Beiträge von Gordon

    Hallo,

    Du musst den neuen Sand unbedingt parallel einfüllen, damit er "biologisch einfährt". Ich mache das immer mit einem 40mm PVC-Rohr, welches 10cm länger ist als die Beckenhöhe. Auf dem Ende des Rohres
    habe ich eine abgeschnittene PE-Flasche - quasi ein Trichter. In den fülle ich mit einem Becher nach und nach Sand ein, welcher dann durch das Rohr zum Bodengrund gelangt. Durch das Anheben des Rohres
    (vom Glasboden im Wasser) kannst Du nun sehr dosiert den Sand punktgenau auf den Boden verteilen. Kein trübes Wasser und totale Kontrolle - super einfach.

    Moin,

    also für mich ist ein Becken ohne Sand auch bescheiden schön. Um das Problem mit dem partiell durchscheinenden Glasboden aufgrund der Strömung zu umgehen, habe ich den Boden von KW-Torsten
    mörteln lassen und dann den Sand drüber gestreut - ca. 3cm. Natürlich fanden das meine Baggergrundeln nicht so schön mit den 3cm und haben hier und da einen schönen Haufen gemacht. Nun ist
    er nur i.M. 3cm :D. Sand tausche ich nur, wenn sich Cyanobakterien auf dem Sand bilden. Das ist nach ca. 3 Jahren der Fall gewesen - Messungen haben gezeigt, das sich da ordentlich Phosphat anlagert.

    Moin,

    5L Sand auf 20 Liter ist doch eigentlich eine ganz gute Quote. Wenn Du das 2x/Woche machst bist Du in 4 Wochen durch und schneller soll man das auch gar nicht machen damit die Organismen Zeit haben sich im neuem Sand auszubreiten.
    Ich fange immer auf der linken Seite an, mache so 20 bis 30cm Breite je Arbeitseinsatz und fülle die auch gleich wieder mit neuem Sand auf.

    Moin,

    aufgrund der Korallengrundel wirst Du damit leben müssen, das die Polypen eingezogen sind bzw. einfach abgebissen werden. Wenn Du genug beleuchtest, stecken das die Korallen - sofern gesund und kräftig - weg. Da Dein Becken ja auch nicht gerade mit SPS zugewuchert ist, kann das
    solch eine Grundel - wenn Sie denn Polypen lecker findet - durchaus schaffen die Polypen abzuweiden.

    Moin,

    unhörbar sind eigentlich fast alle HQI/T5-Kombis (mit externen elektronischen Vorschaltgeräten) der Fa. Aquaphoton. Auch unhörbar war bei mir die Giesemann system 400 plus gewesen und Lumenarc-Lampen. Alles Andere hat irgendwie doch immer Nebengeräusche gemacht.
    Das krasseste waren Giesemann Spectra und Moonlight - da haben beim Starten der Brenner immer die Reflektoren geknallt. Selbst nach Monaten des Betriebs habe ich mich immer noch erschrocken, wenn die angingen. Von der Ausleuchtung her war das Beste die Gesemann
    System 400, gefolgt von der Aquaphoton. Ich habe beide noch rumliegen......

    vernünftige unhörbare LED-Lampen, welche mit HQI 250W/400W vergleichbar wären - Fehlanzeige. Mit Umbaumaßnahmen bekannter guter LED-Lampen (z.B Orphek) auf Silentlüfter von 8 bis 10dB bekommt man das jedoch fast hin. Allerdings erlischt dann die Garantie und über Kosten
    naja.........teuer

    Hallo,

    ich bevorzuge auch die UV-Anlagen von Debary. Die sind von der Wartung/Service her einfach Klasse. Allerdings haben die natürlich auch Ihren Preis. Es gibt auch super Anlagen von HW, aber da glotzt man direkt
    auf den Glaskörper und die machen auch einen empfindlicheren Eindruck. Sind aber preiswerter und die Berührungszeit ist mit Debary vergleichbar bzw. besser (Länge).

    Hallo,

    ich stimme lobster zu. Erstmal das Wasser ordentlich einstellen (Salzgehalt), dann die LS einbringen. Zum Schluss erst den Sand, da dieser unter den lebenden Steinen häufig Fäulnisherde bilden und man Ihn deshalb besser um die Steine
    die auf dem Boden liegen drumrum krümmelt.

    Moin,

    so was macht man tendentiell in der Süßwasseraquaristik (da Strömung gegen Null, und wenig grabende Tiere (Vielfalt) verfügbar). Im Meerwasserbereich lässt man das eigentlich von grabenden Tieren erledigen - Seesterne, Sanddollar, Grundeln,
    Schnecken - und sorgt mit reichlich Strömung dafür, das feines Sediment bzw. organische Partikel aufgewirbelt und über den mechanischen Filter (z.B. Filtersocke) aus dem System entfernt werden. Von Zeit zu Zeit bietet es sich an den Bodengrund
    sukzessiv (über mehrere Wochen) zu tauschen und zwar dann wenn sich nicht mehr beherschbare Phosphatdepots gebildet haben. Das macht man dann mit einem fetten Schlauch ab 32mm.

    Hallo,

    aqua illumination - Modell Hydra. Das wäre meine Empfehlung da ich die selber nutze und die sehr leise sind (im Vergleich z.B. zur Orphek Atlantik). Wenn die auf ca. 70% laufen reicht das für SPS, für LPS sowieso. Zu der Maxspect kann ich nichts
    aus eigener Erfahrung sagen.

    Hallo,

    bevor Du Dir Gedanken um einen Silikatfilter im Nachgang an die Osmoseanlage machen musst, messe doch erstmal die Leitungswasserwerte. Ferner wird bei der Mehrzahl der Becken ja Phosphat mittels Granulat auf Eisenhydroxidbasis entfernt
    und das zieht automatisch auch das Silikat aus dem Becken. Wäre ja dann irgendwie doppelt gemoppelt......
    Bei uns sind z.B. die Silikatwerte sehr hoch und ich bereite das Wasser schon immer nur mit Osmoseanlage auf - habe allerdings ständig DIAKAT im Bypass laufen.

    Hallo Hannes,

    das kann ich nicht bestätigen - sobald sich was bewegt kannst man die Bilder vergessen. Ich weiss gar nicht wie oft ich schon versucht habe mit dem Iphone meine Fischchen zu fotografieren aber die wollen einfach nicht stillhalten. Und so brauch ich halt zig versuche bis das Foto mal den Fisch halbwegs in Schärfe zeigt.
    Wenn ich mir die Makroaufnahmen hier im Forum ansehe - tja, das sind Bilder....und das geht mit Sicherheit nicht mit dem Iphone. Oder es liegt an mir.....

    Hallo,

    ich kann auch bestätigen, das die Eheim Futterautomaten sehr gut sind. Die haben eine Belüftung für trockenes Futter und laufen mit Batterien. Ich habe von dem kleineren Modell 3Stck seit Jahren im Einsatz - Granulat kann man aber besser einstellen als Flocken.

    Hallo,

    ich hatte damals mit meinem Floaty 2 auch Probleme mit Kratzern - mit dem JBL Floaty XL Blade habe ich die nicht mehr. Der hat eine stumpfe Edelstahlklinge die echt alles abkratzt - schonend!. Wenn ich den Bodengrundanschluss reinige
    mache ich das immer senkrecht mit der Klinge nach unten, damit sich da kein Stein hinter verklemmen kann der das Glas dann zerkratzt. Wenn doch mal einer dahinterklemmt (äußerst selten) ziehe ich den Magneten ab und lass den
    Reiniger kurz nach oben trudeln - der Stein fällt dann gleich raus. Das schöne ist außerdem die Klinge rostet nicht - ist aus Edelstahl und kann im Becken belassen werden.

    Hi Rudi,

    Danke für die Blumen - das Foto ist allerdings echt schlecht. Eigentlich ist das Becken so hell, das ich die LED nur auf max. 80% fahre, sonst muss ich ne Sonnenbrille aufsetzen :smiling_face_with_sunglasses: .
    Die A200 sind beide im Becken in der Riffkeramik integriert. Eine links und eine rechts. Laufen zwischen 10 und 50% im Random-Modus.

    Hallo,

    das Futter in Sanostol einweichen funktioniert, wenn der Befall gering ist - Knoblauch hat bei mir nichts gebracht. Der richtige Bringer ist allerdings eine überdimensionierte UV-Anlage.

    Hi Buhr,

    ich glaube Du hast bei meinen Angaben Höhe mit Tiefe verwechselt. Mit Tiefe meine ich die Breite (Sichttiefe des Beckens). Wenn Du nur eine Sichttiefe von 50cm hast und einen Riffpfeiler reinstellst und an den dann noch Korallen wachsen sollen, bist Du quasi schon an der Scheibe
    und rammels mit dem Scheibenmagneten die Korallenstöcke ab (angenommen Steinkorallen). Mal ganz abgesehen davon, das Du mit der Hand gar nicht mehr dran vorbeikommst, wenn Du am Boden was fummeln willst. Die Beckenhöhe mit 50cm bei 1000l - naja. wären ja 4m Länge
    - wie willst Du das beströmen?

    Hallo zusammen,

    wenn mann von 1000L ausgeht ist neben einer ordentlichen Riffstruktur aus meiner Sicht die Mindest Beckentiefe mit 70cm anzusetzen, die Mindestbeckenhöhe mit 60cm, der Rest ist dann die Länge. Das hat einfach mit den zu haltenden Fischen zu tun. In den
    meisten Fällen werden ja in solch einer Beckengröße mehrere Doktorfische gehalten und die sollten sich zumindest nicht ständig sehen müssen (Ausweichmöglichkeit). Es gibt aber auch Ausnahmen und zwar dann, wenn das Becken über Eck geht oder gar um mehrere
    Ecken. Im Allgemeinen ist aber zu sagen, das Literzahl über Beckenmaß geht. Das ergibt sich ja allein schon aus Gründen der Esthätik, des Händlings (Wartung) etc..

    Hallo,

    also erstmal vorweg - die Lampe ist gut, wenn nicht sogar sehr gut. Mir geht es hier rein um andere Erfahrungswerte bzgl. der Einstellungen der einzelnen Farben.

    @Kevin - die Lampe ist absolut leise, die Überarbeitung von AI ist gelungen. Deine Einstellungen sind mir zu dunkel, das trifft nicht meinen Geschmack. Danke trotzdem.
    @cillaris - ich bin nicht Pilot - Wenn der Avatar den Beruf darstellen soll ist Kevin Korallenzüchter und Du bist Student :face_with_rolling_eyes: - Spass beiseite - die Lampen sind technisch mit das Beste was zur Zeit auf dem Markt verfügbar ist. In der Schweiz sind die Lampen der Renner schlechthin
    und die Becken sprechen für sich.

    Hallo,

    ich gehe mal anhand der vorliegenden Werte (Genauigkeit auf Kommastelle) davon aus das die Werte nicht mit herkömmlichen Tropfentest gemessen worden sind. Auf dem ersten Blick erscheint mit der NO3 zu niedrig, der kann ruhig 5 bis 10 sein.
    Hinzukommt als wahrscheinliche Uhrsache: Phosphatepots im Bodengrund und in der Keramik. Das Problem hatte ich auch des öfteren - Phosphat an der Nachweisgrenze und doch hier und da kleine Cyanoflecken auf der Keramik. Geholfen hat
    bislang immer Cyanoflecken wöchentlich mit 10ml-Pipette abpusten und ggf. absaugen. Bisschen mehr Füttern für den Nitratwert und ständig Diakat mitlaufen lassen. Durch die Fütterung brauchst Du Dir auch keine Sorgen über eine Phosphatlimitierung
    machen. Für den Bodengrund sind grabende Tiere gut - meine Empfehlung: Maiden Schläfergrundel

    Hallo,

    ich denke auch, das es für Dich unerheblich sein dürfte warum und wieso sehr viele Leute dieses Hobby aufgeben. In den meisten Fällen ist es schlichtweg mangelndes Wissen gepaart mit fehlender Geduld. Es soll Leute geben, die sehen ein Becken im Fernsehen und wollen das auch gleich haben
    (vgl. NEMO-Euphorie nach dem Film findet Nemo). Was da alles mit verbunden ist merken Sie erst wenn das Teil im Wohnzimmer steht und nicht ganz so funktioniert wie gedacht - ist halt Biologie.....und schon ist es nur noch lästig und muss weg.

    Der richtige Weg ist es sich im Vorfeld schlau zu machen - also lesen,lesen,lesen - zuhören,zuhören,zuhören und dann erst kaufen.

    Guck Dir Becken an, die Dir gefallen, ins Budget passen und setze Dich damit auseinander - gibt ja genug hervoragende Beispiele hier im Internet.

    Hallo,

    bei dieser Sorte sollte es keine Schwierigkeiten mit der Regeneration geben - will sagen die ist sehr robust und wuchsfreudig. Ob die Stellen wieder mit Gewebe überzogen werden, ist jedoch nicht sicher, da sich auf solchen Stellen gerne auch Kalkrotalgen breit machen. Ich habe es in solchen
    Fällen so praktiziert, dass ich genau neben den Ableger einen neuen Ast angeklebt habe (kannst Du ja abknipsen wenn die Koralle ein Stück gewachsen ist). Dieser verwächst dann mit der Zeit mit dem anderen Ast und überzieht dann auch solche Stellen. Das hat auch den Vorteil das die
    Koralle eine stabilere Verankerung mit dem Substrat hat. In der Regel werden aus solchen Ästen - gute Wasserwerte vorrausgesetzt - binnen 1-2 Jahren ganz ansehnliche Stöcke (>15-20cm Durchmesser) und die sollten dann schon gut am Substrat verankert sein.

    Hallo zusammen,

    mit der Orphek komme ich bzgl. der Farbeinstellung bestens klar. Bei der AI Hydra probiere ich schon eine Weile und habe irgendwie noch nicht die optimale Zusammenstellung der Lichtfarben gefunden :confused_face: . Ich weiß ja auch das Lichtfarbe
    Geschmacksache ist und jeder das unterschiedlich sieht. Trotzdem würde ich gerne hier mal Erfahrungen austauschen.
    Meine Einstellung ist wie folgt:

    White 80%
    Dblue 80%
    Rblue 80%
    Red 20%
    Green 10%
    Violett 30%
    UV 30%