Beiträge von Willi

    Hallo!

    Danke erst einmal für das nette Willkommen! Da fühlt man sich gleich wohl.

    Hier das Becken, dass ich verwenden will. Es ist mit derzeit einer Rückwand ausgestattet, die ich aus Styropor, Sand und Epoxidharz gemacht habe. Hinter der Rückwand befindet sich ein insg. 6cm dicker Hamburger Mattenfilter von fast 2qm, der mit 4000l/h durchströmt wird. Für Süßwasser eine feine Sache.

    Die Einschränkungen, von denen ich sprach, sind vor allem eines: ich kann kein Technikbecken installieren, sondern es muss sich alles im Großbecken abspielen. Allerdings kann ich mir (und werde wahrscheinlich auch) einen Teil abtrennen, der dann die Technik beinhaltet.

    Am liebsten wäre mir ein Schlammfiltersystem, weil es ohne rauschenden Abschäumer auskommt und sich dort kleine Filtrierer so schön drin vermehren. Zumindest war das damals bei meinem Freund so: Miniröhrenwürmer, kleine Schwämme und kleine Scheibenanemonen auch in dunkleren Bereichen breiteten sich super aus. Traumhaft, und jeden Tag gab es was neues. So ein System ist sicher das leiseste, was ein wichtiger Vorteil ist!
    Wenn ein Abschäumer kommt, dann werde ich um ihn herum einen kleinen Verschlag bauen, damit er möglichst wenig zu hören ist.

    Nach dem, was ich so gelesen habe, wird aber ein Abschäumer wohl nötig sein.
    Ich vermute, es wird am sinnvollsten sein, links ca. 50cm abzutrennen und dort eine erste Kammer mit dem Abschäumer unterzubringen, dahinter 3 weitere für den Mud-Filter und dann noch eine für Sachen, die ab und zu drin sind wie mal Aktivkohle oder sonstwas. Meine Erfahrung aus dem Süßwasser ist, dass man so eine kleine Extrakammer gut brauchen kann, wenn mal was nicht stimmt.

    Den Hauptteil werde ich wohl mit T5 beleuchten. Das werden noch ca. 950l brutto sein, netto vielleicht 700l. 950 Watt kann ich mir nicht leisten. Ich denke an eine Einrichtung, die nur in den oberen Bereichen mit lichthungrigen Tieren besetzt wird. 6x80W sind realistisch, 8x80W möglich. Mehr wird erst einmal nicht drin sein. Möglich wären auch 2x250W HQI und dazu 2 blaue Röhren. Doch dann kann ich das Licht nur ganz an oder ganz aus haben (von den blauen mal abgesehen).

    Da das Becken am Tag ca. 8l Wasser verdunstet, plane ich, mir in den Unterschrank ein Nachfüllbecken mit ca. 60l Süßwasser zu stellen, mit einer Pumpe drin, die bei Bedarf in die letzte Filterkammer hochpumpt und mit einem Schwimmschalter gesteuert wird. Das geht, weil ich dafür keine Bohrung brauche.

    Derzeit versuche ich, genug Infos für die Entscheidung für ein Filtersystem zu bekommen und auch für eine Art der Einrichtung: viele LS? Riffkeramik (bin ein Rückwandfan, siehe oben), Atoll Deko (der Laden ist 10 Autominuten von mir entfernt).

    Soweit im Moment der Stand der Dinge.
    Ich werde mal aufzeichnen, wie ich mir ein Filtersystem vorstellen könnte. Vielleicht hat ja jemand einen guten Kommentar…

    Weniger.
    Ich habe mehr eine (noch vage) Vorstellung vom Ökosystem des Beckens. Der Besetz wird sich daraus ergeben.
    Oder, nun ja, Vorstellungen und Träme habe ich schon.
    Scheibenanemonen, Röhrenwürmer, Weichkorallen, amboinensis und debelius, fridmani, einige Chromis vielleicht, Xenia und Anthelia...
    Ein Becken, in dem auch Schwämme wachsen und es Abends mit der Taschenlampe Kleingetier zu entdecken gibt (prima für die Kinder!). Ein Freund hatte so ein Becken vor vielen Jahren - es war ein Traum!
    Von Steinkorallen und Muscheln wage ich noch nicht zu träumen...

    Morgen mehr. Jetzt müssen die Kinder ins Bett.

    Hallo zusammen!

    Diesen Sommer möchte ich mein erstes Riffbecken aufbauen.
    Seit fast 40 jahren bin ich Süßwasseraquarianer und fühle mich da recht sicher. Meine Liebe waren immer die Buntbarsche. Denen habe ich im Wohnzimmer ein großes Becken spendiert: 220x75x75. Das soll jetzt ein Meerwasserbecken werden.
    Da es schon fertig steht, im Wohnzimmer wenig Platz ist, meine Frau es gerne leise hat und ich auch nicht sofort viele 1000 € übrig habe, wird es mit gewissen Einschränkungen verbunden sein. An der Beleuchtung, Filterung und Strömung werde ich nicht sparen, aber es wird keine elektronische Überwachung geben und keine automatisierte Zufuhr von Wasser gegen die Verdunstung oder Ca oder sonstwas. Das muss später kommen. Vielleicht müssen es eauch erst einmal einfache Pumpen sein...

    Wenn ich mich im Internet so umschaue, wird mir manchmal ganz schummrig. Wie ich einer Weichkoralle ansehen soll, dass ihr Strontium fehlt? Ob ich das mal so lerne, wie ich meinen Fischen jetzt ansehe, ob es ihnen gut geht? Ob ich in der Lage bin, ein System stabil zu halten, dass Fehler viel gnadenloser abstraft, als ein Süßwassersystem? Kurz: ich habe großen Respekt davor und bin über Foren wie dieses froh.
    Derzeit lese ich mich durch allerhand hindurch und versuche, ein Konzept zu entwickeln, dass meine Familie mittragen kann.
    Ich werde es hier nach und nach vorstellen und werde für jede Rückmeldung dankbar sein.

    Soweit erst einmal meine Vorstellung. Wenn es was wird, werde ich hier sicher noch etliches posten. Hoffentlich!