Beiträge von DaS_ScHaF

    Ein kurzes Update. Seit einigen Tagen werkelt der Bubble King Curve D9 im Becken. Bin bisher äußerst zufrieden. Zusammenbau sehr einfach, Reinigung sollte daher ebenfalls sehr einfach sein. Vom Abschäumerbild her sehr gut, mit der Pumpenregelung und dem Rückstau lässt er sich sehr gut einstellen. Lautstärke ist sehr gut, er schnurrt wie ein Kätzchen, kaum hörbar.

    Danke dennoch für eure Antworten

    Kann dich schon verstehen, und ich bin sonst auch nicht knauserig bei meinem salzigen Hobby. Das spiegelt sich auch in meiner kompletten GHL Ausstattung, dem Schuran Kalki oder der Giesemann Hybrid Lampe wieder. Aber beim Abschäumer sträube ich mich doch sehr 1000€ aus zu geben. Ja, die Alternative mit gebraucht wurde genannt, aber wie gesagt, da bin ich kein Fan von. Ich hab lieber was neues, von meinem Stammhändler mit Rechnung in der Hand. Gerade der Bubble Magus ist ja auch kein Schnäppchen und da habe ich, von der Historie her, ein besseres Gefühl als beim Aqua Medic China Gedöns ...

    Aktuell ist das Becken noch relativ rar besetzt mit
    1 Flammenkaiser
    1 Hawaii Doc
    2 Occellaris
    2 LSD
    4 Riffbarschen
    Da ich erst vergrößert habe. Ansonsten fast ausschließlich SPS, LPS und eine Gorgonie :smiling_face:
    Er sollte also schon Leistumg bringen, da am Besatz was erhöht wird.

    Hatte noch den AquaMedic A Cone 1.5 im Auge, den Bubble Magus 9 ebenso.

    Also letztens Ende geht aktuell der Bubble Magus Curve D9 (24V, 900-1500 Liter,~540€) gegen den AquaMedic A Cone 1.5 (24V, 800-1500 Liter, ~450€). Trotz des Mehrpreises tendiere ich aber irgendwie eher zu dem Bubble Magus, und gegen den AquaMedic. Irgendwie hab ich noch schlechte Erinnerungen an AM.

    Hallo,

    ich habe ein Problem mit meinen Wunsch Abschäumern...
    Zuerst hatte ich den ganz neuen Tunze 9410 DC im Sinne. Hier verschiebt sich aber ständig der Liefertermin immer weiter nach hinten, das ist aber nicht tragbar für mich.
    Dann habe ich mich zum AquaBee Cover I160 durch gerungen, hier stellte sich dann aber plötzlich heraus, dass dieser nicht für 500-1000 Liter geeignet ist (wie in allen Onlineshops geschrieben ) sondern lediglich für 250-450 Liter! Die Aussage stammt direkt vom AquaBee, es kam zu einem Missverständnis mit der Marketingabteilung...... naja ....
    Zu 900€ greife ich definitiv nicht um die benötigte Leistung zu bekommen! Habe übrigens das Red Sea Reefer 525 xl.


    Welche (akzeptablen) Alternativen gibt's noch?


    Gruß,
    Alex

    Also mal aktuelle Lage:
    Die Lichtrasterplatten sind bestellt und werden hoffentlich die Tage kommen, so dass ich am Wochenende die nächste Umbauaktion starten kann, vorher komme ich nicht dazu.
    Desweiteren stehe ich im engen Kontakt mit meiner Uni und meinem Chemieprofessor, dieser möchte die alte Unterlage begutachten und genauer anschauen zwecks Weichmacher etc mit einem GC/MS (was auch immer das sein mag, hört sich wichtig an :grinning_squinting_face: ), desweiteren kann ich ihm eine Wasserprobe mitgeben zur genauen Untersuchung.
    Ich bekomme dann auch noch dazu kleine Adsorptionssäulen die dann an der Uni untersucht werden uuund dann auch noch ein Ozontestkit von ihm zur genauen Feststellung des Ozongehalts. Da das mit dem Redoxmessgerät ja nun so nicht machbar ist.

    Stimmt, hast Recht. Das hatte ich überlesen. Habs heut früh nur fix überflogen um überhaupt einen Überblick zu bekommen.
    Später hatte ich in Ruhe nochmal gegoogelt und dann das Angebot von dir gefunden, denke das werde ich auch in Anspruch nehmen, die Maße sind quasi genau passen fürs Becken. Und aus den Resten kann man sich sicherlich noch was schickes bauen.


    Aber dazu ... Sand etc ist ja nun alles drin, wie bekomm ich denn einen reibungslosen Austausch hin? Alte raus und neue Unterlage rein? Desweiteren, wie schauts aus mit dem Sand, ist ja unvermeidlich, dass dieser in die Zwischenräume gelangt und somit früher oder später auch unter Steine... stellt das dann keine Probleme mehr da?

    Dann werde ich mich wie gesagt da mal ran machen.

    Wenn ich davon alles draussen habe, wie schauts dann aus mit den "Dekontaminierung" ? Wie lange sollte man wieviel Wasser wechseln, damit die Konzentration nicht mehr schädlich ist und man zu gegebener Zeit einen neuen Versuch starten kann.


    Edit:
    Um mal eine Preisübersicht zu bekommen, stimmt der angegebene Preis:
    http://cgi.ebay.de/10-Filtermedie…=item3ca35b71da
    Da wird man ja Arm, wenn man das Becken damit auskleidet.

    Doch, eben weil mir damals dazu explizit geraten wurde.
    Werde diese kommende Woche sofort entfernen und durch die allseits benutzten Lichtrasterplatten ersetzen.

    Aber warum sterben die Fische jetzt erst, die anderen Fische wurden ja auch Dezember / Januar eingesetzt und leben noch, dabei läuft das Becken ja nun bereits über ein Jahr. Das versteh ich noch nicht, in der langen Laufzeit des Beckens muss sich dann ja schon gut was angestaut haben, dass widerrum hätte die Neulinge im Dezember / Januar doch auch schon killen müssen, oder nicht!?

    Hi,
    hab heute erst bemerkt, dass der Thread ja weiter geführt wurde.
    Also habe gestern das Becken leer geräumt, und alles untersucht. Trotz Vorsicht beim Aufbau, hat sich anscheinend mehr Sand unter den Steinen angesiedelt als gedacht, sodass es stellenweise zu Fäulnisprozessen kam, der Stein an den Stellen schwarz war und stank, sowie der Sand darunter ebenso war.
    Die entsprechenden Steine und die Sandfläche wurden großzügig abgesaugt.

    Die Idee mit den Schläuchen finde ich auch interessant, aber ist diese Theorie nach einem Jahr laufzeit normal? Zwischendurch kam immer mal wieder ein neuer Fisch, neue Garnelen oder dergleichen ins Becken, keine der Tiere zeigten vorher solche Symptome wie jetzt in den letzten Monaten.

    Werde nächste Woche noch was Sand absaugen, da ich durch das hervorholen nun vorne teilweise Schichten von mehr als 4cm habe und das solls nun nicht sein, auch wenn sich wohl die Grundel und der grabende Seestern wohl daran erfreuen.

    Wenn es mein Becken wäre würde ich nach einem erstmaligen kompletten Fischsterben folgendermaßen vorgehen:

    - Chemisch-physikalische Parameter und deren Stabilität über einen längeren Zeitraum analysieren und beobachten, dazu gehören natürlich auch eventuelle Faulstellen usw.
    ---> für mich messbare Wasserparameter werden über den AquaCalculator erfasst und dargestellt, hier sind keine deutlichen Schwankungen zu erkennen.
    ---> Redoxwert wurde über einen Monat lang täglich mehrmals erfasst und in eine Tabelle eingeführt, eine Besserung nach der Bakterienzugabe (SpecialBlend / BioDigest) war erkennbar


    - alles was eventuell eine Vergiftung hervorrufen kann - weg vom Becken (Metalle, z.B. in Aufhängungen, das Fangnetz, der Algenmagnet usw.)
    ---> Algenmagnet wird nur dann reingetan, wenn er genutzt wird. An den Klingen hat sich natürlich etwas Flugrost gebildet, denke mal das bleibt nicht aus bei den Dingern.

    - Reinigungsmittel usw. - weg vom Becken.
    ---> nichts in der Nähe, Scheibe wird mittels Microfasertuch gereinigt

    - Wasser tauschen (über mehrere Wochen).

    - Alles was in der Zeit zwischen "alles lief hervorragend" und "Fischssterben" am Becken inhaltlich verändert wurde - raus (z.B. neue Steine usw.)
    ---> Nichts, da ich 5 Monate in der Schweiz war und somit nur Fütterung gemacht wurde.

    - UV Lampe, sofern nicht vorhanden, kaufen und installieren - sofern es sich um eine Krankheit handelte kann man hier eventuell den Erreger zumindest ausdünnen.
    ---> Ist vorhanden, läuft 24/7


    Auf jeden Fall den Futterhersteller wechseln, falls das Futter damit zu tun haben könnte
    ---> Warum sterben dann nur neue Fische?!

    Glaube das führt hier auch zu nichts.

    Wie geschrieben hat M.Wulff bisher mehr geholfen als alle anderen Beiträge hier.
    Dachte bei über 30.000 Mitgliedern findet man weitere Hilfe. Aber anscheinend geilt man sich hier eher an anderen Punkten auf.

    Auf wiedersehen.

    Mag sein, M.Wulff hat mir bereits sehr viel geholfen und das Becken nach vorne gebracht ...
    Gibt auch andere Kommunikationsplattformen.

    Dass der Fisch wohlmöglich nicht ins Becken passt, ist eine Sache, aber wenn wir da wären, könnten wir auch soweit ausschweifen, dass unser Hobby so und so nicht artgerecht ist, egal wie groß ein Becken auch sein mag.

    Fakt ist, dass bisher keiner einen wirklichen Tipp geben konnte was es sein kann. An Labore etc dachte ich auch bereits, aber durch den deutlichen Mehraufwand, Mehrkosten und Problematik hatte ich es bisher nicht weiter vollzogen. Gestern habe ich jedeoch einige Mail an die TiHo Hannover sowie meine Uni geschrieben zwecks Untersuchung des Wasser bzw. des Fisches.

    Ich werde nachher beim Wasserwechsel alle Steine untersuchen ob evtl. Fäulnisherde zu erkennen sind, mehr konstruktive Hilfe ist bisher ja nicht gemeldet worden.

    Welche Fische leben noch bei dir?
    -> Pärchen Mandarinenfische, seit Ende Dezember
    -> 1 Percula, seit Anfang Januar
    -> 1 Phalaena Grundel, seit Ende Dezember
    -> 2 Wurdemanni Garnelen, Anfang Februar
    -> 2 Putzergarnelen, seit Montag


    Könnte es vielleicht auch ein Räuber sein, evtl. ein Knallkrebs? Der könnte die Fische mit einem Schlag in der Nacht bewustlos schlagen, würde sie allerdings vermutlich auch anschließend fressen?
    -> Knallkrebs / Fangschreckenkrebs möglich, höre ab und an ein knallen, aber die Fische hatten bisher keine äusseren Verletzungen. Warum greift er dann auch nicht die "alten" Fische an, sonder nur Neuankömmlinge und wieso immer nach 3 Tagen.


    Woher stammt das LS? Neu oder gebraucht?
    -> Neu, ein Teil bestellt bei Mrutzek, ein Teil von Nautilus, seit Beginn
    -> Riffgestein von Nautilus, seit Beginn
    -> 1 großer Brocken, gebraucht Ende August eingebracht

    Geänderte Technik:
    -> September Tunze NanoWavebox und Sander C25 gekauft
    -> Mitte Februar Hydor LED Nachtlicht
    -> Mitte Februar neuer Heizstabd von JBL 300 Watt
    -> Redox Messgerät

    Bisherige Technik:
    -> Tunze 6025
    -> 8*39 Watt T5 Beleuchtung mit ATI Röhren, seit Dezember
    -> AM Turboflotor 1000 Blue Abschäumer
    -> 2 Förderpumpen (Eheim)

    Becken:
    -> Maße 100x 50 x 60cm + Technikbecken
    -> Überlaufschacht

    sonst. Änderungen:
    -> keinerlei Änderungen am Becken, nichts lackiert oder dergleichen
    -> letzte Woche selbstgebautes Reefdeck ins Becken getan
    -> keine Filter im Einsatz
    -> im Schrank, in dem der Nachfülltank steht, habe ich eine Trennwand nachträglich eingebaut, vor ca. 3-4 Wochen, diese habe ich aber vorher noch lackiert, aber da das sterben bereits vorher mehrmals auftrat, denke ich nicht daran.

    Wasserzufuhr:
    -> über 3 fach geschalteten Mischbettharzfilter, Reinstwasserqualität
    -> über selbstgebaute Nachfüllautomatik


    Bild (schaut bissl verzerrt aus, ist ein Panorama aus zwei Bildern):

    Hallo,
    ich bin mittlerweile echt am verzweifeln. Mein Becken steht nun knapp anderthalb Jahre. Ende des letzten Jahres ist mir dann mein halber Besatz gestorben, Ursache bisher unklar. Da ich zu der Zeit noch in der Schweiz tätig war, konnten ich nicht viel machen und nur meine Eltern bzw. Freundin handeln lassen.
    Nach meiner Heimkehr habe ich dann einen neuen Versuch gestartet, einmal einen Samtdoctorfisch (nigricans) und einen Putzerfisch gekauft, genau 3 Tage später waren beide tod. Ich habe es wieder nicht verstanden.
    Dann wurde vermehrt und alle Parameter getestet. Es ergab sich, dass eine geringe Menge an Ammoniak/Ammonium und Nitrit nachweisbar war, also vor ca. 8 Wochen mit Aktivkohle angefangen, gleichzeitig ein Redoxmessgerät geholt. Hier war der Wert anfangs unter 300mV. Dann habe ich 3 Wochen lang Special Blend + Nite Out II zugegeben, bis die Flaschen aufgebraucht waren.
    Eine deutliche Besserung des Redoxwertes war ersichtlich, er hielt sich mittlerweile permanent über 300mV.
    Danach habe ich mir BioDigest und BioOptim besorgt und dosiere dies nun seit 3 Wochen dazu. Der Redoxwert pendelt tagsüber um die 330 und steigt nachts aber fast an die 400mV.
    Zwischenzeitlich hatte ich einen neuen Versuch gestartet, nachdem sich der Redoxwert eingependelt hatte und dabei einen Hawaii-Doc verloren, wieder nach genau 3 Tagen!
    Nach dem nun weitere Wochen vergangenen sind und alles andere weiterhin top aussieht, sprich die Korallen in voller Blüte stehen, meine verbliebende Phalaena Grundel, ein Percula, 2 Mandarinenfisch und einige Garnelen, Einsiedler und Schnecken, dachte ich an einen neuen Versuch.
    Also habe ich mir einen Ctenochaetus tominiensis besorgt, den ich vorher auch schon gehalten habe. Ohne Probleme, bis das große Sterben begann.
    Auch dieser ist heute am 3. Tag gestorben.

    Zusammengefasst kann ich nun sagen, dass neue Fische bisher immer nach 3 Tagen und zwar in der 2. Nacht sterben. Sie liegen dann apartisch am Boden, reagieren nicht mehr und haben keine Kontrolle mehr über sich. Bis sie schließlich sterben. Die Atmung ist vermutlich leicht erhöht, kann ich aber nicht genau sagen.

    Was kann es also sein, dass die Fische nach 3 Tagen in der Nacht immer sterben? :frowning_face:

    Bisherige Vermutung war, dass die Bakterien durch einer zu hohen Ozonzugabe abgestorben sind, das wurde aber durch die Regelung auf 330mV unterbunden und da seit nun über 6 Wochen Bakterien hinzugegeben werden, schließe ich das aus.

    Nächster Punkt wäre ein evtl. gammelnder Stein der sich im Riff versteckt. Dieses besteht zu 90% aus Lebendgestein und 10% aus Riffgestein als Unterbau.

    Das Becken fasst 330l und ist hauptsächlich mit SPS / LPS besetzt, Sand hat feine/mittlere Körnung und ist ca. 3-4cm hoch. Ein grabender Seestern hilft bei der Durchwühlung.