.500l/h reichen). Und betreibe diese mit einer Pumpe die Pro Stunde nur 500l fördert ergibt sich folgendes Problem. Die Erreger der Pünktchen Krankheit vermehren sich bei 25°C-28°C alle 10-12 Stunden. Da das komplette Becken alle fünf Stunden einmal durch die UV-Filterung gepumpt wird sollte Alles im Grünen Bereich liegen - da aber leider ein Teil des Wassers mehr mal entkeimt wurde und andere Ecken des Wassers garnicht findet hier weiter eine Teilung statt.

    Für die Verwendung und Dimensionierung einer UVC-Anlage ist es also nicht wichtig wie viel Watt verwende ich sondern passt die verwendete Wattzahl zu meiner Pumpenleistung (in diesem Beispiel viel zu viel Leistung bei zu wenig Durchfluss) und befördere ich prozentual genug Wasser an der Entkeimungsanlage vorbei!

    Eine Teilung in 10-12 Stunden ist nicht sehr viel was leider ein schlechtes Beispiel war aber das war ja die Grundlage dieses Threads. Bei Teilungsraten von. z.B. e.coli (bei 37°C alle 25 Minuten) wäre dies wenn es im Aquarium so gegeben wäre ein anderes Problem da hier das Wasser meines Erachtens nach je nach Aufbau der Verrohrung (Platzierung des Vor- und Rücklaufes) sicher 7 Mal die Stunde durch den Filter müsste um sinnvoll zu entkeimen. Man muss also in erster Linie wissen was will ich mit meiner UVC-Anlage abtöten!

    Im Koibereich haben Sich die in der Aquaristik gängigen Einbau-UVCs nicht durchgesetzt. Dies liegt zum einem an dem erhöhten Gegendruck (weil das Wasser durch den Kanal gedrückt werden muss und hier im Normalfall auch noch an Eingang und Ausgang ein "90°-Winkel" zu bewältigen ist aber vor Allem weil der Wirkungsgrad wesentlich geringer ist als bei einer Tauchlampe in einem Sammelbecken. Auch Innenverspiegelte UVC-Lampen Wie JumboKoi, BIO UV und Delta UV können hier einfach nicht mithalten. Natürlich ist das Salzwasser in diesem Fall ein großes Hindernis da die Verschraubungen der Tauch UVCs aus Edelstahl dies wohl nicht lang mit machen würden.
    Ebenso hat sich wie oben schon angeschnitten die UVC als Waffe gegen Keime und Co. nicht durchsetzen könne da wir hier Wassvolumen von 15.000l bis 200.000L kaum viele Male pro Stunde durch den UVC-Klärer schicken können (gut bei 15.000l wäre dies mit einer ordentlichen Rohrpumpe machbar). In Innenhälterungen wird bei starkem Besatz im Normalfall mit Ozon und nachfolgender Aktivkohlefilterung gearbeitet.

    So genug Romane geschrieben - wünsche Euch noch einen schönen Abend! Chris

    PS: bitte verzeiht mir falls mein Text etwas durcheinander ist und sich der eine oder andere Tippfehler eingeschlichen hat!! Aber jetzt muss ich ins Fitness und will den ganzen Text nicht vorher nochmals durch schmökern :winking_face: