Beiträge von Armin Glaser

    Hallo Andreas,

    die bisherigen elektronischen Messgeräte für den Meerwasseraquaristikbereich konnten noch nicht überzeugen.
    Für Phosphat hab ich bisher noch nicht mal eine Elektrode für den Laborbereich gesehen.
    Und selbst wenn's die gibt, heißt das noch lange nicht, dass sie im Meerwasser funktioniert.

    Gruß Armin

    Hallo Stefan,

    da bringst du 2 Sachen durcheinander. Natürlich hat fast jeder Test einen defiinierten Ablesezeitpunkt,
    an dem bei Zimmertemperatur der geringste Fehler angezeigt wird.
    Dass ein Test vorher und nachher was anderes anzeigt ist keine Schlamperei, sondern der Vielzahl der ablaufenden
    Reaktionen und deren Geschwindigkeit geschuldet. Wenn du erst Stunden später abliest, kannst du keine vernünftige
    Aussage mehr erwarten. Dann hängt der Wert von allem möglichen ab, da kann der Silicatgehalt genauso eine Rolle
    spielen wie die Zimmerluft.

    Jedenfalls wird die Frage der Silicat/Phosphatbeeinflussung in der Meerwasseranalytik schon seit den fünfziger Jahren
    des letzten Jahrtausends untersucht, denn aus dieser Zeit stammen die verwendeten Messprinzipien. Und immer
    war das Ergebnis, dass eine Beeinflussung ausgeschlossen wird.

    Angaben aus dem von mir verwendeten Machery-Nagel Test :
    Phosphattest: SiO2 bis 10 mg/l stört nicht
    Silicattest: Phosphat bis 20 mg/l stört nicht

    Und mehr habe selbst ich nicht in meinen Becken =)

    Gruß Armin

    Hallo Adrian,

    das "nicht gesättigt" könnte einfach so daher gesagt sein. Sowas kommt in der Branche öfters vor.
    Es könnte aber auch auf der Erfahrung beruhen, dass sich Magnesium massiv auf Gesteinoberflächen
    anlagern kann und dann natürlich nicht mehr im Wasser vorhanden ist. Ob es da tatsächlich eine
    Sättigungsgrenze gibt, lässt sich nur vermuten.
    Der Hauptgrund für niedrige Magnesiumwerte bleibt weiterhin der teilweise geringe Gehalt in den
    Meersalzmischungen.

    Gruß Armin

    Hallo Frank,

    Redoxmessgeräte arbeiten heute alle mit dem selben Elektrodentyp, Pt gegen eine Ag/AgCl-Referenzelektrode.
    Das Messgerät selbst ist ein einfaches Millivoltmeter, allerdings extrem hochohmig. Es sollte normalerweise nicht
    justiert werden.

    Kann es sein, dass du aus Versehen eine pH-Elektrode angeschlossen hast ?

    Gruß Armin

    Hallo Marcus,

    der Phosphattest baut zwar wie der Silicattest auf den gleichen Farbstoff, einen Molybdänkomplex, auf.
    Jeder vernünftig konstruierte Phosphat- bzw Silicattest verhindert aber die gegenseitige Beeinflussung
    zB duch unterschiedliche pH-Einstellung und Zusatzstoffe.

    Gäbe es bei deinem Tests Quereinflüsse, dann hätte der Hersteller geschlampt.

    Gruß Armin

    Hallo Gerhard,

    richtig, ich bin von Anti-Fouling-Anstrich ausgegangen.

    Aber die von Andreas genannten Sicherheitsdatenblätter enthalten auch beide Stoffe,
    die als umweltgefährdend eingestuft sind und deshalb im Aquarienbereich auch nix zu suchen haben.

    Gruß Armin

    Hallo Adrian,

    wenn Calcium und KH nicht im üblichen Balling-Verhältnis zugegeben werden, weil einer der beiden Werte
    dann zu hoch wird, nimmt man für die Zugabe des Mineralsalzes einfach den Mittelwert aus beiden.

    Beispiel: Du hast als Zugabe täglich 1,1 g CaCl2, 1,6 g Natron und 0,48 g Mineralsalz errechnet.
    Da deine KH zu hoch wird, gibst du aber nur die Hälfte des Natrons (= 0,8 g) zu. Dann nimmst du den
    Mittelwert aus ganzer Calciumchlorid und halber Natronzugabe ((1 + 0,5) /2), gibst also drei Viertel der
    ursprünglichen Mineralsalzmenge (= 0,36 g) zu.

    Gruß Armin

    Hallo Mirko,

    gute Entscheidung !

    Bootslack enthält normalerweise Biozide, zB hochgiftige organische Zinnverbindungen.
    Das ist das schlimmste, was du deinem Becken antun kannst und dir selbst tust du auch keinen Gefallen damit.

    Gruß Armin

    Hallo Dieter,

    das ist alles nicht tragisch. Je kleiner ein Becken ist, desto schneller können sich Werte verändern.
    Schon ein kleiner Eingriff kann hier messbar sein. Solange du in einem einigermaßen konstanten Bereich
    von zB 0,1-0,2 bleibst, ist das völlig unbedenklich.

    Gruß Armin

    Hallo Feridun,

    das mit dem Sand ist ein neuer Aspekt, das hast du letztes Mal nicht erwähnt.
    Vielleicht hast du dir mit dem neuen Bodengrund Phosphat eingetragen, dann kann der arme Seestern nix dafür.

    Hast du den neuen Sand 4 Monate drin oder läuft das ganze Becken erst 4 Monate ?

    Gruß Armin

    Hallo Martin,

    nur wenn du viel (Kalibrier-)Aufwand betreibst, sind diese Geräte vielleicht brauchbar. Aber mir wäre das Risiko
    zu groß. Schau lieber beim gleichen Händler nach alten Laborgeräten, die taugen noch viel mehr.

    Gruß Armin

    Hallo Jim,

    das mit der Verschwendung finde ich auch ein ganz wichtiges Argument.
    Aber eine UO muss auch ohne Druckpumpe nicht mehr als 2 Liter Abwasser pro Liter
    Reinwasser produzieren. Und das läuft bei mir zumindest im Sommer in die Blumenkästen.

    UOs die mehr verbrauchen sollte man baldmöglichst austauschen.

    Gruß Armin

    Hallo Jörg,

    der gestiegene Nitritwert kann in deinem Fall sogar ein gutes Zeichen sein, denn er zeigt, dass giftiges
    Ammoniak in harmloses Nitrit umgewandelt wurde. Auf jeden Fall mal Ammonium/Ammoniak messen und dabei
    den pH beachten.

    Wasserwechsel ist auf jeden Fall die sinnvollste Maßnahme, und gut belüften (Ausströmer). Ozon kann helfen,
    muss aber nicht unbedingt sein. Dein pH-Wert ist jetzt ein guter Indikator für den Zustand des Beckens, je
    höher er wieder ist, desto besser hat deine Beckenbiologie den Unfall verarbeitet.

    Gruß Armin

    Hallo Angelo,

    ein Vollentsalzer hat schon ein paar andere Eigenschaften als eine Umkehrosmose.
    Der Entsalzer kann nur polare Verbindungen aus dem Wasser entfernen, also hauptsächlich Salze.

    Silicat kann ein stark basischer Anionentauscher besser entfernen als eine UO, aber warum man weniger Silicat
    im Becken haben sollte als im Meer vorhanden ist, leuchtet mir nicht ein.

    Die Umkehrosmose kann auch eventuelle unpolare organische Stoffe entfernen, Pestizide etc.
    Außerdem hat sie normalerweise noch Vorfilter, die Schwebstoffe und Chlor entfernen.
    Diese Vorfilter kannst du natürlich auch vor einen Ionenaustauscher montieren.

    Gruß Armin

    Hallo Torsten,

    sorry, ich hatte nur den Wert deines Auslaufwassers überschlagen ohne Berücksichtigung des Zulaufwassers :loudly_crying_face:

    Deine Messwerte sind sinnvoll, wenn man beides berücksichtigt. Dein Problem ist somit nur der relativ niedrige
    Ca-Wert im Vergleich zur KH. Und das kannst du mit dem Kalkreaktor allein nicht lösen, da dieser immer ein
    festes Ca/KH-Verhältnis abgibt. Deshalb musst du kurzfristig etwas Calciumchlorid zugeben, bis Calcium bei etwa
    400 mg/l liegt. Zur Berechnung der Menge empfehel ich dir Martin Kuhns ACalc.
    Den Kalki wirst du etwas runterfahren müssen, sonst wird deine KH allmählich zu hoch.

    Gruß Armin

    Hallo Dirk,

    dein relativ weiches Wasser lässt jedenfalls deine UO-Anlage lange leben.
    Mach dir wegen deinen Werten keine Sorgen, das sieht nach einem Messproblem aus.

    Dein Plan, einen anderen test auszuprobieren, ist genau richtig.

    Gruß Armin

    Hallo Jim,

    klar, trübes Wasser mögen Korallen nicht, vor allem weil dann das Licht knapp wird.

    Nur kenne ich kein Becken, bei dem das Wasser durch Sedimente getrübt ist. Wenn das mal irgendwo
    kurzfristg auftritt, kann ein Schnellfilter durchaus sinnvoll sein, zB bei der Anwendung von Phosphatfällungsmitteln.

    Vergleiche ich Becken mit/ohne Schnellfilter miteinander, ist der Eingriff in den Nährstoffhaushalt natürlich enorm.
    Es werden Stoffe ganz am Anfang einer Zersetzungskette entnommen, die sonst nach und nach abgebaut werden
    und unter anderem den Korallen zur Verfügung stehen(das werden sie im Schnellfilter übrigens auch, wenn er nicht
    schnell genug gereinigt wird). Ob wir diese Nährstoffe den Korallen zur Verfügung stellen wollen, ist wieder eine
    andere Frage, denn da kommen wir zum Thema, wie nährstoffarm oder nährtstoffreich wollen wir die Tiere halten.

    Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

    Gruß Armin

    Hallo Dirk,

    das ist ja fast destilliertes Wasser, was ihr da in der Leitung habt =)

    Womit misst du dein Ca und Mg und wass hast du für einen (Korallen-)Besatz im Becken ?
    Hast du mal frisch angesetztes Meerwasser zum Vergleich gemessen ?

    Gruß Armin

    Hallo,

    bei dem Thema "glasklares Wasser" rächt sich einmal mehr, wenn zu knapp mit den Nährstoffen gehaushaltet wird.

    Heterotrophe Bakterien haben die interessante Eigenschaft, dass sie langkettige Moleküle wie Huminsäuren nur dann
    angehen, wenn genug Leichtverdauliches zur Verfügung steht. Somit wird nährstoffhaltiges Wasser nicht so leicht gelb.

    Gruß Armin

    Hallo Michael,

    Tip für die praktische Ausführung(falls kein Balkon vorhanden):
    Verlängerungskabek nach draußen, Luftpumpe mit ausströmer anschließen und Wasserprobe
    in Eimer o.ä. 30 Min belüften. Das klappt.

    Gruß Armin

    Hallo Jim,

    jetzt wär ne handliche Formel toll, gell :smiling_face_with_sunglasses:

    Da kämen dann aber solche Dinge wie Strömungsgeschwindigkeit, Sauerstofgehalt, Redoxwert, organische
    Belastung, Durchlässigkeit und vieles mehr rein. Also theoretisch kaum zu erfassen.

    Prinzipiell kannst du jeden Filter und jeden Bodengrund dazu bringen, dass in ihm nicht nur Nitrat auf- sondern
    auch abgebaut wird. Die Menge werden um so größer, je länger der Filter und je tiefer der Bodengrund ist.
    Sonst kannst du es nur über extrem niedrige Durchfluss- bzw. Strömungsgeschwindigkeit erreichen. Aber dann
    verringert sich natürlich wieder die Gesamtabbaumenge.

    Wie du an dieser kurzen Überlegung siehst, sind in diesem Fall gut beobachtete Erfahrungswerte das hilfreichste.

    Gruß Armin

    Hallo Tobias,

    danke für den Tip.

    Ich muss mir endlich mal angewöhnen auch das Kleingedruckte zu lesen :grinning_squinting_face:

    Gruß Armin

    Horst: Ich hatte übersehen, dass du noch am Anfang der Einfahrphase bist. Da ist das alles kein Problem,
    solange du keine Tiere einsetzt. Dass du jetzt schon misst, ist gut, denn so kriegst du Routine für später.

    Hallo Peter,

    das ist ungewöhnlich, aber nicht unmöglich.

    Zuerst würde ich auch die Salinität/Dichte vergleichen, ob die sich nicht erhöht hat.
    Es kann möglich sein, dass sich kalkhaltiger Bodengrund löst. Aber dazu muss viel Organik drin sein.
    Und allzu viele Steinkorallen kannst du dann aber nicht drinhaben, oder ?

    Wie hoch ist dein pH morgens/abends ?

    Gruß Armin

    Hallo Michael,

    ich habe gerade zur Kontrolle eine TM-Probe gemessen und zu meiner Überraschung auch pH 7,45 ermittelt.
    Insofern kann deine Messung richtig sein. Auslöser ist das Natron in der Salzmischung, das produziert zu viel CO2. Das ist zwar kein Problem für die Tiere, weils durch Belüften raus geht, abeer zum pH-Testen ist das nix.

    Aber belüfte zur Sicherheit nochmal eine Probe draußen. Oder hast du Borax zur Verfügung ? Dann gib mal einen Teelöffel
    in 1 Liter dest. Wasser. Da muss pH 9,18 rauskommen.

    Aber den Übeltäter haben wir wohl: den Kamin.
    Mein Tip: dicker Schlauch für die Abschäumerluft aus dem Fenster raus

    Gruß Armin

    Hallo,

    heißes Thema, wenn es gleich so viel Aufregung gibt =)

    Dabei sollten wir doch 2 grundlegende Bereiche voneinander trennen :

    1) Die Anwendung des genannten Produkts in akuten Problemsituationen.
    Dabei haben sich die genannten vergleichbaren Produkte als sehr wirksanm und hilfreich erwiesen.
    Ich gehe davon aus, dass das neue Produkt auf Grund der angegebenen Zusammensetzung hier ebenfalls
    wirksam und hilfreich ist.

    2) Die Daueranwendung in einem funktionierenden Becken.
    Dies würde ich mit keinem der genannten Produkte empfehlen, da hier massiv in die Beckenbiologie
    eingegriffen wird und nitrifizierenden Bakterien und anderen Verbrauchern wie Zooxanthellen die Nahrungsgrundlage
    entzogen wird. Sowas kann vielleicht ab und zu mal gut gehen. Kann aber auch zur Katastrophe werden.

    Gruß Armin

    Hallo Horst,

    Ammoniak 0,07 ist etwas hoch. Nitrit und Nitrat muss dabei keins nachweisbar sein.
    Hast du irgendwelche Eingriffe ins Becken gemacht ? Antibiotika ?

    Bevor du aber irgendwas unternimmst, prüfe erst mal deine Messung nach. Setze dazu etwas
    frisches Meerwasser an und miss dieses auf Ammoniak. Der Wert muss 0 sein.

    Gruß Armin

    Hallo Kenny,

    mal ein paar grundsätzliche Bemerkungen zu dem, was ein Abschäumer tut, außer abzuschäumen:

    Es geht um den Gasaustausch. Gasaustausch findet überall da statt, wo eine Grenzfläche zwischen Wasser und Luft
    besteht und ist abhängig von der Grenzflächengröße, der Bewegung und dem Druck- und Konzentrationsunterschied.
    Im Abschäumer hast du eine große Grenzfläche (Millionen von Luftblasen) und eine starke Bewegung. Das ist schon mal
    eine gute Voraussetzung für den Gasaustausch. Ob und in welche Richtung er stattfindet, hängt von der Umgebungsluft
    und von der Wasserzusammensetzung ab. Hast du im Becken zB eine KH von 7,5 dann wird im Abschäumer unterhalb
    pH 8,3 Kohlendioxid aus dem Wasser in die Luft abgegeben, wenn der Raum gut belüftet ist. Oberhalb von pH 8,3
    wird im Abschäumer CO2 ins Wasser aufgenommen. Genauso ist es mit Sauerstoff. Ist das Becken übersättigt (viele
    Zooxanthellen und andere Algen, wenige Fische), dann wird sogar Sauerstoff in den Raum abgegeben. Im Normalfall
    und vor allem nachts ist es umgekehrt.

    Die gleiche Funktion kann natürlich auch eine sehr große und sehr stark verwirbelte Wasseroberfläche übernehmen,
    oder die guten alten Ausströmersteine. Und es ist möglich, dass ein Becken auf Grund von ausgewogenem Besatz
    quasi "gasautark" ist, dass also der Sauerstoffgehalt auf Grund ausreichender Produktion und geringem Verbrauch
    auch nachts nie so weit absinkt, dass er ohne starken Gasaustausch zum Problem wird.

    Gruß Armin

    Hallo Michael,

    a propos Membranpumpe, damit kannst du auch noch einen interessanten Test machen.
    Belüfte mal eine Wasserprobe etwa eine halbe Stunde, am besten im Freien oder zumindest direkt am offenen
    Fenster. Dann muss die Probe bei deiner KH einen pH von 8,3 haben.

    Was ich dich noch nicht gefragt hatte : Wie ist denn die Luft in dem Raum wo das Becken steht ?
    Wenig belüftet, viele Menschen oder Tiere ? Das würde den pH auch erklären.

    Gruß Armin

    PS: Und dass die Beckenwerte nicht nur unten in der Signatur sondern auch an der Seite stehen können
    werde ich auch noch lernen =)

    Hallo Michael,

    setze niemals technische Salze im Aquarium ein !

    Sie können Verunreinigungen wie zB Schwermetalle enthalten, die das Aus für dein Becken bedeuten.

    Auch mit reinst oder p.a. Natronlauge wäre ich vorsichtig, da es ein sehr heftiger Eingriff in die Beckenchemie ist.
    Der Einsatz von Soda (Na2CO3) statt Natron (NaHCO3) bei der Ballingmethode reicht zur pH-Anhebung völlig aus.

    Gruß Armin

    Hallo Michael,

    Jens hat die Geräteproblematik ja schon geschildert.
    Wenn du allerdings das Glück hast, einen old fashioned Analytiker zu finden, der die guten alten Titrationsmethoden
    anwendet, wie die üblichen Tröpfchentests, nur genauer, dann ist Ca und Mg kein Problem.

    Gruß Armin

    Hallo Michael,

    lass dein Labor mal eine frisch angesetzte Wasserprobe messen, mal sehen was dabei rauskommt.
    Außerdem ist noch wichtig, WANN dein Wert gemessen wurde. Morgens kann er um bis zu 0,5 niedriger liegen
    als abends.

    Wenn dein pH von 7,2 stimmt, dann hast du ein massives CO2-Problem. Das kann durch hohem Fischbesatz (wie
    groß ist dein Becken?), wenig Licht oder Zersetzungsprozesse (zu viel Futter) entstehen.

    Gruß Armin

    Hallo Konrad,

    der Empfehlung, öfter zu füttern, kann ich mich nur anschließen.

    Dass du wenig Nitrat im Becken hast, ist gut möglich, da dieses abgebaut werden kann.
    Anders sieht es beim Phosphat aus, da wundert mich schon, dass sich nach einem halben Jahr nichts
    nachweisen lässt. Irgendeinen Weg aus dem System muss es finden, wie zB einen Adsorber. Dass das der
    Abschäumer allein hinkriegt, wundert mich.

    Aber wie schon gesagt wurde, öfter füttern und das Thema erledigt sich wahrscheinlich von selbst.

    Gruß Armin