Beiträge von Armin Glaser

    Hallo Horst,

    die 25°C in der Anleitung ist die Wassertemperatur. Das hat nix mit der Bezugstemperatur der relativen Dichte zu
    tun. Diese muss eigentlich auf dem Gerät angegeben sein, sonst hat der Hersteller geschlafen.

    Wenn keine Temperatur angegeben ist, dann ist doch hoffentlich wenigstens außer der blöden relativen Dichte
    noch eine Salinitätsskala angegeben ? Sonst hast du nur eine Möglichkeit: Nimm ein großes Aräometer, miss damit
    eine Wasserprobe deiner gewünschten Salinität, miss die selbe Probe hinterher mit deinem Hydrometer und merke
    dir den angezeigten Wert.

    Gruß Armin

    Hallo Markus,

    das was du beschreibst ist das Verhalten eines Rückschlagventils. Nur wüsste ich nicht, was es in einem Kohle-
    vorfilter zu suchen hat und schon gar nicht entgegen der Laufrichtung.

    Ich denke, dieses Problem musst du mit dem Hersteller der Osmoseanlage klären.
    Wenn der nicht mehr greifbar ist, dann zerleg den Filter und suche die Ursache oder ersetze ihn durch einen neuen.
    Das ist jedenfalls viel billiger als eine neue UO.

    Gruß Armin

    Hallo Horst,

    wenn dein Messgerät relative Dichte zu 20° anzeigt, dann sind 1,023 = 1,021 absolute Dichte = Salinität 32.
    Du kannst von dem 20°-Wert immer 0,002 abziehen, dann hast du die absolute Dichte. Das blöde ist nur,
    dass relative Dichte auch auf 25°C bezogen sein kann, in diesem Fall müssen 0,003 abgezogen werden.
    Normalerweise steht irgendwo ganz kleingedruckt entweder D20 oder D25 drauf.

    Beim Einsatz eines Hydrometers empfehle ich aber immer, dieses ab und zu mit dem Messergebnis eines guten
    Aräometers zu vergleichen, um sicher zu gehen.


    Dirk: wenn ich dich bloß falsch verstanden hatte, dann ist ja alles oK

    Gruß Armin

    Hallo Dirk,

    auf 37 würde ich die Salinität auf keinen Fall erhöhen, es sei denn du hast ein Mittelmer- oder ein Rotmeer-
    Spezialbecken. In der Riffaquaristik sind 33-35 üblich.

    Die Dichte nimmt ab bei höherer Temperatur (das Wasser dehnt sich aus). Refraks sind aber meist temperatur-
    kompensiert, zeigen also bei jeder (üblichen) Temperatur das gleiche an.

    Und nochmal: Bei den Refraks nur den SALINITÄSWERT beachten!Denn der Dichtewert ist bei vielen eine
    seltsame amerikanische Einheit (spezifische Dichte), die sich auf Wasser bei einer Temperatur von 20°C bezieht und
    nur für Verwirrung sorgt. Du misst deinen Beckeninhalt ja auch nicht in Gallonen.

    Gruß Armin

    Hallo Claus,

    eine KH über 10 kann negative Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Beckeninsassen haben, da dieser Wert
    sehr weit vom natürlichen Wert (6,5) entfernt ist.

    Außerdem kann es, wie du selbst geschrieben hast, zu Ausfällungen kommen. Diese können sich nicht wieder auflösen,
    solange die KH so hoch bleibt.

    In der Einfahrphase musst du dir allerdings wegen KH 11 keine Sorgen machen. Gib jetzt aber auf keinen Fall irgendwelche
    KH-erhöhenden Mittel ins Becken.

    Gruß Armin

    Hallo Dirk,

    ein Refrak kann ein ordentliches Messinstrument sein, man kann aber auch einiges damit falsch machen.

    Erstens mal misst ein Refrak keinen Leitwert, die Angabe die du meinst heißt Dichte.
    Dann ist es in deinem Fall, wie leider häufig bei den Refraktometern, nicht die in Deutschland übliche
    und international genormte (absolute) Dichte, sondern die nur in den USA (und wohl auch in China) übliche relative Dichte.

    Wenn dein Wasser die Salinität 32 besitzt, dann hat es bei 25°C eine Dichte von 1,021077668. Nicht mehr und
    nicht weniger. Und es enthält in 12 Litern 12x32=384 Gramm Salz. also müssen auch mindestens 384 Gramm Salz
    zugegeben worden sein ! Mehr ist möglich (Hydratwasser und Feuchtigkeit), weniger ist absolut unmöglich.

    Gruß Armin

    Hallo Thomas,

    die berechneten Werte gehen natürlich immer von einem "sterilen" Becken aus, in dem keine biologischen Prozesse
    ablaufen. Deshalb stellen sie immer eine Obergrenze dar, der real erreichte Wert liegt darunter.

    Vorsichtig weiter zudosieren bis KH 7,5. Wenn der pH vorher 8,3 erreicht, von Soda auf Natron umstellen.

    Gruß Armin

    Hallo Adrian,

    ja, die Messfläche und die Abdeckung unbedingt mit destilliertem Wasser nachspülen.
    Schon kleinste Ablagerungen verfälschen das Ergebnis.

    Schade, dass eine renommierte Firma wie Greiner so was nicht dazuschreibt.

    Gruß Armin

    Hallo Tino,

    nimm die Redoxmessung nicht zu ernst.

    Du kannst sie als Dauermessung betreiben und abwarten, was für ein Wert sich einstellt.
    Und wenn dieser sich verändert nachschauen, ob es eine Ursache im Becken hat, oder ob bloß die
    Elektrode verschmutzt ist.

    Mehr würde ich auf Grund der vielen möglichen Fehlerquellen von einer Redoxmessung nicht erwarten.

    Gruß Armin

    Hallo Adrian,

    ich muss deine Refraktometer-Euphorie ein klein bisschen dämpfen. Ich habe sehr viele Refraktometer getestet
    und sehr viele Aräometer. Im Zweifelsfall würde ich immer dem Aräometer vertrauen. Die großen wie das von
    Tropic Marin kannst du auf jeden Fall als Referenz nehmen.

    Beim Refraktometer kann man viel mehr falsch machen. Einem Messergebnis zu vertrauen, ohne es vorher mit
    destilliertem Wasser (Osmosewasser geht auch) kalibriert zu haben, ist gewagt. Die Kalibrierung mit Salinität 35
    bringt übrigens keine Vorteile, eher das Risiko, dass sich die Kalibrierflüssigkeit durch Verdunstung verändern kann.

    Der große Vorteil des Refraks ist die bequeme Handhabung, die Genauigkeit und Ablesbarkeit ist aber geringer
    als bei einem (guten) Aräometer.

    Gruß Armin

    Hallo Thomas,

    bei deinen Werten wäre die Zugabe von Soda (Na2CO3) ideal.

    Aber kontrolliere vorher nochmal, ob deine pH-Messung wirklich stimmt. Mach eine Gegenmessung
    bei einem Händler oder anderen Aquarianer.

    Gruß Armin

    Hallo Nicole,

    die Werte sehen so aus, als ob dein Stickstoffabbau beim Nitrat stehen bleiben würde.
    In deinem Becken wird wunderbar nitrifiziert, aber nicht denitrifiziert, denn sonst würde das Nitrat zu gasförmigem
    Stickstoff werden und in die Umgebungsluft verschwinden.

    Grund könnte der zu niedrige Bodengrund, verstopftes/verdrecktes Gestein bzw. Keramik oder zu wenig bzw.
    ungünstige Strömungsverhältnisse sein. Denn für die Denitrifikation müssen die Bakterien eine sauerstoffarme Zone
    vorfinden, die immer wieder frisch mit Nitrat und Nährstoffen versorgt wird.

    Die Nährstoffe könnten auch die Ursache sein. In deinem Fall könnte ein vorsichtiger Einsatz von Wodka helfen.
    Aber informiere dich vorher gründlich darüber !

    Gruß Armin

    Hallo Wolfgang,

    ob du langfristig Probleme durch die Kalkwasserzugabe bekommst, hängt von der Art der Zugabe ab.
    Wenn du es die ganze Zeit direkt ins Becken gekippt hast, können sich Phosphatablagerungen gebildet haben,
    wenn du es ins Technikbecken (Vorkammer) gegeben hast, eher nicht.

    Diese ablagerungen können durch Bakterien und Algen gelöst und damit wieder verfügbar gemacht werden.
    Das kann auch ohne Veränderung der Calciumzugabe passieren. Eine deutliche pH-Absenkung kann diesen Vorgang
    jedoch beschleunigen. Und die wiederum kann passieren, wenn du den pH erst durch hohe Kalkwassermengen
    sehr hoch gehalten hast und dann auf einen schlecht eingestellten Kalkreaktor ohne 2. Stufe, der viel CO2 ins
    Becken gibt, umstellst.

    Insofern ist Balling in deinem Fall die sicherere Methode. Sowohl Balling als auch Kalkreaktor lassen sich übrigens gut
    mit Kalkwasser kombinieren.

    Gruß Armin

    Hallo Thomas,

    Sven hat's auf den Punkt gebracht.

    Hier geht es nicht um die adsorptive oder biologische Wirkung von Kohle, für die man größere Mengen
    und häufigen Wechsel braucht, sondern nur um die katalytische Wirkung. Und da reicht schon eine ganz kleine
    Menge. Das Wasser muss nur sicher damit in Kontakt kommen.

    Wenn du keine Kohle einsetzt kannst du nie sicher sein, dass das Ozon nicht doch noch eine schädliche Wirkung
    im Becken ausübt.

    Gruß Armin

    Hallo Marcel,

    das sehe ich auch wie Michael: Sieht so aus als ob dein Becken hoch mit Nährstoffen durch übermäßige Fütterung
    belastet ist. Dein Mattenfilter nitrifiziert jetzt bis zum abwinken, verbraucht Sauerstoff und reißt den Redoxwert
    runter.

    Wasserwechsel, Diät, starke Abschäumung + Strömung und vorsichtige Bodengrundreinigung (oberflächlich)
    können helfen. Aber wahrscheinlich pendelt es sich bald wieder von selbst ein.

    Gruß Armin

    Hallo Guido,

    so wie du es machst ist es (fast) optimal.
    Die Zugabemengen dem wirklichen Verbrauch anpassen und durch regelmäßigen Wasserwechsel eine Änderung
    der Ionenbalance minimieren.

    Ich selbst gebe zusätzlich noch Mineralsalz zu, das ich als Mittelwert zwischen Natron- und Calciumchloridzugabe
    dosiere. Das ist noch einen kleinen Tick sicherer.

    Gruß Armin

    Hallo Stefan,

    da Ozon sehr aggressiv ist, können Kunststoffe natürlich mit der Zeit angegriffen werden.
    Ich gehe mal davon aus, dass das Fadenrad eh ein Verschleissteil ist, länger halten wird es durch das Ozon ganz sicher nicht.

    @Asil
    Ja, das ozonbehandelte Wasser muss unbedingt durch Aktivkohle durch, bevor es ins Hauptbecken zurückfließt.
    Es reicht schon eine geringe Menge Kohle, damit das überschüssige Ozon wirkungsvoll zerstört wird.

    Gruß Armin

    Hallo,

    das ist ja mal wieder ein interessantes Thema !

    Salzmischungen für die Aquaristik aus Meersalz herzustellen, ist ein interessanter Ansatz, und mindestens ein
    Hersteller auf der Welt beherrscht ihn ja wohl auch. Aber bestimmt mit einigem Aufwand und ein paar Tricks,
    die gutgehütete Geheimnisse sind.

    Die Gesetze der Chemie kann man hingegen nicht außer Kraft setzen, auch nicht bei ebay !

    Wenn Meerwasser verdunstet, dann fallen eine Reihe von Salzen aus, die hinterher nicht mehr ohne weiteres in
    Lösung gehen. Das liegt daran, dass Meerwasser mit einigen Stoffen wie zB Calciumcarbonat übersättigt ist.
    Bei der kompletten Verdunstung und Trocknung gehen auch einige Stoffe in die Atmosphäre verloren, vor allem
    CO2 aus Carbonaten und Halogene wie zB Brom. Deshalb kann man Meerwasser nicht einfach eindampfen, um den
    Salzgehalt zu messen. Das Endprodukt kann man, wenn es sauber verarbeitet wurde, durchaus auf ein Frühstücksei
    streuen. Für die Verwendung in einem Aquarium braucht man jedoch die oben erwähnten Tricks.

    Dass bei dem ebay-Anbieter das Wissen über diese Tricks nicht angesiedelt ist, schließe ich aus Folgendem:

    Wenn ich mir die angegebenen Zahlen anschaue, dann passen diese Werte einfach nicht zusammen. Das Verhältnis
    der Anionen zu den Kationen ergibt keinen Sinn, es ist zu wenig Sulfat und viel zu wenig Carbonat darin.
    Als Analyse lächerlich.

    Zu dieser "Analyse" passt auch die schon erwähnte Aussage mit dem "radioaktiven Strontium".
    Und auch die Herstellung eines "Meerwasserkonzentrates" würde die Naturgesetze außer Kraft setzen.

    Mein Resümee: Unseriös !

    Gruß Armin

    Hallo Micha,

    dass hohe Ozondosierung die Abschäumung negativ beeinflussen kann, ist schon erklärbar.
    Ozon greift die langkettigen organischen Verbindungen an und oxidiert sie zu kürzeren.
    Diese sind dann nicht mehr in der Lage Micellen zu bilden, die Grundelemente des Schaums.

    Da ist es schwerer zu erklären, warum in manchen Becken die Abschäumung durch Ozon verbessert wird.

    Aber der Ansatz, Ozon im Abschäumer anzuwenden, ist auf jeden Fall richtig, da es dort am stärksten wirken
    kann und Überdosierung leichter mit der Nase kontrolliert werden kann.

    Gruß Armin

    Hallo Jim,

    wenn Jens Kallmeyer was schreibt, kannst du das ruhig glauben =)

    Ammonium ist deswegen gefährlich, weil es in einem Gleichgewicht mit dem giftigen Ammoniak steht.
    Das heißt immer wenn Ammonium vorhanden ist, ist auch Ammoniak da. Bei hohem pH viel mehr als
    bei niedrigem. Bei pH 8,0 liegt zB etwa 2,5% des Gesamt-Ammoniums als Ammoniak vor, bei pH 8,3
    sind es schon ca 5%.

    Mit der Tabelle hast du natürlich recht, jedem Ammoniak-Test liegt deshalb eine solche bei.
    Ohne pH-Messung kann der Test deshalb nicht durchgeführt werden.

    Nitrit ist im Meerwasser dagegen eher harmlos, weil es vom Chlorid verdrängt wird. Und Sauerstoff oxidieren
    tut es schon gar nicht. Wenn dich Nitrit interessiert, ich habe die Zusammenhänge im Meerwasseraquarianer
    2/2006 ausführlich beschrieben.

    Gruß Armin

    Hallo Thomas,

    dein Wunsch, dass die Calcium und Magnesiumwerte in den Saklzmischungen nicht unter den natürlichen
    Meerwasserwerten liegen sollten, ist gut nachvollziehbar. Aber auch damit gäbe es noch Unterschiede
    in der Dosierung in unterschiedlichen Becken, da der Verbrauch von Besatz, Temperatur, Licht usw. abhängig ist
    und ncht einmal das Verhältnis Ca/KH-Verbrauch fest ist, da auch Faktoren wie Nitrifikation und Photosynthese eine
    Rolle spielen.

    Gruß Armin

    Hallo,

    ich werde erst ab 5. April wieder im Forum sein können.

    Da sich Jens Kallmeyer zu meinem ganz großen Bedauern dazu entschlossen hat,
    seinen Job im Forenteam zu beenden,
    wird's deshalb ein paar unbetreute Tage geben.

    Armin

    Hallo Stefan,

    ja natürlich sind die Ca und Mg-Werte bei höherem Salzgehalt auch höher. Das faszinierende an Meerwasser ist ja
    gerade, dass das Verhältnis der Hauptbestandteile Na, Mg, Ca, Sr, Cl und SO4 überall auf der Welt gleich ist.

    Wenn also der Gesamtgehalt an Salz steigt, steigt auch der Gehalt an jedem einzelnen Mengenelement im gleichen
    Verhältnis. Die Angaben für Ca und Mg, 412 und 1284 mg/kg sind auf einen Salzgehalt von 35 g/kg bezogen.
    Hast du nur 37 ppm Salz, sind es 436 und 1357 mg/kg. Wobei die Gefahr von Ausfällungen natürlich steigt.

    Deshalb ist es nicht sinnvoll, außer bei Mittelmeer- oder Rotmeerbecken, den Salzgehalt über 35 g/kg zu erhöhen.
    Außerdem spart man dabei Salz.

    Gruß Armin

    PS: Deine Ca/Mg-Werte von 500/1500 sind ausgesprochen hoch. Notwendig ist das nicht.

    Hallo Asil,

    hier mal die Salzgehalte der für uns interessanten Meere (in g/kg):

    Atlantik 36 – 37
    Indischer Ozean 34 – 36
    Pazifik 34 – 35
    Rotes Meer 41

    Du siehst, wenn wir nicht ein reines Regionalbecken betreiben, müssen wir einen Kompromiss finden.
    Werte im unteren Bereich, also 33-35 haben sich bewährt.

    Gruß Armin

    Hallo Valentin,

    ich kann asil nur recht geben: Geduld !

    Das hat zwei Gründe:
    1) Ammoniak- und Nitritabbauende Bakterien müssen sich ausreichend vermehren. Das kannst du nicht unbedingt
    an deinen Wasserwerten im "keimfreien" Wasser erkennen, da jetzt noch keine Belastung durch Futter, Kot u.a.
    besteht.

    2) Das Erlernen von Geduld ist die beste Voraussetzung, das Aquarium und seine Bewohner nicht durch vorschnelle
    Maßnahmen zu gefährden.

    Gruß Armin

    Hallo Adrian,

    bei deiner Aufzählung hast du die wichtigste Nitratreduktionsmethode vergessen, die Denitrifikation !
    Das ist die Grundlage des berliner Systems und macht in den meisten Becken den Hauptteil des Nitratabbaus aus.

    Dazu brauchst du nur ein paar heterotrophe Bakterien, die gibt's in jedem Klumpen Dreck aus einem eingefahrenen
    Aquarium, poröses Gestein (zB Lebendgestein, Riffkeramik, Bodengrund), ein wenig organische Nährstoffe
    für die lieben Bakkis und Strömung. Dann wird aus Nitrat Stickstoff und der verlässt das Aquarium von alleine.

    Nachteil der Methode: Man muss keine teuren Wundermittel kaufen =)

    Gruß Armin

    Hallo Feridun,

    hört sich mal wieder wie ein typischer aufgeblasener Werbespruch an.
    Dass die gleichen Bakterien in Süß- und Meerwasser wirksam sein sollen, ist Quatsch.
    Im Endeffekt wird es sich um eine weitere Methode der Nährstoffzufuhr für heterotrophe Bakterein handeln,
    die diese Nahrung zB zum Nitratabbau benötigen. Also im Grunde wie Wodka und ähnliche Methoden.

    Gruß Armin

    Hallo Michael,

    auch mit den tollsten elektronischen Geräten kann man vollkommen falsche Ergebnisse erzielen.
    Deshalb muss eine pH-Elektrode immer wieder geprüft werden. Mit Hilfe von Kalibrierlösungen die einen pH von 7
    und 10 haben wird dabei der Fußpunkt und die Steilheit des Messgerätes an das Elektrodenverhalten angepasst.
    Die Elektrode verändert sich mit der Zeit, indem zB das Diaphragma verschmutzt. Deshalb werden im Labor Elektroden
    ab und zu in die schlimmste aller Säuren, in Flusssäure getaucht.

    Wenn man all das oben genannte nicht tut, dann kann man immer noch irgendwelche Zahlen auf dem Messgerät
    ablesen, bloß haben die im Laufe der Zeit immer weniger mit dem pH-Wert zu tun. Ich habe dir schon vor über einem Monat
    den Tip gegeben, geh in die Apotheke, kauf dir einen Teelöffel Borax, kipp ihn in einen Liter destilliertes Wasser,
    und schau ob ungefähr 9,2 angezeigt wird. Dann hättest du dir für etwa einen Euro die ganze weitere Mühe sparen können.

    Gruß Armin

    Hallo Frank,

    das wäre wie wenn du bei deinem Auto den Reifendruck messen würdest und daraus den Tankinhalt
    berechnen wolltest :grinning_squinting_face:

    Spaß beiseite, der Sauerstoffgehalt in deinem Keller nimmt nur wenig ab wenn der CO2-Gehalt steigt, da hauptsächlich Stickstoff verdrängt wird. Bevor du unnötigen Aufwand betreibst sorge doch einfach für eine
    ordentliche Belüftung.

    Gruß Armin

    Hallo Michael,

    ich hatte dir vor ein paar Tagen schon geantwortet, aber irgendwas muss da beim Absenden schief gelaufen sein.

    Drum heute nochmal:

    Ein pH von 7,31 in einer im Freien belüfteten Meerwasserprobe ist unmöglich ! Das ist der eindeutige Beweis,
    dass da beim Messen irgendwas falsch läuft.

    Gruß Armin

    Hallo Frank,

    da gibts ein paar feine Sachen, allerdings alles sehr sehr teuer.
    Wenn du dich mit Elektronik auskennst kannst du dir auf der Basis des CO2-Sensors von
    Figarosensor was bezahlbares aufbauen. Den gibts sogar manchmal bei ebay.

    Gruß Armin

    Hallo Markus,

    das hört sich so an, als ob dein Test nicht funktioniert. Lass sicherheitshalber noch jemand drittes testen.
    Wenn der TM-Test noch nicht abgelaufen ist, bekommst du ihn bei TM sicherlich umgetauscht.

    Es lässt sich jetz kaum was über Ursachen sagen, denn du kannst ja nicht wissen, über welchen Zeitraum
    sich dein Phosphatwert verändert hat. Wenn das langsam geht sind die meisten Tiere erstaunlich anpassungsfähig.

    Gruß Armin