Im Thread "Strömung - Closed Loop oder was?" wird der Unterschied schön beschrieben.
Solche Pumpen sind im allgemeinen dazu gebaut Wasser durch Rohre zu schieben. Wenn man eine Pumpe baut hat man im Normalfall ein Einsatzgebiet im Auge und an dieses wird die Pumpe angepasst.
In diesem Fall das Aquarium:
kurze Leitungslängen (kaum einer wird 30m Leitung verbauen)
wenig Platz
geringe Flowraten
Alles Punkte die eher für kleine Rohrdurchmesser sprechen. Will ich durch ein kleines Rohr Wasser drücken brauche ich etwas mehr Druck als bei großen Rohrquerschnitten wobei bei jedem Rohrdurchmesser irgendwo Grenzen liegen da der entstehende Gegendruck bei steigender Flowrate bzw. Leitungslänge rapide ansteigt.
Brushless DC Pumpen hat man erstaunlich gute Leistungsentfaltung (gerade wenn sie auf Teillast mit moderaten Gegendrücken laufen) und dabei trotzdem noch ganz gute Druckerzeugung. Also wieder ein Punkt weshalb einem kleinem Querschnitt nichts im Wege steht.
Im Teichbereich wo man doch auch mal einige Meter Leitungen zusammen bekommt hat man hier auch schon andere Querschnitte... wobei hier auch andere Flowraten stehen. Hier geht es schnell mal bis 90mm bei Brushless DC Pumpen.
Auf der anderen Seite gibt es eben auch Pumpen die wenig Druck erzeugen und somit große Querschnitte benötigen da deren Förderung sonst schnell komplett einbricht. Nix anderes bei den Tunze und Co. versuche mit diesen mal Wasser aus dem Filterschacht zu drücken oder durch eine längere dünne Leitung zu schieben...
Selbst wenn Du diese vorne nur verjüngst erzeugst Du eine Reduzierung die die Leitung komplett einbrechen lässt... Du bist bei diesen Pumpen auf eine verlustfreie Ausströmung angewiesen...
Was in oben genannten Thread wirklich von Thorsten mal toll erklärt wurde ist der Unterschied im Strömungsbild! Bei Strömungspumpen wird das Wasser 90° zur Drehrichtung der Schraube (wie bei einer Schiffsschraube) "weg gedrückt" dadurch wird das Wasser recht turbulent in Drehung versetzt - diese Turbulenzen haben zur Folge, dass der Wasserstrom gefühlt recht schnell "verpufft" tatsächlich überträgt sich die Energie nur sehr schnell und gleichmäßig auf das umgebende Wasser.
Bei einer Förderpumpe wird das Wasser praktisch zu einer Seite der Drehrichtung des Laufrades weg gepresst. in den Leitungen nimmt das Wasser dann einen recht geordneten Fluss an. So schießt das Wasser wesentlich geordneter und weniger turbulent aus dem Rohr. Ergo wird auch weniger Umgebungswasser dadurch bewegt... es kommt also hinten an der Scheibe schnell ein starker Strahl an und erzeugt dann entlang der Scheibe in alle Richtungen starke Energien... Sand wird weg gerissen, an der Oberfläche bäumt sich das Wasser auf etc. Man muss also schauen, dass man das Wasser vorher bereits verwirbelt.