Beiträge von Armin Glaser

    Hallo Ralph,

    wegen der Salinität brauchst du dir keine Sorgen machen, die wird durch die Abschäumung kaum beeinflusst.
    Das meiste rausholen kannst du mit nasser Abschäumung, trockenere Abschäumung erspart das allzu häufige
    Ausleeren und säubern.

    Hallo torsch,

    Eheim 1260 und Aquabee UP 2000/1 spielen in verschiedenen Ligen. Schau dir z.B. mal die H&S-Abschäumer an,
    da gibt es Ausführungen mit beiden Pumpen.

    Grundsätzlich sind Abschäumer für ihre Pumpen optimiert und können mit anderen Pumpen, egal ob stärker
    oder schwächer eher schlechtere Ergebnisse erzielen.

    Hallo Wolfy,

    ich habe mir die Gerätedaten nochmal angeschaut. Die IOT-Tabelle wird doch wohl nur zur Umrechnung Leitwert/Salinität verwendet,
    nicht zur Temperaturkompensation der Leitwertmessung. Daher solltest du, wenn du das Gerät justieren möchtest,
    auf jeden Fall die Referenz auf 25°C erwärmen.

    Hallo Bernd,

    dein Dunkelblau ist wahrscheinlich keine Fluoreszenzfarbe, da Fluoreszenz nur in die Richtung blau > grün > gelb > rot
    funktioniert. Blaues Licht kann grüne, gelbe und rote Fluoreszenz erzeugen, grünes nur gelb und rot usw.

    Wahrscheinlich fehlt genau dein Dunkelblau in deiner Beleuchtung. Tageslicht enthält alle sichtbaren Wellenlängen,
    HQI und T5-Licht besteht hauptsächlich aus Peaks mit Lücken dazwischen.

    Hallo zusammen,

    endlich hat mal jemand den Artikel gelesen :grinning_squinting_face:

    1.Mit Durchflussrate meine ich natürlich den Durchfluss durch den Filter = angesaugtes = auslaufendes Wasser.
    Die interne Umwälzung (Rezirkulations) ist etwas anderes, die hängt von der Leistung der Filterppumpe ab und lässt sich normalerweise nicht einstellen.

    2. Wenn das Wasser völlig nitratfrei ist, dann steigt das Risiko der Schwefelwasserstoffbildung. Das sollte vermieden werden.

    3. Dieser Nitratfilter spart nicht nur Dosierpumpe und umständliche manuelle Dosierung, er arbeitet im Gegensatz zu
    den anderen Systemen kontinuierlich und gibt bei richtiger Einstellung keinen Wodka ins Aquarium ab.

    4. Zu klein würdeich den Filter nicht wählen, als Mindestvolumen empfehle ich 10 Liter.

    5 . Die Schleife ist eigentlich schon vom Kalkreaktor bekannt : durch den geringen Durchfluss würde nicht genug
    Wasserfluss und damit Nährstoffaustausch stattfinden. Durch die Rezirkulation ist gewährleistet, dass schnell genug
    nitratreduziertes Wasser weg und nitratangereichertes hin zu den Bakterien transportiert wird.

    6. Ein T-Stück wäre auch möglich. Es muss allerdings weit hinter dem Ansaugkorb angebracht werden, um einen
    Wodkarückfluss zu verhindern. Ein T-Stück mit Anschluss für den Infusionsschlauch ist aber wahrscheinlich nicht so
    leicht zu bekommen.

    @Niko: wieso schließt du das Infusionssystem nicht einfach so wie im Artikel beschrieben an?

    Hallo Wolfy,

    Greisinger verwendet tatsächlich eine aufwändige und genaue Temperaturkompensation zur Salinitätsmessung,
    die den üblichen Verfahren für natürliche Wasser überlegen ist. Das bedeutet, dass im Temperaturbereich von
    -2 bis 35°C die gemessene Leitfähigkeit sehr genau in die Salinität umgerechnet wird.

    Hallo Norman,

    ob ein 20.000 K Brenner Fluoreszenzfarben deutlich zeigt, kommt auf den Brenner an, da die Kelvinzahlen nicht
    übermäßig aussagekräftig sind.

    Ein blaue Röhre wird die Fluoreszenz immer stärker betonen als eine blau/weiß Mischung, da Fluoreszenzfarben
    deutlich schwächer als normale (=Reflexions-)Farben sind. Sobald Reflexionsfarben vorhanden sind, wird die Fluoreszenz
    mehr oder weniger stark überdeckt.

    Hallo zusammen,

    Riffe mit 0,0 mg/l Nitrat gibt es nicht, die wären tot. In Riffen werden Werte zwischen 0,02 und 0,2 mg/l gemessen.
    Und das bei quasi unendlichem Nachschub.

    Im Aquarium wären solche Werte extrem riskant, wegen des geringen Wasservolumens (bei 1000 Litern wären nur
    20 - 200 mg Nitrat im ganzen Becken vorhanden) und weil ein Aquarianer in diesen niedrigen Bereichen nicht
    per Test erkennen kann, ob überhaupt noch etwas vorhanden ist.

    Daher lieber etwas mehr Nitrat. am besten mit ausgiebiger Fütterung, im Notfall auch mit einer Nitratverbindung
    wie Calciumnitrat oder Natriumnitrat.

    Hallo Marcus,

    dieses Netzteil ist für eine LED nicht gerade optimal.

    Versuche die Daten deiner LED zu ermitteln (Strom und Spannung) und kaufe dir dann eine passende Konstantstromquelle.
    Dann hast du mehr und vor allem viel länger Freude an deiner LED.

    Hallo Bastian,

    der Grund ist folgender: wenn du Wasser zum Salz gibst, dann hast du zunächst eine sehr hoch konzentrierte Salzlösung.
    In dieser entstehen Verbindungen, die sich bei der anschließenden Verdünnung nicht mehr richtig auflösen.

    Hallo Andreas,

    Kochsalzrefraktometer werden dazu benutzt Kochsalzlösungen zu messen. Das Problem ist, dass selbst manchen
    namhaften Refraktometerherstellern der Unterschied zwischen einer Kochsalzlösung und Meerwasser nicht klar ist.
    Daher werden so viele dieser Geräte für Meerwasser angeboten.

    Das ist aber überhaupt kein Problem, wenn du das Refraktometer auf 35 ppm kalibrierst.

    Hallo Chris,

    die Referenzlösung ist eine Kaliumchlorid- oder Kochsalzlösung, zu der eher die nichtlineare Temperaturkompensation passt.

    Wenn du es ganz genau machen willst, dann bringe die Referenz auf die Bezugstemperatur (normalerweise 25°C),
    da die nichtlineare Kompensation auch nicht optimal ist.

    Hallo Kevin,

    ich würde keine so pauschale Aussage über Wattzahlen treffen. Selbst bei 2 identischen Lampen kann die Lichtleistung pro Watt
    um den Faktor 1,5 schwanken, wenn sie an unterschiedlichen Arbeitspunkten betrieben werden.
    Bei unterschiedliche konstruierten Modellen kann die Schwankung noch größer sein.

    Die Faustregel 0,5 Watt pro Liter kann man als ersten Anhaltspunkt nehmen. Dann kommen aber noch die Faktoren
    Beckenbesatz, gewünschte Wachstumsgeschwindigkeit und vor allem persönlicher Geschmack dazu.

    Hallo Beate,

    LEDs werden meist mit einer Lebensdauer von 35.000 Stunden angegeben. Lebensdauer bedeutet, dass sie
    bis dahin höchstens 30% Strahlungsleistung verlieren. Sie können auch noch länger halten, wenn sie z.B.
    nicht mit voller Leistung betrieben werden, aber auch viel früher ausfallen, wenn die Lampe schlecht konstruiert ist
    und keine ausreichende Wärmeabfuhr gewährleistet ist.

    Eine LED eine Nummer größer zu kaufen, damit sie nicht nur 8-12 Jahre sondern noch länger hält ist nicht sinnvoll.

    Über die Änderung des Farbspektrums musst du dir keine Sorgen machen, nach allem, was man bis heute weiß,
    sind diese unrelevant und können selbst theoretisch nur den Blauanteil verstärken, was für Korallen eher günstig ist.
    A propos blau: ich würde unbedingt eine Lampe nehmen, mit der du reines Blaulicht als Übergangsbeleuchtung
    erzeugen kannst. Die Fluoreszenzeffekte sind phantastisch!

    Ob du die LED regeln kannst, liegt ausschließlich an der Stromversorgung der jeweiligen Lampe. Die LEDs an sich
    lassen sich beliebig regeln. Je nach Hersteller ist solch eine Regelung eingebaut oder die Lampe lässt sich durch
    einen externen Computer steuern. Es gibt allerdings auch Lampen, die nur "Ein" oder "Aus" können.

    Hallo Basti,

    es werden zwar leider immer noch UO-Anlagen angeboten und leider sogar gekauft, bei denen 80% des Wassers verloren gehen,
    aber das ist schon lange nicht mehr Stand der Technik. Meine Anlage mit Druckerhöhungspumpe produziert
    je nach Wartungszustand 33 - 50% Abwasser. Und das landet dann, außer im Winter, bei den Pflanzen.
    So geht fast gar nix verloren.

    Hallo Gerhard

    zur Ozonneutralisation benötigst du nur eine Minimalmenge Kohle, die als Katalysator wirkt und sich daher nicht verbraucht.
    Das ist etwas völlig anderes als eine Kohlefilterung mit größeren Mengen und regelmäßigem Austausch.