Hallo Katharina,
hast du den pH-Wert mal gemessen?
Hallo Katharina,
hast du den pH-Wert mal gemessen?
Hallo Torben,
da die Wodkamethode entgegen deinen Informationen
vor allem Nitrat abbaut, könnte sie hlfreich für dich sein.
Noch besser wäre ein Nitratfilter.
Den Phosphatadsorber kannst du wiederverwenden,
halte ihn am besten feucht.
Das Kalium im Dünger ist im Vergleich zu dem im Meerwasser enthaltenen Kalium unbedeutend,
der Rest sind Spurenelemente. Wenn N und P nahe Null sind, dann brauchst du dir über das Übrige
auch keine Sorgen mehr zu machen.
Die Bakterienbeläge, die sich höchstwahrscheinlich gebildet haben, bekommst du mit
dem Hochdruckreiniger gut weg.
Hallo Jörg,
10 mg/l Nitrat und 0,20-0,25 mg/l Phosphat sind Werte,
bei denen in vielen Meerwasseraquarien Korallen und Fische
prächtig gedeihen (z.B. bei mir und im Naturkundemuseum Karlsruhe).
Diese Werte sind daher nicht die Ursache deines Problems.
Bei deinem hohen Fischbesatz kommen sie mir eher unerwartet niedrig vor.
Lass sie doch mal von einem Labor nachprüfen.
Hallo Nejmeh,
alle starken LEDs müssen unbedingt gekühlt werden.
Eine 15 Watt LED ist sehr stark, sie braucht einen großen Kühlkörper.
Dieser muss sehr fest mit der LED verbunden werden (Schrauben),
zwischen LED und Kühlkörper muss eine dünne Schicht Wärmeleitpaste.
Am besten wird der Kühlkörper selbst noch mit einem kleinen Ventilator gekühlt.
Je besser die Kühlung, desto heller ist die LED und desto länger lebt sie.
Hallo Eric,
ich würde bei solchen Korallenproblemen in einem Aquarium
mit so niedrigen Nährstoffkonzentrationen wie bei dir
einfach mal die Futterportionen vergrößern.
Das ist nicht aufwendig und kann einen Hinweis darauf geben,
ob die Nährstoffmenge zu knapp ist.
Eine Ammoniummessung wird in deinem Fall nicht viel aussagen.
Ammonium wird von Korallen und Bakterien sehr schnell aufgenommen,
so dass die Konzentration normalerweise extrem gering ist.
Hallo Jörg,
seltsam. Ich hatte den Söll AquaCheck vor einiger Zeit
ausführlich getestet und deutlich bessere Ergebnisse erzielt.
Hallo Jörg,
Wasserstoffperoxid kann, muss aber kein Phosphat zur Stabilisierung enthalten.
Ich würde für diesen Anwendungszweck phosphatfreies H2O2 vorziehen.
Hallo Jörg,
ich kann mich Andreas' Empfehlung nur anschließen:
Überprüfe deine Messungen mit einer guten Referenz,
z.B. Fauna Marin oder Gilbers.
Dabei erkennst du nicht nur die Fähigkeiten deiner Wasserstests,
sondern auch eventuelle Anwendungsfehler.
Hallo Bernd,
du hast recht: Kalkstein reinigt man nicht mit Salzsäure, man löst ihn darin auf.
Hallo Nejmeh,
ein Stahluntergestell kann jeder Schlosser anfertigen.
Schau mal nach Schlossereien oder Metallbaubetrieben in deiner Gegend.
Hallo Alex,
am wahrscheinlichsten ist, dass das Lithium aus deiner Salzmischung stammt.
Das ist aber kein Problem, wie du schon selbst bemerkt hast.
Die Farbangaben bei der Analyse würde ich immer mit Vorsicht genießen,
rot bedeutet nicht in jedem Fall, dass etwas nicht in Ordnung ist.
Hallo Oli,
du hast den EC-Wert von 0,12 hoffentlich in deinem Leitungswasser gemessen
und nicht etwa im Meerwasseraquarium. Dort wäre er vollkommener Unsinn.
Wie Ruedi schon geschrieben hat, ist dieses Gerät nicht für Meerwasser geeignet.
Hallo Ronny,
- die Kalibrierung überprüfen
- Andreas' Tipp mit der Nachjustierung anwenden und herausfinden, ob das auch für die Leitwertmessung möglich ist
- oder an GHL wenden. Die müssten eine Lösung wissen (die bestimmt auch Andere im Forum interessiert)
Hallo Frank,
wenn du dir sicher bist, dass das Ereignis durch das Salz ausgelöst wurde
und gleichzeitig feststellen konntest, dass es durch das TM Salz besser wurde,
dann würde ich das andere Salz nicht mehr verwenden und möglichst viele
Wasserwechsel mit dem TM machen.
Eins ist mir aber noch nicht klar: Hast du das Salz erst ohne Probleme angewendet
und erst Probleme damit bekommen, als es feucht wurde? Das ist schwer nachvollziehbar für mich.
Hallo Oli,
eine EC Anzeige 0,12 bedeutet einen Leitwert von 120 mikroSiemens/cm.
Das entspricht einem weichen Leitungswasser.
cf ist nur EC x 10, den ppm/TDS-Wert beachtest du am besten gar nicht.
Was mir aus der Beschreibung des Gerätes nicht klar ist: Es besitzt eine
automatische Temperaturkompensation, aber ich finde keine Angabe über die Bezugstemperatur.
Vielleicht ist sie 25°C, denn nur dieser Wert ist sinnvoll. Vielleicht ist sie aber auch einstellbar bei diesem Gerät,
dann müsstest du sie auf 25°C einstellen. Lies dazu die Bedienungsanleitung genau durch.
Hallo Klaus,
niemand zweifelt einen Zusammenhang zwischen Silicat und Algenwachstum an.
Solange es silicathaltige Algen sind.
Hallo Frank,
schlecht wird Salz nicht, allerdings kann es beim feucht werden schwer lösliche
Verbindungen wie z.B. Calciumcarbonat bilden. Das kann einen niedrigeren Calciumgehalt erklären,
der Magnesiumverlust ist dagegen unwahrscheinlicher.
Die Gelbfärbung kommt wahrscheinlich von oxidierten Eisenverbindungen.
Hast du die niedrigen Werte im Becken oder im neu angesetzten Wasser gemessen?
Wie hoch war deine Salinität (= Dichte + Temperatur) bei der Messung?
Hast du die Messung nachkontrolliert?
Wie viel Liter hat dein Aquarium?
Ein Korallensterben kann ich mir aus deinen bisherigen Angaben noch nicht erklären.
Hallo Stephan,
das Leben der Aquarienbewohner von einem Redoxcontroller abhängig zu machen,
birgt immer ein erhebliches Risiko (Bakterienbewuchs der Elektrode, Ausfall der Elektronik).
Nimmst du dazu auch noch einen Billigcontroller, dann steigerst du das Risiko nochmals erheblich.
Hallo Matthias,
natürlich kannst du die Fauna Marin Referenz verwenden.
Und die von Gilbers ist auch sehr gut.
Hallo Jörg,
ich habe den Söll Aqua Check im Meerwasseraquarianer 2/2013 ausführlich getestet.
Dabei schnitt er deutlich besser als die Tröpfchentests ab.
Eine gute Referenz zu verwenden ist auf jeden Fall eine gute Idee.
Sie dient auch dazu, Sicherheit bei der Anwendung der Messmethode zu erhalten.
Hallo Marc,
deine aquaristischen Tests können nur aussagen,
dass du im Bereich von 0-5 mg/l NO3 liegst.
Die Triton-Messung hat dir einen genauen Wert gegeben.
Das Problem ist dadurch offensichtlich.
Jetzt heißt es: viel mehr füttern!
Hallo Steffen,
deine Überlegungen sind richtig. Für den Kalkreaktor gelten 2 Grundbedingungen:
1. Die maximal produzierbare Menge Calcium und Hydrogencarbonat ist von der Menge des zugeführten CO2 abhängig.
2. Um das zugeführte CO2 optimal zu nutzen, muss die Reaktionszeit ausreichend lang sein. Daher arbeiten die Reaktoren
mit einer internen Umwälzung. Eine hohe Durchflussrate verringert die Reaktionszeit, erhöht die Menge an ausgeleitetem CO2
und verringert den pH im Aquarium.
Den idealen Punkt in deinem individuellen Reaktor kannst du nur selbst über verschiedene Einstellungen
und die Messung von Calcium, KH und pH ermitteln. Die Einstellung muss aber nicht unbedingt optimal sein,
sondern sie muss nur den Ansprüchen im Aquarium genügen.
Praktisch heißt das in deinem Fall: Wenn Ca und KH in Ordnung sind, dann messe den pH im Aquarium.
Ist er durch den Kalkreaktor zu gering geworden, dann musst du den Durchfluss verringern. Wenn nicht, dann ist alles oK.
Hallo zusammen,
schade, dass dieses Thema immer wieder in einen so unschönen Ton abgleitet.
Ich finde es hilfreicher, wenn die vielen interessanten Meinungen, die in diesem Thread
geäußert wurden, ohne persönliche Angriffe formuliert werden.
Hannes Kirchhauser bekämpft im Vivarium Karlsruhe Cryptocarion schon seit
Jahrzehnten erfolgreich mit der Wannenmethode. Dabei wird ein Fisch 14 Tage lang
alle 24 Stunden von einem Quarantänerbecken in ein anderes umgesetzt.
So haben die Schwärmer keine Chance den Fisch zu befallen, während die Trophonten
nach spätestens einer Woche den Fisch verlassen.
Zusätzlich werden alle Aquarien mit UV betrieben. Die hier geäußerten Bedenken gegen UV kann ich nicht teilen.
Das Vorkommen von Plankton im Aquarium wird überschätzt.
Unsere Kleinlebewesen leben substratgebunden, ebenso die Bakterien.
Zur Wirksamkeit der UV-Behandlung kann ich nur immer wieder eine alte Anekdote
aus dem Vivarium anführen: Nachdem jemand aus Versehen den Stecker der UV-Leuchte gezogen hatte,
traten einige Zeit später in diesem Aquarium (mit uraltem Besatz) "Pünktchen" auf.
Nachdem die Abschaltung entdeckt wurde und die UV wieder an war, verschwanden sie wieder.
Hallo Eric,
Algen an der Scheibe werden mehr durch Licht und Strömung gefördert
als durch hohe Nährstoffwerte. Da spielt z.B. auch einfallendes Sonnenlicht eine Rolle.
Hallo Daniel,
mir fehlen die Erfahrungswerte, da weder ich noch das Vivarium solche Plagen je hatten
(trotz teilweise erheblicher Silicatmengen im Wasser).
Leider werden Algenplagen viel zu selten mikroskopiert. Sonst wären wir da wahrscheinlich schon weiter.
Hallo Matthias,
auch wenn Dinge im Internet oft wiederholt werden, ist das leider keine Garantie für ihre Richtigkeit.
Silicat kann nur dort zum Problem werden, wo es auch tatsächlich eine Funktion hat.
Die beschränkt sich im Meerwasseraquarium auf Kieselalgen, Radiolarien, Schwämme,
Mollusken und Silicoflagellaten (hier unterläuft auch Martin Kuhn in seiner ansonsten wirklich guten FAQ
die häufig vorkommende Verwechslung von Dinoflagellaten und Silicoflagellaten).
Andere Algen können mit Silicat nichts anfangen. Und Fischen schadet es nicht.
Ich weiß nicht, was im Aquarium deines Freundes passiert ist. Aber Silicat kann kaum die Ursache gewesen sein.
Hallo Daniel,
ich finde den Red Sea Test auch nicht mehr im Netz. Das ist ja ärgerlich!
Denn er war, als ich vor einigen Jahren testete, der einzige, der im Meerwasser genau war.
Jetzt können wir nur hoffen, dass die anderen Tests inzwischen besser geworden sind.
Am besten eine Referenz testen und notfalls mit Korrekturfaktor arbeiten.
Hallo Daniel,
da sich Silicat fast gar nicht auf den Leitwert auswirkt,
kann es passieren, dass du die Zunahme erst spät bemerkst.
Als Test kann ich dir den Red Sea empfehlen.
Aber ich sehe es wie Ingrid: So schlimm ist Silicat gar nicht,
in den meisten Riffaquarien reicht (je nach Silicatgehalt
des Leitungswassers) eine gute Umkehrosmose.
Hallo Christian,
so starke Schwankungen kommen höchstwahrscheinlich nicht von der Elektrode,
sondern sind eher ein Problem der Elektronik. Das kann eine schwache Batterie sein,
oder ein Kontaktproblem (Stecker abziehen, reinigen, aufsetzen, mehrmals drehen,
Kontaktspray verwenden). Vielleicht ist es aber auch komplett defekt.
PS: falls es wieder funktioniert: du musst den pH 4 Standard durch einen Standard
mit einem pH über 8 (z.B. pH 10) ersetzen. Der zu messende Bereich, in unserem
Fall ca. pH 8, muss zwischen den beiden Kalibrierstandards liegen.
Hallo Daniel,
die Leitwertmessung ist keine sichere Methode,
um einen Silicatfilter zu überprüfen.
Besser ist es, ab und zu mit einem Silicattest zu prüfen.
Hallo Hans-Werner,
Streulicht bedeutet Reflexionen durch das vom Licht durchdrungene Medium,
in unserem Fall Meerwasser. In jedem Medium kommt es zu Reflexionen,
nur im Vakuum hast du diese nicht.
In deinem Beispiel hast du, wie Ingrid schon erwähnte, 2 verschiedene Abstrahlwinkel verwendet.
Ich bin von der gleichen Lampe, und damit vom gleichen Abstrahlwinkel ausgegangen.
Hängst du die Lampe höher, dann wird die beleuchtete Fläche größer und damit
auch der Bereich in dem Reflexionen entstehen.
Hallo Markus,
es gibt eigentlich nur 3 Möglichkeiten:
1. die Lösung ist sehr kalt geworden (deutlich unter 20°C)
2. du hast kein Dihydrat, sondern wasserfreies Calciumchlorid verwendet
3. du hast beim Wiegen oder Messen einen Fehler gemacht
Die Lösung ist in jedem Fall noch brauchbar. Die Angabe 800g CaCl2x2H20
in 1 Liter Lösung entspricht bei Zimmertemperatur etwa einer gesättigten Lösung,
und die hast du jetzt. Die ausgefällten Kristalle kannst du beim nächsten Ansatz verwenden.
Hallo Matthias,
so gründlich wie du vorgehst, sind die Werte,
auch der kritische NO3-Wert, wohl gesichert.
Ich hätte sonst NO3-Mangel vermutet.
Hallo zusammen,
das mit dem Schattenwurf ist so wie es Ingrid beschreibt.
Größerer Abstand = mehr Streulicht = weniger Abschattung
(aber natürlich auch geringeres Strahlungsmaximum).
Matthias: 2 mg/l NO3? Womit misst du die? Und wie groß sind
die Schwankungen bei deinen Messungen?
Hast du schon mal NO3 in frisch angesetztem Meerwasser oder in destilliertem Wasser gemessen?
Siehst du dabei einen deutlichen Unterschied?
Hallo Matthias,
ja so interpretiere ich die Bedienungsanleitung der Red Sea Tests auch.
Wenn du 1 ml Reagenz auf die Spritze aufgezogen hast und es sind nach
dem Farbumschlag noch z.B. 0,8 ml in der Spritze, dann musst du den Wert für
0,2 ml verbrauchte Reagenz ablesen.
Hallo Stefan,
lässt du das Gefäß während der Messung im Aquarium? Wahrscheinlich nicht.
Wenn die Raumtemperatur deutlich anders ist als die Wassertemperatur,
kann sich auch bei deiner Messung ein erheblicher Fehler ergeben.
Einfacher und sicherer ist, die Temperatur der Probe während der Dichtemessung zu messen.
Hallo Rene,
ja, messe das unbedingt nochmal nach. Die Temperatur im Messgefäß kann sich
deutlich unterscheiden und eine Dichtemessung ohne genaue Temperaturmessung ist sinnlos.
Hallo Rene,
ob das Leitwertmessgerät nicht stimmt, ist noch nicht sicher.
Hast du die Dichte wirklich bei exakt der gleichen Temperatur (25,6°C) gemessen?
Die Temperaturkompensation soll die temperaturabhängige Veränderung des Leitwerts
bei der Berechnung der Salinität ausgleichen. Ob sie gut funktioniert, kannst du leicht überprüfen:
messe deine Probe bei unterschiedlichen Temperaturen, z.B. 30° und 15°C.
Die angezeigte Salinität sollte immer die gleiche sein.
