Hallo Arielle,
beobachte die Entwicklung des Phosphatwerts noch ein paar Wochen lang.
Eine Lösung überlegen wir uns dann gemeinsam, wenn er stabil bleibt oder weiter steigt.
Hallo Arielle,
beobachte die Entwicklung des Phosphatwerts noch ein paar Wochen lang.
Eine Lösung überlegen wir uns dann gemeinsam, wenn er stabil bleibt oder weiter steigt.
Hallo Marco,
was brauchst du noch? So viel Wasser wie möglich wechseln, ruhig 50% auf einmal. Und das nach spätestens einer
Woche wiederholen.
Die Kohle gibst du am besten in einen Außenfilter, sie muss stark durchströmt werden. Und oft wechseln, am besten täglich.
Das Problem ist, dass sich die Giftstoffe nicht nur im Wasser befinden, sondern auch auf/in dem Gestein und Bodengrund.
Lass dir daher viel Zeit bevor du das nächste Mal ein Tier einsetzt.
PS: Ich fahre jetzt weg und werde die nächsten 2 Wochen nur sehr selten ins Forum schauen können.
Hallo Marco,
dann hat sich mein Verdacht bestätigt. Ungenügend ausgehärteter Kleber ist absolutes Gift und der Lack hat auch das
Schlimmste beim Verarbeiten abgegeben. Nachträgliches Abschleifen nützt da nicht mehr viel.
Der Schlauch ist nur eine Sicherheitsmaßnahme. Beim üblichen grünen PVC-Schlauch weiß ich, das er nach jahrzehntelangem
Einsatz keine Probleme gemacht hat. Den grauen kenne ich nicht.
Hallo Marco,
das sieht stark nach einer Vergiftung aus. Wie hast du die PVC-Verrohrung geändert? Die wahrscheinlichsten
Ursachen sind der PVC-Kleber bzw. die darin enthaltenen Lösungsmittel. Dem Bootslack würde ich trotz aller
Herstellerbeteuerungen auch nicht trauen.
Grundsätzlich ist der Kontakt des Aquariums mit Lösungsmitteln unbedingt zu vermeiden!
Jetzt wo der Karren schon im Dreck steckt kannst du nur mit massivem Aktivkohleeinsatz (häufig wechseln!)
und großen Wasserwechseln (mehrfach 50%) versuchen zu retten, was zu retten ist. Den Schlauch würde ich auch
sicherheitshalber gegen einen aquarienüblichen austauschen. Das muss kein teurer Silikonschlauch sein, die
üblichen grünen haben sich auch jahrzehntelang bewährt.
Hallo Josh,
Calciumbestimmungen würde ich nicht mit dem Photometer durchführen, sondern ganz klassisch auf Farbumschlag titrieren.
Auch der aktuelle "Standard Methods of Seawater Analysis" bevorzugt diese Methode. Also im Grunde das Gleiche,
das alle Aquarianer mit Tröpfchentests auch machen. Nur mit genaueren Zugabegeräten und standardisierten Lösungen.
Calciummessungen mache ich im eigenen Labor nach der genannten Methode, die Alternative Calcium an der Uni
per ICP-MS zu messen hat sich als aufwendiger, aber eher etwas ungenauer erwiesen.
Zu den Photometern: Ich selbst bin WTW-Fan, du kannst aber davon ausgehen, dass alle Photometer der 1000€-Klasse
für unsere Zwecke, d.h. vor allem für Phosphat- und Nitratmessung hervorragend geeignet sind.
Hallo Gerald,
leider sind die Angaben vieler Salzhersteller über die Ergiebigkeit ihrer Produkte etwas jenseits der Realität.
810 g auf 27 Liter sind 30 g/l. Durch den Wasseranteil des Salzes sind das real etwa 27,5 g Salzgehalt pro Liter Meerwasser.
Das entspricht bei 25°C einer Dichte von 1,0177. Da du sicherlich kein Ostsee- sondern ein Korallenriffaquarium
betreibst, ist das definitiv zu wenig.
Verlass dich lieber auf Martin Kuhns Aquacalculator, der ist objektiver!
Hallo Armin,
wenn ich mich richtig erinnere, müsste da der Umbau schon gewesen sein. Du hast dann sicher die große Weltkugel
in der Mitte des Raums gesehen.
Natürlich kenne ich den Herrn mit den Seepferdchen gut. Das macht der Vivariumsleiter Hannes Kirchhauser selbst.
Hallo Armin,
natürlich ist das Naturkundemuseum Karlsruhe einen Besuch wert !!!
Wenn dein letzter Besuch einige Jahre her ist, dann kennst du ja noch gar nicht die neuen Meerwasserbecken, die wir
im vorderen Teil des Vivariums aufgebaut haben. Die sind um einiges größer als die hinteren Becken und Grund
genug, mal wieder dort vorbei zu schauen.
Hallo Armin,
die Löslichkeit jedes Gases ist proportional zu seiner Konzentration und dem Druck der umgebenden Atmosphäre.
Erhöhst du die Konzentration in der Luft von 20 auf 100%, dann löst sich fünf mal so viel. Erhöhst du dazu noch den
Druck, dann löst sich noch mehr. Die Obergrenze von ca. 7 mg/l gilt nur für den normalen Luftsauerstoffgehalt von
etwa 20% und für den Normaldruck 1013 Hektopascal.
Hallo Armin,
das entspricht einer Salinitätsschwankung von 35 auf 32,7, was kurzzeitig kein Problem sein sollte.
Natürlich musst du so schnell wie möglich wieder die alte Salinität herstellen.
Hallo Namensvetter,
wenn du statt normaler Luft reinen Sauerstoff in die Tüte packst, erhöht sich die Sauerstoffkonzentration im Wasser
selbst auf das Fünffache. Diese Konzentration nimmt durch Atmung allmählich ab, die Reserve ist aber viel größer.
Hallo Dirk,
KH-Puffer dosieren bis du etwa 8° KH hast, dann reduzieren oder ganz absetzen.
Hallo Reinhard,
dann hast du beim Umbau wohl ziemlich viel Dreck aufgewirbelt. Du kannst die oberste Schicht deines Bodengrunds
absaugen, in Meerwasser ausspülen und dann wieder ins Becken geben. Aber nur die oberste Schicht, nicht zu viel entnehmen!
Hallo Reinhard,
wie hoch waren deine Werte vor der Wasserwechselpause? Hast du außer Wasserwechsel nichts verändert in dieser Zeit?
Senke die Strömung nicht allzusehr ab und achte darauf, dass sie das Lebendgestein und den Bodengrund gut beströmt.
Hallo Peter,
was hast du denn in dein Aquarium gegeben, dass der Mg-Wert so hoch wurde? Lass es in Zukunft besser weg.
Hallo Dirk,
deine Ca und Mg-Messwerte sind sicherlich falsch. Ca in dieser Höhe ist nicht möglich, Mg nur wenn du Unmengen
von Mg-Salzen zugibst. Lass dich mal überraschen, was dein TM-Test bei richtiger Anwendung anzeigen wird.
Wenn deine PO4 und NO3-Werte so extrem niedrig sind, können Korallen, die höhere Werte gewohnt sind,
Umstellungsschwierigkeiten bekommen. Versuche es erst mal mit mehr füttern. Messe dabei aber oft NO3 und PO4,
damit die Werte nicht plötzlich zu hoch werden und die anderen Korallen Ärger machen.
Hallo Dirk,
das sind beides sehr einfache Geräte, die sicherlich eine Zeit lang ihren Zweck erfüllen werden.
Allerdings hat das 98107 keinen standardisierten Elektrodenanschluss, so dass ich mich erstmal informieren würde,
was die Original-Ersatzelektrode kostet. Das 98103 hat einen S7-Anschluss, das ist ein Vorteil, Elektroden mit S7-Anschluss
sind aber meist teuer. Eine Alternative wäre sicherlich dieses Gerät
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=…d93a9a652418a3c
denn es besitzt einen BNC-Elektrodenanschluss, für den du am einfachsten und billigsten Ersatzelektroden bekommst.
Allerdings kann eine Elektrode viele Jahre halten, der Austausch ist nur ein langfristiges Problem.
Hallo Stephan,
wenn du den Adsorber hinter dem Abschäumer betreibst, dann arbeitet er etwas effektiver. Der Abschäumer holt
organische Stoffe aus dem Wasser, die sich auf dem Adsorber ablagern und so die Phosphatadsorption
verringern können. Solange du das Adsorbermaterial im Wirbelbettfilter nur leicht fließen und nicht wirbeln lässt,
hast du auch kein Problem mit Abrieb, den der Abschäumer herausholen muss.
Hallo Udo,
egal mit welchen Hilfsmitteln du deinen Kalkreaktor optimieren würdest, an der Tatsache, dass er Calcium und
Carbonate immer in einem festen Verhältnis zugibt kannst du nichts ändern. In deinem Fall, wo Calcium sehr hoch
ist und die Alkalinität etwas niedrig, hilft nur die Zugabe von Natron (Natriumhydrogencarbonat).
Hallo Micha,
langfristig müssten beide Körnungen die gleiche Phosphatmenge aufnehmen.
Hallo Florian,
deine Berechnungen sind richtig und deine Vorgehensweise ist angemessen vorsichtig.
Die geringe Phosphatmenge die du zugibst wird wahrscheinlich schnell wieder verbraucht. Daher steigt dein
Phosphatgehalt nicht in den von dir messbaren Bereich an.
Wenn dir die positive Reaktion deiner Korallen noch nicht ausreicht kannst du die Dosierung noch etwas erhöhen.
Aber gehe weiterhin so bedacht und vorsichtig vor.
Hallo Micha,
je feiner die Substanz, desto größer ist die Oberfläche. Bei einer kleinen Korngröße kannst du davon ausgehen, dass
der Adsorber schneller arbeitet.
Wichtiger ist aber die Art der Anwendung. Eine feine Körnung in einem Fließbettfilter adsorbiert sehr schnell, in einem
unbewegten Filter neigt sie eher zum Verbacken. Dort ist eine gröbere Körnung geeigneter.
Hallo Valentina und Mark,
wenn die Steri-Anlage 900°C schafft, Sauerstoff, CO2 und Wasserdampf zudosierbar ist und ihr die Prozesssteuerung
beherrscht, geht das sicher ![]()
Nein, im Ernst: Die Regeneration ist ähnlich aufwendig wie die Herstellung von Aktivkohle und wird daher nur im
Tonnenmaßstab bei den Herstellern gemacht.
Hallo Stefan,
der Unterschied zwischen LED und HQI ist größer, als es der Wirkungsgrad vermuten lässt. Das Licht der LED
ist stärker gerichtet (kleiner Abstrahlwinkel), so dass es besser in das Wasser eindringen kann (weniger Totalreflexion). Auch bei kurzen Abstand der HQI-Lampe zum Wasser kommt ein großer Teil des Lichtes indirekt
über den Reflektor, der nicht perfekt reflektieren kann und teilweise das Licht streut.
Das günstigere Verhalten bei der Aufwärmung des Wassers hat ebenfalls nichts mit dem Wirkungsgrad zu tun.
Es wird zwar auch viel Wärme produziert, aber nicht nach vorn zum Aquarium sondern nach hinten zum Kühlblech abgestrahlt.
Hallo Hans-Werner,
die Übertragung des Phosphatmessergebnissen des Ratiopharm-Produktes Braunol auf das Medipharm-Produkt Betaisodona
halte ich für fast so gewagt, wie wenn ich z.B. ein Aqua Medic Salz auf Calcium untersuchen würde und dann sagen würde,
ich wüsste wie viel Calcium im Tropic Marin Salz ist.
Trotzdem will ich deine Phosphatmessung nicht grundsätzlich in Frage stellen, sie deckt sich ja schließlich ungefähr mit meiner Abschätzung.
Was ich nach wie vor bezweifle, ist die nachhaltige Wirkung einer 5-10 minütigen Einwirkung von 15-30 mg/l PO4 auf eine Koralle.
Da müsste ja jeder Pups eines Fisches diese schon aus der Fassung bringen ![]()
Hallo Philipp,
für einen Farbumschlagtest wie bei Ca/Mg ist ein Photometer nicht ohne weiteres zu gebrauchen.
Wie hast du den Umschlagpunkt festgelegt?
Besser ist die Titration mit einem Rührgerät und dann ganz "old fashioned" den Umschlapunkt mit dem Auge bestimmen.
Hallo Hans-Werner,
die Phosphatwirkung lässt sich doch ganz einfach ausprobieren: Gib doch einfach zu 1 l Aquarienwasser 25 mg Natriummonohydrogenphosphat,
was einem extrem hoch angesetzten Phosphatgehalt von 10 g/l in Betaisodona und einer Dosierung von 2 ml Betaisodona
auf 1 Liter Aquarienwasser entspricht. Dann bade die Koralle die üblichen 10 Minuten darin. Und schau, was schreckliches passiert.
Ich bin gespannt.
Hallo Uwe,
ich habe den Tropic Marin Ca/Mg-Test vor einiger Zeit mal überprüft und er war ausgesprochen genau. Wenn die
Rezeptur nicht geändert wurde, kannst du dich bei richtiger Anwendung (!) darauf verlassen.
Die Multireferenz von FaunaMarin kontrolliere ich regelmäßig, diese ist ebenfalls sehr zuverlässig.
Die Kombination aus TM-Test und Multireferenz ergibt folglich bei richtiger Anwendung richtige Ergebnisse.
Betrachte die Verwendung einer Referenz nicht nur als Überprüfung des Tests, sondern auch als Training für deine
eigenen richtige Anwendung. Denn nach meiner Erfahrung ist in weit über 50% der Fälle der Anwender die Ursache für falsche Messergebnisse.
Hallo Christoph,
Iod ist ein Element und enthält, wie alle Elemente, nur sich selbst. Also nur Iod.
Was du meinst ist eine Polyvinylpyrrolidon-Iod-Komplex Lösung, die auch als PVP-Iod (Handelsname Betaisodonna)
bezeichnet wird. Der pH dieser Lösung wird mit Citronensäure, Natriumhydoxid und Natriumphosphat eingestellt.
Daher enthält diese Lösung, im Gegensatz zu den anderen Iodanwendungsformen (die häufigsten sind Kaliumiodid
und Lugolsche Lösung) auch etwas Phosphat, was für die Anwendung sowohl beim Menschen als auch bei einer
Koralle völlig irrelevant ist.
Die Wirkung sowohl auf die Schädlinge (z.B. Helicostoma), die mit dem PVP-Iod-Bad abgetötet werden sollen, als
auch auf die Koralle selbst ist durch die hohe Iodkonzentration bedingt. Daher liegt die Kunst darin, die Dosierung und
die Anwendungsdauer so hinzukriegen, dass die Schädlinge tot sind, aber die Koralle überlebt.
Du kannst diese theoretische Betrachtungsweise auch ganz einfach praktisch nachvollziehen: Lege eine Koralle zu
lange in (völlig phosphatfreie) Lugolsche Lösung. Sie stirbt. Ganz ohne Phosphat.
Im Übrigen leiden Zooxanthellen nicht unter Phosphat, sondern freuen sich sogar darüber.
Hallo Christoph,
dass Iod Phosphat enthält ist ein weiteres Prunkstück in meiner Sammlung der schönsten Aquarianermärchen ![]()
Matthias: Mein Tipp wäre: kauf dir für die 80 Euro ein gutes Buch und gehe vom übrigen Geld schön Essen
Hallo Roger,
besser als Ethanol ist Propanol sicher nicht. Ich würde wegen ein paar gesparten Euro kein solches Experiment wagen.
Hallo Philipp,
Kupfer im Aquarium ist ein schwieriges Problem, da es in ganz unterschiedlichen Formen vorliegt. Es lagert sich
an Oberflächen an und wird von organischen Substanzen aufgenommen. Nur der kleinste Teil liegt als freies Ion vor.
Einen wesentlichen Teil der organischen Substanzen kannst du abschäumen, die Ionen mit Chelatoren binden
und dann ebenfalls abschäumen. Leider kann es lange dauern, bis sich die Depots auf den Oberflächen, die
immer wieder neues Kupfer ins Wasser abgeben können, reduziert haben.
Hallo Sascha,
mach es wie Thomas vorgeschlagen hat: Viel Wasserwechsel und Kohlefilterung.
Abgestorbene Algen und Korallen am besten entfernen bzw. absaugen.
Hallo Dirk,
mit deiner Methode riskierst du mindestens so große Messfehler wie deine gemessene Abweichung.
Nach meiner Erfahrung kannst du dich auf die Fauna Marin Referenz verlassen, wenn du es nachprüfen willst, dann so:
- 12,164 g Magnesiumsulfat-Heptahydrat (MgSO4x7H2O, Bittersalz) und
- 1,467 g Calciumchlorid-Dihydrat (CaCl2x2H2O) in 1 Liter destilliertem Wasser auflösen.
Enthält 1200 mg Magnesium und 400 mg Calcium pro Liter.
Das funktioniert aber auch nur genau, wenn die Salze nicht zu lange mit Luftfeuchtigkeit in Kontakt waren.
Hallo Marc,
hol dir in der Apotheke etwas Borax, gib davon 1 Teelöffel in 1 Liter destilliertes Wasser und miss den pH.
Wenn er deutlich unter 9,2 liegt, dann ist dein Messgerät falsch justiert.
Hallo zusammen,
da dieser Thread ebenso wie die Lanthanchloridmethode eine olle Kamelle ist, zitiere ich mich einfach nur selbst:
"bevor ich bei der Fällung das physiologisch unbedenkliche Eisen durch Lanthan ersetzen würde, das im Organismus
als Calciumantagonist wirkt und daher unvorhersehbare Reaktionen auslösen kann, würde ich lieber auf einen
bewährten festen Adsorber auf Eisen- oder Aluminiumbasis zurückgreifen."
"- eine schnelle Phosphatsenkung ist sehr bedenklich für die Beckeninsassen.
Chemisch-biologische Veränderungen müssen immer langsam erfolgen, damit
sich die Organismen daran gewöhnen können und ihren Stoffwechsel umstellen können.
Oder einfach gesagt : Korallen, die in nullkommanix von 1 mg/L auf fast 0 Phosphat
umgestellt werden, krepieren einfach.
- Phosphatfällung ist immer eine Zeitbombe. Das Phosphat verschwindet nicht
aus dem Aquarium, es wird nur irgendwo abgelagert (Gestein, Bodengrund).
Wann es dann von irgendeiner Alge oder einem Bakterium wieder aufgenommen wird,
und später wieder freigesetzt wird, ist nur eine Frage der Zeit."
Hallo Robert,
dein Ionenaustauscher ist jetzt nicht defekt sondern erschöpft. Beide Harze müssen regeneriert oder ausgetauscht werden.
Hallo zusammen,
das war ja eine spannende Diskussion in den letzten Tagen.
Das Geheimnis, warum Phosphatadsorber in verschiedenen Aquarien so unterschiedlich effektiv sind, liegt darin,
dass sie außer Phosphat auch noch andere Stoffe binden können, vor allem Silicate und organische Stoffe.
Je nachdem, wie viel davon im Wasser vorhanden ist, bindet der Adsorber mehr oder weniger viel Phosphat.
Und auch mehr oder weniger lange.
Daher ist der Einsatz von Aktivkohle vor dem Adsorber eine gute Idee, wenn der Adsorber nicht effektiv genug ist,
da die Kohle einen erheblichen Teil der organischen Stoffe binden kann. Und natürlich sollte der Abschäumer vor dem
Adsorber stehen. Biologische Filter können ebenfalls einen Teil der störenden Stoffe entfernen.
Um mit dem Adsorber das Phosphat vollständig aus dem durchfließenden Wasser zu entfernen, müsste die
Kontaktzeit mehr als 5 Minuten betragen, was ein unrealistischer Wert für die Aquaristik ist. Daher ist der Phosphat-
gehalt am Filterauslauf immer nur reduziert, nicht Null.
Hallo Marco,
dann verwende 9,5 g Ca(NO3)2*4H2O statt des Natriumnitrats.
Hallo Marco,
dein Test ist eigentlich für Meerwasser geeignet. Wenn du ganz sicher gehen willst, kannst du dir eine Aufstockungs-
referenz nach folgendem Rezept herstellen (lassen): 6,85 g NaNO3 in 1 l dest. Wasser auflösen. 1 ml dieser Lösung
in 1 l Aquarienwasser geben. Dieses Wasser enthält dann 5 mg/l mehr NO3 als das ursprüngliche Aquarienwasser.
