Hallo Max Jan,
dein NO3 (und auch der PO4)-Wert sind im untersten Bereich. Da könnte ein Versuch mit stärkerer Fütterung hilfreich sein.
Hallo Max Jan,
dein NO3 (und auch der PO4)-Wert sind im untersten Bereich. Da könnte ein Versuch mit stärkerer Fütterung hilfreich sein.
Hallo Max Jan,
beschreibe mir mal gnau, wie du das Refraktometer kalibriert hast und welche Dichte bei welcher Temperatur
du mit dem Aräometer gemessen hast. Hast du das Aräometer richtig abgelesen (Höhe Wasserspiegel)?
Eine Salinität von 33,5 ist übrigens kein Grund dafür, dass es deinen Korallen schlecht geht. Der Wert ist genauso
gut wie 35. Er sollte nur möglichst konstant bleiben.
Bedenklicher finde ich, wie Oli, deinen NO3-Wert.
Hallo Michael (Bodiwodi),
wenn du eine 35 ppt Referenz hast, dann kannst du dir die 0-Einstellung sparen.
Und merke dir: nicht alles, was irgendwo im Internet geschrieben wird, ist zwangsläufig richtig ![]()
Hallo Dieter,
du vergleichst Äpfel mit Birnen. In den Artikeln geht es um hochmolekulare Verbindungen, die nach den Kategorien
>1kDa und <1kDa unterschieden werden. Bei den Verbindungen <1kDa scheint es einen großen Anteil refraktärer
Substanzen zu geben.
Das hat aber überhaupt nichts mit dem Vergleich von z.B. C2 oder C5-Verbindungen zu tun.
Hallo Kilian,
es ist nicht auszuschließen, dass diese Metallpartikel in deinem Aquarium Probleme bereiten.
Das Absuchen des Bodengrunds mit einem Magneten ist eine gute Idee, die du ruhig noch ein paar mal
wiederholen kannst. Ansonsten kannst du nur häufige Wasserwechsel durchführen.
c) weil Na2CO3 eine Base ist, die den pH unerwünscht stark nach oben treiben kann.
Hallo Michael,
der größte Vorteil der elektronischen Messgeräte ist die bequeme Handhabbarkeit, die in der Praxis dazu führt, dass
man die Messungen viel öfter durchführt.
Allerdings verleiten die angezeigten Zahlen zu Leichtgläubigkeit. Der Messwert ist nur dann ernst zu nehmen,
wenn er regelmäßig überprüft (kalibriert) wird.
Die Preisunterschiede machen sich in der Genauigkeit, aber auch in der Lebensdauer bemerkbar. Bei den Billiggeräten
kannst du die Messsonde nicht wechseln und musst irfgendwann das ganze Gerät wegschmeißen.
Hallo Naif,
der Artikel besagt, dass sich Korallen in der Photosyntheseeffizienz an ihre Umgebung anpassen. Hier wurden aber nur
die unterschiedliche Effizienz der Blaulichtnutzung nachgewiesen. Wie weit sie dazu in der Lage sind sich auf die
"Geschmacksexperimente" einzustellen bleibt offen.
Hallo Martin,
danke für den ausführlichen Bericht. Das sieht handwerklich wirklich sauber aus. ![]()
Mir ist nur nicht klar, wo du die Temperatur gemessen hast.
Zum Temperaturmanagement habe ich 2 Tipps für dein nächstes (größeres) Werk:
- die Starplatinen bilden einen zusätzlichen Wärmewiderstand und sollten besser nicht verwendet werden
- Wärmeleitkleber verlockt zwar mit einfacher Anwendung, hat aber einen deutlich höheren Wärmewiderstand als Wärmeleitpaste. Bei deinen handwerklichen Fähigkeiten kriegst du sicherlich auch eine Konstruktion mit mechanisch fixierten LEDs hin.
Hallo Kathrin,
das bedeutet, dass Korallen bzw. Zooxanthellen hauptsächlich blaues Licht, etwas weniger stark rotes und den Rest nur
wenig verwerten können. Dass einige Hersteller gerade mit verschiedenen Farben experimentieren, hat eher mit
dem vermuteten Geschmack der Käufer zu tun.
Aquarienbeleuchtung ist immer eine Mischung aus den Bedürfnissen der Tiere und dem Geschmack der Aquarianer.
Deshalb wurde schon damals weder bei HQI noch bei T5 rotes Licht verwendet. Nicht weil es die Koralle nicht
verwerten kann, sondern weil es einfach nicht schön aussieht.
Hallo Tristan,
dann hatte ich das falsch verstanden.
Und dieses Milchiggrüne ist nicht unter dem Mikroskop zu erkennen? Lässt es sich abfiltern, z.B. mit einem Kaffeefilter?
Hi Micha,
und wie?
Hallo Tristan,
die Essigsäure war wahrscheinlich keine gute Idee. Möglicherweise haben sich Acetate eingelagert, die ein
hervorragendes Bakterienfutter darstellen und zu Bakterienblüten führen können.
Wie Torsten schon schrieb, ist die Behandlung von Riffkeramik mit Säure nicht sinnvoll. Wie hoch war die
Konzentration der Säure?
Hallo Axel,
wenn die Membrane verblockt ist wird das Abwasserverhältnis natürlich schlechter. Aber mach die keine Sorgen
wegen dem ungespülten Kohlefilter, mit ein paar Minuten spülen kriegst du das alles von der Membran wieder weg.
Der einzige echte Feind der Membrane ist der Kalk. Aber das dauert Monate bis Jahre, bis der die kaputt bekommt.
Hallo Axel,
bei einer UO mit Boosterpumpe kommt aus dem Abwasserschlauch nicht mehr Wasser als aus dem Reinstwasserschlauch.
Ansonsten ist sie falsch eingestellt oder falsch zusammengebaut. Hast du etwa das Spülventil offen?
Hallo Lars,
ich schrieb von der MEERsalzmischung, nicht von Ballingsalzen.
Hallo Hans-Werner,
säurehydrolisierbare Phosphate hatte ich in deinen Proben auch gesucht und 0,002 - 0,004 mg/l (als PO4) gefunden.
Hallo Carsten,
bei LED kannst du etwa 0,5 Watt pro Liter rechnen, um auch SPS zu halten. Das sind bei deinem Becken dann ca. 160 Watt.
PS: einen Hersteller, der primär T5- und HQI-Leuchten anbietet würde ich nicht unbedingt als ausschließlichen
Ratgeber für LED-Beleuchtung heranziehen. ![]()
Hallo Axel,
je höher der Druck der Boosterpumpe ist, desto effizienter arbeitet die Membran. Die Obergrenze ergibt sich aus den
Membraneigenschaften, aus dem Maximaldruck, den die Pumpe liefern kann und aus dem Maximaldruck, den die
Gesamtanlage verträgt. Diese Angaben sollten eigentlich mitgeliefert worden sein.
Hallo Gerhard,
nach deinen Angaben hat deine UO eine Rückhalterate von 92%. Das ist ein eher schlechter Wert für eine UO,
nach 3 Jahren Gebrauch aber normal. Eine neue gute Membran hat bessere Werte.
Hallo Thomas und Christian,
ich muss mich kurz in eure Diskussion einmischen:
wenn es um die Vermeidung von Nährstoffentnahme durch den Abnschäumer geht, dann gibt es eine saubere Lösung,
Abschäumertopf abschrauben! Der Schäumer kann dann ganz normal weiterlaufen, ohne dass irgendwelche
toxischen Abbauprodukte im Topf produziert werden und vielleicht unvorsichtigerweise zurückgeschüttet werden.
Ob der Abschäumer CO2 ein- oder austrägt hängt von der CO2-Konzentration im Wasser ab, der Schäumer kann beides.
Die Stabilisierung des pH ist nicht die wichtigste Aufgabe, er dient vor allem nachts der Sauerstoffversorgung der Tiere
und sollte deshalb nicht ausgeschaltet werden.
Hallo Tristan,
wie sieht das "Milchiggrüne" unter dem Mikroskop aus? Wie sind/waren deine "unbedenklichen" Wasserwerte,
insbesondere NH4, NO3, PO4, Ca, KH und pH?
Hallo Stephan,
du brauchst für eine Parallelschaltung dieser LEDs ein 12 V Netzteil mit 20 mA pro LED. Ein Netzteil mit 1 Ampere
kann folglich 50 LEDs betreiben.
Du weißt, dass das keine HighPowerLEDs sind, und dass du diese bestenfalls für ein Mondlicht verwenden kannst?
Hallo Dieter,
Ingrid hat es ja bereits erklärt. Bis zu einem Maximum, das meist um die 30°C liegt, steigt die Aufnahme der Nährstoffe an.
Dann fällt es wieder ab, weil die Koralle nicht mehr wächst, sondern ums Überleben kämpft. An den Grafiken kann
man das für NH4 und NO3 gut nachvollziehen. Was die Koralle im Überlebenskampf jedoch mit dem PO4 anfängt,
kann ich nicht erklären.
Mensch Torsten, hör mir doch einmal richtig zu ![]()
Ich habe nie zu dir gesagt, es sei physikalisch nicht möglich, dass eine LED Lichtverlust hat. Ich habe dir nur erklärt,
dass es keinen relativen Blauverlust wie bei den anderen Leuchtmitteln geben kann. Wenn eine LED in 10 Jahren
nur noch 70% ihrer Leuchtkraft hat, dann ist der Blauanteil immer noch mindestens 70% des ursprünglichen Werts.
Hallo Lars,
wenn du ein Sulfatproblem erkannt hast, dann lass als erstes mal deine Meersalzmischung überprüfen.
Nur mal rein hypothetisch gesponnen: wenn ein Mensch auf die Idee käme, statt Magnesiumchlorid Magnesiumsulfat
zu verwenden. Dann hätte er sich Geld gespart. Und du hättest ein Sulfatproblem...
Hallo Dirk,
ich würde eine Umstellung bei einer weiß/blau-Regelung von Kelvin auf % nicht als Rückschritt bezeichnen.
Die Leistungsprozent sind eine realistische Angabe, während die Angabe eines weiß/blau-Verhältnisses
in Kelvin keine physikalische Grundlage hat. Die Angabe von Kelvin ist bei weißen LEDs sinnvoll, blaue haben
keinen wirklichen Kelvinwert (er liegt ungefähr knapp über unendlich
).
Hallo Robert,
ein so tiefes Sandbett zu entfernen ist ein schwerwiegender Eingriff in die Beckenbiologie. Je nach Versorgung/Durchströmung
des Bodens findet darin sehr viel Nitrifikation und Denitrifikation statt, die dann plötzlich wegbricht. Im schlimmsten Fall
entsteht ein Ammoniakpeak. Also unbedingt Ammonium messen!
Die zweite große Gefahr ist, dass sich unten im Sand Schwefelwasserstoff gebildet hat. Wenn der plötzlich aufgewirbelt
wird, kann das den Super-GAU bedeuten. Entnehme daher zuallererst mit einer langen Pipette oder einem
Glas-/Plastikröhrchen ein paar Proben von ganz unten und rieche dran. Stinkt es nach faulen Eiern, dann musst du
ganz langsam und vorsichtig vorgehen!
Hallo Dieter,
ein niedrigerer pH kann durch den ungünstigeren Protonengradienten die Calcifikation hemmen. Eine höhere
Temperatur fördert dagegen Stoffwechselvorgänge und damit die N/P-Aufnahme (natürlich nur solange das
Temperaturmaximum der Koralle nicht erreicht ist) .
Hallo Paul,
ich empfehle dir dringend, die LEDs nicht mit Salzwasser zu kühlen! Erstens wird das Aluminium auf die Dauer
angegriffen und könnte sich auch toxisch auf das Becken auswirken (vor allem auch wegen der Legierungsbestandteile)
und zweitens holst du dir so im Sommer wieder die Temperaturprobleme zurück, die wir LED-Besitzer doch eigentlich
hinter uns haben.
Dass im Winter je nach Zimmertemperatur mehr oder weniger zugeheizt werden muss, ist schade. Das ließe sich
aber eventuell über einen zuschaltbaren Wärmetauscher (aus Kunststoff!) regeln, über den das Kühlwasser seine
Wärme an das Aquarienwasser abgeben kann.
Hallo Christian,
so wie du deine Membran beschreibst, hast du 2 Möglichkeiten:
1. Intensiv mit Zitronensäure spülen, anschließend lange mit offenem Spülventil laufen lassen. Ergebnis: ungewiss.
2. einige wenige Euro in eine gute neue Membran investieren (unbedingt auf Silicatrückhaltung >= 98% achten).
Ergebnis: eine neuwertige UO-Anlage.
Die Filtereinsätze würde ich in beiden Fällen tauschen.
Hallo Dirk,
wenn dein System optimal läuft, dann hast du recht, dann SOLLTEN einfach alle Kationen durch H+ und alle Anionen
durch OH- ersetzt werden und das Ergebnis wäre neutral. Soweit die Theorie...
Die Verschiebung in den alkalischen pH-Bereich erfolgt bei deinem Aufbau mit der allmählichen Erschöpfung
des Kationenaustauschers. Wenn du den Effekt schon am Anfang hast, dann könnte dein Anionenaustauscher noch
nicht ausreichend gespült sein.
Hallo zusammen,
auch im neuen Jahr scheint das Thema immer noch schwierig zu sein ![]()
Dabei ist es doch eigentlich einfach: Meersalz besteht aus ca. 70% Kochsalz und ca. 30% REST.
(REST = hauptsächlich Magnesiumchlorid, Natriumsulfat,Calciumchlorid und Kaliumchlorid).
Wenn man überschüssiges Kochsalz im Wasser hat (z.B. duch die Natron/Calciumchlorid-Zugabe),
dann muss man nur im Verhältnis 30/70 REST zugeben, dann ist im Wasser wieder ganz normales Meersalz gelöst.
Die oben aufgeführte MgCl2, CaCl2, NaHCO3-Mischung ist für diesen Zweck jedoch völlig ungeeignet,
da ihr wichtige Komponenten (Sulfat, Kalium) fehlen und die Mengenverhältnisse falsch sind.
Hallo Dietmar,
lass das mal mit dem zusätzlichen Aufwirbeln des Fließbettfilters. Ein Fließbettfilter in dem "der Adsorber gerade nicht wirbelt"
bildet keine Kanäle. Daher ist das Umgraben unnötig, sorgt nur für Abrieb und kann dadurch sogar Phosphat freisetzen.
Tolle Infos, danke Andre ![]()
Lieber Peter,
ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du bald wieder auf die Beine kommst!
Ich wünsche dir ein erholsames Jahr 2012.
Hallo Hans-Werner,
dein und Stefans Weihnachtgsgeschenk ist angekommen und ich habe es inzwischen durchgemessen mit folgenden Ergebnissen:
DIP:
A: 0,008 B: 0,013 C:0,010 Hergo:0,306
org. Phosphor:
A: 0,042 B: 0,053 C:0,033 Hergo: 0,069
Die Vermutung, dass die organischen Phosphate bei sehr geringer PO4-Konzentration eine relativ größere
Rolle spielen, war richtig. Allerdings sind die Unterschiede auch hier in einer Größenordnung, die im "Rauschen"
üblicher aquaristischer Messungenauigkeiten untergeht.
Hallo Michael,
das hört sich interessant an. Mit welchem Grünfutter hast du diese Erfahrung gemacht (Art, Herkunft, Vorbehandlung,
Menge, sonstige gleichzeitige Änderungen der Ernährungs- oder Haltungsbedingungen)?
Hallo Dietmar,
dein N-Problem löst du ganz einfach über die Herausnahme der Biopellets. Auch die Zugabe anderer organischer
Nährstoffe wie Wodka usw. würde ich vermeiden, da alle diese Stoffe für die verstärkte Denitrifikation verwendet werden können.
Nicht zuviele Maßnahmen gleichzeitig ergreifen, die gegeneinander wirken (Biopellets + Nitratschleuder...),
sondern auf eine Maßnahme, in deinem Fall die Phosphatentfernung mittels Adsorber, konzentrieren. Diese kannst
du durch die Optimierung des Adsorbereinsatzes (Fließbettfilter, optimalen Durchlauf ermitteln) noch etwas "tunen".
Hallo Helmut,
das "Cool - Strom sparen" war auch meine Motivation mit LED anzufangen. Ich habe inzwischen 1050 Watt HQI
(250 + 2 x 400) plus 130 Watt T8 blau durch 520 Watt LED (120 + 2 x 200) ersetzt. Das Becken ist mindestens
so hell wie vorher, die Korallen wachsen mindestens genauso gut und das Blaulicht der Übergangsphase ist ein Traum.
