Beiträge von Jörg Kokott

    Hallo Henry,

    die als actinisch bezeichneten Röhren haben in der Regel einen höheren UV-Anteil und emittieren neben Blaustrahlung auch bei ca. 370 nm, als im langwelligen UVA Bereich. Diese Strahlung fördert die Produktion von fluoreszierenden "Farbproteinen" in den Korallen, so dass diese dann v.a. blau oder grün, im Falle von Entacmea quadricolor (Kupferanemone) rot fluoreszieren.
    Eine solche Röhre ist nicht weiter schlimm und fördert wie gesagt diese Fluoreszenzen, allerdings kann zuviel UV-Strahlung potentiell das Wachstum der Korallen verlangsamen, da die Produktion der Fluoreszenzfarben energieaufwendig ist.
    Dazu kommt, das Korallen (genauer die Zooxanthellen) sog. UV-Schutzverbindungen produzieren, die wir aber nicht farblich sehen können (weil sie nur UV-Strahlung absorbieren, die wir mit unseren Augen nicht wahrnehmen können), was ebenfalls energieaufwendig ist.

    Zitat

    Original von kenny
    Wie dosiert man am einfachsten Jod, tropfenweise Betaisodona zugeben? Wenn ja, wieviel davon?

    Z.B. Betaisodona, also PVP-Iod. 1-5 Tropfen pro 100 L täglich, am besten wenn es dunkel ist, da lichtsensitiv. Mit 1 Tropfen pro 100 Liter anfangen und
    langsam steigern, z.B. alle drei Tage um 1 Tropfen pro 100 L.

    Hi,

    ist sowieso schon offtopic, von daher: ich würde am Gartenteich einen Sandbettfilter im Bypass mitlaufen lassen, in denen man z.B. heimisch Wasserpflanzen emers (also mit den Stengeln und Blättern über Wasser) bepflanzt. Was auch gut ist, ist Riccia, kann man sich im Aquaristikladen für teures Geld kaufen oder auch mal in den heimischen Seen am Uferand gucken, da wächst das Zeug nämlich auch und ist winterhart.
    Wenn man den Filter (z.B. aus Beton gegossen) dann noch mit aus einem sauberen Bach entnommenen "lebenden Sand" bestückt, hat man in kürzester Zeit einen biologischen Filter mit hoher Nitratabbauleistung und Phosphatentzug durch die Pflanzen. Dann hat sich das mit Phytoplanktonblüten i.d.R. von vorne herein erledigt. Was im Meerwasser funktioniert, klappt auch im Süßwasser: GT-DSB (Gartenteich - Deep Sand Bed).

    Hi Robert,

    dosierst Du eigentlich Iod? Kalkrotalgen sind eben Rotalgen, und Rotalgen haben meist einen erhöten Bedarf an Iod, Fluor und Brom, und das scheint im Aquarium oft Mangelware zu sein. Das ist sicher auch der Grund, weshalb es im Aquarium zahlreiche unterschiedliche Grünalgenplagen gibt, aber verhältnismäßig wenig Rotalgenplagen, obwohl marine Rotalgen als taxonomische Gruppe im Meer weitaus vielfältiger und artenreicher sind als Grünalgen.

    Hi,

    ich halte die Fuetterung von LPS fuer durchaus sinnvoll, schliesslich haben sie einen ausgepraegten Fangapparat, der nicht nur zur Zierde da ist.
    Das beste Beispiel ist Goniopora/Alveopora. Ich denke, das Problem mit diesen Korallen liegt in einem erhoehten Bedarf an partikulaerer Nahrung, v.a. wohl Phytoplankton.
    Im Gegensatz zu kleinpolypigen Steinkorallen auessert sich eine zusaetzliche partikulare Ernaehrung auch nicht zwangslaeufig in einem Verlust an Farbigkeit, eher im Gegenteil. Wenn man SPS fuettert, steigt i.d.R. die Zooxanthellendichte an, und das verdeckt wiederum die Farben, auch wenn die Korallen dabei schneller wachsen. Bei LPS ist das nicht so.

    Ich wuerde die Blasenkoralle so oft fuettern wie es geht, natuerlich vorausgesetzt das dabei nicht der Nitrat und Phosphatgehalt zu stark ansteigt.

    Hallo,

    ich war vielleicht etwas unpraezise: nicht alle Becken haben einen EIsenmangel, aber doch einige. Folgendes spricht fuer einen Eisenmangel:

    1) bleiche Farben bei hoeheren Makroalgen wie z.B. Caulerpa
    2) leichte Ausbleichugen bei Korallen, die nicht mit einem Stickstoffmangel zusammen haengen
    3) schlechtes Wachstum von Algen und Korallen.

    Dummerweise sind das fast die gleichen Symptome wie bei einer Stickstofflimitierung.

    Man kann es aber leicht testen, in dem man wie Matthias Eisen in niedriger KOnzentration dosiert. Wenn sich die Korallen deutlich braun verfaerben, langsamer wachsen, und Algen vermehrt beginnen zu wachsen, dann besteht keine Eisenlimitierung.

    Wenn aber v.a. die gruene Farben z.B. in Caulerpa zunimmt, die Korallen besser wachsen und auch farbiger werden, dann kann dies ein Anzeichen fuer einen Eisenmangel sein.

    Wie gesagt, die Renke-Loesung fuer Eisen und Mangan ist ueberdosiert, fuer die meisten Becken sicherlich um den Faktor 100, bei manchen vielleicht nur um den Faktor 10.
    Wenn man die Renke Eisen/Mangan Loesung so herstellt wie im Artikel beschrieben, riskiert man Eisen & Manganausfaellungen im Aquarium. Dabei setzt sich ausgefaelltes Eisenhydroxid in der Dekoration ab, und wenn man PEch hat dann wachsen auf diesen Ausfaellungen in der Dekoration munter die Fadenalgen, auch wenn man wenig bis kein messbares Phosphat und Nitrat hat. Eisen ist ein Pflanzenduenger...!

    Hi,

    hab den 15000K Brennern mit den neuen Roehren von Aquaconnect verwechselt.
    Es gibt von Aquaconnect den HIT Performance 14000 plus, der ist gesteckt, und einen Aquaconnect 14000 plus mit E40 Schraubsockel.

    Den 14000 plus mit E40 Schraubsockel hat ein Freund (Lars Hauptmann) an der Uni Bremen bei den Physikern durchgemessen, und dabei kam das Spektrum raus, das Du auch in Beckum gezeigt hast. Dieser Brenner ist optisch nicht so blau wie der Performance 14000 plus mit Stecksockel.

    Ist ein Verwirrspiel...

    @Oliver: danke fuer die Ergaenzungen. Der Dana Riddle Artikel ist sehr interessant. Es geht bei dem pinken Pocilloporin wohl wirklich nicht nur um den gruen-rot Anteil im Spektrum, sondern v.a. auch darum, dass echtes Blaulicht emittiert wird. Das ist wohl auch der Grund, warum dieses pinke Pocilloporin bei dem Aquaconnect 14000 K ziemlich gut gefoerdert wird, im Gegensatz zu anderen plakativen Farben. Was mit andersfarbigen plakativen (Nichtfluoreszierenden) Chromoproteinen ist, ist wohl fraglich.
    Was aber die Farbwiedergabe anbelangt, ist ein ausgeglichenes Spektrum sicherlich unabdingbar, ein wesentlicher Vorteil von den Daylightbrennern von Osram.

    Das mit der Blauanregung erinnert mich an ein Paper einer Kollegin, die Anregungsspektren bei MAAs gemessen hat, und dabei festgestellt hat, dass einige MAAs (die ja ausschliesslich im UV Bereich absorbieren) auch durch Blaulicht, also im sichtbaren Spektrum, induziert werden. Wenn man ueberhaupt bedenkt, dass Blaulicht absorbierende Chlorophylle abgesehen von der energetischen Seite bei der Photosynthese eine Art Lichtmesserfunktion haben, ist Blaustrahlung als ein universeller Anregungswellenlaengenbereich sicherlich auch bei der Pocilloporinsynthese nicht abwaegig.

    Werde mir jetzt mal den Dana Riddle Artikel durchlesen, danke fuer den Link, den Artikel kannte ich noch nicht.

    Zitat

    Original von StefHer
    Hallo,
    sollte es möglich sein, durch einen kontinuierlichen Wasserwechsel auf die Spurenelemente zu verzichten?

    Gruß
    Stefan

    Hi Stefan,

    ja, aber es haengt natuerlich vom Tier- und Algenbesatz ab. Prinzipiell sind in den Meersalzmischungen alleine durch Verunreinigungen der Basischemikalien reichlich Spurenmetalle wie Kupfer oder Zink enthalten. Ein Wasserwechsel von 5% pro Woche deckt schon einen Grossteil des Spurenelementbedarfs ab. Aber das ist individuell verschieden.

    Was ich an den kaeuflichen Spurenelementen nicht so toll finde, dass man nicht weiss, wie viel drin ist, und ob dass was drauf steht drin ist. Wenn man ueberlegt, wie viele verschiedene Spurenelemente in den jeweiligen Loesungen drin sein sollen, dann kann man durchaus erwarten, dass nicht allzu viel in Loesung ist, wenn man sich die Loeslichkeiten der verschiedenen moeglichen Ausgangschemikalien anschaut.

    Ich halte vor allem Eisen und Mangan fuer bedeutsam und vermute in den meisten Aquarien einen Eisen und/oder Manganmangel, einfach deshalb weil diese Spurenelemente v.a. von Algen stark angereichert werden. Deshalb finde ich die Renke-Spurenelemente sehr gut, da hier gezielt Eisen und Mangan dosiert wird. Das Problem ist aber hier, dass die Eisen-und Manganloesung meines Erachtens um den Faktor 100 zu hoch angesetzt ist. Wenn man die Moeglichkeit hat, sich sowas selbst herzustellen, wuerde ich das empfehlen, v.a. weil man weiss, fuer was man Geld ausgibt.

    Die Halogene Iod, Brom und Fluor scheinen (in welcher chemischer Form auch immer) darueber hinaus fuer die Farbigkeit von Korallen bedeutsam zu sein, aber das ist sehr spekulativ und wissenschaftlich nicht ueberprueft.

    In wie fern ein Mangel z.B. an Zink in Aquarien besteht oder bestehen kann, weiss wohl niemand von uns. D.h., ob wir solche Spurenelemente ueberhaupt dosieren muessen ist fraglich.

    Hi Michael,

    wenn dann wuerde ich das in einer Fachzeitschrift veroeffentlichen und nicht hier.

    Wenn ich wieder aus dem Urlaub zurueck bin, erscheint auf Korallenriff.de mein Vortrag von Beckum, da steht u.a. drin, welche Wellenlaengen welche Farben anregen, so dass man sich in Kombination mit dem Vortrag von Oliver
    als Aquarianer ein Bild selbst machen kann, welcher der verfuegbaren Brennern fuer die individuellen Beduerfnisse geeignet ist.

    Dazu kommt, dass ich ein Spektrum nicht einfach in den Raum werfe, ohne zu wissen, wie der Brenner nachher farblich ausschaut.

    Und auch hier ist die Frage, was Du eigentlich vor allem bezueglich Korallenfarben machen moechtest. Es gibt sicher 5 verschiedene Spektren, die fuer DIch bzw. Deine Korallen geeignet sein koennten.

    Wie gesagt, sowas kann ich nicht zwischen "Tuer und Angel" machen.

    Zitat

    Original von Robert Baur
    Es ist allerdings schade wenn das zutrifft das solche Firmen sich nicht mal hinsetzen und einen Brenner machen der noch optimierter ist. Die Vorgaben sind ja doch klar..

    Hi Robert,

    denke nicht, dass die Vorgaben klar sind, wenn die Firmen nicht mal zwischen Fluoreszenz und plakativen Farben unterscheiden, denn beide "Farbgruppen" unterliegen unterschiedlichen Anregungswellenlaengen, die man in ein und dem selben Leuchtmittel kaum realisieren kann.
    Dazu kommt, dass man ein Spektrum nicht in einen Brenner "hineinzwingen" kann. Klar kann man fast jedes Spektrum verwirklichen, aber es wird wohl niemand einen Brenner kaufen, der ein optimalen Spektrum aufweist, wenn das Licht quietsch orange ist. Leider ist das bei Halogenmetalldampfbrennern das Problem.

    Ein Leuchtmittel muss einerseits den optischen/aesthetischen Anspruechen des Aquarianer genuegen, andererseits ein fuer bestimmte Zielsetzungen (z.B. Foerderung der FLuoreszenz oder von plakativen Farben) das optimale Spektrum besitzen.

    Ich gehe mal davon aus, dass sich die eisten Leuchtmittelherstellung perfekt mit Lampentechnik auskennen, das Wissen ueber die biologischen und photochemischen Zusammenhaenge aber nur unzureichend vorhanden ist. Wenn dann orientieren sich Leuchtmittelhersteller nach den Vorgaben, die die Land- und Suesswasserpflanzenbiologie vorgibt. Aber Algen sind eben andere Wasserpflanzen und weitaus komplexer zu verstehen.

    Fuer mich ware es schon ein wesentlicher Fortschritt, wenn endlich von der Kelvinquatscherein weggegangen wuerde. Aber das funktioniert nur, wenn sich die Vertreiber/Hersteller mit der Thematik auseinandersetzen und verstehen, dass Kelvin nix mit Biologie zu tun hat. Das Thema ist wirklich traurig, aber wie gesagt, ich bin froh, dass Oliver als deutscher Aquarianer nochmal die Emissionsspektren gemessen hat. Wie bekannt, Sanjay Joshi hat die vier "BLV"-Brenner schon im Januar dieses Jahres im Advanced Aquarist Online Magazine veroeffentlicht, und das hatte ich dann im Maerz schon in Nuernberg gezeigt. Und erst jetzt hat Oliver es in Beckum geschafft, wirklich zum Nachdenken anzuregen. Das zeigt, dass viel zu wenig hinterfragt wird.
    Angefangen hat es ja mit den Wassertests, die man einfach nur in die Tonne treten kann, jetzt mit den Leuchtmitteln, und was Futtermittel anbelangt will ich auch gar nicht wissen, was da abgeht...

    Zitat

    Original von Oliver Pritzel
    Hallo Robert,

    ja stimmt, so könnte man das meinen wenn man es subjektiv einschätzt.
    Tatsächlich ist der Performance 14.000 plus ein sehr einseitiger Blaustrahler mit einem "Schuß" violett und sonst fast nichts.
    Nicht umsonst habe ich das gemessene Spektrum in meinem Vortrag direkt unter dem Radium Blaustrahler gesetzt. Hier handelt es sich eben um Farbstrahler und nicht um Strahler mit Tageslichtcharcter bei denen mehr oder weniger alle Spektralanteile vorhanden sind.

    Hallo Oliver,

    Du verwechselst den neuen Aquaconnect 15000K Brenner mit dem urspruenglichen Performance 14000K. Aus sicherer Quelle weiss ich, dass der Performance kein Blaustrahler ist, im Gegensatz zu dem neuen Aquaconnect 15000K.
    Was die Daylight Brenner anbelangt, so halte ich den Osram HQI-N fuer geeigneter als den Osram HQI-D Brenner, da ersterer ein deutlich ausgepraegteres Spektrum im gruen-orange Bereich aufweist, wohin gegen das HQI-D Spektrum sehr flach ist. Auf jeden Fall muss bei beiden Brennern viele Blauroehren drueber, weil im HQI Brenner blau kaum emittiert wird.
    Was den Aquaconnect 15000K angeht, so halte ich es bei diesem Brenner fuer unbedingt erforderlich, Volspektrumroehren einzusetzten, um das Spektrum zu vervollstaendigen.

    Hi Robert,

    wobei die Aquaconnect Performance 14K ein anderes Spektrum haben als die "10000K" Einheitsbrenner. Die Brennerarchitektur ist beim Aquaconnect auch anders, was letztlich die Stabilität des Spektrum beeinflußt. Im Gegensatz zu den UV/violettlastigen "10000K" Brennern emittiert der Aquaconnect wirklich im Blaubereich bei 430 nm.

    Zitat

    Original von Karsten Bornschein
    Sie verhält sich wie meine Kenias und bekommt ich denke mal alles was Sie braucht.

    :grinning_squinting_face: das ist gut.

    Versuchs, aber mach Dich schon mal mit der langfristigen Kultur von Phytoplankton vertraut und besorge Dir alle auf dem Markt erhältlichen Staubfuttersorten. Dann mußt Du Dir vielleicht nocht ein paar zusätzliche Pumpen kaufen, damit die Dendronephthea auch gut in der Strömung steht. Du wirst nach einer Weile merken, dass die Nährstoffabbauleistungen in Deinem Aquarium durch die permanenten Fütterungen mindestens zwei Mal täglich nicht ausreichend sind. Dann kannst Du Dir überlegen ein Sandbettfilter an Dein Hauptbecken anzuschliessen und das mit Caulerpa vollzusetzen, damit die Dir noch das Phosphat rausziehen. Ansonsten Phosphatadsorber ohne Ende.
    Dann besorge Dir wegen des Staubfutters schon jetzt ein Dutzend Lysmata wurdemanni, damit Du den Glasrosen Herr wirst und die Dir nicht die Dendronephthea klein machen.
    Und dann noch eine Schere, damit Du Ableger schneiden kannst, wenn das Dendronephtheawachstum überhand nimmt.

    Hallo,

    wenn ich das Treffen mit einem Erstligaspiel vom 1.FCK verbinden kann, würde ich gerne kommen, ansonsten, zweite Liga gibt es auch in Trier :grinning_squinting_face: Kleiner unpassender Scherz...
    Im ernst, finde ich eine gute Idee, in dem Raum habe ich ein solches Treffen auch noch nicht erlebt.

    Hi Thilo,

    ich schriebganz bewußt "potentiell", d.h. es muß nicht unbedingt so sein.
    Es kommt wie Du sagst drauf an, wieviele von diesen Röhren drüber sind, d.h. wie hoch die UV-Strahlungsintensität ist. Ein bißchen UV hat man sowieso mit HQI Brennern drin, es sei denn man hat die UVS-Brenner. Aber alle nicht in Deutschland gefertigten Brenner emittieren nicht unerheblich viel UVA-Strahlung, die durch das Schutzglas durchgeht (im Bereich 360-380 nm).

    Ich würde z.B. nicht hingehen und vier Blauröhren gegen 4 actinic-Röhren austauschen, denke, dass wäre ein bißchen viel des guten. Aber 1 actinic und 3 blauröhren (als Beispiel) wird sicher gehen.

    Hi Karl,

    von wegen Speziallicht, was meinst Du wer die angeblichen Spezialröhren baut? Die Osram 67 ist beinahe von allen Firmen genau so übernommen worden. Die neue von Aqualine Buschke ist dagegen ausnahmsweise mal vom Spektrum her keine Osram 67.

    Wie auch immer, die als actinic-röhren bezeichneten Leuchtmittel haben einen höheren UV-A Anteil als die blauröhren, und UV-Strahlung wirkt potentiell wachstumshemmend auf Korallen und Algen weil diese einen höheren Energieaufwand betreiben müssen, um sich davor zu schützen. Von daher halte ich persönlich wenig von diesen Röhren.

    Hi,
    was hast Du denn für erine Beleuchtung drüber? In der Regel machen frisch importierte oder neu eingesetzte Anemonen generell bei viel Blaustrahlung Probleme. Es geht dabei nicht darum, wie hell die Beleuchtung uns erscheint, sondern wie es auf die Tiere wirkt. Da Blaustrahlung uns dunkel erschient, photosynthetisch aber ziemlich "hell" ist, stolpern wir da oft über einen Widerspruch.

    Hi Frank,

    tut mir Leid dass Du das so aufgefaßt hast. Ich wußte nichts von dem Artikel bzw. dass es deshalb Theater gab, sonst hätte ich das nicht geschrieben. War auch nicht böse gemeint.

    Ich denke, jeder hat die Möglichkeit in der Fachpresse zu schreiben, so lange das aber nur ein paar wenige tun, denen es Spaß macht zu schreiben (reich wird man davon wirklich nicht...) braucht sich auch niemand zu wundern, dass nicht viel neues geschrieben wird. Und Fakt ist, dass sieht man hier in dieser Diskussion, dass viele ankreiden, dass die Zeitschriften langweilig werden, aber nur wenige auf die Idee kommen selbst was zu schreiben. Wohl deshalb, weil ihnen selbst nichts einfällt.

    Wie gesagt, es gibt nicht mehr viel neues und weltbewegendes zum Schreiben. Da muß man sich aber auch nicht unbedingt bei den langweilig werdenden Vielschreibern beschweren, immerhin schreiben die noch was. Das da ab und an recht viel Stuß dabei ist, tja, damit muß man bzw. die Verläge wohl leben.

    Bezieh es nun nicht auf Dich, das ist generell meine Meinung. Wenn ich gewußt hätte, dass Du einen Artikel schon eingereicht hast, hätte ich das wie gesagt nicht geschrieben.

    Hmh, Nährstoffe speichern ist so eine Sache. In Form von Ausfällungen ja, aber bezüglich Stickstoff läßt sich nichts speichern.
    Denke das Problem liegt hier in der Körnung und der damit verbundenen Lagerung von partikulärem organischem Material. Je gröber die Körnung (viele nehmen ja Korallenbruch) desto mehr sickert durch und vergammelt da.

    Aber prinzipiell ist zumindest der Stickstoffabbau identisch mit dem einen DSB, also bezüglich Denitrifikation.

    Zitat

    Original von Frank D
    Nein, die Zeitschriften müssen aktiver ihre Autoren suchen. Selber auf Personen zugehen, die Ihnen auffallen. Und die gibt es. Dazu ist es natürlich notwendig das Ohr schon am Puls der Aquaristik zu haben. Eine hohe Belsatung für die Verantwortlichen bei den Verlagen, aber sicher eine lohnende Zukunftsinverstition.

    Hi Frank,

    ich kann Dich zwar verstehen, aber aus Sicht des Redakteurs bzw. des Verlages ist das etwas risikoreich. Wenn ein Manuskript "freiwillig" eingereicht wird, dann kann es der Redakteur entweder drucken, zur Bearbeitung zurückschicken, oder es notfalls ganz ablehnen.

    Wenn ein Verlag auf einen ihnen nur aus Foren, von Internetseiten oder Vereinsblättchen bekannten Aquarianer zugeht und ihm anbietet, einen Artikel zu schreiben, dann ist das eine Auftragsarbeit, die wohl in gewisser Weise vertraglich festgehalten werden muß. Und dabei kann man ein Manuskript nicht so einfach ablehnen, wenn es schlecht ist.

    Das andere Problem ist, was man denn heutzutage noch großartiges schreiben soll? Der normale Hobbyaquarianer hat im Vergleich zu Händlern weder den Umsatz von Tieren, wodurch er in der Lage wäre, selten importierte oder sogar neuimprtierte Tiere zu bbekommen und zu beschreiben, noch hat er in der Regel ein Aquarium, mit dem er experimentieren kann.

    Um konkret auf Dich zu kommen: wartest Du auf eine "Einladung", bis Du über das Thema "azooxanthellate Korallen und Filtrierer" einen Artikel schreibst?

    Du kannst Dich wohl nicht darüber beschweren, dass es keine Artikel über Dinge gibt, die am Puls der Zeit sind, wenn Du selber einer derjenigen bist, die genau dazu beitragen könnte, weil Du die nötigen Erfahrungen hat. Versteh mich nicht falsch, aber ich finde bei solcher Kritik sollte man sich an die eigene Nase packen und sich fragen, ob man nicht selbst dazu beitragen kann, den Informationsgehalt der Presse zu steigern.
    Oder ist Dir das Thema zu heiß? Dann liegt das aber nicht am Verlag oder Redaktuer.

    Hallo,

    natürlich wurde über die Ballingmethode hier schon so oft diskutiert, dass es vielleicht ein alter Hut ist, aber nichts desto trotz ist es eine interessante Diskussion.

    Ich selbst habe Calciumchlorid und Natriumhydrogencarbonat ohne das NaCl-freie Salz über 1,5 Jahre angewendet, und ich hatte nie Probleme damit. Wasserwechsel wollte ich eigentlich 5% wöchentlich machen, die Regel war aber 10% monatlich, wenn ich dran gedacht habe (nicht gerade vorbildlich, ich weiß...). Wie gesagt, Probleme hatte ich dadurch nicht. Das heißt aber nicht, dass das für jedes Aquarium gilt.

    Also lieber jede Woche 5% wechseln, dann ist man auf der sicheren Seite.

    Kalkwasser und Karbonathärte/Alkalinität:

    Zitat: "Durch Kalkwasser erhöht sich die mit den Meßsets gemessene KH, aufgrund der OH-Ionen, und gleichzeitig verringern sich die "eigentlichen" ..karbonate."


    Ist beides richtig, aber zwei paar Schuhe. Die erste Aussage bezieht sich auf die Messung an sich, die zweite auf das, was man mit Kalkwasser im Aquarium "anrichtet".


    Die Karbonathärte ist definitionsgemäß etwas anderes als die Alkalinität, aber sie sind ineinander umwandelbar. Was wir mit den KH-Tests messen ist die Alkalinität!

    Und zwar misst man mit den KH-Tests den Verbrauch von Carbonationen bei der Titration der Probe mit Salzsäure (HCl). Als Indikator dient ein Farbstoff, der seine Farbe pH-Abhängig ändert (Farbumschlag), kennt man ja.
    Die im Meerwasser vorhandenen Karbonate werden durch die Titration mit Salzsäure zu Hydrogencarbonat und schliesslich durch die Ansäuerung in Kohlensäure (H2CO3) umgewandelt. Dadurch puffern sie aber die mit der Salzsäure eingebrachten Protonen ab, d.h. die pH-Änderung ist zuächst minimal und es erfolgt kein Farbumschlag.

    Die Kohlensäure kann dann, wenn weiter HCl eingetropft wird, zurück zu Wasser und CO2 reagieren. Der Farbumschlag erfolgt dann, wenn in der Probe keine Carbonate und Hydrogencarbonate mehr vorliegen, die den pH-Wert abpuffern können.
    Dann kommt es zum Farbumschlag. Das bis dahin verbrauchte Volumen an HCl kann dann in Alkalinität oder Karbonathärte umgerechnet werden. Eigentlich messen wir also die Alkalinität, was man auch als Säurebindungsvermögen bezeichnet.

    Bei Zugabe von Kalkwasser steigt bei der Messung die Alkalinität deshalb an, weil durch den Eintrag von OH- Ionen mehr Salzsäure benötigt wird um die Carbonate in CO2 umzuwandeln. D.h. also nicht, dass dadurch mehr Karbonate in der Probe vorhanden sind, sondern nur, dass die Karbonate langsamer zu CO2 umgewandelt werden. Da wir mit den KH-Tests eigentlich die Alkalinität messen, hat der pH-Wert (den man mit Kalkwasser beeinflußt) demnach einen Einfluß auf das Messergebnis.

    Das ist der Einfluß von Kalkwasser auf die Messmethode.


    Im Aquarium selbst ist es aber nochmal anders, denn bei hohen pH-Werten steigt die Tendenz von Kohlensäure, bis zum Carbonat-Anion zu dissoziieren, was ja auch schon gesagt wurde. Calciumhydrogencarbonat ist in Meerwasser stabiler als Calciumcarbonat, d.h. wenn man Kalkwasser ins Wasser zutropft, dann kann schneller Calciumcarbonat ausfallen, wodurch sich natürlich auch die KH ändert. Denn wenn Carbonate aus dem Wasser entfernt werden, verringert sich auch die Säurebindungskapazität (Alkalinität), d.h. die aus der Alkalinitätsmessung resultierende Karbonathärte ist gesunken.

    Das mit dem Kalkwasser und der KH-Messung ist also etwas komplizierter, aber wie gesagt, die zitierte Aussage stimmt so.

    Ist ja eigentlich offtopic, weil es hier um die Balling-Methode geht. Allerdings finde ich nicht, dass die Methode kompliziert ist, weil
    1) genau beschrieben ist, wieviel Salz von welcher Sorte man in wieviel Osmosewasser lösen und täglich zugeben muß, und

    2) weil man sogar abgepackte Massen der Salze direkt kaufen kann.

    Um Stoffmengen (mol) etc. kommt man also drumrum. Ich finde es ist gerade für einen Anfänger komplizierter einen Kalkreaktor richtig einzustellen als die Balling-Methode anzuwenden.

    Hi,

    die Erfahrung von Frank war, dass sich bei ausreichender Phytoplanktonfütterung die grünen Haarsterne "gut" halten lassen, aber die farbigen sind auch bislang nicht längerfristig haltbar.

    Ich meine in Sindelfingen sagte er auch was, dass einige Fische so lange an den farbigen Vertretern zupften, dass sie schnell eingingen.

    Hi,

    ich muß mir den Artikel mal besorgen, gehe aber mal davon aus, dass die o.g. Zusammenfassung falsch ist.

    1) Bunte Farben und Fluoreszenzen haben nichts mit den Zooxanthellen zu tun, sondern sind koralleneigene Chromoproteine.

    2) die braune Farbe wird ausschießlich von den Zooxanthellen verursacht. Und hier ist klar, je höher die Zoox-Dichte, desto brauner wird das Gewebe.

    3) Hat die Koralle genug Energie, kann sie auch unter hohen Zooxanthellendichte starke Farben entwickeln, so dass prinzipiell eine hohe Zooxanthellendichte nicht zwangsläufig auf Kosten der Farbigkeit der Koralle geht

    4) Wenn die Koralle nur wenig Energie zur Synthese von Chromoproteinen hat, dann gilt: je geringer die Zoox.-Dichte, desto besser kommen die Farben raus.

    Solche wissenschaftlichen Untersuchungen gab es schon aus den 1980er Jahren. Nix neues also.

    Hallo zusammen,

    ich hab diesen Beitrag übersehen, tut mir Leid, sonst hätte ich mich schon vorher eingeklingt. Nicht persönlich nehmen iP :grinning_squinting_face:

    Allerdings ist es wohl utopisch zu denken, dass irgend jemand eine Antwort darauf hätte, warum die Galaxea rummotzt :winking_face:

    Eigentlich ist Galaxea eine Koralle, die sehr hart im Nehmen ist. Aber trotzdem kann es sein, dass sie sich nicht so schnell an die neuen Nährstoffverhältnisse akklimatisieren kann wie andere Korallen in diesem speziellen Becken. In anderen Aquarien sind das vielleicht andere Korallen, ist halt sehr unterschiedlich.

    Zum Bakterioplankton: es wird definitiv genutz, Hans-Werner hat ja bereits zitiert. Weil wir es schon von Sorokin hatten, der hat z.B. in den 1970er Jahren Messungen veröffentlicht, in denen er gezeigt hat, dass der Phosphorbedarf untersuchter Korallen bevorzugt über Bakterioplankton abgedeckt wird, obwohl anorganisches Phosphat im Wasser vorhanden war.

    Unabhängig davon, was es genau für Bakterien sind (was in jedem Becken sicher auch anders ausschaut), sind Bakterien voll mit KIohlenstoff, Stickstoff und Phosphor. Darüber hinaus ist es für die Koralle eine gute Quelle für Aminosäuren.

    Korallen fressen sogar Sedimente, die mit Bakterien (in den Biofilmen, die die Sedimentkörner umgibt) beladen sind.

    Meiner Meinung nach ist die Nutzung von Bakterioplankton als sehr hoch zu bewerten.

    Unterschiede zwischen den verschiedenen Abschäumersystemen sind sicherlich gegeben, da gebe ich Hans-Werner recht, kommt aber auch darauf an, wieviel Bakterien im Wasser drin sind. Ich würde eher zu leistungsstarken Abschäumern tendieren, denn immerhin müssen die Bakterien erst mal zum Abschäumer kommen, wie alles andere auch, das abgeschäumt werden soll. Auf dem Weg zum Abschäumer bleibt sicherlich immer noch genug an den Korallen hängen.
    Je nachdem wie viel Bakterien entstehen, ist es sicherer einen leistungsstarken Abschäumer zu nehmen, damit die Nährstoffe letztlich wirklich aus dem System rausgezogen werden.

    Hallo Waldemar,

    Dein Exkurs in die Toxikologie in allen Ehren, aber hast Du Dir mal überlegt, was Du mit Spurenelementenlösungen ins Becken kippst? Und wundert es Dich nicht vielleicht auch in diesem Zusammenhang, warum 8 mg/L Strontium im Meerwasser nicht toxisch sind?

    Die Dosis macht das Gift!

    Hochmolekulare Zucker sind osmolytisch aktive Substanzen, je nachdem in welcher Konzentration Du die ins Becken kippst gehen Dir die Weichkoralen zwar auf wie blöde, aber ob das langfristig so toll ist weiß ich nicht. Für Messebecken die max. drei Tage stehen scheint es ja zu funktionieren.

    Dazu kommt das z.B. Glucose als Hexose zwar von aeroben Bakterien in C3-Körper gespalten werden können, dass aber selbst bei fakultativ anaeroben Bakterien nicht grundsätzlich so ist, bzw. wenn dann vergähren sie den Zucker (welche Endprodukte dabei rauskommen können brauch ich ja wohl nicht aufzählen, oder?).

    Es ist mir kein Nährmedium für denitrifizierende Bakterien bekannt, dass Glucose als C-Quelle enthält, sondern hier werden durch die Bank primäre Alkohole wie Methanol oder Ethanol, oder kurzkettige Carbonsäuren wie Acetat oder Propionat verwendet.

    Es wurden schon viele Becken mit Fruchtzucker oder Vanillezucker betrieben, aber soweit ich weiß meist mit mäßigem oder gar keinem Erfolg.

    Wenn Du also Erfahrungen mit Deinem "Hexit" gemacht hast, dann laß hören und werf nicht Brocken ins Forum mit denen keiner was anfangen kann.

    Hallo Gerlinde,

    Fische sind aber keine Verbraucher, sondern sie produzieren eine Menge Dreck, dass bei jungen Aquarien, die noch nicht stabil sind sehr viel Ärger bereiten kann.

    Ihr hättet besser 5 Korallen und keinen Fisch gekauft. Erstens kauft man keinen Fisch, der einen eingefallenen Bauch hat, der kann fressen wie er will, aber eingefallener Bauch ist nicht gut und gut meistens schief. Zweitens sollte man zuerst den Korallenbesatz fördern, bevor man den Fischbesatz hochsetzt.

    Nur Mut, dass ist ein Rückschlag, der nicht unbedingt hätte sein müssen, aber den man nun nicht ändern kann. Ich kenne leider weder Deiner Wasserwerte noch weiß ich wie lange Dein Becken steht, aber es ist anzuraten, erst mal vom Fischkauf abzusehen und das Becken mit Korallen (=Verbraucher) zu bestücken.
    Du/Ihr habt mehr Freude an den Fischen, wenn sie in einem gesunden und v.a. stabilen Aquariensystem leben.

    Hi,

    das ist typisch für Calciumphosphatablagerungen in den Lebenden Steinen. Die Fadenalgen schliessen den partikulären Phosphor aus dem Calciumphosphat (Hydroxylapatit) auf und sind daher unabhängig vom Phosphatgehalt im Wasser.
    Wenn zudem noch organische Stickstoffverbindungen vorliegen, die man nicht messen kann, dann geht es den Algen prima.

    Da Korallen keine ausgefällten Calciumphosphate nutzen können, statt dessen auf die Aufnahme von gelösten Phosphorverbindungen (z.B. Phosphat) angewiesen sind, stehen die vergleichsweise schlecht, weil sie nicht ausreichend Phosphor haben.

    Hi,

    ich sagte das die potentielle Gefahr besteht, nicht das dies grundsätzlich so ist oder meines wissens nach schon einmal aufgetreten ist.

    Wer einen Krankheitsfall mit Wodka in Zusammenhang bringen will, sollte sich allerdings auch überlegen ob er nicht auch schon mal eine Fischkrankheit vor der Wodkadosierung hatte bzw. in wie fern sich die Häufigkeiten für Krankheiten im Becken seit Wodka verändert hatten. Ansonten ist es richtig, dass darüber diskutiert wird, weshalb ich es auch im Vortrag als potentielle Gefahr aufgelistet habe.

    Hallo,

    Frank, wirklich ein schöner Bericht. Könnte gleich wieder zum Markus fahren, der Schlammfilter hat gar nicht so schlecht gerochen :grinning_squinting_face:

    Joachim Großkopf an dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Treffen. Für das erste Mal hat es ja wirklich toll geklappt, bis auf den Zeitplan ... räusper ... tut mir Leid...

    Lieber Peter,

    zum 41ten alles Liebe und Gute, aber werd' erst mal so alt wie Du aussiehst :grinning_squinting_face:

    Nein, kleiner Scherz, bleib wie Du bist, so gesund und munter wie wir Dich alle kennen. Hoffentlich bleiben Dir in diesem Jahr Polyphosphate und Cyanobakterien erspart. Für Dein Geburtstagsgeschenk hast Du sicher schon selbst bei einem Deiner belgischen Lieblingshändler gesorgt, oder gab's eine Riesenpackung Leonidas?

    Liebe Grüße aus Bremen nach Belgien!

    Jörg

    Hi,

    wieso hast Du den Abschäumer ausgestellt? Der sollte weiterlaufen. Ich würde nach zwei Wochen Lebende Steine einbringen, und nicht eine Schaufel Sand ins Becken werfen.
    Borstenwürmer bekommst Du noch genug mit den Lebenden Steinen, wenn sie tot sind nimm sie mit einer Pinzette raus (nicht anfassen...).