Beiträge von Jörg Kokott

    Hi Porschefahrer,

    bist mir ja ein Spaßvogel ... "jetzt üben wir mal die linke Maustauste", ha ha, hab' sehr gelacht :confused_face:

    Also ich kenne auch nur einen ciliaris, und der heißt richtig Holacanthus ciliaris. Ist halt bekannt als Korallenfresser, da wundert mich dann auch nix mehr.

    Leider zeigt mir Deine Seite nur ein Bild Deines Beckens an, von daher kann ich den Rest nicht beurteilen... oder ich verpeile was, will ich nicht ausschliessen!

    Vielleicht solltest Du Dich wirklich mal mit Markus treffen, besser wär das!

    Hi Marco,

    das ist gut möglich. Das hatte ich vor etwa 3 Wochen auch, die Eipakete sind aber wahrscheinlich nicht befruchtet, das Clavularia anscheinend getrenntgeschlechtlich sind.
    Hatte versucht sie in einem kleines belüfteten Gefäß zu inkubieren, aber an den Eiern hat sich nach drei Tagen noch nix getan und das zeigt dann, das die Eier nicht befruchtet sind. Ansonsten beginnt sich die befruchtete Eizelle innerhalb weniger Stunden zu entwickeln und die Planula-Larve ist etwa nach 48 Stunden fertig!

    Es waren auch bei mir orangene Eipakete, die Eier eingebettet in eine schleimige Matrix, die sich überall verfangen hatten.

    Hi,

    ich weiß, ich wollte mich raushalten, tu ich auch, keine Bange. Nur als eine Art Statement:

    Es gibt genügend Fische, die wir aufgrund der Größe eigentlich nicht halten sollten. Das betrifft neben den Großkaisern vor allem auch Doktorfische. Nicht nur Acanthurus-Arten, sondern vor allem auch die großen Zebrasoma veliferum und Z. desjardinii, der Palettendoc (mein Lieblingsfisch übrigens) und auch Naso und Siganus Arten.

    Ich merke wohl, das meine beiden Beiträge etwas heftig waren (wenn man mir schon unterstellt, ich würde abgehen ;)), aber ich bin immer noch der Meinung, das es angebracht war. Ich rege mich z.B. bei den beiden Zebrasoma Arten genauso auf, aber die sind immerhin nicht so (auf so liegt die Betonung) krankheitsanfällig wie ein A. leucosternon, und da überleben wenigsten ein paar Fische mehr. Und irgendwo muß man schliesslich anfangen und zufälligerweise kam dann hier der Threat mit dem Weißkehl. Mit dem Paracanthurus hätte ich übrigens ähnlich reagiert, der wird immerhin noch größer als der A. leucosternon.

    Wenn ich irgendwo einen Ansatz sehen würde, dass man die Tiere einwandfrei artgerecht halten könnte, würde ich eine solche Diskussion auch unterstützen.

    Aber bitte, was sollte diese Diskussion denn neues oder zunkunftsweisendes hervorbringen? Wie man eine ausbrechende Krankheit bei einem Fisch in einem 1000 L Riffbecken heilen kann, ohne dabei ein Massaker anzurichten? Oder über neue revolutionäre Futtermittel?

    Fische schwimmen nun mal und sie werden das auch noch in Zukunft genau so tun, wenn sich die Riffaquaristik weiter entwickelt. Hier könnte dann als Vergleich das Beispiel der Haltung von Steinkorallen kommen, weil die vor Jahren auch noch nicht drin war. Aber das sind Probleme im Bereich der Wasserchemie, der Filterung, der Beleuchtung etc. Das ist alles irgenwie und irgendwann lösbar. Aber das Problem, das ein Weißkehldoc in der Natur kilometer weit schwimmt, weil es in seinem Naturell liegt, wird sich nicht lösen lassen. Also ein rein ethisches Problem!

    Und ich denke, man muß hier einfach umdenken. Es gibt noch jede Menge zu tun in der Riffaquaristik, aber wir müssen einfach einsehen, das uns in der Fischhaltung eine Grenze gesetzt ist, die wir auch nicht nach vorne verschieben können.

    Selbst wenn wir es schaffen, einen Acanthurus aus der Sicht des Fisches vermeindlich glücklich und ohne Krankheiten zu pflegen, dann sind wir hier immer noch abseits der artgerechten Haltung.

    Das hat dann nicht nicht einmal was mit Naturliebe und Naturverbundenheit zu tun, sondern es ist in meinen Augen ein falsches Ziel in der Aquaristik, ohne Aussicht auf Erfolg und nur auf Kosten der importierten Fische.

    Man kann nicht sagen, Aquarien sind 'eh ein Knast, aber es gibt sie nun mal, und ein leerer Knast ist kein guter Knast! Dazwischen muß es noch was anderes geben, und das gibt es auch. Ich erinnere an den Threat vor einer Woche mit den Neueinführungen von interessanten Grundelarten. Da fiel dann auch ein Kommentar bezüglich der Schönheit dieser Tiere, der hier besser paßt als die Faust aufs Auge!

    Meine beiden Amphiprion ocellaris, wohl die in Aquarianeraugen langweiligsten und als Nachzuchten unproblematischsten Standardfische die es gibt, passen prima in mein kleines Becken, und alle 14 Tage freue ich mich immer wieder aufs neue, wenn das Pärchen ablaicht. Und wenn ich sehe, das sich mit einer neuen, besseren und ausgewogeneren Ernährung der Elterntiere die Eizahl und der Schlupferfolg verbessert, dann sind das Beobachtungen, die mir viel mehr bringen, als wenn ein schöner Weißkehldoc im Becken rumschwimmt.

    Soviel noch zu diesem Thema von meiner Seite.

    Hi Tim,

    es gibt mehrere Spekulationen darüber, weshalb manche Xenia-Arten pumpen. Einer davon ist die Verbesserung der Sauerstoffaufnahme. Aber das hinkt genau wie viele andere Hypothesen, weil man sich dann die Frage stellen muß, warum brauchen andere Xenien und andere Polypen nicht zu pumpen?

    Von daher ist Deine wiedergegebene Hypothese nicht bestätigt.

    Der Pumpmechanismus ist meines Wissens auch noch nicht geklärt. Oft wird der Mechanismus mit der einer kontraktilen Vakuole bei einzelligen Süßwasserorganismen, wie z.B. dem Wimperntierchen oder Amöben, verglichen, die damit überschüssiges Wasser abgeben.

    Man kann hier nicht von Muskeln sprechen, weil Muskeln als hochgradig komplexe Organe bei Wirbeltieren vorkommen. Bei vielen wirbellosen Tieren könnte man auch von Muskeln sprechen, wie z.B. bei dem Tintenfisch, aber hier sollte man genauer von kontraktilen Elementen oder -Strukturen sprechen.

    Muskeln in dem Sinne haben die Xenias nicht. Hier wird die pulsierende Bewegung durch einen hydrostatischen Druck erzeugt, also verursacht durch eine Kompression von Wasser: bei den Xenias wird wahrscheinlch ein Unterdruck erzeugt, der dann das Zuschnellen des Tentakelkranzes bewirkt. Wenn der Tentakelkranz sich öffent, dann entspricht dies der relaxierten Phase (wie man es erkennen kann, wenn die Xenien aus welchen Gründen auch immer mal nicht pumpen).

    Bei den kontraktilen Vakuolen der Süßwasser-Protozoen wird die Kontraktion der Vakuole durch einen Zugmechanismus von bestimmten Filamenten erzeugt, sog. Mikrotubuli. Diese bewegen sich unter Energieverbrauch und einem komplexen Mechanismus. Dabei ziehen sie den wassergefüllten Hohlraum schlagartig zu und das Wasser wird rauspressen.

    Ob das bei den Xenia auch so funktioniert, kann ich Dir nicht sagen.

    ... da sind wir ja auch wieder ganz nah beim Chelmon rostratus, nicht war?

    Die Tiere, die es überleben, die sind auch einige Jahre haltbar.

    Macht was ihr wollt (Bernd, geht nicht gegen Dich), und redet Euch das Thema schön. Steigert den Umsatz der Händler und Großhändler, die haben's dringend nötig! Ich halte mich da wohl besser raus... kann ja nicht mitreden, weil ich keinen Weißkehldoktor habe oder besser hatte.

    Übrigens: der Artikel von Helmut Strutz im MA ist Pflichtlektüre!

    P.S. Robert Vieleicht kommen kaum Bericht das er nicht überlebt hat weil es kaum noch jemand versucht hat.

    Frank,

    bitte nimm's nicht persönlich, aber ich ärgere mich gerade sehr! Ich bleibe aber sachlich, natürlich, und wir können es gerne diskutieren.

    Aber die Aussage "... weil es kaum noch jemand versucht hat"!

    Das glaubst Du doch nicht im Ernst ... egal wie sehr hier gefordert wird, das auch negative Schlagzeilen geäußerst werden, Du kannst es vergessen, das werden vielleicht eine Handvoll Leute zugeben, weil der Rest einfach zu eitel oder zu stolz oder sonst was ist, keine Ahnung.

    Aber soll ich jetzt den guten Helmut Strutz anrufen, das er bitte für die nächste Ausgabe im "Meerwasser Aquarianer" auch noch seine Erfahrungen über Doktorfische im natürlichen Korallenriff schreibt: z.B. mit der Überschrift ... "Laßt den Blauen im Riff!

    Der Weißkehl-Doktor unternimmt Tageswanderungen im Schwarm (die, die so toll aussehen), wobei er über mehrere hundert Meter oder sogar kilometer lange Sandflächen schwimmt, um in einem Freßrevier gemeinsam Algen abzuweiden. Das kommt auf das gleiche raus, wie die territorialen Kaiser, die ein Revier von mehrenen 100 m2 besetzten und es verteidigen.

    Es gibt Berichte, wo ein Weißkehldoktor in einem 3 m langen Aquarium mit zwei Schwanzflossenschlägen an der anderen Aquarienscheibe hing ... die haben einen unheimlichen Bewegungsdrang, und den müssen sie auch ausleben.


    Das ganze spitzt sich für meine Verhältnisse jetzt wieder viel zu sehr in die Richtung zu, das es nachher wieder Leute ausprobieren, und da könnte ich platzen.

    Wenn Ihr alle meint, ihr müßtet einen A. leucosternon haben, dann kauft ihn Euch in Gottes Namen, aber hängt das nicht an die große Glocke. Das ist ein heikler Fisch und wird auch ein heikler Fisch bleiben, so lange Ihr Euch keine 100000 L Becken in den Wintergarten stellt. Da gibt es nix, für was ein Erfahrungsaustausch gut wäre oder wo man irgend was dran drehen kann.

    Und bevor sich jetzt wieder jemand auch nur ansatzweise Gedanken macht, ob es mit dem Fisch im eigenen Becken nicht vielleicht auch klappen könnte ... meine Meinung:

    Laßt den Fisch im RIFF!

    Danke Thomas,

    die Ergebnisse aller Einzelpaper rund um ENCORE sind in Koop et al. 2002 als Synthese zusammengefaßt, von daher habe ich mir bisher die Einzelpublikationen noch nicht weiter besorgt.

    Wer will eMail bekommen?

    Hi,

    damit ist mit Sicherheit Selina Ward gemeint, die hat viel mit Larval Settlement und auch was mit Nährstofferhöhung auf den Reproduktionserfolg bei Korallen gemacht.

    Aber sie als Erstautor bei einer Publikation von 2000 kenne ich nicht.

    Es wurde im Rahmen des ENCORE Projektes der Einfluß der Nährstofferhöhung u.a. auf den Reproduktionserfolg in den betroffenen Korallen im GBR untersucht, und das gab gute Ergebnisse. Dazu gibt es ein Paper von Koop und einem Dutzend Coautoren, die alle am ENCORE Projekt beteiligt waren, und das sollte man als Korallenliebhaber mal gelesen haben.

    Ansonsten kenne ich nur eine Publikation von Cox & Ward aus dem Jahre 2002, als sehr aktuell, da geht es um den Einfluß einer Ammoniumerhöhung auf die Reproduktion bzw. Larval Settlement von Korallen vor Hawaii.

    Beinahe alle Untersuchungen bezüglich Nährstofferhöhung auf die Korallenreproduktion liefern eindeutige Ergebnisse: nämlich: hohe Nährstoffgehalte = geringerer Reproduktionserfolg ...

    kann man sich ja dann leicht erklären, weshalb das in unseren Aquarien nicht so recht klappen soll mit dem regelmäßigen Ablaichen von Steinkorallen, obwohl manche ja schon darüber berichtet haben!

    Schau mal in Deine PN-Box bitte!

    Hat Brockmann auch die genaue Referenz gegeben? Wie gesagt, dieses Paper aus 2000 mit ihr als Erstautorin kenne ich nicht.

    Hi Hans-Werner,

    naja, in der Koralle-Zooxanthellen - Symbiose werden eben die Stoffwechselendprodukte effizienter recycled und die Nährelemente gehen auch unter einer akuten Stickstofflimitierung, unter der zum Beispiel eine Fadenalge leidet, nicht so schnell verloren. Das ganze hinkt eigentlich ein bißchen, weil die Zooxanthellen durch die Korallen absichtlich (bei niedrigen Nährstoffgehalten) stickstofflimitiert sind, damit sie sich nicht so stark vermehren und stattdessen die Photosyntheseassimilate an die Koralle abgeben. Aber dennoch wird diese Stickstofflimitierung so kontrolliert, dass die Zooxanthellen als Sklaven der Koralle immer noch ganz gut leben können. Im Gegensatz zu frei lebenden Algen, die bei sinkenden Nährstoffgehalten einfach verschwinden. Das meinte ich damit.

    Eine Phosphorlimitierung ist in sofern schlimmer, als das davon sowohl die Koralle selbst als auch die Zooxanthellen betroffen sind, während sich eine Stickstoff-Limitierung vor allem bei den Zooxanthellen äußert und daraus letztlich ein schlechtes Wachstum in den Korallen resultiert. Stickstoff spielt beim Wachstum eine Rolle, v.a. wenn neue Strukturproteine aufgebaut werden müssen.

    Aber wenn Phosphor limitiert ist, dann wird davon vor allem auch der gesamte Energiehaushalt betroffen, und das mögen dann weder die Korallen noch die Zooxanthellen so gerne. Wenn z.B. wichtige Enzyme nicht mehr mit ATP aktiviert werden können, dann wirkt sich das auf den ganzen Organismus aus. Dann kommt es zum akuten Ausbleichen, während sich wie gesagt eine Stickstofflimitierung vor allem in stagnierendem Wachstum und N2-fixierenden Cyanobakterienblüten äußert.

    Eigene Versuche hatte ich dazu nicht direkt gemacht, aber dummerweise waren meine Korallen im Labor einmal phosphorlimitiert, was ich dann nicht mehr so ganz toll fand, weil der ganze Versuch im Eimer war... :frowning_face:

    Also, hast Dich zu früh gefreut, nix, was Du nicht auch schon wüßtest :grinning_squinting_face:

    Hi,

    diese Koralle gehört systematisch nicht zu den Steinkorallen (Scleractinia), sondern wird zu den Octocorallia gezählt, den achtstrahligen Blumentieren. Scleractinia haben 6 Septen oder ein Vielfaches von 6, also z.B. 12 bei Alveopora oder 24 bei Goniopora (dewegen nannte man diese früher auch mal Hexacorallia, aber diese Bezeichnung gibt es seit einigen Jahren nicht mehr).

    Die Heliopora hat dagegen 8 Septen, genau wie Lederkorallen, Gorgonien und was noch alles dazugehört.
    Meistens entspricht die Tentakelanzahl der Septenanzahl, weshalb Lederkorallen stets 8 Tentakel haben, und bei den Octocoralia trifft es auch fast immer zu. Bei den Scleractinia muß das aber nicht immer passen, manchmal haben sie ein paar Tentakel mehr oder weniger als die tatsächliche Septenzahl.

    Die Kalkskelettbildung ist kein systematisch einwandfreies Merkmal, von daher verwirrt das immer ein bißchen, wenn man sagt, die Koralle ist keine Steinkoralle.

    Sie wächst in der Tat wie blöde, ich habe sie bei Michael Mrutzek gesehen, da macht sie auch ohne Probleme eine Hydnophora platt und Acroporas sind Kleinkram für diese Koralle. Ist also eher was für die Plagegeist-Serie, als das man sich an dieser Koralle lange Jahre erfreuen könnte.

    Hi,

    fällt mir gerade noch vor dem Schlafengehen ein:

    Tropic Marin Pro Coral Organic enthält organische Stickstoffverbindungen und wäre für Deinen Zweck sicher ganz gut geeignet, einerseits die Stickstofflimitierung aufzuheben, und andererseits durch ein verstärktes Korallenwachstum den Phosphatgehalt zu senken. Das ist zumindest Sinn der ganzen Sache bei dem PCO.

    Hi,

    auch wenn man jetzt wieder sag, das der Thomas ja weiß, was er tut, würde ich das Zeofood erst mal nicht weiter zugeben. Im Zeofood ist neben einer Kohlenstoffquelle vor allem auch ordentlich Stickstoff drin ... und davon hast Du mit 27 mg/L Nitrat doch mehr als genug.

    Die Bakterien kommen auch erst mal ohne die Kohlenstoffquelle aus, das tun die in den Lebenden Steinen befindlichen Bakterien der anderen Aquarianer, die kein Zeovit benutzen, auch.

    Also laß erst mal (meiner Meinung) für mindestens zwei Wochen die Finger vom Zeofood und Zeobac, und beobachte erst mal, wie es weiter geht und wie sich die Werte weiter entwickeln.

    Ich meine, mir ist es ziemlich egal, auf wen Du hörst, ich würde es nur so machen!

    Ist der P. squamipinis nicht ein wenig alleine ... ?

    Hi,

    wirf den Schnellfilter raus, den brauchste nicht. Schalte lieber mal Deinen Abschäumer aus. Du kannst ihn einmal die Woche für 24 Stunden laufen lassen, und ihn dann wieder abschalten.

    Es muß nicht unbedingt sein, das Phosphat in den Steinen gebunden ist. Bei einer langjährigen Kalkwassergabe kann man davon ausgehen, aber das ist bei Dir wohl nicht der Fall. Ausserdem steht der Phosphatgehalt in der Wassersäule mit dem Phosphatgehalt in den Steinen in einer Art Fließgleichgewicht. Von daher bekommst Du mit der Zeit auch die in den Steinen oder Sedimenten gebundenen Phosphate mit Phosphatadsorbern rausgezogen.

    Aber gehe nicht immer davon aus, das die Steine voll mit Phosphat sind!!

    Hi,

    wenn Deine Werte für Nitrat und Nitrit stimmen, dann hast Du eine Stickstofflimitierung, weil das Phosphat mit 0,1 - 0,2 mg/L zu hoch ist. Würde also dann für Stickstoff-Fixierer sprechen. Allerdings Ferndiagnose!
    Die Korallen sind aufgrund ihrer Symbiose nicht ganz so anfällig für eine externe Stickstofflimitierung. Eine Phosphatlimitierung ist da schon deutlich schlimmer.

    Ich würde auch mal über den Einsatz eines Phosphatadsorbers nachdenken.

    Hi Neuseeländer :grinning_squinting_face:

    Sag mal ... warum fährst Du nicht ans Meer und greifst Dir da ein paar Steine raus und packst die in Dein Becken?
    Von der Temperatur her ist das völlig egal und Nitrifizierer und Denitrifizierer sind allgemein im marinen Mileu mehr oder weniger ähnlich.

    Ich denke, das sollte für Dich nicht so das Problem sein, oder ist Neuseland komplett geschützter Marine Park?

    Hi Stephan,

    jow, jetzt wo ich sie mir auch nochmal etwas genauer angeschaut habe ... sieht nicht so ganz gut aus.

    Aber es wird denke ich keine Krankheit sein, weil sich hier meist das Gewebe auflöst, die Polypen aber dennoch offen sind. Zumindest ist es bei WBD und BBD so, bei RTN läuft das meistens so schnell ab, da kann man ja zugucken, wie das Gewebe wegnekrotisiert.

    Aber diese Koralle hat meines Erachtens ein heftiges Akklimatisationsproblem, mit offenem Ende .. vielleicht geht's gut, vielleicht auch nicht.

    Dazu müßte man wissen, seit wann die Koralle schon so steht?

    Hi,

    mit einer Überdosierung von Zeofood erreicht man eine Intensivierung der braunen Färbung, die auf eine Vermehrung der Zooxanthellen zurückzuführen ist. Der Verlust an Färbung, also diese Ausbleichung, liegt an etwas anderem, und in Deinem Falle wird sie auf 2 Dinge zurückzuführen sein:

    1) die Senkung des Nährstoffgehaltes bedingt eine Unterversorgung der hohen Zooxanthellenzahl mit Nährstoffe, wodurch die Koralle einen Großteil ihrer Zooxanthellen aus dem Gewebe herausschleust. Dadurch nimmt ensprechend die Zooxanthellendichte im Gewebe ab und die Färbung des Korallenskelettes dringt deutlicher hervor und vermischt sich mit der Zooxanthellenpigmentierung zu einem hellen beige oder hellbraun. Allerdings kann die Koralle diese Ausschleusung nicht gut kontrollieren, weshalb lokal manchmal mehr Zooxanthellen aus dem Gewebe entfernt werden als an einer anderen Stelle. Daraus resultiert dann ein fleckenartiges Muster, und erst einige Zeit nach der Akklimatisation an die neuen Nährstoffverhältnisse gleicht sich die Populationsdicht an.

    2) Die Photoakklimatisation: Du hast in letzter Zeit häufig die Leuchtmittel gewechselt und gerade die 14000 K Performance haben einen hohen Blauanteil. Auch eine hohe Strahlungsintensität bedingt eine Abnahme der Zooxanthellendichte, weil es völlig ausreicht, viel Strahlung mit wenigen Zooxanthellen einzufangen (und verhindert auch eine Strahlenüberbelastung = Photoinhibition, Photosynthesehemmung). Andersherum: wenig Strahlung, dann braucht die Koralle viele Zooxanthellen, um die wenigen Photonen optimal einfangen zu können.

    Deine M. digitata hat eine sehr aufrechte Wuchsform, die man durchaus so diskutieren kann, das sie dem Licht nach oben wächst, was einer ursprünglich geringen Strahlungsintensität im Blaubereich entsprechen würde. Jetzt bekommt die Koralle deutlich mehr photosynthetisch nutzbare Strahlung ab, und das führt zu einer sehr krassen Photoakklimatisation, die auch erst einmal durch Ausbleichungserscheinungen begleitet sein kann.

    Lasse der Koralle einfach Zeit, sie wird sich sowohl an die neuen Nährstoffverhältnisse wie auch an die neuen Strahlungsbedingungen im Laufe der Zeit akklimatisieren und wird dann wieder munter weiter wachsen.

    Ich kann mir nicht so richtig erklären, wo Deine "Blasen" oder "Körnchen" herkommen. Es wird, wenn Du einzelne Körnchen gut sehen kannst, keine Bakterienblüte sein, weil Du Bakterien nicht ohne optische Hilfsmittel, sprich Mikroskop, sehen kannst. Ausserdem hält eine Bakterienblüte nicht so lange an und verschwindet in einem "gesunden" Aquariensystem nach wenigen Stunden bis Tagen.

    Also: keine Ahnung, was es ist! Sorry

    Hallo Mat,

    Carsten hat folgendes zum Thema beizutragen:

    Hallo,
    Ich würde Dir http://www.deters-ing.de/Statik/Statik.htm empfehlen, da steht etwas zur Statik, wobei Deters natürlich keine Garantien gibt. IMHO sollten aber 200l = ca. 300KG kein Problem sein wenn das
    Becken an der Wand steht (am Besten eine Ecke) und diese Wand eine tragende Wand ist. Ich habe auch guten alten Berliner Altbau und an einer Seite 420l und daneben 200l stehen, kein Problem. Wichtig ist auch, daß die Flächenverteilung möglichst groß ist. Einige legen zb. noch eine Platte drunter die gößer wie das Becken ist um die Last großflächiger zu verteilen. Bei 300 KG sollte es aber keine Probleme geben.

    Gruß
    Carsten

    Zitat

    Original von Alex
    Hallo Thomas,
    Dies aber hier reinstellt. Das INTERESSIERT keinen. Soll sie es doch den beiden per PN mitteilen.

    Alex,

    wahrscheinlich bin ich ein bißchen minderbemittelt! Würdest Du mir bitte erklären, welcher Unterschied zwischen der von Sabine öffentlich ausgesprochenen Aufforderung und einer nicht-öffentlichen Aufforderung per PN besteht, der Deine Aussage rechtfertigt, dass Sabines Aussage selten d... (steht wohl für dumm, dämlich, dusselig oder dösbaddelig) ist, und der Dich darüber hinaus auch noch so verärgert?

    Da komme ich nicht ganz hinterher :confused_face:

    Finde ich übrigens schade, das die Postings von Moderatoren keinen interessieren. Vielleicht interessieren sich die Moderatoren in Zukunft auch nicht mehr für Deine Postings ... ?

    Jörg

    Hi,

    viele Tests (unabhängig von Phosphat, Nitrat etc.) sind je nach verwendeter Methode auf das Vorhandensein bestimmter Ionen in Lösung angewiesen, die das Testergebnis verfälschen können, wenn sie nicht zugegen sind.
    Ist immer so eine Sache, wenn man einen aquaristischen Test mit Osmosewasser "abgleichen" will, das klappt so gut wie nie.

    Wie gesagt, je nach verwendeter Methode, und da gibt es meistens mehr als eine quantitative Nachweismethode.

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Hallo Jörg,
    es gibt Mutualismus unter Einzellern und Mikroorganismen, man muss ihn nur so bezeichnen.
    Deutliches Beispiel: Vitamin B-abhängige Algen wachsen ohne Vitaminzusatz in bakterinefreien Kulturen nicht. Bakterien können aber die entsprechenden B-Vitamine herstellen und die Algen damit versorgen. Gegenleistung: Algen geben organische Substanzen (Aminosäuren usw.) ins Wasser ab und sichern so die Existenz der heterotrophen Bakterien.
    Es gibt sicher mehr solcher Beispiel, man muß nur noch einen Moment länger überlegen.
    Vielleicht liesse sich auch für den Fall Diatomeen - Cyanos etwas konstruieren, wäre dann aber sehr theoretisch.

    Grüße

    Hans-Werner

    Hallo Hans-Werner,

    wenn man das denn als Mutualismus bezeichnet!
    Das ist, ich benutze mal Deinen Begriff, recht schwammig. Aber das Problem haben viele Symbiosekonzepte. Die Koralle-Zooxanthellen - Symbiose wird auch als mutualistische Symbiose bezeichnet, obwohl es eigentlich keine ist.

    Was Du schilderst, meinte ich mit Schaffung von günstigen Lebensbedingungen! Es wäre für mich nur dann eine echte mutualistische Symbiose (auf Symbiose liegt die Betonung), wenn die Einzeller die Cyanobakterien z.B. durch die Sezernierung von chemischen Faktoren zur Abgabe der Vitamine anregen würden und umgekehrt. Tun sie das? Ich weiß es nicht?

    Wenn es aber von beiden Seiten eine passive Abgabe von Stoffwechselmetaboliten und Abfallprodukten ist, die dann jeweils von der vorherrschenden Organismengemeinschaft genutzt werden können, dann ist das für mich eine effektive Nahrungskette, aber keine Symbiose. Das könnte man dann auch auf andere Nährstoffe, die wachstumslimitierend sind, ausweiten.

    Aber das ist jetzt letztlich Definitions- und Ansichtssache!

    Das mit den Cyanobakterien und deren Identifizierung ist tatsächlich ein Problem, und ich bin der Meinung, das die meisten als "silikatabhängigen Cyanos" bezeichneten Schmieralgen echte Bacillariophyceen sind. Die von Stephan sollen aber, nach Stephan's Aussage, definitiv Cyanobakterien gewesen sein!

    Man müßte hier mal wirklich Proben nehmen, diese unter dem Mikroskop mindestens bis zu Gattung bestimmen und dann mal den Aschengehalt auf Siliciumoxid untersuchen. Dabei die Arten miteinander vergleichen, die nach Silicarboneinsatz verschwunden sind und die, die das nicht tun.

    Eine nette Untersuchung und das gäbe dann eine schöne aquaristische Publikation :grinning_squinting_face: Hab dazu leider keine Zeit, aber vielleicht kann man sowas ja mal irgendwie anleiern. Eine Siliciumbestimmung sollte spektroskopisch möglich sein, oder hast Du zufällig eine relativ einfache Methode im Kopf?

    Hi Thilo,

    konkrete Frage, konkrete Antwort:

    Du meinst 70W HQI-Brenner (75 W HQI gibt's nicht, höchstens 175). Worauf basiert Deine Erfahrung? Ich selbst habe eine 70W HQI-Leuchte seit Jahren im Einsatz und diverse Brenner durch, davon waren manche farbstabiler als die anderen (auch wenn sie von der gleichen Firma waren), aber das hast Du bei 250 W genau wie bei 400 W und gleiches gilt auch für Leuchtstoffröhren, egal ob T8 oder T5. Die Stabilität der Emissionsspektren riffaquaristisch geeigneter Leuchtmittel ist ein großes Problem insgesamt und nicht auf HQI beschränkt!
    Nachteil bei einer HQI: Du kannst aus Platzgründen bzw. Abschattungsgründen wahrscheinlich keine Blauröhre drüberhängen, höchstens diese kleinen Kompaktleuchtstoffröhren mit einer kleinen Ikealampe, die darf bloß kein Meerwasser abkriegen, sonst bröselt die Dir weg.

    Zum Problem der Wasserverdunstung: hier bleibt Dir nicht viel mehr übrig, als täglich zwei Mal Wasser nachzufüllen, am besten morgens und abends. Die Verdunstung wird unabhängig von der Beleuchtung nicht mehr oder weniger sein als in anderen Becken auch und hängt vor allem auch von der Verdunstungsfläche ab, nur der Wasserstand wird bei Dir deutlicher sinken, weshalb Du besser zwei Mal täglich nachfüllen solltest. Aber das mußt Du ausprobieren.

    Temperaturproblem: das haben wir im Sommer fast alle, ausser die Aquarien, die in klimatisierten Räumen stehen oder eine extra Kühlung haben.
    Allerdings kannst Du Dir dann im Sommer z.B. damit aushelfen, das es für Dein kleines Becken wahrscheinlich schon reicht, das Nachfüllwasser in den Kühlschrank zu stellen, um bei einem halben Liter Nachfüllwasser zwei Mal täglich die Temperatur runter zu kriegen. Hängt aber auch davon ab, in welchem Raum das Becken steht!

    Wenn der Brenner etwa 25 oder 30 cm über der Wasseroberfläche ist, dann wird die Oberflächenerwärmung zwar größer, aber mit Sicherheit nicht viel größer sein als wenn Du zwei T5-Röhren direkt über das Becken legst. Ich halte das mehr oder weniger für vernachlässigbar.

    Vielleicht ist Dir damit geholfen?

    Hallo Sabine,

    eine mutualistische Beziehung zwischen Cyanobakterien und Diatomeen ist mir nicht bekannt.
    Normalerweise entstehen Symbiosen zwischen autotrophen und heterotrophen Organismen oder wie z.B. im Falle der Mycorrhiza (= Knöllchenbakterien) zwischen Stickstoff-Fixierern und photoautotrophen Organismen (hier: Vielzeller!). Aber eine Symbiose zwischen zwei Einzellern ist mir jetzt ausser in der Endosymbiontenhypothese (-Theorie) auch noch nicht untergekommen! (Parasitismus ausgenommen, aber ich gehe mal davon aus, das wir hier in Europa den Symbiosebegriff für mutualistische Interaktionen verwenden, und nicht wie z.B. in Amerika für Mutualismus, Kommensalismus und Parasitismus zusammen).

    Ich könnte mir höchstens vorstellen, das die Cyanobakterien eine Mikroumgebung schaffen, die den Diatomeen ganz gut gefällt und diese sich dann etwas besser entwickeln können. Das wäre dann so eine Art passiver Kommensalismus.

    Es ist aber nicht ungewöhnlich, in einer solchen Probe verschiedene einzellige Organismen zu entdecken, v.a. allem in Sedimentproben! Das würde ich nicht zu hoch bewerten.

    Ich halte es immer noch für äußerst unwahrschenlich, das der Silikatentzug der primäre Faktor für das Verschwinden der Cyanobakterien war. Da muß gleichzeitig noch irgend was anderes passiert sein!

    Hi Robert,

    das mit den Kategorien würde ich als eine Voraussetzung ansehen. Wenn es darum geht, wer die Riffaquaristik vorantreibt, hat jeder Hersteller und auch Händler ganz andere voraussetzungen als der normale Hobbyaquarianer, hier rumzubasteln und da zu experimentieren. Erstens können die Hersteller/Händler es von der Steuer absetzen und haben einen anderen finanziellen Hintergrund, zweitens steht hier oft eine ordentlich große Versuchs- oder Verkaufsanlage im Hintergrund, die bessere "Aquaristik-Forschung" erlaubt.

    Man könnte, wenn man es denn richtig aufziehen möchte, eine Händlerkategorie und eine Aquarianer-Kategorie aufmachen. So fände ich das dann am besten.
    Man muß sich auch etwas für die Nominierungen überlegen, wie das gehandhabt wird und wer letztlich entscheidet, wer nominiert wird und wer nicht.

    Hallo liebe Monica,

    ich kann's leider nicht so schön schreiben wie der Ruedi, aber auch von mir:

    Alles liebe und Gute zum Geburtstag!

    "Mach weiter so", das kann ich auch nur unterstützen!

    Feier schön und liebe Grüße aus Bremen,

    JÖrg

    Hallo Hans-Werner,

    ja, hast recht, Nitrat ist Akzeptor ... solange Du es selber merkst :winking_face:

    In Zukunft werde ich Deine Beiträge etwas genauer lesen, gell! So geht das ja nicht! :grinning_squinting_face:

    Ja, das mit der Stickstoff-Zufuhr spricht gegen die Fixierung, aber wie gesagt, wenn Ammonium und/oder Nitrat vorliegen, wird es sowieso zu keiner N-Fixierung kommen.

    Das wäre natürlich dann auch eine allgemeingültige "Bekämpfungsmethode", in dem man die Stickstoffkonzentration erhöht, so das die Cyanos phosphatlimitiert werden. Selbst wenn eine Koralle auf der Lichtseite hell wird, wird sie vermutlich besser damit zurecht kommen als die Cyanobakterien, auch wenn es zu einer Wachstumstagnation kommt. Hier könnte man aber durchaus auch mit Phytoplankton oder Bakterien füttern, ohne das dadurch der Phosphatgehalt im Wasser signifikant ansteigt, wodurch die Korallen dann mit Phosphor bedient werden.

    Allerdings ist es für den Aquarianer sicher nicht leicht, hier das richtige Verhältnis zu finden. Erprobte organische Stickstoffverbindungen gibt es ja schliesslich auch schon auf dem aquaristischen Markt :winking_face:

    Zitat

    Original von Jürgen Rathje
    Was ich dagegen gemacht habe hatte ich Jürgen ja schon in einer PN mitgeteilt und ist ja auch nicht Gegenstand dieses Threads.

    Hi Jürgen,

    natürlich ist das auch und wohl der wichtigste Teil dieses Themenkomplexes!

    Also: was hast Du dagegen gemacht! Letztlich kann man durch die unterschiedlichen Erfahrungen bei der Bekämpfung dieser Plagen Rückschlüsse auf die Verursachung schliessen.

    Also, rauß damit :grinning_squinting_face:

    Hi,

    bei Blauröhren ist es für das menschliche Auge kaum festzustellen, ob sich das Emissionsspektrum der Röhre verändert!
    Wir können aber davon ausgehen, dass das Emissionsspektrum einer Osram 67 durchaus stabiler ist, als das einer Tageslichtröhre, weil letztlich die Tageslichtröhre viel mehr Emissionspeaks haben, die sich verändern können. Wenn sich ein Peak verändert, beeinflußt dies das gesamte Emissionsspektrum.
    Wenn bei der Blauröhre etwas an Emission verloren geht, ändert sich dadurch aber nicht das Spektrum, sondern lediglich die Strahlungsintensität.

    Es reicht meiner Meinung nach aus, wenn man diese Röhren alle 2 Jahre austauscht. Man kann sich etwas damit behelfen, in dem man nicht alle Blauröhren gleichzeitig, sondern immer im Wechsel austauscht, so daß immer eine oder zwei neue Röhren und eine oder zwei alte Röhren drin sind. Dadurch kann man eventuellen Strahlungsstress vermeiden, der dann auftaucht, wenn man alle Röhren gleichzeitig wechselt. Zwei Jahre ist zwar eher schon die obere Grenze, aber würde ich für durchaus machbar halten!

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    PS: Jörg, hast Du den :face_with_tongue: aus dem N : P herausgenommen? Danke!

    Archaea ... ich sagte doch, ich will noch ein bißchen Verwirrung stifte. Nein, im Ernst, ich glaubte gelesen zu haben, das der Name Archaea gefallen sei... egal.!

    Ne, das mit dem Smilie war ich nicht, aber jetzt wo Du es sagst, verstehe ich erst mal den Zusammenhang. Hatte Deinen Beitrag wegen des Smilies nämlich nicht so recht kapiert :winking_face:

    Also laßt uns festhalten, das Cyanobakterien zu den Prokaryoten zählen. Das sollte aquaristisch genügen.

    Ansonsten ging es in diesem Threat um die Beobachtung des Tag-Nacht-Wanderrythmus von Cyanobakterien.

    Wer hier noch weitere Beobachtungen, der mag sie bitte schildern. Vor allem interessiert mich, in wie fern das Absaugen des Bodengrundes erfolgsversprechend ist oder nicht. Eine zweite Frage, auf ich gerne Antworten hätte, ist die, wo die meisten Cyanobakterien zuerst entstehn: erst auf den Lebenden Steinen und dann im Bodengrund, oder zuerst im Bodengrund!

    Gibt es eine Korrelation zwischen Cyanobakterien und einer langjährigen Kalkwasseranwendung?

    So, Meinungen und Erfahrungen sind gefragt!

    Hi Hans-Werner und Bernd,

    och, ihr werdet doch nicht zanken, oder :winking_face:

    Einigt Euch doch auf Prokaryota :grinning_squinting_face:

    Die fünf Reiche kenne ich nach Whittacker, nur um noch ein bißchen mehr für Verwirrung zu sorgen! Und hier zählen die Cyanobakterien zu den Bacteria, nicht zu den Archaea.

    Aber ist doch - ich sag's jetzt einfach mal so frei raus, gell - "pumpel", haben die Viecher einen Zellern oder nicht...
    Von daher reicht doch Prokaryota!