Hallo Alex,
das scheint sich gut zu entwickeln nach dem Wasserwechsel. Noch ein paar Wasserwechsel und dein Becken
hat sich wieder gefangen.
Hallo Alex,
das scheint sich gut zu entwickeln nach dem Wasserwechsel. Noch ein paar Wasserwechsel und dein Becken
hat sich wieder gefangen.
Ach Hans-Werner,
ich würde dich so gerne als meinen persönlichen Literaturrecherchierer anstellen. Das war mal wieder ein Spitzentipp.
Vielen Dank !!!
Hallo,
da ich den Vortrag schon 2 mal gehört habe, habe ich ihn verstanden ![]()
Daniel Abed-Nabvandi meint, dass der Schadstoffaustrag um so GRÖßER ist, je FEUCHTER abgeschäumt wird.
Er empfiehlt daher so feucht wie möglich abzuschäumen, wobei der tolerierbare Wasserverlust die Obergrenze darstellen soll.
Hallo Mike,
der von mir überprüfte Salifert Silicattest (MHD 12/08 ) war für Meerwasser vollkommen unbrauchbar, bei
Süßwasser zeigte er immerhin 35% des vorhandenen Silicats an.
Wenn du tatsächlich Dinoflagellaten hast, dann ist denen der Silicatgehalt egal, wenn es aber Diatomeen oder
Silicoflagellaten sind, dann besorg dir mal einen anderen Silicattest und überprüfe dein Wasser.
Hallo Alex,
kannst du mal deine Messergebnisse mit frisch angesetztem Salzwasser posten?
Hallo Rainer,
auch dir kann ich wie allen anderen nur raten, bevor du irgendwelche Unmengen von Magnesiumsalzen ins Becken
kippst, erst mal die Magnesiummessung mit einer Referenz/Standard zu überprüfen und dann den Magnesiumwert
deiner Salzmischung zu kontrollieren, um evtl. die Marke zu wechseln.
Hallo Karl,
nimm den Magnesiumwert nicht so wichtig. Es ist zwar nicht optimal, wenn dein Salz nur 1200 statt der natürlichen
1300 mg/l Mg enthält, aber mehr als mal versuchsweise die Salzmarke zu wechseln würde ich nicht tun.
Mit Magnesiumsalzen im Kalkreaktor erhöhst du nur unnötig die KH, außerdem werden da meist viel zu hohe Mengen
verwendet. Das schadet zwar wahrscheinlich niemandem außer deinem Geldbeutel, muss aber nicht sein.
Oft ist auch nur eine ungenaue Magnesiummessung das Problem. Hast du mal eine Referenz gemessen?
Und bedenke, dass außer Kalkrotalgen kaum jemand in deinem Becken Magnesium verbraucht und selbst die
bestehen nur zu 4% daraus.
Hallo Alex,
das wäre auch meine Empfehlung:
Eine Weile nix mehr zugeben, denn außer deiner KH ist auch dein Calciumwert viel zu hoch und dein pH ist äußerst bedenklich.
Statt dessen viel Wasser wechseln, dann pendelt sich das (hoffentlich ohne Schäden) wieder ein.
Hallo Michael,
entweder du besitzt das perfekt belüftete Aquarium oder dein Test ist etwas müde.
Das Calciumhydroxid erhöht deinen pH nur, stabilisiert ihn aber nicht und schon gar nicht auf einem niedrigeren Niveau.
Hallo Wolfgang,
ja, ich habe mehrere Silicattests überprüft. Salifert hat bei mir nur im Süßwasser Silicat angezeigt, bei Meerwasser
hat er sich geweigert. Tropic Marin funktionierte einigermaßen, Red Sea war gut.
Hallo Marcus,
danke für den Link. Die Beschreibung dort ist nicht ganz richtig, es handelt sich nicht um Komplexierung sondern um Fällung,
aber die Folgen sind die gleichen: Das Phosphat bleibt im Becken und kann irgendwann remobilisiert werden.
Mit deiner Vermutung lagst du vollkommen richtig, gemeint sind die (meist flüssigen) PO4-Ausfällmittel.
Hallo Artur,
ich habe in den letzten Jahre Phosphatwerte bis 3,5 mg/l in meinem Korallenbecken ausprobiert.
Tatsächlich wachsen die Korallen schneller, wenn Phosphat unter 1 mg/l ist, als bei mehr als 2 mg/l.
Auch die Farben werden bei einigen Arten ausgeprägter. Trotzdem kannst du auch mit 1-2 mg/l PO4 ein Becken
mit bunten Steinkorallen total zuwuchern lassen. Sie müssen nur daran gewöhnt sein.
Die Stabilität des Nährstoffangebots scheint ihnen wichtiger zu sein als die Höhe der Nährstoffwerte.
Hallo Klaus,
deine Frage "Bin ich total verkehrt?" muss ich leider mit JA beantworten ![]()
Ein Refraktometer misst die LichtGESCHWINDIGKEIT, nicht die Farbe oder Intensität.
Deshalb nützt es dir für diese Zwecke gar nix.
Hallo Thomas,
da hast du ja echt was interessantes entdeckt, danke für die Info. Da fällt die Kaufentscheidung zwischen Konzentrat
und Normalversion nicht schwer.
@Marcus: Ich habe die Bedienungsanleitung nicht gefunden, bei mir erschien nur ein "not found",
Hast du einen funktionierenden Link?
Hallo Wojtek,
wenn du schon einen Kalkreaktor in Betrieb hast, dann lass ihn am besten weiterlaufen.
Die KH und Ca-Zusätze kannst du zusätzlich verwenden, wenn einer der Werte (KH oder Ca) korrigiert werden muss.
Hallo Marcus,
da gebe ich dir vollkommen recht: das Falscheste was man tun kann ist in Nullkommanix aus einem nährstoffreichen
ein nährstoffarmes Aquarium zu machen.
Hallo Wojtek,
grob kannst du dich an den Herstellerangaben orientieren. Du solltest aber durch Messungen deines Ca- und KH-Werts
die Dosierung an den tatsächlichen Verbrauch deines Aquariums anpassen. Lösung 1 beeinflusst die KH, Lösung 2
den Calciumwert. Je nach Bedarf in deinem Becken kannst du die Dosierung der beiden Lösungen anpassen.
Hallo Joe,
von der Notwendigkeit eines Füllmaterials würde ich mich nicht überzeugen lassen, da das reine Eisenhydroxidgranulat
durchaus in der Lage ist, Phosphat zu adsorbieren. Ich gehe eher von einem 2-Komponentenmaterial aus, bei dem
die andere Komponente auch eine adsorptive Funktion hat. Aber das sollte der Hersteller erklären können.
Hallo zusammen,
beim Merck/Rowa-Test streicht man einfach den Löffel innen am Anfang des Flaschenhalses ab, Dann ist er gestrichen voll.
Etwas mehr Pulver verändert das Ergebnis nicht, etwas weniger nur bei großen Phosphatmengen.
Die Auswertung eines Farbtests ist und bleibt ohne Fotometer schwierig, und Merck/Rowa schreibt deshalb in
seine Bedienungsanleitung das ehrliche Wort "halbquantitativ". Manche anderen Hersteller könnten sogar
viertelquantitativ schreiben ![]()
Bei Werten unter 0,1 mg/l PO4 lässt sich daher das Risiko einer Nährstofflimitierung nie ganz ausschließen.
Hallo Stefan,
die kleinst mögliche Menge ist die, die gerade noch garantiert dass das Wasser nach der Ozonisierung mit der Aktivkohle in Kontakt kommt.
Hallo Thomas,
ich hab das Contraphos noch nicht in der Hand gehabt, kann mir aber kaum vorstellen, dass über 90% nur Füllmaterial
sein sollen. Schon mal den Hersteller angefragt?
Hallo Patrick,
über den Nitritwert würde ich mir keine Sorgen machen. Nur deine Filterkonstruktion ist etwas ungewöhnlich.
Warum stopfst du das alles in den Filter rein? Die Filterkeramik kann nur die Nitrifikation erhöhen, was in den meisten
Riffaquarien weder nötig noch gewünscht ist. Aktivkohle würde ich nur bei Bedarf einsetzen z.B. Ozonisierung.
Warum setzt du den Zeolith ein? Auch der Phosphatadsorber ist in deinem Fall nicht zwingend notwendig.
Wenn du alles in einen Topf stopfst, hast du keinerlei Einflussmöglichkeit auf die einzelnen Vorgänge. Im ungünstigsten
Fall beeinträchtigen sich die verschiedenen Filtermedien. So entzieht z.B. der Zeolith dem Wasser Ammonium, das
eigentlich in der Filterkeramik oxidiert werden soll.
Informiere dich mal über den Aufbau eines Berlinerr Systems, da erübrigt sich dein Topffilter. Hast du überhaupt einen Abschäumer?
Hallo Marcus,
auch wenn ich kein Anhänger von hungernden Korallen und sterilen Becken bin:
Bei Phosphat über 3 mg/l und Nitrat 50 mg/l würde ich ebenfalls Gegenmaßnahmen ergreifen.
Hallo Adrian,
es gibt einige Dinge, die über Silicat behauptet werden, die sich rational nicht erklären lassen.
Dazu gehört die fördernde Wirkung sowohl auf Dinoflagellaten als auch auf Cyanobakterien.
Beide können mit Silicat nichts anfangen.
Hallo Artur,
egal welches Gerät du verwendest:
Da die Redoxmessung sehr fehleranfällig ist, solltest du die Technik so auslegen, dass auch bei Ausfall bzw. unsinnigen
Messergebnissen keine Katastrophe passieren kann.
Hallo Kai,
wenn du kein Nitrat nachweisen kannst, deine Fadenalgen aber prächtig gedeihen, dann ist das ein starkes Argument
gegen deine Ammoniumchloridzugabe. Probier es besser mal mit einem Nitrat, z.B. Calciumnitrat.
Hallo Adrian,
Schwämme ja, Dinoflagellaten nein. Im Gegensatz zu Diatomeen können Dinoflagellaten nix mit Silicat anfangen.
Oder meinst du mit Dinos Dinosaurier ![]()
Hallo Rainer,
ne, zum Sparen sind Fotometer nicht geeignet. Sie sind nur dazu da, genauere Messergebnisse zu erhalten.
Und das können sie im Meerwasser auch heute noch meist besser als High-Tech-Methoden.
Und um mal eine Vorstellung von den Größenordnungen der Kosten zu geben, die bei den High-Tech-Methoden
wie ICP-MS entstehen: Für 500 Euro kannst du gerade mal das Argongas bezahlen, das du an einem Messtag verbrauchst. Das Gerät selbst kostet ungefähr das 500-fache davon. Und es ist trotzdem um ein vielfaches
zeitaufwendiger als mit einem Tropfentest, damit eine Meerwasserprobe zu messen.
Hallo zusammen,
zum Ammoniumnitrat: dieses darf nur in eingefahrenen Becken verwendet werden und niemals nach dem Einsatz
von Antibiotika. Denn wenn das zugegebene Ammonium nicht bald von Bakterien zu Nitrit umgewandelt wird,
reichert sich giftiges Ammoniak im Wasser an. Ammonium hat den Vorteil, dass es von (Makro-)algen besser verwertet
wird als Nitrat. Wer also nur seine Caulerpa füttern will, kann Ammoniumchlorid verwenden.
Andreas: Messe mal Nitrat in einer frisch angesetzten Meerwasserprobe. Gib dann 2 ml deiner Nitratlösung in einen
Liter deiner Probe. Du solltest bei der ersten Messung 0 mg/l und bei der zweiten ca. 30 mg/l messen. Wenn nicht,
dann stimmt was mit deiner Messung nicht.
Hallo Adrian,
der Leitwert steigt tatsächlich nur gering an, wenn Silicat im Wasser ist. Du musst deshalb deinen Leitwert sehr genau messen.
Aber zur Beruhigung: Silicat im Meerwasseraquarium ist nicht so schlimm wie sein Ruf. Es ist für einige Tiere ein
essentieller Stoff.
Hallo Martin,
empfehlen kann ich dir die Fabrikate WTW, Dr.Lange und Perkin Elmer, die ich selbst einsetze. Aber bei den Profigeräten
kannst du allgemein wenig falsch machen.
Der Aufwand hängt etwas von dem Geld, das du investieren möchtest ab. Wenn du die zugehörigen (teuren)
Tests verwendest, musst du nur einen Faktor bzw. eine Programmnummer eingeben und erhältst bei der Messung
direkt deinen Wert in der gewünschten Maßeinheit.
Wenn du allerdings alternative Tests verwenden willst, musst du zunächst eine Kalibrierreihe ermitteln, was recht
aufwendig ist.
Hallo Martin,
die Idee scheint zunächst einleuchtend.
Leider besitzt dieses Gerät aber keine Filter, so dass das Lichtspektrum nicht an den jeweiligen Test angepasst werden kann.
Daher ist die Störanfälligkeit durch Trübungen und Verfärbungen viel höher als bei einem richtigen Photometer.
Und für das gleiche Geld bekommst du oft schon ein gut erhaltenes gebrauchtes Photometer, mit Filtern!
Hallo Stefan,
das hat nix mit der Größe zu tun (size doesn't matter :D), sondern damit, dass Silicium als undissoziiertes Si(OH)4
im Wasser vorliegt. Deshalb schlüpft es auch leichter durch Membranen als manche kleineren Moleküle.
Hallo Norman,
oh, da habe ich dir ungerechtfertigterweise was Böses unterstellt. ![]()
Das nächste Mal lese ich deinen Beitrag richtig. Ehrenwort ! ![]()
Hallo Andreas,
10,712 g NaNO3 enthalten 7,82 g Nitrat. Gibst du diese in 500 ml Wasser, so enthält 1 ml der Lösung 15,64 mg Nitrat.
In 4 ml Lösung sind folglich 62,56 mg Nitrat enthalten.
62,56 mg Nitrat erhöhen 400 Liter Aquarienwasser um 0,1564 mg/l.
Du musst 25,6 ml Lösung zugeben, damit in 400 Liter der Nitratwert um 1 mg/l steigt.
Hallo Volker,
dem Nitrat ist es egal, ob es mit Natrium oder Calcium zugegeben wird. Beides ist gut löslich.
Wobei man vom Natriumnitrat 4% mehr zugeben muss, um die gleiche Nitratmenge wie bei Calciumnitrat zu erhalten.
Hallo Jörg,
da gibt es 2 ganz ehrliche Tips:
1. Gib den Chelmon wieder an den Händler zurück
2. Entziehe diesem Händler dein Vertrauen
Wie du inzwischen weißt, ist der Chelmon alles andere als ein Anfängerfisch. Und für beide ist dein Becken einfach zu klein.
Hallo Konrad,
wo hast du gelesen, dass dein Wasser KATionenfrei sein soll? Es muss heißen IONENFREI. Gemeint ist destilliertes
bzw. demineralisiertes Wasser.
Wenn du kationengetauschtes Wasser für das Spülen des Anionenaustauschers nimmst ist das das Gleiche, wie
wenn du unbehandeltes Leitungswasser verwenden würdest. Denn die Anionen, die den Anionenaustauscher
verbrauchen, sind da noch unverändert drin.
Also: Zum Nachspülen sowohl des Anionen- als auch des Kationenaustauschers destilliertes/demineralisiertes Wasser
verwenden.
Und noch was: Du vermeidest am besten Fehler indem du dein Harz professionell regenerieren lässt. Dabei vermeidest
du gleichzeitig, deine Gesundheit zu riskieren.
Hallo Sven,
15 Gramm Natron erhöhen die KH in deinem 500-Liter-Becken um 1° dKH.
Wenn du es direkt ins Becken geben musst, dann tu das sehr sehr langsam. Löse es am besten in Osmosewasser
auf und achte darauf, dass es direkt in einer starken Strömung verwirbelt wird.
Gib das Natron morgens zu, dann ist der pH am niedrigsten und das Risiko von Ausfällungen am geringsten.
Hallo Volker,
ich befürchte, dass du mit dieser Methode nicht den Phosphatgehalt deines Aquariums sondern deines Kochtopfs misst.
Wenn du 0,075 mg/l PO4 in der Probe ermittelt hast, müssen nur 6 µg, also 6 millionstel Gramm Phosphor in irgendeiner
Form im Topf gewesen sein, um dieses Ergebnis mit vollkommen phosphatfreiem Meerwasser zu erhalten.
Spurenanalytik kann man leider nicht in der Küche durchführen.
