Beiträge von Armin Glaser

    Hallo Lars,

    Aufklärung, aber gerne :grinning_squinting_face:

    Kjedahl ist eine Nassveraschung, da spielen Kationen keine große Rolle. Tatsächlich wurde und wird aber auch
    immer wieder mit Trockenveraschung gearbeitet. Dass das unsauber ist, wusste man aber schon vor 100 Jahren:
    http://related.springerprotocols.com/lp/de-gruyter/…eren-px8L0h540P

    Wenn du in Rainers Link z.B. die Asche und Phosphatwerte von Artemia und Golden Pearls vergleichst, siehst du,
    dass sich das Asche/P-Verhältnis um den Faktor 2 unterscheidet.

    Hallo Dieter,

    es kommt ganz darauf an, was man erreichen will bzw. wie die Ist- und Soll-Wasserwerte des Aquariums sind.
    Mit Wodka wird hauptsächlich Nitrat abgebaut, der Phosphatabbau ist deutlich geringer, oft sogar vernachlässigbar.
    Mit Phosphatadsorber wird dagegen nur Phosphat und keinerlei Nitrat abgebaut.

    Will man sowohl Nitrat als auch Phosphat aus dem Wasser entfernen, kann die Kombination beider Methoden sinnvoll sein.

    Die regelmäßige Überwachung der Wasserwerte und rechtzeitige Reduzierung bei Annäherung an die gewünschten Werte
    ist sowohl bei den Einzelmethoden als auch bei deren Kombination selbstverständlich.

    Hallo Martin,

    du hast nicht dein Osmosewasser, sondern den Dreck in deinem Eimer gemessen. Deine UO ist also oK.

    Die Abweichung zur Referenz ist ein bisschen hoch. Du kannst aber damit leben, zumindest wenn das Gerät bei jeder Referenzmessung das Gleiche anzeigt.

    Hallo Lars,

    die genannten organischen Verbindungen können alleine keine Asche ergeben, da ihnen die zugehörigen Kationen fehlen.

    @Hans-Werner:

    "Aber wie kommen hohe Aschegehalte ins Fischfutter wenn nicht durch phosphathaltige Fischknochen?" ist eine gute Frage.
    Ist immer garantiert, dass keine irgendwie gearteten Füllstoffe, die als "Mineralstoffe" deklariert werden könnten, ins Futter gelangen?

    Rainer: Danke für den informativen Link

    Hallo Martin,

    eine Referenz zur Überprüfung ist immer eine gute Idee, denn es kann ja mal vorkommen, dass ein Gerät nicht richtig funktioniert.
    Normalerweise musst du nichts am Gerät verändern. Für die Umrechnung nimmst du den Wert "Leitwert bei 25°C",
    da dein Gerät eine 25°C-Temperaturkompensation besitzt.

    Der Leitwert 50,4 mS/cm sagt aus, dass deine Salinität 33,0 beträgt.

    133 µS/cm sind für Osmosewasser ein ungewöhnlich hoher Wert, der auf ein Problem deiner UO-Anlage schließen lässt.

    Die Elektrode wird trocken aufbewahrt.

    Hallo Christian,

    wie viel eine Lampe ausleuchtet hängt einerseits vom Abstrahlwinkel und andererseis von der Höhe, in der du
    die Lampe anbringst, ab. Natürlich wird das Licht, genauer gesagt die Leuchtdichte, schwächer wenn du die Lampe
    höher hängst, da sich das Licht dann auf eine größere Fläche verteilt. Für 60 cm Wassertiefe sind aber 165 Watt
    pro Meter Beckenlänge nach meiner Erfahrung ausreichend, wobei natürlich Faktoren wie Lichtausbeute der LEDs,
    Besatz und persönlicher Geschmack auch eine Rolle spielen.

    Hallo Torsten,

    die Bilder sind auf der Seite vertauscht, am Ende vielleicht auch die Preise? Ich kann dir nicht erklären, warum
    die 120 W LED teurer als die 165er sein soll. Die 120er ist eine absolute Minimalausführung, bei der du nicht einmal
    blau und weiß einzeln schalten kannst. Davon würde ich die Finger lassen.

    Die 165er ist einzeln schaltbar und würde für dein Becken ausreichen.

    Hallo Ralf,

    die Werte sind gut und, weil sie mit Referenz überprüft sind, wohl auch richtig. Bis auf den Zahlendreher bei der Dichte,
    zu der du auch die Temperatur angeben musst.

    Dass dein Magnesiumwert nicht sinkt liegt höchstwahrscheinlich am Magnesiumgehalt deiner Salzmischung.
    Wenn dieser so hoch ist, dann bleibt auch dein Mg-Gehalt so hoch, da Mg kaum verbraucht wird.

    Hallo Michael,

    mit den Funksteckdosen wäre ich vorsichtig. Ich setze die ab- und zu testweise für Leuchten ein und da ist es schon vorgekommen,
    dass sie mal aus- oder eingeschaltet hatten, als sie es nicht sollten. Bei einer Lampe nicht weiter schlimm,
    bei einer Wasserzufuhr ein Katastrophe! Ein Kabel ist auf jeden Fall sicherer.

    Lege die Pegelüberwachung zur Sicherheit doppelt aus, damit die eine die andere überwacht. Ich mache das seit über 10 Jahren mit einer Schaltuhr,
    die muss ich nur ab und zu mal um ein paar Minuten ändern.

    Und noch was ganz wichtiges: setze zur Sicherheit ein zweites Magnetventil (Schließer) in Reihe zu deinem vorhandenen (Öffner-)Ventil,
    und lass dieses durch eine weitere unabhängige Überwachung im Notfall die Wasserzufuhr sperren.

    Hallo Martin,

    ich glaube, da hat dir jemand einen Bären aufgebunden. Das reinstmögliche Wasser hat eine Leitfähigkeit
    von 0,055 µS/cm, was von einem Messgerät, das eine Anzeigeauflösung von 0,1 µS/cm hat, als 0,1 µS/cm angezeigt wird.
    0,1 µS/cm bedeutet folglich: besser kann das Wasser gar nicht sein.

    Orientiere dich besser an Dirks Vorschlag, der ist realistischer.

    Hallo Philipp,

    sorry, dass ich ein wenig für Verwirrung gesorgt habe, weil ich deine Angabe "MgCl2" wörtlich genommen habe.
    Ich hätte mir denken können, dass es sich stattdessen um MgCl2*6H2O handelt, und dann passen die Angaben natürlich alle wieder.
    Aber das hat sich zum Glück ja schon während meiner Abwesenheit geklärt.

    Hallo Martin,

    das GLF 100 hat laut Datenblatt eine Auflösung von 1 µS/cm. Das ist völlig ausreichend für die Überprüfung von Osmosewasser.
    Zu den billigen Leitwertmessern kann ich nur sagen: Entscheidend ist nicht, wie viele Stellen die Anzeige hat,
    sondern wie genau das Messgerät ist!

    Hallo Dietmar,

    lass den Backofen aus oder lege lieber eine Pizza rein :grinning_squinting_face:
    Mit kurzem Erhitzen erreichst du gar nichts, und wenn du es richtig machst kannst du für die Energiekosten
    zentnerweise Natriumcarbonat kaufen.

    Hallo Martin,

    messen tut dein Leitwertmessgerät immer den Leitwert, ob es auch eine Salinitätsanzeige hat, hängt vom jeweiligen
    Gerät ab und steht in der Beschreibung.

    hajo: Vielen Dank dafür, dass du das gleich richtig gestellt hast. Jetzt verstehe ich etwas besser, wie dieses Gerücht entstanden ist.

    Hallo Moni,

    deine Werte kommen mir ein bisschen komisch vor. So ein hoher pH und so eine niedrige KH passen nicht so richtig zusammen.
    Hast du schon mal eine Referenz gemessen? Was zeigt denn dein frisch angesetztes Meerwasser für Werte an?


    PS: Ich bin bis nächste Woche weg und kann erst dann wieder antworten

    Hallo Hajo,

    die Leitwertmessung ist den anderen Verfahren zur Salinitätsbestimmung völlig ebenbürtig, nur bequemer als die meisten anderen.

    Andererseits: Wenn ein Salzhersteller ein Salz falsch zusammensetzen würde, könnte man dies weder mit der
    Leitwertmessung, noch der Dichtemessung, der Refraktionsmessung oder einem anderen Salinitätsmessverfahren feststellen.

    Hallo Dietmar,

    es lösen sich etwa 200 Gramm Natriumcarbonat in 1 Liter Wasser.
    1 Gramm Natriumcarbonat erhöht die Alkalinität so wie 1,6 Gramm Natriumhydrogencarbonat.

    Und ich verspreche dir: in der nächsten Auflage wird das erwähnt!

    Hallo Bernd,

    bei einem pH, der auf 7,5 absinkt, ist Natriumhydrogencarbonat normalerweise nicht ausreichend. Hier würde sich
    die Alkalinität möglicherweise zu sehr erhöhen bis der pH in den Normalbereich steigt. Daher ist in diesem Fall
    die Verwendung von Natriumcarbonat oder Calciumhydroxid sinnvoll.

    Hallo Dietmar,

    an deiner Vorgehensweise ist nur eines zu beanstanden:
    - das Natriumcarbonat solltest du nur während der Niedrig-pH-Phasen zugeben, um Calciumcarbonatausfällungen zu vermeiden.
    - Der Austausch des Bodengrunds schadet nichts, solange er in kleinen Schritten durchgeführt wird.
    - Natriumcarbonat erhöht deinen pH, eine Alternative wäre auch Kalkwasser.
    - die Kontrolle des pH ist auf jeden Fall sinnvoll

    Hallo Marko,

    schau dir mal das beigefügte Schaubild deiner Cree an. Da siehst du, dass sich die Spannung kaum verändert,
    während der Strom die entscheidende veränderliche Größe ist. Den kannst du nicht über den Aufdruck auf deinem Netzteil
    ermitteln, sondern indem du die Spannung an dem in Reihe geschalteten Widerstand misst und durch den Widerstandswert teilst.
    Erst dann weißt du, mit wie viel Strom du deine LEDs betreibst. Ich hatte dir vor ein paar Tagen ja schon mal
    eine Abschätzung auf Grund deiner Angaben berechnet.

    Hallo Enrico,

    die sogenannten "modifizierten Sinuswellen" sind meist einfache Rechteckspannungen. Diese können zwar mache
    Verbraucher wie z.B. Glühbirnen problemlos betreiben, bei Motoren sind es jedoch anders aus. Oft laufen diese gar
    nicht erst an, auf jeden Fall werden sie durch diese Spannungsart übermäßig belastet.

    Eine Lösung mit einer gleichspannungsbetriebenen Strömungspumpe ist auf jeden Fall sinnvoller.

    Hallo Marc,

    bei deiner Beckengröße reicht sicherlich eine schwächere, wobei die stärkere keine negativen Auswirkungen (außer
    Preis und Stromverbrauch) hat. Wichtig ist, die empfohlene Durchflussrate zu beachten.

    Ob eine UV aus der Teichtechnik funktioniert, hängt vom Material ab. Da sollten keine Metallteile im Spiel sein,
    denn diese sind bei einer Teich-UV sicher nicht meerwasserfest.

    Hallo Marc,

    die nützlichen Bakterien leben zu 99,9% auf Steinen und im Sand, denen schadet das UV-Licht nichts.

    Ich hatte schon darüber berichtet, wiederhole die Geschichte aber gerne: Im Vivarium haben wir unfreiwillig den
    ultimativen Beweis des UV-Nutzens erbracht. Jemand hatte aus Versehen unbemerkt den Stecker einer UV gezogen. Kurz darauf
    brach in diesem Becken, in das seit Jahren kein neues Tier eingesetzt wurde und in dem jahrelang keine Krankheiten
    aufgetreten waren, Oodinium aus.