Hallo Peter,
vergleichbare Lichtspektren der LED bedeutet, dass das Spektrum immer aus einem Blaupeak und einem "Bauch"
im niederfrequenteren Bereich besteht. Aus dieser Gemeinsamkeit ergibt sich, dass man beim Vergleich von Lumen
und µmol/(sec*m^2) keine Überraschungen erlebt. Eine LED mit höherer Kelvinzahl hat zwar etwas mehr PAR-Strahlung
relativ zum Lumenwert, aber auch das lässt sich abschätzen und unterliegt festen Gesetzen.
Dass die Strahlungsleistung und damit auch Bestrahlungsstärke NICHT linear steigt, kannst du JEDEM Datenblatt
jeder beliebigen LED entnehmen.
Ein "Photonendruck" ist mir in der Lichttechnik oder anderswo bisher noch nicht begegnet.
Entscheidend ist nicht so sehr, ob eine LED aus einem oder mehreren Chips zusammengesetzt ist, sondern an welchem
Arbeitspunkt sie betrieben wird. Ein 100 Watt Emitter, der mit 20 Watt betrieben wird, ist ebenfalls sehr effizient.
Ich leuchte einen (schmalen) Teil meines Beckens mit 80er Tiefe sogar mit 120 Watt aus.
Ob jemand die Kringel zu "nervös" sind, kann nur jeder für sich entscheiden. Nach meinem Empfinden sind die
LED-Felder ähnlich wie vorher die HQI. Aber das ist nur mein subjektiver Eindruck.
@Bernd: Wenn du es ganz genau nimmst, dann hast du kleine Unterschiede (Größenordnung ca. 1%) im Verhältnis
zwischen Blaupeak und grüngelb-Bauch.
Aber auch wenn man es supergenau nimmt: Peters Frage bezog sich darauf, wie das LED-Spektrum bei 1/3 der
angegebenen Leistung aussieht. Bei der Cree XP-G ist das Spektrum bei 40%, bei der XM-L sogar bei nur 20% der Maximalleistung definiert!