Beiträge von Willi

    Hi!

    Danke für die Antwort.
    Nein, da sind keine Silikonstöpsel.
    Allerdings ist mein Hauptproblem, dass die Pumpen auch dann noch brummen, wenn ich sie in der Hand halte und sie überhaupt nichts berühren.

    Hallo zusammen!
    Eben habe ich meine beiden (gebraucht gekauften) T6105 mal im Süßwasser probelaufen lassen.
    Prima Strömung und ein Problem: die brummen indiskutabel!
    Mit Magneten an die Scheibe montiert: laut, wie eine pumpende Spülmaschine! Vor allem, wenn sie voll aufgedreht sind, aber genau dazu sind sie schließlich da!
    Mit etwas Styropor dazwischen: leiser, aber immer noch indisktuabel.
    Mit der Hand ins freie Wasser gehalten: vieeel leiser, aber immer noch deutlich hörbar und zu zweit definitiv nicht wohnzimmertauglich.

    Was kann ich machen?
    Was gibt es notfalls für leise Alternativen?
    Bisher ist mein Becken schilicht unhörbar (mit derzeit 3 Eheim 1250). So soll es strömungstechnisch möglichst bleiben. Der Abschäumer wird als Geräuschquelle schon genug Probleme machen.

    Gruß
    Willi

    Hallo Hans-Werner,

    Danke! erst einmal.
    Das mit PAR war mir klar. Um da einen Unterschied zu bewirken, müssten sich die Leuchtkörper aber hinsichtlich des abgestrahlten Spektrums unterscheiden. Das wäre dann ein genereller Vorteil.
    Was den Lichteinfall aufs Wasser angeht: da haben richtig geformte Reflektoren eine Ausbeute von weit über 90%, da sie die Selbstabschattung der Röhre verhindern und über 98% reflektieren. Das kann es allein so auch nicht sein.

    Was ich mir selbst denke:
    Einmal die beiden oben genannten Punkte: etwas bessere Lichtausbeute sowie etwas besser Lichteintrag ins Wasser. Zusammen macht das vielleicht 15% - nicht sehr viel, aber doch einiges.
    Dazu kommt, dass eine punktförmige Lichtquelle für eine viel kontrastreichere Beleuchtung sorgt: viel Licht an bestrahlten Stellen und sehr wenig Licht im Schatten – logisch. Man sieht auf den beiden letzten Vergleichsbildern dieses Beitrags auf dem Boden recht gut die schärferen Schatten; auf den Bildern davor rechts hinten den Unterschied in der eher schattigen Rückwand. Die LED bringt nicht nur etwas mehr Licht ins Wasser – sie verteilt es auch anders. Hell wird heller, direkt Anreflektiertes wird auch etwas heller, aber die Schatten werden dunkler. Die Lichtbrechung an der Oberfläche sorgt für bewegte Kringel – für das Becken bedeutet das eine geringfügig erweiterte Verteilung des Lichtes.
    Subjektiv kommt hinzu, dass eine kontrastreiche Beleuchtung als heller empfunden wird als eine kontrastarme. So entsteht, denke ich, der Gesamteindruck.

    Was ich interessant finde, sind die Berichte, die von stärker ausgestreckten Korallenpolypen reden. Möglicherweise sind die aber kein Zeichen von besonderem Wohlbefinden, sondern ein Ausstrecken nach dem Licht, weil es logischerweise plötzlich innerhalb des Polypenwaldes dunklere Stellen gibt als vorher.
    Interessant wäre die Langzeitwirkung auf die Korallen. Faktisch haben sie unter LED stärker beleuchtete Stellen, insgesamt erhalten sie jedoch weniger Licht als vorher. Möglicherweise können die Korallen aus den hellen Bereichen mehr Nutzen ziehen, als sie an den anderen Stellen verlieren.
    Dann wäre eine gut gesetzte LED-Beleuchtung das Tollste: weniger Wärme, weniger Stromkosten, gesunde Tiere.

    Gruß
    Willi

    Hallo zusammen,

    ich habe mal eine Frage.
    Wenn ich es richtig gelesen habe, liegt die Lichtausbeute der LED leicht über der Röhre.
    Wenn ich die selbe Lichtmenge erziehlen will, brauche ich also ungefähr die gleiche Wattzahl.
    Warum rechnet Ihr für LED nur mit der Hälfte? Warum sollen 300W plötzlich genauso viel Licht geben wie 600W, wenn die Ausbeute vielleicht 10% höher liegt?
    Ich verstehe es (noch) nicht.

    Gruß
    Willi

    Hallo zusammen!

    Ich plane derzeit die Ca-Versorgung des Beckens. Ich werde dazu die Balling-Methode verwenden.
    Nun habe ich gestern im neuen Fossa/Nilsen Argumente gelesen, die sehr für einen zusätzlichen Kalkwasser-Einsatz sprechen. Meist wird dabei verdunstetes Wasser durch Kalkwasser ersetzt. Dazu meine Frage:
    - Ist das automatisiert möglich? Kalkwasser ist hochalkalisch und dürfte doch jede Pumpe zerstören.

    Und: unter anderem wird als Grund genannt, dass Kalkwasser Phosphat ausfällt. In anderen Büchern las ich aber, dass diese Phosphatdepots u.U. von Fadenalgen wieder verwendet werden können und man dann mit etwas Pech ein Algenwachstum bekommt, dessen Nährbasis man nicht entfernen kann, weil eben erst die Algen das Phosphat wieder verfügbar machen.
    - Hat jemand mit diesem Problem Erfahrung?

    Vielen Dank!
    Willi

    Hallo!

    Das tote Riffgestein kommt aus guter Quelle: bei mir um die Ecke ist AtollRiffDeko. Da will ich mir die Rückwände und möglichst noch etwas mehr machen lassen (mein finanzieller Spielraum entscheidet sich in den nächsten Wochen). Norbert Dannert berät in die selbe Richtung wie Du.

    Lochgestein habe ich noch einige sehr schöne Stücke derzeit im Süßwasser, aber ich traue mich nicht, sie zu verwenden. Schade!
    Kann man die irgendwie testen? Ein Risiko will ich auf keinen Fall eingehen.

    Gruß
    Willi

    Hallo Peter,
    danke für die Antwort.
    Nur damit das klar wird: ich beabsichtige kein Becken ohne Abschäumer, sondern eines mit lebenden Steinen, totem Riffgestein, guter Strömung und guter Abschäumung. Für mich als Anfänger sowieso.
    Worum es mir geht: Beim Durchlesen vieler Beiträge, Websites und Bücher ergab sich das von mir beschriebene Bild. Da mich diese Mikroorganismen und Kleintierchen sehr faszinieren, frage ich nach.
    Übrigens empfehlen andere, ich solle als Bodengrund nur 1-2cm Sand nehmen, um sauerstoffarme Zonen im Boden zu vermeiden. Auch ein Boden aus Korallenbruch wurde mir empfohlen.

    Ich überlege derzeit, life Sand und Korallenbruch in einer dünnen Schicht (ca. 2cm) zu nehmen und an ein oder zwei Stellen etwas mehr aufzuschütten. Sollte ein Lippfisch ins Becken kommen, werde ich auch eine Stelle mit ca. 5cm Sand machen.

    Hallo Hans-Werber,
    danke für die Antwort!
    Scheint, dass es anders ist, als ich denke. (Nun, bin schließlich Anfänger und suche mir mein Wissen zusammen.)

    Was ich bisher las, lässt sich kurz so zusammenfassen: Abschäumer schäumen Plankton ab. Wenn man Filtrierer wie Röhrenwürmer oder Schwämme pflegen will, sollte man auf Abschäumung verzichten. Tunze wirbt bei seinen Abschäumern sogar damit, dass das Plankton geschont wird, indem man im Abschäumer einen internen Wasserkreislauf produziert, in den das Eiweis aus dem Becken hineindiffundiert, ohne das Plankton angesaugt würde. (Ob das wohl stimmt? Habe dazu keinen Erfahrungsbericht gefunden.)
    Weiterhin las ich (kurz gefasst): Jaubert-Systeme und Deep-Sand-Bed-Systeme haben besonders viele Mikroorganismen im Becken, weil die im und am Boden beste Lebensbedingungen vorfinden und nicht abgeschäumt werden. Dasselbe gelte für Miracle Mud (nach Aussagen mancher sogar in besonderem Maße).

    Hallo zusammen!

    Bei diesem Angebot habe ich mich wieder einmal mehr gefragt, wie die Stoffwechselbiologie eines solchen Beckens aussieht.

    Zitat

    Es ist gut eingefahren (läuft seit 4 Jahren ... und kommt mit Minimaltechnik aus (Verzicht auf Abschäumer, die Filtrierer danken es, sogar ausschließlich filtrierende Muscheln gedeihen darin).
    Das Aquarium ist ausschließlich mit Wirbellosen besetzt, z.B. Anemonen ("kleine Klone" (kleinbleibende Blasenanemonen) - garantiert ohne Glasrosen/Manjanos!), Scheibenanemonen, Lederkoralle, leicht lädierte Fingerkoralle, Röhrenkorallen, Krabben.), Microfauna.

    Es wurde mit viel Live-Sand und Lebendgestein bestückt.

    Es eignet sich hervorragend zum Neubesatz von z.B. einer Gruppe Sexy Shrimps oder kleinen Grundeln.

    An Technik ist dabei: Strömungspumpe, 2 Leuchtröhren in Abdeckung, Heiszstab.

    Klar ist, dass alle Stickstoffverbindungen vollständig im Becken abgebaut werden müssen, da sie ja nicht per Abschäumer entfernt werden. Bei Live-Sand und vielen lebenden Steinen ist auch klar, wo das geschieht.

    Meine Fragen dazu: Der offensichtlich hohe Gehalt an Plankton muss sich irgendwo von ernähren. Braucht ein solches Becken daher viele Nährstoffe im Wasser, oder kann auch so ein Becken Nährstoffarm sein?
    Das ist auch eine Frage nach der Anfälligkeit, denn ein nährstoffreiches Becken müsste z.B. bei Stromausfall viel schneller umkippen, weil es wegen der vielen freien Nährstoffe zu einer stärkeren Sauerstoffzehrung kommt, und zudem die Kleintiere auch viel Sauerstoff brauchen?
    Oder ist es so, dass solche Becken sogar stabiler sind, weil die große Zahl von Mikroorganismen in der Lage ist, anfallenden Dreck zu verwerten, und so eine Vergiftung des Wassers verhindern?
    An welcher Stelle findet in solchen Becken die Vermehrung der Kleintierchen statt? Ist dazu ein hoher Bodengrund nötig, in dessen sauerstoffarmen Tiefen sich massenhaft Bakterien ansiedeln, oder hätte man dasselbe z.B. in einem Boden aus Korallenbruch, der durchströmt und sauerstoffreich ist?

    Einige Fragen, aber ich wäre wirklich dankbar für Antworten, die mir helfen, die Biologie solcher Becken besser zu verstehen.

    Viele Grüße
    Willi

    :winking_face_with_tongue: Also DAS geht schief!
    Das wird bei einer Belastung von mehr als 1t aus der Wand reißen.

    Wenn Du jetzt aber die Vorderseite kraftschlüssig unterstützt (ohne jeden Spalt!), geht tatsächlich die Hälfte des Drucks in die Wand. und die andere Hälfte durch die Unterstützung in den Boden.
    Das sind aber noch immer 2x gut 600-700kg, wenn das Becken voll und fertig ist. Da solltest Du gute Dübel mit einem großen Durchmesser nehmen.
    Ansonsten ist das keine schlechte Idee, finde ich erst einmal so auf den ersten Blick.

    Hi Ralf,

    denk doch mal folgendes:
    Möglichkeit a: Der Boden gibt unter dem Becken nicht nach. Dann ist die Verschraubung in die Wand ein Schutz gegen das Umkippen und sonst nichts. Es geht keinerlei Druck in die Wand.
    Möglichkeit b: Der Boden gibt ein wenig nach (z.B. die Trittschalldämmung unter dem Estrich komprimiert sich etwas und der Esrtich senkt sich aud dieser Raumseite um 1-2mm). Dann will das Untergestell sinken, kann das aber an der Rückwand nicht. Jetzt fängt die Wand tatsächlich Druck auf. Nur hast Du große Spannungen im Untergestell. Diese Spannungen landen ganz schnell im Becken.
    Fazit: keine gute Idee.

    Wenn Du mit einem solchen Trick die Decke entlasten willst, müsstest Du eine sehr aufwändige Konstruktion bauen, die das Becken trägt und sich in der Wand verankert.

    Willi

    Hallo zusammen!

    Derzeit zerbreche ich mir immer den Kopf, was ich an meine USV anschließen soll. Was ist unbedingt nötig? Wie lange geht das dann?
    Ich hätte es gerne so, dass das Becken 48h durchhält.
    Möglicherweise werden es nur eine 6045er-Turbelle für etwas Strömung und gute Oberflächenbewegung sein und eine weitere 6045er zur Befüllung des Filterabteils.
    Dann wäre alles umspült und ich hätte 14W Verbrauch.
    Mögliche weitere Kandidaten wären der Abschäumer mit 15-25W (Entscheidung für ein Modell noch nicht gefallen) und die Beleuchtung eines möglichen Algenrefugiums (geplant: 24W LED).
    Hat jemand Tips?

    Willi

    Ich kann Dir ein Glas 100x40x40 leihen, auch für längere Zeit (etl. Monate).
    Ein einfaches Becken aus dem Zoomarkt, aber immerhin.
    Evtl. auch 2 von der Sorte, für 1-2 Monate.
    Außerdem habe ich noch etliche 60x30x30.
    Melde Dich mal bei Interesse. Düsseldorf ist von Dir nicht sooo weit entfernt...

    Hi ???

    Eine statische Aussage kann man nach einer Beschreibung meist nicht machen. Hier auch nicht.
    Außer: Wenn Du nicht sicher bist, schau, dass Du die Last bis nach unten abträgst und dort vernünftig in den Boden bringst.
    Ohne sichere Aussage zu den Balken also für Dich: ein gutes Fundament und Mauern drauf, die das Becken tragen.

    Nun, ich denke, die blaue Rückwand wird es nicht.
    Es wird schon so genug Arbeit - da will ich lieber reingucken als Scheiben putzen.
    Abgesehen davon ist die Rückscheibe bei den Beckenabmessungen nicht gut zu reinigen, weil das Ding in einer Raumecke steht.
    Schade.
    Ich denke, ich werde eine beschattete Rückwand machen, mit ein paar Stellen, die auskragen, und ansonsten ein eher freies Riff, dass sich gegen die dunklere Rückwand abhebt.

    Leider habe ich im Moment so viel Arbeit, dass ich nicht zum Beckenbau komme...
    Egal. Irgendwann in der nächsten Zeit geht es los.

    Hmm...
    Das mit der Nahrung ist ein Argument. Ein gutes für mich.
    Wie oft muss so ein Klingenreiniger dann ran, damit es gut aussieht?
    Täglich, wöchentlich, monatlich?

    In meinem Tanganjikabecken musste ich in 3 Jahren die Frontscheibe überhaupt nicht putzen! Kein einziges mal.

    Hihi!
    Und Dein Avatar zeigt ein Becken ohne Rückwand.

    Nee, im Ernst: mein Problem ist nicht, dass ich glaube, Rückwände sähen schlecht aus. Im Gegenteil - ich habe da einige Erfahrung im Süßwasserbereich.

    Der Punkt ist für mich der:
    Hier sieht man die Korallen oben herrlich in ihrer Form:

    Auch ein tolles Becken, aber die Silhouette der oberen Riffkante fehlt:

    Willi

    P.S. ...ich hoffe, ich darf hier Bilder der Galerie einbauen...

    Hallo zusammen!

    Ich mache mir derzeit viele Gedanken zur Gestaltung meines Beckens. Dabei fehlt mir aber eine wichtige Information.
    Viele Fotos hier im Forum zeigen Becken, deren Rückwand blau ist. Mir gefällt, wie sich die Formen der Korallen vor dem Blau abheben. Doch wie hält man so eine Rückwand sauber?
    Es sieht ja oft wirklich gut aus, aber wieviel Aufwand ist es, dass da nicht stattdessen Kalkalgen etc. wachsen?

    Ich schwanke derzeit zwischen 3 Grundvarianten:
    - Rückwand mit Vorsprüngen und Korallen darauf
    - Flache Rückwand, verschattet, vor deren Dunkel sich die Korallen abheben und auf der vielleicht Scheibenanemohnen oder Krustis wachsen
    - Dunelblaue Rückwand, die aber eben suber bleiben muss.

    Willi

    In der Vereinszeitschrift der DCG (Deutsche Cichliden-Gesellschaft) gab es mal einen Bericht darüber, wie es in Brasilien der Umweltschutz praktiziert wird. Die dortigen Regelungen gehen offensichtlich über das internationale Recht weit hinaus. Bin aber kein Fachmann

    Wenn ich irgenwas weiß, dann, dass ich niemals versuchen würde, in Brasilien Tiere zu fangen und mitzunehmen.
    Es sei denn, ich suche für längere Zeit eine sehr einfach gehaltene Unterkunft mit schlechter Verpflegung und wenig Besuch.

    Wenn Du nur davon nimmst, hast Du vermehrt Na+ Ionen im Wasser.
    Das Interessante an Balling ist, dass sich das, was von den Lösungen im Wasser erhalten bleibt, nachdem sich Korallen und Kalkalgen ihre Stoffe genommen haben, zu NaCl ergänzt. Mit NaCl-freiem Salzwasser in der richtigen Menge hebst Du die Verschiebung in Richtung NaCl dann auf.
    Wenn Du nur NaHCO3 verwendest, bräuchtest Du Na-freies Salz, was aber den Cl-Anteil drin hat. Das hat mit dem Balling-Prinzip eigentlich nichts zu tun.

    Ich weiß, dass das da steht.
    Allerdings wird der Giftverdacht auch ab und zu geäußert und dazu kommt, dass die Giftigkeit in unterschiedlichen Becken unterschiedlich ist und früher nicht in diesem Maße bemerkt wurde.
    Daher die Überlegung, dass es möglich wäre, dass manches einfach noch im Busch ist, ohne dass es bisher zu Tage tritt. Und daher die Frage, ob es Krustenanemonen gibt, von denen man genau weiß, dass sie ungiftig sind.
    Ich werde mich weiter schlau lesen. Grade Zoanthus stehen ganz oben auf meiner Wuschliste...

    Danke!
    Willi

    So, jetzt ist etwas mehr Zeit. Hier also meine Erfahrung mit so einem System.

    Ich habe mir damals das Gestell so gebaut:
    6 Reihen mit je 4 Stützen, damit kleine Felder entstehen. Das war nicht nur gut für eine gute Druckverteilung auf die einzelnen Stützen, sondern auch für Druckverteilung auf den Boden.
    Bei einer Grundfläche von 220x75cm und 2,5cm Profilbreite steht das Becken auf 3200cm². Bei insg. ca. 1600kg sind das 500g/cm². Große Bücherregale, die schnell auch hunderte Kilo wiegen, haben meist eine erheblich höhere Punktbelastung.

    Schon das Gestell steht auf Styropor, damit es satt auf dem Parkett aufliegt. (Anm.: wir haben ein auf dem Estrich verklebtes Parkett, kein schwimmendes. Der Estrich ist aber ein normaler schwimmender Estrich.)
    Auf dem Gestell liegt wieder Styropor. Dann kommt eine Feuchtraum-Druckverteilerplatte aus dem Baumarkt. Darauf wieder Styropor und darauf das Becken.
    Die Konstruktion habe ich mit Holz verkleidet. Sie ist bisher funktionell und steht sehr sicher.
    Ich habe einmal eine Seitenwand weggezogen:

    Hier das Gestell mit den einzelnen Schichten. Man sieht auch den Holzboden und die Holzdecke als Schicht, mit denen das Gestell innen ausgebaut ist:


    Die ganze Anlage schräg von der Seite:


    Man kann sehen, dass die Unterschrankbereiche recht kleinteilig sind:

    Grüße
    Willi

    Kurze Antwort (wenig Zeit, später mehr):
    Ich habe so ein Steckgestell. 1200l stehen seit 7 Jahren daruf - sehr gut.
    Allerdings sollte man meiner Meinung nach einiges beachten. So habe ich z.B. die Stützen recht gleichmäßig unter der ganzen Fläche verteilt, um zu vermeiden, dass es einzelne Stützen gibt, die überlasten könnten, und so einen sehr kleinteiligen Unterschrank erhalten (kein Filter passt rein). Dazu heba ich bereits auf die Profile Styroporstereifen gelegt, um zu verhindern, dass eventuelle kleine Höhenunterschiede zwischen Profil und Steckverbindung sich in die Platte fortsetzen.
    Ich bin eigentlich sehr zufrieden.

    Gibt es etwas, das man bei Amazon nicht vorbestellen kann?

    Abgesehen davon mal die Meinung eines Anfängers mit Meerwasser, nämlich mir:
    Band1 ist hervorragend auch für Anfänger. Er ist gut geschrieben, gut übersetzt und leicht lesbar, sehr ausführlich und einfach traumhaft bebildert!
    Ich lese ihn derzeit jeden Abend - manches schon recht oft, v.a. die Beckenvorstellungen am Ende.

    Willi

    Hallo Klaus,

    Danke, verstehe.
    Wenn ich einen BK mit einem vernünftigen Ansaugkorb ausrüste (groß genug für einen widerstandsarmen Durchfluss ausreichender Wassermengen) sollte es also auch im Becken möglich sein.
    Oder spricht da noch etwas anderes dagegen? Mir fällt nix mehr ein...

    Willi