Beiträge von Armin Glaser

    Hallo Torsten,

    ist dein google kaputt? :smiling_face:

    Das hier ist der Enthärter: http://www.ebay.de/itm/like/181471940602?lpid=106&chn=ps
    das die Boosterpumpe: http://www.acwa-service.de/diaphragm-pump…e-pure-pro.html
    z.B. hier gibt es eine UO-Anlage aus Standardkomponenten: http://www.iemgmbh.de/umkehrosmose/p…s-bausatz-p-950
    komplett mit Membrane.
    und hier die letzte, aber wichtige Kleinigkeit, das einstellbare Ventil: http://www.btd24.de/osmose-spuelve…lagen::950.html
    Dieses Ventil ersetzt einen eventuell vorhandenen Durchflussbegrenzer.

    Ansonsten: Willkommen im 21. Jahrhundert. Die Zeiten, in denen Osmosemebranen Silicat nur schlecht zurückhielten, sind lange vorbei!

    Hallo Jens,

    das sind einfache Standardkomponenten:
    - Enthärter ist ein DVA LT8, wie er für Kaffemaschinen verwendet wird
    - Druckpumpe ist eine HF-8367
    - dann kommt ein Kohlevorfilter und ein Feinfilter
    - die Membran ist eine Filmtec TW30-1812-75
    - und am Ende sitzt ein Regelhahn, mit dem man das Abwasserverhältnis einstellt

    Das ist alles.

    Hallo Caro,

    selbst wenn Nitrat, Phosphat und Silicat in deinem Leitungswasser nicht allzu hoch sind,
    dann bleibt noch das Problem der Carbonatkonzentration: Dein Leitungswasser hat KH 8-9,
    die Salzmischungen haben KH 7-10, macht zusammen KH 15-19. Viel zu viel für Korallen!

    Hi Klaus,

    das schafft sowohl unsere Rowa-Anlage im Vivarium
    als auch meine selbst zusammengestellte UO zuhause,
    die aus einer Allerwelts-Druckerhöhungspumpe mit
    vorgeschaltetem Enthärter und einer Filmtec-Membrane besteht.

    Das Entscheidende ist ein einstellbarer Auslaufhahn,
    mit dem du das richtige Abwasserverhältnis einstellen kannst.

    Hallo Peter,

    als zentral an einer UO-Anlage sehe ich die Menge des produzierten Abwassers.
    2 Liter Abwasser pro Liter Osmosewasser sind die Obergrenze moderner UOs,
    Spitzenanlagen produzieren nur 0,5 Liter Abwasser. Dazu ist eine Druckerhöhungspumpe
    notwendig (je mehr Druck desto weniger Abwasser und desto höhere Rückhalterate).
    Bei hartem Leitungswasser empfehle ich dir, einen Enthärter vorzuschalten.

    Einen nachgeschalteten Anionenaustauscher (Silicatfilter) brauchst du nur,
    wenn du wirklich sehr viel Silicat im Leitungswasser hast.

    Hallo Michael,

    in deinem Fall gehe ich nicht davon aus, dass Nitrat oder Phosphat das Problem sind,
    zumindest wenn die Werte schon länger auf diesem Niveau stabil sind.

    Vielleicht ist die Umstellung oder ein anderer Eingriff/Veränderung die Ursache.
    Was hat sich durch die Umstellung alles verändert. Wie stabil sind/waren deine Wasserwerte?

    Wasserwechsel ist fast immer eine gute Idee. Im Zweifelsfall würde ich aber das Salz weiter
    verwenden, das sich bei dir bewährt hat, und nicht das, das möglicherweise die Probleme ausgelöst hat.

    "Grundsätzlich ist es und bleibt es aber ein Ritt auf der Rasierklinge so knapp an der Nachweisgrenze zu fahren und man muss schon sehr gut auf alles achten.
    evtl. lieber etwas mehr und dafür auch mehr Ruhe im Pott"

    Norbert, das hast du wunderbar formuliert :thumbs_up:

    Hallo Björn,

    die starken Abweichungen sind ungewöhnlich. Irgendwas ist faul.
    Entweder der Test oder die Referenz oder du machst einen Fehler.
    Wie oft hast du die Messungen wiederholt? Gab es Abweichungen
    zwischen den einzelnen Messungen?

    Dass die Abweichungen bei Nitrat und Nitrit unterschiedlich sind, ist erklärbar.
    Es wird in beiden Fällen Nitrit gemessen, beim Nitrattest findet aber vorher
    eine Reduktion des Nitrats zu Nitrit statt. Und die ist fehleranfällig.

    Hallo Ingrid,

    was für ein Wasser als Ausgangsstoff für demineralisiertes Wasser
    verwendet wird, ist schwer zu ermitteln. Höchstwahrscheinlich war
    es ursprünglich Trinkwasser, welche Verunreinigungen aber bei
    der Weiterverarbeitung hineinkamen, ist unklar.
    Ich habe auch schon das Gerücht gehört, dass Kondenswasser
    aus Kühlanlagen als destilliertes Wasser verwendet wird.
    Jedenfalls sind die Vorschriften für Trinkwasser viel strenger als die DIN 43530.

    Peter: Bei der Verwendung von Leitungswasser würde ich dieses vorher
    auf Silicat testen, da es für Silicat keinen Grenzwert gibt und der Wert meist
    nicht von den Wasserversorgern angegeben wird. Außerdem ist bei hartem
    Wasser unbedingt der Carbonatgehalt (KH) zu beachten, da sich dieser
    zu den Carbonaten der Meersalzmischung addiert und viel zu hohe Werte ergeben kann.

    Eine gute Umkehrosmose ist eine sinnvolle Investition in die Meerwasseraquaristik.

    Hallo Peter,

    destilliertes Wasser würde ich nicht verwenden, denn es enthält meist Unmengen an Silicat.
    Mit der Umkehrosmose entfernst du auch 95-99% der Schwermetalle aus dem Wasser,
    außerdem ist Trinkwasser wesentlich besser kontrolliert als destilliertes Wasser.
    Hier könnte allerhöchstens die Kombination weiches Wasser und Kupferleitungen Probleme bereiten.

    Wechseln kannst du bedenkenlos 50%, notfalls etwas mehr. Und verwenden kannst du das Wasser,
    sobald es völlig klar ist und sich keine Ablagerungen am Boden mehr zeigen.

    Das gute alte Magnesium, ein unerschöpflicher Hort der Legendenbildung :smiling_face:

    Die am stärksten Magnesium verbrauchenden Organismen im Aquarium, die Kalkalgen,
    enthalten 2 - 8% Magnesium. Um 100 Gramm Magnesium zu verbrauchen, müssten
    folglich 2 Kilogramm Kalkalgen wachsen.

    Die Stabilisierungswirkung des Magnesiums ist relativ gering, ich hatte es im
    Ratgeber Meerwasserchemie mal vorgerechnet: Fällt der Mg-Gehalt von
    1292 auf 1052 mg/l, dann erhöht sich die Aragonit-Übersättigung von
    5,49 auf 5,88-fach. Das ist normalerweise noch kein Grund für das Aragonit,
    um auszufallen.

    Schnecken verbrauchen auch Magnesium, ähnlich wie Kalkalgen. Wer also
    mehrere ausgewachsene Tritonshörner im Becken hat, muss ordentlich nachdosieren.

    Und Gorgonien und Weichkorallen enthalten ebenfalls Magnesium, bis zu 4%,
    aber vom Trockengewicht!

    Die häufigste Ursache für niedrigen Magnesiumgehalt im Wasser bleiben
    weiterhin magnesiumarme Salzmischungen.

    Hallo Werner,

    das Funktionsprinzip des Zeoliths ist im Meerwasser das gleiche.
    Auch hier wird Ammonium gebunden und kann durch eine konzentrierte
    Lösung, die ein anderes Kation enthält, z.B. Natrium, ausgetauscht werden.

    Hallo Marc,

    ob die Dosierung sofort messbar ist, hängt vom jeweiligen Aquarium ab.
    In einem jungen Aquarium mit vielen unbesiedelten Flächen kann sich
    das Phosphat an Oberflächen binden, es kann aber auch von Bakterien
    oder Korallen schnell aufgenommen werden.

    Nimm eine tägliche Dosis für 0,1 mg/l PO4 und dosiere so lange zu, bis du
    PO4 nachweisen kannst. Ab dann kannst du die Dosierung möglicherweise
    reduzieren oder durch stärkere Fütterung ersetzen.

    Hallo Eric,

    ich würde die Phosphatzugabe weitermachen,
    zumindest bis du einen nachweisbaren Phosphatwert erreicht hast.

    Dass man diese Dosierung nicht nachweisen kann, kann ich
    nicht bestätigen, ich habe neulich im Vivarium sogar den
    Nettoinhalt eines Aquariums anhand der Phosphatzugabe errechnen können.

    Hallo Peter,

    ich würde eher einem Aräometer als einem Plastik-Schwimmerteil glauben.
    Aber bei beiden musst du die Temperatur des gemessenen Wassers berücksichtigen,
    Dichte allein sagt nichts aus.

    @Florian: Reines Wasser hat bei 25°C die Dichte 0,997. Das liegt weit außerhalb
    des Anzeigebereichs eines Aräometers für Meerwasser.

    Oh, Ingrid war schon schneller :smiling_face:

    Hallo Daniel,

    die Zugabe der Ballingsalze ins TB funktioniert gut, ich mache das schon seit Jahren so weil
    mir das Ansetzen von Flüssigkeiten zu umständlich ist.

    Ich würde allerdings alle Komponenten morgens zugeben, da dann der pH am niedrigsten ist
    und die Gefahr von Ausfällungen am geringsten. Zwischen den einzelnen Komponenten
    musst du allerdings so lange warten, bis sie sich aufgelöst haben und ins Aquarium gepumpt wurden.

    @Mark: gleichzeitig würde ich auf keinen Fall zugeben, da dann Kalk ausfällt

    Hallo Eric,

    hol dir aus der Apotheke Natrium-, Kalium, Calcium- oder Ammoniumnitrat.
    Stärker Füttern tut es normalerweise auch, aber in deinem akuten Fall
    ist die direkte Phosphat- und Nitratdosierung vorzuziehen.

    Das Baktobalance ist wahrscheinlich eine organische Kohlenstoffquelle,
    die in deiner Situation kontraproduktiv ist. Dazu kann sich am besten
    Hans-Werner äußern, er weiß genau was drin ist.

    Hallo Peter,

    auch wenn Sauerstoff in Konzentrationen über 100% im Wasser vorhanden sein kann,
    schadet er nicht. Er wirkt sich nicht auf den pH-Wert aus und treibt auch kein CO2 aus.

    Die Luftbläschen, die hauptsächlich aus Stickstoff bestehen, können höchsten
    sehr empfindliche Tiere wie z.B. junge Seepferdchen schädigen.

    Hallo Thomas,

    bei einem so jungen Aquarium würde ich noch nicht eingreifen.

    Es ist trotzdem gut, die Werte zu beobachten. Wenn deine KH weiter fällt,
    kannst zu etwas Natron einsetzen, um sie auf 7-8 zu halten.

    Der Gasaustausch geschieht hauptsächlich im Abschäumer,
    daher kannst du den Ablauf so einstellen, dass er möglichst leise ist.