Hallo Sven,
so wie jede andere Zugabe auch:
Entweder als Lösung oder in fester Form langsam ins Technikbecken zugeben.
Hallo Sven,
so wie jede andere Zugabe auch:
Entweder als Lösung oder in fester Form langsam ins Technikbecken zugeben.
Hallo Volker,
deine Messergebnisse im Oberflächenwasser überraschen mich, denn sie widersprechen meinen eigenen.
Hast du kurz zuvor Aminosäuren oder andere Zusätze ins Wasser gegeben? Oder gefüttert?
Durch Abkochen wandelst du einen Teil der vorhandenen Phosphorverbindungen in Phosphat um, wieviel
hängt von der Dauer, der Temperatur und der Art der Verbindungen ab. Auch anorganische Polyphosphate
können dabei in Monophosphat umgewandelt werden und dadurch für dich messbar werden.
Wie hast du das Erhitzen eigentlich durchgeführt? Kann es dabei zu Verunreinigungen der Probe gekommen sein?
Ich glaube, dass du dich mit deiner Phosphathypothese auf dem Holzweg befindest. Wie dir in dem anderen Thread
schon gesagt wurde, sieht dein Problem eher nach Phosphatmangel als nach -überschuss aus. Es nützt deinen Korallen
nichts, wenn irgendwo im Bodengrund organisch gebundener Phosphor vorhanden ist, denn das Einzige das sie
bzw. ihre Zooxanthellen verwerten können ist im freien Wasser vorhandenes anorganisches Phosphat. Und das
ist genau das, was dir dein Phosphattest auch anzeigt.
Die sinnvollste Maßnahme ist daher, durch verstärkte Fütterung den Abbau von organischen Nährstoffen zu forcieren
und damit die Produktion von anorganischen Nährstoffen anzuheizen. Damit erübrigt sich dann auch eine zusätzliche Nitratzugabe.
Hallo Tobias,
hast du dir nicht im Laden vorführen lassen was er frisst? Frag dort nochmal nach, was er angenommen hat.
Einen Versuch sind gefrorene Mysis wert, damit habe ich gerade neulich ein Lippfisch-Sorgenkind davon abhalten
können zu verhungern.
Hallo Alex,
Natron ist ein Pulver, das du beim Backbedarf findest.
Und das Buch ist eigentlich schon lange fertig, muss aber noch lektoriert, layoutet und gedruckt werden. Das dauert...
Hallo Norman,
niemals Kalkwasser in den Adsorber leitenl !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die Zuführung von Kalkwasser oder anderen alkalischen Lösungen führt dazu, dass der Phosphatadsorber seine
anionenadsorbierenden Eigenschaften verliert, kein Phosphat mehr adsorbiert und im schlimmsten Fall das bisher
adsorbierte Phosphat wieder freisetzt!
Hallo Jens,
den Artikel wirst du an der genannten Stelle nicht finden, er wird zwar oft zitiert, ist aber in der Deep Sea Research
nirgends zu finden. Aber es gibt ein paar andere interessante Artikel zum Thema, deshalb lässt sich folgendes sagen:
Phosphat kann sich an Luftblasen anreichern, vor allem durch die Bindung an kationische amphiphile Moleküle, aber
auch an andere Makromoleküle und kann somit abgeschäumt werden. Es gelangt außerdem durch das im Schaum enthaltene
Wasser in den Abschäumer. Trotzdem ist der ÜBERWIEGENDE Teil des durch den Eiweißabschäumer entfernten
Phosphors in organischen Verbindungen enthalten, ist also kein Phosphat sondern eine Vorstufe davon.
Volker: Dein Messergebnis lässt sich ganz einfach erklären. Du hast die Wasserprobe aus dem Bodengrund entnommen
und damit Futterreste und ähnliches mit aufgenommen. Diese enthalten ca. 2-3% Phopsphor in organischer Form,
der sich mit einem Phosphattest nicht messen lässt. Nach dem Kochen wurde daraus Phosphat und dieses hast du
anschließend gemessen. Das ist kein Hinweis auf anorganische Phosphatdepots im Bodengrund, sondern nur der
Beweis, dass Dreck drin ist. Du kannst das gleiche auch machen indem du einer Wasserprobe etwas
Trockenfutter zusetzt. Auch hier wirst du zunächst (fast) kein Phosphat messen, nach dem Kochen aber sehr viel.
Hallo Robert,
wenn der Hersteller es nicht verlangt, dann MUSST du es auch nicht tun.
Du KANNST es tun, wenn du den feinen Abrieb nicht im Wasser haben willst. Dazu aber unbedingt destilliertes
oder UO-Wasser verwenden, um die Adsorberwirkung nicht zu verringern.
Hallo Alex,
einen zu geringen KH-Wert gleichst du am besten durch die Zugabe von Natriumhydrogencarbonat (Natron) aus.
Das bekommst du im Supermarkt, in der Apotheke oder in Aquarienshops.
Zum Berechnen der Menge empfehle ich dir Martins Aqua-Calculator.
Hallo Björn,
Bio Calcium und Balling sind gleichwertig, das eine ist einfacher, das andere ist preiswerter.
Magnesiumpräparate brauchst du normalerweise nicht, achte nur darauf, dass dein Meersalz geniug Magnesium enthält
und führe regelmäßige Wasserwechsel durch.
Hallo Torsch,
wenn du ausschließen kannst, dass das Regenwasser mit Kupfer in Kontakt kommt und einen Feinfilter und einen
Aktivkohlefilter vor der UO verwendest, könnte das hinhauen.
Hallo Pauline,
halt, das war ein Missverständniss!
Die Frage nach "Zaubertränken" hatte ich auf Spurenelemente und ähnliche Zusätze bezogen.
Dass Steinkorallen Calcium und Carbonate, sei es durch Kalkwasser, Kalkreaktor oder Balling brauchen ist selbstverständlich,
so selbstverständlich wie die Verwendung von Wasser und Meersalzmischung.
Hallo Dirk,
es ist immer besser, wenn Chemikalien im Technikbecken zugegeben werden. Dann erreichen sie die Tiere
sicher nur noch in verdünnter Form. Und je langsamer du zugibst, desto sicherer kannst du sein, dass es nicht
zu Ausfällungen kommt.
Hallo Karl,
bevor du kiloweise Magnesium in dein Becken kippst:
Hast du schon mal mit einer Messung einer frischen Meerwasserprobe überprüft, ob deine Messungen richtig sind?
Wenn du bei frisch angesetztem Meerwasser der Salinität 35 (= Dichte1,023 bei 25°C) weniger als 1250 mg/l Mg
misst, weißt du, dass etwas bei deiner Messung falsch läuft. Oder dass du das falsche Salz verwendest.
Hallo Inken,
ich kann mich deiner "Zaubertrankformel" nur anschließen.
Hallo Marcus,
guter Hinweis!
Lösen kann man dieses Problem jedoch ganz einfach durch ein Aktivkohlefilter.
Hallo Pauline,
Kalkwasser erhöht sowohl die Carbonathärte als auch den Calciumwert.
Seine Beschränkung besteht nur darin, dass es auch den pH erhöht, und dass man daher in Becken mit vielen
Steinkorallen nicht genug davon zugeben kann, um den gesamten KH- und Calciumverbrauch auszugleichen.
Hallo Christian,
die Aussage, dass eine Umkehrosmose kein Silicat aus dem Wasser holt, ist falsch.
Frühere Anlagen schafften nur ca.70%, heutige liegen bei etwa 98%.
Eine hier noch nicht erwähnte Möglichkeit ist der Betrieb einer Boosterpumpe, damit kann man das Permeat/Abwasser-
verhältnis auf 1/0,5 verbessern.
Hallo Visref,
Natriumhydrogencarbonat IST Natron.
Hallo Danny,
ein Kilogramm Natriumcarbonat kostet etwa 10 Euro. Lohnt sich der Aufwand?
Hallo Asil,
was ist passiert in der Zeit, als du in Urlaub warst? Was hat deine Urlaubsvertretung anders gemacht?
Vielleicht ist es nur ein Übergangsproblem, das sich mit ein paar Wasserwechseln wieder lösen lässt.
Das mit dem frisch angesetzten Meerwasser hast du richtig verstanden. Setze es mit Osmosewasser frisch an,
Salinität 35 (=Dichte 1,023 bei 25°C) und messe dieses Wasser. Es sollte (fast) kein Phosphat enthalten. So kannst
du feststellen, ob beim Messen was schief läuft.
Hallo Asil,
0,5 mg/l PO4 müssen kein Grund sein, dass es Korallen schlecht geht. Es kommt darauf an, welchen
Wert die Korallen gewohnt sind. Ich habe z.B. in meinem Becken noch nie weniger als 0,5 mg/l PO4 gehabt,
und es geht allen Korallen großartig.
Greif nicht zu stark und zu schnell in dein Aquarium ein. Wann hat deine SPS Probleme bekommen? Erst nach dem Senken
des Nitrats? Vielleicht ist es eine Reaktion auf die starke Veränderung.
Es ist gut, dass du den PO4-Wert mit einem zweiten Test überprüft hast. Aber hast du auch schon einmal frisch
angesetztes Meerwasser gemessen? Wieviel PO4 misst du darin?
Hallo Robert,
dann lässt sich folgendes sagen:
1. dein Austauscherharz funktioniert
2. deine Umkehrosmose ist defekt
Das Wasser darf nach der Umkehrosmose nur noch etwa 20-50µS/cm haben. Dein Wert von 170 weist auf eine
defekte Membran hin.
Hallo Torsch,
zum Aktivieren habe ich doch schon in dem anderen Thread eine eindeutige Antwort gegeben.
Hallo Robert,
irgendwas läuft falsch bei deiner Messung. Wenn dein Leitungswasser 139µS/cm hat, kann es NACH der Umkehrosmose
nicht 170µS/cm haben.
Hallo Christian,
spritze mal die Übergangsstellen zwischen totem und gesundem Geweb mit einer Pipette kräftig ab, um die
dort sitzenden Bakterien bzw. Helicostomas zu dezimieren. Anschließendes Umsetzen in frisches Wasser in einem
Extrabecken kann auch hilfreich sein, ebenso kurzes Baden in PVP-Iod-Lösung.
Hallo Robert,
bei deinem Leitungswasser (ich gehe davon aus, dass es 139 µS/cm, nicht mS/cm hat)
müsste dein Umkehrosmosewasser etwa 5 - 15 µS/cm haben. Wenn du allerdings noch
einen Reinstwasserfilter (Austauscherharz) dahinter hast, dann kann der Leitwert bis unter 0,1 µS/cm runtergehen.
Und da kann dein Leitwertmessgerät durchaus 0 anzeigen.
Es scheint alles in Ordnung zu sein.
Hallo Jörg,
eine nachvollziehbare Idee, die aber leider ein paar Haken hat:
- Im hohen Salzgehalt des toten Meeres leben andere Bakterien als im Aquarium
- Im Freiwasser sind wenig Bakterien enthalten
Nimm eine Handvoll Dreck (Bodengrund, Filterinhalt) aus einem alten Meerwaseraquarium und die Sache funktioniert.
Hallo Michael,
von so einer Backofenmethode würde ich abraten.
Erstens ist die Temperatur zu niedrig um alle organischen Giftstoffe zu zerstören und
zweitens bleiben anorganische Gifte wie Kupfer und Blei in der Kohle erhalten.
Beide Arten von Giftstoffen können nach einer solchen "Regenerierung" ans Aquarienwasser abgegeben werden.
Aktivkohleregenerierung wird bei viel höheren Temperaturen durchgeführt und ist ähnlich aufwändig wie die Aktivierung selbst.
Hallo Norbert,
natürlich ist der seawatercalculator Geschmacksache. Aber es gibt auch einfachere im Netz, ich
habe bloß gerade keinen Link zur Hand.
Hallo Peter,
wie Roger schon sagte, bei den Messwerten merkst du es am Nitrat und Phosphat, da organische Verbindungen,
die Stickstoff und Phosphor enthalten, entfernt werden , aus denen dann kein Nitrat und Phosphat mehr gebildet
werden kann.
Mengenmäßig ist es vor allen organischer Kohlenstoff, der entfernt wird. Aber den misst du normalerweise nicht.
In geringer Menge kann theoretisch alles im Abschäumer landen, aber das sind nur untergeordnete Effekte.
Hallo Christian,
die Mischbettharze lassen sich deshalb regenerieren, weil der Profi eine Zentrifuge hat.
Damit werden die Komponenten getrennt, dann regeneriert und anschließend wieder verrmischt.
Hallo Sonja,
gibst du wirklich nichts außer Zeolith in dein Becken? Dann kann es sich nur um einen Messfehler handeln.
Setze eine frische Meerwasserprobe mit Salinität 35 an (= Dichte 1.023 bei 25°C). Was für Ca und Mg-Werte
misst du damit?
Gib uns bitte noch ein paar Informationen, wie und mit was du dein Becken betreibst. Je mehr Informationen du gibst,
desto höher wird die Wahrscheinlichkeit, dass dir geholfen werden kann.
Hallo,
zum Erkennen der Erschöpfung eines Austauscherharzes ist die Leitwertmessung die beste Methode. Sie ist daher
bei professionellen Anlagen fest integriert.
Ein GH-Test geht theoretisch auch, aber nur wenn er empfindlich genug ist und hinter der Umkehrosmose noch
eine messbare GH vorhanden ist. Da das Austauscherharz hinter der UO primär der Silicatentfernung dient, ist eine
Silicatmessung aber viel sinnvoller als eine GH-Mesung.
Das Ausspülen des Harzes dient der Entfernung von Aminresten (Fischgeruch) und sollte am besten mit destilliertem
oder UO-Wasser durchgeführt werden.
Harz löst sich nicht auf, da nur ein Ion gegen ein anderes ausgetauscht wird, die Grundstruktur bleibt dabei unverändert.
Auch ein Mischbettharz würde ich nach Erschöpfung nicht einfach wegwerfen, sondern aus ökologischen und
ökonomischen Gründen einem professionellen Aufbereiter zurückgeben. Austauschpreise sind günstiger als Neupreise.
Hallo Flo,
du hast Glück: 25/4°C entspricht der absoluten Dichte.
Norbert:
Im Computerzeitalter sollten wir nicht mehr mit so ungenauen Faustregeln arbeiten.
Besser sind Rechner wie z.B. http://ioc.unesco.org/oceanteacher/O…ecalculator.htm
Hallo Flexistone,
ein Aräometer das für den deutschen Markt vorgesehen ist, muss die (absolute) Dichte angeben.
Wenn du Pech hast und eins für das Land der ounces, pounds und gallons (=USA) erwischt hast, dann musst du
erstmal rauskriegen, welche relative Dichte es anzeigt. Da gibt's nämlich viele verschiedene.
Schau mal, ob eine Bezeichnung wie D 25/4 oder so ähnlich auf der Spindel zu finden ist.
Den Temperaturfehler des Aräometers musst du nicht berücksichtigen. Wichtig ist nur, dass du bei deiner Messung
auch die Temperatur des Wassers misst. Denn nur aus Dichte UND Temperatur kannst du den Salzgehalt errechnen.
Hallo Torsch,
erstmal müsste ich deinen Ca-Wert wissen.
Wenn der Ca-Wert nicht sehr hoch ist, dann bleibt die einzig sinnvolle Möglichkeit um die KH zu senken, den Kalkreaktor
zurückzufahren bis die KH niedrig genug ist und den Calciumwert durch Calciumchloridzugabe auszugleichen.
Hallo Kai,
das ist ein interessanter Aspekt, ein zu dichter Unterschrank könnte die Lösung sein.
Führe die Ansaugluft mit einem dickeren Schlauch von außen zu oder eben die offene Tür.
Hallo zusammen,
aktivieren kann man Aktivkohle mit heißem Wasser nicht, denn dafür braucht man Temperaturen von etwa 900°C.
Außerdem hat der Hersteller die Kohle schon aktiviert, sonst könnte man gleich Grillkohle kaufen.
Das Auskochen kann nur Luft und Verunreinigungen beseitigen. Verunreinigungen sollten bei einer guten Kohle
nicht in dem Maße vorhanden sein, dass sie ausgekocht werden muss und das Luftproblem besteht vor allem bei
Aktivkohlen, die eigentlich für die Gasreinigung und nicht für die Wasserreinigung ausgelegt sind. Ein Filter, in dem
das Wasser von unten nach oben strömt, kann dieses Problem ohne Vorbehandlung lösen.
Hallo Kai,
die KH würde ich in deinem Fall nicht noch weiter erhöhen, denn 9 ist schon hoch.
Wie schon gesagt wurde, zuerst die Messung überprüfen, denn bei der Messelektrode kann sich der Fußpunkt
UND die Steilheit verändern. Als Nächstes würde ich überlegen, ob du die Belüftung verbessern kannst, zB durch
stärkere Oberflächenbewegung, Ausströmersteine oder einen stärkeren Abschäumer.
Hallo Cemil,
hast du den Calciumwert überprüft? Messe mal eine frische Meerwasserprobe, die Salinität 35 = Dichte 1,0233 bei 25°C hat.
Wieviel Calcium misst du da?
Wenn dein Calciumwert wirklich so hoch ist: Welche Zusätze gibst du ins Becken?
Wie ist dein KH-Wert? Wie dein pH morgens und abends?
Wasserwechsel bis zu 30% ist auf jeden Fall eine sinnvolle Maßnahme.
Versuche die abgestorbenen Teile der Montipora zu entfernen, gemeinsam mit ein wenig gesundem Gewebe.
Vielleicht hast du auch Parasiten oder Helicostoma, das sind Einzeller, die geschwächte Korallen rasend schnell
auffressen können.
